BuchhändlerInnen im Portrait
aus Zwickau
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Macht süchtigRezension vom 29.05.2010Es gibt nicht viele Soundtracks bei denen ich sofort nach dem sehen des Films sage "den muss ich haben". Bei Once war das so und ich wurde nicht enttäuscht. Der Soundtrack ist, genau wie der Film, einfach ein muss für jeden Musik und Filmfan. Mir haben es dabei die Lieder "Falling Slowly" und "If you want me" besonders angetan. Tolle CD, die ich auch schon einigen meiner Freunde und Kunden empfohlen habe. -
Schneller als der TodRezension vom 29.05.2010Dieses Hörbuch ist im "Hörverlag" 2010 erschienen und umfaßt 6 CDs. Die Story erinnert an Samuel Shem`s "House
of God". U.a. wird der Alltag in einem beliebigen, amerikanischen Krankenhaus beschrieben sowie die Einstellung
der Ärzte zu ihren Patienten. Das Ganze stellt aber nur den Rahmen für eine rasante, blutige Handlung dar.
Ein ehemaliger Mafiosi arbeitet als Arzt im Zeugenschutzprogramm, wird aber enttarnt. Nun muß er nicht nur um das
Leben seiner Patienten, sondern auch um sein eigenes kämpfen. In Rückblenden erfährt der Zuhörer von der KZ-Vergangenheit der Großeltern des Protagonisten sowie deren Racheakt. Auch das unglückliche Liebesleben des Arztes kommt nicht zu kurz. Und man lernt, dass man sich im Notfall selbst das Wadenbein herausoperieren kann, um es als Waffe zu benutzen.
Der Schauspieler des Ekels Stromberg liest diesen Krimi mit einer solchen schwarzhumorigen Begeisterung, dass man
sich wünscht, es wäre nicht so schnell vorbei.
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Wir haben gar kein AutoRezension vom 29.05.2010Jutta Speidel und Bruno Maccallini haben da mal eine Idee:
Wir radeln von München nach Meran.. Allen Vorraussagungen guter Freunde zum Trotz - ihr seid doch vollkommen untrainiert- nach spätestens 50 Kilometern macht ihr schlapp. Im September setzten sie ihren Traum in die Tat um. Innerhalb von 7 ½ Tagen überqueren sie die Alpen, deutsche Genauigkeit und Disziplin trifft auf italienische Leichtigkeit und Handykrankheit.
Da sind Überraschungen vorprogrammiert.
Wir begleiten die beiden durch herrliche Landschaften, lernen gastfreundliche Menschen kennen und leiden mit bei Dauerregen, Hexenschuss und diversen Radpannen.
Das Buch macht Lust auf Urlaub vor der Haustür.
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Open AirRezension vom 29.05.2010Draußen wird es wärmer - die Sonne scheint - der Sommer kommt.
Gerade richtig zum Angrillen erscheint Open Air von Dr. Oetker.
Es müssen nicht immer Würstchen sein, die man auf den Grill wirft, wie wäre es mit gefüllten Putenröllchen oder gegrillten Maiskolben. Dazu die richtigen Beilagen, Soßen und Salate.
Ob Fleischfreund oder Vegetarier für jeden Geschmack lässt sich etwas finden.
Also ran an den Grill, viel Spaß und etwas coole Musik dazu.
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Ein geschenkter TagRezension vom 27.04.2010Unterwegs zu einer Hochzeit im Verwandtenkreis: Simon, seine Schwester Garance und seine Frau Carine. Beide Frauen können es nicht lassen, ihre gegenseitige Unverträglichkeit zu zelebrieren. Als Lola, die andere Schwester, frisch geschieden und reizbar, zusteigt, wird der Ton gegenüber Carine, der soliden peniblen Apothekerin, über jedes Maß ungerecht. Der Leser bewundert anfangs und beargwöhnt jetzt die Ruhe ihres Gatten Simon. Doch der freut sich ausschließlich auf das Wiedersehen mit seinem Bruder Vincent und verliert seine Haltung erst, als dieser nicht auftaucht. Mittels kurz entschlossener Flucht machen die Geschwister sich auf die Suche nach Vincent, finden ihn und erleben einen geschenkten Tag in der wieder gefundenen Harmonie ihrer gemeinsamen Kindheit.
Der besondere Gavalda-Dreh? Der Hund! Der markerschütternde Hundeblick in der Mitte des Bandes und das Versprechen des Hundewohls an dessen Ende.
Die angemessene (gefühlvoll ruppige) Musikempfehlung: Willy DeVille, Savoir Faire.
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FliegeralarmRezension vom 07.01.2010Auf diesen Titel bin ich durch eine Literaturzeitschrift gestoßen. Es ist der letzte Roman der Autorin und wurde 1986 erstmals veröffentlicht.
Was mich dabei besonders interessierte, war die Tatsache, dass die Handlung im 2.Weltkrieg spielt und es sich bei den Protagonisten um Kinder im Vorschulalter handelt.
Da die Kinder im Krieg geboren und aufgewachsen sind, kennen sie kein anderes Umfeld. Das spiegelt sich in ihrem altersuntypischen Wortschatz wider, der von faschistischem Wortgut strotzt. Die Eltern, die sich gegen das Regime wenden, werden als Vaterlandsverräter betitelt.
Den Höhepunkt des Romanes bildet die Einrichtung eines KZs durch die Kinder, die ihre eigene Truppe aufgestellt haben. Ein Junge aus der Nachbarschaft, dessen Vater als Kommunist verhaftet wurde, soll den einsitzenden Juden abgeben. Bei diesem "Spiel" kommt das Kind zu Tode.
Die Sprache des Buches ist durch viele Schachtelsätze gewöhnungsbedürftig, jedoch die ungewöhnliche Herangehensweise
und die bemerkenswerten Hauptpersonen entschädigen mehrfach.
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Meine Nacht mit AnnaRezension vom 07.12.2009Jasper, ein großer schwarz-weißer Mischlingshund, der sich für den stärksten und klügsten Hund weit und breit hält, ist eigentlich nur mit seinem Traum beschäftigt.
Er will den "großen weißen Knochen" finden, der laut seinen Vorfahren "immer richtig satt und glücklich macht".
Gerade ist der "Traumknochen" wieder ganz nah und er spürt sogar den Geschmack auf der Zunge, da reißt ihn seine junge Labrador-Gefährtin aus seinen Träumen.
Sie klagt über Schmerzen und " sieht wirklich nicht gut aus".
In dieser Nacht erzählt Jasper, der vielleicht sterbenden Anna, nur um Sie abzulenken, sein gesamtes abenteurliches Hundedasein in der Welt der Menschen. Dies tut er mit viel Witz und Humor aber auch Gefühl.
In seiner Sorge um Anna stellt er seine eigenen Bedürfnisse nämlich - schlafen- zurück und hilft Ihr über die wahrscheinlich schlimmsten Stunden Ihres Lebens hinweg und dann am Morgen kommt alles anders als man (Hund) denkt.
Das Buch ist eine vergnügliche Lektüre, gepaart mit einer tollen Beobachtungsgabe und daher für alle Leser die Tiere, im besonderen Hunde mögen, empfehlenswert
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Eine turbulente FamiliengeschichteRezension vom 13.11.2009Die Geschwister Dennis, Lea und Flummy können sich freuen, ihre Mutter geht auf vierteljährige Forschungsreise. Leider haben sie nicht mit ihrer strengen Tante Heirun gerechnet. Sie wird kurzerhand hynotisiert und denkt ab sofort sie wäre Pippi Langstrumpf.
Loslesen und lachen.
Für Jungen und Mädchen ab 9 Jahre.

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