Der Anschlag

Roman

von Stephen King

Buch

gebunden (1055 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Wenn die Vergangenheit grausam zuschlägt ? Stephen King schreibt die amerikanische Geschichte neu Am 22. November 1963 fielen in Dallas, Texas, drei Schüsse. John F. Kennedy starb, und die Welt veränderte sich für immer. Wenn man das Geschehene ungeschehen machen könnte ? wären die Folgen es wert? Jake Epping kann in die Vergangenheit zurückkehren und will den Anschlag verhindern. Aber je näher er seinem Ziel kommt, umso vehementer wehrt sich die Vergangenheit gegen jede Änderung. Stephen Kings neuer großer Roman ist eine Tour de Force, die ihresgleichen sucht ? voller spannender Action, tiefer Einsichten und großer Gefühle. Jake Epping lebt ein normales Leben, bis sein Freund Al ihm ein großes Geheimnis enthüllt: Er kennt ein Portal, das ins Jahr 1958 führt. Und Al gewinnt ihn für eine wahnsinnige Mission. Jake soll in die Vergangenheit zurückkehren und das Attentat auf John F. Kennedy vereiteln, um den Gang der Geschichte positiv zu korrigieren. Und so beginnt für Jake ein neues Leben in einer für ihn neuen Welt. Es ist die Welt von Elvis und JFK, von großen amerikanischen Autos und beschwingten Highschool-Tanzveranstaltungen. Es ist die Welt des gequälten Einzelgängers Lee Harvey Oswald, aber auch die der Bibliothekarin Sadie Dunhill, die Jakes große Liebe seines Lebens wird ? eines Lebens, das gegen alle normalen Regeln der Zeit verstößt. Und je näher Jake seinem Ziel kommt, den Mord an Kennedy rückgängig zu machen, desto bizarrer wehrt sich die Vergangenheit dagegen ? mit aller gnadenlosen Gewalt, die sich auch gegen Jakes neue Liebe richtet ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.601
ISBN-10: 3-453-26754-0
EAN: 9783453267541
Originaltitel: 11.22.63
Erschienen: 23.01.2012
Verlag: Heyne
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 1055
Gewicht: 1060 g
Übersetzer: Wulf Bergner
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Stephen King

Stephen King wurde 1947 in Portland, Maine, geboren. Er war zunächst als Englischlehrer tätig, bevor ihm 1973 mit seinem ersten Roman 'Carrie' der Durchbruch gelang. Seither hat er mehr als 30 Romane geschrieben und über 100 Kurzgeschichten verfasst und gilt als einer der erfolgreichsten Schriftsteller weltweit. Im November 2003 erhielt er den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk.§Stephen King lebt mit seiner Frau Tabitha in Bangor, Maine.

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Buchhändlertipps

  • Was wäre wenn...

    von Astrid Hochleitner, am 28.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann im Pongau

    Jacke Epping erhält durch ein "Zeitloch" die Möglichkeit zurück in die Vergangenheit zu reisen.Genau am 9 September 1958 betritt er die gute alte Zeit in Maine mit dem Vorsatz den Anschlag auf Kennedy zu verhindern.Da das Attentat erst im November 1963 passieren soll muß er bis dahin als Uboot verbringen,möglichst wenig zu verändern ist oberste Pflicht für ihn,denn die kleinste Tat wirkt sich auf die Zukunft aus.
    Dann verliebt er sich..
    Ein King ohne Horror und Grusel aber total spannend ,man fragt sich ständig was wäre wenn..
  • Grandiose Leistung, Herr King

    von Regina Götzendorfer, am 21.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in der Plus City

    Wie ich mich gefreut habe auf den neuen King, wie ein Kleinkind auf seinen ersten Lolli.
    Völlig zurecht, hier ist wieder ein Meisterwerk des Horrorkönigs entstanden. Doch dieses Buch zielt nicht auf Horror, sondern ist eine Zeitreise zurück in die 50iger und 60iger Jahre der USA.
    Somit treffen Fans von Stephen King wieder auf alte Figuren aus dem Buch "Es" (mein Lieblingsbuch). Auch wenn dies nur eine Nebenhandlung betrifft, hat man das Gefühl wieder nach Hause (in ein horrormässiges Derry) zu kommen. Der eigentliche Strang der Geschichte betrifft aber das Thema "Kann man die Vergangenheit ändern?". Finden sie es heraus und geniessen sie jede Seite dieses Buches (davon gibt´s ja Gott sei Dank, genug hier)!

Kundenrezensionen

  • Genial recherchiert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Fritzsche, am 15.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was für ein Buch!! 1988 las ich meinen ersten King, Horror und genial. "Der Anschlag" ist ein völlig neuer King. Gut recherchiert und absolut nachvollziehbar. Ist es wirklich gut für die Weltpolitik, wenn ein Zeitreisender den Anschlag auf J.F.Kennedy verhindert?! Werden Sie neugierig und lesen Sie!!! Das Ende sollte nicht verraten werden! Aber Mr. King ...weiter so!

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  • Zeitreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von HP1962, am 08.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn man so wie ich, vor über 20 Jahren "ES" verschlungen hat, ist das Kapitel in dem Jake/George in Derry eintrifft wie meine eigene ganz persönliche Zeitreise. Wer das Glück hatte, jeden King seit seinem ersten erscheinen lesen zu dürfen, wird mich verstehen.

    Meisterhaft versteht der Autor die Gegenwart und die Vergangenheit aus der realen Geschichte mit dem in Jahrzehnten geschaffenen King Universum zu verweben.

    Mit seiner Gabe aus Worten Bilder in unsere Phantasie zu malen und Spannung zu erzeugen schafft er wieder einen großen Roman. Zur Handlung wurde schon genug gesagt, lassen Sie sich dieses Buch nicht entgehen.

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  • King ohne Horror Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Lingg, am 04.04.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Obwohl ich die Horrorgeschichten des King liebe, ist diese Zeitreise-Geschichte zwar ohne Horror und Mystik jedoch eine sagenhaft spannende Geschichte um das Attentat 1963 auf Kennedy!
    Jack hat den Auftrag dieses zu verhindern und erlebt auf 1056 Seiten sehr viel und ich verrate natürlich nicht ob ihm sein Vorhaben gelingt!!!
    Die Tatsachen des Falls Kennedys sind sehr sorgfältig recherchiert worden und die Geschichte von Jack hätte tatsächlich so stattfinden können. Das macht alles noch interessanter finde ich!
    Absolut lesenswert auch für nicht eingefleischte King Fans.

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  • Ein typischer neuer King - ganz nach meinem Geschmack Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von horrorbiene, am 29.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist ein typischer neuer King. Der Anschlag tritt eindrucksvoll in die Fußstapfen von Die Arena, in der King bereits ein umfangreiches, gesellschaftskritisches Werk vorgelegt hat. Ganz so gesellschaftskritisch ist Der Anschlag zwar nicht, aber ebenso ausführlich und umfangreich. Manch einer mag King vorwerfen, er schreibe zu langatmig und langweilig, doch gerade dies gefällt mir ungemein, doch würde ich nicht zu diesen Wörtern greifen. King schafft es durch ausführlichen, sehr detailliert beschriebenen Szenen eine geradezu herausragende Atmosphäre zu schaffen. Ich habe das Buch nicht nur gelesen oder vor meinem inneren Auge als Film ablaufen gesehen – nein, ich habe es regelrecht gelebt. Unterstützt wird dieses Erlebnis durch die Ich-Perspektive, die hier daher perfekt passt. Dazu ist es jedoch zwingend erforderlich die über 1000 Seiten recht zügig zu lesen. Das Leben in den späten 50er/frühen 60er Jahren ist wirklich eindrucksvoll geschildert. Hierbei und auch bei dem historischen Aspekt des Anschlags merkt man auch Kings gute Recherchearbeit.
    Zeitreisen ist ein spannendes Thema, das jedoch aufgrund von kleinen Veränderungen der Geschichte schnell kompliziert und undurchsichtig wird. Die Rede ist dabei oft von Paradoxien und dem Butterfly-Effekt. Beides spielt bei King selbstverständlich auch eine Rolle, doch da das „Portal“ immer zu exakt demselben Zeitpunkt zurückführt, hat King hier auch einen neuen Aspekt aufgeführt. Hierbei hat mir besonders die Idee gefallen, dass die Vergangenheit bzw. die Geschichte sich selbst harmonisiert, d.h. es treten immer wieder Parallelen zu bereits vergangenen Handlungen oder begegneten Personen auf. Dies führt zu zwei Arten von Möglichkeiten beim Leser: Die erste besteht darin, dass manche ausgeklügelten Szenen oder kniffelige Zusammenhänge sofort erkannt werden und damit eine schöne und erfreuliche Voraussicht möglich macht. Die andere ist die, dass Jake – oder George, wie er sich in der Vergangenheit nennt, etwas versteht, was dem Leser nicht klar wird und so einige Zeit gerätselt werden muss, bis es sich aufklärt. Eine wirklich sehr gelungene und abwechslungsreiche Mischung.
    Mein persönliches Highlight war jedoch, als Jake/George in der Vergangenheit in die Stadt Derry, Maine ging, um dort einen, ihm in der Zukunft bekannten, Menschen zu begegnen und seine Vergangenheit zu ändern. Derry ist der Schauplatz meines absoluten Lieblingsbuches ES und King hat es sich nicht nehmen lassen, Jake/George auf Figuren des Buches und selbstverständlich auch auf die „Geschichte“ des tanzenden Clowns Pennywise stoßen zu lassen.
    Als kleinen Kritikpunkt könnte man anmerken, dass die eigentliche Geschichte – die Rettung Kennedys – recht spät erst anläuft und zu viel Zeit, Seiten und Worte damit "verschwendet" werden, Jakes/Georges Leben in der Vergangenheit detailliert zu beleuchten. Doch da gerade mir dieser Aspekt so gefallen hat, stört mich das nicht im Geringsten.

    Fazit: Der Anschlag ist ein typischer neuer King: Kein Horror, größtenteils nicht einmal ein Thriller, mit einem fantastischen Element, sehr ausführlich und detailliert und einfach nur genial. Wenn man es schafft es zügig zu lesen, bekommt man mehr als einen Film vor dem inneren Auge. Schade, dass es so lange dauert, so einen Wälzer zu schreiben, denn ich will mehr davon!

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  • Ein solider King! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chris, am 28.03.2012

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    Allein die Ausgangslage macht dieses Buch lesenswert: Was könnte alles geschehen, wenn man in der Vergangenheit etwas ändert? Und wenn dieses Etwas so gross ist wie die Ermordung des Präsidenten zu verhindern?

    Stephen King hat in meinen Augen sehr gut recherchiert. Die 50er/60er Jahre sind sehr glaubhaft und bildlich beschrieben, sodass man sich das Leben von damals sehr gut vorstellen kann und auch immer zum weiterlesen getrieben wird. Der Weiterlesetrieb wird auch durch die Beziehung zu einer Schulbibliothekarin aufrecht erhalten. Sehr gefühlvolle Momente!

    Auch die Lebensumstände des Herrn Oswald dünken mich glaubhaft, was ich aber natürlich nicht nachvollziehen kann.

    Der Schluss ist zudem dann doch recht überraschend.

    Auf meiner ewigen Bestenliste kommt "Der Anschlag" hinter "Das letzte Gefecht" und "Die Arena" auf Platz 3.

    Abgesehen von ein paar kleinen Hängern liest sich das Ganze sehr flüssig, und ein kurzer Abstecher in eine andere seiner Geschichten sorgt für die nötige Kurzweile.

    Deshalb trotzdem die ganzen 5*

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  • Der Beste Stephen King aller Zeiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies ist das Beste Stephen King Buch dass ich gelesen habe, und ich habe viele gelesen.
    Auch für Leser empfehlenswert die nicht von Stephen King Fan sind.

    Die Reise in die Vergangenheit, die Erlebnisse und natürlich die spannende Frage: Schafft Jake es, den Anschlag auf John F. Kennedy zu verhindern?

    Selbst wenn dies ein dicker Wälzer ist, wenn das Buch fertig ist, ist man traurig dass man nicht noch mal 1000 Seiten weiterlesen kann. Absolut empfehlenswert!!

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  • Zurück in die Zukunft Teil 4 ? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philip, am 20.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    King geht wieder einmal neue Wege! Vom Horror zum Sci-Fi aber das durchaus sehr gelungen!

    Jake Epping, ein Lehrer im Besten Alter, erhält die Möglichkeit über eine Zeitblase die Weltgeschichte zu ändern!
    Durch eine Vereitelung der Ermordung Kennedys würde so eine ganz neue Zeit über uns hereinbrechen, nur ob gut oder schlecht weiß niemand!

    Man fühlt sich beim Lesen stark an die Zurück in die Zukunft Trilogie der 80er Jahre erinnert, vor allem lässt einem der Schmetterlingseffekt nicht wirklich zur Ruhe kommen! Wie weit ändert man mit kleinsten Handlungen in der Vergangenheit die Zukunft? Was wenn man sich in der Vergangenheit verliebt?

    Eines der Meisterwerke Kings in meiner Rangordnung. Vor allem die sehr gut recherchierten Hintergründe und Basisdaten zu Lee Harvey Oswald und seinem Leben werden von King sehr detailgetreu wiedergegeben (wenn auch nicht zu 100 % richtig).
    Beim Lesen entsteht eigentlich nie eine Langeweile, der Handlungsstrang ist recht flüssig ohne die typischen King-Spannungseinbrüche.
    Die Personen werden sehr detailliert beschrieben (sicher dadurch auch die eine oder andere Seite mehr) allerdings immer sehr interessant.
    Für jemanden der einen klassischen King Horrorroman sucht sicher nicht zu empfehlen, doch wer gerne mal eine andere Seite Kings entdecken möchte soll sich dieses Buch zu Gemüte führen, man wird nicht enttäuscht werden.

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  • King ist King – und dies ist sein bestes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Sowade, am 04.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lehrer Jake Epping bekommt die Gelegenheit, ins Jahr 1958 zeit-zu-reisen. Von dort aus aber ist der November `63 und damit eines der entscheidendsten Ereignisse in der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte nicht weit: Die Ermordung von John F. Kennedy.
    Jake fasst einen Plan – doch die Vergangenheit wehrt sich...

    Wenn der Meister aller Verschwörungen und Verstrickungen höchstselbst über eines der schlimmsten Traumata der USA schreibt, kommt zur Vorfreude noch die Spannung hinzu und man zählt die Tage bis zum Erscheinen des Buches minutenweise herunter.

    Über 1000 Seiten King sind dann fast schon wieder zu kurz.
    Doch „Der Anschlag“ wirkt nach und ist natürlich weitaus mehr als die Summe seiner Seiten:
    Er ist eine ebenso penible wie faszinierende Recherche und Darstellung der Ereignisse um die Ermordung Kennedys.
    Er ist eine Zeitreise-Lovestory, ein Mystik-Thriller, ein gutmütig seziertes Psychogramm der USA, eine herrlich kreative Abfolge wirklicher Überraschungen und ein z.T. augenzwinkernder Querverweis auf frühere King-Meisterwerke.

    „Der Anschlag“ ist für mich der beste King aller Zeiten.
    Und es wird auch Ihnen schwer fallen, in die Gegenwart zurückzukehren.

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  • Der Anschlag Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Ullrich, am 12.02.2012

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    Es ist schon etwas verrückt wenn ausgerechnet das Lieblingsbuch von Stephen King kein Horrorroman ist.
    Schon mit 13 landete ein erboster Kommentar in meinem Büchereiausweis (damals noch aus Papier), wo die Bibliothekarin warnend für die Kolleginnen festhielt, dass ich in jenem zarten Alter Bücher von Stephen King auslieh. ( Dieser Kommentar verfolgte mich jahrelang bis endlich die elektronischen Ausweise angeschafft wurden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die eloquenten Damen der Stadtbücherei in Menden. Ich weiß, Sie haben nur Ihren Job gemacht ;-)

    Genug geschwafelt: Meine Freundschaft mit dem Altmeister ist eine lange und „Der Anschlag“ hat mich in besonderem Maße begeistert. Was für eine verrückte Idee: Der Englischlehrer Jake kann über eine Treppe zurück ins Jahr 1958 entschwinden und während dort die Zeit normal weiterläuft und er jahrelang oder auch für immer dort bleiben könnte, sind im Jahr 2011 nur zwei Minuten vergangen wenn er zurückkommt.

    So macht sich Jake auf den Weg in die Vergangenheit um das Kennedy-Attentat zu verhindern.
    King entwickelt brillante Charaktere, die einem ans Herz wachsen und nimmt den Leser mit auf ein ganz großes Abenteuer: eine Reise in die USA der 50er/60er Jahre. Er stellt diese Welt so plastisch und realistisch dar, dass man das Gefühl hat dabei zu sein.
    Diese Geschichte ist ein bisschen wie ein Museum, das lebendig geworden ist. Und während man sich staunend alles anschaut, verliert Jake sein Ziel nicht aus den Augen:
    Er muss Lee Harvey Oswald töten. Doch kann er das überhaupt? Lässt sich die Vergangenheit verändern? Und wird unsere Welt im Jahr 2011 eine bessere sein, wenn Kennedy nicht erschossen wird?

    „Der Anschlag“ ist ein spannendes Abenteuer, das mich mit jeder Seite gefesselt hat!
    Empfehlen kann ich auch die ungekürzte Hörbuchfassung.
    David Nathan haucht Jake viel Leben ein und es ist wunderbar ihm zuzuhören.

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  • Die Vergangenheit will sich nicht ändern lassen. Sie ist unerbittlich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 06.02.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In seinem neuesten Buch geht es darum, dass ein junger Mann in der Zeit zurückreist um dann Attentat an John F. Kennedy zu verhindern. Doch die Vergangenheit wehr sich mit allen Mitteln dagegen. Dieses Buch ist mal wieder grandios!

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  • Zurück in die Zukunft und wieder zurück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.01.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kings neuester Roman hat mich sehr an "Verschwörung gegen Amerika" von Philip Roth erinnert und das ist wirklich ein ernst gemeintes Kompliment! Stephen King entwickelt sich zunehmend zu einem ernsthaften und vor allem ernstzunehmenden Schriftsteller,der keinen Horror und keine Monster mehr braucht,um seine Stories voranzutreiben.Das Böse,Abartige,Grausame liegt in uns Menschen selbst,und King kann das hervorragend in seinen Figuren darstellen.Anderseits gibt es auch tiefen Humanismus,Treue,Liebe.Um all diese Themen kreist "Der Anschlag",ein breit aufgefächertes Spektrum der amerikanischen Geschichte der späten Fünfziger Jahre,in dessen Zentrum das Attentat auf John F. Kennedy in Dallas im Herbst 1963 steht.Jake Epping erhält die Chance(?) dies Tat zu verhindern,indem er zurück in das Jahr 1958 zeitreist.All die Verwicklungen,die sich daraus ergeben,eine Geschichte von Freundschaft und Solidarität,eine leicht und wunderschön erzählte Liebesgeschichte und der Versuch,Lee Harvey Oswald zu stoppen,machen die Größe und Bedeutung diese Romanes aus.King hat sich mal wieder selbst übertroffen,er liebt seine Protagonisten und selbst ein völlig vermurkster und fertiger Typ wie Oswald,wird von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachtet und King versucht,seine Motive zu erhellen.Wobei er seine grenzenlose Verachtung für deratrtige Menschen,klar formuliert.Wie hätten sich die USA entwickelt,wenn JFK länger Präsident gewesen wäre?Wäre das Desaster in Vietnam verhindert worden?Und: ist Liebe wirklich stärker als der Tod?Dieses Buch wird noch lange nachwirken,einzelne Szenen werden mir immer wieder vor Augen stehen.Bravo Stevie und Dank an einen großen Meister!

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  • Eine sehr fesselnde Reise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 23.01.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was würde passieren, wenn man die Vergangenheit verändern könnte? Dieser immer wieder reizvollen Frage geht Stephen King in seinem neuen Buch „Der Anschlag“ nach. Und tatsächlich lässt sich darüber herrlich spekulieren: Wie sähe die Welt aus, wenn die Geschichte anders verlaufen wäre? Gibt es eine Art Monokausalität der Entwicklung, die an zentralen geschichtlichen Ereignissen und Personen hängt, oder sind alle Geschehnisse auf der Erde miteinander verbunden, wie es die Chaostheorie postuliert? Kann, kurz gesagt, der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien am Ende einen Tornado in Texas auslösen? Im Mittelpunkt von Stephen Kings komplexer, auf über 1000 Seiten inszenierter Geschichte steht der aufrichtige Englischlehrer Jake Epping, der unversehens die Möglichkeit erhält, den Anschlag auf den charismatischen US-Präsidenten John F. Kennedy zu verhindern und so für eine bessere Welt zu kämpfen – indem zum Beispiel die Ausweitung des grausamen Vietnam-Krieges gestoppt wird. „Der Anschlag“ ist aber auch ein Blick auf die US-amerikanische Gesellschaft in den konservativ geprägten, späten 50er Jahren, in denen endlos wachsender Konsum und die ersten Vorboten des Aufbruchs in den „Sixties“ – symbolisiert durch die Wahl des liberalen demokratischen Präsenten John F. Kennedy – den Amerikanern eine unbeschwerte Zukunft versprachen. Stephen King bestätigt damit einen aktuellen Trend in der amerikanischen Populärkultur, zu dem auch unbedingt die preisgekrönten TV-Serie „Mad Man“ gehört. Unschwer lassen sich Brückenschläge zur aktuellen Situation finden, die Amerika am anderen Ende dieser Epoche zeigt: niedergedrückt von einer schweren Rezession und regiert von einem mit vielen Hoffnungen gestarteten, aber in der Wirklichkeit strauchelnden Präsidenten Obama. Wie in vielen seiner anderen Romane gibt es auch in „Der Anschlag“ jede Menge kleiner Nebenstorys. So trifft Jake Epping in der Stadt Derry einige Figuren aus Kings Bestseller „Es“. Mit seiner epischen Länge von 1000 Seiten hat „ Der Anschlag“ zwar ein paar Längen, aber trotzdem ist der Roman eine sehr fesselnde Reise in die US-amerikanische Vergangenheit und eine spannende Auseinandersetzung mit dem fantastischen Thema Zeitreise: was wäre, wenn alles anders gewesen wäre - und was wird sein, wenn wir heute alles ändern?

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  • SUPER Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika, am 01.01.2012

    2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch fesselt mich, normalrerweise lese ich vor dem Schlafengehen eine Stunde. Doch dieses Lektüre läßt mich einfach nicht einschlafen. Es ist sehr fesselnd und man kann vor lauter Nachdenken und Mitgefühl einfach die Ruhe nicht mehr finden.
    Ich würde es abends nicht mehr lesen.

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