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Weggesperrt

Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2010

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Niemals aufgeben! Flucht aus dem Erziehungsheim
DDR 1988: Anjas Mutter stellt einen Ausreiseantrag aus der DDR und wird von der Stasi verhaftet. Die 14-jährige kommt in einen Jugendwerkhof, eine Einrichtung der Jugendhilfe. Geschockt von der Willkür der Erzieher, der Gewalt und dem Drill, will Anja bald nur noch fliehen. Tatsächlich gelingt ihr die Flucht, aber nur für kurze Zeit. Anja fragt sich immer wieder, was sie eigentlich verbrochen hat. Als sie eines Tages ausrastet, bringt man sie nach Torgau, in eine geschlossene Einrichtung. Dort lernt sie Tom kennen, der wie sie nicht aufgeben will.
Ein spannender Roman über Willkür und Gewalt im Jugendwerkhof in der DDR. Sorgfältig recherchiert von der Autorin, die selbst in der Bürgerrechtsbewegung engagiert war.
Portrait
Grit Poppe wurde 1964 in Boltenhagen an der Ostsee geboren. Sie studierte am Literaturinstitut in Leipzig. 1989 - 92 war sie Landesgeschäftsführerin Brandenburg für "Demokratie Jetzt". Grit Poppe schreibt Bücher für Kinder und Erwachsene. Sie wohnt in Potsdam und hat zwei Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 330
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 01.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8415-0056-4
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 192/125/33 mm
Gewicht 330
Auflage 7. Auflage
Illustratoren David B. Hauptmann
Buch (Taschenbuch)
7,20
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Buchhändler-Empfehlungen

„Weggesperrt“

Hermine Happe, Thalia-Buchhandlung Villach ATRIO

DDR 1988.
Eine Geschichte einer 14jährigen.
Anja ist geschockt alls Sie in ein Jugendwerkhof kommt.Gewalt und Drill stehen in der Anstalt an erster Stelle.
Anja versteht überhaupt nicht warum sie in der Anstalt ist. Für Sie gibt es nur noch einen Ausweg,die Flucht.

Ab 15
DDR 1988.
Eine Geschichte einer 14jährigen.
Anja ist geschockt alls Sie in ein Jugendwerkhof kommt.Gewalt und Drill stehen in der Anstalt an erster Stelle.
Anja versteht überhaupt nicht warum sie in der Anstalt ist. Für Sie gibt es nur noch einen Ausweg,die Flucht.

Ab 15

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Kundenbewertungen


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Niemals aufgeben!
von Kaulquappe aus Darmstadt am 19.05.2012

Niemals aufgeben! Das ist Anjas Motto, als die vierzehn-jährige in eine Anstalt gesteckt wird, weil ihre Mutter einen Ausreiseantrag aus der DDR gestellt wird. Anja kann nicht begreifen warum sie in der Anstalt bleiben muss, wo jedes Vergehen, wie beispielsweise Reden beim Essen, hart bestraft wird. Also flieht die Jugendliche aus... Niemals aufgeben! Das ist Anjas Motto, als die vierzehn-jährige in eine Anstalt gesteckt wird, weil ihre Mutter einen Ausreiseantrag aus der DDR gestellt wird. Anja kann nicht begreifen warum sie in der Anstalt bleiben muss, wo jedes Vergehen, wie beispielsweise Reden beim Essen, hart bestraft wird. Also flieht die Jugendliche aus dem Heim, doch sie wird immer wieder gefasst. Doch Anja gibt nicht auf und versucht zu ihren Verwandten zu gelangen. Ich finde das Buch sehr gut geschrieben, es erzählt einfühlsam die Geschichte einer Jugendlichen, die nicht aufgibt und sich zur Wehr setzt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Dieses Buch beschreibt die letzten Jahre der DDR. Erschütternd realitätsnah, bewegend und gut recherchiert.

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Ein 14-jähriges Mädchen lernt die Zustände in den Erziehungsanstalten der ehemaligen DDR kennen.
von RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks am 07.04.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Es ist Sommer 1988. Anja Sander misst den aufmüpfigen Ansichten ihrer Mutter wenig Bedeutung bei und ihre ständigen Eingaben und Plakatdemos findet sie eher peinlich. Bis eines Tages die Staatssicherheitspolizei vor der Tür steht und ihre Mutter mitnimmt. Das 14-jährige Mädchen darf jedoch nicht zu ihren Verwandten, sondern es... "Es ist Sommer 1988. Anja Sander misst den aufmüpfigen Ansichten ihrer Mutter wenig Bedeutung bei und ihre ständigen Eingaben und Plakatdemos findet sie eher peinlich. Bis eines Tages die Staatssicherheitspolizei vor der Tür steht und ihre Mutter mitnimmt. Das 14-jährige Mädchen darf jedoch nicht zu ihren Verwandten, sondern es kommt in ein Erziehungsheim, denn von nun an wird der Staat das vollenden, was der Mutter augenscheinlich nicht gelang: Anja zu einer ""allseitig entwickelten sozialistischen Persönlichkeit als vollwertiges Mitglied des sozialistischen Kollektivs"" umzuerziehen. Das sollen die Erzieher vollbringen, und sie tun es konsequent mit Drill, Gewalt, Arbeit und Sport bis zum Umfallen. Anja ist geschockt von der Willkür der Erwachsenen und der Brutalität der Mädchen untereinander. Sie kann nicht verstehen, warum sie in dem Erziehungsheim ist, weggesperrt, sie hat doch nichts verbrochen! Da hilft nur eines: Flucht! Anja kann ein paar Wochen bei ihren Verwandten verbringen, doch letztlich wird sie entdeckt und in die Anstalt zurückgebracht. Die Tortur beginnt aufs Neue, mit mehr Häme allerdings, denn sie ist ja eine ""Entweicherin"", bis Anja eines Tages durchdreht. Die Konsequenz ist die geschlossene Anstalt Torgau, ein Hochsicherheitsheim, nicht anders als ein Gefängnis, in der DDR jedoch ein absolutes Tabuthema. Anja ist klug genug, sich möglichst unauffällig zu verhalten, denn jetzt geht es wirklich ums körperliche Überleben. Ein Unfall verhilft ihr zu einer Krankenhausnächtigung, die einzige Chance zur Flucht und Anja nützt sie. Sie schließt sich einer Gruppe Jugendlicher an, die in einem Abrisshaus wohnt und an den Friedensgebeten und anschließenden Demos teilnimmt, die schließlich zur Öffnung der DDR im November 1989 führen. - Es ist ein schockierendes Buch, das die Autorin als Roman anlegt, mit frei erfundenen Personen, die verschiedenen Heime allerdings existierten wirklich in der DDR. Sie dienten dazu, unangepasste Kinder und Jugendliche auf Biegen und Brechen umzuerziehen. Dieses Buch stützt sich in erster Linie auf Berichte von Zeitzeugen und soll dazu beitragen, dass nicht vergessen wird, was dort geschah. - Beklemmend, jedoch vorbehaltlos empfehlenswert. (Hertwiga Kröss)"

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Anjas aufrechter Gang in der DDR
von Barbara Mantel aus Coesfeld am 04.10.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Sie hat einen eigenen Kopf, gibt den Lehrern zuweilen Widerworte und schwänzte einmal die Schule, um mit einem Jungen Eis essen zu gehen.Kurz:Anja Sander ist eine ziemlich normale 14- Jährige.Aus unserer Sicht jedenfalls.Warum ein Mädchen wie sie der damaligen DDR als Stattsfeindin gelten konnte schildert dieser Jugendroman.Grit Popper macht... Sie hat einen eigenen Kopf, gibt den Lehrern zuweilen Widerworte und schwänzte einmal die Schule, um mit einem Jungen Eis essen zu gehen.Kurz:Anja Sander ist eine ziemlich normale 14- Jährige.Aus unserer Sicht jedenfalls.Warum ein Mädchen wie sie der damaligen DDR als Stattsfeindin gelten konnte schildert dieser Jugendroman.Grit Popper macht in ihren klaren, zuweilen auch poetischen Sätzen jungen Lesern ein Stück deutscher Geschichte begreifbar. Für dieses berührende Werk erhielt sie in Potsdam den Gustav- Heinemann- Friedenspreis für Kinder und Jugendbücher.

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Sehr bewegend!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt.Es beschreibt die Geschichte der 15.jährigen Anja, die auf Grund eines Ausreiseantrags ihrer Mutter in ein Jugendwerkhof,dann in ein grausamen Kinderheim und zum Schluß nach Torgau kommt.Dieses Kinder wurden gedemütigt und misshandelt.Einfach ein spannender Roman.

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Gib niemals auf!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.02.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auch das gehört zur Geschichte der DDR,Jugendwerkhöfe und sogennante Erziehungsheime!Als Ihre Mutter einen Ausreiseantrag stellt,kommt die 14-jährige Anja in einen Jugendwerkhof.Dort erfährt Sie Drill, Gewalt und ist den Erziehern gnadenlos ausgeliefert.Es gibt nur einen Ausweg, Flucht! Ein gut recherchierter,beklemmender Jugendroman mit einer Wende-Chronik am Schluß.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gut recherchiert und treffend, ein Roman, der nicht nur als Schullektüre interessant ist!

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Beklemmend
von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2009
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Grit Poppe thematisiert das dunkle Kapitel der Jugendwerkhöfe in der DDR, wo "auffällige" Jugendliche umerzogen werden sollten. Statt "Erziehung ist Beispiel und Liebe" standen dort Willkür, Gewalt, Drill und Demütigung auf der Tagesordnung. Dieses Buch ist eine äußerst wichtige Ergänzung zum Geschichtsunterricht.

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