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Tintenherz

(5)
Mortimer "Mo" Folchart (Brendan Fraser) ist Buchbinder und hat eine besondere Leidenschaft für Bücher. Seit Jahren reist er mit seiner Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) von Ort zu Ort, um verschiedene Antiquariate zu besuchen. Als Mo und Meggie wieder einmal ein Antiquariat aufsuchen, vernimmt Mo Stimmen, wie er sie seit Jahren nicht mehr gehört hat. Und als er den Stimmen folgt erschaudert er vor dem Anblick des Buches, aus dem sie kommen: Es ist "Tintenherz". Genau dieses Buch sucht Mo, seit Meggie drei Jahre alt war damals nämlich ist ihre Mutter Resa in dieser mystischen Welt verschwunden. Mo hat die seltene Gabe, Figuren und Wesen aus Büchern hinaus und in unsere Welt hineinlesen zu können. Für jedes herausgelesene Wesen verschwindet ein Mensch in die Welt des Buches. So gelangte einst Staubfinger (Paul Bettany) aus dem Roman "Tintenherz" in die reale Welt - aber nicht nur er: Auch der Schurke Capricorn (Andy Serkis) verließ auf diese wundersame Weise die Welt von "Tintenherz". Dafür verschwand damals Meggies Mutter Resa in dem Roman, dessen letztes Exemplar Mo seit Jahren verzweifelt sucht, um seine Frau daraus befreien zu können.
RezensionBild
Die Bildqualität der unverständlicherweise nur in 1,78:1 vorliegenden Version von TINTENHERZ bewegt sich leider nur im Mittelfeld. Der allgemeine Schärfegrad könnte durchweg besser sein, Kontrast, Schwarzwert und Farbwiedergabe bewegen sich im akzeptablen Rahmen, bieten jedoch noch genügend Spielraum nach oben. So vermittelt das Bild die meiste Zeit einen etwas \"soften\" Eindruck, Details werden nicht allzu gut herausgearbeitet. Dies gilt für Nahaufnahmen wie auch Einstellungen in der Totalen. Gerade bei hellen Totalen enttäuscht das Bild jedoch etwas. Durch den Einsatz eines Erdgelb- bzw. Sepiafilters wird die bereits nur mittelmäßige Farbwiedergabe noch ein Stück weiter ins blasse gerückt, so dass das Bild dann in entsprechenden Szenen doch stark an Plastizität einbüßt. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich das gemeinsame Kaffeetrinken am See beim Besuch der Großtante.
Ansonsten gibt es nichts Gravierendes auszusetzen. Das Hintergrundrauschen befindet sich einheitlich auf einem nicht als störend empfundenen Niveau und auch die Kompression hält sich bedeckt. Analoge Verunreinigungen oder eine sichtbare Artefaktbildung konnte der Rezensent nicht ausmachen.
Gesondert sollte jedoch noch auf die Angabe bezüglich des Bildformats auf der Hülle hingewiesen werden. Das Bildformat wird fälschlicherweise mit 2,35:1 angegeben. Hier muss Warner ein Fehler unterlaufen sein, da sich auf der Disk, wie bereits erwähnt, nur eine Bildspur in 1,78:1 finden lässt. Die Wahl des Formats an sich sowie die falsche Angabe auf der Hülle sind ärgerlich und fließen negativ in die Wertung mit ein.
RezensionTon
Die beiden vorhandenen Tonspuren (Deutsch DD5.1, Englisch DD5.1) befinden sich ähnlich wie die gebotene Bildqualität im durchschnittlichen Bereich. Das allgemeine Klangbild wirkt in sich recht geschlossen und vermittelt wenig Räumlichkeit, was unter anderem auch an den spärlich über die Rearspeaker eingesetzten Split- und Umgebungseffekten liegt. Entschädigend dafür erscheint die Front jedoch recht gut strukturiert und auch die Sprachwiedergabe bietet über den gesamten Filmverlauf keinen Grund zur Beschwerde, wobei hier die englische Spur besser gefällt. Im Deutschen wirkt der Sprachbereich etwas höhenlastig, was eine leichte Schärfe und unnatürliche Betonung diverser S-Laute zur Folge hat.
Damit der Film tonal auch dem jüngeren Publikum entspricht, wurde offensichtlich der Dynamikbereich etwas zurück gefahren. Der dargebotene Maximalpegel bleibt selbst in den actionreichsten Szenen noch relativ nachbarschaftsfreundlich. Insgesamt wirkt der Sound jedoch recht ausgewogen.
RezensionBonus
Leider hat Warner hier deutlich gespart. Neben den beiden Tonspuren sowie deutschen (normal und für Hörgeschädigte) und englischen Untertiteln befinden sich leider nur zwei Bonusfeatures auf der Disk. Hierbei handelt es sich einmal um \"Eliza liest uns etwas vor\" und dem amerikanischen Kinotrailer. Zwar wurden beide Features in einer guten Bild- und Tonqualität auf die Scheibe gepackt, aber in der Summe ist das einfach zu wenig. Zumindest ein animiertes Menü hätte man noch spendieren können.
Portrait
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig - eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann.
Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg.
2008 erhielt sie den "Roswitha-Preis" der Stadt Bad Gandersheim, den Medienpreis "Bambi", 2009 den "Jacob-Grimm-Preis" und 2015 den "Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis" sowie den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.
Zitat
Fantasy-Roman-Adaptionen werden spätestens seit DER HERR DER RINGE und vor allem HARRY POTTER in Hollywood regelrecht gemolken – jeder möchte etwas vom Kuchen abhaben. Aus genialen Romanen entstehen somit in regelmäßigen Abständen Rohrkrepierer wie etwa ERAGON oder auch TINTENHERZ.
Man kann nur vermuten wie sich Cornelia Funke gefühlt haben muss als sie zum ersten Mal die Verfilmung ihres Romans zu sehen bekam – eigentlich kann es nur das blanke Entsetzten gewesen sein. Aus dem enorm erfolgreichen und ausgezeichneten Jugend-Werk machte Regisseur Iain Softley ein mit guten Effekten ausgestattetes Schauspiel, das man so (bis auf die Effekte) sicherlich auch auf der \'Alemannischen Bühne\' hätte realisieren können. Die Darsteller, allen voran Brendan Fraser spielen einfach unterirdisch. In vielen Szenen wirkt TINTENHERZ nicht wie ein Hollywood-Film sondern vielmehr wie Schmierentheater mit Laien-Darstellern. Szenen wie der Überfall der Fantasyfiguren in der Bibliothek ziemlich zu Beginn des Filmes, lassen dem geneigten Cineasten ob der geballten inszenatorischen und schauspielerischen Unfähigkeit die Schamesröte ins Gesicht schießen. Einzig Paul Bettany schafft es sich aus dem Moloch von vor sich hin stolpernder Möchtegern-Darstellern hervorzuheben und ein Mindestmaß an Talent in die Produktion zu bringen.
TINTENHERZ ist eine herbe Enttäuschung. Nicht nur dass die Geschichte bis fast zu Unkenntlichkeit zerfleddert wurde, auch die Darsteller sind bis auf wenige Ausnahmen diesem Berufsstand eigentlich unwürdig. Warum Iain Softley, der zuvor eigentlich für durchaus anspruchsvolle und erfolgreiche Filme wie etwa K-PAX verantwortlich war, einen solchen Griff ins Klo landen konnte, fragt man sich auch noch lange nachdem der letzte Schriftzug des Abspannes von der Leinwand verschwand. Fans des Buches sollten einen Bogen um die Produktion machen, alle anderen am besten die Erwartungen weit nach unten schrauben.
Auch technisch vermag die DVD definitiv keine Begeisterungsstürme auszulösen. Bild und Ton bewegen sich gleichermaßen im Mittelfeld, stellen aber im Großen und Ganzen zufrieden, ganz im Gegenteil zu dem äußerst spärlich ausgefallenen Bonusmaterial. Abgesehen davon sollte sich zumindest der ambitionierte Heimkino-Fan von dieser Version aufgrund des „beschnittenen“ Bildformats distanzieren und zur Blu-Ray greifen. Schade, hier ist man von Warner eigentlich Besseres gewöhnt.
Subjektive Filmwertung: 3 von 10 - herbe Enttäuschungen
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 17.04.2009
Regisseur Lain Softley
Sprache Englisch, Deutsch (Untertitel: Deutsch)
EAN 7321925017632
Genre Fantasy/Abenteuer/Familie
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel (2007)
Spieldauer 102 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch)
Verkaufsrang 176
Film (DVD)
5,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Tintenherz - Der Film
von Daniela P. am 28.05.2014

Mo ist glücklicher Ehemann und Vater - und er besitzt eine seltene Gabe: Wenn er ein Buch vorliest, entspringen die Figuren ihrer Geschichte und befinden sich in der Realität. Doch dabei gibt es ein Problem: Jedes Mal, wenn eine Figur aus dem Buch herauskommt, verschwindet eine andere Person dafür... Mo ist glücklicher Ehemann und Vater - und er besitzt eine seltene Gabe: Wenn er ein Buch vorliest, entspringen die Figuren ihrer Geschichte und befinden sich in der Realität. Doch dabei gibt es ein Problem: Jedes Mal, wenn eine Figur aus dem Buch herauskommt, verschwindet eine andere Person dafür in das Buch. So auch geschehen mit Mos Frau. 12 Jahre später macht sich Mo zusammen mit seiner Tochter Meggie auf die Suche nach seiner Frau. Doch zunächst muss er das Buch "Tintenherz" finden, aus welchem er damals vorgelesen hat. Doch den Figuren aus "Tintenherz" passt das so gar nicht. "Tintenherz" ist die gelungene Verfilmung nach Cornelia Funkes gleichnamigem Bestseller. Spannend und detailgetreu gestaltet, sehenswert!

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0 0
Toller Film..
von einer Kundin/einem Kunden aus kiel am 06.07.2010

Also ich habe bisher nur den Film gesehn und muss sagen, dass mich die Story und die Charaktere sehr gefesselt haben. Auch hat er mich neugierig auf das Buch gemacht..und wenn dieses sogar NOCH besser ist als der Film..hat es sich doch schon gelohnt ;o)

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1 1
:-)
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2009

Ich hab erst den Film angeschaut und dann das Buch gelesen. Ich muss sagen das mir das Buch viel besser gefällt, es ist viel ausfürlicher. Doch wer die Bücher nicht gelesen hat und den Film anschaut wird auch begeistert sein.

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Ansammlung an Märchendarstellern
von Teller of Movies aus Köln am 21.10.2011

Mortimer erlebt mit seiner Tochter Meggie allerlei Begegnungen mit Personen aus dem Märchen Tintenherz. Er versucht vor Staubfinger zu fliehen. Aber dieser holt Verstärkung und so werden die beiden zusammen mit einer Großtante in ein Schloß entführt und im Kerker eingesperrt. Dort gibt es allerlei Fabelwesen zu sehen, die... Mortimer erlebt mit seiner Tochter Meggie allerlei Begegnungen mit Personen aus dem Märchen Tintenherz. Er versucht vor Staubfinger zu fliehen. Aber dieser holt Verstärkung und so werden die beiden zusammen mit einer Großtante in ein Schloß entführt und im Kerker eingesperrt. Dort gibt es allerlei Fabelwesen zu sehen, die alle eingesperrt worden sind. Diese entstammen aus den Büchern, die Mortimer einst alle laut vorgelesen hat. Sie finden dort auch die verschwundene Frau von Mortimer wieder. Die Geschichte der Befreiung der Frau und der Rückkehr von der Märchenwelt in die Wirklichkeit geht unter den vielen Charakteren aus verschiedenen Märchen ziemlich unter. Mortimer und später auch seine Tochter lesen verschiedene Märchenbücher laut vor. Und jedes Mal gibt es ein Kommen und Gehen der Personen aus diesen Märchen. Es dreht sich dann nur noch darum, dass zunächst Mortimer und später seine Tochter gefangen genommen werden und zum Vorlesen aus den Büchern gezwungen werden. Jedes der Märchen wird ein wenig angerissen, es erscheinen neue Schurken und Ungeheuer. Aber bald verschwinden sie schon wieder. Die Personen aus den Märchen machen sich die Errungenschaften der Neuzeit zunutze. So tragen sie Pistolen und Maschinengewehre und verwenden Klebebänder, um ihren Opfern damit den Mund zuzukleben. Aber das Umschalten zwischen den verschiedenen Märchen zerstört den Ablauf der Hauptgeschichte. Und einmal verwenden sie Personen Waffen und üben Gewalt aus. Danach aber lauschen sie nur gespannt den vorgelesenen Geschichten und wirken harmlos und reagieren ängstlich. Es bleibt unklar, warum sie die Tochter Meggie dennoch weiterlesen lassen, obwohl sich bereits ein riesiges Ungeheuer aus Rauch lautstark und mit blitzenden Augen bemerkbar macht. Die verschiedenen Fabelwesen bleiben alle weggesperrt und können nie näher betrachtet werden. Es gibt keinen roten Faden durch die Geschichte. Es wirkt alles ziemlich blass und das Zusehen wird schnell mühsam. Es gibt zu viele Szenenwechsel zwischen mehreren verschiedenen Märchen und der Wirklichkeit. Hier hat man wohl versucht, ein langes Buch in einen kurzen Film irgendwie hineinzudrücken. Wer gerne Märchenfilme sieht, der sollte besser zu etwas anderem greifen.

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Kommt natürlich nicht an das Buch ran...
von Alex am 29.05.2009

Ich habe "TIntenherz" schon zweimal gelesen und war deshalb erstmal nicht so begeistert von dem Film, doch dann habe ich versucht Film und Buch zu trennen und habe auch viel Positives entdeckt: Die Schauspieler sind toll, die Handlung ist mitreißend und jede Figur ist ausdrucksstark dargestellt. Toll, aber nicht... Ich habe "TIntenherz" schon zweimal gelesen und war deshalb erstmal nicht so begeistert von dem Film, doch dann habe ich versucht Film und Buch zu trennen und habe auch viel Positives entdeckt: Die Schauspieler sind toll, die Handlung ist mitreißend und jede Figur ist ausdrucksstark dargestellt. Toll, aber nicht vergleichbar mit dem Buch.

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Nicht überzeugend
von J. G. aus Frankfurt am 17.06.2009
Bewertetes Format: Medium: Blu-ray

Film weicht erschreckend viel vom Buch ab, was ich sehr schade finde, das das Buch einfach Klasse ist. Die Externen Bücherausschnitte werden mit keinem Wort erwähnt, obwohl ich diese mitunter am besten am Buch fand. Lieber das Buch kaufen oder das Orginal Hörspiel zum Buch.

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1 0

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Tintenherz

Tintenherz

mit Brendan Fraser , Andy Serkis , Paul Bettany , Eliza Bennett , Helen Mirren , Jim Broadbent , Sienna Guillory , Rafi Gavron , Marnix Van Den Broeke , Jamie Foreman , Matt King , Lesley Sharp

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Herr der Diebe

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