Eine Handvoll Karten

Eine Handvoll Karten

von Rachel Van Kooij

Buch

gebunden (272 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Spurensuche. Rachel van Kooij zeichnet das Leben einer befreundeten jüdischen Familie im Zweiten Weltkrieg nach authentisch, beeindruckend, berührend.
Ansichtskarten, die ein kleines Mädchen in den 1930er Jahren in einem Album gesammelt hat, sind der Ausgangspunkt für diesen außergewöhnlichen Roman, in dem Fiktion und Wahrheit aufeinandertreffen. Die Autorin ist der Spur der Karten gefolgt, hat jahrelang recherchiert, mit Zeitzeugen gesprochen, hat Fakten kunstvoll mit einer Geschichte verwoben.
Leny Goldstein wird am 23. November 1929 in Breda, einer Stadt in den Niederlanden, geboren. 1942, einen Tag vor ihrem dreizehnten Geburtstag, wird sie im Konzentrationslager Auschwitz Birkenau ermordet. Dazwischen spannt sich das Leben eines jüdischen Mädchens, seiner Familie und Freunde, anfangs optimistisch und zuversichtlich, mit den besten Voraussetzungen für eine glückliche Zukunft. Obwohl nach dem Einmarsch der Deutschen die Repressalien der Nationalsozialisten immer stärker werden, fliehen die Goldsteins nicht und tauchen auch nicht unter sie können nicht glauben, wozu Menschen fähig sind und dass es immer noch schlimmer kommen kann.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7026-5817-3
EAN: 9783702658175
Erschienen: Februar 2010
Verlag: Jungbrunnen Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 272
Gewicht: 450 g
Altersempfehlung: ab 13
Illustrator: Christian Hochmeister
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Rachel Van Kooij

Rachel van Kooij, geb. 1968 in Wageningen, Niederlande. Im Alter von zehn Jahren übersiedelte sie nach Österreich. Nach der Matura studierte sie Pädagogik und Heil- und Sonderpädagogik an der Universität Wien. Rachel van Kooij lebt in Klosterneuburg und arbeitet als Behindertenbetreuerin.

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Kundenrezensionen

  • Am individuellen Schicksal eines dreizehnjährigen Mädchens zeigt sich die unfassbare Grausamkeit des Holocaust. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks, am 07.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Rachel van Kooij hat mit dem preisgekrönten Buch ""Kein Hundeleben für Bartolomé"" (2003) den LeserInnen einen besonders anrührenden Einblick in eine gequälte Kinderseele ermöglicht. In ihrem neuesten Jugendroman verfolgt sie die Lebensspuren des Mädchens Leny Goldstein, das im November 1942 zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester in Birkenau vergast wurde. Die Goldsteins (Vater Silvain ist Reisender) leben ein gutbürgerliches, kulturbeflissenes Leben im holländischen Breda, bis die Besetzung durch die Deutschen den Terror ins Land bringt und insbesondere die jüdische Bevölkerung immer stärkeren Repressalien ausgesetzt ist. Judenstern-Verordnung, Ausgehverbot, erzwungener Schulwechsel - die lebensfrohe, begabte und strebsame Leny spürt die unsichtbare Schlinge um ihren Hals immer deutlicher, auch wenn ihre Eltern alles tun, um die Kinder vor der Bedrohung zu beschützen. Da sie aber nicht mit dem Schlimmsten rechnen, bleiben sie in Breda, bis der Vater im September 1942 in ein Arbeitslager verschickt wird und zwei Monate später der Rest der Familie von den Schergen abgeholt wird.
    Rachel van Kooijs akribische Spurensuche stützt sich auf Briefe, Aufzeichnungen, Gespräche mit Zeitzeugen und noch lebenden Verwandten und Freunden der Familie Goldstein. Geschickt verwebt sie die Fakten mit Fiktionalem, um dem jüdischen Mädchen Leny, dem es nicht vergönnt war, seine Träume zu leben, ein literarisches Denkmal zu setzen. Ein schmerzhaftes Buch, dem man sich nicht entziehen darf! (Maria Schmuckermair)"

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