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Verschwörung

Roman

(28)
Mikael Blomkvist steht vor einer Entscheidung. Böse Zungen behaupten, er sei nicht länger der Journalist, der er einst war. Lisbeth Salander hingegen ist aktiv wie eh und je. Die Wege kreuzen sich, als Frans Balder, einer der weltweit führenden Experten für künstliche Intelligenz, ermordet wird. Kurz vor seinem Tod hatte er Mikael Blomkvist brisante Informationen versprochen. Als Blomkvist erfährt, dass Balder auch in Kontakt zu Lisbeth Salander stand, nimmt er die Recherche auf. Die Spur führt zu einem amerikanischen Softwarekonzern, der mit der NSA verknüpft ist. Mikael Blomkvist wittert seine Chance, die Enthüllungsstory zu schreiben, die er so dringend braucht. Doch wie immer verfolgt Lisbeth Salander ihre ganz eigene Agenda.
Rezension
"Besser als bei Lagercrantz waren Larssons Charaktere nie." SPIEGEL
Portrait
David Lagercrantz, geboren 1962, arbeitete mehrere Jahre als Korrespondent für den Express und ist seit 1992 freier Schriftsteller und Fernsehjournalist.
Ursel Allenstein, geb. 1978, Studium der Skandinavistik, Germanistik und Anglistik in Frankfurt und Kopenhagen. Sie ist Übersetzerin aus dem Schwedischen und Dänischen. Für die Arbeit an Sara Stridsbergs Roman erhielt sie das Bode-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds.
Stieg Larsson, geb. 1954 in Ume , Schweden, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2004 starb Stieg Larsson an den Folgen eines Herzinfarkts.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 27.08.2015
Serie Millennium Trilogie 4
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-26962-0
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 223/151/49 mm
Gewicht 822
Originaltitel Det som inte dödar oss
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 34.535
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Verdiente 5 Sterne“

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Ich persönlich finde dieses Buch absolut genial. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluß gefangen gehalten. Absolut top. Ein Lob an den Autor Lagercrantz!!! Ein Buch eines Topautors weiterzuschreiben ist alleine schon eine wahnsinnige Herausforderung. Ich finde er hat es extrem gut gemacht. Verdiente 5 Sterne! Ich persönlich finde dieses Buch absolut genial. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluß gefangen gehalten. Absolut top. Ein Lob an den Autor Lagercrantz!!! Ein Buch eines Topautors weiterzuschreiben ist alleine schon eine wahnsinnige Herausforderung. Ich finde er hat es extrem gut gemacht. Verdiente 5 Sterne!

„Alte Bekannte“

Ines F., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Blomkvist und Salander sind wieder im Einsatz- und nicht nur sie, denn auch andere Personen die schon in den Romanen von Stieg Larsson eine Rolle gespielt haben tauchen wieder auf. „Verschwörung“ von Lagercrantz hat natürlich kein leichtes Erbe angetreten und es gab viele kritische Stimmen im Vorfeld. Ein Vergleich von den Autoren ist Blomkvist und Salander sind wieder im Einsatz- und nicht nur sie, denn auch andere Personen die schon in den Romanen von Stieg Larsson eine Rolle gespielt haben tauchen wieder auf. „Verschwörung“ von Lagercrantz hat natürlich kein leichtes Erbe angetreten und es gab viele kritische Stimmen im Vorfeld. Ein Vergleich von den Autoren ist nicht einfach, da beide einen einzigartigen Schreibstil haben.
Dennoch hat mir persönlich das Buch sehr gut gefallen. Der Anfang ist etwas anstrengend zu lesen, da die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Aber die Verwirrung über die verschiedenen Beteiligten löst sich sehr rasch auf und ergibt tolle Erzählstränge. Obwohl der Fall an sich abgeschlossen ist, hat sich Lagercrantz jedoch eine kleine Tür offen gelassen- eine weitere Fortsetzung ist also nicht auszuschließen.


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Kundenbewertungen


Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
5
5
7
5
6

Verschwörung
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 01.09.2015

Nimmt nach 300 Seiten erst Fahrt auf, ist aber nicht in die Nähe der ersten 3 Romane gekommen, die hohen Erwartungen die ich hatte, wueden nicht erfüllt.

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5 0
Ärgerlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 01.09.2015

Herr Lagercrantz mag seine geerbten Protagonisten nicht. Sie bleiben blass und konturlos. Die Story holpert und ist nicht rund. Wer Larsson liebte, sollte lieber die Finger von der Story lassen.

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5 0
Spannend war`s ....
von einer Kundin/einem Kunden am 02.09.2015

Eine Fortsetzung von Stieg Larssons berühmten "Milleniums"-Trilogie zu schreiben, geht das überhaupt ? Denn eigentlich war am Ende von "Vergebung" (3.Tl.) doch alles "gegessen": (Anti-)Heldin Lisbeth Salander ist rehabilitiert,Vater,Halbbruder und fieser Psychologe haben ihr Fett wegbekommen und die Drahtzieher vom Geheimdienst sind erledigt ; andererseits: auch Larsson wollte... Eine Fortsetzung von Stieg Larssons berühmten "Milleniums"-Trilogie zu schreiben, geht das überhaupt ? Denn eigentlich war am Ende von "Vergebung" (3.Tl.) doch alles "gegessen": (Anti-)Heldin Lisbeth Salander ist rehabilitiert,Vater,Halbbruder und fieser Psychologe haben ihr Fett wegbekommen und die Drahtzieher vom Geheimdienst sind erledigt ; andererseits: auch Larsson wollte ja weiter schreiben und hatte ursprünglich 10 ! Bände geplant... Prinzipiell gibt es da noch z.B.die bis dato unwichtige Schwester Lisbeths und neben den Hauptcharakteren wie Lisbeth selbst und dem linken Journalisten Mikael sind da noch einige andere Personen aus der Trilogie, die man ebenso gut wieder in einem Folgeband unterbringen könnte..... Das hat nun der neue Autor David Lagercrantz gemacht und er hat es alles in allem (meiner Meinung nach) auch gut gemacht !! Immer wieder den Charakter wechselnd, erleben wir aus verschiedenen Perspektiven eine sich langsam steigernde Spirale der Action und Gewalt .Es geht in dieser Story um den Mord an einem Forscher von Künstlicher Intelligenz, ein autistisches Kind mit besonderen Begabungen und die (natürlich auch kriminellen) Machenschaften von NSA und Co.! Im letzten Drittel zieht der Autor spannungstechnisch nochmal an, seine charismatische Punkerin ist nicht nur Die Hackerqueen schlechthin, sie hat auch quasi übermenschliche Kräfte, (da ist er mit Larsson konform, in "Verdammnis" gab es auch so eine "spezielle" Lisbeth-Szene) und in Kombination mit August, dem autistischen Knaben und Mathegenie,läuft sie in jeder Hinsicht zu Höchstform auf. Da aber hier auch ihre Schwester Camilla noch eine,etwas klischeebehaftete,Rolle als Lisbeth`s höchst attraktives,kriminelles Gegenstück mit psychopathischen Zügen spielt, wird "Verschwörung" wahrscheinlich nicht der letzte Larsson-Nachfolge-Band bleiben..... Mein persönliches Fazit: hab`s gern gelesen, war gut "gestrickt" (und in zwei Tagen durchgehabt!) "Verdammnis/Vergebung" allerdings damals noch spannender . Am besten wird wohl sein, Sie lesen "Verschwörung" selber..... :-)

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3 0
Der "4. Band"
von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2015

Wahrscheinlich geht es fast jedem so, der dieses Buch in den Händen hält und anfängt zu lesen: Wird es so sein wie die Original-Bände von Stieg Larsson? Kann es schlichtweg nicht, da es nicht Larsson geschrieben hat :) Skepsis und freudige Aufregung in einem, so habe ich angefangen zu lesen.... Wahrscheinlich geht es fast jedem so, der dieses Buch in den Händen hält und anfängt zu lesen: Wird es so sein wie die Original-Bände von Stieg Larsson? Kann es schlichtweg nicht, da es nicht Larsson geschrieben hat :) Skepsis und freudige Aufregung in einem, so habe ich angefangen zu lesen. Skepsis, weil ich immer gehofft hatte, dass es nach der rechtlichen Vorgeschichte nie einen "vierten Band" gibt. Freudige Aufregung, wieder gemeinsam mit Mikael und Lisbeth eine krasse Geschichte zu erleben. Jetzt bin ich durch und finde es solala. Einerseits cool, wieder mit beiden unterwegs gewesen zu sein, andererseits Teile der Geschichte, die ich mir gerade in Bezug auf "Lady Zala" nicht gefallen haben. Die Stelle, in der Holger Palmgren über Lisbeths Kindheit erzählt, finde ich ein gutes Beispiel für den seltsamen Einschlag, der mich immer wieder überkam. Salopp, zu schnell und platt erzählt, passt irgendwie nicht. Ich glaube, wenn jemand die Trilogie nicht gelesen hat, könnte er "Verschwörung" ganz toll finden. Wenn man aber Larsson bereits kennt, wird man schwer über seine Erwartungshaltung an das neue Buch hinweg kommen. Bilden Sie sich selbst Ihre Meinung ;)

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3 0
Product Placement
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 01.09.2015

Bin auf Seite 500 und ärgere mich. Mikael trinkt kein Bier, er trinkt Pilsner Urquell, läuft bei MC Donalds vorbei, nimmt keine Schmerztablette sondern Paracetamol und so geht das in einem fort. Werbung pur!!! Auch ansonsten fehlt die Spannung. Seitenweise Dialoge über die Arbeit von Frans Balder, sicher interessant aber das könnte man... Bin auf Seite 500 und ärgere mich. Mikael trinkt kein Bier, er trinkt Pilsner Urquell, läuft bei MC Donalds vorbei, nimmt keine Schmerztablette sondern Paracetamol und so geht das in einem fort. Werbung pur!!! Auch ansonsten fehlt die Spannung. Seitenweise Dialoge über die Arbeit von Frans Balder, sicher interessant aber das könnte man auch anders gestalten. Die eigentliche Story + die Protagonisten kommen zu kurz. Werde weiterlesen aber nicht mit der fiebrigen Erwartung die mich bei den 3 Vorgängern gepackt hatte. Schade...

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3 0
Es ist als sei Stieg Larsson zurück...
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 03.09.2015

Ja, ich gestehe, dass ich ein Fan von Stieg Larssons Reihe um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander bin. Ja, ich habe die Debatte um das Buch und den Boykottaufruf von Jussi Adler Olsen verfolgt. Und war daher auch etwas skeptisch ob das Buch denn letztendlich in der Tradition der Trilogie... Ja, ich gestehe, dass ich ein Fan von Stieg Larssons Reihe um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander bin. Ja, ich habe die Debatte um das Buch und den Boykottaufruf von Jussi Adler Olsen verfolgt. Und war daher auch etwas skeptisch ob das Buch denn letztendlich in der Tradition der Trilogie gelingen könnte. Natürlich ist es auch ein Buch bei dem die Meinungen weit auseinandergehen werden. Aber ich denke, man hat auf jeden Fall ein Buch in der Hand welches den Leser wirklich sehr gut unterhält. Jetzt nach der Lektüre muss ich gestehen, dass mir doch ein wenig kalt den Rücken hinunterläuft, denn es kommt einem so vor als wenn Stieg Larsson selbst dem Autor David Lagercrantz die Feder geführt hätte. Es ist in der Tat so, dass es dem Autor wirklich gelungen ist Stieg Larssons Geschichte weiter zu erzählen, und nicht nur das, sondern wüsste man nicht dass es ein anderer geschrieben hat, so könnte man annehmen Stieg Larsson wäre wieder zurück. Der Schreibstil ähnelt dem Stieg Larssons so sehr, dass es wirklich nur wenige, zu vernachlässigende Unterschiede im Stil gibt. Auch die Dramaturgie ist kaum zu unterschieden, so dass mir das Buch auch wie bei Stieg Larsson wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief und ich aufs allerbeste unterhalten wurde. Ich gestehe dass ich sehr skeptisch war, schließlich gelingt es nicht immer, eine Buchreihe eines verstorbenen Autor so gut fortzusetzen wie im Falle Andreas Franz/Daniel Holbe. Meine Skepsis verschwand jedoch mit jeder gelesenen Seite immer mehr, und wich dann schließlich je näher ich dem Ende des Buchs kam, immer mehr der Begeisterung. Für mich ganz großes Kino und verdiente 5 Sterne. Eine Anmerkung noch zur Neuaufgelegten Trilogie von Stieg Larsson, die jetzt im gleichen Design daherkommt. Mir persönlich gefällt diese nun so gut, dass ich diese unbedingt im Regal haben muss.

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2 0
Überraschend gut
von Maria Vaclavicek aus Bludenz am 26.09.2015

Natürlich kann man Lagercrantz mit Larsson nicht vergleichen, aber prinzipiell finde ich das, was hier abgeliefert wird nicht schlecht - auch hat er das meines Wissens nach, in Abstimmung mit Larsson's Familie getan. Natürlich wird die Geschichte relativ lange eingeführt, aber ich denke, dass dies bei dieser Thematik durchaus... Natürlich kann man Lagercrantz mit Larsson nicht vergleichen, aber prinzipiell finde ich das, was hier abgeliefert wird nicht schlecht - auch hat er das meines Wissens nach, in Abstimmung mit Larsson's Familie getan. Natürlich wird die Geschichte relativ lange eingeführt, aber ich denke, dass dies bei dieser Thematik durchaus nötig ist. Auch finde ich es nicht uninteressant zu erfahren, wie es den 2 Protagonisten Blomkvist und Salander in der Zwischenzeit "ergangen" ist. Die Geschichte rund um Wissenschaftler Balder und seinen autistischen Sohn finde ich äußerst spannend, auch die Hintergründe und Abgründe die sich hier auftun haben mich gefesselt. Das Salander und Blomkvist gut als Team funktionieren wird hier wieder einmal gezeigt. Auch das wir als Leser einiges über Lisbeth's Vergangenheit und Kindheit erfahren tut der Geschichte meiner Meinung nach gut und ich denke, dass dies auch für weitere Teile nicht unrelevant sein wird (man kann davon ausgehen, dass es weitergehen wird :) :). Alles in allem finde ich, dass Lagercrantz das Potential das die Geschichte hat, gut nutzt und flüssig und spannend schreibt. Durchaus lesenswert, für eingefleischte Larsson Fans (zu denen ich mich durchaus auch zähle) vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig. ;)

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1 0
Flop
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 04.11.2015

Lagercrantz kommt nicht annähernd an Stieg Larsson heran. Seine Erzählweise ist langatmig und es kommt kaum Spannung auf. Fans des Originals dürften enttäuscht sein. Leider nicht tzu empfehlen.

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1 0
Macht süchtig auf Fortsetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Lünen am 03.01.2016

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Schön, dass die Serie weitergeführt wird. Ich warte schon auf den nächsten Band.

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Schwesterduell
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2015

Auch ich habe mit Spannung auf David Lagercrantzs Fortsetzung der Millenniumromane von Stieg Larsson gewartet. Wie schreibt er die Geschichte um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist weiter? Schon kurz nach dem Erscheinen von „Verschwörung“ ist klar, dass manche Leser begeistert, manche aber auch sehr enttäuscht sind. Und ich? Es... Auch ich habe mit Spannung auf David Lagercrantzs Fortsetzung der Millenniumromane von Stieg Larsson gewartet. Wie schreibt er die Geschichte um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist weiter? Schon kurz nach dem Erscheinen von „Verschwörung“ ist klar, dass manche Leser begeistert, manche aber auch sehr enttäuscht sind. Und ich? Es stimmt, dass die Geschichte spät erst richtig in Fahrt kommt. Auch stimmt es, dass Lagercrantz uns sehr ausführlich über sämtliche Themen (u.a. Informatik, Physik, Savantismus) aufklärt, sogar ja fast belehrt. Aber ich finde, dass es auch stimmt, wie er die Charakteren von Lisbeth und Mikael weiterentwickelt. Mir gefällt dieses Buch sehr gut. Dass nach dem Tod des Vaters jetzt Lisbeths Schwester zu ihrer Gegnerin wird, ist quasi logisch. Auch Larssons Bücher hatten einen politischen Touch, und auch das führt Lagercrantz weiter, denn die NSA-Affäre ist brandaktuell. Gelungen? Ich finde ja, definitiv! Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn David Lagercrantz so weiter macht!

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Unnötige und weniger gelungene Fortsetzung der genialen Millenium-Trilogie
von PMelittaM aus Köln am 13.09.2015

Professor Frans Balder kehrt aus Silicon Valley nach Schweden zurück, um sich um seinen autistischen Sohn zu kümmern. Er beschäftigt sich mit künstlichen Intelligenzen und hat offenbar einen Durchbruch erreicht, einen Durchbruch, an dem auch andere interessiert sind. Die NSA hat Anhaltspunkte, dass sein Leben gefährdet ist und nimmt... Professor Frans Balder kehrt aus Silicon Valley nach Schweden zurück, um sich um seinen autistischen Sohn zu kümmern. Er beschäftigt sich mit künstlichen Intelligenzen und hat offenbar einen Durchbruch erreicht, einen Durchbruch, an dem auch andere interessiert sind. Die NSA hat Anhaltspunkte, dass sein Leben gefährdet ist und nimmt Kontakt mit dem schwedischen Geheimdienst auf. Auch Mikael Blomqvist, dessen Stern in letzter Zeit gesunken ist, wird auf Balder aufmerksam gemacht – eine aufsehenerregende Story täte ihm und Millenium gut, tatsächlich beißt er aber erst an, als er erfährt, dass Lisbeth Salander Kontakt zu Frans Balder hatte. Eigentlich war Stieg Larssons Geschichte für mich abgeschlossen, den letzten Band habe ich erst vor kurzem gelesen, als ich schon wusste, dass es doch weiter gehen wird, notwendig erschien es mir nicht, neugierig war ich aber schon. Im Grunde ließ für mich die Millenium-Trilogie keine Fragen offen, außer einigen nebensächlichen, z. B. ob Mikaels Beziehung zu Monica Figuerola Bestand haben würde – aber diese Frage wird nicht beantwortet, Monica überhaupt nicht erwähnt. Trotzdem geht David Lagercrantz auf eine andere offene Frage ein, eine Frage, die mich bis dato nur sehr marginal interessiert hat. Welche das ist, werde ich hier nicht offenlegen, denn ich möchte nicht spoilern, meiner Meinung nach wird sehr schnell offensichtlich, worum es geht, aber nicht abschließend beantwortet, es sind wohl noch weitere Fortsetzungen geplant. Mich hat dabei vor allem eines interessiert: Wie hätte Stieg Larsson das bearbeitet? Einem Vergleich mit Stieg Larsson kann David Lagercrantz im Übrigen nicht standhalten. Alles, was mir bei Larsson so gut gefiel, die Komplexität seiner Geschichte, die sehr tiefgehende Charakterisierung seiner Figuren, mit denen man Mitfühlen kann, wie es selten in Romanen passiert, seine Gesellschaftskritik, seine, auch für den Laien verständlich gemachten theoretischen Erläuterungen, fehlt hier. David Lagercrantzs erzählt oberflächlicher, die theoretischen Passagen laden eher zum Überfliegen ein, die bekannten Charaktere kamen mir „nicht ganz richtig“ vor, Gesellschaftskritik sucht man vergebens. Immerhin erhalten die Charaktere Hintergrundgeschichten, doch so tiefgehend wie bei Larsson sind sie nicht und vor allem packen sie mich nicht so. Mikael erscheint mir wie ein Schatten seiner selbst, Lisbeth, mit der ich immer am meisten mitfühlen konnte, ist noch am ehesten sie selbst, das Mitfühlen klappt aber nicht mehr wirklich. Schön ist immerhin, dass viele Charaktere aus den Vorgängern wieder auftauchen oder wenigstens erwähnt werden, z. B. Plague, Harriet Vanger, Holger Palmgren oder Jan Bublanski. In den theoretischen Passagen lässt sich der Autor vor allem über Physikalisches/Mathematisches aus: Quantencomputer, künstliche Intelligenzen, Primzahlenberechnungen. Fand ich in „Verdammnis“ Lisbeths Gedanken über Fermats Satz noch nachvollziehbar und interessant, habe ich hier Vieles überflogen. Einzig die Ausführungen zum Autismus sind interessant und regen zum Selbstrecherchieren an. Dass der Roman auch nur entfernt an Stieg Larssons Werke herankommt, habe ich zwar gehofft, aber nicht wirklich erwartet, so hält sich meine Enttäuschung in Grenzen. Beim Lesen erinnert man sich an Vieles, das ist ganz nett. Die Auflösung finde ich nicht so gelungen, schon sehr früh dachte ich, dass hoffentlich nicht diese eine Person der „Oberböse“ sei, leider umsonst, und leider ist diese Person extrem überzeichnet. Dass das Ende dann auch noch nach einer Fortsetzung schreit, halte ich für zu viel des Guten, einen mehr in sich abgeschlossener Roman hätte ich besser gefunden, offenbar war da jemand sehr überzeugt davon, dass die Leser den Roman mögen. Ich jedenfalls mochte ihn nicht so richtig und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich weitere Romane der Reihe lesen werde. Für mich ist dieser Band unnötig gewesen und ist es auch nach der Lektüre leider immer noch. Erzählt wird aus Sicht verschiedener Charaktere mit häufigen Perspektivewechseln. Spannung kommt trotzdem nur gelegentlich auf, in der zweiten Hälfte öfter, es gibt wenige Überraschungen, Vieles kann man schon ahnen, das Ende ist eher unbefriedigend. David Lagercrantz ist meiner Meinung nach in Fußstapfen getreten, die zu groß für ihn sind. Ich empfehle Stieg-Larsson-Fans, sich eine eigene Meinung zu bilden, aber mit nicht allzu hohen Erwartungen an den Roman heranzugehen.

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4. Band der Millennium-Reihe
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 14.09.2015

Es ist November in Stockholm und Frans Balder ist dabei, sein Leben noch einmal komplett von vorne zu beginnen. Was vorher war, hat er hinter sich zurück gelassen - jetzt will er nur noch eines: ein guter Vater sein. Eine Aufgabe, die sicherlich nicht leicht zu bewältigen ist, denn... Es ist November in Stockholm und Frans Balder ist dabei, sein Leben noch einmal komplett von vorne zu beginnen. Was vorher war, hat er hinter sich zurück gelassen - jetzt will er nur noch eines: ein guter Vater sein. Eine Aufgabe, die sicherlich nicht leicht zu bewältigen ist, denn sein Sohn August ist Autist, er leidet an einer infantilen Form der Krankheit. Noch dazu hat er eigentlich gar kein Anrecht auf seinen Sohn, hat doch nicht er das Sorgerecht inne, sondern seine Exfrau Hanna. An sich wäre das auch nicht das Problem, wäre da nicht ihr neuer Lebensgefährte, der Schauspieler Lasse Westmann, der sowohl auf Hanna, wie auch auf seinen Sohn einen schlechten Einfluss hat. Fakt ist, Frans hat monatlich nicht wenig Geld überwiesen, Unterhalt für seinen Sohn, damit dieser gefördert wird, doch auf den ersten Blick ist klar - gefördert wurde August bisher nicht. Doch Frans ist nicht irgendein Schwede. Er ist einer der führenden Experten in der KI-Forschung und war bis vor kurzem für das Unternehmen Solifon in den USA tätig, bis er dort, förmlich von einem Tag auf den anderen, seine Zelte abbrach. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, war doch ein Diebstahl von Balders Forschung Schuld daran, dass er sich immer mehr zurückzog und niemanden, wirklich niemanden mehr an seine Forschungsergebnisse heranließ, denn trotz dieses Rückschlages hat Frans seine Forschung nie aufgegeben, sondern immer weiter gemacht. In Schweden kann er, obwohl er sich wirklich bemüht, seinem Sohn ein guter Vater zu sein, nicht von seiner Arbeit lassen. Ganz ungefährlich ist das jedoch nicht - Frans ahnt, dass er in Gefahr schwebt und will sich, als Absicherung, jemanden anvertrauen: Mikael "Kalle" Blomkvist von der Zeitschrift Millennium. Tatsächlich kann Frans Mikael erreichen - doch es ist schon fast zu spät. Mikael hat eigentlich ganz andere Sorgen. Seit seiner letzten großen Reportage, der Zalatschenko-Affäre, ist einige Zeit ins Land gezogen und irgendwie ist der Biss raus, nichts reizt ihn mehr thematisch. Noch dazu steht er unter Druck, denn Erika Berger, die Chefredakteurin von Millennium, musste, um Finanzmittel zu beschaffen, Teile von Millennium an Serner Media veräußern und diese wollen nun eine Neuausrichtung der Zeitung. Das hierbei persönliche Befindlichkeiten von Belang sind, spielt leider keine unwichtige Rolle. Als dann auch noch ein gewisser Linus Brandell mit ihm Kontakt wegen einer Story aufnimmt, scheint der Tag echt gelaufen zu sein, denn dieser berichtet von KI-Forschung und einem gewissen Frans Balder. Interessant wird es für Mikael jedoch erst, als Linus ihm berichtet, dass Frans selbst eine Hackerin beauftragt hat, sich mit dem Datendiebstahl zu befassen und aus den Erzählungen weiß Mikael sofort: bei dieser Hackerin kann es sich nur um Lisbeth Salander gehandelt haben, der jungen Frau, die ihm schon mehr als einmal geholfen hat, mit der er allerdings schon seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr hat. Wenn jedoch auch Lisbeth involviert ist, könnte da doch mehr hinter stecken, als es auf den ersten Blick scheint und Mikael beschließt, sich auf ein Treffen mit Frans einzulassen. Doch als er an dessen Haus ankommt, kommt er selbst gerade noch mit dem Leben davon - Frans selbst wurde ermordet und sein Sohn August ist der einzige Zeuge ... Der 4. Band der Millennium-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Lange Zeit stand für mich nicht fest, warum Frans sterben musste und was es mit seinem kleinen Sohn auf sich hatte, ebenso wie Lisbeth involviert war, doch nachdem sich nach und nach alles zusammengefügt hatte, war ich einfach nur begeistert, welche Handlungsstränge notwendig waren, um diese Story rundherum abzuschließen. Jedoch empfand ich einige Nebenerzählungen doch etwas überflüssig, die mich in den Situationen immer etwas im Lesefluss gebremst haben. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet und ganz ehrlich, ich finde, David Lagercrantz hat diese ganz im Stil von Stieg Larsson weiterentwickelt, denn ich hatte bei keiner der Figuren das Gefühl, mit ihr zu fremdeln. Den Schreibstil empfand ich als packend und sehr angenehm zu lesen, sodass es mir fast unmöglich war, das Buch aus der Hand zu legen, zu sehr war ich in der Geschichte gefangen. Nun hoffe ich natürlich an dieser Stelle, dass die Geschichte von Millennium (okay, um es genau zu sagen von Lisbeth und Mikael) weitererzählt wird und ein kleiner Spoiler sei gestattet: Wer schon immer wissen wollte, was es mit Lisbeths Schwester auf sich hat - der sollte dringend dieses Buch lesen.

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fesselnd und gut gemacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Egloffstein am 06.09.2015

Nachdem man sich durch die ersten 65 Seiten geschleppt hat, beginnt eine fesselnde Geschichte mit stetig steigendem Spannungsbogen! Mikael hängt in einer kreativen Schaffenspause, kommt aber wieder auf Touren, Lisbeth ist in Hochform! Ich fand es total fesselnd und aufregend und habe es fast in einem Schwupp... Nachdem man sich durch die ersten 65 Seiten geschleppt hat, beginnt eine fesselnde Geschichte mit stetig steigendem Spannungsbogen! Mikael hängt in einer kreativen Schaffenspause, kommt aber wieder auf Touren, Lisbeth ist in Hochform! Ich fand es total fesselnd und aufregend und habe es fast in einem Schwupp gelesen. Es ist kein Stieg Larsson sondern ein gut gemachter Lagercrantz! Zum Thema Produktplatzierung: Jura war zugegebenermassen völlig unnötig ( gibt eh bessere), aber Paracetamol ist genauso symbolisch verwendet wie Tempo (Taschentuch) und das wars auch schon! Einfach lesen und sich gut unterhalten lassen!!

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Gelungene Fortsetzung
von Petra Donatz am 05.01.2016

Gastrezension von Karl Klappentext Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist haben Millionen Leser begeistert. Weltweit erstürmte die Millennium-Trilogie die Bestsellerlisten und sprengte mit mehr als 80 Millionen verkauften Exemplaren alle Dimensionen. Ein Welterfolg, der seinesgleichen sucht. Nun geht die Geschichte weiter. Der Autor David Lagercrantz, Jahrgang 1962, arbeitete mehrere Jahre als Korrespondent für den... Gastrezension von Karl Klappentext Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist haben Millionen Leser begeistert. Weltweit erstürmte die Millennium-Trilogie die Bestsellerlisten und sprengte mit mehr als 80 Millionen verkauften Exemplaren alle Dimensionen. Ein Welterfolg, der seinesgleichen sucht. Nun geht die Geschichte weiter. Der Autor David Lagercrantz, Jahrgang 1962, arbeitete mehrere Jahre als Korrespondent für den Expressen und ist seit 1992 freier Schriftsteller und Fernsehjournalist. Meine Meinung Story Milsel Blomkvist soll sich mit dem Computer-Programmierer Franz Balder Treffen, welcher hochbrisantes Material für ihn hat. Balder ist weltweit führend in der Entwicklung künstlicher Intelligenz. Unmittelbar bevor Blomkvist zum Treffen erscheint, wird Balder ermordet. Sein schwer autistischer Sohn hat die Tat zwar gesehen, aber er redet nicht. Schnell wird klar das Franz Balder viele Feinde hat. Feinde deren Fäden bis in die höchsten Regierungskreise reichen. Anmerkung: 2005 erschien der erste Teil der Millennium Reihe um den Journalisten Mikael Blomkvist und der ständig übel gelaunten, aber hoch genialen Computer Spezialistin Lisbeth Salander. Die Reihe war auf 10 Bände ausgelegt. Noch vor der Veröffentlichung des ersten Bandes starb Larsson an den Folgen eines Herzinfarktes (Workerholic,60 Zigaretten am Tag). Mit über 60 Millionen verkaufter Bücher hat sich eine große Fangemeinde gegründet. Und schnell wurde spekuliert ob und wie es weitergeht. Hatte Larson doch mehr Titel fertig, wenn ja, wie viele? Spekulationen reißen auch nach der Veröffentlichung des vierten Romans, der von den Erben (Vater und Bruder) autorisiertem Band, nicht ab. Zuletzt will seine Lebensgefährtin drei Titel auf Larson Laptop gefunden haben. Schreibstil Die große Frage die sich stellt, kann David Lagercranz Stig Larsson Schreibstill nachahmen? Macht er etwas Eigenes? Ich finde man muss schon sehr genau hinsehen, um Unterschiede festzustellen. Für mich muss es auch nicht 100 % identisch sein. Die Geschichte muss stimmen und das tut sie. Das Buch ist leicht lesbar und es kommen wieder, wie schon in den ersten Teilen, viele Erzzählstränge zusammen. Charaktere Die Charaktere werden wie immer sehr genau beschrieben. Selbst ein Taxifahrer bekommt eine halbe Seite gewidmet, in der, der Leser, alles Wissenswerte über den Charakter erfährt. Lisbeth Salander ist wieder der Charakter. an dem sich alle Geister scheiden ,ob man sie mag oder nicht, muss der Leser für sich ausmachen. Mein Fazit Das Romane von anderen Schriftstellern weiter geschrieben werden, ist nicht neu. Für den Leser stellt sich die Frage, ob der Autor dem gerecht wird. Ich finde David Lagercrantz hat eine gelungene Fortsetzung geschrieben, nicht besser, aber sehr gut lesbar, auch für Quereinsteiger. Die Geschichte hat viele Handlungsstränge. Wie schon in den ersten Teilen geht es nicht nur um die Geschichte des ermordeten Programmierers, aber genau das macht die Serie aus. Es geht sehr viel um Computer-Spionage. Hacken von Computern. Es kann durchaus sein, dass das einigen Lesern nicht gefällt. Auf Grund der in die Geschichte eingebauten Erklärungen ist es aber für jeden verständlich, das gilt auch für die Erklärungen rund um den autistischen Sohn. Ein gelungener Auftakt, der aber mit den ersten teilen nicht mithalten kann, aber vielleicht muss man dem Autor eine Chance geben. Wie und ob es weiter geht, wir werden sehen. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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Weit entfernt von Stieg Larson
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 23.11.2015

Von der Spannung weit entfernt von Stieg Larson's Originalen. Teilweise sehr langatmig und bei weitem nicht so fesselnd wie die ersten drei Bände. Ich bin etwas enttäuscht.

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Hälfte Larsson, Hälfte Lagercrantz
von Lasszeilensprechen aus Lübeck am 18.10.2015

Unmittelbar nach der Rückkehr des renommierten Mathematikers Frans Balder wird dieser tot aufgefunden. Interessant ist sein Tod insofern, dass er an einem wichtigen Forschungsprojekt zur künstlichen Intelligenz arbeitete und offensichtlich seine Erfolge nicht mit der Firma teilen wollte, bei der er zuvor in den USA arbeitete. Mikael Blomkvist, dessen... Unmittelbar nach der Rückkehr des renommierten Mathematikers Frans Balder wird dieser tot aufgefunden. Interessant ist sein Tod insofern, dass er an einem wichtigen Forschungsprojekt zur künstlichen Intelligenz arbeitete und offensichtlich seine Erfolge nicht mit der Firma teilen wollte, bei der er zuvor in den USA arbeitete. Mikael Blomkvist, dessen Karriere praktisch vor dem Aus ist, ist plötzlich an einer großen Story dran: Frans Balder hatte ihn direkt vor seinem Tod kontaktiert, um geheime Infos preiszugeben. Nun da jegliche Spur fehlt, fällt Blomkvist nur eine Kontaktperson ein, die er kontaktieren kann. Und so hinterlässt er eine kryptische Nachricht an Lisbeth Salander auf seinem PC. Diese hat gleichzeitig die NSA in höchste Aufregung versetzt, nachdem ein(e) Hacker(in) in ihr Netz eingedrungen ist… Balders autistischer Sohn August wird Zeuge des Mordes. Er spricht zwar nicht, kann aber sehr wohl Personen zeichnen – und damit auch den Täter – und ist sehr begabt, was Mathematik angeht. Leider gibt es in den Ämtern, die sich um August Schutz kümmern sollen, ein paar offene Stellen, und so sieht sich Lisbeth gezwungen, sich der Obhut des Jungen anzunehmen. Als bekennender Fan der Millennium-Trilogie schaffte es „Verschwörung“ gleich auf meine Wunschliste. Ich war ziemlich gespannt, auch wenn ich keine 1:1 Kopie erwartete. Ich muss sagen, dass ich den ersten Teil absolut gelungen fand. Wie in den bereits vorherigen Teilen baut sich die Geschichte allmählich auf, es werden nach und nach Verbindungen geschaffen und auch die Rolle von Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ist glaubwürdig. So steht Millennium mal wieder kurz vor der Pleite und nur noch eine Riesenstory kann wohl ein Comeback bringen. Schwierig für Blomkvist, der sich doch vor technischen Erneuerungen sträubt, welche nun genau für den Aufschwung sorgen sollen. Währenddessen lebt Lisbeth wieder für sich zurückgezogen und zieht als „Wasp“ wieder ein paar Fäden in der Hackergemeinde. Nachdem sie wieder mal Mikaels PC ausspioniert, erhält sie so seine Anfrage um Mithilfe. Nun zu den Punkten, die mir nicht so gut gefallen haben: Es werden viele Personen eingeführt, ja beinahe sogar zu viele. Bei einigen von ihnen habe ich mich letztens Endes gefragt, wozu sie dienten, da sie irgendwie keinen weiteren Zweck erfüllten. Die Mitte des Buches habe ich regelrecht als Cut empfunden. Vor allem Lisbeths Motive ändern sich allmählich von rein persönlichen Rachegelüsten zu recht politischen. Das passt nicht zu der Lisbeth, die mir aus der Trilogie bekannt ist. Generell wirken die beiden etwas glatter und das Geschehen weniger düster als sonst. Das zentrale Thema zur künstlichen Intelligenz und Industriespionage, verbunden mit Verschwörungen innerhalb der NSA, war mir dann doch etwas zu abgehoben. Das Ende ist mir leider viel zu sachlich. Haben Blomkvist und Salander eine Menge aufgedeckt, bleiben doch viele Fragen erst offen. Diese werden dann einfach so „abgearbeitet“ und von anderen Figuren erzählerisch beantwortet. Hier fehlte mir der investigative Part der beiden, der sonst so eine zentrale Rolle spielt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass man im ersten Part wirklich einen Stieg Larsson in den Händen hält und seine lieb gewonnen Protagonisten Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander noch einmal erleben darf. Die zweite Hälfte ist dann vor allem weniger gesellschaftskritisch und von menschlichen Abgründen durchdrungen als sonst der Fall. Das Ende war für mich recht unbefriedigend, daher vergebe ich 3 Sterne.

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Nicht so spannend
von Sonja Wagener am 01.10.2015

Puh, endlich habe ich das Buch beendet. Ich habe echt lange dafür gebraucht. Immer wieder habe ich es weggelegt und andere Bücher zwischendurch gelesen. Und das obwohl ich absoluter Blomkvist und Salander Fan bin. Ich habe Stieg Larssons Trilogie verschlungen und wirklich geliebt. Ich war auch ehrlich skeptisch: Soll ich... Puh, endlich habe ich das Buch beendet. Ich habe echt lange dafür gebraucht. Immer wieder habe ich es weggelegt und andere Bücher zwischendurch gelesen. Und das obwohl ich absoluter Blomkvist und Salander Fan bin. Ich habe Stieg Larssons Trilogie verschlungen und wirklich geliebt. Ich war auch ehrlich skeptisch: Soll ich das Buch lesen oder nicht. Die Meinungen gehen hier ja wirklich sehr weit auseinander... Ich muss sagen ich wünschte ich hätte es nicht gelesen. Und wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, dann hätte ich auch bereits nach 200 Seiten aufgegeben. David Lagercrantz Schreibstil ist so ganz anders als der von Stieg Larsson. Natürlich war mir vorher bewusst, dass es nicht gleich sein wird. Wie soll es auch? Es sind ja zwei unterschiedliche Menschen. Allerdings ist mir Lagercrantz Schreibstil viel zu sachlich und viel zu detailliert. Mich interessiert nicht bis ins kleinste Detail wer was wann und warum getan hat. Wie Autismus sich äußert. Wenn ich das wissen wollen würde, würde ich mir ein Sachbuch drüber kaufen. Durch diese ausschweifende und kleinliche Schreibart hat mich Lagercrantz wirklich an den Rand meiner Verzweiflung gebracht. Immer wieder habe ich mich dabei erschwischt wie ich die Seiten nur so überflogen habe und meine Gedanken abschweiften. Ich konnte keine Bindung zu Salander und Blomkvist aufbauen. Es geht auch gar nicht darum, dass er schlecht schreibt. Bestimmt nicht. Das Buch ist mit Sicherheit sehr anspruchsvoll und kann wahrscheinlich auch die Zahlen und Fakten Menschen unter uns bestens unterhalten. Ich jedoch, bin ein absoluter Gefühlsmensch und brauche das auch in den Büchern, um Spaß beim Lesen zu haben. Eine solide Fortsetzung, die in meinen Augen aber bei weitem den Originalen nicht das Wasser reichen kann. Der Schreibstil war mir zu sachlich und detailliert. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Jedoch denke ich, dass das hier absolut Geschmackssache ist. Für mich reicht es jedoch nur für 3 von 5 Punkten

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Lagercrantz ist nicht Stieg Larssson
von einer Kundin/einem Kunden aus Sandersdorf am 03.09.2015

Das Buch erreicht nicht das Niveau der Original-Bücher von Stieg Larsson. Es ist in Passagen zu langatmig und wirkt teilweise belehrend. Der Anteil von Stieg Larsson ist eigentlich nicht zu erkennen, der Name ist aber bestimmt gut für den Verkauf.

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Schwach.....
von einer Kundin/einem Kunden aus Hornstein am 29.09.2015

Die Millenium-Trilogie habe ich seinerzeit verschlungen. David Lagercrantz kann Stig Larson nicht einmal den kleinen Finger reichen. Lagercrantz mag ein guter Schriftsteller sein, aber so ein Werk fortzusetzen, das hat er meines Erachtens nicht geschafft. Erst ab Seite 302 beginnt die Geschichte schleppend, aber dennoch interessanter zu werden. Ein... Die Millenium-Trilogie habe ich seinerzeit verschlungen. David Lagercrantz kann Stig Larson nicht einmal den kleinen Finger reichen. Lagercrantz mag ein guter Schriftsteller sein, aber so ein Werk fortzusetzen, das hat er meines Erachtens nicht geschafft. Erst ab Seite 302 beginnt die Geschichte schleppend, aber dennoch interessanter zu werden. Ein Buch, das mich nicht schon nach den ersten Seiten fesselt, lese ich prinzipell nicht weiter. Dieses mal wollte ich es "wissen" und habe mich bis zum Ende durchgerungen. Leider ging es meinen Freunden nicht anders, auch diese waren mehr als enttäuscht, da kann auch das rührige Ende nicht darüber hinweghelfen. Fazit: Stig Larson ist nicht zu ersetzen

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Langweilig linear
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 16.09.2015

Die Farben um Lisa Salander und Mike Blomquist verblassen in einer lanweilig linearen Geschichte, die die Tiefe von Stig Larsson (SL) vermissen lassen. Als Hintergrund dient ein autistisches Kind mit Supertalent (Savant), ein absehbares NSA Bashing und zwei müden Darstellern, die plötzlich Heldenhaftes bewirken. Der Handlungstsrang ist linear, absehbar... Die Farben um Lisa Salander und Mike Blomquist verblassen in einer lanweilig linearen Geschichte, die die Tiefe von Stig Larsson (SL) vermissen lassen. Als Hintergrund dient ein autistisches Kind mit Supertalent (Savant), ein absehbares NSA Bashing und zwei müden Darstellern, die plötzlich Heldenhaftes bewirken. Der Handlungstsrang ist linear, absehbar und farblos. Weit entfernt von SL's parallelen Handlungsstrukturen, die sich spannend, farbig und abwechslungsreich entwickeln. Ich habe in meiner Imagination keine Farbrn und Gerüche wahrgenommen, mich nicht überrascht in anderen Kulturkreisen und spannenden Handlungssträngen wiedergefunden, sondern mich mit einer langweiligen Nerdstruktur von Informatikern und russischen Mafiosi erlebt. 0815 und langweilig.

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