Zwischen Medienfreiheit und Zensureingriffen

Zwischen Medienfreiheit und Zensureingriffen

Eine medien- und rechtssoziologische Untersuchung zensorischer Einflußnahmen auf bundesdeutsche Populärkultur. Diss.

von Roland Seim

Buch

Taschenbuch (556 Seiten)

1. Auflage Nachdruck 2003.

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Zensur erscheint uns entweder als ein typisches Zeichen für Diktaturen oder für längst vergangene Epochen. Aber auch in einem freiheitlichen Rechtsstaat werden die Mittel der Zensur als notwendig erachtet, auch wenn sie anders genannt werden. Daß es zwischen der unrechtmäßigen Unterdrückung von Medienprodukten und dem legalen Verbot von zurecht strafbaren Inhalten wie Kinderpornographie auch in Deutschland kompliziert gestaffelte Grauzonen gibt, soll diese umfassende Untersuchung des Soziologen und Kunsthistorikers Roland Seim belegen. Im ersten Teil wird die Geschichte der Zensur ebenso berücksichtigt, wie die Frage nach der menschlichen Faszination an Sex und Gewalt; die Lust, die jeweils verbotenen Grenzen zu überschreiten, gestellt. Außerdem werden die wichtigsten Rechtsgrundlagen und Kontrollinstitutionen dargelegt. Der zweite Teil ist den verschiedenen Sparten der Populärkultur gewidmet, aus denen exemplarische Zensurfälle dokumentiert und analysiert werden. Vom "Gutenberg-Universum" bis zum "Cyberspace" - stets waren es die jeweils neuesten Medien, von denen die Zensoren eine besondere Gefährdung für Jugend und Gesellschaft befürchteten. Eingriffe in Film, Literatur, Kunst, Musik, Comic, Internet und andere Medien werden anhand exemplarischer Fallbeispiele vorgestellt. Ein Vergleich mit den Zensurpraktiken in anderen Ländern Europas und den USA rundet die Studie ab.

Produktdetails

ISBN-10: 3-933060-00-1
EAN: 9783933060006
Erschienen: Dezember 1997
Verlag: Telos Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage Nachdruck 2003.
Seitenzahl: 556
Gewicht: 794 g
Altersempfehlung: ab 16
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