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Tödliche Camargue

Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (2)

(5)
August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden in die Camargue gerufen: Ein schwarzer Kampfstier ist ausgebrochen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörnern aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so sieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat.
Der Tote ist Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins, Modeintellektueller aus Paris, Fernsehberühmtheit. Er war in der Camargue, um einen großen Artikel über Vincent van Gogh zu schreiben. Doch was sollte das mit dem Anschlag zu tun haben? Während ein fröhlicher Bautrupp das alte Dach von seiner halb verfallenen Ölmühle abträgt, aber kein neues eindeckt, stößt Blanc bei seinen Ermittlungen auf Cohens unvollendete Reportage, die gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst aussieht und auf eine alte, tödliche Geschichte, die jeder, aber auch wirklich jeder vergessen will. Mit seinem zweiten Fall kommt Blanc seiner neuen Heimat ein Stück näher. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.

Bisher erschienen:
Mörderischer Mistral. Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (2014)
Rezension
"Schmeckt leicht wie ein eisgekühlter Sommerwein und schimmert tiefdunkel wie die weiten Sümpfe der Camargue. Ein Sommerkrimi, bien sur, aber was für einer!"
Elisabeth Herrmann, BILD

" Voller französischem Charme und spannend bis zum Schluss."
Michael Fehst, WAZ

"Klasse Bilder, die hier mit Worten gemalt werden. Daneben bietet "Tödliche Camarque eine fesselnde kunstgeschichtliche Vorlesung." MITTELHESSISCHE ZEITUNG

"Ab in den Sommerurlaub? Dann dieses Taschenbuch als Reiselektüre mit einpacken."
Miriam Fehlbus, STADER TAGEBLATT

"Wärmt und zugleich mit heller Augustsonne und Meeresglitzern."
Britta Heidemann, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE

"Wer eintauchen möchte in die provenzalische Lebensart, wird diesen Krimi mit Gewinn lesen."
Lerke von Saalfeld, SWR2
Portrait
Cay Rademacher, geboren 1965, ist Redakteur bei GEO Epoche. Bei DuMont erschienen seine Kriminalromane Der Trümmermörder (2011), Der Schieber (2012) und Der Fälscher (2013) sowie Mörderischer Mistral (2014) und Tödliche Camargue (2015), die ersten beiden Fälle für Capitaine Roger Blanc. Cay Rademacher lebt mit seiner Familie in der Nähe von Salon-de-Provence in Frankreich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 14.10.2015
Serie Capitaine Roger Blanc 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9785-8
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 213/136/26 mm
Gewicht 367
Auflage 3. Auflage
Buch (Paperback)
15,50
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Provenzalische Hitze
von leseratte1310 am 26.09.2015

Provence im August – die Hitze ist unerträglich. Auf der Straße liegen zwei Tote, ein Mann, der von einem Stier auf die Hörner genommen wurde und der Stier, der erschossen wurde. Es sieht eigentlich wie ein Unfall aus, doch Roger Blanc hat so seine Zweifel. Er schaut genauer hin... Provence im August – die Hitze ist unerträglich. Auf der Straße liegen zwei Tote, ein Mann, der von einem Stier auf die Hörner genommen wurde und der Stier, der erschossen wurde. Es sieht eigentlich wie ein Unfall aus, doch Roger Blanc hat so seine Zweifel. Er schaut genauer hin und entdeckt, dass das Gatter nicht aus Versehen offen war. Das Buch liest sich angenehm flüssig und von Anfang fühlt man sich nach Südfrankreich versetzt, so dass man den Mistral auf der Haut spürt, den Lavendelgeruch in der Nase und die Reisfelder vor Augen hat. Nach „Mörderischer Mistral“ ist dies der zweite Band, in dem Capitaine Roger Blanc ermittelt. Es ist für das Verständnis aber nicht notwendig, den Vorgängerband zu kennen. Blanc verfolgt beharrlich einige Fährten und hat auch einige Verdächtige, die allesamt etwas eigenwillig sind. Dabei sollte er sehr vorsichtig vorgehen, denn er wurde erst kürzlich von Paris aus strafversetzt und einige seiner Verdächtigen habe gute Verbindungen in Paris. Außerdem ist man bei der Polizei sowieso der Meinung, dass es sich um einen Unfall handelt. Auch sein Kollege Marius Tonon hat keine rechte Lust, den Vorgang weiter zu verfolgen, er genießt lieber seinen Pastis oder seinen Wein. Trotzdem steht er Roger zur Seite. Besonders die Computerspezialistin Fabienne Souillard verschafft Blanc Informationen, die in weit in die Vergangenheit führen. So geht es um einen verschwundenen van Gogh und einen Mord durch Terroristen in den Achtzigern. Neben den Ermittlungen, die sich schwierig gestalten, hat Roger auch privat einige Probleme. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, seine heimliche Geliebte Aveline ist die Frau sein Feindes Vialaron-Allègre und das Dach seines Hauses ist nicht mehr dicht. Toll finde ich es auch, wenn Roger Cohen bei seinen Ermittlungen mit einer Ente unterwegs ist. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer denn nun den Stier auf den Journalisten Albert Cohen losgelassen hat. Auch wenn man alles erwartet bei solch einem Fall, fand ich das Ende dennoch überraschend. Ein spannender Krimi mit toller Atmosphäre.

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Zweiter Fall für Capitaine Roger Blanc in der Provence
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 25.09.2015

Die Hitze des August hat die Provence fest im Griff, am liebsten würde man sich tagsüber im Schatten verkriechen. Ausgerechnet jetzt wird ein bekannter Journalist von einem Kampfstier auf die Hörner genommen. Alles deutet zunächst auf einen Unfall hin, bis Capitaine Roger Blanc Hinweise darauf findet, dass das Gatter... Die Hitze des August hat die Provence fest im Griff, am liebsten würde man sich tagsüber im Schatten verkriechen. Ausgerechnet jetzt wird ein bekannter Journalist von einem Kampfstier auf die Hörner genommen. Alles deutet zunächst auf einen Unfall hin, bis Capitaine Roger Blanc Hinweise darauf findet, dass das Gatter absichtlich geöffnet wurde. Dieser Krimi ist bereits der zweite Fall für den in die Provence strafversetzten Polizisten Roger Blanc, aber man kann ihn gut ohne Vorkenntnisse von Band 1 lesen, so wie ich es auch getan habe. Es handelt sich eher um einen ruhigen Krimi mit viel Tiefgang und sehr viel Lokalkolorit. Was aber nicht bedeutet, dass die Handlung nicht spannend ist, Im Gegenteil, der Autor legt so viele Spuren, dass ich mir bis zum Schluss nicht sicher war, ob überhaupt ein Mord vorliegt, wer der Mörder sein könnte und wo sein Motiv liegt. Und während Capitaine Blanc zusammen mit seinen Kollegen die einzelnen Puzzleteilchen aufdeckt und zusammensetzt, erfährt der Leser jede Menge über provencalische Stierkämpfe, über die Zeit van Goghs in Arles, über provencalische Lebensart u.v.m. Capitaine Roger Blanc hadert immer noch mit seinem Schicksal, das ihn von Paris in die Provence strafversetzt hat. Sein Kollege Marius Tonon kämpft mit seinen eigenen Dämonen und erschien mir oftmals recht träge. Dagegen ist Fabienne Souillard, die Computerspezialistin, eine echte Hilfe für Roger. Im Endeffekt ergänzt sich das Team aber ziemlich gut, weil sie sich gegenseitig auf Lücken und Schwächen in ihren Überlegungen aufmerksam machen. Privat läuft es für Roger ebenfalls nicht so gut: seine Frau hat sich von ihm getrennt und ist mit den Kindern in Paris geblieben. Außerdem unterhält Roger eine geheime Affäre mit der Frau seines größten Pariser Feindes. Ein tolles Buch, das vielmehr als nur ein raffiniert gestrickter und intelligenter Krimi ist, sondern den Leser an dem Leben in der Provence teilhaben lässt. Man möchte nach dem Lesen am liebsten direkt zu den Schauplätzen des Buches fahren. In jedem Fall werde ich jetzt noch den ersten Band „Tödlicher Mistral“ lesen und hoffe sehr, dass es mit Roger und seinen Kollegen weitergehen wird.

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Inhaltsstarker Lokalkrimi
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2015

Der Autor bedient auch in seinem 2. Buch alle Inhalte eines wirklich guten Krimis. Ein Exemplar bereichert schon die Hausbibliothek eines Mas in der Camargue .Zitat der Hofbesitzerin " Sehr spannend !"

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Ein solider, unterhaltsamer Krimi aus der Provence
von Wedma am 02.12.2015

Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, Spieldauer: 10 Stunden und 23 Minuten, gelesen von Oliver Siebeck. Es ist ein solider, gekonnt aufgebauter Krimi mit spannenden Figuren, einem recht ausgeprägten Bezug zur Kunst und Politik, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Gute, intelligente Unterhaltung. In der sengenden Augusthitze untersuchen Roger... Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, Spieldauer: 10 Stunden und 23 Minuten, gelesen von Oliver Siebeck. Es ist ein solider, gekonnt aufgebauter Krimi mit spannenden Figuren, einem recht ausgeprägten Bezug zur Kunst und Politik, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Gute, intelligente Unterhaltung. In der sengenden Augusthitze untersuchen Roger Blank, ein aus Paris in die Provence versetzte Capitaine und seine Kollegen den Tod von Albert Cohen. Er war ein Reporter eines Politmagazins, TV-Star, von dem man nicht gleich vermuten würde, dass er durch die Camargue mit dem Rad unterwegs ist. Sein Tod ist schon recht skurril: ein Kampfstier hat ihn aufgeschlitzt. Vordergründig sieht es nach einem Unfall aus. Roger Blank will aber das Ganze nicht dabei bewenden lassen und ermittelt zunächst, als ob es ein Mord gewesen wäre. Es stellt sich heraus, dass Albert Cohen im Haus seines Verlegers wohnte und einen Artikel über Vincent van Gogh für sein Magazin schreiben wollte. Aber wie und warum es zu Cohens Tod kam, ob wegen seiner Recherchen zu van Gogh oder aus einem anderen Grund, das will Captaine Blank genauer unter die Lupe nehmen. Dieser Fall hört sich fast wie eine Gesellschaftsstudie an: Der Bezug zur Politik ist schon recht präsent, ob heute, egal, dass Provence weiter weg vom Paris liegt, die Strippen werden immer noch dort gezogen, oder vor paar Jahrzehnten, als eine terroristische Gruppierung einige Morde auch im Süden verübt hatte. Die Probleme von Blancs Kollegin, die vor der Hochzeit mit ihrer Lebensgefährtin vom Bürgermeister die Steine in den Weg gelegt bekommt, kommen hier und dort zur Sprache. Die hohen Politiker in Paris und die jungen Leute in der Provence, die Drogen als festen Bestandteil des Lebens erachten, etc. all diese Dinge lassen an eine kritische Analyse der heutigen franz. Gesellschaft denken. Zugleich ist es eine Art Kunststudie, die Geschichte ungemein bereichert: Der Bezug zur Kunst durch die Untersuchungen zu van Gogh erlaubt einige ungewöhnliche Einblicke in sein Leben und die Wahrnehmung seiner Künstlerperson und ihrer Bedeutung heute. Die Morduntersuchung an sich ist der Motor der Handlung und hält alle Stränge zusammen, obschon ich einen guten Tipp gleich zu Anfang hätte, wer der Mörder ist. Aber das ist vor dem reichhaltigen Hintergrund nicht weiter von Bedeutung. Die Figuren sind spannend, haben alle ihre eigenen Geschichten und auch die Mordmotive. Die Begegnung mit ihnen hat für unterhaltsame Stunden gesorgt. Etwas zum legendären roten Reis aus der Camargue erfährt man auch so ganz nebenbei. Das heimische Werkeln fiel damit wesentlich leichter aus. Ich war so von diesem Krimi begeistert, dass ich gleich den ersten Fall mit Roger Blanc als Hörbuch geholt habe. Oliver Siebeck hat wunderbar gelesen. Auch Frauenfiguren gelingen ihm sehr gut. Seine Stimme passt zu der Geschichte und ihrem südfranzösischen Flair. Danach geht einem fast so, als ob man in der Provence Urlaub gemacht hätte. Fazit: Für all diejenigen, die etwas für Kunst, Geschichte und Politik übrig und nichts gegen eine Reise in die Provence, bzw. Camargue, wie ein Glas Rosé einzuwenden haben. Dafür gibt es vier hell leuchtende Sterne und eine Hörempfehlung.

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Ein Journalist, ein Kampfstier und die Wahrheit über Vincent van Gogh
von Barbara Diehl am 29.09.2015

Es ist August in der Provence, die Temperaturen sind unerträglich, die Hitze flimmert über dem Asphalt. Capitain Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden zu einem Unfall in die Carmargue gerufen. Dort ist ein sehr wertvoller und hoch prämierter Kampfstier mit einem Radfahrer kollidiert und für beide Parteien... Es ist August in der Provence, die Temperaturen sind unerträglich, die Hitze flimmert über dem Asphalt. Capitain Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden zu einem Unfall in die Carmargue gerufen. Dort ist ein sehr wertvoller und hoch prämierter Kampfstier mit einem Radfahrer kollidiert und für beide Parteien ging dieser Zusammenstoß nicht gut aus. Für den Radfahrer nicht, weil der Stier ihn ziemlich übel auf die Hörner genommen hatte, und für den Stier nicht, weil er von der örtlichen Polizei erschossen wurde. Bei dem Toten handelt es sich um Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins. Cohen hielt sich in der Provence auf, um für einen Artikel über Vincent van Gogh zu recherchieren. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem schrecklichen Unfall aus und Kollege Tonon würde schon gerne am nächsten Tag die Akte Cohen schließen. Bei näherem Hinsehen jedoch, fallen Roger Blanc einige Ungereimtheiten auf, die eher auf einen Mord als auf einen Unfall hinweisen und so fängt er an, den Dingen auf den Grund zu gehen. Im Zuge seiner Recherchearbeit, gräbt er die eine oder andere längst vergessen geglaubte Leiche im Keller seiner Verdächtigen aus. Damit macht er sich nicht unbedingt Freunde. "Tödliche Carmargue" ist der 2. Fall für Capitain Roger Blanc, der aufgrund einer Strafversetzung in der Provence gelandet ist. Um das vorliegende Buch zu verstehen, ist es nicht notwendig "Mörderischer Mistral" gelesen zu haben. Man kann die Handlung des Buches auch ohne Vorkenntnisse verstehen. Für mich war z. B. nicht wichtig zu wissen, warum Blanc strafversetzt wurde. Die Auflösung dazu gibt es jedoch vermutlich in "Mörderischer Mistral". Capitain Roger Blanc steht zur Zeit nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Seit seiner Versetzung in die Provence, wohnt er in einer alten Ölmühle, die neben einem kaputten Dach auch mit Holzwürmern im Dachgebälk aufwarten kann. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und wohnt mit den Kindern in Paris. Blanc geht eine Affaire mit einer Dame ein, deren Ehemann ihm mächtige Scherereien bereiten kann, sollte dieser jemals hinter diese Liaison kommen. Auf seiner Dienststelle hat Blanc nicht viele Freunde. Um genau zu sein nur seinen Kollegen Tonon, der mit seinen eigenen Schatten der Vergangenheit kämpft, und seine lesbische Kollegin und IT-Spezialistin Fabienne Souillard, die um die Anerkennung ihrer gleichgeschlechtlichen Ehe kämpft. Aber auch wenn jeder der 3 große private Probleme hat, so ergänzen sie sich als Ermittler-Team hervorragend. Während Blanc in Sachen Polizeiarbeit vor Ort richtig viel Biss zeigt, ist Tonon eher dafür zuständig die Gedanken zum Fall zu sortieren und Fabienne hackt sich in jedes Handy bzw. in jedes Laptop ein, wenn es darum geht Beweise zu finden und Spuren zu sichern. Blanc und Fabienne habe ich gleich ins Herz geschlossen, Tonon macht es mir etwas schwer. Ab und an hat er einen Totalausfall aufgrund alkoholischer Exzesse und im Buch wird nicht auf die Dämonen eingegangen, die Tonon heimsuchen. Deswegen kommt er hier bei mir nicht so gut weg, weil er nach außen hin einfach nur das Bild eines versoffenen Polizisten abgibt. Vielleicht (hoffentlich) gibt es dazu im 3. Band eine kleine Auflösung. Cay Rademacher versteht es, in seinem ruhigen und wenig blutigen Krimi, den Leser über 304 Seiten bei der Stange zu halten. So wie Blanc zwischenzeitlich schon mal den Überblick darüber verliert, ob es tatsächlich Mord war oder nicht doch ein Unfall gewesen sein könnte, so geht es auch dem Leser ....... jeder, der von Blanc verhört wird, ist auf eine gewisse Art und Weise verdächtig, aber es gibt nichts greifbares, woran man das festmachen könnte. Ich hatte schon auf recht früh einen Hinweis gefunden, der auf den Mörder hinweist. Bis zum Schluss war ich trotzdem im Unklaren, ob ich damit richtig lag oder auf einer absolut falschen Fährte war. Dass in der Carmargue Stierkämpfe stattfinden, bei denen der Stier nicht verletzt/getötet wird, das wusste ich. Aber ich wusste nicht, dass dort auch Reis angebaut wird. Da ich sehr sehr gerne einmal zur Lavendelblütenzeit in die Provence reisen möchte, werde ich mir das dann genauestens vor Ort anschauen.

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Cay Rademacher, ein excellenter Erzähler/Schriftsteller
von einer Kundin/einem Kunden aus Dormagen am 06.09.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Die Vermittlung der Camargue könnte nicht besser sein. Jemand der Südfrankreich schon einmal bereist hat erlebt es neu mit "aha Effekt", ob Provence oder Camargue. Die Landschafts-/Klima-/Mentalitätsbeschreibung kommt zu 100 % dem Leser nahe. Der Kriminalfall tritt etwas in den Hintergrund aber das Umfeld fesselt mehr als der Fall... Die Vermittlung der Camargue könnte nicht besser sein. Jemand der Südfrankreich schon einmal bereist hat erlebt es neu mit "aha Effekt", ob Provence oder Camargue. Die Landschafts-/Klima-/Mentalitätsbeschreibung kommt zu 100 % dem Leser nahe. Der Kriminalfall tritt etwas in den Hintergrund aber das Umfeld fesselt mehr als der Fall selbst. Das etwas fatalistische Ende wird einschränkungslos vom Leser akzeptiert. Man sollte Cay Rademacher animieren weiterzuschreiben, allerdings sollte man ihm Zeit lassen die hervorragende Qualität seiner Bücher beizubehalten. Chapeau vor diesem Schriftsteller.

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Empfehlenswert
von Bernd Wurch aus Ennepetal am 02.08.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Der Autor nimmt den Leser mit in eine Landschaft und zu seinen Bewohnern. Er zeigt sie in fein gezeichneten Charakteren. Die Story wird spannend erzählt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe.

Probleme mit seinem altersschwachem Haus sowie ein mysteriöser Todesfall mit einem Kampfstier machen Capitaine Blanc in seinem 2.Fall zu schaffen. Noch besser als der Vorgänger !

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von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2016
Bewertetes Format: Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe.

Ein bizarrer Unfall, der vielleicht doch keiner war? Ein bekannter Journalist mit einer brisanten Story hatte vielleicht doch mehr Feinde als gedacht. Unbedingt lesen.

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Sehr stimmungsvoller und atmosphärisch dichter Provence Krimi mit leichten Schwächen im Plot
von einer Kundin/einem Kunden aus Gersfeld am 11.07.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Rademacher hat eine gute flüssige Schreibe, schöne Formulierungen und Sätze und versteht es wirklich gut Stimmung und atmosphärisches "Feeling" in seine schönen Worte fließen zu lassen, Land und Leute sind toll beschrieben. Wenn ich noch ein paar Bände um den Ermittler Roger Blanc lese muss ich da wohl wirklich... Rademacher hat eine gute flüssige Schreibe, schöne Formulierungen und Sätze und versteht es wirklich gut Stimmung und atmosphärisches "Feeling" in seine schönen Worte fließen zu lassen, Land und Leute sind toll beschrieben. Wenn ich noch ein paar Bände um den Ermittler Roger Blanc lese muss ich da wohl wirklich noch hinfahren, so sehr spricht mich das an. Liegen also hier eindeutig die Stärken des Autors, so hat die Geschichte selbst ein paar Schwächen und wirkt wiederum hie und da etwas zu konstruiert. Trotzdem fußt sie auf einer ungewöhnlich bizarren Grundidee, die Mordwaffe ist diesmal ein provenzialischer Kampfstier! Man macht mit dem vorliegenden Buch jedenfalls keinen Fehler und es gehört für mich auch zu den besseren. Ich werde Herrn Rademacher als Leser vorerst erhalten bleiben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe.

Auch die Camargue ist nicht immer so friedlich wie sie scheint. Ein spannungsgeladener Kriminalroman!

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