Die Akademie

Stachelmanns sechster Fall

von Christian Ditfurth

Buch

Taschenbuch (442 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Einer unsichtbaren politischen Macht auf der SpurEr recherchiere über eine gigantische Verschwörung. Mehr wollte der Leipziger Historiker Heinz Rehmer seinem Ex-Kollegen Stachelmann beim Abendessen nicht erzählen.Am nächsten Morgen liegt seine Leiche im Berliner Bundesarchiv. Stachelmann lässt Rehmers Andeutung keine Ruhe: Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Akribisch prüft Stachelmann zusammen mit seinem Helfer Georgie die Akten, die Rehmer bestellt hatte. Doch die Mühe ist umsonst. Als Stachelmann schon aufgeben will, bedroht ihn ein Unbekannter mit einer Pistole. Dann verschwindet Georgie spurlos. Und die Polizei stößt in Leipzig auf einen Institutschef, der Rehmer so bald wie möglich loswerden wollte. Ein Verwirrspiel, in dem nichts zusammenpasst.Am Ende bleibt Stachelmann nur eine Chance: Rehmers Mörder zu finden, bevor er selbst dessen nächstes Opfer wird.Der sympathischste Versager unter den Detektiven wieder auf den Spuren deutscher Vergangenheit - für Krimifans, die sich auch für Politik und Geschichte interessieren.

Pressestimmen:

»Ditfurth sorgt dafür, dass sein ermittelnder Historiker der Polizei fast immer eine Nasenlänge voraus ist - manchmal im Auftrag der Behörden, manchmal gegen deren Willen. Er beschreibt die Machtspielchen zwischen Politik, Geheimdiensten und Polizei und zeigt, wie mitten in der demokratischen Gesellschaft einflussreiche Leute Verabredungen treffen, die weitaus mehr Bedeutung haben können als Beschlüsse von Parlament oder Regierung. Das alles - so sehr man sich wünschen mag, es sei reine Fiktion - klingt nach aller Erfahrung mit dem Politik- und Medienbetrieb derart glaubwürdig, dass einem angst und bange werden kann.[...] Bei Christian von Ditfurth geht es immer um gesellschaftlich relevante Fragen, um einen politischen Kontext, der seine Bücher aus der Serienproduktion der Beliebigkeit heraushebt.[...] Man kann, neben aller literarischen Fiktion, aus Ditfurths Büchern etwas über Geschichte und Gegenwart lernen.«, Neues Deutschland, 16.06.2011

Produktdetails

ISBN-10: 3-462-04296-3
EAN: 9783462042962
Erschienen: 15.02.2011
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 442
Länge/Breite: 190mm/125mm
Gewicht: 340 g
Reihe: KIWI
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Christian Ditfurth

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor bei Lübeck. Er hat in zahlreichen Publikationen Aspekte der deutschen Zeitgeschichte analysiert. Zu seinen Sachbuchveröffentlichungen gehören unter anderem: Blockflöten. Wie die CDU ihre realsozialistische Vergangenheit verdrängt, 1991. Internet für Historiker, 1997. Internet für Journalisten, 1998. Ostalgie oder linke Alternative. Meine Reise durch die PDS, 1998.
Zuletzt hat er die viel beachteten Romane Die Mauer steht am Rhein. Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus, 1999; Der 21. Juli, 2001; Der Consul, 2003; und drei Stachelmann-Kriminalromane veröffentlicht. Seine Stachelmann-Krimis wurden bisher in den USA, Frankreich, Spanien und Israel veröffentlicht.

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Kundenrezensionen

  • Nicht nur für Akademiker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Susanne Schach, am 17.01.2012

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    Wer sich für neuere deutsche Geschichte interessiert und gerne Krimis liest, ist hier genau richtig. Der "Held" dieser Reihe, der kränkliche Historiker Stachelmann, lässt uns einerseits Teil haben an seinem komplizierten Liebesleben und befindet sich unverschuldet in immer neuen kriminalistischen Abenteuern. Hier findet er zusammen mit seinem Freund und Assistenten Georgie im Staatsarchiv die Leiche eines anderen Historikers, der einer geheimen Sache auf der Spur war. Es kommt wie es kommen muss: Stachelmann ermittelt. Ob RAF oder Nazis, es scheinen viele Dinge unter der Oberfläche unserer Gesellschaft zu passieren. Für die Reihe durchweg vier bis fünf Sterne!

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  • Stachelmann ermittelt wieder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 03.06.2011

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    Ein Historiker Kollege wird ermordet. Georgie ist verschwunden und Stachelmann muss sich zwischen zwei Frauen entscheiden. Stachelmann hat also genug zu tun und erledigt dies mit seiner gewohnt mürrischen, liebenswerten Art. Der Cliffhanger am Ende läßt auf baldige Fortsetzung hoffen!

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  • Stachelmann ist wieder da Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Flomm, am 20.05.2011

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    Nach seinem nicht ganz so gelungenen Ausflug ins Spionage-Genre („Das Moskau-Spiel“) hat Christian von Ditfurth wieder seinen liebenswürdig-schusseligen Historiker Josef-Maria Stachelmann losgelassen. Im Berliner Bundesarchiv brüstet sich ein Forscher vor Stachelmann mit einer großen Entdeckung – und liegt am nächsten Morgen tot im Kopierraum. Stachelmann forscht nach und stößt auf eine geheimnisvolle Akademie, deren Finanzierung äußerst dubios ist.
    (Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)

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  • Stachelmann recherchiert wieder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fl. Kluge, am 25.04.2011

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    Ein Kollege von Stachelmann wird ermordet. Haben seine Andeutungen, die er zuvor Stachelmann und Georgie gegenüber gemacht hat, mit seiner Ermordung zu tun? Der Historiker Stachelmann und sein Faktotum verbeißen sich wieder in die deutsche Vergangenheit und kommen dabei einer Verschwörung auf die Spur. Aber nicht nur seine Ermittlungen machen dem Historiker zu schaffen, sondern auch wieder sein Privatleben. U.a. muß er sich endlich zwischen zwei Frauen entscheiden! In dem Buch wird eine treffende Analyse zu Stachelmann präsentiert, und auch Georgie bekommt mehr Platz eingeräumt und man lernt ihn noch besser kennen und schätzen. Am Ende stellt sich die Frage, ob es ein offenes Ende gibt oder ist es nur ein Cliffhanger und der Autor erzählt die Geschichte in einem anderen Buch weiter. Das Ende kommt ziemlich abgehackt daher. Das Buch ist spannend, aber es gibt spannendere Bücher über den Historiker Stachelmann, und sehr gut zu lesen.

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