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Meine Rezensionen

  • Das Orchideenhaus
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    Gute Unterhaltung
    Rezension vom 15.09.2011
    Mal wieder ein Buch, das man nicht weglegen kann, das Ende unbedingt wissen will und dabei traurig ist, wenn das Buch ausgelesen ist. Ihr kennt das?

    Der Roman beginnt mit einem siamesischen Märchen, dessen Bedeutung erst sehr viel später klar wird. Der Haupthandlungsstrang beginnt im Heute in England bei Julia, der es wegen des Unfalls, des tödlichen Unfalls von Mann und Sohn sehr schlecht geht. Sie leidet unter Depressionen. Das Klavier fasst die berühmte Pianistin seit dem Unfall nicht mehr an. Ihre Schwester ist ihr überhaupt nicht ähnlich, aber sie ist der einzige Kontakt zur Außenwelt – bis sie Kid kennenlernt. Er überlässt ihr das Tagebuch, das vermutlich ihrem Großvater gehörte. So bauen sich in diesem Buch zwei Handlungen auf, die trotzdem zusammengehören. Im Heute leben Julia, Kid und Julias Schwester mit Familie, aber auch die Großmutter, die von den 1940er, den Kriegsjahren erzählt und damit das Tagebuch ergänzt. So lernt man neben Julias Vorfahren auch die Verwandten von Kid kennen. Die Reise geht sogar nach Siam – erst im Krieg und später mit Julia auf den Spuren der Vergangenheit. Bis sich alles auflöst und glücklich fügt. Das und das Herrenhaus könnte auch von Rosamunde Pilcher stammen. Der Rest wäre ihr auch nicht so fremd, aber hier ist die Geschichte – oder besser – die Geschichten spannender, finde ich. Die Erzählweise finde ich gut. Das Buch ist ausgesprochen fesselnd geschrieben.

    Warum ich das Buch meinen Freundinnen empfehle? Weil es kein Buch für Männer ist. Es ist spannend und gefühlvoll. Es beschreibt eine grundsätzlich normale Welt, die ein wenig Farbe durch die berühmte Pianisten und die adelige Familie bekommt. In dieser Welt passieren schlimme Dinge, aber eben auch viele wirklich gute. Die beiden Handlungen machen es spannend. Wie hat das 1940er Leben das heutige beeinflusst? Was passierte damals alles? Und was ist normal?

  • Der verborgene Garten
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    636 Seiten in einer Woche, das spricht für sich
    Rezension vom 15.09.2011
    Begleitet wird Cassandra in einem Zeitraum nach dem Tod ihrer Großmutter, von der sie ein Haus in England geerbt hat. England? Was hat die in Australien lebende Großmutter mit England zu tun? Sie war sogar mal dort? Cassandra, die bei ihrer Großmutter Nell aufgewachsen ist, hat das nicht gewusst. Sie reist nach England und versucht, Nells Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Handlungssträngen. Irgendwie durcheinander vielleicht, aber meines Erachtens sehr geordnet. Sobald man in der aktuell erzählten Zeitzone nicht weiterkommt, führt die Autorin die Leserin in die Epoche, die etwas mehr Licht ins Dunkle bringt. Nach und nach fügt sich die Geschichte um Nell und ihre Vorfahren bis hin zu Cassandra zusammen. Der Zeitraum zieht sich von 1900 bis 2005. Darf ich verraten, dass das Geheimnis, das aufgedeckt werden möchte 1909 begründet wird? Aber das steht so ähnlich schon auf dem Buchrücken. Mehr darf ich nicht erzählen, es könnte die Spannung rauben.

    Warum ich das Buch meinen Freundinnen empfehle? Weil es wunderschön ist und spannend und rührend, einfach lesenswert. Keine große Literatur sondern zauberhafte Unterhaltung.