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Stoner

Roman

(7)
Stoner ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird - es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.
Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.
"Stoner" ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.
Rezension
"Ohne Zweifel hat John Williams mit 'Stoner' den Roman seines Lebens verfasst."
Lesetipp von Alex Capus, buchreport.express 08.08.2013
Portrait
Bernhard Robben, geboren 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt. 2003 wurde er für die Übersetzung des Romans "Abbitte" von Ian McEwan und für sein Lebenswerk mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. 2013 wurde Bernhard Robben mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" für sein literarisches Lebenswerk auf dem Gebiet der Übersetzung aus dem Englischen gewürdigt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.12.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14395-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/122/22 mm
Gewicht 294
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 458
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„Der Professor“

Marina M., Thalia-Buchhandlung Wien

John Williams' Erzählstil ist heute noch selten zu finden. Es ist schön dieses Buch zu lesen. Wir schreiben Anfang des 20. Jahrhunderts und alles läuft wie es vorherbestimmt ist. Aufgewachsen auf einer Farm, strebt Stoner danach zu unterrichten, und erreicht sein Ziel. Er heiratet die Erstbeste Frau die ihn über den Weg läuft. Sein John Williams' Erzählstil ist heute noch selten zu finden. Es ist schön dieses Buch zu lesen. Wir schreiben Anfang des 20. Jahrhunderts und alles läuft wie es vorherbestimmt ist. Aufgewachsen auf einer Farm, strebt Stoner danach zu unterrichten, und erreicht sein Ziel. Er heiratet die Erstbeste Frau die ihn über den Weg läuft. Sein Leben plätschert dahin, bis er seine Frau mit einer anderen betrügt. Von Geburt bis Tod begleitet der Leser Williams Stoner. Obwohl sein Leben so normal, so nichtssagend verläuft, hat mich dieses Buch mitgerissen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen treten sehr stark hervor und fesseln den Leser bis zur letzten Seite. Und man kommt nicht um die Frage herum, warum Stoner nicht mehr aus seinem Leben gemacht hat, oder warum er nicht früher schon die Notbremse betätigt hat.

„pures Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts, als William Stoner geboren wird. Seine Eltern bewirtschaften eine kleine Farm. Das Land wirft kaum genug zum Überleben ab und früh schon lernt William die harte Arbeit kennen. Er folgt dem Vorschlag seines Vaters - und geht auf eine Universität um Agrarwirtschaft zu studieren. Sehr bald entdeckt Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts, als William Stoner geboren wird. Seine Eltern bewirtschaften eine kleine Farm. Das Land wirft kaum genug zum Überleben ab und früh schon lernt William die harte Arbeit kennen. Er folgt dem Vorschlag seines Vaters - und geht auf eine Universität um Agrarwirtschaft zu studieren. Sehr bald entdeckt William seine Leidenschaft für Literatur.
"Stoner" von John Williams ist pures Lesevergnügen - großartig

„"STONER"“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein amerikanischer Roman wie er im Buche steht. Ein wenig nachdenklich, ein wenig unklar, ein wenig „un aufregend“. Aber sehr schön geschrieben und auf beeindruckende Weise fesselnd. Eine Lebensgeschichte geschrieben, die Seite für Seite neugierig macht. Ein amerikanischer Roman wie er im Buche steht. Ein wenig nachdenklich, ein wenig unklar, ein wenig „un aufregend“. Aber sehr schön geschrieben und auf beeindruckende Weise fesselnd. Eine Lebensgeschichte geschrieben, die Seite für Seite neugierig macht.

„Campus erleben“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Wenn die geballte geistige Kraft, auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten trifft, steht man wahrscheinlich mit beiden Füssen auf dem Boden einer Universität. So ist es auch bei Stoner, seines Zeichen Professor für Literatur an der Universität von Missouri. Das Leben Stoners hat ist dem einer Hochschaubahn nicht unverwandt. Mit einem Prachtexemplar Wenn die geballte geistige Kraft, auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten trifft, steht man wahrscheinlich mit beiden Füssen auf dem Boden einer Universität. So ist es auch bei Stoner, seines Zeichen Professor für Literatur an der Universität von Missouri. Das Leben Stoners hat ist dem einer Hochschaubahn nicht unverwandt. Mit einem Prachtexemplar von Xanthippe als Frau gesegnet, bleibt er sich stets treu, und geht seiner Berufung unbeirrt nach. Tolles Gesellschaftsbild.

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Kundenbewertungen


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Eine ruhig erzählte Lebensgeschichte, die uns ganz nahe geht !
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 26.11.2015

"Stoner" von John Williams ist eine literarische Kostbarkeit. Inzwischen habe ich den Roman mehrmals gelesen und habe immer wieder versucht, hinter den "literarischen Trick" zu kommen. So ganz ist es mir (immer noch) nicht gelungen. Der Autor erzählt die Lebensgeschichte seines Protagonisten in unaufgeregten, ruhigen und dabei sehr schönen... "Stoner" von John Williams ist eine literarische Kostbarkeit. Inzwischen habe ich den Roman mehrmals gelesen und habe immer wieder versucht, hinter den "literarischen Trick" zu kommen. So ganz ist es mir (immer noch) nicht gelungen. Der Autor erzählt die Lebensgeschichte seines Protagonisten in unaufgeregten, ruhigen und dabei sehr schönen Sätzen. Obwohl es eine traurige Geschichte ist und Stoner nichts in seinem Leben gelingt, werden wir beim Lesen immer zuversichtlicher im Hinblick auf unser eigenes Leben. Dabei wird nicht alles in Worten, geschweige denn in Handlungen ausgedrückt! Hier ähnelt John Williams für mich Henry James. Der Autor zwingt mich mit seiner Erzählweise sehr konzentriert seinen Andeutungen zu folgen. Ich muss zwischen den Zeilen lesen und aus manchen Leerstellen eigene Schlüsse ziehen. Das macht die Geschichte für mich überaus spannend und lohnend.

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Absolutes Muss
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 12.05.2015

In den vorangegangenen Rezensionen steht bereits viel, was ich nur bestätigen kann. Nur was manche ambivalent nennen, ist meiner Meinung nach bei näherer Betrachtung gar nicht ambivalent, außer man sieht das Leben Stoners als ein Scheitern an. Vielleicht hilft es, eine anderen Blick auf das Leben Stoners zu werfen,... In den vorangegangenen Rezensionen steht bereits viel, was ich nur bestätigen kann. Nur was manche ambivalent nennen, ist meiner Meinung nach bei näherer Betrachtung gar nicht ambivalent, außer man sieht das Leben Stoners als ein Scheitern an. Vielleicht hilft es, eine anderen Blick auf das Leben Stoners zu werfen, wenn man folgendes mitbedenkt, was einmal John Williams in einem Interview über Stoner gesagt haben soll (sinngemäß) "Stoner hatte kein unglückliches Leben. Er hatte ein gutes Leben. Er hat sich aus seiner vorgezeichneten Existenz als Farmer befreit, ist seiner inneren Sehnsucht gefolgt. Er ist in der Liebe gescheitert und hat dann doch echte Liebe erfahren. Er wurde in seiner Berufslaufbahn gestutzt und hat sich dann trotzdem seinen eigenen Freiraum erkämpft...". Mir hat beim Verständnis der Figur Stoner auch geholfen, was Klaus Nüchtern (selbst Vater einer Tochter) in einer Buchbesprechung über die Vater-Tochter-Beziehung gesagt hatte. Wie ihn diese innige, zarte Beziehung des Vaters berührt hat und wie schmerzhaft die Entfremdung der beiden durch das Wirken der Mutter gewesen sein muss. Leider kann ich seine Worte nicht wiedergeben. Ich erwähne es trotzdem, weil ich weitergeben möchte, dass mir bewusst geworden ist, wie sehr sich die innere Welt des Stoner für mich geweitet hat, je mehr mir andere über deren Leseerlebnis berichtet wurde - was sie angesprochen oder berührt hat. Die Geschichte ist so subtil und stringent gleichzeitig erzählt und die Figuren so plastisch, dass ich den Eindruck hatte, sie öffnen sich mit jedem Lesebericht anderer immer weiter, statt auf einen bestimmte Sichtweise zu schrumpfen. Das ist das Schöne an diesem Buch gewesen - von der fesselnden Sprache ganz zu schweigen. Wenn mich zu Beginn fasziniert hat, wie die karge Sprache klare Bilder hervorbringen konnte, hat mich die Raffinesse der Wortwahl ab der zweiten Hälfte gebannt. Die Veränderung der Erzählsprache spiegelt sehr schön die Entwicklung Stoners (vom Bauernsohn zum Universitätsprofessor) wider. z.B. Zu Beginn hat er kaum Worte für Liebe und seinen Zustand hat (Ehefrau). Nachdem er in späteren Jahren echte Liebe erfährt, die vom Gegenüber getragen wird, finden sich plötzlich unglaublich schöne Beschreibungen von Empfindungen und auch vom "Objekt" seiner Liebe (eine Doktorandin). Wirklich ein Muss und absolute Weltliteratur.

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1 0
Wahnsinn!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.11.2014

Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, dass ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, dass es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen... Ein Buch über ein fast belangloses Leben, vom ersten bis zum letzten Tag auf nur 351 Seiten, aber so intensiv erzählt, dass ich mich der Geschichte nicht mehr entziehen konnte. Das erstaunliche an diesem Buch ist, dass es John Williams geschafft hat, ein völlig durchschnittliches Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so in Worte zu fassen, dass man am Ende einfach tief bewegt ist vom Leben und seinen Machenschaften. Große Literatur und schlichtweg großartig!!!

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Ambivalent
von Eberhard Landes am 26.02.2015

Mir scheint, es gibt nur Stoner-Fans und Stoner-Hasser. Ich begebe mich mir aufgrund des folgenden, ambivalenten Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen und Gedanken in die große Nische dazwischen: Bewerte ich Sprache und Schreibweise, zweifelsfrei ein grandioses Buch, ein literarisches Meisterwerk. Kleiner Belege hierfür gefällig? Zitat „Als William Stoner sehr jung war,... Mir scheint, es gibt nur Stoner-Fans und Stoner-Hasser. Ich begebe mich mir aufgrund des folgenden, ambivalenten Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen und Gedanken in die große Nische dazwischen: Bewerte ich Sprache und Schreibweise, zweifelsfrei ein grandioses Buch, ein literarisches Meisterwerk. Kleiner Belege hierfür gefällig? Zitat „Als William Stoner sehr jung war, hatte er die Liebe für einen vollkommenen Seinszustand gehalten, zu dem Zugang fand, wer Glück hatte. Als er erwachsen wurde, sagte er sich, die Liebe sei der Himmel einer falschen Religion, dem man mit belustigter Ungläubigkeit, vage vertrauter Verachtung und verlegener Sehnsucht entgegen sehen sollte.“ Ein Satz über den man schon mal ein Stündchen nachdenken kann bzw. muss). Oder wissen Sie – vorausgesetzt, Sie wissen was eine falsche Religion ist – was eine verlegene Sehnsucht ist? Bewerte ich aber den Romaninhalt, so wirkt dieser ausgesprochen deprimierend. Eine Hommage an das Leben – wie ich in einer Rezension las – vermag ich keinesfalls darin zu sehen. Vielmehr schraubt die durchdringende Trostlosigkeit dieser Geschichte, die noch dunkler als das Cover des Buches daherkommt, die Motivation zum Weiterlessen immer mehr herunter, bis man sich dann doch dazu zwingt. So als wolle man Stoner nicht auch das noch antun, seine Geschichte nicht mit ihm bis zum Ende durchzustehen. Diese schizophrene Wahrnehmung mag eine Hassliebe aufkommen lassen, einerseits das Buch nicht zur Seite legen zu wollen und andererseits sich mit fortschreitendem Verlauf mehr und mehr - statt dem vorliegenden - nach einem „Gute Laune-Buch“ zu sehnen, weil man glaubt, sich diese unendliche, graue Traurigkeit einfach nicht länger antun zu müssen (Erklärt letzteres möglicherweise warum das Buch bei seinem Erscheinen in den 60er Jahren kein Erfolg war? Wenn ja, warum ist es dann ein solcher im Jahr 2015?). Mein Urteil, meine Bewertung muss daher leider irgendwo zwischen „Zeitverschwendung“ und „Für Literaturinteressierte ein Muss“ liegen, auch wenn ich damit mit einem Fuß im Eiswasser und mit dem anderen im kochenden Wasser stehe und dabei glaube, im Schnitt im wohltemperiertem Wasser zu stehen. Daher „lohnt sich“.

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Suchend, findend, verlierend, ein Buch wie Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Windorf am 22.02.2015

Mit seinem sanften und hoffnungsvollem Erzählstil bannt John Williams einen Regelrecht. Ruhig beschreibt er das Leben Stoners das voller schrecklicher Ereignisse ist, nie aber dramatisiert er diese. Das Leben nimmt seinen Lauf, es wird hingenommen, nicht verstanden aber erahnt. Die Hauptperson wird einem nah und bleibt doch fern,... Mit seinem sanften und hoffnungsvollem Erzählstil bannt John Williams einen Regelrecht. Ruhig beschreibt er das Leben Stoners das voller schrecklicher Ereignisse ist, nie aber dramatisiert er diese. Das Leben nimmt seinen Lauf, es wird hingenommen, nicht verstanden aber erahnt. Die Hauptperson wird einem nah und bleibt doch fern, wie ein alter Freund den man fasst besser kennt als er sich selbst und dennoch nie versteht. Eine Lebensgeschichte wie aus der Welt Genommen.

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Ein Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur. Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und... Die Geschichte ist schnell erzählt: William Stoner wird Anfang des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer geboren, doch statt die Farm seines Vaters zu übernehmen, studiert er und wird Professor für Literatur. Mit faszinierendender Klarheit erzählt uns John Williams von diesem Leben, von den Höhen und Tiefen, vom Gewinnen und Verlieren, von Familie und Freundschaft und von der Liebe - auf eine Art und Weise, die zutiefst beeindruckt und noch lange nachwirkt. Was für ein Buch!

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1 0
Stoner. Ideal für ihren Reader.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 11.09.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Es ist einfach toll, das der Leser auch die Möglichkeit hat, fast jede Neuerscheinung sich auf den Reader-Tolino zu laden. Das ist vor allem bei sehr umfangreicher Literatur einfach ideal. Ich persönlich mache davon gerne Gebrauch. Im Laufe meiner langen Berufstätigkeit habe ich viele Bücher gelesen, die mich sehr... Es ist einfach toll, das der Leser auch die Möglichkeit hat, fast jede Neuerscheinung sich auf den Reader-Tolino zu laden. Das ist vor allem bei sehr umfangreicher Literatur einfach ideal. Ich persönlich mache davon gerne Gebrauch. Im Laufe meiner langen Berufstätigkeit habe ich viele Bücher gelesen, die mich sehr beeindruckt und gefesselt und manchmal nicht losgelassen haben. Immer wieder bin ich erstaunt, dass ich auch heute immer wieder Literatur entdecke, die diese Kriterien erfüllen. Das müssen nicht immer Bestseller-Autoren sein. Der Roman „Stoner“ vom Schriftsteller John Williams ist von solch hervorragender Qualität, dieser erschien bereits in den fünfziger Jahren, dass er erneut im September 2013 aufgelegt wurde. Das Buch erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Leben als Sohn armer Farmer vorgezeichnet ist. Doch in ihm schlummert die ungebändige Leidenschaft zur Literatur. Der Leser begleitet Stoner durch sein scheinbar ganz normales Leben. Und durch alle Stationen und Situationen zieht sich die Liebe wie ein roter Faden durch das Geschehen. Auch wenn das Leben des Stoners scheinbar wenig Spuren hinterlässt so habe ich persönlich immer wieder beim Lesen die tiefe leidenschaftliche Liebe zur Poesie und Literatur gespürt. Williams verstarb bereits 1994 nach einem Leben, dass von Alkohol- und Zigarettenmissbrauch gezeichnet war. Die Folge waren schwere gesundheitliche Schäden. Die letzten Jahre lebte er sehr zurückgezogen.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Lebensgeschichte eines ganz normalen Mannes. Willams überzeugt mit soviel Gefühl und Ehrlichkeit wie es kaum ein zweiter Autor vermag. Einer der besten Romane meines Lebens.

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0 0
von Antje Winkler aus Dresden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Für mich eine Überraschung und Entdeckung. Williams zieht einen mit seiner Sprache so in den Bann. Stoner selbst ist so ein Charakter, den man nicht so schnell vergisst.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein ganz starker Roman über die Liebe zu Büchern und der Literatur. In ruhigen Worten beschreibt Williams die Leidenschaft eines Mannes.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wunderbare Erzählung über einen einfachen Mann, dessen Leben auf den zweiten Blick viel interessantes bereithält.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Geschichte eines interessanten wie dramatischen Lebens und die Liebe zur Litera, sehr gut und packend erzählt, sodass es eben mehr wird als nur eine simple Biographie!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Buch, das man aufschlägt, und danach nicht mehr aus der Hand legt 'bis die letzte Seite gelesen ist. Großartige Literatur.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Toll

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zutiefst anrührend....
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss... Ein besonderes feines Meisterwerk, was völlig unspektakulär ein ganzes Leben zeigt. Ein Leben , was trotz der großartigen Hingabe an die Literatur - karg bleibt. Stoner geht zwar einen völlig anderen Weg, als zunächst für ihn aufgrund Herkunft und Hintergrund vorgesehen - doch kann er bis zum Schluss nicht aus seiner Haut heraus und bleibt der, der er schon immer war. Das aufzuzeigen und zu beschreiben ist wahrlich wunderbar gelungen ...und ist zutiefst anrührend !

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Der vergessene Bestseller
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden. Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die Literatur, statt... Immer noch eines meiner Lieblingsbücher seit dem Erscheinen bei dtv im Sommer 2013. "Stoner" ist erstmals 1965 veröffentlicht worden und damals schon im Wust der Neuerscheinungen untergegangen, übersehen und vergessen worden. Dem harten Landleben auf der Farm seiner Eltern entrinnt "Stoner", verliebt sich an der Universität in die Literatur, statt Agrarwissenschaft zu studieren und wird zeitlebens als Dozent dort unterrichten. Unspektakulär nimmt er seinen Platz ein und erträgt Widrigkeiten und Missgeschicke, die neidischen Kollegen, die kalte Ehefrau. Es ist ein sehr ruhiges, sehr leises Buch über das Leben eines Menschen, es hat mich tief bewegt und ich habe mich spontan beim Lesen in diesen Mann verliebt. Colum McCann nennt "Stoner" einen der großen, vergessenen Romane des letzten jahrhunderts und hat zugegeben, selbst schon 50 Exemplare gekauft und an Freunde verschenkt zu haben. Dass dieser Romane doch nicht vergessen werden wird, zeigt sich an der aktuellen Spiegelliste (KW4/2014), wo dieses Buch beharrlich weiter nach oben klettert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein leises Buch, literarischer Schatz und unvergesslich. Im Stile der großen amerikanischen Erzähler hat Williams hier etwas geschaffen, das bleibt. Wunderschön, eine Lebens-Fabel

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Für Ihren eReader!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.08.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Selten hat mich Literatur so gefesselt wie dieses Buch! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land. Eines Tages schlägt ihm sein Vater vor, Agrarwirtschaft zu studieren. Doch an der Universität... Selten hat mich Literatur so gefesselt wie dieses Buch! Es ist die Geschichte von William Stoner, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf einer Farm in Missouri aufwächst. Mit seinen Eltern beackert er das karge Land. Eines Tages schlägt ihm sein Vater vor, Agrarwirtschaft zu studieren. Doch an der Universität entdeckt er seine Liebe zur Literatur...... Ein ganz großartiger Roman! Sehr, sehr lesenswert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Stoner verkörpert ein unspektakuläres aber aufrechtes Leben. Roman wirkt lange nach.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ruhiger Ton, unaufgeregte Geschichte - ein literarischer Schatz!

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