Alpengrollen

Kriminalroman

von Michael Gerwien

Buch

Taschenbuch (323 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Kitzbühel zur Faschingszeit. Der Münchner Exkommissar Max Raintaler freut sich auf einen erholsamen Skiurlaub und darauf, das berühmte Hahnenkammrennen endlich einmal live zu erleben. Doch ein Anschlag auf die Rennstrecke durchkreuzt seine Pläne. Hatten etwa Terroristen ihre Finger im Spiel? Und dann ist da noch die tote Russin, die am Fuße der Streif im Schnee gefunden wird. Zusammen mit Alois, einem ebenso gemütlichen wie trinkfesten Kitzbüheler Gendarm, beginnt Max zu ermitteln ...

Pressestimmen:

Ein überaus unterhaltsamer Krimi, der sich durch seinen besonderen Humor und die präzise Zeichnung der bayerischen und österreichischen Lebensart auszeichnet.

Produktdetails

ISBN-10: 3-8392-1111-5
EAN: 9783839211113
Erschienen: 07.02.2011
Verlag: Gmeiner Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 323
Länge/Breite: 202mm/121mm
Gewicht: 344 g
Reihe: Krimi im Gmeiner Verlag
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Michael Gerwien

Michael Gerwien, geb. 1957 in Biberach an der Riß, aufgewachsen in Mittenwald, lebt seit 1972 in München Untergiesing, dem Nachbarviertel seines Thalkirchner Exkommissars Max Raintaler. Er arbeitet als Texter für diverse Fernsehformate und verfasst Artikel für Fachzeitschriften. Zudem steht er seit seiner Schulzeit immer wieder als Sänger und Gitarrist auf diversen Bühnen und hat zahlreiche CDs veröffentlicht. 2006 hat ihn seine musikalische Leidenschaft bis an die Ostküste der USA geführt, wo er unter dem Künstlernamen Big Jake erfolgreich einige Clubauftritte absolvierte.

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  • Alpengrollen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ikopiko, am 28.07.2011

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    Der Kommissar a. D., Max Raintaler, möchte eigentlich in seinem Winterurlaub nur Ski fahren und sich erholen. Doch bevor er sich auf den Weg nach Kitzbühel macht, erhält er den Auftrag einer Freundin, sich am Urlaubsort nach deren Tochter umzusehen. Diese macht dort ebenfalls Urlaub, scheint jedoch verschwunden zu sein.

    In Kitzbühel angekommen, gibt es zunächst nur Probleme. Das Auto streikt, sein Hotelzimmer wurde anderweitig vergeben und auf die Rennstrecke am Hahnenkamm soll ein Attentat verübt werden.

    Letztlich wendet sich für Raintaler aber alles zum Guten. Bei rasanten Skifahrten und einer aufregenden Affäre bessert sich seine Laune.

    Die Suche nach der vermissten Tochter der Freundin erweist sich zunehmend als schwierig. Raintaler stößt auf Entführungen, Drogenhandel, Erpressung – er ist froh, von Alois, dem Kitzbüheler Gendarmen, Unterstützung zu erhalten. Gemeinsam machen sie sich an die Lösung des Falles.

    „Alpengrollen“ ist Michael Gerwiens erster Kriminalroman. Mit Max Raintaler hat er einen so einprägsamen eigenen Charakter entworfen, dass ich denke, es wird noch viele Folgebände zu diesem Roman geben.

    Die Kriminalgeschichte steht in diesem Roman nicht so sehr im Vordergrund. Das Privatleben Raintalers nimmt ebenso viel Raum in Anspruch.

    Sehr schön werden die Eigenarten Raintalers beschrieben. Da nicht gleich klar war, dass er ein Frühpensionär ist, hielt ich ihn für einen ewig meckernden, schlecht gelaunten, alten Herrn. Ein nicht bis zum Eichstrich gefülltes Bierglas bringt ihn in Rage. Ein junger Polizist, der ihm nicht in den Kram passt, wird beschimpft. Raintaler ist der Typ Mensch, den man nicht zum Nachbarn haben möchte. Im Verlauf des Romans wurde Raintaler mir aber sympathischer.

    Die Nebencharaktere, wie z. B. der Gendarm Alois, der gerne tief ins Glas schaut und dann auch gern etwas ausplaudert, oder Johanna, Raintalers Liebelei aus den Niederlanden, wurden liebevoll gezeichnet.

    Michael Gerwien hat bewiesen, dass viel Potential in ihm steckt.

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  • Unlesbar Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva Bauer, am 22.05.2011

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    Ich habe schon viele Bücher gelesen, durch manche musste ich mich durchquälen, aber ich habe fast alle zu Ende gelesen. Aber bei diesem Buch konnte ich mich absolut nicht mehr dazu zwingen es weiter zu lesen - kindliche Sätze, keine Spannung, die Hauptpersonen unsympatisch und so weiter. Schade, bzw. auch ärgerlich, da ich das Buch neu gekauft habe. Zum Glück gibt es ja eine Papiertonne.

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  • Ja da schau her! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 07.05.2011

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    Das ist ein Krimidebüt nach meinem Geschmack.Gut ausgearbeitete Charaktere,eine spannende Handlung mit ungewohnten Wendungen und Überraschungen.Und keine Klischees.Obwohl genügend Anlässe dazu da wären.Kitzbühel,die Streif,Toni Sailer,fesche Skilehrer,sexy Holländerinnen.Aber Michael Gerwien ist nicht in die Klischeefalle getappt.Kompliment.Der Kommissar im Ruhestand,Max,möchte mal wieder so richtig Skifahren.Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.Diverse verschwundene Mädchen,eine Fast-Freundin daheim,ein Kollege,der Ermittlungen im fernen München durchführt und ein cleverer Dorfpolizist.Einfach gut gemischt.Hoffentlich müssen wir nicht so lange auf den Nachfolger warten.

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  • Wellness-Urlaub mit Hindernissen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bellexr, am 12.02.2011

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    Endlich Skifahren! Das denkt sich Ex-Kommissar und Frührentner Max Raintaler als er sich auf den Weg nach Kitzbühel in ein Wellness-Hotel macht. Und dann auch noch das berühmte Hahnenkammrennen anschauen. Was will ein Skifahrerherz mehr. Allerdings gibt es ein kleines Problem bei der Sache. Die 17-jährige Tochter einer Freundin seiner immer mal wieder Lebensgefährtin Monika ist in der Nähe von Kitzbühel beim Urlaub spurlos verschwunden. Max verspricht Anna und Monika sich nach Sabine zu erkundigen, wenn er schon einmal in der Gegend ist. Doch so einfach wie vorgestellt entwickelt sich die Suche nach Sabine dann doch nicht und hinzu kommt noch eine tote Russin am Fuß der Streif wie auch ein Anschlag auf die berühmte Skistrecke.

    Mit sehr viel Humor erzählt Michael Gerwin sein Krimidebüt. Besonders unterhaltsam sind hier immer wieder die Gedankengänge von Max zu verfolgen. Denn schon allein die Fahrt nach Kitzbühel gestaltet sich dank seinem altersschwachen Auto nicht unbedingt so wie vorgestellt. Die Ankunft im Skiort hält auch noch so einige Überraschungen für ihn parat und so beginnt Max‘ Urlaub überhaupt nicht so, wie er ihn sich vorgestellt hat.

    Anfangs konzentriert sich die Geschichte mehr auf Max, seine Erlebnisse in Kitzbühel wie auch auf die Vorstellung seiner Lebensgefährtin Monika und deren Freundin Anna, die sich große Sorgen um ihre Tochter macht. Durch immer wieder kleine, regelmäßige Einschübe weiß man als Leser bereits sehr frühzeitig, dass eine Jugendliche gefangen gehalten wird. Warum, wo und um wen es sich dabei handelt bleibt einem jedoch bis fast zum Schluss verborgen. Inwieweit die tote Russin wie auch der Anschlag auf die Streif etwas mit dem Verschwinden von Sabine zu tun haben, und ob es sich bei der gefangen gehaltenen Jugendlichen um Sabine handelt, wird ebenfalls erst spät dem Leser präsentiert.

    So ist die Neugier schon einmal recht schnell beim Lesen vorhanden, die Spannung lässt jedoch noch ein wenig auf sich warten, denn der Krimianteil tritt erst ab etwa der Mitte des Buches richtig in den Fokus und dann wird es richtig spannend. Also ist hier ein wenig Geduld gefragt, allerdings wird der Weg dahin dermaßen witzig, spritzig und unterhaltsam präsentiert, dass einem hierbei nie langweilig wird und man sich immer bestens unterhalten fühlt.

    Hinzu kommen die sehr ausgefeilten und originellen Charaktere. Allen voran natürlich Max. Der sportliche Frührentner ist ein leidenschaftlicher Skifahrer und bei der Ausübung seines Hobbys vergisst er gern einmal alles um sich herum, die Suche nach Sabine mit eingeschlossen. Für einen Urlaubsflirt ist der lebenslustige und zuweilen herrlich grantige Ur-Münchner ebenfalls immer zu haben, aber wehe wenn er einmal die Fährte in einem Kriminalfall aufgenommen hat; dann ist er nicht mehr zu halten.

    Fazit: Ein überaus witziges und durchaus spannendes Krimidebüt mit viel Lokalkolorit, authentisch gezeichneten Charakteren und der auch Leser bestens unterhält, die keine Skifans sind.

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