Die Katze

Roman

von Joy Fielding

Buch

Taschenbuch (477 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Wer die Wahrheit sucht, begibt sich in tödliche Gefahr


Charley Webb ist Journalistin und allein erziehende Mutter von zwei Kindern. Eines Tages erhält sie eine schockierende E-Mail: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch schließlich willigt sie ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst, denn sie ahnt, dass sie Geister rief, die ihr selbst zum mörderischen Verhängnis werden können...


Eine Psychopathin in der Todeszelle. Eine Frau auf der Suche nach der Wahrheit. Und ein perfides Spiel, bei dem nur einer gewinnen kann.

Pressestimmen:

"Der neue Weltbestseller von der 'Meisterin des Psychothrillers'!" Gala

"Joy Fielding ist eine Meisterin des Abgründigen. Nichts für schwache Nerven. Ein Krimi voller Überraschungen." Bunte (16.10.2008)

"In Krimis ist meist derjenige der Täter, der dem Helden am nächsten ist. Soll es spannend bleiben, müssen ihm also viele auf die Pelle rücken. Körperlich, psychisch. Was die Amerikanerin Joy Fiedling virtuos demonstriert." Buchjournal

"Die Bestseller-Autorin übertrifft sich mit ihrem neuen Roman selbst." Rhein Neckar Zeitung (09.10.2008)

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.431
ISBN-10: 3-442-46784-5
EAN: 9783442467846
Originaltitel: Charley's Webb
Erschienen: 01.03.2010
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 477
Länge/Breite: 188mm/119mm
Gewicht: 382 g
Übersetzer: Kristian Aus d. Englischen v. Lutze
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Joy Fielding

Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren - was sie allerdings scherzhaft bezweifelt, weil sie sich noch nicht so alt fühlt, wie sie von der Jahreszahl her zu sein hätte. Schon seit Jahren zählt Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Ihre Thriller und Psychothriller spielen immer wieder mit den Abgründen der Gesellschaft und der Gewalt, die sich in ihr wiederfindet. Die Hauptfiguren sind meist Frauen, die gut ausgebildet und in einer scheinbar perfekten Welt mit toller Beziehung in amerikanischen Großstädten leben. Scheinbar harmlose Ereignisse fördern dann alte Geheimnisse oder Sehnsüchte der Figuren ans Licht, die das vorher perfekte Leben komplett zerlegen.
Beruflich machte Joy Fielding ein paar Umwege, obwohl ihr schon früh klar war, dass sie Schriftstellerin werden wollte. Als Achtjährige begann sie, Entwürfe an Zeitschriften zu schicken, die aber abgelehnt wurden, genauso wie ihre Geschichten, die sie im Teenageralter schrieb. Einen leichten Hang zur blutigen Feder lässt sich allerdings schon zu dieser Zeit entdecken: Ein Drehbuch handelte von einem Mädchen, dass seine Eltern umbringt. Während ihres Literaturstudiums ab 1963 in Toronto spielte Joy Fielding in mehreren Studentenfilmen mit und verwarf den Plan, Schriftstellerin zu werden. Stattdessen wollte sie Schauspielerin werden und zog nach dem Studium nach L.A. Nach einigen kleinen Rollen, aber ohne großen Durchbruch, begann Joy Fielding wieder zu schreiben. Anfang der 1970er Jahre kehrte sie nach Toronto zurück, finanzierte sich durch das Mitspielen in TV- Spots und schrieb nebenher an ihren Romanen, bis sie damit genug zum Überleben verdiente. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1991 mit dem Roman "Lauf, Jane, lauf", der 1,8 Mio. Mal verkauft wurde. Die Autorin Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada und in Palm Beach, Florida.

Meinung der Redaktion
Einmal Joy Fielding - immer Joy Fielding! Ihre Romane sind fesselnd, spielen mit den Abgründen der Gesellschaft und zeigen, dass jeder zwei Seiten hat. Pointiert und manchmal brutal schildert Fielding, wie sich Menschen ändern können und wie sie sich in Ausnahmesituationen verhalten. Einfach nur spannend und eine Lesedroge.

Kristian Aus d. Englischen v. Lutze

Lee Vance studierte in Harvard und arbeitete lange Jahre für Goldman Sachs, eine der ältesten und angesehensten Investmentbanken der Welt. Er lebt mit seiner Familie in New York.

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Buchhändlertipps

  • Buch für eine Mörderin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sarah Pfister, am 18.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Europark, Salzburg

    Joy Fielding ist eine Meisterin was Psychothriller anbelangt, doch das konnte sie in "Die Katze" leider nicht beweisen.
    Die Spannung, welche in so einem Buch zu erwarten wäre, beginnt erst im vorletzten Kapitel und der Schluss erinnert eher an einen Hollywood-Kitschfilm.
    Wer jedoch gerne Familiengeschichten und übertriebene Happy Ends liest, wird dieses Buch lieben.
    Ich allerdings war sehr enttäuscht, wo doch die Geschichte so viele Möglichkeiten bietet eine Spannung aufzubauen.Joy Fielding hat die Stellen leider übersehen und dafür viel zu viele Einzelheiten geschildert.
    Sie punktet jedoch mit den Charakteren,was aber nichts neues ist, denn in diesem Bereich sorgt sie immer wieder für neue Überraschungen.
    Zur Handlung:Die Journalistin Charley Webb bekommt von einer Kindermörderin, die in der Todeszelle sitzt, das Angebot ihre Geschichte zu einem Buch zu machen. So sollte die ganze Wahrheit ans Licht kommen. Charley zögert zuerst, sagt aber dann zu.
    Wärend sie damit beschäftigt ist erste Recherchen über die Mörderin einzuholen, bekommt sie plötlich Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird...











































































































































































































































































































































































































































Kundenrezensionen

  • Naja Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina, am 20.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Joy Fielding hat schon bessere Krimis geschrieben - schade! Oftmals aus der Hand gelegt, eine Stunde später wieder 4 Seiten gelesen. Es zieht sich enorm und ich war froh, als ich das Buch fertig gelesen hatte.

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  • Einfach toll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.02.2012

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    Ein echt gut geschriebenes Buch von einer echt tollen Autorin.
    Ich habe das Buch zwei mal gelesen und fand es auch beim zweiten mal Lesen spannend!

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  • Spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marcel Z., am 01.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das war mein 1.Buch von Joy Fielding, und ich muss sagen,ich war sehr positiv überrascht. Gute solide Story, die richtige Würze von Spannung war auch dabei, ein für mich gelungener Psycho-Thriller ;-)
    Weiter so.

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  • Ganz nett - mehr leider nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von GiPi, am 04.12.2010

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    Für eine Joy Fielding ist diese Geschichte als Psychothriller, wie es der Einband verspricht, "eher enttäuschend".

    Wie beschrieben, dreht sich die Geschichte in diesem Buch um eine junge Frau mit zwei Kindern, nie verheiratet gewesen und stets darauf bedacht, die Männer nicht zu tief in das Leben hineinzulassen, welche als Reporterin arbeitet. In ihrem Job als wöchentliche Kolumnistin bekommt sie das Angebot die Lebensgeschichte eines jungen Mädchens, welche als Babysitterin 3 Kinder getötet hat, als Buch zu verfassen.

    Es besteht ein Plot mit nur einem Handlungsstrang und die Geschichte wird auch nur aus einer Perspektive erzählt. Die Erzählung ist angenehm zu lesen, man fragt sich jedoch, wann kommt die Geschichte auf den Punkt bzw. wann kommt eine Steigerung in dem Geschehen, welche der Klappentext verspricht. Die Geschichten rund um die Hauptfigur sind zwar interessant zu lesen, es fehlt jedoch teilweise die Verknüpfung zur eigentlichen Handlung und dienen eher als Nebenstränge, die mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun haben.

    Ein eher wenig spannendes Buch für einen Psychothriller von Joy Fielding, aber eine nette Geschichte für nebenbei.

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  • Überraschender Ausgang Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christina Handau, am 14.11.2010

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    Die Journalistin und Mutter Charley Webb einigt sich mit der Kindermörderin Jill Rohmer darauf, ein Buch über eben jene zu verfassen. Sie ahnt jedoch noch nicht, dass kurz darauf das Leben ihrer Kinder in Gefahr ist.

    Am Anfang wird Charleys Familienleben deutlich betont, zu Ende tritt dann die Action ein.

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  • Wer ihre Bücher mag wird dieses lieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.11.2010

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    Von Joy Fielding habe ich schon viele Bücher gelesen. Einige waren wirklich spannend und einige eben weniger fesselnd aber " Die Katze" ist meiner Meinung nach ihr Bestes Werk. Spannend von Anfang bis Ende. Wer ihre Bücher mag wird dieses lieben.
    Also nur empfehlenswert.

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  • DIE KATZE Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra, am 29.10.2010

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    Meiner Meinung nach mit das Beste ihrer Bücher. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hab es auf zwei Tage gelesen. Wirklich fesselnd.

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  • Was hat die Katze damit zu tun??? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.09.2010

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    Also abgesehen von dem total daneben ausgewählten Titel, man hätte den Originaltitel behalten sollen, muß ich gestehen, daß dieses Buch absolut genial ist.
    Ich bin sonst keine große Leserin, aber dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich innerhalb zweier Tage fertig war. Durch die detaillierten Beschreibungen, die man beiläufig bekommt, entsteht ein großartiges Kopfkino. Man kann fast die Blaubeerpfannkuchen riechen...
    Die Geschichte an sich hat mich wirklich begeistert und zum Nachdenken gebracht. Wie "krank" muss man sein, um sich so etwas auszudenken? Oder gibt es das tatsächlich? Irgendwo? In etwas abgewandelter Art? Vielleicht...

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  • Wirklich nicht lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.07.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte geht über fast 480 Seiten, dabei werden 425 Seiten für die Vorgeschichte benötigt, und für die letzten Seiten entwickelt sich eine völlig vorhersehbare Minimalspannung. Der Plot wäre eigentlich echt interessant, man könnte einen Klasse-Thriller daraus schreiben. Ich wünschte, Mankell würde sich der Geschichte annehmen. Joy Fielding schafft es dagegen, durch nervige Dialoge und idiotisch-amerikanische Schwarz-Weißmalerei (nach dem Motto "sie ist eine vertrauenswürdige Person, geht regelmäßig in die Kirche"), vorhersehbare Handlungen und Persönlichkeiten, detaillierte Beschreibungen der jeweiligen Konfektion (nicht einmal die Farbe der High-Heels wird uns erspart) und ausufernde Nebenhandlungen (machen gefühlte 4/5 der Gesamthandlung aus), bis zur letzten Seite zu nerven.

    Also, ich möchte hiermit mein Möglichstes tun, Ihnen diese Lektüre zu ersparen!!!

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  • nicht unbedingt ein Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Die Katze" würde ich nicht gerade als Krimi einordnen - es ist allerdings ein recht unterhaltsamer Roman mit einem überraschenden und spannendem Ende.
    Absolut zu empfehlen - Kurzweilig

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  • Eine runde Sache Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mir hat "Die Katze" bisher am besten gefallen. Die Romane von Joy Fielding sind zweifelsohne ausgezeichnete Unterhaltung, doch oft hatte ich den Eindruck, dass die Geschichte hinter dem Bemühen, unvorhersehbare Wendungen einzubauen, etwas zurückblieb. "Die Katze" war dagegen eine runde Sache, gewohnt großartige Unterhaltung mit einem interessanten "Nachgeschmack". Sehr empfehlenswert!

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  • Einfach genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katrin Richter, am 15.03.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist unglaublich spannend, fesselnd und zwingt gleichzeitig zum Nachdenken.

    Denn ist sich Charley Webb, erfolgreiche Kolumnistin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, bewusst, auf was sie sich einlässt als sie die Geschichte der Kindermörderin Jill Rohmer schreiben soll? Sicher ist die Möglichkeit, mit einem solch brisanten Buch berühmt zu werden groß, doch ist es nicht eher ihre Neugier, die erschreckende und zugleich abstoßende Faszination, die eine solche Frau umgibt. Die Frage, wie ein Mensch ist, der zu solch grausamen Taten fähig ist, wird sie sie beantworten können? Charley trifft Jill und setzt sich kompromisslos mit deren Kindheit und Jugend auseinander, nicht ohne dabei ihr eigenes Leben kritisch zu betrachten. Sie, die ihre eigenen Kinder abgöttisch liebt und vor allem Unheil bewahren will, bringt sie durch ihre Recherchen in größte Gefahr.

    Da all dies spannend und einfühlsam zugleich erzählt wird, macht es diesen Krimi absolut lesenswert.

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  • Eigenartige Verbindungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tanna, am 15.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Am Anfang wirkt das Buch recht viel versprechend, doch die zweite Hälfte ist doch eher enttäuschend, mit einem viel zu übertriebenem Ende. Eins der schwächeren von Joy Fielding.

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Von:Wütende Leserin
An:Charley@Charley'sWeb.com
Betreff: DIE SCHLECHTESTE KOLUMNISTIN ALLER ZEITEN!!!
Datum: Montag, 22. Januar 2007, 07:59:47 EST


Hey, Charley,
ich wollte Ihnen nur eins kurz sagen: Sie sind nicht nur DIE SCHLECHTESTE KOLUMNISTIN ALLER ZEITEN!!!, sondern wahrscheinlich auch die EGOZENTRISCHSTE FRAU AUF DIESEM PLANETEN!!! Man sehe sich nur Ihr Foto an - die langen, blonden, leicht gelockten Haare, der wissende, gesenkte Blick, das subtile Grinsen Ihrer garantiert mit Restylane aufgespritzten Lippen. Daran erkennt man gleich, wie sehr Sie von sich eingenommen sind. Und Ihre geistlosen Kolumnen über den Kauf perfekter High Heels, den idealen Rouge-Ton und die Schindereien Ihres neuen Personal Trainers haben mein Urteil nur bestätigt. Aber wie um alles in der Welt sind Sie auf den Gedanken verfallen, dass irgendjemand auch nur mäßiges Interesse an Ihrem jüngsten Ausflug in die Welt der totalen Oberflächlichkeit aufbringen könnte - an einem Intimwaxing?!!! Vor Ihrer plastischen und unnötig grausigen Schilderung der Enthaarung Ihrer unteren Gefilde in der Sonntagsausgabe Ihrer Zeitung - (WEBB SITE, Sonntag, 21. Januar) - hatte ich offen gestanden keine Ahnung, dass es so etwas überhaupt gibt, geschweige denn, dass eine erwachsene Frau sich freiwillig einer derart barbarischen Prozedur unterziehen würde. Immerhin sind Sie, wie ich aus Ihrer letzten Kolumne weiß, dreißig Jahre alt und kein Teenager mehr. Ich frage mich, wie Ihr armer Vater reagiert hat, als er von seiner Tochter, einer Harvardabsolventin, derart infantiles und erniedrigendes Zeug lesen musste. Ich frage mich, wie Ihre Mutter ihren Freundinnen erhobenen Hauptes gegenübertreten kann, während Sie in aller Öffentlichkeit permanent private - um nicht zu sagen intime - Fragen erörtern. (Zum Glück haben Ihre Eltern zwei weitere Töchter, an denen sie sich aufrichten können!!! Meinen Glückwunsch an Anne übrigens zu dem Erfolg ihres neuesten Romans Denk an die Liebe - Platz 9 auf der Bestsellerliste der New York Times, mit weiter aufsteigender Tendenz!!! Und an Emily, die als Vertretung von Diane Sawyer bei Good Morning, America wirklich großartig war!!!) Das sind zwei Töchter, auf die Eltern stolz sein können.
Apropos Töchter. Was muss Ihre achtjährige Tochter wohl denken, wenn sie Sie nackt durchs Haus stolzieren sieht?? Ich nehme mal an, dass jemand wie Sie, der sich mit solch offensichtlicher Lustin gedruckten Worten entblößt, auch davor keine Hemmungen hat!!!! Nicht zu erwähnen den Spott, den Ihr fünfjähriger Sohn sich in der Vorschule von den anderen Kindern anhören muss, deren Eltern wahrscheinlich ähnlich entsetzt über Ihre sonntägliche Kolumne sind wie ich! Der Artikel vom letzten Sonntag über Sexspielzeuge war schon schlimm genug!!
Können Sie nicht über Ihre - garantiert dank eines kostspieligen Schönheitschirurgen - kesse kleine Nasenspitze hinausschauen und die Auswirkungen Ihres taktlosen Tratsches auf diese unschuldigen Kinder bedenken? (Aber was kann man schon von einer Frau erwarten, die stolz darauf ist, keinen der Väter ihrer beiden Kinder geheiratet zu haben?!!!)
Ich habe die Nase gestrichen voll von Ihrem geistlosen Alles-
Charley-Geplapper. (Vielen Dank, dass Sie nicht Ihren Taufnamen Charlotte benutzen. Damit haben Sie uns zumindest die Entweihung des gleichnamigen wundervollen Kinderbuchs erspart!) Nachdem ich drei Jahre lang Ihre beschränkten Betrachtungen gelesen und entsetzt den Kopf geschüttelt habe!!!, ist mein Langmut nun endgültig zu Ende. Ich würde mich lieber an meinem bis dato unversehrten Schamhaar aufhängen, als noch ein weiteres Wort Ihrer kindischen Prosa zu lesen, und ich kann auch nicht länger eine Zeitung unterstützen, die dieselbe veröffentlicht. Deshalb kündige ich mit sofortiger Wirkung mein Abonnement der Palm Beach Post.
Ich bin sicher, dass ich für viele verärgerte und angewiderte Leser spreche, wenn ich sage: WARUM HALTEN SIE NICHT EINFACH DIE KLAPPE UND VERSCHWINDEN?!!!!


Charley Webb starrte den wütenden Brief auf ihrem Bildschirm an und wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Irgendetwas darin jagte ihr Angst ein, nicht nur weil die Mail so gehässig war; im Laufe der Jahre hatte sie viel schlimmere erhalten, davon einige an diesem Morgen. Es lag auch nicht an dem hysterischen Ton des heutigen Schreibens, denn auch an die Empörung der Leserschaft war sie gewöhnt. Die vielen, drastisch eingesetzten Satzzeichen konnten es auch nicht sein. Schreiber wütender E-Mails neigten dazu, jeden ihrer Sätze für so bedeutend zu halten, dass sie den inflationären Einsatz von Großbuchstaben und Ausrufezeichen rechtfertigen. Es lag auch nicht am persönlichen Ton der Anwürfe. Eine Frau, die ihrem jüngsten Intimwaxing tausend Wörter gewidmet hatte, musste mit persönlichen Attacken rechnen. Manche - darunter auch etliche Kollegen - waren vermutlich der Ansicht, dass sie es geradezu darauf anlegte, die Leute zu provozieren. Und dass sie es letztlich nicht anders verdient hätte. Und vielleicht hatten sie sogar recht.
Charley zuckte die Achseln. Sie war an Kontroversen und Kritik ebenso gewöhnt wie daran, als inkompetent und oberflächlich abgestempelt zu werden. Dass ihre Motive und ihre Seriosität angezweifelt wurden, dass man giftige Kommentare über ihr Aussehen machte, war ebenfalls nichts Neues. Gleichzeitig wurde ihr genauso regelmäßig vorgeworfen, ihre Kolumne überhaupt nur wegen ihres guten Aussehens bekommen zu haben. Oder weil eine ihrer berühmteren Schwestern ihre Beziehungen hatte spielen lassen. Oder weil ihr Vater, ein hochgeachteter Professor für englische Literatur in Yale, seinen Einfluss geltend gemacht hatte.
Sie war es gewohnt, als schlechte Tochter, noch schlechtere Mutter und furchtbares Vorbild hingestellt zu werden. Doch derlei Schmähungen perlten für gewöhnlich an ihr ab. Was an dieser speziellen E-Mail ließ sie also zwischen Lachen und Weinen schwanken? Warum fühlte sie sich plötzlich so verdammt verletzlich?
Vielleicht hatte sie immer noch an der Kolumne vom vergangenen Sonntag zu knapsen. Ihre Nachbarin Lynn Moore, die ein paar Häuser weiter in der vormals heruntergekommenen und jetzt schon fast wieder schicken kleinen Straße in der Innenstadt von West Palm Beach wohnte, hatte sie kurz vor Weihnachten zu einer sogenannten Passion Party eingeladen. Dahinter verbarg sich eine Variante der guten alten Tupperparty mit dem Unterschied, dass statt strapazierfähiger Plastikbehälter Dildos und Vibratoren vorgestellt wurden. Charley hatte sich beim Hantieren mit den diversen objets und bei der blumigen Präsentation, mit der die Passion-Vertreterin ihre Waren angepriesen hatte, köstlich amüsiert - »Und diese unscheinbare kleine Perlenkette, meine Damen, wirkt, wie ich Ihnen versichern kann, wahre Wunder! Ich sage nur multipler Orgasmus!

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