Der Reisende

Band 1: Du bist die Finsternis

(3)
Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst.
Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen.
Portrait
Ondřej Cikán wurde 1985 in Prag geboren, lebt seit 1991 in Wien. Im Jahr 2002 gründete er gemeinsam mit Anatol Vitouch „Die Gruppe“. Während seines Studiums des Altgriechischen spezialisierte er sich auf die blutigen und erotischen antiken „Schundromane“. Von diesen ist sein erster Roman „Menandros und Thaïs“ inspiriert, der in Co-Regie von Ondřej Cikán und Antonín Šilar abendfüllend verfilmt worden ist. Weitere bisherige Buchpublikationen sind seine Übersetzung des Langgedichts „Mai“ von Karel Hynek Mácha und sein eigenes Langgedicht „Prinz Aberjaja“. Im März 2017 erscheint sein neuer Roman „Der Reisende – Band 1: Du bist die Finsternis“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 03.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99001-206-2
Verlag Edition a
Maße (L/B/H) 216/154/38 mm
Gewicht 650
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Neubeginn
von einer Kundin/einem Kunden aus Kröslin am 24.04.2017

Das Cover ist sehr ansprechend und passend zum Genre und Inhalt gestaltet, das Buch macht als Hardcover einen hochwertigen Eindruck. Es wurde eine Eiswüste dargestellt, einige Teile liegen herum. Mittig ist ein Baum erkennbar- die Wurzeln sehr deutlich, seine Krone verschwindet im gelb-leuchtenden Himmel, der auch ein Auge darstellen könnte.... Das Cover ist sehr ansprechend und passend zum Genre und Inhalt gestaltet, das Buch macht als Hardcover einen hochwertigen Eindruck. Es wurde eine Eiswüste dargestellt, einige Teile liegen herum. Mittig ist ein Baum erkennbar- die Wurzeln sehr deutlich, seine Krone verschwindet im gelb-leuchtenden Himmel, der auch ein Auge darstellen könnte. Dieser wird eine zentrale Rolle im Buch spielen. Ondrej Cikan benutzt einen außergewöhnlicher Schreibstil und eine sehr bildhafte Sprache, die eine gewisse Eingewöhnungszeit nötig werden ließen. Der Wechsel zwischen zarter Poesie und faktische Darstellung, die zum Teil sogar vulgäre Wortwahl, sorgten aber immer wieder für Spannung. Dieser konträre Wechsel findet sich jedoch nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Handlung wieder. In seinem genreübergreifenden Werk erzählt der Autor die Geschichte von Herman, der nach einem Atomkrieg als Mutant wieder zum Leben erweckt wird. Der neue Herrscher ist der Wächter der Zeit, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, da alle bis dato bekannten und gültigen physikalischen Gesetze außer Kraft gesetzt sind. Zeit und Raum (Entfernungen) sind nicht mehr meß- und einschätzbar und das Auftreten sogenannter Wirbel, die einen Übergang in die Vergangenheit ermöglichen, machen es Herman nicht einfacher, sich in dieser Welt zurechtzufinden. Es gibt verschiedene Völker, die alle versuchen, irgendwie zu überleben und sich deshalb häufig bekriegen. Einige treiben auch Handel miteinander und sind freundschaftlich miteinander verbunden. Herman hat bei dieser Apokalypse seine Frau und Tochter verloren und trauert. Allerdings hofft er auch weiterhin, daß sie ebenfalls gerettet wurden und er sie doch noch finden kann. Vom Wächter der Zeit bekommt er Magnolia zur Seite gestellt, für die Tochter des Wächters wird er später auch Liebe entwickeln. In der neuen Zeit ist er nun einer der 3 "Reisenden", die zu einer gefährlichen Mission aufbrechen. An seiner Seite befinden sich seine Schwager, und nur sehr langsam gewöhnt sich Herman an seine neuen Aufgaben und auch sein neues Leben. Während er sich an die Liebe und sein früheres Leben nur erinnern kann, stolpert er durch diese eisige, feindliche Wüste, die nun seine Welt darstellt, seine Waffen immer dabei und sich der wirklichen Gefahren nur selten bewußt. Allerdings wird die Durchschaubarkeit des Romans durch die gewollte Verwirrung des Autors etwas erschwert, was eine hohe Konzentration vom Leser erfordert. Herman träumt, halluziniert- ob er dies´tut oder wir inmitten seiner Realität sind, müssen wir erst Stück für Stück lernen- so wie Herman sich in seinem neuen Leben zurechtfinden muß. Die Figuren fand ich recht übersichtlich und gut gezeichnet. Mir gefiel vor allem die innere Zerrissenheit des Hauptprotagonisten Herman und die Darstellung der 3 Töchter des Wächters der Zeit. Man konnte trotz der irritierenden Wechsel in Sprache und Geschichte dennoch immer nachempfinden, in welcher Emotionslage die Akteure sich befinden. Dieser Roman ist zugleich eine Dystopie, eine Art Liebesgeschichte, Kriegsroman mit Einflüssen von Sci-Fi und Fantasy. Das allein schon macht ihn äußerst lesenswert. Die Düsternis der Geschichte wurde durch den skurrilen Humor immer wieder aufgelockert. Spannend fand ich z.B. das warme Erdbeereis, das wegen der Kälte der Eiswüste nicht taut oder daß Herman´s neue Gefährtin und Liebe Magnolia ebenso wie seine geliebte Tochter Rosalia Namen von wunderbaren Blütengehölzen erhielten. Die interessanten Sprünge in der Zeit (Erinnerung, Aktuelles) und die Entwicklung von Herman sind außergewöhnlich und trotz der brutalen Gewaltszenen tief berührend. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, denn dies´ war erst der Beginn der Geschichte. :)

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Besonders und lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Großsulz am 11.04.2017

Ein großes Dankeschön geht an den Autor Ondrej Cikàn und den edition a Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Meine Meinung: Durch dieses Buch bin ich durch die Anfrage des Autors per Email aufmerksam geworden. Da ich gerne Science-Fiction lese und mich auch die Geschichte total angesprochen hat, nahm ich die Anfrage sehr... Ein großes Dankeschön geht an den Autor Ondrej Cikàn und den edition a Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Meine Meinung: Durch dieses Buch bin ich durch die Anfrage des Autors per Email aufmerksam geworden. Da ich gerne Science-Fiction lese und mich auch die Geschichte total angesprochen hat, nahm ich die Anfrage sehr gerne an. Cover: Das Cover ist sehr vielaussagend. Man erkennt, dass das Buch düster ist, und die Zukunft in der es spielt, auch. Man erkennt Eis und eine Explosion, nicht zu übersehen ist auch der Baum in der Mitte, der erst im Laufe der Zeit Sinn ergibt. Der Titel ist schön gezeichnet, fällt jedoch nicht beim ersten Blick ins Auge. Der Schreibstil: Bei diesem Buch habe ich sehr lange gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist zwar angenehm, aber für mich war er ca. die erste Hälfte lang ziemlich verwirrend, weil bestimmte Dinge in meinem Kopf einfach keinen Sinn ergeben haben. Der Autor schreibt sehr außergewöhnlich und mit einer gewissen Poesie. Auch kurze „Gedichte“ zählen zur Geschichte und machen das Buch zu etwas Besonderem. Die Charaktere: Herman ist ein komischer Vogel. Ich konnte ihn lange nicht verstehen und für mich haben seine Gedanken oft einfach keinen Sinn ergeben, was glaube ich vom Autor auch so gewollt ist. Zu den anderen Charakteren wird im Klappentext nicht viel verraten, deshalb will ich euch nicht spoilern falls ihr das Buch noch lesen wollt. Was ich jedoch verraten kann ist, dass alle Charaktere sehr unterschiedlich sind und teilweise auch sehr eigen. Es gibt Figuren die man schnell durchschaut und andere die ich bis zum Schluss nicht verstanden habe. Die Geschichte: Die Geschichte ist schwierig zu beurteilen. Anfangs war es für mich sehr holprig und ich konnte mich nicht so recht mit der Story anfreunden. Andererseits hat es mich ab der Hälfte so gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte. Ein Grund weshalb ich in der ersten Hälfte nicht so gefesselt war, war der Schreibstil der mich ziemlich verwirrt hat. Die Gedankengänge waren teilweise gewöhnungsbedürftig und ich musste mich erst mit der besonderen „Briefform“ anfreunden. Als das geschafft war konnte mich die Story dann letzten Endes doch überzeugen und hat mich auch noch gefesselt. Empfehlung: Ein wenig sonderbar, aber im guten Sinne. Mein Fazit: Für mich nicht so einfach zu beurteilen, aber trotzdem lesenswert.

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„Der Reisende“ von Ondrej Cikán
von Blubb0butterfly am 10.05.2017

Eckdaten Band 1: Du bist die Finsternis ISBN: 978-3-99001-206-2 Hardcoverbuch 2017 edition a-Verlag 382 Seiten 19,95 € Cover Das Cover ziert eine triste Landschaft. Es ist ein abgestorbener Baum zu sehen, dessen Wurzeln man sieht. Die Krone steht in Flammen bzw. sie explodiert (Pilzexplosion). Es ist sehr düster, weshalb ich es in der Buchhandlung nicht unbedingt in die... Eckdaten Band 1: Du bist die Finsternis ISBN: 978-3-99001-206-2 Hardcoverbuch 2017 edition a-Verlag 382 Seiten 19,95 € Cover Das Cover ziert eine triste Landschaft. Es ist ein abgestorbener Baum zu sehen, dessen Wurzeln man sieht. Die Krone steht in Flammen bzw. sie explodiert (Pilzexplosion). Es ist sehr düster, weshalb ich es in der Buchhandlung nicht unbedingt in die Hand nehmen würde. Inhalt (Klappentext) Viele Jahrzehnte nach einem verheerenden Atomkrieg, der sogar die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, im ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen. Autor (Klappentext) Ondrej Cikán, geboren 1985 in Prag, lebt seit 1991 in Wien. Er studierte klassische Philologie und arbeitet als Autor, Übersetzer und Filmregisseur. Gemeinsam mit Anatol Vitouch begründete er 2002 „Die Gruppe“. Textauszug (Klappentext) „Hör auf, mein Liebster, das macht keinen Unterschied“, flüstert Deine Stimme. Aber ich höre nicht auf, die können hier doch nicht einfach auftauchen und mich dabei zusehen lassen, wie sie Dir zum hundertsten Mal die Augen ausschälen. Die Stummen Dienerinnen sind schnell erledigt. Ich nehme sie an den Armen und werfe sie in alle Richtungen weg, weit weg. Es ist wie Diskuswerfen. Sie schreien nicht, alles ist lautlos, viel zu lautlos. Da habe ich dem Wächter die Waffe abgenommen und sie gegen sein Gesicht gerichtet. Ich stoße zu und schneide ihm ein tiefes Loch unters Jochbein. Blut schießt hervor. Ich bin überströmt von Blut. Von Blut, ja, aber nicht von dem picksüßen Blut Gottes, sondern von meinem eigenen. Meinung Das war mein erstes Buch von dem Autor. Er kam mir sehr sympathisch herüber, vor allem wegen seiner Widmung, die auch einen Satz auf Vietnamesisch enthielt! ? Und auch der Klappentext klang recht interessant. Leider kam ich mit der Handlung überhaupt nicht zurecht. Es war mir irgendwie zu komplex geschrieben und ich konnte die einzelnen Details nicht miteinander verbinden, sodass ich beim Lesen immer in einem verwirrenden Zustand war. Das hat mir das Lesen unheimlich erschwert, weshalb ich das Buch auch abgebrochen habe. Außerdem hat mein Buch unangenehm gerochen, was mein Lesevergnügen auch sehr geschmälert hat. Normalerweise breche ich keine Bücher ab, außer ich kann überhaupt nichts mit ihnen anfangen. Es fällt mir aber nie leicht, ein Buch einfach abzubrechen, aber manchmal muss es eben sein.

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