Kolyma

Thriller

von Tom Rob Smith

Buch

Taschenbuch (480 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Moskau 1956. Leo Demidow ist nicht zu beneiden. Die Existenz seines Morddezernats wird von offizieller Stelle geleugnet; er darf bestenfalls verdeckt ermitteln. Für seine alten Kollegen vom KGB ist er ein Verräter. Und seine Adoptivtochter Zoya hasst ihn so sehr, dass sie ihn am liebsten töten würde. Vergeblich kämpft Leo um ihre Zuneigung. Für sie bleibt er der Mann, der ihre Eltern auf dem Gewissen hat... Doch es kommt noch schlimmer: Zoya wird gekidnappt. Wieder ist es Leos Vergangenheit, die sich bitter rächt. Will er das Mädchen wiedersehen, muss er einen Gefangenen aus Kolyma befreien, dem berüchtigtsten aller sibirischen Lager. Leben gegen Leben - das ist die simple Logik der Entführer. Leo hat den Mann vor sieben Jahren dorthin gebracht, Leo soll ihn auch wieder herausholen. In seiner Verzweiflung lässt er sich als Gefangener nach Kolyma einschleusen. Doch schon am ersten Abend wird er erkannt, und die Häftlinge beschließen, sich grausam zu rächen...

In Tom Rob Smiths Thriller geht es auf dramatische Weise um Schuld und Sühne. Kann man vergangenes Unrecht wiedergutmachen? Noch nie war die Antwort auf diese uralte Frage so spannend.

Produktdetails

Verkaufsrang: 5.691
ISBN-10: 3-442-47235-0
EAN: 9783442472352
Originaltitel: The Secret Speech
Erschienen: 09.08.2010
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 480
Länge/Breite: 190mm/128mm
Gewicht: 423 g
Übersetzer: Armin Gontermann
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Armin Gontermann

Armin Gontermann hat sehr lange erfolgreich als Lektor und Programmleiter in Verlagen gearbeitet. Als Übersetzer hat er unter anderem Tom Rob Smith und Emma Donoghue ins Deutsche übertragen. Er lebt in Köln.

Tom Rob Smith

1979 geboren wuchs Tom Rob Smith in Norbury, dem Süden Londons auf. Seine Eltern, Antiquitätenhändler, unterstützten ihn in den harten Zeiten seiner Karriere als Schriftsteller, da sie wussten welch ein Durchhaltevermögen als Selbstständiger abverlangt wird in Zeiten der Rückschläge und finanziellen Engpässen. Mit seiner älteren Schwester, dem jüngeren Bruder und einem Hund namens Wolfgang wohnte die Familie über dem Antiquitätengeschäft der Eltern. Von Kindheit an liebte Tom Rob Smith Geschichten aller Art, gleich ob Abenteuer, Science-Fiction, Historie oder Mythologie in Film, Spielen oder Büchern. Im Alter von zwölf Jahren schrieb er sein erstes Buch. Sein Krimidebüt ist bis heute noch als Erinnerung unveröffentlicht in seinem Besitz. Erstaunlich aber schon die Phantasie in jungen Jahren, denn sein Krimi, den er "The Literate" taufte, handelt von einem Serienkiller aus Los Angeles, der Gedichte bei seinen Opfern hinterlässt. Mit 16 startete er auf Aufforderung seines Lehrers hin Theaterstücke zu schreiben. Tom Rob Smith beschreibt diese Zeit als Meilenstein seiner Karriere, weil er sich der Wirkung seiner Worte bewusst wurde. Später studierte er erst an der Universität Cambridge, wo er 2001 graduierte. Das nachfolgende Jahr verbrachte Tom Rob Smith in Italien und studierte dort Creative Writing. Nach seinem Abschluss arbeitete er erfolgreich als Drehbuchautor und half bei einigen anderen Projekten rund ums Schreiben. Als er sich jedoch Selbstständig machte und von seinem Ersparten leben musste, waren es vor allem seine Eltern, die ihm rieten die Nerven zu bewahren und durchzuhalten. Schließlich konnte er sein Debütthriller "Child 44" veröffentlichen und direkt renommierte Auszeichnungen ernten. Bislang wurde sein Thriller in 26 Sprachen übersetzt. Sein nächster Roman "Kolyma" erschien sogar in der deutschen Übersetzung schneller auf dem Markt als die Originalfassung. Der Shooting-Star Tom Rob Smith wird nicht nur wegen seinem beklemmend realistischem Debüt und seinem vielversprechendem Folgethriller, als einer der neuen Krimibestsellerautoren gesehen. Als Sohn einer schwedischen Mutter und einem englischem Vater lebt Tom Rob Smith seit seiner Geburt in London.

Meinung der Redaktion
Wem die Geschichten rund um die Serienmorde in Kind 44 gefallen haben, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf Kolyma werfen. Mit unerbittlicher Härte zeigt Tom Rob Smith wieder einmal einen Teil der Weltgeschichte wie kaum einer sie kennt. Die Seiten blättern sich ganz von alleine, den Leser zu fesseln versteht Tom Rob Smith.

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Buchhändlertipps

  • Gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Hofmarcher, am 29.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Amstetten

    Wenn man einmal mit Tom Smith angefangen hat (Kind 44) sollte man auch die anderen beiden Teile lesen. In Kolyman geht es nicht ganz so blutig und mordend weiter, allerdings ist es auf seine Art sehr spannend und fesselnd.

Kundenrezensionen

  • Spannend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.04.2013

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    Mein zweites Buch von Tom Rob Smith. Nach "Kind 44" war ich gespannt, ob es der Autor auch bei diesem Buch schafft, mich bis zur letzten Seite unter Strom zu halten.
    Und ich wurde nicht enttäuscht!
    Die Geschichte von Leo Demidow und seiner Familie ist fesselnd geschrieben, gleichzeitig vermittelt sie aber auch ein sehr beklemmendes Bild aus der russischen Vergangenheit.
    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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  • Geheimdienst Russland Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christel Mersch, am 07.02.2012

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    Agent Leo Demidow ist wieder im Einsatz und ermittelt gleich in mehreren Mordfällen.
    Seine Ermittlungen führen ihn quer durch Russland. Auch die Entführung seine Adoptivtochter hält ihn in Atem.
    Kolyma ist nicht weniger spannend als der erste Roman "Kind 44"!

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  • Tolles Weihnachtsgeschenk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.12.2011

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    Ich habe das Buch zu Weihnachten erhalten und anhand des Datums kann man erraten in welchem Zeitraum ich dieses Buch verschlungen habe. Es hatte sofort Suchtpotential und ließ mich nicht mehr los. Da ich das erste Buch noch nicht kenne wird das wohl meine nächste Lektüre werden. Spannend, abwechslungsreich, mal was anderes! Schuld, Sühne, Vergebung, Reue. Einfach ein tolles Buch!

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  • Spannend und mitreißend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andreas Hack, am 28.11.2011

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    Der Autor Tom Rob Smith erzählt in seinem zweiten Kriminalroman die Geschichte des ehemaligen Geheimdienstagenten Leo Demidow weiter: Demidow versucht einen Häftling aus dem gefürchteten sibirischen Gefangenenlager Kolyma zu befreien
    und gerät im weiteren Verlauf der Handlung in den Ungarn-Aufstand von 1956, um dort an der Seite der Aufständischen gegen das russische Militär zu kämpfen.
    "Kolyma" wirkt gegenüber dem Erstlingswerk "Kind 44" konstruierter; ist aber trotzdem gute und äußerst spannende Unterhaltung.

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  • Russland und seine Menschen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beatrice Peter, am 06.04.2011

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    Die Fortsetzung des Hammertitels "Kind 44". Leo Demidow ist wiederum die Hauptfigur. Er und seine Frau Raisha versuchen mit den adoptierten Schwestern Soja und Elena eine Familie zu bilden. Soja's Hass gegenüber Leo ist jedoch so gross, dass sie sich einer Strassenbande anschliesst und gegen Aufstände kämpft. Spannend und politisch, aber nicht die Weltklasse von Kind 44.

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  • Bin total enttäuscht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Wolfgang B., am 27.02.2011

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    Nachdem ich begeistert war von Kind 44 und dieses Buch eines der besten Thriller war,die ich je gelesen habe muss ich feststellen das mich Kolyma nie begeistern konnte.Im Gegenteil:Es kam für mich keine Spannung auf und nachdem ich mich 190 Seiten gequält habe,habe ich Kolyma zugeschlagen und kein Interesse es weiter zu legen.

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  • Nicht vergleichbar mit Kind 44 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vito Corleone, am 16.12.2010

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    Zuerst muss ich sagen, dass das verwirrende Exemplar "Kolyma" nicht zu vergleichen ist, mit seinem fesselndem Vorgänger "Kind 44". Desweiteren muss ich sagen, dass der Roman den Namen "Kolyma" nicht verdient. Es waren definitiv zu wenig Seiten, die uns etwas über den Ort Kolyma und seinen Gulags verraten, und zuviel über den "Bürgerkrieg in Ungarn". Der Roman "Kolyma" spielt in den 50er Jahren der stalinistischen Sowjetunion. Eine Zeit der Denunziation, der Verschleppung, der Folter und der Gulags etc.... Über die Schreibweise kann man nicht meckern, sehr flüssig, strukturiert und verständlich... dennoch leider nur 3 Sterne von mir....ich freue mich auf das 3 Exemplar von ihm und hoffe, dass es den Glanz seines Vorgängers "Kind 44" erreicht..

    Idee : 3 Sterne/ Unterhaltungswert : 3 Sterne/ Spannung : 2 Sterne
    Gesamt : 3 Sterne

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  • Eher enttäuschende Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.11.2010

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    Nachdem ich Kind 44 mit einer wahren Begeisterung verschlungen hatte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung Kolyma und wurde leider enttäuscht.
    Die Handlung wird von unsympathischen und unglaubwürdigen Charakteren - allen voran die Figur der Frajera - dominiert.
    Nur gelegentlich blitzt noch die eigentlich vorzügliche erzählerische Stärke des Autors hervor - beispielsweise bei der Beschreibung der Meuterei auf dem Gefangenenschiff.
    Auch beim Lagerleben selbst, zeigt sich, dass der Autor durch seine Erzählweise wirklich fesseln kann.
    Leider sind die erzählerischen Höhepunkte dieses Mal nur punktuell.
    An die Qualität von Kind 44 kann diese Fortsetzung nicht anknüpfen.

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  • Neues aus Sibirien - für einen spannenden Lesewinter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von P. Ritter, am 03.11.2010

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    Tom Rob Smiths Debütroman Kind 44 war ein wirklicher Kracher und ich bin froh das der Autor seinen Stil in Kolyma beibehalten hat.
    Das Buch spielt gegen Ende der 50er Jahre, im Anschluss an Kind 44. In der Sowjetunion erscheint eine geheime Rede des neuen Regierungschefs Nikita Chruschtschow, in der er den Machtmissbrauch Josef Stalins anprangert. Nur hätte diese Rede nie an die Öffentlichkeit gelangen sollen, denn von jetzt auf gleich müssen die ehemaligen Anhänger Stalins um ihr Leben fürchten. Unter ihnen ist auch Leo Demidow, der gerade die Arbeit in der neuen Mordkommission aufgenommen hat und eigentlich dabei ist, die Entführung seiner Adoptivtochter zu klären.

    Das Buch beginnt wirklich gut und spannend. Schon nach wenigen Seiten möchte man es nicht mehr aus der Hand legen. Ab der Hälfte ist man dann in einem Lesefluss der einen nicht mehr loslässt und schon ist das Buch zu Ende.

    Ich hoffe wirklich, dass man in Zukunft noch mehr von Tom Rob Smith hören wird!

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  • Schuld und Sühne Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gina Weigmann, am 31.10.2010

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    Der Mordermittler Leo Demidow wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Vor sieben Jahren hat er als Agent einen Priester verraten und in den Gulag geschickt. Jetzt befehligt dessen Frau eine Räuberbande und entführt Leos Pflegetochter Soja. Der Ermittler schleust sich als Gefangener getarnt in Kolyma ein, um den Priester zu befreien und gegen das Mädchen auszutauschen. Schon auf dem Gefangenenschiff gerät er in Lebensgefahr und die Befreiungsaktion gelingt nur durch eine Gefangenenrevolte. Doch nach Leos Rückkehr in Moskau gerät die Übergabe völlig aus dem Ruder und nur langsam begreift er, wer wirklich im Hintergrund die Fäden zieht. Sehr realistisch und atemberaubend spannend!

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  • Spannende Faszination Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CJK, am 17.10.2010

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    Keine Frage, dieses Buch ist ein absolut gelungener Kriminalthriller. Geschrieben in einer mitreissenden Art, wie sie Tom Rob Smith bereits in Kind 44 an den Tag legte, wobei ich den zweiten Band "Kolyma" noch spannender fand. Das Buch hat mich derart fasziniert, das ich es kaum beiseite legen konnte.

    Es ist wirklich außergewöhnlich gut und eines der Bücher, die man lesen sollte. Mehr noch, wenn man sich für die hintergründige Geschichte Russlands interessiert. Bevor man dieses Buch liest, sollte man jedoch den ersten Band "Kind 44" gelesen haben

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