BuchhändlerInnen im Portrait

aus Worms

Gesamte Rezensionen
68 (ansehen)
Alter
46 Jahre
Abteilung
Barsortiment
Lieblingsautoren
Wally Lamb, Jeanette Walls, Joan Aiken...
An meinem Beruf gefällt mir
In Büchern immer neue Welten zu entdecken
Im Beruf seit
1987
Das beste Buch aller Zeiten
uff!
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • Ein ungezähmtes Leben
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Ein sehr packender Lebensbericht
    Rezension vom 15.04.2013
    Man ist sofort mittendrin im abenteuerlichen Leben von Lily und reist mit ihr als Internatsschülerin, Fabrikarbeiterin, Lehrerin, Rancherin quer durch das vergangene Amerika. Allen Widrigkeiten wie ärmlichen Verhältnissen oder blanker Naturgewalt zum Trotz gibt Lily nicht auf und meistert ihr Leben.
    Für Leser von "Schloss aus Glas" ein Muss, denn Lily ist Jeanettes Großmutter.
    Ich habe beide Bücher verschlungen.
  • Beifang
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
    Juristenfilz
    Rezension vom 15.04.2013
    Der Mord an einer jungen Frau, scheinbar begangen vom Ehemann und der (Frei-?) Tod (Mord?) des Anwaltes verweben sich nach und nach mit einer Geschichte aus Deutschlands unrühmlichster Zeit.
    Berndorf, Polizist im Ruhestand, ermittelt auf seine ganz eigene Art und findet die Abgründe unserer Justiz.
    Spannend und anspruchsvoll.
  • Ehrenwort
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Typisch Noll!
    Rezension vom 15.04.2013
    Ja, bei der ein wenig eigennützigen Pflege des Opas kommen einem schon mal gewisse Gedanken und Fantasien. Okay, der kleine Versuch etwas nachzuhelfen ist daneben gegangen. Schwupps! Jemand anderes muss leider daran glauben. Auch Opa selbst hat dann noch jemanden erlegt (jedenfalls fast). Sie verstehen nicht, um was es hier geht? Lesen Sie selbst, Sie werden es nicht bereuen.
  • Der Fürst des Nebels
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
    Anderes erwarten
    Rezension vom 15.04.2013
    Zugegeben, in seinem Jugendroman "Der Fürst des Nebels" (1993 im Original erschienen) schreibt Ruiz Zafon nicht so komplex und kraftvoll wie z.B. in "Der Schatten des Windes". Dennoch hatte ich mein Lesevergnügen an dieser Geistergeschichte und an der schönen Ausstattung des Buches. Also, einfach etwas Anderes erwarten als einen Erwachsenenroman!
  • Ismael und der Auftritt der Seekühe
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Kann man auch noch mehr Punkte vergeben?
    Rezension vom 15.04.2013
    Genau wie bei dem ersten Band "Nennt mich nicht Ismael" beweist M. G. Bauer wieder einen grandiosen (Galgen-)Humor. Das Leben des pubertären Ismael ist eigentlich zuweilen alles andere als witzig. Er und seine Freunde sind keine Superhelden, aber gerade ihre Fehler und Pannen (die erste Liebe, Blackouts und andere öffentliche Peinlichkeiten wie Missverständnisse im Pool...) schildert Bauer mit einem genial ironischen Ton.
    Wer mal wieder über das Leben an sich Lachen will, dem seien diese beide Bände empfohlen, insbesonderen Jugendlichen, aber auch Erwachsenen.
  • Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Starke Großmutter mit Ecken und Kanten
    Rezension vom 15.04.2013
    Diese junge Tartaren-Großmutter hat den Durchblick, der den anderen Familienmitgliedern fehlt: dem farblose (später Ex-) Ehemann, der kränklichen, mickrigen Tochter Sulfia und der Enkelin Aminat. Alle müssen stets auf den richtigen Weg gebracht werden, ob sie wollen oder nicht, was bedeutet, möglichst gut die russischen Verhältnisse zu überleben. Schließlich gelangt man sogar ins gelobte Deutschland zu einem vermeintlich pädophilen Schwiegersohn.
    Die ganze Geschichte nimmt kein gutes Ende und liest sich dennoch so gut und leicht. Man bewundert diese verblendete und doch so starke Frau; der ironische Ton macht einfach Spaß. Empfehlenswert!
  • Verbrechen
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Das Leben schreibt die besten Geschichten
    Rezension vom 15.04.2013
    Der Rechtsanwalt Ferdinand von Schirach schildert in einer knappen, sehr präzisen Sprache Geschichten des alltäglichen Grauens, die sich wohl so oder ähnlich in seiner beruflichen Welt abgespielt haben müssen. Innerhalb weniger Zeilen ist man mitten im Geschehen. Auch wenn man manchmal lange nicht ahnt, was genau jetzt passieren wird, eine düstere Stimmung ist da. Innerhalb des letzten Absatzes kommt es eventuell erst zur eigentlichen Tat, welche oft auch ungesühnt bleibt, wenn die Täter Einfluss haben. Oder umgekehrt rutscht jemand in eine Lage, aus der er sich auch vor Gericht nicht mehr befreien kann, auch wenn er die Härte des Gesetzes nicht verdient hat. Das Leben schreibt die besten Geschichten.
  • Black*Out
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Erster Teil
    Rezension vom 15.04.2013
    Ein superspannender Thriller für Jugendliche, bei dem es um die Verknüpfung von Gehirnen untereinander und die damit verbundene Gefahr der "Kohärenz" genannten Gruppe geht. Diese Gleichschaltung breitet sich rasant aus und droht weltweit alle zu erfassen, so versucht eine kleine Gruppe aus Jugendlichen und altgedienten Aktivisten und Kritikern die Sache zu stoppen. Es gelingt, der Kohärenz zumindest einen Schlag zu versetzen...und dann endet Teil Eins. Hoffentlich schreibt der Autor schnell!
  • Adams Erbe
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Tragikomische Familiengeschichte
    Rezension vom 15.04.2013
    Wie kann man von der Geschichte, wie eine jüdische Familie im Dritten Reich flüchten will, auch -neben all dem Schlimmen- amüsiert sein? Dieser Roman auf zwei Zeitebenen (2004 Edward Cohen, 1938 sein Großonkel Adam) schafft dies. In der aktuellen Zeit spielt eine verrückte Story rund um Edward, seine Mutter und Großmutter, die in meinen Augen schon an John Irvings Geschichten erinnert. Das in der Vergangenheit die Düsternis lauert, ist bei einer jüdischen Familie fast klar. Die Schlüsselfigur ist hier der Großonkel Adam, der scheinbar die Familie um das Fluchtguthaben, die Diamanten der Urgroßmutter, betrogen hat. Was so nicht stimmt...
  • 1Q84
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Surreal
    Rezension vom 15.04.2013

    1200 Seiten stark! Und die deutsche Ausgabe enthält nur Teil Eins und Zwei von eigentlich drei Teilen, die in Japan schon komplett erschienen sind. Eine echte Herausforderung also.
    Und wenn ich auch nicht alles bis ins Detail verstanden habe, so fand ich diese Geschichte doch herausragend.
    Die Hauptfiguren sind eine Auftragsmörderin mit hehren Zielen, Aomome, und ein Schriftsteller, Tengo, der mit dem eigenen Werk nicht weiterkommt, dafür das Werk einer siebzehnjährigen, Fukaeri, so umschreibt, dass es zum Erfolg wird. Aomame und Tengo haben eine tiefe Verbindung aus der Vergangenheit, was erst nach und nach zu erkennen ist. Fukaeri hat ihre unglaubliche Geschichte erschreckenderweise nicht erfunden; wir befinden uns teilweise in einer Parallelwelt mit zwei Monden...Wow!