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Wintergäste

Roman

(2)
Wie viel Nähe verträgt eine Familie?
»All das Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger.«
Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.
Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus – in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie.
Die Geschichte der Boysens geht weiter! Im nächsten Roman von Sybil Volks.
Rezension
»Ein Roman voller Nordseeflair, der Stimmungen und Konflikte liebevoll einfängt.«
Susanne Walsleben, Für Sie 12.10.2015
Portrait
Sybil Volks lebt als freie Autorin und Lektorin in Berlin. Sie hat zahlreiche Erzählungen und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Ihr historischer Berlin-Krimi ›Café Größenwahn‹ war nominiert für den Glauser-Preis 2008 als bestes Krimidebüt. 2012 ist ihr hochgelobter Familien- und Berlin-Roman ›Torstraße 1‹ erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423428491
Verlag dtv
eBook (ePUB)
12,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wintergäste“

Michaela Klauser, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Als Kerrin ihre Schwiegermutter Inge tot auf dem Bett findet, informiert sie sofort die gesamte Familie darüber und diktiert diese ins Elternhaus an die schroffe Nordsee. Es ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, und die Kinder der Verstorbenen machen sich auf den Weg ins Haus Tide. Als die vermeintlich Tote die Augen aufschlägt, Als Kerrin ihre Schwiegermutter Inge tot auf dem Bett findet, informiert sie sofort die gesamte Familie darüber und diktiert diese ins Elternhaus an die schroffe Nordsee. Es ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, und die Kinder der Verstorbenen machen sich auf den Weg ins Haus Tide. Als die vermeintlich Tote die Augen aufschlägt, ist es bereits zu spät, die kleine Völkerwanderung abzusagen. So trudeln nach und nach die Gäste ein und sind durch die sich verschlechternden Wetterverhältnisse länger als geplant zusammengesperrt. Mit jedem Tag fallen die Masken, tauchen Erinnerungen auf und Neues bahnt sich an.
Eine schöne Familiengeschichte. Das offene Ende lässt mich auf einen zweiten Teil hoffen!

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Kundenbewertungen


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Da gärt es ordentlich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2015

Was so eine Fehlmeldung alles auslösen kann! Die Mutter ist tot. Zumindest liegt sie wie tot da. Die eilig zusammengerufene Familie macht sich auf den Weg. Dass das falscher Alarm war ist zwar schnell klar, aber jetzt erreicht man die Geschwister in der Aufregung nicht mehr. Egal, ist mal ein... Was so eine Fehlmeldung alles auslösen kann! Die Mutter ist tot. Zumindest liegt sie wie tot da. Die eilig zusammengerufene Familie macht sich auf den Weg. Dass das falscher Alarm war ist zwar schnell klar, aber jetzt erreicht man die Geschwister in der Aufregung nicht mehr. Egal, ist mal ein Grund wieder zusammenzukommen. Man hat sich eh so lange nicht mehr gesehen. Aber als dann alle im Haus ihrer Herkunft ankommen, wird die ganze Familie durch Eisregen von der Umwelt abgeschlossen und eingepfercht auf engem Raum kommen plötzlich alle Probleme zu Tage, über die man sonst schweigend hinwegging. Ein flott zu lesender Roman über eine Familie, wie wir sie alle kennen und ein Aufruf, nichts unter den Teppich zu kehren.

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Ich bin enttäuscht. . .
von einer Kundin/einem Kunden aus Deutschland am 04.10.2015

Die Leseprobe klang interessant und machte Lust auf mehr....doch nachdem ich mich durch die Hälfte des Buches gequält habe und es mir von Seite zu Seite immer schwerer gefallen ist, weiterzulesen, bin ich enttäuscht und kann nur sagen, dass ich die Umsetzung dieses spontanen " Familientreffens" einfach nur langatmig... Die Leseprobe klang interessant und machte Lust auf mehr....doch nachdem ich mich durch die Hälfte des Buches gequält habe und es mir von Seite zu Seite immer schwerer gefallen ist, weiterzulesen, bin ich enttäuscht und kann nur sagen, dass ich die Umsetzung dieses spontanen " Familientreffens" einfach nur langatmig und spannungslos fand. Insgesamt wirkt alles sehr in die Länge gezogen. Die Idee war klasse, die Umsetzung ist hier leider nicht so gut gelungen. Bei mir ist der Funke leider nicht übergesprungen und ich kann mich auch leider nicht mehr aufraffen, die zweite Hälfte des Buches zu lesen. Sorry!

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Der vermeintliche Tod der Mutter führt unterschiedliche Charaktere der Familie zusammen. Ein Schneesturm hält sie auf einer Nordseeinsel fest. Lebensnah und anrührend, Ende offen.

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Wintergäste
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als Kerrin Ihre Schwiegermutter vermeintlich Tod im Bett auffindet, verständigt sie umgehend die ganze Familie, damit diese sich zum Abschiednehmen versammeln können. Nachdem sich die Todesnachricht als falsch herausstellt, sind jedoch schon alle Familienmitglieder auf dem Weg ins Elternhaus. Aufgrund der Wetterlage müssen die Familienangehörigen länger als geplant zusammen... Als Kerrin Ihre Schwiegermutter vermeintlich Tod im Bett auffindet, verständigt sie umgehend die ganze Familie, damit diese sich zum Abschiednehmen versammeln können. Nachdem sich die Todesnachricht als falsch herausstellt, sind jedoch schon alle Familienmitglieder auf dem Weg ins Elternhaus. Aufgrund der Wetterlage müssen die Familienangehörigen länger als geplant zusammen ausharren. Die Patriarchin Inge ist erfreut, allerdings wartet sie vergebens auch auf die Rückkehr ihres Sohnes Boy. Sohn Enno kann aufgrund des Wetters nicht in Erfahrung bringen, ob er nun todkrank ist oder nicht, so das die Beziehung zu Kerrin unter Spannungen steht. Auch Gesa und Jochen haben Probleme, da Gesa das Kind eines anderen erwartet. Im Velauf der Hndlung kommen sich Kerrin und Jochen näher. Und auch Berit ändert sich durch die unfreiwillige Eingeschlossenheit. Der Familienroman ist gut zu lesen, die Familienmitglieder werden gründlichst geschildert. Leider wird im Verlauf des Romans weder der alte Konflikt mit dem Nachbarn Frerksen geklärt noch wird aufgeklärt, ob Boy es nach Hause schafft, doch dieses offene Ende lässt dem Leser Raum für Spekulationen und der Autorin die Möglichkeit eines Folgebandes offen. Mit dem ansprechenden Cover und der gut gemachten Familiensaga hat die Autorin einen schönen Roman für die Herbstwinterzeit erschaffen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein wunderschöner Roman über das Inselleben, das Leben im Allgemeinen und die Familie im Speziellen. Absolut lesenswert.

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Familienbande
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 10.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der vermeintliche Tod der alten Mutter, letztlich falscher Alarm, ist Anlass für ihre erwachsenen Kinder, zwischen den Jahren überstürzt ins Elternhaus auf eine kleine Nordseeinsel zurückzukehren. Sturm, Eis und Schnee zwingen sie, einige Tage im Haus hinter dem Deich zu verweilen. Jeder von ihnen trägt Probleme, Geheimnisse, Hoffnungen mit... Der vermeintliche Tod der alten Mutter, letztlich falscher Alarm, ist Anlass für ihre erwachsenen Kinder, zwischen den Jahren überstürzt ins Elternhaus auf eine kleine Nordseeinsel zurückzukehren. Sturm, Eis und Schnee zwingen sie, einige Tage im Haus hinter dem Deich zu verweilen. Jeder von ihnen trägt Probleme, Geheimnisse, Hoffnungen mit sich herum. Den ältesten Sohn, vielleicht todkrank, packt das Fernweh. Seine Frau verbirgt vor ihm, wie es zur Adoption der Tochter gekommen ist. Diese wiederum ist auf der Suche nach ihrer Identität und neuerdings ein Goth. Die älteste Tochter ist von ihrem jungen Geliebten schwanger und unschlüssig, Mann und Kinder zu verlassen. Die jüngste Tochter, verlassen von der Partnerin, will so gerne ein Buch schreiben. Der zweite Sohn, ein Globetrotter und Freigeist, hängt in der Ferne fest. Die Patriarchin ringt mit sich, wem ihrer Kinder sie ihr Haus vererben soll, um es im Familienbesitz zu halten. So vielfältig die Familiengeschicke und –verbindungen auch aussehen mögen, verstehen lassen sie sich recht bald und man fühlt sich schnell als Mitglied des Familienclans. Eine erste Orientierung bietet schon das vorangestellte Personenregister. Es ergibt sich das Bild einer modernen Familie mit den vielschichtigsten Problemen. Nicht alle davon werden am Ende einer Lösung zugeführt, so dass auch die Fantasie des Lesers angesprochen ist, den Faden weiterzuspinnen, was das Lesen umso interessanter macht. Die Geschichte wird fortlaufend im Wechsel aus der Sicht der verschiedenen Romanfiguren erzählt nach Art eines inneren Monologs. Auf diese Weise ist ein umfassendes, manchmal überraschendes Bild über die Zusammenhänge in der Familie zu erhalten. Alles spielt recht malerisch vor der Kulisse einer winterlichen Insel, die den Wetterkapriolen ausgesetzt ist. Immer wieder werden Wetterbeschreibungen eingeführt. Dazu passt der ungewöhnliche, poetische Schreibstil der Autorin. Diese, eine Großstadtpflanze aus Berlin, hat die Besonderheiten des nordischen Insellebens gut recherchiert, so dass Interessantes zu lernen ist, etwa was ein Alkoven oder ein Bilegger ist. Einen schönen Gegensatz zu dem betulichen Inselleben bilden die zahlreichen Bezugnahmen auf englische Musikstücke, die am Ende des Buches in einer Playlist zusammengestellt sind. Wer wie ich Familiengeschichten aus der Gegenwart mag, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

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Familie kann man sich nicht aussuchen....
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inge Boysen ist tot. Aber nicht lange, denn ihre Schwiegertochter Kerrin hat vor lauter Schreck nicht bemerkt das die Tote noch atmet. Flugs hat Kerrin erst die Familie und dann den Arzt benachrichtigt. So findet sich dann die Familie zwischen Weihnachten und Neujahr auf dieser friesischen Insel ein -... Inge Boysen ist tot. Aber nicht lange, denn ihre Schwiegertochter Kerrin hat vor lauter Schreck nicht bemerkt das die Tote noch atmet. Flugs hat Kerrin erst die Familie und dann den Arzt benachrichtigt. So findet sich dann die Familie zwischen Weihnachten und Neujahr auf dieser friesischen Insel ein - erst mal erleichtert, das es Inge nach einem leichten Schlaganfall wieder besser geht. Aber dann bricht ein Wintersturm über die Insel herein und die Welt wird kleiner, die Familie rückt zusammen und alte und neue Konflikte brechen auf. Und man kann weder die Familie noch die Insel verlassen ..... Ein zauberhafter Roman über eine ganz normale Familie mit Ecken und Kanten, Träumen, Sehnsüchten und den üblichen "Nettigkeiten" untereinander. Man mag gar nicht aufhören zu lesen ......

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Rauhnächte
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 02.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als Oma Inge aufwacht denkt sie zunächst sie sei tot. Der Spiegel abgehängt, die Vorhänge zugezogen. Doch es war nur die Generalprobe. Sie lebt, liegt aber unbeweglich im Bett, das Glas mit Himbeersirup und die Schokobonbons unerreichbar auf dem Nachttisch. Als ihre Schwiegertochter Errin ins Zimmer kommt, versucht sie... Als Oma Inge aufwacht denkt sie zunächst sie sei tot. Der Spiegel abgehängt, die Vorhänge zugezogen. Doch es war nur die Generalprobe. Sie lebt, liegt aber unbeweglich im Bett, das Glas mit Himbeersirup und die Schokobonbons unerreichbar auf dem Nachttisch. Als ihre Schwiegertochter Errin ins Zimmer kommt, versucht sie mit einem Augenzwinkern auf sich aufmerksam zu machen. Doch Errin fällt vor Schreck in Ohnmacht. Vorher hat sie jedoch die Familie zusammengetrommelt die sich nun von nah und fern auf den Weg auf eine Nordseeinsel zu machen. Es ist der 28.12. und Weihnachten hatten alle Kinder von Inge andere Verpflichtungen und konnten nicht kommen. So kommt es Inge eigentlich nicht ungelegen dass sich alle ihre Kinder und Enkel jetzt an ihrem vermeintlichen Totenbett zu versammeln. Nur Boy der Jüngste Sohn ist irgendwo draußen in der Welt unterwegs. Jedes der Kinder bringt so seine eigenen Probleme mit auf diese überstürzte Reise. Gesa ist schwanger mit dem Kind ihres Geliebten. Weihnachten hat sie jedoch hochschwanger mit ihrem Ehemann und den 2 Kindern verbracht. Enno, der älteste Sohn fühlt sich krank und fürchtet an einem Gehirntumor erkrankt zu sein. Im Wartezimmer des Arztes erreicht ihn die Nachricht vom vermeintlichen Tod seiner Mutter. Ein neuer Termin ist in diesem Jahr nicht mehr zu erhalten und telefonisch will ihm niemand etwas sagen. Die Adoptivtochter Inka ist in St. Petersburg wo sie ihr neues Ich entdeckt hat, sie fühlt sich von der Gothic Szene angezogen, und hat ihre Kleidung und ihr Äußeres total verwandelt. Die Eltern wissen davon nichts und sind überrascht die blonde Inka mit schwarzen Haaren und schwarzen Klamotten zu sehen. Berrit, allergisch gegen alles mögliche versucht ihr Leben mit dem Schreiben von Trauerreden, im Moment für Haustiere, zu meistern. Dieser Haufen friesischer Sturköpfe trifft im Haus Tide zusammen und wird von einem Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. An eine Abreise ist vorerst nicht zu denken und so müssen die gesamten Vorräte herhalten da selbst eine Versorgung im Inselladen nicht möglich ist. Die Gedanken, Gefühle und Charaktere der einzelnen Personen werden teilweise sehr ausführlich beschrieben und so manche Geheimnisse enthüllt. Es mangelt ein wenig an Handlung, durch den sehr schönen Schreibstil in kurzen klaren Sätzen, teilweise humorvoll, teilweise melancholisch, kommt jedoch keine Langeweile auf. Das Ende bleibt offen, so ist man sich auch nicht im klaren was später aus dem Haus Tide werden soll, auf den Erbteil will niemand verzichten.

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Wintergäste
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 01.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ein sehr schön gewähltes Cover, passend zum Titel und der Geschichte. Der Sturm, die rauhe See und dichte Wolken machen Haus Tide zu einem Zufluchtsort zwischen Weihnachten und Sylvester für die Mitglieder der Familie Boysen. Die ganze Familie wurde herbeigerufen von Kerrin, die ihre Schwiegermutter Inge Boysen tot vorgefunden... Ein sehr schön gewähltes Cover, passend zum Titel und der Geschichte. Der Sturm, die rauhe See und dichte Wolken machen Haus Tide zu einem Zufluchtsort zwischen Weihnachten und Sylvester für die Mitglieder der Familie Boysen. Die ganze Familie wurde herbeigerufen von Kerrin, die ihre Schwiegermutter Inge Boysen tot vorgefunden hat. Alle machen sich sofort auf den Weg, und als sich herausstellt, daß alles nur ein Fehlalarm war und Oma Inge noch lebt, sind alle schon unterwegs. Tochter Gesa mit ihrem Mann Jochen und ihren Kindern Marten und Kaija, wobei Gesa von ihrem Freund Matteo ein Kind erwartet und sich von Jochen trennten will. Und auch Tochter Berit und Enkeltochter Inka haben sich aufgemacht. Der Sohn Enno lebt mit seiner Frau Kerrin mit der Mutter zusammen im Haus. Fehlt noch Sohn Boy, der aber auf den Weltmeeren unterwegs ist. Oma Inge freut sich über den Besuch, obwohl ihr der zu Weihnachten lieber gewesen wäre als nun der notgedrungene kurz vor Sylvester. Es wird nun eng im Haus. Viele Schlafstellen werden benötigt und für den plötzlichen Besuch muß auch Verpflegung beschafft werden. Aber dann kommt der Schnee und der Sturm fegt ums Haus, der Strom bricht zusammen, an ein Fortkommen ist nicht mehr zu denken. Nun haben die einzelnen Familienmitglieder Gelegenheit, sich gemeinsam auseinanderzusetzen, z. B. über das Erbe des Hauses, wenn Mutter tatsächlich stirbt. Und jeder zieht Bilanz über sein eigenes Leben, was hat man versäumt und was hat man erreicht. Die Autorin hat eine bezaubernde Familiengeschichte geschrieben mit höchst interessanten Personen. In alle kann man sich hineinversetzen und blitzschnell ist man mitten drin in der Familie Boysen. Man möchte ganz schnell zu Ende lesen, um zu wissen, wie die Familiengeschichte endet, andererseits könnte das Buch viele Seiten mehr haben, um noch länger in der Familie zu verweilen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir außerordentlich gut, anschaulich geschrieben und flüssig zu lesen, wofür es 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.

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Eine spannende Familiengeschichte voller Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Es fängt an mit dem Prolog der schon so alles sagt über dies Chaotische und doch so Liebenswerte Familie. DIese Rezi ist von Arietta "All das Kommen und das Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm, Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern,... Es fängt an mit dem Prolog der schon so alles sagt über dies Chaotische und doch so Liebenswerte Familie. DIese Rezi ist von Arietta "All das Kommen und das Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm, Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere nichts ahnende Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger " Besser kann man es nicht ausdrücken. Es war schon ein Schock für die Schwiegertochter Kerrin sowie auch für die Schwiegermutter Inge , die Tod geglaubte Inge war gar nicht Tod, nein sie war Quietsch Lebendig. Nun hatte Kerrin , aber schon die ganze Familie zusammengetrommelt samt Enkelkindern sind sie eingetrudelt am 28. Dezember in dem kleinen abgelegenen Haus auf der Insel in der Nordsee. Die hochschwangere Gesa älteste Tochter ist mit ihrem Mann Jochen und ihren Kindern Marten und Kaija. Gesa ist von ihrem geliebten Matteo schwanger und der verzweifelte Jochen möchte sie zurück gewinnen. Berrit die jüngere Schwester von Gesa, ist auch eingetrudelt. Inka, die Adoptivtochter von Enno Und Kerrin ,die in Petersburg als Austauschschülerin lebt ist auch eingeflogen. Nur Boy der Jüngste Sohn ist irgendwo da draußen in der Welt. Nun Haben Enno Und Kerrin ihr Haus voll. Und es braut sich da draußen was ganz schönes zusammen, die Welt vor Haus versinkt in Eis und Schnee und der Sturm braust ums Haus und rüttelt und schüttelt an dem Alten Gemäuer. Die Flut ist auch am Steigen. Der Strom fällt aus ,es gibt kein Entkommen von Haus oder der Insel, sie sind von der Welt abgeschnitten. Die ganze Sippe ist eingepfercht, ein jeder geht in sich und hängt seinen eigenen Gedanken nach , auch hat so mancher eine Leiche im Keller auch die Liebe Inge. Kein Wunder, wo sich alle so nah auf die Pelle rückten, das es auch zu Streit, Meinungsverschiedenheiten und was Jahrelang unter den Teppich gekehrt wurde ans Tageslicht gerät. Es wurde gelogen und betrogen, und das Thema Haus wer es erbt oder was damit geschieht kommt auf den Tisch. Boy, der auf hoher See weilt, lässt sich auf eine sehr gefährliche Wette ein. Es geht sehr turbulent zu, in dieser Familie und zum Jahresende gibt es eine unerwartete Überraschung... Der Autorin Sybil Volks, ist mit Wintergäste eine sehr schöne bunte, lebendige und quirlige Familiengeschichte gelungen. Sie hat alles sehr Bildhaft beschrieben, dieses kleine Schmucke Häuschen, mit seinem Alkoven, dem Spitzgiebel, der guten Stube. Die Landschaft, wie sie in Eis erstarrt, der Schneesturm man hört ihn brausen und toben, das Mondlicht auf dem Wasser. Auch ihre Protagonisten hat sie Liebevoll gezeichnet, sie sind zum greifen nah, ihre Charaktere sind gut beschrieben so das man sich in sie gut hineinversetzen kann. An ihren Gefühlen, Ängsten, Freude, Leid und Emotionen teilhaben konnte. Es kam alles sehr real und spannend herüber, die ganze Tragik , die Sehnsüchte und Hoffnungen. Geburt und Tod, sie liegen so nah. Eine spannende und sehr unterhaltsame Lektüre nicht nur für Wintertage, nein eine für jeden Tag, eine Geschichte in der man versinken kann.

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Die liebe Familie
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Durch ein skurriles Missverständnis kommt die gesamte Familie Boysen im Elternhaus zusammen und durch einen plötzlichen Jahrhundert-Wintereinbruch ist sie gezwungen dort auch zu bleiben. Während ihres Aufenthalts auf der eingeschneiten kleinen Insel lernen wir die Geschichten und Charaktere der einzelnen Familienmitglieder kennen, wo sie miteinander verstrickt sind und wann sie... Durch ein skurriles Missverständnis kommt die gesamte Familie Boysen im Elternhaus zusammen und durch einen plötzlichen Jahrhundert-Wintereinbruch ist sie gezwungen dort auch zu bleiben. Während ihres Aufenthalts auf der eingeschneiten kleinen Insel lernen wir die Geschichten und Charaktere der einzelnen Familienmitglieder kennen, wo sie miteinander verstrickt sind und wann sie sich weit voneinander entfernt haben. Ich mag eigentlich keine Familienromane, weil sie mir meist zu kitschig und vorhersehbar sind, aber diesem habe ich auf mehrmalige Empfehlung eine Chance gegeben und bin belohnt worden! Dieser Roman ist alles andere als kitschig und vorhersehbar, er ist spannend und realistisch geschrieben. Am Ende wird der Leser mit den kleinen und großen Happy Ends und den kleinen und großen Niederlagen des Lebens belohnt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mitreißendes Porträt einer Familie, das in einem ungewollten Zusammensein der ganzen Sippe gipfelt - berührend, warmherzig und manchmal verrückt, wie die besten Familiengeschichten

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Passen für lange Winterabende
von Betty aus Iserlohn am 07.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

15.10.2015 Das Cover ist super gelungen. Das verspricht eine schöne Geschichte an der Nordsee. Außer, dass ich das Buch leider erst bis zur Hälfte gelesen habe, finde ich, dass es sich schleppend ließt. Ich musste oft Seiten mehrere Male lesen, bevor ich überhaupt verstand in welche Zeit bzw. welchen Ort... 15.10.2015 Das Cover ist super gelungen. Das verspricht eine schöne Geschichte an der Nordsee. Außer, dass ich das Buch leider erst bis zur Hälfte gelesen habe, finde ich, dass es sich schleppend ließt. Ich musste oft Seiten mehrere Male lesen, bevor ich überhaupt verstand in welche Zeit bzw. welchen Ort sich die Person, von der grade geschrieben wurde, befindet. Die Schriftstellerin lässt die Personen in Ihren Gedanken viel zu weit ausschweifen. Da verliert man den Faden und hat kaum verstanden, um was es ging. Also zurückblättern und noch mal lesen. Ansonsten gefällt mir die Familiengeschichte bisher gut. Nach einigen Thriller ist so eine Familiengeschichte eine angenehme Abwechslung. Da ich das Buch noch nicht durchhabe, gebe ich erst mal 2 Sterne. 07.01.2016 Passend zum Jahresende habe ich das Buch endlich fertig gelesen. Die Familiengeschichte selber hat mir gut gefallen. Ich konnte mich gut in den Ort des Geschehens rein denken.Die weit ausgeholten Gedankengänge lassen in der 2. Hälfte des Buches auch nach. In den letzten Kapiteln kam es mir so vor, das sich die Ereignisse überschlagen. So nach de Motto, das Buch muss mal zum Ende kommen.Z. B. Boy: Im Laufe des Buches hatte er eigene Kapitel. Zum Schluss nur noch einen Abschnitt.Einige Fragen bleiben auch noch offen.Wird Boy es schaffen ans Ufer zu gelangen?Ist Enno wirklich sterbenskrank? Wie wird Enno reagieren, wenn er erfährt, dass seine Tochter seine Nichte ist? ... Jetzt insgesamt 4 Sterne für das super Cover, die Geschichte selber und für den Ort des Geschens. Ich liebe die Nordsee. Lächelnd

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Wie viel Nähe verträgt eine Familie?
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 27.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als ihre Schwiegertochter Inge Boysen für tot hält und deren Kinder und Kindeskinder benachrichtigt, machen sich alle auf den Weg – fast alle, denn der eine Sohn ist nicht erreichbar, und ein Enkel konnte noch rechtzeitig erfahren, dass die Großmutter quicklebendig ist. Es ist kurz vor dem Jahreswechsel, als... Als ihre Schwiegertochter Inge Boysen für tot hält und deren Kinder und Kindeskinder benachrichtigt, machen sich alle auf den Weg – fast alle, denn der eine Sohn ist nicht erreichbar, und ein Enkel konnte noch rechtzeitig erfahren, dass die Großmutter quicklebendig ist. Es ist kurz vor dem Jahreswechsel, als sie sich auf der Nordseeinsel versammeln, drei ihrer Kinder mit zwei Ehepartnern und drei Enkeln. Doch als sie sich wieder auf den Rückweg machen wollen, beginnt ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt abzuschneiden. Drei Generationen unter einem Dach, aufeinander angewiesen in stürmischem Wetter, wenn sogar der Strom und die Telefone ausfallen – da beginnen die Gemüter zu kochen, alte Geschichten werden aufgewärmt, Emotionen bahnen sich ihren Weg. Was geschieht tatsächlich mit dem Haus, wenn Inge stirbt, muss es verkauft werden? Was, wenn auch der älteste Sohn und Bewohner des Hauses stirbt, weil er vielleicht einen Hirntumor hat, und was, wenn er sogar vor seiner Mutter stirbt? Das und noch viel mehr Fragen tauchen auf, jeder der neun Bewohner hat seine eigenen Probleme mitgebracht. Es ist ein explosives Gemisch, das hier aufeinander trifft und ausgehalten werden muss, mal sind es harmlose Fragen, mal sind sie existentiell, und sie dringen in den wenigen Tagen dieser durch die Not geschaffenen Gemeinschaft auf eine Antwort. Das ist für den Leser immer mal wieder amüsant, aber er hat auch die Gelegenheit, sich selbst darüber Gedanken zu machen, wie man diese oder jene Frage am besten lösen könnte. Doch die Lösung muss er sich tatsächlich selbst denken. Wie auch Inge Boysen es liebt, das Ende eines Buches hinauszuzögern, immer langsamer wird beim Lesen, so lässt uns die Autorin letztendlich allein mit einem Finale und bricht alle Handlungsfäden kurz vor dem Ende ab. Nun geht es mir genau anders herum: Wenn ich die Hälfte eines Buches geschafft habe, kann ich kaum noch aufhören zu lesen und auf den letzten Seiten werde ich, wenn möglich, nochmal schneller, denn ich will das Ende wissen. Und damit habe ich ein kleines Problem mit dieser Geschichte, die bewusst alle Fäden ins Ungewisse hängen lässt. Ansonsten aber habe ich die Geschichte in vollen Zügen genossen, die vielen Geheimnisse, die ganz nebenbei aufgedeckt werden und die Handlung weitertreiben, die Entwicklungen, die alle Protagonisten durchmachen, die wundervolle Sprache der Autorin. Sehr schnell findet der Leser in die verschiedenen Handlungsstränge hinein, bangt und hofft mit jedem der Bewohner mit, diesen Wintergästen, die wie die Zugvögel den Abflug nicht rechtzeitig geschafft haben oder ohnehin überwintern wollten und dabei vom Wetter überrascht wurden. Wie viel Nähe verträgt eine Familie, das fragt sich der Leser immer wieder, und es ist erstaunlich, wie viel Nähe überhaupt möglich ist. Damit bietet sich eine wunderschöne Grundidee für dieses Buch – leider, wie schon gesagt, mit einem für mich unbefriedigenden Ende. Damit kann ich nur eine eingeschränkte Leseempfehlung ausstellen – wie schade!

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Eine Geschichte für die ganze Familie...
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Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus... Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus dem kurz anlesen wurden die ersten gut achtzig Seiten und ich bin dabei geblieben. Die Autorin schaffte es mich dabei schnell abzuholen und die Story nahm einen interessanten Verlauf. Die Mitglieder der Familie wurden allesamt beschrieben mit all ihren Ecken und Kanten und wie sie zueinander stehen. Im Verlaufen kamen die Nebenkriegsschauplätze zum Vorschein, die es allesamt in sich hatten. So war dann nichts mehr so wie es zu Beginn erschien und man war gespannt, wie die Story sich dann entwickelt. Die Story entwickelte sich dann auch, aber doch etwas anders als ich erwartet habe. Die Figuren sind durchweg gut durchdacht und wirken alle sehr lebendig. Ich konnte mich in die meisten der Personen hineinversetzen und konnte die meisten Figuren in ihrer Bilanzierung ihres Lebens gut verstehen. Das Buch konnte mich im Großen und Ganzen gut unterhalten und ich denke, dass dies Buch eine Empfehlung für die ganze Familie Wert ist. Für uns sind das in der Summe gute 4 von 5 Sternen.

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Eine Geschichte für die ganze Familie...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 25.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus... Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus dem kurz anlesen wurden die ersten gut achtzig Seiten und ich bin dabei geblieben. Die Autorin schaffte es mich dabei schnell abzuholen und die Story nahm einen interessanten Verlauf. Die Mitglieder der Familie wurden allesamt beschrieben mit all ihren Ecken und Kanten und wie sie zueinander stehen. Im Verlaufen kamen die Nebenkriegsschauplätze zum Vorschein, die es allesamt in sich hatten. So war dann nichts mehr so wie es zu Beginn erschien und man war gespannt, wie die Story sich dann entwickelt. Die Story entwickelte sich dann auch, aber doch etwas anders als ich erwartet habe. Die Figuren sind durchweg gut durchdacht und wirken alle sehr lebendig. Ich konnte mich in die meisten der Personen hineinversetzen und konnte die meisten Figuren in ihrer Bilanzierung ihres Lebens gut verstehen. Das Buch konnte mich im Großen und Ganzen gut unterhalten und ich denke, dass dies Buch eine Empfehlung für die ganze Familie Wert ist. Für uns sind das in der Summe gute 4 von 5 Sternen.

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Die Autorin erzählt in einer sichtbar machenden Sprache eine wunderbare Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 18.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

... und wenn dann alle ganz eng zusammen in einer Stube durch Naturereignisse eingesperrt sind, dann werden die Geheimnisse, Sehnsüchte, Irrungen und Wirrungen in einer Familie offen gelegt, es verändert sich vieles, aber das über Generationen gesponnene Zusammengehörigkeitsgefühl bleibt . Die Handlung endet offen, das erwartete happy end bleibt... ... und wenn dann alle ganz eng zusammen in einer Stube durch Naturereignisse eingesperrt sind, dann werden die Geheimnisse, Sehnsüchte, Irrungen und Wirrungen in einer Familie offen gelegt, es verändert sich vieles, aber das über Generationen gesponnene Zusammengehörigkeitsgefühl bleibt . Die Handlung endet offen, das erwartete happy end bleibt aus, Chance auf eigene Gedanken oder einen 2. Teil. wir hoffen auf einen zweiten Teil. Ein großartiges Buch.

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Wintergäste
von Xanaka aus Berlin am 17.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Oma Inge ist tot. Zumindestens ist das erste Eindruck und so werden umgehend alle Kinder alarmiert. Sofort machen sich alle auf den Weg zur Nordseeinsel. Dort angekommen stellt sich dann heraus, es war ein Irrtum - Oma Inge ist wieder aufgewacht. Aber da ja nun alle da sind, können... Oma Inge ist tot. Zumindestens ist das erste Eindruck und so werden umgehend alle Kinder alarmiert. Sofort machen sich alle auf den Weg zur Nordseeinsel. Dort angekommen stellt sich dann heraus, es war ein Irrtum - Oma Inge ist wieder aufgewacht. Aber da ja nun alle da sind, können sie ja wenigstens noch ein paar Tage bleiben, sie waren ja an Weihnachten nicht da. Ein plötzlicher Wetterwechsel verbunden mit einem Schneesturm zwingt alle die Abreise aufzuschieben und sich mit ihren eigenen Problemen und denen in der Familie auseinanderzusetzen. Und da gibt es ziemlich viel, was aufzuarbeiten ist. Sybil Volks ist hier ein wunderbares Buch gelungen. Es ist eine Art Querschnitt einer normalen Familie. Alle Kinder hoffen eigentlich auf das Erbe. Aber andererseits ist ihnen auch klar, dass das Haus Tide, welches alle so sehr lieben, verkauft werden müsste, um alle auszuzahlen. In dieser Situation spitzt sich durch das Wettergeschehen und dem damit verbundenen Stromausfall die Situation für alle noch mehr zu. Das Lesen der einzelnen Abschnitte macht umso mehr Spaß, weil sie oft, wie in einer Art Monolog geschrieben sind. Während des Lesens hatte ich oft die Vorstellung, dass die jeweilige Person die einzelnen Sätze vor sich hin spricht oder lamentiert. Das ist in einigen Situationen wirklich makaber und fast komisch. "Dann muss ich wohl tot sein, denkt sie." So die Gedanken von Oma Inge, als sie nach ihrer Ohnmacht wieder zu sich kommt und die zugehängten Spiegel bemerkt. Dann der nächste Gedanke, ob sie wohl im Himmel ist. Und so geht es an den verschiedensten Stellen weiter. Das hat mir gut gefallen und war beim Lesen manchmal wirklich komisch. Auch die handelnden Personen haben es in sich, da ist so einiges an außergewöhnlichen Persönlichkeiten vorhanden. Wer Spaß an Familiengeschichten mit außergewöhnlichen Charakteren hat, und wer auch das Drumherum in alten geschichtsträchtigen Häusern gefällt, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Und ich konnte auch noch einiges lernen. Was ein Alkoven ist, dass konnte ich mir noch so ungefähr vorstellen. Aber von einem Bilegger hatte ich noch nie gehört. Jetzt weiß ich es. Wer das erfahren will und noch ein tolles Buch dazu lesen möchte, dem kann ich dieses empfehlen.

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Eine Familiengeschichte voller Geheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 14.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nach „Torstraße 1“ (dtv 21516) ist „Wintergäste“ der zweite Roman von Sybil Volks im Deutschen Taschenbuch Verlag. Darin erzählt sie die Geschichte einer Familie, die wegen eines Wintersturms in einem Haus auf einer Nordseeinsel festsitzt. In dem kleinen Haus hinter dem Deich hat sich die Familie Boysen versammelt, weil... Nach „Torstraße 1“ (dtv 21516) ist „Wintergäste“ der zweite Roman von Sybil Volks im Deutschen Taschenbuch Verlag. Darin erzählt sie die Geschichte einer Familie, die wegen eines Wintersturms in einem Haus auf einer Nordseeinsel festsitzt. In dem kleinen Haus hinter dem Deich hat sich die Familie Boysen versammelt, weil angeblich Oma Inge tot vorgefunden wurde, was sich dann jedoch als Fehlalarm herausstellt. Nun schneidet sie alle aber ein Schneesturm von der Außenwelt ab. In dieser eingeengten und isolierten Situation brechen alte und neue Probleme auf. Außerdem steckt das Haus voller Erinnerungen und Geheimnisse. Die Lage spitzt sich immer weiter zu. Die Autorin rollt auf den gut 400 Seiten ein Familienpanorama über drei Generationen auf, dabei ist der Wechsel der Protagonisten mitunter sehr schnell und abrupt. Aber im Laufe des Romans hat sich der Leser hineingelesen und ist mit den ver-schiedenen Familienmitgliedern vertraut. Ein sehr authentischer Roman, in dem die Autorin die einzelnen Charaktere nach und nach entwickelt, mit ihren Träumen, Feinseligkeiten und Beziehungen untereinander. Eine Familiengeschichte, die bis zur letzten Seite fesselt und darüber hinaus auch etwas Nordsee-Atmosphäre vermittelt.

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Wintergäste
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Wintergäste kommen aufgrund des vermeintlichen Todes ihrer Mutter Inge auf die Nordseeinsel. Ende Dezember zu den Raunächten werden sie durch die Natur gezwungen,länger als geplant miteinander auszuharren. Schnee ,Eis und Sturm verhindern eine Abreise und so hängt jeder aus den drei Generationen seinen Gedanken und Problemen nach. Inge... Die Wintergäste kommen aufgrund des vermeintlichen Todes ihrer Mutter Inge auf die Nordseeinsel. Ende Dezember zu den Raunächten werden sie durch die Natur gezwungen,länger als geplant miteinander auszuharren. Schnee ,Eis und Sturm verhindern eine Abreise und so hängt jeder aus den drei Generationen seinen Gedanken und Problemen nach. Inge überdenkt ihr Testament und freut sich, dass die Familie fast vollständig noch einmal versammelt ist. Tolle Familiengeschichte!

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