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The Next Day (Deluxe Edition)

(2)
Das erste Studioalbum seit 10 Jahren

Sich nicht den Gepflogenheiten der Musikindustrie anzupassen ist typisch David Bowie, der in seiner Karriere mehr als 130 Millionen Album weltweit verkaufte, ganz abgesehen von seinen Pioniertaten und Errungenschaften in den Bereichen Kunst, Mode, Stil und Gesellschaftskritik.

Seine außergewöhnliche Laufbahn war dabei stets geprägt von ausverkauften (Stadion-)Tourneen und Ticketverkaufsrekorden überall auf der Welt. Er gilt als einer der einflussreichsten Künstler der vergangenen fünf Jahrzehnte.

In den vergangenen Jahren war es still um ihn sein Name blieb allerdings das Objekt endloser Spekulationen, Gerüchte und Wunschdenkens. Auf die Veröffentlichung eines neuen Albums hätte allerdings keiner zu hoffen gewagt. Letzten Endes ist David Bowie jedoch ein Künstler, der schreibt und auftritt, wann er möchte... wenn er etwas zu sagen hat und nicht, wenn er etwas zu verkaufen hat.

'Where Are We Now' wurde von David Bowie geschrieben und von seinem langjährigen Studiopartner Tony Visconti in New York produziert. Zum Song inszenierte Tony Oursler ein Video, das an Bowies Zeit in Berlin erinnert. Der Clip enthält u.a. Aufnahmen der Autoreparaturwerkstatt, die sich unter der Wohnung im Berliner Stadtteil Schöneberg befand, in der er 1976 bis 1978 wohnte, dazu beeindruckende Bilder der damals geteilten Stadt. Im Text taucht dazu immer wieder die Frage auf: 'Where are we now?'.

Die Songzeile 'the moment you know, you know you know' aus 'Where Are We Now' scheint auch das Bowie-Motto 2013 zu sein.

David Bowie war tatsächlich im Studio zu einem Zeitpunkt, an dem man es am allerwenigsten erwartet hätte.

17 Tracks:

01. The Next Day
02. Dirty Boys
03. The Stars (Are Out Tonight)
04. Love Is Lost
05. Where Are We Now?
06. Valentine's Day
07. If You Can See Me
08. I'd Rather Be High
09. Boss Of Me
10. Dancing Out In Space
11. How Does The Grass Grow?
12. (You Will) Set The World On Fire
13. You Feel So Lonely You Could Die
14. Heat
15. So She (Bonustrack)
16. I'll Take You There (Bonustrack)
17. Plan (Bonustrack)
Rezension
Bereits mit der Ankündigung seines ersten Albums seit zehn Jahren entfachte David Bowie im Januar ein Medienecho ohnegleichen. So wurden sehr hohe Erwartungen geweckt. Doch diesen wird "The Next Day", eine über weite Strecken allzu nostalgische Hommage an die 70er-Jahre, nicht ganz gerecht. Die Phase, in der David Bowie in Berlin zusammen mit dem Produzenten Tony Visconti die Alben "Low" (1977), "Heroes" (1977) und "Lodger" (1979) einspielte, gilt als seine kreativste und musikalisch bis in die Gegenwart hinein als wirkungsmächtigste. An diese Zeit versucht er nun nach einer Pause von zehn Jahren anzuknüpfen, nachdem viele Fans die Hoffnung auf ein neues Album bereits begraben hatten. Das Sounddesign erinnert an vielen Stellen, nicht zuletzt dank der erneuten Mitwirkung von Produzent Tony Visconti, bis ins Detail an die früheren Großtaten. Leider aber fehlt jetzt Brian Eno. Dennoch fährt Bowie insgesamt viel besser als auf seinen letzten beiden Alben, "Heathen" (2002) und "Reality" (2003), die musikalisch kaum Spuren hinterließen. Unterstützt von einer ausgezeichneten Band um die Bassistin Gail Ann Dorsey und den Gitarristen Garry Leonard gelingt es ihm auf seinem 24. Studioalbum zwischendurch immer mal wieder, sich von seiner übermächtigen Vorgeschichte zu lösen - wie zum Beispiel bei Titeln wie "If You Can See Me" oder "(You Will) Set The World On Fire". Andererseits funktionieren aber auch Songs wie "Valentine's Day" oder Dancing Out In Space" hervorragend, bei denen Bowie ganz entschieden auf Retrokurs geht und dabei tief in die eigene ruhmreiche Vergangenheit eintaucht. Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
Portrait
David Bowie, 1947 in London geboren, verstarb 2016 in New York. Er war einer der einflussreichsten Musiker der vergangenen Jahrzehnte, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 08.03.2013
Sprache Englisch
EAN 0887654747426
Genre Rock
Hersteller Sony Music Entertainment
Komponist David Bowie
Musik (CD)
7,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Er ist wieder da!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2013

Nach zehn (!) Jahren ist er endlich wieder da! Mit einem Album, das so vielseitig, frisch und kraftvoll klingt, als wäre er nie weg gewesen. Von melancholisch sanft à la Hunky Dory und Hours bis hämmernd-aggressiv in bester Outside- und Earthling-Tradition schafft Bowie hier ein schillerndes Panoptikum aus Zitaten... Nach zehn (!) Jahren ist er endlich wieder da! Mit einem Album, das so vielseitig, frisch und kraftvoll klingt, als wäre er nie weg gewesen. Von melancholisch sanft à la Hunky Dory und Hours bis hämmernd-aggressiv in bester Outside- und Earthling-Tradition schafft Bowie hier ein schillerndes Panoptikum aus Zitaten und selbstreferenziellen Bezügen. Dass das Ganze aber nicht nach Selbstbeweihräucherung und wehmütiger Rückschau klingt, sondern nach einer "RetroPerspektive" und dem Aufbruch in eine neue Dekade ist ein Spagat, der nur Bowie auf diese Weise gelingen kann.

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Pure Bowie
von Rolf aus Münster am 14.03.2013

Ein neues Bowie-Album! Und irgendwie eine musikalische Zeitmachine, denn Bowie zitiert sich selbst, ständig meint man, sich auf älteren Bowie-Alben wieder zu finden. Und dennoch, oder gerade weil hier nicht versucht wird, etwas neues zu erzwingen und weil technische Spielreien weitesgehend zu Gunsten handgemachter Musik ausgespart werden, klingt das... Ein neues Bowie-Album! Und irgendwie eine musikalische Zeitmachine, denn Bowie zitiert sich selbst, ständig meint man, sich auf älteren Bowie-Alben wieder zu finden. Und dennoch, oder gerade weil hier nicht versucht wird, etwas neues zu erzwingen und weil technische Spielreien weitesgehend zu Gunsten handgemachter Musik ausgespart werden, klingt das ganze so erfrischend. Und Bowie fühlt sich so nah bei sich selbst hörbar wohl, ist dabei melancholisch, wütend und auch bitterböse, textlich um die Themen Alter, Tod, Vergänglichkeit, Wut kreisend. Eins der Highlights: Valentine's Day, das einen geradezu eingängig und mit "shalala"-Chören einlullt aber diese Süßlichkeit im Text über einen Amok-Läufer kotakariert. Wenn das der nächste Tag in Bowies musikalischem Schaffen ist, wäre es wirklich schade, wenn es der letzte wäre. Tipps zum reinhören: Valentine's Day, The Next Day, Boss Of Me und das absolut hypnotisch-rhythmisch abgedrehte If You Can See Me.

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Bowie. Godfather of ?? Pop? Rock? Glamour? Punk? etc...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2013
Bewertetes Format: Medium: CD

David Bowie ist das interessanteste (noch lebende) Chamäleon der Musikgeschichte. Er hat beeinflußt. Geprägt. Weitergemacht. Stand immer neben/über allen zeitgenössischen Trends. Himmel, wozu auch; hat er doch alles, was kam, vorweggenommen. Auf seine Art. Ein neues Album nach Jahren der Dürre. Entspannt. Locker lässig wie immer, zeigt er dem... David Bowie ist das interessanteste (noch lebende) Chamäleon der Musikgeschichte. Er hat beeinflußt. Geprägt. Weitergemacht. Stand immer neben/über allen zeitgenössischen Trends. Himmel, wozu auch; hat er doch alles, was kam, vorweggenommen. Auf seine Art. Ein neues Album nach Jahren der Dürre. Entspannt. Locker lässig wie immer, zeigt er dem Business den Gentlemanstinkefinger. Macht sein Ding. Und hat wieder Songs kreiert, die in anderen Sphären schweben, den nötigen Bezug zu uns Normalsterblichen aber immer wieder herstellen. Bowie, der/die/das Zwölfton der Pop(ulären) Musik. Grinsender Großmeister. Perlenproduzent. Selbstironie kann er auch, dieser famose Brite. Mit jeder Pore. Und das macht ihn so unglaublich sympathisch. So wünschte ich mir den Papst. Und auch Bowie ist schon über sechzig. Nur nicht so festgefahren im Kopf. Unterschied: er zieht den Karren nicht. Er schiebt. Immer schon. Großes Album!

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