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Aufregend war es immer

(4)
Hugo Portisch war als 31-Jähriger bereits Chefredakteur des Kurier, der damals größten Tageszeitung Österreichs, hat mit dem Rundfunkvolksbegehren gegen den Proporz gekämpft und als Journalist aus der ganzen Welt berichtet. Mit seinen Dokumentationen schrieb er Fernsehgeschichte, seine Bücher waren alle Bestseller.
In seiner Autobiografie verknüpft er die Zeitgeschichte mit dem eigenen Leben, was zeigt, dass er immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Er nimmt den Leser mit zu den Weltschauplätzen des vergangenen Jahrhunderts – von Wien über Prag, Vietnam, Peking, Afrika und Kuba bis nach Sibirien oder Brasilien. In zwei neuen Kapiteln beschreibt er nun auch seine Erlebnisse im Vatikan mit Kardinal König und wie er den Weg Englands in die EU bis zum Brexit erlebt hat.
»Spannend, auch unterhaltsam, immer wahrhaftig und fair. Und ganz ohne Selbstgefälligkeit, den Blick stets auf jene Gestalten und Schauplätze gerichtet, die ein Anrecht auf Beständigkeit haben.«
Heinz Nußbaumer, Die Furche
Rezension
"Spannend, auch unterhaltsam, immer wahrhaftig und fair. Und ganz ohne Selbstgefälligkeit, den Blick stets auf jene Gestalten und Schauplätze gerichtet, die ein Anrecht auf Beständigkeit haben."
Heinz Nußbaumer, Die Furche
Portrait
Hugo Portisch gehört zu den bedeutendsten Journalisten Österreichs. Mit seinen Fernsehproduktionen »Österreich I« und »Österreich
II« hat er das Geschichtsbewusstsein einer ganzen Nation geprägt. Die Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg, die er gemeinsam mit Henry Kissinger erstellte, sorgte für weltweites Aufsehen. Das von ihm initiierte Rundfunkvolksbegehren für die Unabhängigkeit des ORF war das erste und lange Zeit das erfolgreichste in der österreichischen Geschichte.
Er war jahrelang Chefredakteur des »Kurier«, später Chefkommentator des ORF und weltpolitischer Kommentator beim Bayerischen Rundfunk. In Anerkennung seiner journalistischen Leistungen wurde er zweimal mit der Goldenen Kamera, dreimal mit der Romy, zweimal mit dem Fernsehpreis der Volksbildung sowie mit dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels und dem Preis der Concordia ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 04.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0124-5
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 216/151/38 mm
Gewicht 769
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Auflage 1
Verkaufsrang 12
Buch (gebundene Ausgabe)
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Lebendig geschriebene, sehr gut erklärte Zeitgeschichte Österreichs und der Weltpolitik
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 21.02.2017

Hugo Portisch ist auch mit 90 Jahren – er feierte im Februar 2017 seinen 90. Geburtstag – noch so fesselnd, wie ich ihn von seinen Fernsehkommentaren her in Erinnerung habe. Der Inhalt der 400 Seiten dieses Buches entspricht wahrlich seinem Titel: Aufregend! Geboren in Preßburg, weil sein Vater, der... Hugo Portisch ist auch mit 90 Jahren – er feierte im Februar 2017 seinen 90. Geburtstag – noch so fesselnd, wie ich ihn von seinen Fernsehkommentaren her in Erinnerung habe. Der Inhalt der 400 Seiten dieses Buches entspricht wahrlich seinem Titel: Aufregend! Geboren in Preßburg, weil sein Vater, der aus Niederösterreich stammte, dort als Chefredakteur einer Zeitung einen Job erhielt, schildert er an Hand seines Lebens große und bedeutende Ereignisse in der österreichischen Geschichte und der Weltpolitik. Wie er zur Zeitung gekommen war (später Chefredakteur des Kuriers) und seine Frau kennengelernt hatte, von einem Journalisten-Kurs in den Vereinigten Staaten kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, was der Marshallplan eigentlich wirklich war, über die Ängste der Österreicher in der russisch besetzten Zone und welche Vorsorgemaßnahmen gegen eine Annexion Österreichs durch die Russen die damalige Regierung getroffen hatte, von einer Reisebegleitung Bundeskanzler Raab in den USA von, vom Wiener Zeitungskrieg, dem ersten österreichischen Volksbegehren und wie Otto Habsburg versuchte, Portisch von der Wichtigkeit seiner Rückkehr nach Österreich zu überzeugen. Das sind grob aufgezählt die Themen der ersten 200 Seiten. Die restlichen 200 Seiten beschäftigen sich mit Weltpolitik. Hier hat mich die Schilderung seiner ersten Reise nach China mit dem Gespräch mit Marschall Chen Yi sehr beeindruckt. Denn dieses Gespräch, von dem Portisch dann in Österreich berichtete, war von internationaler Bedeutung im Vietnam-Krieg. Aber auch von einer Reise nach Sibirien noch zu Zeiten der Sowjetunion schreibt er. Aufregend, ganz im Sinne des Buchtitels, die Hintergründe über den gescheiterten Landungsversuch der Amerikaner in der Schweinebucht auf Kuba. Jetzt verstehe ich auch, weshalb es auf Kuba noch so viele alte amerikanische Limousinen gibt. Portisch wechselte zum ORF. In diesem Zusammenhang gelingt ihm mit seinem Aufnahmeteam als erstes Fernsehteam (der Welt?) im Strategischen Oberkommando der amerikanischen Bomberflotten und Atomraketen sowie in einem Atomraketenbunker filmen zu dürfen. Es war, ganz im Sinne des Buchtitels, sehr aufregend und auch mit dieser Dokumentation schrieb Portisch Weltgeschichte. Warum, das erklärt er im Buch. Kreisky, die Neutralität, seine „Bauchlandung“ mit der Abstimmung um das Atomkraftwerk Zwentendorf und warum der Plan der ÖVP damals nicht aufging. Herrlich auch Portisch‘ Schilderungen von seinen Besuch in England anlässlich Englands Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft. Dann folgt die Entstehungsgeschichte der Dokumentarfilme „Österreich I“ und „Österreich II“, basierend auf einer Idee von Gerd Bacher. Wie es ihm dazu gelang an historisches Filmmaterial herzukommen und weshalb die ersten 14 Tage nach der Besetzung von Wien durch russische Truppen wohl die bedeutendsten zwei Wochen in Österreichs jüngerer Geschichte waren – aufregende Zeitgeschichte, sprachlich einfach hervorragend ausgedrückt. Auch mit Henry Kissinger filmte er sich durch die Zeit- und Weltgeschichte und lernt dabei modernste Fernsehtechnik kennen, Europa Jahrzehnte voraus. Im vorletzten Kapiteln berichtet er von der Zeit des Zerfalls der Sowjetunion, von Michail Gorbatschow, von den Zaren bis zu Putin. „Hört auf die Signale“ nennt er seine Dokumentation darüber. Und im letzten Kapitel macht er sich Gedanken, wie man Europa aus der derzeitigen (Flüchtlings)Krise bringen könnte. Das hängt auch mit dem Marshallplan und Afrika zusammen. Spannend. Dieses Buch erklärt mir vieles in der österreichischen Geschichte und Weltpolitik. Portisch schreibt wertungsfrei, er verurteilt nicht, schließt aber immer wieder seine persönlichen Schlüsse aus dem Verhalten der Weltpolitiker. Und behielt damit oft Recht. In dieser Autobiografie im weiteren Sinne schildert er in seiner professionellen journalistischen Art von seinem Leben, seinen Reisen und der Welt. Er streift auch sein Familienleben, das vom tragischen Tod seines Sohnes überschattet ist. In der Buchmitte sieht man rund 30 Bilder aus seinem Privat- und journalistischen Leben, teilweise doppelseitig, meist in Schwarzweiß, wie es eben bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts Standard war. Aufregend war es immer und sind auch diese 400 Seiten, die ich jedem empfehle zu lesen. Besser kann man die letzten 90 Jahre Geschichte wohl nicht zusammenfassen und beschreiben. Hugo Portisch ist einer der wirklich großen Journalisten Österreichs!

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Das Buch des Jahres!
von einer Kundin/einem Kunden aus HINTERBRUEHL am 21.10.2015
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

"...Hugo Portisch hat das Unmögliche geschafft und einmal mehr seine enorme Begabung bewiesen, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Spannend, auch unterhaltsam, immer wahrhaftig und fair. Und ganz ohne Selbstgefälligkeit, den Blick stets auf jene Gestalten und Schauplätze der Zeitgeschichte gerichtet, die ein Anrecht auf Beständigkeit haben. Unglaublich, wie... "...Hugo Portisch hat das Unmögliche geschafft und einmal mehr seine enorme Begabung bewiesen, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Spannend, auch unterhaltsam, immer wahrhaftig und fair. Und ganz ohne Selbstgefälligkeit, den Blick stets auf jene Gestalten und Schauplätze der Zeitgeschichte gerichtet, die ein Anrecht auf Beständigkeit haben. Unglaublich, wie präzise er alles in seinem Gedächtnis aufbewahrt hat, auch über manches Jahrzehnt hinweg. Und wie konsequent er selbst erfüllt, was er seinen Schülern mitzugeben versucht hat: Immer Vermittler, Bote, ja auch Interpret des Geschehens zu bleiben, aber nicht mehr. Selbst jene, die gemeint haben mögen, ihn und sein Leben genau zu kennen, auch sie lernen aus diesem Buch, was ihnen alles entgangen war. Ein so politisch-objektives, geschichtsmächtiges Buch dieser Breite und Tiefe – Biographie der 2. Republik und globale Zeitgeschichte - ist hierzulande bisher noch nicht geschrieben worden." (Aus: Heinz Nußbaumer in "Die FURCHE")

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Ein Vollblutjournalist plaudert aus dem Nähkästchen
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenmarkt am 16.11.2015
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

„Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.“ Und einen festen Entschluss hatte Hugo Portisch von Anfang an – er wollte guten, objektiven Journalismus betreiben, wollte immer mitten drin im Geschehen sein und Hintergrundinformationen an den Mann bzw. an die Frau bringen. Hat... „Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an.“ Und einen festen Entschluss hatte Hugo Portisch von Anfang an – er wollte guten, objektiven Journalismus betreiben, wollte immer mitten drin im Geschehen sein und Hintergrundinformationen an den Mann bzw. an die Frau bringen. Hat sich dagegen gewehrt Bundespräsident zu werden, um dieser Lebensaufgabe weiter nachzugehen. Hugo Portisch ist sicherlich einer der bedeutendsten Journalisten Österreichs, bekannt durch seine überaus beeindruckenden Dokumentationen (allen voran Österreich I und II), wurde er mit unzähligen Preisen gekrönt. Eigentlich könnte man ihn als wichtigsten Geschichtsprofessor des Landes bezeichnen, schafft er es doch geschichtliche Themen außergewöhnlich fesselnd zu erzählen. Durch die Verknüpfung seiner Anekdoten mit historischen Fakten prägen sich seine Geschichten bildhaft ein und bleiben somit im Gedächtnis. Auch hier in seiner Autobiographie merkt man seine tiefe Verbundenheit zu Politik und Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch sein Leben ziehen. Erzählt immer mit dem seinen Lesern so wohlbekannten Enthusiasmus und dem ihm eigenen Plauderton, der auch vom kleinen Mann auf der Straße mit Leichtigkeit verstanden wird. Prägnant erzählt er zum Beispiel vom ersten politischen Toten der Zweiten Republik und den anschließenden Aufläufen in Wien, schildert von Reisen nach Amerika und China und vom Staatsvertrag sowie dem Marshallplan. Sämtliche Wendepunkte der 2. Republik sind unweigerlich mit dem Namen Hugo Portisch verbunden. „ Die Menschen in diesem Zug demonstrieren gegen die Wiederbelebung der Gewalt in diesem Land, sie demonstrieren gegen Rechtsextremismus, gegen Antisemitismus, und sie demonstrieren für Österreich.“ Mit diesem Buch – für das ihn sein Verleger übrigens 12 Jahre beknien musste – schafft er sich wieder mal Gehör über ein Stück Zeitgeschichte, deren Ereignisse ihn geprägt und sein Leben begleitet haben. Er schreibt nicht nur über Begebenheiten, sondern hat vieles selbst erfahren, Hunger, Not und Krieg, aber auch Menschlichkeit, Hilfe und Freude. Absolute Leseempfehlung!

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So muss Geschichtsunterricht sein ...
von Gertie Gold aus Wien am 28.08.2016
Bewertetes Format: gebundene Ausgabe

Der Doyen des Österreichischen Journalismus wollte diese Biographie gar nicht schreiben. Der Verleger hat ihn ein Dutzend Jahre damit in den Ohren gelegen bis Hugo Portisch sich 2015 erweichen ließ. Wer kennt ihn nicht, diesen charismatischen Journalisten, der für die meisten Österreicher DER Geschichtelehrer schlechthin ist? Seine TV-Dokumentationen „Österreich... Der Doyen des Österreichischen Journalismus wollte diese Biographie gar nicht schreiben. Der Verleger hat ihn ein Dutzend Jahre damit in den Ohren gelegen bis Hugo Portisch sich 2015 erweichen ließ. Wer kennt ihn nicht, diesen charismatischen Journalisten, der für die meisten Österreicher DER Geschichtelehrer schlechthin ist? Seine TV-Dokumentationen „Österreich I“, „Österreich II“ und/oder „Hört die Signale“ sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. In eindrücklichen Worten, jedoch nie ohne Wortwitz schildert er sein Leben, das immer im Kontext mit der mitteleuropäischen Geschichte zu sehen ist. Doch er streicht nicht sich selbst als Person hervor, sondern immer das „rundherum“. Er erzählt von seiner langjährigen Arbeit als Chefredakteur bei der österr. Tageszeitung „Kurier“. Er berichtet von der – für Österreich nicht ganz ungefährlichen Zeit – des Ungarnaufstandes 1956 und des Prager Frühling 1968. Immer wieder erleben die Zuseher des ORF wie Portisch als guter Kenner der Außenpolitik Zusammenhänge erklärt. Oft war er Dunstkreis der wirklich Mächtigen, wie Henry Kissinger, unterwegs Als Kind habe ich immer gedacht, wenn sich Dr. Hugo Portisch den Arm bricht, ist er stumm, weil er seine Statements immer mit vielen eindringlichen Handbewegungen unterstützt hat. Sein liebevoll gestaltetes Pilz-Buch begleitet uns schon seit Jahren in den Sommerurlaub. Hugo Portisch ist ein Vollblutjournalist, der eine tiefe Verbundenheit zu Österreich hat. Fazit: Eine gelungene Autobiographie – man hätte es auch nicht anders erwarten können.

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