Die Freundin meines Sohnes

Roman

von Lauren Grodstein

Buch

gebunden (351 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Sofort lieferbar

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 22,60

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Die Freundin meines Sohnes" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Jeder Vater will für seine Kinder nur das Beste - so auch der erfolgreiche Arzt Pete Dizinoff. Und so versucht er, einige Entscheidungen seines Sohnes zu korrigieren. Bis plötzlich die Existenz seiner Familie, seiner Freunde und nicht zuletzt die eigene auf dem Spiel stehen. Für Pete Dizinoff läuft alles prima. Er hat eine erfolgreiche Praxis, eine liebevolle Frau und ein hübsches Haus in einem gediegenen Vorort. Vor allem hat Pete einen Sohn, Alec, für den er nur das Beste will. Aber eines Tages und nach langer Abwesenheit taucht Laura wieder auf, die Tochter von Petes bestem Freund. Sie ist zehn Jahre älter als Alec, unwiderstehlich schön und steht in dem Verdacht, als Teenager ihr Baby bei der heimlichen Geburt getötet zu haben. Alec ist sofort von Laura hingerissen, Pete hingegen sieht seine Träume für den Sohn zerplatzen. In dem festen Glauben, nur in Alecs Sinne zu handeln, versucht er, die Beziehung seines Sohnes zu hintertreiben. Doch es sieht so aus, als ob er selber ein Auge auf Laura geworfen hätte. Und alles gerät außer Kontrolle ...

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.05.11
Ein Roman über die Familie, über die Beziehung zu seinen Kindern, über das Elternsein, über Freundschaft und Loyalität, Wahrheit und Lüge. Die Freundin meines Sohnes besticht durch seine Vielschichtigkeit und seiner Schärfe in der Analyse.

Produktdetails

ISBN-10: 3-608-93896-6
EAN: 9783608938968
Originaltitel: A Friend of the Family
Erschienen: 21.02.2011
Verlag: Klett-Cotta
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 351
Länge/Breite: 210mm/136mm
Gewicht: 503 g
Übersetzer: Silvia Morawetz
Nach oben

Silvia Morawetz

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

Lauren Grodstein

Lauren Grodstein ist in New Jersey aufgewachsen und lebt in New York. Nachdem sie ein Jahr in Paris mit albernen Jobs und Zigarettenrauchen verbracht hat, kehrte sie 1998 an die Columbia Universität zurück.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • '(...) auch wenn ich in meinem Innersten überzeugt bin, dass ich bei allem, was ich getan habe, nur sein Bestes wollte' Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 13.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Dr. Pete Dizinoff hat alles, was man sich so wünschen kann: eine erfolgreiche Praxis als Internist, eine glückliche Ehe, ein hübsches Haus in einem Vorort, einen besten Freund, der mit seiner Frau in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt. Eigentlich könnte alles wunderbar sein, wenn er nicht auch einen Sohn hätte, für den er sich nur das Beste wünscht, der aber das College geschmissen hat und nun ausgerechnet Interesse an der jahrelang untergetauchten Tochter von Petes bestem Freund Joe hat. Diese hatte als Teenager ihr Baby direkt nach der Geburt getötet - Pete ist sich sicher, dass sie die Zukunft seines Sohnes zerstören wird, und versucht, eine Beziehung zwischen den beiden zu verhindern.

    Mein Eindruck:
    Mich hat 'Die Freundin meines Sohnes' nicht mitreißen können. Zwar fand ich den Einstieg ins Buch gut und spannend, doch im Laufe des Romans haben mich die vielen Schilderungen von Nebensächlichkeiten und die Langatmigkeit der Geschichte gestört. Zudem wurden die Protagonisten nur oberflächlich beschrieben, ich konnte mir keine der Figuren wirklich vorstellen, die Charaktere blieben farblos und wenig lebendig. Ich konnte außerdem mit keinem der Protagonisten emotional mitschwingen, ihre Belange und ihre Schicksale haben mich kalt gelassen und wenig interessiert. Dies führte dazu, dass ich die Geschichte letztendlich banal fand.

    Gefallen hat mir, dass sich das Buch leicht und flüssig liest, so dass es sich durchaus als wenig anspruchsvolle Lektüre für zwischendurch eignet.

    Mein Resümee:
    Eine Geschichte, die sich schnell und einfach liest, aber kaum in die Tiefe geht.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • '(...) auch wenn ich in meinem Innersten überzeugt bin, dass ich bei allem, was ich getan habe, nur sein Bestes wollte' Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 13.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Dr. Pete Dizinoff hat alles, was man sich so wünschen kann: eine erfolgreiche Praxis als Internist, eine glückliche Ehe, ein hübsches Haus in einem Vorort, einen besten Freund, der mit seiner Frau in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt. Eigentlich könnte alles wunderbar sein, wenn er nicht auch einen Sohn hätte, für den er sich nur das Beste wünscht, der aber das College geschmissen hat und nun ausgerechnet Interesse an der jahrelang untergetauchten Tochter von Petes bestem Freund Joe hat. Diese hatte als Teenager ihr Baby direkt nach der Geburt getötet - Pete ist sich sicher, dass sie die Zukunft seines Sohnes zerstören wird, und versucht, eine Beziehung zwischen den beiden zu verhindern.

    Mein Eindruck:
    Mich hat 'Die Freundin meines Sohnes' nicht mitreißen können. Zwar fand ich den Einstieg ins Buch gut und spannend, doch im Laufe des Romans haben mich die vielen Schilderungen von Nebensächlichkeiten und die Langatmigkeit der Geschichte gestört. Zudem wurden die Protagonisten nur oberflächlich beschrieben, ich konnte mir keine der Figuren wirklich vorstellen, die Charaktere blieben farblos und wenig lebendig. Ich konnte außerdem mit keinem der Protagonisten emotional mitschwingen, ihre Belange und ihre Schicksale haben mich kalt gelassen und wenig interessiert. Dies führte dazu, dass ich die Geschichte letztendlich banal fand.

    Gefallen hat mir, dass sich das Buch leicht und flüssig liest, so dass es sich durchaus als wenig anspruchsvolle Lektüre für zwischendurch eignet.

    Mein Resümee:
    Eine Geschichte, die sich schnell und einfach liest, aber kaum in die Tiefe geht.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Freundin meines Sohnes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 27.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:Peter Dizinoff ist Arzt und lebt zusammen mit seiner Frau Elaine in Round Hill einem kleinen Vorort in New Jersey.Bis auf bisher kleinere Probleme mit seinem Sohn Alec läuft in seinem Lebenalles so,wie es sein sollte.Sein bester Freund Joe jedoch,der aufrgrund von Empfehlungen Peters kurz nach dessen Familie nach Round Hill gezogen ist,hatte mehr Probleme mit seiner ältesten Tochter,Laura,denn diese hatte mit siebzehn eine Schwangerschaft und brachte ihr Baby im sechsten Monat in der Toilette einer Bibliothek zur Welt,kurze Zeit später wurde das Kind tot in einem Mülleimer gefunden und Laura befand sich in eienr Klinik,da die Nachblutungen nicht hatten aufhören wollen.Ob das Kind schon bei der Geburt tot war oder Laura den Tod verschuldet hatte,ist nicht klar,da Laura nicht über das Vorkommniss sprechen will.Verurteilt wird sie zu einem Aufenthalt in einer Psychatrischenklinik und danach verschwindet sie zunächst aus Round Hill.Jahre später,als sie schon knapp über 30 ist und Alec bereits seinen ersten Versuch zu studieren abgebrochen hat und wieder bei seinen Eltern zu Hause wohnt,begegnen sich die beiden auf einer Party bei Joe und kommen sich mit der Zeit einander immer näher,was Peter gar nicht gefällt.Denn dieser möchte nicht,dass sein Sohn eventuell sein Leben verschwendet,indem er sich mit einer vermeindlichen Kindsmörderin abgibt,auch wenn diese die Tochter seines besten Freundes ist.Nach und nach versucht Peter seinen Sohn und Laura auseinder zu bringen,jedoch achtet er dabei nicht daruaf,dass er gewisse Dinge um sich herum vergisst und immer mehr auf eine Situation zusteuert,in der er sich sicher nicht befinden wollte.

    Meinung:Der Roman war im ersten Augenblick nicht so mein Fall,einfach weil er mir doch ein wenig durcheinader vorkam,der Erzähler sehr oft bei den Orten und Zeiten in denen er sich befindet springt,denn oft wird auch von der Vergangenheit erzählt.Die Geschichte an sich ist nämlich so strukturiert,dass eigentlich schon alles passiert ist und einem alles rückblickend erläutert wird,wobei selbst in den Rückblicken auf die Geschehnisse,die dazu geführt haben,dass alles ist,wie es ist,wieder Rückblicke auf die Kindeheit oder andere vergangene Ereignisse eingebaut werden.Durch diesen Aufbau kann es ab und an dazu kommen,dass man sich nicht mehr ganz sicher ist,zu welcher Zeit erzähltes grade wirklich spielt. Insbesondere,da es leider nicht durch Absätze gekennzeichnet ist,zumindest nicht immer.Auch manche Stellen haben ein bisschen an Sinn verloren, da sie übersetzt wurden und das mit dem nicht besten Begriff, was ein wenig schade ist, aber an sich das Lesen nicht stört.
    Stilistsich ist der Roman sonst eigentlich recht flüssig und leicht zu lesen und ich finde weder, dass die Autorin besonders lange, ausschweifende Sätze nutz, noch dass die Sätze besonders kurz und abgehackt und dadurch auffällig sind. Ansonsten ist es bei diesem Roman rech gut gelöst, dass wirklich die ganze Geschichte aus der Sicht Dizinoffs,verbunden mit seinen Gefühlen und Gedanken erzählt wird,weil man sich dadruch doch sehr in seine gefühlslage hineinversetzen kann.
    Alles in allem muss ich gesten,dass mich das Buch überrascht hat, da ich nicht damit gerechnet hätte, dass ich es doch noch so gut finde,wenn ich auch sagen muss,dass es mich nicht vollkommen vom Hocker gerissen hat.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein All- Age- Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christina Buß, am 20.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn die kleinbürgerliche Engstirnigkeit zur eigenen Zwangsjacke wird, verselbständigen sich "gutgemeinte" Werte und Normen zu krassen Kategorisierungen in gut und böse, schwarz und weiß, da wird jegliche Individualität im Keim erstickt!
    So hält die Autorin der sich gut in ihrer Komfortzone eingerichteten, wohlsituierten Mittelschicht den Spiegel vor, indem sie dem Leser eine Arztfamilie in den Fokus holt, deren Sohn sich partout nicht an die doch nur zu seinem Besten gedachten Zukunftspläne halten will und damit eine Lawine ins Rollen bringt, deren Lauf niemand mehr aufhalten kann- schon gar nicht die Protagonisten, die in ihrer Rigidität gefangen sind- mit einem dramatischen Ende!
    Sehr lesenswert; ein Buch, das auch zwischen den Generationen vermitteln kann und für Toleranz und Akzeptanz wirbt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Freundin meines Sohnes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 28.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Pete Dizinoff, ein angesehener Arz mit gut laufender Praxis, hat nur eine Sorge, nämlich sein Sohn Alec. Dieser hat das College geschmissen und trifft sich mit Laura, der Tochter von Petes bestem Freund. Laura ist Pete jedoch ein Dorn im Auge, er hat sich für Alec eine andere Freundin erwünscht, denn Laura wurde als Teenager verdächtigt, ihr eigenes Baby kurz nach der Geburt getötet zu haben. Pete versucht mit allen Mitteln die beiden auseinander zu bringen. Doch das wird tückisch für ihn...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Freundin meines Sohnes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Story fand ich schon etwas ungewöhnlich, denn es handelt von einem Vater der mit der Partnerauswahl seines Sohnes unzufrieden ist und deshalb nahezu sein Familienleben zerstört. Das Buch beginnt mit der aktuellen Situation von Dr. Pete Dizinoff und wird rückwärts erzählt. Genauer gesagt: Wie konnte es dazu kommen, dass Pete nun in der Einliegerwohnung seines Hauses wohnt und keinen Kontakt mehr mit seinem Sohn hat? Grund ist die (Ex-) Freundin seines Sohnes Laura, die Tochter seines besten Freundes. Laura ist fast 10 Jahre älter als Alec, aber der wahre Grund für die Abneigung von Pete ist, dass Laura als Teenager ihr frisch geborenes Kind erschlagen hat. Obwohl das bereits viele Jahre zurück liegt und Laura in Therapie war, kann und will Pete nicht akzeptieren, das Alec und Laura ein Paar sind. Gleichzeitig wird Pete verklagt, weil er als Arzt einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat.

    Die Geschichte wird mit vielen Rückblenden, jedoch in einem Fluss erzählt. Die Charaktere werden gut und realistisch dargestellt und der Leser kann Dr. Pete in mancher Hinsicht verstehen.

    Alles in allem ein tolles Buch!!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Freundin meines Sohnes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Story fand ich schon etwas ungewöhnlich, denn es handelt von einem Vater der mit der Partnerauswahl seines Sohnes unzufrieden ist und deshalb nahezu sein Familienleben zerstört. Das Buch beginnt mit der aktuellen Situation von Dr. Pete Dizinoff und wird rückwärts erzählt. Genauer gesagt: Wie konnte es dazu kommen, dass Pete nun in der Einliegerwohnung seines Hauses wohnt und keinen Kontakt mehr mit seinem Sohn hat? Grund ist die (Ex-) Freundin seines Sohnes Laura, die Tochter seines besten Freundes. Laura ist fast 10 Jahre älter als Alec, aber der wahre Grund für die Abneigung von Pete ist, dass Laura als Teenager ihr frisch geborenes Kind erschlagen hat. Obwohl das bereits viele Jahre zurück liegt und Laura in Therapie war, kann und will Pete nicht akzeptieren, das Alec und Laura ein Paar sind. Gleichzeitig wird Pete verklagt, weil er als Arzt einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat.

    Die Geschichte wird mit vielen Rückblenden, jedoch in einem Fluss erzählt. Die Charaktere werden gut und realistisch dargestellt und der Leser kann Dr. Pete in mancher Hinsicht verstehen.

    Alles in allem ein tolles Buch!!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Freundin meines Sohnes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von linus63, am 19.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Protagonist Pete Dizinoff erzählt während eines Wochenendes seine Geschichte und beginnt samstags an seinem absoluten Tiefpunkt. Er berichtet - manchmal schwingt ein wenig Resignation mit - in Erinnerungen von der Vergangenheit, und wie sich alles bis zu diesem Wochenende und dem darauf folgenden Montag, dem Tag einer großen Entscheidung für ihn, entwickelte.

    Das Buch ist vom Schreibstil her angenehm zu lesen, anfangs allerdings oft vor sich hin plätschernd und durch viele verschachtelte Vergangenheitssprünge verwirrend. Ich erfahre, wie Pete sich sein Leben in einer typisch amerikanischen Vorstadtidylle aufgebaut hat. Er ist Arzt in einer gut gehenden Praxis, hat eine intakte und anscheinend glückliche Familie und als Nachbarn die besten Freunde.

    Alles entwickelt sich perfekt nach Petes Vorstellungen und familiäre Krisen werden gemeinsam gemeistert, bis sein Sohn Alec anfängt, eigene Wege zu gehen, die zusehends von Petes Lebensplanung für ihn abweichen, was Pete vor große Probleme stellt. Jetzt erzählt er flüssig und fesselnd und ohne verwirrende Sprünge, wie er nach außen hin bemüht ist, die Fassade zu wahren, aber gleichzeitig immer intensiver versucht, lenkend in das Leben seines Sohnes einzugreifen. Dass Laura Stern, die älteste Tochter seines besten Freundes, die mit 16 heimlich ein Kind zur Welt gebracht und getötet hat, nach 10 Jahren Abwesenheit wieder auftaucht und seinem Sohn Alec näher kommt, treibt Pete schier zur Verzweiflung - für ihn ist sie eine Mörderin. Durch seine immer größeren Anstrengungen, Alec dazu zu bringen, ein College mit einem guten Abschluss zu beenden und ihn von Laura abzubringen, wird die Kluft zwischen ihnen immer tiefer und Alec' Bindung an Laura immer enger. Letztendlich werden seine Anstrengungen zur Besessenheit und führen ihn dahin, dass er beruflich eine Fehldiagnose an Roseanne Craig stellt - mit Todesfolge und Klage gegen ihn - , er Laura aus einer Situation heraus tätlich angreift, Laura vermisst wird, er seine ehemals besten Freunde aus seinem Haus wirft, er selbst aus seinem Haus auszieht und sein Sohn endgültig geht - kurz, der absolute Tiefpunkt ist erreicht.

    Alles in allem wird in diesem Buch eine interessante Thematik angesprochen, die mir im Ansatz hier sehr gut gefällt, mir aber vom Zeitablauf zu verwirrend und ein wenig überzogen umgesetzt wird.
    Das Ende wiederum gefällt mir. Pete steht dazu, für dieses Trümmerfeld mit verantwortlich zu sein und hofft und glaubt daran, dass die Motivation zu seinen Handlungen - die Liebe zu seinem Sohn - eines Tages verstanden wird. Trotz der Misere blickt er nach vorne und hat die Hoffnung nicht verloren.

    Dem Thema, dass Kinder eigene Wege gehen, selbst für sich verantwortlich sind und auch nicht immer dankbar alle Hilfen annehmen, die fürsorgliche Eltern gerne im Überfluss bereit halten, muss sich wohl jedes Elternteil irgendwann einmal stellen. Auch wenn es sich bei Alec um ein lang ersehntes Einzel- und Wunschkind handelt, finde ich das Bild, das Lauren Grodstein von Pete geschaffen hat, ein wenig überspitzt. Dies ist aber, ebenso wie die drastischen Folgen, die ja nicht nur Petes Familie, sondern mindestens genauso folgenreich die Familien Stern und Craig betreffen, gut, um zum Nachdenken anzuregen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Loslassen ist sehr schwer... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Vater möchte nur das Beste für seinen Sohn. Wenn der auf die schiefe Bahn gerät, ist das schon eine Niederlage. Aber wenn dann auch noch eine junge Frau in sein Leben tritt, die 10 Jahre älter ist, als der Sohn und er von ihr auch noch weiß, dass Sie sich in ihrer Jugend einem grausigen Verbrechen schuldig gemacht hat, dann würden wohl bei allen Vätern die Alarmglocken läuten. Pete Dizinoff geht aber bei seiner Fürsorge doch zu weit. Leider ist das aber nicht sein einziger Fehler, denn bei all seiner Sorge um seinen Sohn, dessen Beziehung er mit Adleraugen beobachtet, leidet seine Aufmerksamkeit in seinem Beruf als Arzt, was unwiderrufliche Folgen hat und nicht nur die Familiengemeinschaft zusätzlich in Gefahr bringt.
    Lauren Grodstein erzählt in fließender Sprache die Geschichte von Dr. Pete Dizinoff aus dessen Sicht.
    Allgemein kann man die Geschichte zunächst nicht als spannend oder faszinierend beschreiben, aber trotzdem fiel es mir nicht leicht, das Buch aus der Hand zu legen, und die Neugier wuchs im Verlauf des Romans und gipfelte als Höhepunkt in der vollkommenen und erschreckenden Aufklärung am Ende.
    Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt. Wie sie in Jedermanns leben passieren kann.
    Das Gefühlschaos, in dem sich Dr. Pete befindet und sein Kampf dagegen sind wirklich ausgezeichnet beschrieben.
    Das schockierende an der Geschichte sind die authentischen Gefühle und Erfahrungen, die einen jeden zum Teil selbst schon im eigenen Leben begegnet sind oder zumindest eben jedem begegnen können. Die tiefsten Ängste und schlimmsten Abgründe der eigenen Seele lassen jeden erschrocken zurückfahren und man muss sich eingestehen, dass der Grad zwischen Vernunft und Wahnsinn doch sehr schmal ist…
    Ich war gegen Ende des Buches sehr hin und her gerissen von meinen eigenen Gefühlen. Diese erstreckten sich zuerst von Verständnis für Dr. Pete weiter zu Ärger seine Verbohrtheit und Verblendung über letztlich das Entsetzen seiner Aktion und folgenden Reaktion.
    In der Tat bin ich letztendlich erschüttert und muss mir die ganze Geschichte noch einmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

    Wie schon erwähnt, ist das Buch angenehm und fließend zu lesen, jedoch haben mich einzelne abrupte Zeitsprünge etwas verwirrt. Aber als wirklich störend möchte ich das nicht einstufen, da ich die Orientierung sehr schnell wieder gefunden habe.Leider sind mir aber einige Druckfehler aufgefallen.
    Das hat aber mit der Geschichte und dem Thema nichts zu tun und lässt auch die Botschaft, die in dem Buch steckt, nicht minder erscheinen.
    Das Thema Kindererziehung und vor allem das loslassen, wenn die Kinder erwachsen werden ist ein wichtiges Thema für alle Eltern von Jugendlichen. Und in diesem Buch erfahren wir alle, was man in dieser Phase der Familie vermeiden sollte. Hier wird einem vor Augen geführt, wie sich die Dinge in schrecklicher Weise verselbstständigen, wenn man sich zu sehr an die eigenen Vorstellungen für die Zukunft seines Kindes versteift...
    Es ist immer eine Gradwanderung, wenn man seine Kinder beim erwachsenwerden frei lassen muss, und sie ihre eigenen Erfahrungen machen möchten und Entscheidungen treffen müssen…

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wenn Väter zu sehr lieben... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dirk Bluhm, am 10.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Pete könnte mit Anfang 50 zufrieden die Zwischenbilanz seiner Lebensleistung ziehen. Erfolgreicher Arzt, schönes Heim im gehobenen Vorort und liebevolle Frau. Sohn Alec hat allerdings nach einigen Semestern sein Studium geschmissen, und somit das Startkapital für eine erfolgreiche Karriere in den Sand gesetzt. Auch wenn Alec mit seinen künstlerischen Ambitionen dem Vater etwas auf die Nerven geht, sieht Pete immer noch die Hoffnung, ihm den rechten Pfad einer bürgerlichen Existenz zu weisen. Als Laura, die Tochter von Petes bestem Freund eine Affäre mit dem zehn Jahre jüngeren Alec beginnt, ist Pete davon besessen, die Beziehung mit allen Mitteln zu unterbinden. Als Teenager hatte Laura ihr Baby nach der Geburt getötet, und Pete ist davon überzeugt, dass sie auch seinen Sohn ins Unglück stürzen wird.
    Eine absolut fesselnde und dramatische Vater-Sohn- Geschichte und ein großartiges Buch, das die Reihe der großen amerikanischen Gesellschaftsromane im Stil von Updike und Roth fortsetzt. Ich hoffe, dieses Buch findet auch in Deutschland viele Leser.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Vaterliebe oder Egoismus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Beate, am 10.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Peter Dizinoff hat alles verloren, was ihm lieb und teuer war. Seine Frau, seinen Sohn, die besten Freunde, seine moderne Arztpraxis in der besten Gegend, sein Haus und seinen guten Ruf. Wie konnte es dazu kommen?

    Peter und Elaine wünschen sich lange ein Kind. Als es dann endlich klappt und sie ihren Sohn Alec bekommen, lieben sie ihn über alles und möchten nur das Beste für ihn. Ihre besten Freunde haben 4 Kinder. Ihre älteste Tochter Laura wird mit 16 Jahre schwanger, bekommt das Kind 3 Monate zu früh auf einer öffentlichen Toilette und tötet es. Daraufhin kommt sie in eine Psychatrische Klinik und zieht danach durch die Welt. Alec dagegen wächst gut behütet auf. Als die beiden sich 13 Jahre später kennen lernen und sich ineinander verlieben, flippt Peter aus. Sein Sohn und eine 10 Jahre ältere Kindsmörderin. Was sollen die Nachbarn sagen? Der Junge muss doch aufs College. Als er dann noch wegen eines Kunstfehlers verklagt wird, bricht Peters Welt zusammen.

    Nach dem Lesen der Leseprobe, hatte ich großes Mitleid mit Pete. Aber beim Lesen des Buches, wurde ich immer fassungsloser und wütender. Pete hat einfach nicht begriffen, dass ein Kind irgendwann seinen eigenen Weg gehen und seine eigenen Fehler machen muss. Er will seinem Sohn seine eigene Lebensweise aufzwingen. Er war ja immer der Bestimmende in der Familie und seine Frau hat sich auch immer an ihm orientiert. Und er 20jährige Kerl will selbst entscheiden was er im Leben machen möchte? Pete kann das nicht akzeptieren. Er ist selbstgerecht und egoistisch und alles muss nach seinem Kopf gehen.

    Ich fand das Buch überraschend gut. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Durch die Zeitsprünge blieb die Story immer spannend. Für alle, die auch mal die leiseren Töne mögen, ist dieses Buch ein absolutes Muss.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • die Freundin meines Sohnes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elohym78, am 04.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Freundin meines Sohnes erzählt das Leben von Pete Dizinoff. Ein Teil seiner Jugend und seines erwachsen werdens, wie er seine Frau kennlernte und wie sein Leben langsam aber sich aus dem Ruder läuft, als sein Sohn Alec sich in die zehn Jahre ältere Laura, die Tochter seines besten Freundes Joe verliebt. In Laura, die mit dem Verdacht leben muss, ihr eigens Kind umgebracht zu haben.

    Das Cover zeigt Vater und Sohn vor einem typisch amerikanischen Einfamilienhauses. Die beiden schauen in den blauen Himmel, hinein in eine ungewisse Zukunft. Der eine etwas besorgt, ob er sein Kind schützen kann vor den Unbilden des Lebens, der andere hoffnungsfroh, voller Erwartung, was das Leben für ihn bereit hält. Nah und doch getrennt.

    Lauren Grodstein hat einen etwas anderen Roman geschaffen. Sie schildert das Leben von Pete Dizinoff in etwas verworrenen Zügen. Die Autorin springt in der Zeit, was ich nicht immer nachvollziehen konnte. Beginnen tut die Geschichte im heute und springt zwischen dem letzten Jahr, vor drei und fünf Jahren und der längeren Vergangenheit wild hin und her. Ich für meinen Teil muss sagen, dass eine Gliederung in mehrere Kapitel dem Buch eine bessere Übersicht gegeben hätte. Direkt zu Anfang wird klar, dass Petes Leben ein Scherbenhaufen ist. Das Buch möchte erklären, wie es soweit kommen konnte. Der Schreibstil wechselt zwischen flüssig und träge, wie das Leben auch schon mal in unterschiedlichen Bahnen laufen kann. Ihre Protagonisten stellt die Autorin authentisch vor. Der Leser kann die Handlungen nachvollziehen, aber nicht immer verstehen. Vermutlich ist das gewollt, denn auch wir handeln manchmal unüberlegt, wenn wir ein Ziel vor Augen haben und pertu nicht vom Weg abkommen wollen. Petes ganzes Handeln ist auf seinen Sohn ausgerichtet, dem er eine Zukunft bereiten möchte, die gut für ihn ist, auch wenn Alec das nicht möchte.

    Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Freundschaft zwischen Pete und Elaine, und Joe und Iris. Die vier Freunde gehen gemeinsam durch das Leben, jeder auf seine eigene Weise, aber immer in Freundschaft verbunden. Der gesellschaftliche Unterschied der beiden Familien wird zwar beschrieben, aber herrscht in dem Buch nicht vor.

    Mein Fazit: Ein leider etwas verworrener Roman über das Leben und die Liebe zwischen Vater und Sohn. Kein Buch für Zwischendurch, da der Leser ansonsten mit den ganzen Zeitsprüngen durcheinander gerät.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Nicht mal annähernd American Beauty Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von TrollMutti, am 02.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Vater, der versucht seinen einzigen und heiß geliebten Sohn zu schützen. Wie und wo vor erfährt man nach und nach beim Lesen.

    Die Grundidee des Buches ist gar nicht mal so schlecht, leider finde ich die Umsetzung eher nicht gelungen. Die Geschichte zieht sich und die Autorin unterbricht zu oft den Roten Faden.
    Am Anfang des Buches erfährt man, wie der Beschützerversuch ausgegangen ist. Vom Kapitel zu Kapitel erzählt dann der Vater als Ich-Erzähler die gesamte Geschichte. Dabei stehen oft Situationen im Mittelpunkt, die für die Geschichte nicht wichtig sind und beim Lesen ablenken. Nach dem fünften Mal nervte das nur noch beim Lesen.
    Zeitsprünge an sich finde ich oft sehr spannend und interessant. Es sollte aber zumindest ein Satz als Überleitung zwischen diesen Sprüngen sein, damit man beim Lesen auch weiß, wo man gerade ist. Bei dieser Geschichte verzichtete die Autorin nicht nur auf die Überleitungssätze, sondern sogar auf Absätze zwischen den Zeitspannen. So gab es in einem Kapitel mindestens 3 Stellen, an denen man stocken musste und ein paar Sätze wiederholt lesen. Der Leser verliert immer wieder die Übersicht. Und wenn in den Rückblenden auch noch Kommentare aus der Heute-Sicht stehen, ist es ganz vorbei. Aus diesem Grund habe ich einige Male das Buch wieder weggelegt. Ich musste mich danach zum Lesen zwingen. Und das sollte nicht der Sinn und Zweck eines Buches sein.

    Bei der Erzählung an sich werden viele Personen einem nach und nach unsympathisch - ihre Handlungen wirken entweder zu aufgesetzt oder einfach nur dumm. Mit gesundem Menschenverstand ist es schwer so zu handeln, wie einige der Hauptpersonen es tun. Emotionen hin oder her. Einige Charaktere schienen auch zu wenig durchdacht und ihre Eigenschaften widersprachen sind im Lauf des Buches, z.B. bei Laura und Alec. Diese Unstimmigkeiten kann man auch nicht mit unterschiedlichen Stimmungen oder dem Erwachsenwerden erklären. Und wenn man bei der Auflösung auf einen Hammer wartet, wird man enttäuscht. Das Ende des Beschützerdrangs ist zwar nicht ohne, aber die Vorankündigungen waren zu übertrieben.

    Ein Vergleich mit American Beauty ist also völlig überzogen. Dieses Buch kann es leider nicht mal annähernd damit aufnehmen. Eine Empfehlung kann ich hier absolut nicht aussprechen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Vater werden ist nicht schwer.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Inhalt:
    Pete Dizinoff, Arzt in einer idyllischen Vorstadt macht die Liebe seines Sohnes zu einer 10 Jahre älteren Frau zu schaffen. Und diese Frau ist nicht irgendjemand, sondern die Tochter eines befreundeten Ehepaares. Sie hat in ihrer Teenagerzeit ein Kind geboren und steht in Verdacht, dem Neugeborenen den Schädel eingeschlagen zu haben. Ein Verdacht, der bis zum heutigen Tage nicht ausgeräumt wurde. Nach nunmehr 10 Jahren gibt es ein Wiedersehen und bei Pete kommen die Erinnerungen wieder hoch.
    Nun verliebt sich der einzige Sohn von Pete in diese Frau namens Laura und Pete versucht seinen Sohn zu schützen. Denn eine Kindsmörderin will er nicht in seiner Familie haben...............

    Meine Meinung:
    Lauren Grodstein schildert anschaulich und auch manchmal etwas verwirrend die Lebenserfahrungen des Dr. Pete Dizinoff. Dabei kommt es immer wieder zu Zeitsprüngen von der Gegenwart in die Vergangenheit und dies ist manchmal etwas anstrengend.
    Trotzdem finde ich dieses Buch sehr gelungen und könnte mir eine Verfilmung mit Woody Allen als Regisseur sehr gut vorstellen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Vater werden ist nicht schwer.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Inhalt:
    Pete Dizinoff, Arzt in einer idyllischen Vorstadt macht die Liebe seines Sohnes zu einer 10 Jahre älteren Frau zu schaffen. Und diese Frau ist nicht irgendjemand, sondern die Tochter eines befreundeten Ehepaares. Sie hat in ihrer Teenagerzeit ein Kind geboren und steht in Verdacht, dem Neugeborenen den Schädel eingeschlagen zu haben. Ein Verdacht, der bis zum heutigen Tage nicht ausgeräumt wurde. Nach nunmehr 10 Jahren gibt es ein Wiedersehen und bei Pete kommen die Erinnerungen wieder hoch.
    Nun verliebt sich der einzige Sohn von Pete in diese Frau namens Laura und Pete versucht seinen Sohn zu schützen. Denn eine Kindsmörderin will er nicht in seiner Familie haben...............

    Meine Meinung:
    Lauren Grodstein schildert anschaulich und auch manchmal etwas verwirrend die Lebenserfahrungen des Dr. Pete Dizinoff. Dabei kommt es immer wieder zu Zeitsprüngen von der Gegenwart in die Vergangenheit und dies ist manchmal etwas anstrengend.
    Trotzdem finde ich dieses Buch sehr gelungen und könnte mir eine Verfilmung mit Woody Allen als Regisseur sehr gut vorstellen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Freundin meines Sohnes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 23.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt: Peter Dizinoff ist Arzt und lebt mit seiner Frau in Round Hill einem Vorort in New Jersey. Bis auf bisher kleinere Probleme mit seinem Sohn Alec läuft in seinem Lebenalles so,wie es sein sollte. Sein Freund Joe jedoch, der aufrgrund Empfehlungen Peters nach dessen Familie nach Round Hill gezogen ist, hatte mehr Probleme mit seiner Tochter, Laura, denn diese hatte mit siebzehn eine Schwangerschaft und brachte ihr Baby in der Toilette einer Bibliothek zur Welt, kurze Zeit später wurde das Kind tot in einem Mülleimer gefunden und Laura befand sich in eienr Klinik, da die Nachblutungen nicht aufhören wollten. Ob das Kind schon bei der Geburt tot war oder Laura den Tod verschuldet hatte, ist nicht klar. Verurteilt wird sie zu einem Aufenthalt in einer Psychatrischenklinik und danach verschwindet sie zunächst aus Round Hill.
    Jahre später, als sie schon knapp über 30 ist und Alec bereits seinen ersten Versuch zu studieren abgebrochen hat und wieder bei seinen Eltern zu Hause wohnt, begegnen sich die beiden auf einer Party bei Joe und kommen sich mit der Zeit einander näher, was Peter gar nicht gefällt. Denn dieser möchte nicht, dass sein Sohn sein Leben verschwendet, indem er sich mit einer Kindsmörderin abgibt, auch wenn diese die Tochter seines besten Freundes ist.
    Nach und nach versucht Peter seinen Sohn und Laura auseinder zu bringen, jedoch achtet er dabei nicht daruaf, dass er gewisse Dinge um sich herum vergisst und immer mehr auf eine Situation zusteuert, in der er sich sicher nicht befinden wollte.

    Meinung: Der Roman war im ersten Augenblick nicht so mein Fall, einfach weil er mir ein wenig durcheinader vorkam, der Erzähler bei den Orten und Zeiten in denen er sich befindet springt, denn oft wird von der Vergangenheit erzählt. Die Geschichte an sich ist nämlich so strukturiert, dass schon alles passiert ist und einem rückblickend erläutert wird, wobei selbst in den Rückblicken auf die Geschehnisse, die dazu geführt haben, dass alles ist, wie es ist, wieder Rückblicke auf die Kindeheit oder andere vergangene Ereignisse eingebaut werden. Durch diesen Aufbau kann es dazu kommen,dass man sich nicht mehr ganz sicher ist, zu welcher Zeit erzähltes grade wirklich spielt. Insbesondere, da es leider nicht durch Absätze gekennzeichnet ist. Auch manche Stellen haben ein bisschen an Sinn verloren, da sie übersetzt wurden und das mit dem nicht besten Begriff, was ein wenig schade ist, aber an sich das Lesen nicht stört.
    Stilistsich ist der Roman sonst eigentlich flüssig zu lesen und ich finde weder, dass die Autorin besonders lange, ausschweifende Sätze nutz, noch dass die Sätze kurz und abgehackt und dadurch auffällig sind. Ansonsten ist es bei diesem Roman gut gelöst, dass wirklich die ganze Geschichte aus der Sicht Dizinoffs, verbunden mit seinen Gefühlen und Gedanken erzählt wird, weil man sich dadruch sehr in seine Gefühlslage hineinversetzen kann.
    Alles in allem muss ich gestehen, dass mich das Buch überrascht hat, da ich nicht damit gerechnet hätte, dass ich es doch noch gut finde, auch wenn es mich nicht vom Hocker gerissen hat.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Das Leben hat seine eigenen Regeln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von buchina, am 23.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Peter Dizinoff hat alles, was man sich als typischen amerikanischen Vorzeige-Mittvierziger vorstellen kann: eine liebende Frau, einen Sohn, ein Häuschen in der Vorstadt, Erfolg im Beruf. Was kann da schon schief gehen, viel, wie man schon auf den ersten Seiten erfährt. Oder besser man erfährt nichts, außer das er aus eigenem Verschulden das alles verloren hat. Wie und warum, darum geht es im restlichen Roman.

    Der Charakter Peter Dizinoff war mir sofort sympathisch. Seine Selbstreflexion nimmt er immer mit soviel Humor, dass es einfach Spass macht weiterzulesen. Nie driftet er ins Selbstmitleid ab, sondern weist manchmal schon zu oft darauf hin, dass er der alleinige Auslöser für die Geschehnisse ist. Dadurch wirkt es manchmal so auf mich, als ob er immer um Verzeihung bitten möchte, was manchmal etwas anstrengend war. Die ganze Zeit wird eine Spannung gehalten, da ich immer wissen wollte, was genau passiert ist. Fast wie in einem Krimi.

    Geschickt wechselt Laura Grodstein die Zeitebenen, bei den Rückblicken von Peter. Durcheinander kam ich bei diesen Wechseln eigentlich nie. Ganz im Gegenteil sie liefern ein rundes Bild vom Leben Peter, seiner Familie und seiner besten Freunde. Das Ende kam dann für mich plötzlich und unerwartet. Ich war etwas entäuscht, möchte aber nicht mehr verraten, sonst geht die Spannung weg.

    Ein wirklich empfehlenswerter Roman, der sich sehr gut und flüssig liest. Er zeigt ein gutes Bild, wohin auch gut gemeinte Kontrolle führen kann.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wie weit darf man sich in das Leben seiner Kinder einmischen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von coffee2go, am 22.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurze Inhaltsangabe:
    Dr. Pete Dizinoff ist ein angesehener Arzt, lebt mit seiner Frau und seinem fast schon erwachsenen Sohn glücklich und zufrieden bis sich sein Leben von einem Tag auf den anderen dramatisch verändert. Obwohl er nur das Beste für seinen Sohn wollte, droht ihm sein Sohn zu entgleiten, seine Frau steht nicht mehr hundertprozentig hinter ihm, seine Freunde verabschieden sich und nach einer Anklage wegen eines Arztfehlers steht auch seine berufliche Karriere auf dem Spiel.

    Meine Meinung zum Buch:
    Das Buch ist sehr emotional geschrieben, vor allem aus der der Sicht des Arztes und Vaters Dr. Pete Dizinoff, aber auch die Sichtweisen seines Sohnes, seiner Freundin Laura und seiner Ehefrau sind sehr gut nachvollziehbar. Das Leben von Dr. Pete nimmt eine sehr dramatische Wende, nichts ist in seinem Leben mehr so wie es war und wie er es schätzte, er fühlt sich an einem aussichtslosen Punkt, wirkt fast schon apathisch und nimmt sein Schicksal an, ohne selbst aktiv dagegen anzukämpfen. Pete hat beim Lesen mein vollstes Mitgefühl erweckt, doch an manchen Stellen hätte ich ihn gerne motiviert aktiver zu handeln. Die Spannung konnte bis zum Schluss erhalten werden genauso wie die Erwartung, dass sich das Blatt für Pete doch noch einmal wendet.
    Laura, die Freundin seines Sohnes, ist auch eine sehr starke und prägende Person mit vielen unterschiedlichen Facetten. Einerseits ist sie schwach und hilfebedürftig dargestellt, auf der anderen Seite berechnend und zerstörend. Diese vielschichtige Darstellung eines Charakters hat mir auch sehr gut gefallen.

    Cover und Titel:
    Der Titel des Buches klingt für mich vielversprechend, obwohl mir kürzere Titel grundsätzlich besser gefallen. Das Cover finde ich sehr blass und etwas altmodisch, hier hätte mir eine aktuellere Aufmachung besser gefallen.

    Mein Fazit:
    „Die Freundin meines Sohnes“ ist ein Roman, der auch nach dem Lesen noch längere Zeit nachwirkt und zum Nachdenken anregt. Vor allem für Eltern von Jugendlichen bleibt die Frage offen: „Wie weit darf man sich in das Leben seiner (fast) erwachsenen Kinder einmischen?“

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wie geht man als Vater ( oder Mutter ) damit um, wenn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Hüllmann, am 22.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    das eigene Kind nicht den Erwartungen entspricht oder, schlimmer, ihnen völlig zuwiderhandelt? Diese Frage ist der Kern dieser wunderbaren und tieftraurigen Geschichte von Lauren Grodstein.
    Alec, der einzige heißgeliebte Sohn von Pete, einem erfolgreichen Arzt, verliebt sich in die erheblich ältere Nachbarstochter, die als Teenager ihr Neugeborenes getötet haben soll.Pete versucht alles, um diese Beziehung zu beenden und zerstört damit das Glück zweier Familien. Brillante Lektüre!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Intrigen in der Kleinstadtidylle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Man stelle sich vor, man ist ein erfolgreicher Arzt in den besten Jahren. Das Studium hat man sich hart mit Hilfe von Stipendien erarbeiten müssen. Man hat ein schönes Haus in einer Vorstadt, gleich um die Ecke von den besten Freunden. Ebenso hat man eine tolle Frau, die nach großer Anstrengung endlich ein Kind zur Welt bringt: einen Sohn. Die Jahre vergehen und dieses Kind wächst heran – umgeben von allem, was es braucht und auch, was es nicht unbedingt braucht. Manche könnten sagen, das Kind sei zu verwöhnt, sogar verzogen. Aber man selbst glaubt an diesen Sohn, auch wenn er Probleme in der Schule hatte und das College schmeißt, um Künstler zu sein. Nun aber taucht die Tochter des besten Freundes wieder auf, die vor vielen Jahren angeklagt wurde, ihr Baby ermordet zu haben. Und ausgerechnet diese Frau freundet sich mit dem einzigen Sohn an. Was würden Sie tun?

    Lauren Grodstein schreibt einen Roman über einen Vater, der das Leben seines Sohnes bestimmen will – natürlich zu „seinem Besten“. Dabei verstrickt er sich ganz schnell in seine Ambitionen und bald stehen seine Ehe, seine Vater-Sohn-Beziehung, die Freundschaft zu seinen ältesten und besten Freunden und auch seine berufliche Karriere auf dem Spiel. Das Buch hat mich zutiefst bewegt. Ich als Leser war hin- und her gerissen zwischen den einzelnen Charakteren: Wem soll ich glauben? Wen soll ich bemitleiden? Wer ist im Recht? Da das Buch aus der Sicht des Vaters geschrieben ist, ergreift man tendenziell eher Partei für ihn. Jedoch kann ich nicht alle seine Taten gut heißen. Er steht ständig im Spannungsfeld schwieriger Beziehungsgeflechte und geht in den meisten Situationen suboptimal damit um.

    Interessant an dem Roman sind die vielen Zeitsprünge. Es bestehen Wechsel zwischen einer „Jetzt-Perspektive“ und diversen Rückblicken. Man erfährt somit, dass im Jetzt Probleme zu lösen sind, aber erst nach und nach durch die Rückblicke, wie diese entstanden sind. So bleibt der Roman bis zu den letzten Seiten packend. Obwohl es sich hierbei nicht um einen Krimi handelt, war die Handlung spannend und sehr flüssig erzählt.

    Obwohl es natürlich auch hierzulande Klatsch und Tratsch und jede Menge Intrigen gibt, sind doch einige Züge eher amerikanisch in meinen Augen, z. B. die ständige Thematisierung von Depressionen und Psychotherapien.

    Ich finde es sehr interessant, dass sich Lauren Grodstein an dieses Thema gewagt hat, das im weitesten Sinne wohl uns alle mal betrifft oder betroffen hat: die Schwiegermutter mag einen nicht, oder die eigenen Eltern wettern gegen den neuen Partner, der neue Freund der Tochter taugt nichts und die neue Freundin des Sohnes hatte wohl doch schon eine Männerbekanntschaft zuviel. Dabei spielt der Roman hier natürlich auf einem höheren Level als dem den meisten Menschen vertrauten. Trotzdem: eine sehr bewegende und mitreißende Geschichte!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein