BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wien, Westbahnhof

Gesamte Rezensionen
143 (ansehen)
Über mich
bin Spezialist für eReader, Games und (gute) Graphic Novels
Alter
31 Jahre
Abteilung
Jede :-)
Funktion
Filialleiter
Lieblingsautoren
Stefan Zweig, Wolfgang Borchert, Michel Houellebecq, Don Rosa
An meinem Beruf gefällt mir
Die Abwechslung, das Arbeiten mit dem Kulturgut Buch & immer an der Quelle zu sein...
Im Beruf seit
2003
Das beste Buch aller Zeiten
Draußen vor der Tür - Wolfgang Borchert
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • Brügge sehen... und sterben?
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    Ein be****ssenes Märchen!
    Rezension vom 15.06.2011
    Ja, als Auftragskiller hat man's schwer. Wenn man noch dazu seinen ersten Auftrag versiebt und ein unschuldiges Kind das Zeitliche segnet, nimmt es einen kaum Wunder, dass man danach als gebrochener Mann ums Erdenrund wandelt.

    Da hilft auch das malerische Brügge nicht, die Todessehnsucht zu vergessen. Fragt sich nur, wer einen zuerst umbringt: Der eigene Partner im Auftrag des Chefs, rabiate Einheimische, die einen ausrauben wollen oder doch man selbst? Finden sie es raus, sie werden es nicht bereuen... Erfrischend anders!
  • Brügge sehen und sterben?
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    Ein be****ssenes Märchen!
    Rezension vom 15.06.2011
    Ja, als Auftragskiller hat man's schwer. Wenn man noch dazu seinen ersten Auftrag versiebt und ein unschuldiges Kind das Zeitliche segnet, nimmt es einen kaum Wunder, dass man danach als gebrochener Mann ums Erdenrund wandelt.

    Da hilft auch das malerische Brügge nicht, die Todessehnsucht zu vergessen. Fragt sich nur, wer einen zuerst umbringt: Der eigene Partner im Auftrag des Chefs, rabiate Einheimische, die einen ausrauben wollen oder doch man selbst? Finden sie es raus, sie werden es nicht bereuen... Erfrischend anders!
  • Mines
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    Mein Album des Jahres 2010
    Rezension vom 14.06.2011
    Mit "Mines" hat Menomena ein wahres Meisterwerk abgeliefert. Von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend, spielerisch, immer wieder anders und vor allem eines nicht: langweilig.

    Nachdem schon "Friend and Foe", der Vorgänger, für Aufsehen gesorgt hat, gelingt der Band aus Oregon hoffentlich nun der Durchbruch.
    Das Klavier hat nun wieder Einzug gehalten und stellt den perfekten Kontrast zu den teils schrägen Beats dar, die verhindern, dass Menomena einen Allerweltsindiepop/rock a la Kings of Leon oder gar Coldplay (schluck!) abliefern. Die wunderbaren Texte, die vom Älterwerden, Lügen und Mutlosigkeit handeln, tun ihr Übriges, ohne jedoch ins Peinliche abzukippen. Eine nüchterne Bestandsaufnahme, so könnte man es wohl nennen.

    "Mines" ist mein Geheimtipp für jeden Indie-Liebhaber, der genug von der MTVisierung der letzten Nischen hat, jedoch gleichzeitig nicht dem Experimentalunterwasserjazz anheim fallen will, nur um nicht schonmal gehörten Massenbrei vorgesetzt zu bekommen.
  • Brothers
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    Odyssee, 2011
    Rezension vom 14.06.2011
    "Brothers" ist ein Remake von Susanne Biers Kriegsheimkehrerdrama "Brodre" (2004). Ich verzichte zwar auf einen eingehenden Vergleich der beiden Versionen, lege jedoch jedem Cineasten nahe, auf jeden Fall auch das Original zu begutachten.

    Der Film dreht sich um Sam, der seine Collegeliebe geheiratet und mit seinen beiden Töchtern und dem Job beim Militär seinen Traum verwirklicht hat. Dem Gegenüber steht sein Bruder Thommy, der das schwarze Schaf der Familie ist. Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, prallt er immer wieder mit seinem Vater, einem Vietnamkriegsveteranen zusammen, der natürlich Sam vergöttert und dies Thommy unmissverständlich klar macht.

    Dann jedoch muss Sam nach Afghanistan wo er schon bald in Gefangenschaft gerät. In der Zwischenzeit wächst Thommy in Sams Rolle hinein, übernimmt Verantwortung, ändert sich.

    Als Sam Monate später als gebrochener Mann zurückkehrt, wird das Leben aller Beteiligten nochmals auf den Kopf gestellt. Sam findet sich in seiner alten Welt nicht mehr zurecht. Seine Töchter beginnen, Angst vor ihm zu bekommen, er verliert sie an Thommy. Und in seinen Augen hat er auch seine Frau an ihn verloren. Eine Sackgasse scheint sich anzubahnen...


    "Brothers" ist ein äußerst gelungener Film. Ausgezeichnete schauspielerische Leistungen (vor allem auch von Sams beiden kleinen Töchtern!) treffen auf eine glaubhaft inszenierte Story. Und wie schon eingangs erwähnt: Gönnen sie sich auch das dänische Original...
  • Brothers
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    Die Odyssee, 2011
    Rezension vom 14.06.2011
    "Brothers" ist ein Remake von Susanne Biers Kriegsheimkehrerdrama "Brodre" (2004). Ich verzichte zwar auf einen eingehenden Vergleich der beiden Versionen, lege jedoch jedem Cineasten nahe, auf jeden Fall auch das Original zu begutachten.

    Der Film dreht sich um Sam, der seine Collegeliebe geheiratet und mit seinen beiden Töchtern und dem Job beim Militär seinen Traum verwirklicht hat. Dem Gegenüber steht sein Bruder Thommy, der das schwarze Schaf der Familie ist. Gerade erst aus dem Gefängnis entlassen, prallt er immer wieder mit seinem Vater, einem Vietnamkriegsveteranen zusammen, der natürlich Sam vergöttert und dies Thommy unmissverständlich klar macht.

    Dann jedoch muss Sam nach Afghanistan wo er schon bald in Gefangenschaft gerät. In der Zwischenzeit wächst Thommy in Sams Rolle hinein, übernimmt Verantwortung, ändert sich.

    Als Sam Monate später als gebrochener Mann zurückkehrt, wird das Leben aller Beteiligten nochmals auf den Kopf gestellt. Sam findet sich in seiner alten Welt nicht mehr zurecht. Seine Töchter beginnen, Angst vor ihm zu bekommen, er verliert sie an Thommy. Und in seinen Augen hat er auch seine Frau an ihn verloren. Eine Sackgasse scheint sich anzubahnen...


    "Brother" ist ein äußerst gelungener Film. Ausgezeichnete schauspielerische Leistungen (vor allem auch von Sams beiden kleinen Töchtern!) treffen auf eine glaubhaft inszenierte Story. Und wie schon eingangs erwähnt: Gönnen sie sich auch das dänische Original...
  • Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln
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    Träume sind Schäume
    Rezension vom 14.06.2011
    Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Eine Woche lang bekommen die beiden Hauptakteure von ihren Frauen Eheurlaub spendiert.

    Nach so vielen Jahren in trauter Zweisamkeit scheinen die Anmachsprüche allerdings etwas eingerostet zu sein und als man wider Erwarten dann tatsächlich beim anderen Geschlecht landet, meldet sich das auch noch das Gewissen. Natürlich spielt der Film mit Klischees, wozu auch gehört, dass Frauen, wenn sie es denn wollen, sofort von der Männerschaft umworben werden - was so ja eigentlich nicht geplant war, denn der Urlaub war doch nur für die beiden Göttergatten gedacht...

    "Alles erlaubt" ist eine harmlose Komödie, die mit einigen Lachern ob der Unbeholfenheit der Strohwitwer punktet, insgesamt jedoch kein Highlight ist. Solides Popcornkino, also Hirn (halb) ausschalten und genießen!
  • Paul - Ein Alien auf der Flucht
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    Et tu, E.T.?
    Rezension vom 14.06.2011
    Das Duo Pegg/Frost schlägt wieder zu! Als ich noch vor einiger Zeit den Trailer im Kino sah, wusste ich nicht, wohin mit den Emotionen: Zum Einen die Freude über die geniale Besetzung, zum Anderen aber ein Alien, der eher nervig als komisch wirkt.

    Die Entscheidung, dem Film dann doch eine Chance zu geben, habe ich nicht bereut! Der unlustige Trailer war schnell vergessen und die beiden Helden versprühen wieder jede Menge Nerd-Charme, die anderen Skurrilen Charaktere runden die Szenerie ab.

    Die Gags sitzen, Paul ist nicht halb so nervig wie befürchtet (auch wenn die deutsche Synchronstimme hier meiner Meinung nach eher unterdurchschnittlich ist), sondern avanciert ganz im Gegenteil zu einem vollwertigen Crewmitglied.
    Gerade technisch gibt es hier überhaupt nichts auszusetzen, der Alien wirkt stets als Teil der Szene.

    Im Großen und Ganzen ein recht rasanter, witziger, charmanter Film, der somit nicht nur Nerds ans Herz gelegt sei!
  • Paul - Ein Alien auf der Flucht
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    Et tu, E.T.?
    Rezension vom 14.06.2011
    Das Duo Pegg/Frost schlägt wieder zu! Als ich noch vor einiger Zeit den Trailer im Kino sah, wusste ich nicht, wohin mit den Emotionen: Zum Einen die Freude über die geniale Besetzung, zum Anderen aber ein Alien, der eher nervig als komisch wirkt.

    Die Entscheidung, dem Film dann doch eine Chance zu geben, habe ich nicht bereut! Der unlustige Trailer war schnell vergessen und die beiden Helden versprühen wieder jede Menge Nerd-Charme, die anderen Skurrilen Charaktere runden die Szenerie ab.

    Die Gags sitzen, Paul ist nicht halb so nervig wie befürchtet (auch wenn die deutsche Synchronstimme hier meiner Meinung nach eher unterdurchschnittlich ist), sondern avanciert ganz im Gegenteil zu einem vollwertigen Crewmitglied.
    Gerade technisch gibt es hier überhaupt nichts auszusetzen, der Alien wirkt stets als Teil der Szene.

    Im Großen und Ganzen ein recht rasanter, witziger, charmanter Film, der somit nicht nur Nerds ans Herz gelegt sei!
  • Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln
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    Träume sind Schäume
    Rezension vom 14.06.2011
    Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Eine Woche lang bekommen die beiden Hauptakteure von ihren Frauen Eheurlaub spendiert.

    Nach so vielen Jahren in trauter Zweisamkeit scheinen die Anmachsprüche allerdings etwas eingerostet zu sein und als man wider Erwarten dann tatsächlich beim anderen Geschlecht landet, meldet sich das auch noch das Gewissen. Natürlich spielt der Film mit Klischees, wozu auch gehört, dass Frauen, wenn sie es denn wollen, sofort von der Männerschaft umworben werden - was so ja eigentlich nicht geplant war, denn der Urlaub war doch nur für die beiden Göttergatten gedacht...

    "Alles erlaubt" ist eine harmlose Komödie, die mit einigen Lachern ob der Unbeholfenheit der Strohwitwer punktet, insgesamt jedoch kein Highlight ist. Solides Popcornkino, also Hirn (halb) ausschalten und genießen!
  • L.A. Noire
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    Schade...
    Rezension vom 01.06.2011
    ...es hätte so viel mehr "drin gesteckt" in L.A. Noire!

    Aber ich greife vor: In L.A. Noire schlüpft man in die Rolle von Cole Phelps, ein junger Kriegsheimkehrer, der die Straßen von Los Angeles in den späten 40ern wieder sicher machen will.
    Gemeinsam mit ihm klärt der Spieler Verbrechen auf, indem er Beweise sucht, Verdächtige befragt und sich natürlich die eine oder andere Schießerei liefert.

    L.A. Noire hat seine Hausaufgaben gemacht, doch es bleibt der schale Geschmack zurück, dass Team Bondi hier gemeinsam mit Rockstar Games ein ähnliches Meisterwerk wie Red Dead Redemption hätte hinlegen können, wenn man sich noch etwas mehr Mühe gegeben hätte. Die Freiheit des Spielers ist im Gegensatz dazu jedoch arg begrenzt und nur vorgetäuscht, die Handlungsstränge spinnen sich auch ohne Entscheidungskraft des Spielers, man hat quasi keinen Einfluss darauf und bahnt sich einen Weg durch einen Computerspielfilm.

    Der ist zwar spannend und auch wirklich gekonnt inszeniert, jedoch spätestens ab Disc zwei schon etwas repetitiv.

    Zu recht stolz ist man übrigens auf die Motion Capture Technologie; noch nie hat man Gesichter so ausdrucksstark umgesetzt gesehen, in einigen Passagen übertreibt man es gar schon mit der Mimik. Diese soll dem Spieler helfen, zu unterscheiden, ob das Gegenüber lügt oder die Wahrheit sagt, was auch wirklich gut funktioniert. Aber: (SPOILER ALERT) Was nützt einem das schon, wenn es im Prinzip vollkommen egal ist, ob man den Lügner ertappt oder nicht? Die Story geht auch ohne richtige Entscheidungen genau gleich weiter... Und wenn man das von Beginn an weiß, dann nimmt die Konzentration, mit der man dem Spiel folgt, stark ab. Ich wünschte, ich hätte davor noch keine Reviews gelesen :-P.

    Spielenswert? - Ja! Kaufempfehlung - Ja. Aber bitte kein GTA V oder Red Dead Redemption 2 erwarten.