Das verborgene Haus

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Maria Ernestam

Buch

Taschenbuch (377 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein Sommerhaus in Schweden - und ein Neubeginn am Meer


Die Literaturdozentin Viola reist mit ihrem Mann Axel, einem Rechtsanwalt, und ihren beiden Töchtern nach Südschweden ins Sommerhaus. Doch auf der Ferienidylle liegt ein Schatten: Axel, der erst vor kurzem von einer schweren Krankheit genesen ist, verhält sich seltsam gereizt. Viola hat das Gefühl, dass er ihr etwas verschweigt. Sie sucht Zuflucht in der Begegnung mit der 90-jährigen Lea, die - einst Missionarin in China - Viola nach und nach ihre unglaubliche Familiengeschichte offenbart. Je näher sich die beiden Frauen kommen, desto weiter scheint sich Violas Mann von ihr zu entfernen. Bis etwas geschieht, das Viola vor eine schwere Entscheidung stellt ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 15.183
ISBN-10: 3-442-74398-2
EAN: 9783442743988
Originaltitel: På andra sidan solen
Erschienen: 09.04.2012
Verlag: Btb Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 377
Länge/Breite: 187mm/118mm
Gewicht: 319 g
Übersetzer: Lotta Rüegger, Holger Wolandt
Reihe: btb
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Maria Ernestam

Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für schwedische Zeitungen in Deutschland gelebt, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. In Schweden sind mittlerweile drei hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm.

Holger Wolandt

Holger Wolandt, geboren 1962 in Würzburg, studierte Nordistik, Anglistik und Germanistik in München. Heute lebt er als Reisejournalist, Übersetzer und Herausgeber in Stockholm. Er hat zahlreiche Anthologien herausgegeben, darunter das »Skandinavische Lesebuch«, »Unter Mördern und Elchen«, »Ferien zu zweit«, »Elche im Schnee«, »Tod am Fjord«, »Mittsommernachtsliebe« und »Schwedische Appetithappen« und »Elche am Fjord«.

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Kundenrezensionen

  • langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bani, am 19.04.2013

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    Ich dachte bis letzte Seite jetzt passiert etwas, jetzt passiert, Viola schafft doch die Sprung von so einem Ehemann, der nur dumme Sprüche macht, sie anlügt, sie einschüchtert, teilweise Untreue vorwirft. Aber nein das Ende ist ein Happy end!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Besonders 5000 Kilometer nach China fliegen und da merken ach wir gehören doch zusammen. Ich werde von Maria Ernestam nix mehr lesen, solche Eheberatungsbücher machen mich fertig, mit dieser naive Art von Frauen wie Viola komme ich nicht klar. Sorry!! PS: Thema Katze in Badezimmer überhaupt nicht richtig geklärt!!!!!!!!

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  • Ist diese Ehe noch zu retten ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maike Böckmann, am 23.08.2012

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    Viola verbringt mit ihren Töchtern und ihrem Mann, der sich von einer Erkrankung erholt, die Ferien in einem Sommerhausin Schweden. In der Nähe des Ferienhauses lebt Viola`s Schwiegermutter in einer Seniorenresidenz. Während eines Besuchs dort, lernt sie die 90 jährige Mitbewohnerin Lea kennen. Schnell wird das Verhältnis sehr eng und Viola vertraut Lea ihre Sorgen, die sie mit ihrem Mann hat, an.
    Eine Ereignis zwischen Viola und ihrem Mann lässt sie zweifeln. Hat ihre Ehe noch eine Chance? Viola fängt an zu kämpfen .....

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  • Im Leben kämpfen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Everett, am 20.08.2012

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    Ein Familienurlaub der schwedischen Familie um Viola und Axel, der statt nach Italien nach Südschweden über Ostern führt. Violas Ehemann Axel ist nach überstandener, schwerer Krankheit sehr verändert und während des Lesens fragt man sich, ob die Ehe der Beiden dieser veränderten Art stand hält. In der Nähe des Ferienhauses ist das Pflegeheim von Axels Mutter, die man so öfter besuchen kann. Dort lernt Viola Lea kennen, die früher für ihre Kirche auf Mission in China war. Leas Art spricht Viola sehr an, und auch ihre Erzählungen.
    Ein sehr schöner Roman über das Leben, die eigene Kraft und das Schicksal. Oft mit einem eher erdrückend stimmenden Unterton, wo aber immer wieder Lebensmut durch schimmert.
    Es ist gut lesbar und dabei gefühlsmäßig immer nachvollziehbar.

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  • Eine starke Frau ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gudrun Krull, am 31.07.2012

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    Viola reist mit ihrem Mann Axel und ihren beiden Töchtern nach Schweden ins Sommerhaus. Ihr Mann, der vor kurzem von einer schweren Krankheit genesen ist, läßt seine Launen an Viola und den Kindern aus. Ihre demenzkranke Schwiegermutter lebt ganz in der Nähe, in einer Altersresidenz. Als Viola sie besucht, lernt sie die 90 - jährige Lea kennen. Sie erfährt ihre Lebensgeschichte als Missionarin in China und fühlt sich sehr zu Lea hingezogen, zumal Viola ihr auch etliche Sorgen anvertrauen kann.Ein plötzliches Ereignis bringt eine Wende in Violas Leben. Wie entscheidet sie sich ? Eine berührende Geschichte von einer starken Frau!!!

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  • Ein neues Glück ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Ronneberger, am 13.07.2012

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    Durch eine schwere Krankheit des Familienvaters Axel reist die ganze Familie in den Osterferien nach Südschweden ins Sommerhaus. Doch Axel ist nur noch übel gelaunt und belastet nicht nur seine Frau Viola, sondern auch seine beiden Töchter. Als Viola bei einem Besuch ihrer demenzkranken Schwiegermutter von ihr nicht erkannt wird und durch das Heim streift, lernt sie die 90 jährige Lea kennen. Durch sie beginnt Viola an ihrem Leben zu zweifeln. Gibt es eine Zukunft für die Familie...?

    Die von Maria Ernestam geschriebene Geschichte, gibt es leider viel zu oft auf dieser Welt. Eine Familie, welche durch den Vater fast zerstört wird. Bewundernswert ist Viola, wie sie immer wieder zu ihrem Mann hält und trotz einer Chance auf eine neue Liebe den Absprung nicht schafft. Eine schöne Erzählung über eine starke Frau.

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  • Neufindung? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heidi Wosnitza, am 13.06.2012

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    Die Literaturdozentin Viola, ihr Mann und die beiden Töchter erhoffen sich von ihrem gemeinsamen Sommerurlaub Erholung und Entspannung. Aber Axel ist nach schwerer überstandener Krankheit noch nicht an Geist und Seele genesen und läßt seinen Unmut darüber überwiegend an seiner Frau aus. Beim Besuch ihrer Schwiegermutter im Altersheim lernt Viola die neunzigjährige Lea kennen. Lea und ihr verstorbener Mann waren als Missionare auch in China. Lea`s Lebens-und Liebesgeschichte fasziniert Viola immer mehr. Und so verbringt sie mehr Zeit mit Lea, als mit ihrem Mann. Da passiert etwas und Viola muss entscheiden, ob ihr Leben so weitergehen soll. Sehr einfühlsam und nachvollziehbar, ein tolles Frauenbuch.

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  • Neubeginn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Schreiber-Schmickl, am 24.04.2012

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    Viola und Axel haben nach einer schweren Krankheit Axels eine Ehekrise. Axel hat sich stark verändert, verheimlicht Viola, dass er aus seiner Anwaltskanzlei wegen seiner Launen hinausgeworfen wurde und verhält sich auch gegenüber seiner Frau und den beiden Töchtern herrschsüchtig und unduldsam. Die Osterferien verbringt die Familie gemeinsam in Schonen ganz in der Nähe des Altersheims von Violas dementer Schwiegermutter. Bei einem Besuch lernt Viola eine andere Bewohnerin des Heims kennen und erhält ein Manuskript über deren vergangenes Leben als Missionarin. Durch diese fremde Lebnesgeschichte klärt sich auch Violas Leben in der Gegenwart... Lesenswert und obwohl es in einigen Punkten für mich zu sehr an der Oberfläche bleibt, berührend.

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  • Skandinavische Familiengeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 19.04.2012

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    Letztes Jahr wurde Maria Ernestam mit ihrer Familiengeschichte „Der geheime Brief“ von Ihnen entdeckt. Jetzt ist einer neuer Roman dieser schwedischen Autorin auf Deutsch erschienen.

    Auch in diesem Roman erzählt Maria Ernestam wieder eine Familiengeschichte, allerdings bleibt sie dieses Mal deutlich mehr in der Gegenwart. Sie erzählt die Geschichte einer Familie, die gerade eine schwierige Zeit hinter sich hat. Die Ich-Erzählerin ist Viola. Viola ist Dozentin für angelsächsische Literatur an einer Fakultät. Sie ist verheiratet mit Axel, einem erfolgreichen Anwalt, der vor Kurzem eine schwere Krankheit überwunden hat. Die beiden fahren mit ihren beiden fast erwachsenen Töchtern Tora und Linn über die Osterferien nach Schonen. Hier haben sie ein Haus gemietet und wollen sich erholen, aber auch gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, um Axels an Alzheimer erkrankte Mutter zu besuchen, die dort in einer Pflegeeinrichtung untergebracht ist. In der Ehe steht es nicht zum Besten. Die beiden streiten sich häufig und Viola will diesen Urlaub auch dafür nutzen, um sich darüber im Klaren zu werden, ob sie die Ehe überhaupt noch fortsetzen will. Bei einem Besuch in dem Pflegeheim lernt die Lea kennen. Lea ist eine alte Dame in den Neunzigern, die früher als Missionarin in China und Afrika tätig waren. Die beiden Frauen freunden sich an und Lea gibt ihr einige gute Ratschläge, wie sie mit ihrer aktuellen Situation umgehen soll. Nach einem Familienausflug spitzt sich die Situation zwischen Axel und Viola zu. Was soll sie machen?

    In diesem Roman gibt es einige Personen wiederzuentdecken, die Sie bereits aus dem Roman „Der geheime Brief“ kennen können. Während sich das Buch „Der geheime Brief“ viel um die Situation in Schweden während des 1. Weltkrieges dreht, erfährt man dieses Mal mehr von Rakels Freundin Lea und ihrem Mann Ruben während des 2. Weltkrieges. Angereichert wird die Geschichte durch Erzählungen, die Lea über ihre Zeit als Missionarin und über ihre Zeit in China geschrieben hat.

    Insgesamt finde ich diesen Roman nicht so schön wie „Der geheime Brief“. Für mich ist es zu sehr diese Ehegeschichte. Ich hätte gerne das China-Thema weiter vertieft gesehen. Nichtdestotrotz liest sich auch dieses Buch wieder sehr gut und entwickelt sich zwischenzeitig fast zu einem Krimi. Wie gut kennt man einen Menschen, mit dem man fast 18 Jahre zusammenlebt? Und kann eine schwere körperliche Krankheit einen Menschen psychisch so verändern? Interessante Fragen, die Maria Ernestam in diesem Roman aufgreift.

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  • Das verborgene Haus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 12.04.2012

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    Viola und Axel haben eine sehr schwere Zeit hinter sich, denn Axel war schwerkrank und hat gerade diese Krankheit überwunden. Dadurch ist er allerdings sehr egoistisch, aggressiv und Viola gegenüber sarkastisch und gemein geworden. Die beiden und ihre Teenagertöchter verbingen nun ihren Urlaub in einem Sommerhaus in Schweden, ganz in der Nähe vom Altersheim, in dem Axels Mutter untergebracht ist. Bei einigen Besuchen bei Axels Mutter Marianne lernt Viola die neunzigjährige, ehemalige Missionarin Lea kennen, die ihr ihre ganze Lebensgeschichte erzählt und bei der Viola auch um Rat fragen kann. Axel gefällt diese neue Freundschaft überhaupt nicht und er beginnt sich noch mehr von ihr zu entfernen. Bis ein Ereignis eintritt, bei dem sich Viola entscheiden muß...

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