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Steif und Kantig

Zwei Schwestern ermitteln

(15)
Tod im Maisfeld: Der Regionalkrimi im Münsterland! Zwei patente Seniorinnen ermitteln mit Grips und Charme. Steif und Kantig ermitteln: Sie sind alt, aber nicht dumm, liebenswert, aber hart im Nehmen. Knapp über sechzig, frisch im Ruhestand und durch nichts zu erschüttern, die Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig, ehemalige Lehrerinnen und Fremdenführerinnen in ihrer Stadt. Wo zum Donnerwetter ist der Tote geblieben, den Isabella in Charlottes Garten gesehen hat, und weshalb bewegen sich die Maispflanzen, wenn es windstill ist? Wie kommt die Leiche in Bauer Eschters Güllegrube, und warum legt sich ein Landarbeiter im Maisfeld zum Schlafen? Mit viel Energie und einer gewissen Portion Humor stürzen sich Steif und Kantig in die Ermittlungen. "Bitte mehr davon. Ich bin begeistert und kann diesen Roman nur wärmstens weiter empfehlen." (inge weis auf Amazon.de)
Portrait
Gisela Garnschröder ist 1949 in Herzebrock/Ostwestfalen geboren und aufgewachsen auf einem westfälischen Bauernhof. Sie erlangte die Hochschulreife und studierte Betriebswirtschaft. Nach dem Vordiplom entschied sie sich für eine Tätigkeit in einer Justizvollzugsanstalt. Immer war das Schreiben ihre Lieblingsbeschäftigung. Die berufliche Tätigkeit in der Justizvollzugsanstalt brachte den Anstoß zum Kriminalroman. Gisela Garnschröder wohnt in Ostwestfalen, ist verheiratet und hat Kinder und Enkelkinder. Sie ist Mitglied bei der Krimivereinigung Mörderische Schwestern, beim Syndikat und bei DeLiA.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 208, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783958190160
Verlag Midnight
Verkaufsrang 19.727
eBook (ePUB)
2,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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6
1
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Ziemlich steif und wenig kantig
von Wortteufel aus Petersberg am 04.06.2015

Zum Inhalt Isabella Steif und ihre Schwester Charlotte Kantig, ihres Zeichens beide Lehrerinnen im Ruhestand und beide verwitwet, wohnen Tür an Tür in einem Doppelhaus. Um der Langeweile des Rentner-Daseins zu entgehen, üben sich beide Frauen als Fremdeführerinnen in ihrem kleinen Örtchen und so ganz nebenbei ermitteln sie auch schon... Zum Inhalt Isabella Steif und ihre Schwester Charlotte Kantig, ihres Zeichens beide Lehrerinnen im Ruhestand und beide verwitwet, wohnen Tür an Tür in einem Doppelhaus. Um der Langeweile des Rentner-Daseins zu entgehen, üben sich beide Frauen als Fremdeführerinnen in ihrem kleinen Örtchen und so ganz nebenbei ermitteln sie auch schon mal in einem Mordfall - schließlich lag erst neulich ein Toter bei Charlotte im Garten und verschwand dann ganz plötzlich. Da kommt es recht gelegen, dass auf dem nahegelegenen Bio-Bauernhof erst ein Toter aus der Güllegrube gezogen wird und einige Zeit später der Landarbeiter Paul im Maishexler endet. Die Polizei tut beide Fälle rasch als Unfall ab, doch Steif und Kantig, die ungleichen Schwestern, wollen sich damit nicht zufrieden geben und ermitteln auf eigene Faust. Was ist davon zu halten? Lustig sollen die beiden sein, doch auf gar keinen Fall schrullig. Zwei borstige Zankäpfle mit Humor, ein bisschen wie Katz und Maus. Die Wahrheit sieht leider ganz anders aus und wenn die Damen Steif und Kantig nicht gestorben sind, dann trinken sie noch immer Kaffee oder frühstücken Brötchen oder kaufen ein oder essen Kuchen ... oder tun irgendetwas anderes, nur nichts, das den Leser ernsthaft interessieren würde. Steif und Kantig, die eigentlich so ungleichen Schwestern, scheinen vor allem deshalb nicht gut miteinander auszukommen, weil sie sich unglaublich ähnlich sind. Überhaupt wimmelt es in Gisela Garnschröders Krimi "Steif und Kantig" nicht gerade von interessanten, lebendigen Figuren. Auch die Zänkereien der Schwestern sind eher farblos und vermögen die ohnehin schon langatmigen und unglaubliche langweilige Handlung nicht aufzulockern. Sie begegnen sich allmorgendlich auf einer der Terrassen der Schwestern zum Frühstücken und am Nachmittag, um einen Kaffee zu trinken. Dies treiben sie auf den gerade einmal 200 Seiten so häufig, dass stellenweise wohl sogar die Autorin etwas verwirrt war: sie lässt eine der Schwestern das Geschirr gleich zweimal abräumen - doppelt hält schließlich besser. Ihren Lebensabend wollen die beiden als Fremdenführerinnen aufpeppen, die gesamte Story peppt es leider ab, denn die wenigen Male, die eine von beiden sich als Touri-Guide versuchen, geschehen zwar durchaus Dinge mit Relevanz für die Handlung - es hätte nur ebenso gut beim Einkaufen passieren können. So stolpern Steif und Kantig geradezu in die Geschehnisse um die beiden Morde auf dem Bauernhof hinein - schon lange, bevor diese überhaupt passieren und natürlich riecht eine der beiden den Braten schon im Vorfeld. Zu Hilfe kommen ihnen allerlei Zufälle, die so willkürlich sind, dass sie nur an den Haaren herbeigezogen wirken können. Da kennt die angehende, zuvor nie gesehene Schwiegertochter eine junge Frau, die ausschaut wie das Abbild einer Studienkollegin Isabellas und als wäre das nicht drollig genug, liegt diese als Mann verkleidet plötzlich tot bei Charlotte im Garten, um auf wundersameweise wieder aufzuerstehen und weiter zu ermitteln. Die junge Frau ist nämlich in den Ort gekommen, um einem Genmaisskandal auf den Grund zu gehen. Der Zufälle nicht genugt, am Ende ist auch noch der nette Nachbar Ottokar in die Geschichte involviert. Der arme Mann muss zeitweise als Verdächtiger herhalten - allerdings nicht beim Leser. Dieser ahnt vom Fleck weg, wozu Ottokar überhaupt in die Geschichte geschrieben wurde. Er ist der Autorin wohl auch erst etwas später eingefallen, denn Isabella und Charlotte können sich während Ottokars Abwesenheit zeitweilig nicht einigen, ob dieser nun in den Urlaub gefahren ist, oder doch noch für seinen alten Chef arbeitet. Die zu Annelore gehörende Tante Vivien taucht natürlich bei Zeiten auch noch auf, um ihr Päcklein in der Geschichte zu tragen. Damit das ganze tatsächlich noch als Krimi durchgehen darf, stolpern noch zwei Polizisten durch die Geschichte, die zu jeder Gelegenheit einen sehr deplazierten Eindruck machen und alles tun - nur nicht ihre Arbeit. Summa summarum hätte all das - die kleinen, sonderbaren Zufälle, zwei charmante alte Damen mit zuviel Zeit und zuviel Hirn zwischen den Ohren, zwei faule Polizisten und ein ländliches Idyl - tatsächlich ein herzerfrischend komischer Krimi werden können. Ein bisschen Parter Brown vielleicht, gemischt mit dem Bullen von Tölz und einer Prise Agatha Christie - wurde es aber nicht. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich mau und langweilig. Auch hier kann sie aus der ohnehin dünnen Story absolut nichts mehr rausholen. Die Geschichte holpert vor sich hin, die Dialoge sind unendlich belanglos und gezwungen und wenn die Autorin ausnahmsweise mal etwas beschreibt, dann wahrscheinlich etwas, das auch in ihrem Garten blüht. Der Geschichte hilft diese Verliebtheit in das Leben auf dem Lande nur bedingt. Das einzig Gute an der sehr simplen Schreibe ist die Tatsache, dass der Leser das Elend schnell hinter sich hat. Schade, denn die erste Leseprobe, bzw. das erste Kapitel war vielversprechend. Das beste am eBook bleibt tatsächlich das Cover, das ein ländliches Idyl samt Traktor, Hahn und Dorf im Hintergrund in buntestem HDR zeigt und eigentlich nach mehr aussah. Fazit: Unterm Strich bleibt also nicht viel von "Steif und Kantig", den zwei ermittelnden Schwestern. Auch der günstige Preis, zu dem das eBook zu haben ist, macht den Inhalt nicht wett. Hier stimmt einfach nichts - weder für den hartgesottenen Krimi-Fan, der vermutlich nicht einmal die Hälfte des Büchleins durchhalten wird, noch für den Gelegenheits- und Zwischendurchleser, der sich eher leichte Kost wünscht. Auch die ist bisweilen nur schwer zu verdauen.

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steif und Kantig
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 28.09.2015

Der Schreibstil des Ebooks hat mir recht gut gefallen. Das Buch ist sehr spannend und fließend zu lesen. Die Hauptpersonen Frau Steif und Frau Kantig sind vortrefflich gewählt. Ich kann mir die beiden bildlich vorstellen. Beide sind pensionierte Lehrerin und alleinstehend. Sie bewohnen jeweils eine Doppelhaushälfte von einem Haus. Als im angrenzenden... Der Schreibstil des Ebooks hat mir recht gut gefallen. Das Buch ist sehr spannend und fließend zu lesen. Die Hauptpersonen Frau Steif und Frau Kantig sind vortrefflich gewählt. Ich kann mir die beiden bildlich vorstellen. Beide sind pensionierte Lehrerin und alleinstehend. Sie bewohnen jeweils eine Doppelhaushälfte von einem Haus. Als im angrenzenden Maisfeld einige kuriose Geschehnisse vorfallen und im angrenzenden Hof zwei misteriöse Todesfälle passieren, beginnen die zwei älteren Damen mit ihren eigenen Ermittlungen. Immer wieder finden sie sich in der Polizeidienststelle ein, um den Komissar von neuen Entdeckungen zu unterrichten. Der Kommissar jedoch beachtet sie anfangs nicht wirklich. Sie scheinen ihm mehr oder weniger auf die Nerven zu gehen. Doch letztendlich gelingt es ihnen einen Skandal aufzudecken. Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der einen immer wieder zum Schmunzeln verleitet.

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Mit Witz und Humor
von oztrail am 10.01.2015

Die zwei Hobbyermittlerinnen Steif und Kantig werden wieder in einen Fall verwickelt. Natürlich ganz unabsichtlich. Alles beginnt mit einem Toten im Garten von Charlotte Kantig, den Isabella Steif gesehen hat. Nur ist dieser Tote auferstanden und verschwunden. Charlotte glaubt Isabella nicht und sieht selbst nach, stellt fest, dass in... Die zwei Hobbyermittlerinnen Steif und Kantig werden wieder in einen Fall verwickelt. Natürlich ganz unabsichtlich. Alles beginnt mit einem Toten im Garten von Charlotte Kantig, den Isabella Steif gesehen hat. Nur ist dieser Tote auferstanden und verschwunden. Charlotte glaubt Isabella nicht und sieht selbst nach, stellt fest, dass in ihrem Garten jemand durch den Zaun gebrochen war. Zufällig sieht sie den Toten, der durch ihr Haus entkommen kann. Um Isabella nicht nervös zu machen, behält dies aber für sich. Thomas, Charlottes Sohn kommt für ein paar Stunden zu Besuch, dadurch wird die Episode Toter im Garten vergessen. Am Abend wird Charlotte von Ottokar zu einem Spaziergang abgeholt. Sie schlagen die Richtung zu dem Maisfeld ein, die Stauden sind so hoch, das man sie nicht überblicken kann. Und auch so dicht wie in einem Tunnel. Ottokar nutzt diese Chance und küsst Charlotte, die dies erwidert. Isabella und Charlotte arbeiten auch beide ehrenamtlich als Fremdenführer in ihrem Heimatort. Bei einer dieser Führungen macht Charlotte eine merkwürdige Entdeckung und jetzt ist selber lesen angesagt. Die Charaktere werden gut beschrieben, die Nebenhandlungen sind amüsant, vor allem die beginnenden Liaison der Schwestern. Das Cover passt genau zu dem ländlichen Krimi und lädt zum Lesen ein. Diesen Landkrimi muss man zweimal lesen um auch noch verschiedene Nuancen zu finden. Was mich allerdings ein bisschen gestört hat, war die Schnelligkeit oder wenn man es so nennen will die Hektik die zum Ende des Buches hin auftaucht. Ich bin nicht sicher ob die Autorin zu viel Vorgeschichte geschrieben hat oder schnell zum Ende kommen wollte. Trotz allem finde ich es ist ein unterhaltsames Buch, ob in Print oder E-Book und man hat Spaß am Lesen. Daher ist es auch gut als Geschenk zu verwenden.

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Geschwister auf der Jagd
von thora01 am 09.12.2014

Die Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig. Sind beide pensionierte Lehrerinnen und passionierte Fremdenführerinnen. Sie wohnen in direkter Nachbarschaft zueinander. Durch Zufall stoßen die Beiden auf etwas Ungewöhnliches in ihrem Dorf. Das lässt die Beiden nicht mehr los und sie ermitteln im Umfeld ihrer Nachbarn. Ich war sehr beeindruckt von... Die Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig. Sind beide pensionierte Lehrerinnen und passionierte Fremdenführerinnen. Sie wohnen in direkter Nachbarschaft zueinander. Durch Zufall stoßen die Beiden auf etwas Ungewöhnliches in ihrem Dorf. Das lässt die Beiden nicht mehr los und sie ermitteln im Umfeld ihrer Nachbarn. Ich war sehr beeindruckt von diesem tollen Buch. Ich musste so lachen bei den Passagen wie sich die Beiden gegenseitig geneckt haben. Das ist wahre Schwesternliebe. Auch war es toll zu sehen wie sie die Ermittlungen führen und dabei so erfolgreich sind, weil niemand die "alten Schachteln" ernst nimmt. Dabei manövrieren sie öfters im Graubereich der Gesetzgebung. Das Ende war für mich schwer zu erraten. Da die Autorin sehr viele falsche Fährten gelegt hat. Die Beschreibung der Umgebung fand ich sehr detailreich. Ich konnte mir die Felder und Wiesen sehr gut vorstellen. Für mich ist es ein sehr ungewöhnlicher Krimi. Der verdient wirklich seine 5 Sterne.

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Kurz und knackig
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2015

Gerade sitzen die beiden Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig – pensionierte Lehrerinnen und Fremdenführerinnen ihrer Stadt - beim Frühstück, findet sich auch schon ein Toter in Charlottes Garten. Doch so schnell wie die Leiche dort auftaucht, verschwindet sie auch schon wieder. Hat Isabella, die den Toten entdeckt hat,... Gerade sitzen die beiden Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig – pensionierte Lehrerinnen und Fremdenführerinnen ihrer Stadt - beim Frühstück, findet sich auch schon ein Toter in Charlottes Garten. Doch so schnell wie die Leiche dort auftaucht, verschwindet sie auch schon wieder. Hat Isabella, die den Toten entdeckt hat, sich vielleicht geirrt. Der Fall wird auch nicht dadurch einfacher, dass Charlotte wenig später eine junge Frau über den Weg läuft, die genau so gekleidet ist, wie Isabella den Toten beschrieben hat. Die örtliche Polizei interessiert sich weder für diesen Toten noch für den, den Isabella wenig später im Maisfeld findet, der im Übrigen ebenfalls verschwindet. Nicht einmal eine weitere Leiche in der Güllegrube des Biobauern am Ort bewegt die Beamten dazu, näher hinzusehen. Der Fall ist für die beiden Polizisten Frisch und Meier klar: Es handelt sich schlicht um einen Unfall. Der Fall ist abgeschlossen. So bleibt den beiden neugierigen Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein könnten, nur, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen und die „Ermittlungen“ aufzunehmen. Im Zuge dessen verdächtigen Isabella und Charlotte den Bauern, genmanipulierten Mais anzubauen. Und nicht nur die beiden, auch eine Detektivin für ein biologisches Institut, die Isabellas „verschollener“ Freundin aufs Haar gleicht, ist in diesen Fall involviert. Aber wusste der Bauer überhaupt davon, was er anbaut? Oder war der Bauer gutgläubig und steckt vielleicht sein Bruder, der Anwalt, der gleichzeitig auch Eigentümer und Verpächter des Ländereien ist, dahinter? Dubiose Verträge tauchen auf, die durch den Anwalt unterzeichnet wurden, und legen diese Vermutung nahe. Bleibt zu klären, was Charlottes neuer Lover mit der Geschichte zu tun hat. Und dann kommt auch noch der Mitarbeiter des Bauern (durch einen Unfall?) ums Leben. Das Buch ist sehr kurzweilig. Aber obwohl ich kein Freund von ausschweifenden Erzählungen bin, wurden einige Themen für meinen Geschmack zu kurz abgehandelt. Und zum Ende hin überschlagen sich dann die Ereignisse. Der Kreis der Personen, die im Buch auftauchen ist sehr begrenzt, was das Lesen allerdings angenehm macht. Die beiden Protagonistinnen haben, wie die Autorin in ihrer Danksagung auch hinweist, ihre Ecken und Kanten, sind aber nicht übertrieben dargestellt und durchaus liebenswert. Die beiden Charaktere ergänzen sich wunderbar. Das Buch war durchaus spannend, aber auch witzig, sodass ich es guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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Spannende Dorf-Kriminalistik
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 15.03.2015

Isabella Steif und Charlotte Kantig – das sind zwei Schwester im Seniorenalter, die in einer kleinen verschlafenen Ortschaft nebeneinander wohnen. Um ihrem Rentnerdasein ein wenig Pepp zu geben, organisieren sie beide Führungen durch den Ort. Doch eines Tages wird ein ortfremder Mann, den Charlotte am Tag zuvor noch in... Isabella Steif und Charlotte Kantig – das sind zwei Schwester im Seniorenalter, die in einer kleinen verschlafenen Ortschaft nebeneinander wohnen. Um ihrem Rentnerdasein ein wenig Pepp zu geben, organisieren sie beide Führungen durch den Ort. Doch eines Tages wird ein ortfremder Mann, den Charlotte am Tag zuvor noch in ihrer Reisegruppe gesehen hat, tot in der Jauchegrube des ortseigenen Biomarktes aufgefunden. Alles deutet daraufhin, dass der Mann unachtsam war und ein Unfall stattfand. Doch Isabella hat am Tag zuvor im Feld eine Entdeckung gemacht, die sie an der offiziellen Version des Todes zweifeln lässt. Sie berichtet ihrer Schwester davon und beide hören sich in ihren Wirkungskreisen einmal um und finden ihren ersten Eindruck bestätigt. Als auch noch ein zweiter Mann zu Tode kommt, ermittelt die beiden Schwestern auf ihre Art und Weise. Das Buch ist kein Krimi im herkömmlichen Sinne, da hier kein Kommissar die Hauptermittlungsarbeit übernimmt. Es ist vielmehr eine mögliche Handlung, wie zwei ältere Damen sie durchführen können, wenn sie die Augen und Ohren offen halten. Aus diesem Grund darf man von dem Buch keine actionreichen Verfolgungsjagden und bahnbrechende Verhörmethoden erwarten. Man begleitet eher zwei Schwestern in ihren Alltag, der durch clevere Aktionen und zum-richtigen-Zeitpunkt-am-richtigen-Ort-sein geprägt ist. Neben ihrer Ermittlungsarbeit scheuen sich die beiden Damen aber nicht, die jeweils andere mit Sticheleien zu ärgern, sodass die Story auch einen witzigen Hauch bekommt. Auch darf der nette Nachbar nicht fehlen, bei dem lange Zeit nicht klar ist, ob er der sympathische ältere Mann ist, für den man ihn hält oder ob er doch Dreck am Stecken hat. Es ist also für jeden Geschmack was dabei. Zusammengefasst ist es ein kurzweiliger Roman, der mir aber doch gut gefallen hat und mal was ganz anderes war im Vergleich zu den Kriminalromanen, die man sonst so kennt.

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Mord im Maisfeld!
von Inge Weis aus Pirmasens am 14.11.2014

Schrullige, grantige Spannung. Nach ihrer Pensionierung geraten die Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig, ehemalige Lehrerinnen und Fremdenführerinnen in ihrer Stadt, immer wieder in reale Mordfälle, deren Lösung sie begeistert in Angriff nehmen. Sehr zum Unwillen der örtlichen Dorfpolizei mischen sie sich ein, sind durch geschickte Kombinationsgabe aber meistens... Schrullige, grantige Spannung. Nach ihrer Pensionierung geraten die Schwestern Isabella Steif und Charlotte Kantig, ehemalige Lehrerinnen und Fremdenführerinnen in ihrer Stadt, immer wieder in reale Mordfälle, deren Lösung sie begeistert in Angriff nehmen. Sehr zum Unwillen der örtlichen Dorfpolizei mischen sie sich ein, sind durch geschickte Kombinationsgabe aber meistens auf der richtigen Spur und können immer den wahren Täter ermitteln. Wo zum Donnerwetter ist der Tote geblieben, den Isabella in Charlottes Garten gesehen hat, und weshalb bewegen sich die Maispflanzen, wenn es windstill ist? Wie kommt die Leiche in Bauer Eschters Güllegrube und warum legt sich ein Landarbeiter im Maisfeld zum Schlafen? Alle "Fälle" sind spannend und nicht selten bringen sie sich bei ihren "Ermittlungen" selbst in Gefahr. Eine verzwickte Story mit wunderbar eigenwilligen Protagonisten. Ein herrliches Krimi-Vergnügen, spannend und humorvoll zugleich. Schöne entspannende Geschichte zum Relaxen, die ein wenig an Miss Marple erinnert. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Leichtes für den Feierabend zur Zerstreuung und für Leser die altmodische Detektivgeschichten lieben. Bitte mehr davon. Ich bin begeistert und kann diesen Roman nur wärmstens weiter empfehlen.

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Was Leichtes für Zwischendurch
von Betti Dworatzek am 07.04.2015

Steif und Kantig war echt nett zu lesen. Die Kabbeleine zwischen den Schwestern, die "Liebhaber" und die Stadttouren...die ländliche Idylle ist zum Greifen nah. Der Schreibstl ist angeneh, und das Lesen hat Spaß gemacht. Empfehlen würde ich es jemandem, der was Nettes, Leichtes für Zwischendurch sucht.

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Lesbar, aber nicht der Renner
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 15.12.2014

Zwei Schwestern, wie Katz und Maus, wohnen je in einer Doppelhaushäfte. Sie begegnen sich täglich, knurren sich an, aber eigentlich würde ohne die gegenseitigen Besuche beiden Witwen etwas fehlen. Dann passieren nacheinander in der ländlichen Idylle 2 Morde und beide Schwestern versuchen sich in der Aufklärung der Fälle. Allerdings... Zwei Schwestern, wie Katz und Maus, wohnen je in einer Doppelhaushäfte. Sie begegnen sich täglich, knurren sich an, aber eigentlich würde ohne die gegenseitigen Besuche beiden Witwen etwas fehlen. Dann passieren nacheinander in der ländlichen Idylle 2 Morde und beide Schwestern versuchen sich in der Aufklärung der Fälle. Allerdings gelingt es der Autorin nur bedingt dabei Spannung aufzubauen. Die ganze Geschichte zeugt von viel Liebe der Schreiberin zum ländlichen Leben, plätschert insgesamt aber nur so langsam dahin. So sind die Ermittlungsmethoden der beiden Damen auch nicht sehr glaubhaft beschrieben. Mir fehlt die Spannung.

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Lesbar, aber nicht der Renner
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 15.12.2014

Zwei Schwestern, wie Katz und Maus, wohnen je in einer Doppelhaushäfte. Sie begegnen sich täglich, knurren sich an, aber eigentlich würde ohne die gegenseitigen Besuche beiden Witwen etwas fehlen. Dann passieren nacheinander in der ländlichen Idylle 2 Morde und beide Schwestern versuchen sich in der Aufklärung der Fälle. Allerdings... Zwei Schwestern, wie Katz und Maus, wohnen je in einer Doppelhaushäfte. Sie begegnen sich täglich, knurren sich an, aber eigentlich würde ohne die gegenseitigen Besuche beiden Witwen etwas fehlen. Dann passieren nacheinander in der ländlichen Idylle 2 Morde und beide Schwestern versuchen sich in der Aufklärung der Fälle. Allerdings gelingt es der Autorin nur bedingt dabei Spannung aufzubauen. Die ganze Geschichte zeugt von viel Liebe der Schreiberin zum ländlichen Leben, plätschert insgesamt aber nur so langsam dahin. So sind die Ermittlungsmethoden der beiden Damen auch nicht sehr glaubhaft beschrieben. Mir fehlt die Spannung.

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Lesbar, aber nicht der Renner
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 15.12.2014

Zwei Schwestern, wie Katz und Maus, wohnen je in einer Doppelhaushäfte. Sie begegnen sich täglich, knurren sich an, aber eigentlich würde ohne die gegenseitigen Besuche beiden Witwen etwas fehlen. Dann passieren nacheinander in der ländlichen Idylle 2 Morde und beide Schwestern versuchen sich in der Aufklärung der Fälle. Allerdings... Zwei Schwestern, wie Katz und Maus, wohnen je in einer Doppelhaushäfte. Sie begegnen sich täglich, knurren sich an, aber eigentlich würde ohne die gegenseitigen Besuche beiden Witwen etwas fehlen. Dann passieren nacheinander in der ländlichen Idylle 2 Morde und beide Schwestern versuchen sich in der Aufklärung der Fälle. Allerdings gelingt es der Autorin nur bedingt dabei Spannung aufzubauen. Die ganze Geschichte zeugt von viel Liebe der Schreiberin zum ländlichen Leben, plätschert insgesamt aber nur so langsam dahin. So sind die Ermittlungsmethoden der beiden Damen auch nicht sehr glaubhaft beschrieben. Mir fehlt die Spannung.

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Steif und Kantig
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 14.11.2014

Die beiden Schwestern Charlotte Kantig und Isabella Steif leben in einem kleinen Ort in Ostwestfalen. Beide nun verwitwet und in Pension lieben es sich gegenseitig in ihrer Doppelhaushälfte zu besuchen und zu ärgern. Damit ihnen nicht langweilig wird, werden sie Fremdenführerinnen in ihrem Ort. Isabella sieht in Charlottes Garten... Die beiden Schwestern Charlotte Kantig und Isabella Steif leben in einem kleinen Ort in Ostwestfalen. Beide nun verwitwet und in Pension lieben es sich gegenseitig in ihrer Doppelhaushälfte zu besuchen und zu ärgern. Damit ihnen nicht langweilig wird, werden sie Fremdenführerinnen in ihrem Ort. Isabella sieht in Charlottes Garten einen Toten - aber der ist verschwunden, als beide nochmal nachsehen. Im Maisfeld findet sie etwas unter einer schwarzen Plane - aber als die Polizei kommt, ist da nichts. Am nahegelegenen Biohof wird ein Toter in der Güllegrube gefunden. War das der Mann aus München und wie kommt er in die Grube? Die beiden Schwestern ermitteln auf eigene Faust, da die die Dorfpolizisten nicht die Hellsten sind. Sie stoßen auf Verträge über Genmais. Dann gerät der nette Landarbeiter in die Häckselmaschine. Unfall? Mord? Wer ist die junge Frau, die der verschwundenen Freundin Vivien so ähnlich sieht? Ein lustiger Krimi auf 128 Seiten. Er liest sich relativ leicht und flüssig. Es ist eher Komödie als Krimi, denn Spannung gibt es wenig. Auch sehr verwirrend sind die gegenseitigen Besuche der Schwestern in ihren Häusern bzw. auf ihren Terrassen. Da denkt man zwischendurch, wo sind die beiden jetzt und wie kommen sie dahin?

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Krimi mit Humor
von Leschen aus Gießen am 12.11.2014

Sie kappeln sich über den Pflegezustand ihrer beiden Gärten, über ihr gepflegtes Äußeres und prahlen über ihre Erfolge im Job. Mein Haus - ups meine Doppelhaushälfte, mein Garten, meine Kleidung, mein ehemaliger Lehrerberuf, mein Leben als Rentnerin und mein Umgang mit dem Witwendasein. All das tragen sie vor sich... Sie kappeln sich über den Pflegezustand ihrer beiden Gärten, über ihr gepflegtes Äußeres und prahlen über ihre Erfolge im Job. Mein Haus - ups meine Doppelhaushälfte, mein Garten, meine Kleidung, mein ehemaliger Lehrerberuf, mein Leben als Rentnerin und mein Umgang mit dem Witwendasein. All das tragen sie vor sich her wie Statussymbole, mit "stolz geschwellter Brust". Haben sie doch alles im Griff und machen was her! Sie brauchen dafür jedoch keine Fotos, um zu zeigen, was sie haben, sondern können sich tagtäglich selber davon überzeugen. Denn sie teilen sich ein Doppelhaus, und kennen ich seit ca. 60 Jahren. Charlotte Kantig und Isabella Steif - die beiden Schwestern in einer Kleinstadt, in der sie auch aufgewachsen sind. In genau der Doppelhaushälfte, in der nun Isabella wohnt. Auch wenn sie im scheinbaren Dauerclinch liegen, machen sie auch gerne mal was gemeinsam. Da kommt ihnen die Suche ihrer Heimatstadt gerade Recht. Die Beiden entschließen sich ehrenamtlich als Fremdenführerinnen zu arbeiten. Für das, was in den kommenden Sommerwochen in ihrem Leben passiert wird, ist diese Tätigkeit sehr hilfreich.... Mit einem Toten, bäuchlings im Garten von Charlotte liegend, fängt alles an. Isabella hat ihn entdeckt. Als Charlotte dazukommt, ist er verschwunden. Die beiden Schwestern bleiben hellhörig, streifen interessiert durch die ihre Stadt und besonders die ländliche Umgebung. Ob zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Auto, immer mit offenen Ohren und Augen nehmen sie alles in ihrer Umgebung auf. So findet Isabella, wenige Tage nach dem vermeintlichen Leichenfund im Garten ihrer Schwester, in einem nahegegenen Maisfeld erneut einen Körper eingewickelt in eine Kunststoffplane. Doch als die Polizei kommt, ist nichts zu finden. Nicht mehr, oder war da nie was? Hat der kriminalistische Spürsinn, denn die beiden Frauen, sich immer gegenseitig ansporend, über Wochen an den Tag legen, etwa versagt? Und dann wird doch eine Leiche gefunden. Mord oder Unfall, wie ist der Mann in die Güllegrube gelangt? Nicht nur der Tote beschäftigt Kantig und Steif: Sie beleuchten Geachäftsabschlüsse im landwirtschaftlichen Sektor. Suchen Bekannte und Freunde, die plötzlich unauffindbar sind. Andere Menschen in ihrer näheren Umgebung benehmen sich höchst seltsam. Und dann ist da die Polizei. Die beiden Polizisten des Kleinstadtreviers zeigen sich wenig angetan von den Indizien, Beweisen, Beobachtungen der beiden Schwestern. Das Cover des ebooks ist passend zu der folgenden Geschichte. Zeigt es einen Traktor auf einer Wiese, im Hintergrund sind Wohnhäuser und ein Kirchturm zu sehen. Denn in einer ländlich geprägten Kleinstadt in Westfalen spielt die Geschichte, und die Landwirtschaft spielt in der Handlung auch eine nicht gerade kleine Rolle. Ich weiß jedoch nicht, ob die Bauernhäuser im Hintergrund wirklich so in Westfalen rumd um Bielefeld und Münster stehen. Ich hätte sie weiter südlich in der Republik vermutet. Der Krimi "Steif und Kantig" ist ein Zwei-Personen-Stück zweier verrenteter Lehrer-Schwestern, die in ihrer Offenheit für die Geschehnisse ihrer Umgebung gekonnt auf Verbrechen stoßen. In ihrem absoluten Selbstbewusstsein die Verbrechen ihrer Umgebung aufklären zu können, sind sie engagiert, ausdauernd, und nehmen keine Rücksicht auf die Gesetze oder gar ihre eigene Sicherheit. Die Krimihandlung ist dahingehend spannend, dass man immer wieder überrascht ist, wie diese beiden Frauen aus allen brenzligen Situationen heil und unbeschadet herauskommen. Noch dazu mit vielen neuen Informationen, die ihre Theorien bestätigen. Die Auflösung des Kriminalfalls ist für den Leser fast schon neu, wenn er nur den Spürnasen der beiden Frauen gefolgt ist. Die Autorin hat die Auflösung des Falls anhand der beiden Frauen, die der Leser bei ihren Streifzügen, Recherchen begleitet hat, nach und nach vorangetrieben. Und zuerst einmal einen etwas anderen Weg vorbereitet, was Täter und Tatmotiv betrifft. Das hat mir gefallen. Die Sprache ist flüssig, man kann meist den kleinen - von beiden Schwestern geliebten - Streitgesprächen folgen. Ein bißchen schwierig habe ich es gefunden, mir nur kurze Zeit nach dem Lesen noch zu merken, welche Schwester im Alleingang, welche Indizien, Beweise, Beobachtungen zur Lösung des Falls beigetragen hat. Doch ist das wichtig, die beiden leben so oder so eine enge Schwesterbeziehung Haus an Haus. Die beiden Frauen rocken alles gemeinsam, und lassen einen weiterlesen. Interessante Typen, diese beiden Frauen 60+. Die Geschichte ist für mich ein Humoristisches Buch mit Krimihandlung, nichts für typische Krimileser oder gar Freunden von Thrillern. Wer einen kleinen Sprung aus dem Alltag sucht, der findet auch im Winter eine kurzweilige Lektüre mit einem witzigen Duo zweier Damen, die voll und ganz in ihrer Verbrecherjagd aufgehen.

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Steif, aber nicht kantig
von melange aus Bonn am 23.11.2014

Zum Inhalt: Die pensionierten Schwestern Isabella und Charlotte, - beide Ex-Lehrerinnen mit Hang zu Gebäck und Job als Stadtführerin - lösen das Geheimnis um zwei Todesfälle in der westfälischen Nachbarschaft. Mein Eindruck: Leider ist "Steif", der Nachname Isabellas - in diesem Buch Programm. Bis zum Schluss konnte ich mit den Schwestern nicht... Zum Inhalt: Die pensionierten Schwestern Isabella und Charlotte, - beide Ex-Lehrerinnen mit Hang zu Gebäck und Job als Stadtführerin - lösen das Geheimnis um zwei Todesfälle in der westfälischen Nachbarschaft. Mein Eindruck: Leider ist "Steif", der Nachname Isabellas - in diesem Buch Programm. Bis zum Schluss konnte ich mit den Schwestern nicht warm werden. Möglicherweise ist das dem Umstand geschuldet, dass man mehr Einsichten in das tägliche Frühstücksritual und die Höhe der Trinkgelder (ordentlich) bei den Führungen bekommt, als tiefere Einblicke in die Seelenwelt der Geschwister. Gut, die Gymnasiallehrerin ist versnobt, die Grundschullehrerin offener, aber das ist es fast schon, - wenn man vom spätpubertären Herumgezicke absieht, mit dem sich die Damen gegenseitig beglücken. Der ganze Kriminalfall ist dazu überkonstruiert. Wirklich jede Person ist verwickelt und schon der Beginn treibt einem die Tränen in die Augen: Welcher Mensch, der älter ist als 6 Jahre, stellt sich tot, um einen Verfolger abzuschütteln? Dazu die dämlichen Polizisten in "Dick und Doof"-Manier. Auch auf Dörfern sollte das ordnungshütende Personal dem 50er Jahre Kinderbuchklischee entwachsen sein. Die Krone setzen dem Ganzen jedoch die beiden Schwestern auf: Da wird Beweismaterial unterschlagen, Einbruch begangen und Fundsachen zurückgehalten, - natürlich alles im Sinne der Wahrheitsfindung. Schlussendlich störten mich die unterschwelligen Dünkel der Autorin, die an manchen Stellen deutlich wurden: Schüler spielen während der Führungen mit ihren Smartphones, nur ältere Menschen wissen, was sich an Trinkgeld gehört, eine Verkäuferin ist "korpulent, aber immer freundlich" und eine Rezeptionistin mit Einserabitur hat eindeutig ihr Lebensziel verfehlt und muss sich dafür vor ihrer Lehrerin rechtfertigen. Wie schön, dass Charlotte und Isabella (studiert, schlank, alt) dem Ideal der Autorin entsprechen. Fazit: Altbacken, unglaubwürdig und zu viele Brötchen und Führungen, die eine zu kurz geratene Geschichte unnötig aufblähen. 2 Sterne

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