Vaterland

Thriller

von Robert Harris

Buch

Taschenbuch (384 Seiten)

29. Auflage

Sprache: Deutsch

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Berlin 1964. Die Leiche eines nackten alten Mannes ist ans Ufer der Havel getrieben. In der nächsten Woche ist Führers 75. Geburtstag. Das von Albert Speer erbaute Berlin ist an diesem Nationalfeiertag herausgeputzt und beflaggt.
Großdeutschland, das die europäische Gemeinschaft dominiert, reicht vom Rhein bis zum Ural, wird von ständigen Partisanenkriegen im Osten zermürbt. Die Beendigung des Kalten Krieges mit den USA ist Ziel der neuen Außenpolitik. Mit Präsident Kennedy wird erstmals ein amerikanischer Regierungschef zum Staatsbesuch erwartet.
Vor diesem Hintergrund kommt das plötzliche, gewaltsame Ableben eines hohen Parteibonzen höchst ungelegen und muß sofort geklärt werden. Kripo-Sturmbannführer März ermittel, gerät mit Hilfe der deutschstämmigen amerikanischen Journalisten Charlie Maguire gefährlich nah an die historische Wahrheit, die ihn von Berlin nach Zürich und leider wieder zurück führt.

Pressestimmen:

"Harris versteht, gut und spannend zu schreiben. Es kommt alles vor: Verbrechen, Verschwörungen, Vertuschung, Irreführung, Gewalt und Liebe. Harris kann den Historiker nicht verleugnen - so würzt er seine Geschichte mit historischen Dokumenten." DIE ZEIT

Produktdetails

Verkaufsrang: 11.697
ISBN-10: 3-453-07205-7
EAN: 9783453072053
Originaltitel: Fatherland
Erschienen: 01.04.1994
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 29. Auflage
Seitenzahl: 384
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 312 g
Übersetzer: Hanswilhelm Haefs
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Robert Harris

Robert Harris wird 1957 in Nottingham geboren. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge war er als BBC-Reporter und politischer Redakteur des Observer tätig. Die historischen Hintergründe seiner Romane recherchiert Harris als Historiker exakt. Trotzdem schreibt er keine Sachbücher: er will die Leser gleichzeitig unterhalten und informieren. Mit "Vaterland" gelangt er 1992 in die internationalen Bestsellerlisten. Robert Harris ist heute ständiger Kolumnist bei der Times. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem alten Pfarrhaus in Kintbury bei London.

Hanswilhelm Haefs

Hanswilhelm Haefs, geb. 1935 in Berlin, studierte in Bonn, Zagreb und Madrid. Heute lebt er als Autor und Übersetzer in Belgien.

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Buchhändlertipps

  • Was wäre wenn … Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Philipp Brandstötter, am 18.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    … Nazi-Deutschland den Zweiten Weltkrieg nicht verloren hätte? Berlin im Jahre 1964. Alles ist so wie wir es aus der Geschichte kennen. Nur ein sehr wichtiges Ereignis aus der Mitte des 20. Jahrhunderts hat nicht stattgefunden. Nämlich der Sieg der Alliierten Streitkräfte über die Achsenmächte im Mai 1945. Amerika hat sich aus dem Krieg zurückgezogen, und Deutschland hat sich ganz Europa einverleibt. Einzig die Sowjetunion leistet dem Großreich Deutschland immer noch Widerstand. In den nächsten Tagen wird der Führer seinen 75. Geburtstag feiern. Vor diesem Hintergrund hat die Hauptfigur des Romans, Sturmbannführer März, einen Mord an einem ranghohen Parteimitglied zu klären. Zusammen mit der amerikanischen Journalistin Charlie Maguire gerät er im Rahmen seiner Ermittlung immer tiefer in einen Sog aus Verschwörungen.

    Interessante Idee, manchmal in der Umsetzung jedoch etwas langatmig, da Harris bei der Beschreibung der Umgebung mitunter etwas ausartet.

Kundenrezensionen

  • Ein finsterer Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andreas Hack, am 30.01.2012

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    Hauptperson in Robert Harris' Roman "Vaterland" ist Xavier März, Kripo-Fahnder bei der Mordkommission, der eine Untersuchung zum Tod des Parteibonzen Dr. Bühler durchführt.
    Das "Besondere" an diesem Roman: Er spielt 1964 in einem Deutschland, das den 2. Weltkrieg gewonnen hat. Dieser fiktive Hintergrund ist sicherlich ein empfindliches Thema, aber Harris beschönigt mit keinem Wort den Nationalsozialismus, vielmehr beschreibt er die Schreckensherrschaft eines durchorganisierten Polizeistaates; Seite für Seite wird diese Vorstellung immer beklemmender...
    "Vaterland" ist eine sehr gut recherchierte historische Fiktion und zugleich ein sehr fesselnder Krimi. Überaus empfehlenswert !

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  • Berlin 1964: Was wäre, wenn...? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frank Ziegler, am 07.08.2011

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    Adolf Hitler hat den Krieg gewonnen, das Großdeutsche Reich erstreckt sich von Luxemburg bis zum Ural, von Dänemark bis Odessa und dominiert die Europäische Gemeinschaft. Die Vorbereitungen zu Hitlers 75. Geburtstag laufen auf Hochtouren; der Präsident der USA will an Führers Festtag das Ende des "Kalten Krieges" verkünden. Vor dem Hintergrund dieses Horror-Szenarios entwickelt der englische Journalist und Autor Robert Harris eine Mischung aus Polit-Thriller, Kriminal- und Liebesroman - auf der Grundlage historischer Tatsachen und realitätsnaher Fiktionen.

    Xaver März, 42 Jahre alt und Fahnder bei der Berliner Kriminalpolizei, ist die Hauptfigur in Harris' Roman. Alles beginnt mit einer unbekannten Leiche im Wannsee, später als Dr. Bühler, ein hoher Parteibonze, identifiziert. Die Gestapo übernimmt den Fall auf "ihre Art" - März, der Staats- und Parteiführung gegenüber kritisch eingestellt, fahndet im Untergrund weiter, um die Hintergründe des Mordes an Bühler aufzudecken. Eine amerikanische Journalistin hilft ihm dabei. Beide geraten immer tiefer in einen Morast aus Vertuschungen, Verschwörungen und Gestapo-Gewalt...

    "Vaterland", 1992 erstmals in England erschienen, war dort ein sehr umstrittener Roman. Von Hanswilhelm Haefs ins Deutsche übertragen, ist er auch in einer preiswerten Taschenbuchausgabe erhältlich. Die Zeit urteilte: "Harris versteht, gut und spannend zu schreiben. Es kommt alles vor: Verbrechen, Verschwörungen, Vertuschung, Irreführung, Gewalt und Liebe. Harris kann den Historiker nicht verleugnen - so würzt er seine Geschichte mit historischen Dokumenten."

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  • Eine beklemmende Fiktion und ein grandioser Thriller! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mirjam Berle, am 08.04.2010

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    Deutschland 1964 – Hitler hat den 2. Weltkrieg gewonnen und sich ganz Europa einverleibt... ein Horrorszenario! Robert Harris zeichnet eine Fiktion, die einen erschauern lässt. Dieses Deutschland, fest in der Hand der Nazis, bildet den Rahmen für einen grandiosen Politthriller, der in Berlin spielt. Eine beklemmende Atmosphäre, beherrscht von Brutalität und Bedrohung, und es gilt, den Mord an einem Parteibonzen aufzuklären. Dass der Kommissar sich dem Regime und seinen Ideologien nicht unterordnet, macht seine Aufgabe nicht gerade einfacher... Ein packendes Buch, erstklassig recherchiert und geschrieben – ein Muss für jeden Fan guter Kriminalliteratur!

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  • TOP! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saskia Schmuck, am 20.12.2009

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    Verdammt gute Vorrecherche und Harris wahnsinnig guter Stil machen dieses Buch einzigartig. Fesselnd, bedrückend, intelligent. Unabhängig davon ob man in diesem Bereich bereits bewandert ist, ein gesteigertes Interesse hat oder aber völlig unbedarft an dieses Buch herangeht: Es lässt einen nicht los. Sollte man gelesen haben!!!

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  • Gewagt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Pf., am 07.05.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Und wer wagt gewinnt, meistens jedenfalls. Robert Harris ist mit seinem Wagnis "Vaterland" jedenfalls der internationale Durchbruch als Autor von historischen Thrillern gelungen, wie er mit seinen Bestsellern Enigma, Pompeji, Imperium und Ghost bewiesen hat. Dabei war es bei Vaterland anfangs äußerst schwer überhaupt ein Verlag für das Buch mit kontroversen Inhalt zu finden, da ein zu großer Proteststurm infolge seiner Veröffentlichung erwartet wurde.

    Denn Vaterland geht von einer einfachen Annahme aus, was wäre wenn Nazi-Deutschland den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Ein gesonderter Friedensvertrag mit England und der entscheidende Durchbruch an der Ostfront machen es zusammen mit einer über New York gezündeten V3-Rakete als Antwort auf den Atombombenabwurf über Japan machen es möglich und so steht Deutschland 1964 vor der Verwicklichung aller seiner Ziele, wie Rassenlehre und Ostkolonialisierung, während Partisanenkrieg und Terroralarm, sowie vereinzelte Gefechte im Ural nach wie vor für eine gewisse Bedrohung sorgen.

    So ist es der SS-Sturmbannführer Xaver März der Kripo Berlin, der kurz vor Hitlers 70. Geburtstag zu einem Tatort gerufen wird und feststellen muss, dass es sich bei der anfangs namenlosen Wasserleiche, die von einem Jogger entdeckt wurde, um eine ehemalige Parteigröße handelt. Dr. Josef Bichler, ein Bürokrat aus Generalgouvernement Polen soll es sein und der einzige Zeuge, der die Leiche auch entdeckt hat, will 3 Männer und ein Auto erkannt haben, welche die Leiche abgeladen haben. Unter den mysteriösen 3 Männern scheint sich auch Odilo Globocznik, der ehemalige Gauleiter von Wien befunden haben, wodurch der Fall schnell an politischer Brisanz gewinnt und März in Schwierigkeiten bringen könnte, der ohnehin bereits als politisch nicht allzu zuverlässig gilt, was er jedoch noch hinter einer gehörigen Portion Sarkasmsus verbirgt. Als der Zeuge überraschend an die Ostfront geschickt wird, sind Kommissar März und die amerikanische Journalistin Charlotte Maguire, welche sich mit ihm auf der Suche nach Spuren zusammengetan hat auf sich allein gestellt, während sich immer mehr herausstellt dass hinter allem ranghohe Beamte und Gestapo-Leute stecken könnten...

    Ohne Zweifel, Vaterland ist ein geniales Debüt, nicht zuletzt weil es eine umfangreiche Hintergrundgeschichte mit einem spannenden Thrillerplot vereint (ein solcher wäre sonst nur in einer Science-Fiction-Welt möglich). Manches konnte Harris zwar nicht wissen, weshalb nicht alle Szenarien hundertprozentig korrekt sind, doch wie gesagt, für ein Debüt eine enorme Leistung. Die Charaktere selbst sind alles andere als plump und äußerst lebendig, wobei über allem eine sehr bedrohliche Atmosphäre schwebt, die durch eine für Diktaturen übliche Vermischung von Größenwahn mit Spitzelwesen und brutaler Unterdrückung jeglicher noch so winzigen Oppositionshaltung gezeichnet ist. Was dem Buch jedoch fehlen könnte ist der entscheidende Funke, denn Vaterland mag zwar den richtigen Stoff für eine explosives Spannungsfeuerwerk enthalten, doch fehlt dem Debüt ein entscheidendes Element, um wirklich aufzublühen.

    Fazit:
    Ein wagemutiges und erstrangig inszeniertes Thrillerdebüt mit historischen und charakterlichen Tiefgang, dem allerdings ein zündender Funke Genialität fehlt.

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  • Besser als Geschichtsunterricht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Waldkirch, am 01.05.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch von Robert Harris sollte, wenn nicht so wenig Zeit wäre, zur Pflichtlektüre jeder Oberstufe und evtl. 10. Klasse zählen. Auch wenn die Handlung fiktiiv ist vermittelt es sowohl einen Eindruck was passiert wäre wenn NS-Deutschland siegreich gewesen wäre bzw. wie es vergleichsweise in der DDR gewesen sein muss 8 (ohne hier die DDR kritisieren zu wollen). Auch das recht dramatische Ende des Buches ist nur konsequent.

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  • Was wäre wenn? - Ein düsterer Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von reini68.blogspot.at, am 22.12.2006

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Robert Harris ist spätestens seit seinem Roman "Pompeji" auch dem deutschsprachigen Publikum ein Begriff. Seinen Aufstieg in die internationalen Bestsellerlisten schaffte der BBC-Journalist, bereits im Jahre 1992 mit dem hier zu besprechenden Roman "Vaterland". Basierend auf seinem fundierten Geschichtswissen (Kunststück hat er doch Geschichte studiert) spinnt er eine Idee: Was wäre gewesen hätte Deutschland den Krieg nicht verloren und Hitler wäre an der Macht geblieben?

    1964, der fünfundsiebzigste Geburtstag des Führers steht bevor und der erste Besuch des amerikanischen Präsidenten Kennedy ist angekündigt. Da wird die Leiche eines hochrangigen Nazischergen gefunden. Sturmbannführer März, seines Zeichens Mitglied der Berliner Kripo, übernimmt den Fall. März ist ein stiller Rebell gegen das System, er tritt nicht offen gegen das Regime auf, unterstützt es aber auch nicht. Kaum hat er mit der Untersuchung begonnen, wird er von SS-General "Globus" wieder ruhig gestellt, der den Fall an sich reißt. März will nichts davon wissen und verfolgt die Spuren weiter. Denn irgendwie scheint dieser SS-General in den Fall verwickelt zu sein. Globus holt zum Gegenschlag aus und verlangt die sofortige Einlieferung März' in ein KZ. Der oberste Chef der Reichspolizeibehörde schlägt noch ein paar Tage Gnadenfrist für März heraus und verlangt von März, ihm Globus ans Messer zu liefern, dann würde das Verfahren eingestellt werden. Also macht sich März daran den Hintergrund der Geschichte aufzudecken - hier steckt jedoch wesentlich mehr Politik dahinter, als für einen gewöhnlichen Bürger gut ist. Stichwort: Wannseekonferenz.

    Harris hat einen wirklich großartigen Roman erschaffen. Er schafft es eine Stimmung aufkommen zu lassen, die das Gefühl erweckt mitten in der Szenerie zu sein. Eine Mischung aus düsterer Endzeitstimmung und Größenwahn zieht sich durch das ganze Buch. Harris erschafft ein Umfeld das von Denunziation, Misstrauen und Unmenschlichkeit durchtränkt ist. Der Protagonist wird wunderbar charakterisiert, er hat eine Geschichte und er hat Tiefgang. Die Person ist absolut glaubwürdig und passt perfekt in die Szenerie. Ergänzt wird dieser hervorragende Stil, durch eine wahrlich große Sprache - wozu in diesem Fall nicht nur die gute Vorlage, sondern auch der wirklich gute Übersetzer beigetragen hat.

    Aus meiner Sicht kann ich dieses Werk uneingeschränkt empfehlen. Allerdings muss man auch darauf hinweisen, dass die geschilderte Szenerie wohl nicht jedermanns Sache ist.

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  • absolut glaubwürdig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von T. Gropius, am 21.11.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Harris hat die geschichtlichen Eckpunkte hergenommen und darauf das Monument einer Geschichte errichtet, die nicht nur spannend, sondern auch absolut glaubwürdig ist -- und das, obwohl er über 20 Jahre extrapoliert hat. Nur schade, dass es kein Happy End gab. Aber dazu war die Allmacht der Nazis wohl zu überwältigtend.

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  • Spannender Kriminalroman in Horror-Szenario Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blackseal, am 31.10.2006

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch kann ich allen empfehlen, die sich für den zweiten Weltkrieg und einen guten Kriminalroman interessieren. Es kräuselt einem die Nackenhaare, beim Gedanken wie es gewesen sein könnte!

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  • Top Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

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    Sehr guter Thriller, vor dem Hintergrund eines Szenarios, das zum Glück nicht Wirklichkeit geworden ist.

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    ...Hitler den Krieg gewonnen hätte? Nicht auszudenken! Doch Robert Harris tat es und heraus kam einer der besten Romane der Neuzeit. Der Autor schildert hervorragend die Brutalität und die Bedrohung, die vom NS-Regime ausging. Doch das alles setzt er nicht in die Zeit des 2.Weltkrieges sondern in die Nachkriegszeit. Die Gewinner des Krieges sind jedoch nicht die Alliierten, sonder die Deutschen. Der Kalte Krieg findet ohne Russland, dafür mit Deutschland statt. Fiction, die so real beschrieben ist, dass einem manchmal ein Schauer über den Rücken läuft. Unbedingt lesen!!!!!!!

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    Robert Harris schildert in äußerst spannender Weise Berlin 64 nach dem Hitler-Endsieg. Das Faszinierende ist, dass das beschriebene Berlin authentisch ist mit dem vom Albert Speer für die Nachkriegszeit geplanten. Auch die Personen sind alle real und das treffen, von dem erzählt wird, hat tatsächlich stattgefunden. sie wurden jedoch in Wirklichkeit nach der Kapitulation von den Alliierten hingerichtet

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  • Faction-Generation Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

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    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein tolles Buch, eine gute Geschichte, interessant recherchiert. Visionär, spannend, angsteinflößend. Man empfindet Mitleid mit dem Helden und liest garantiert am Stück. Für mich eine neue Ära der Faction-Romane, mit einigen Fakten (facts) und vielen Fiktionen (fictions). Für ein Debüt eine tolle Leistung.

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  • Meisterhaft!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Robert Harris verbindet auf unglaubliche Weise eine tolle Geschichte, bei der nicht nur die Karakter, die amerikanische Reporterin Charlie Maguire und der deutsche Sturmbannführer Xaver März glaubhaft erscheinen und überzeugen, sondern auch die historischen Ereignisse glaubhaft geschlidert werden. Die Geschichte ist in sich schlüssig und das Ende ist denkbar da es sich sehr gut in das Bild von Entriegen und Verschwörungen einfügt. Es währe schön, wenn Harris für dieses Buch eine Fortsetzung schreiben würde. Der Schluss ließe es zu!

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  • Ein Polit-Thriller der Extraklasse!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

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    Robert Harris' "Vaterland" ist ein bis zum Ende ergreifend spannender Thriller, der das grausame hat war lassen werden: das Deutsche Reich hat unter der Führung Adolf Hitlers den 2.Weltkrieg gewonnen und beherrscht Europa maßgebend. Dies ist jedoch nur die Hintergrundsituation, auf die Harris sich in seinem Roman stützt. Im Vordergrund steht ein spannender Kriminalfall der Berliner Kriminalpolizei, der den Leser bis zur letzten Seite festhält und ihn dabei immerwährend unterbewußt die Gesamtsituation (nämlich der Herrschaft des Hakenkreuzes) vor Augen führt, was diesen Roman mit seiner furchtbaren Wirklichkeit nur noch um so spannender gestaltet.
    Der Roman verbindet spannende Unterhaltung mit einer Warnung, den Keim, der diesen Zustand schon fast einmal zustande gebracht hätte, nicht entstehen zu lassen.
    UNBEDINGT LESENSWERT!!!

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  • Horrorzenario Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

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    Vaterland spielt in Jahre 1964 doch unter anderen Vorrausetzungen. Nazi Deutschland hat den 2.Weltkrieg gewonnen und beherrscht weite teile Europas und Russland´s. Dieses Buch sollte jedem zu denken geben was hätte passieren können wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten. Unter der Nazi Terroherrschaft kommt es mitte April 1964 (kurz vor Hitler´s 75 Geburstages) zu einem mysteriösen Mord an einem Parteibonzen ein aufrichtiger Kommissar kommt dabei dem Regim auf die schliche und entdeckt den Holocaust. Ein Polithriller der Extraklasse unbedingt lesen!!!!

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  • Perfekt Geschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

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    Vaterland ist ein sehr spannendes und packendes Buch. Zum Glück ist es keine "wahre" Geschichte.

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  • Vaterland! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

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    Vaterland ist ein mitreißendes und sehr empfehlendswertes Buch! Ich habe es in 2 Tagen durch gelesen und fand es höllisch interressant! Einfach Klasse!

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