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Schneewittchen muss sterben / Oliver von Bodenstein Bd.4

Kriminalroman. Originalausgabe

(129)
Der Millionen-Bestseller von Nele Neuhaus

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd…
Entdecken Sie auch SOMMER DER WAHRHEIT, einen fesselnden Roman, den Nele Neuhaus unter dem Namen Nele Löwenberg geschrieben hat!
Portrait
Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 09.06.2010
Serie Oliver von Bodenstein 4
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-60982-9
Reihe List bei Ullstein 60982
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 186/121/34 mm
Gewicht 388
Auflage 29. Auflage
Verkaufsrang 9.549
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Ein spannender Krimi auf hohem Niveau!"“

Brigitte Dorotik, Thalia-Buchhandlung Villach ATRIO

Vor 10 Jahren wurde Tobias Sartorius verurteilt - Indizienprozess.
Nach seiner Entlassung kehrt er in sein Dorf zurück. Als wieder ein Mädchen verschwindet überschlagen sich die Ereignisse. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln. Ein spannender Krimi auf hohem Niveau. Freue mich schon auf weitere Bände von Nele Neuhaus!
Vor 10 Jahren wurde Tobias Sartorius verurteilt - Indizienprozess.
Nach seiner Entlassung kehrt er in sein Dorf zurück. Als wieder ein Mädchen verschwindet überschlagen sich die Ereignisse. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln. Ein spannender Krimi auf hohem Niveau. Freue mich schon auf weitere Bände von Nele Neuhaus!

„Spannende Unterhaltung“

Daniela Leitner, Thalia-Buchhandlung Klagenfurt

Dieses Buch hat es geschafft eine längere Zugreise wie im Flug vergehen zu lassen. Eine spannende Handlung, ein sympathisches Ermittlerpaar und eine Kleinstadtatmosphäre mit ihren Gemeimnissen - viel Spaß damit! Dieses Buch hat es geschafft eine längere Zugreise wie im Flug vergehen zu lassen. Eine spannende Handlung, ein sympathisches Ermittlerpaar und eine Kleinstadtatmosphäre mit ihren Gemeimnissen - viel Spaß damit!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
129 Bewertungen
Übersicht
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27
10
3
0

Für mich mein Krimihighlight des Jahres!
von goat am 10.06.2010

Nach einer zehnjährigen Haftstrafe versucht der dreißigjährige Tobias Sartorius sich wieder in den Alltag einzufügen. Doch bereits beim Betreten seines Elternhauses muss er feststellen, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Der Hof liegt brach, die einst gut besuchte Gaststätte ist schon seit langer Zeit geschlossen und seine... Nach einer zehnjährigen Haftstrafe versucht der dreißigjährige Tobias Sartorius sich wieder in den Alltag einzufügen. Doch bereits beim Betreten seines Elternhauses muss er feststellen, dass nichts mehr ist, wie es mal war. Der Hof liegt brach, die einst gut besuchte Gaststätte ist schon seit langer Zeit geschlossen und seine Mutter hat sich schon vor Jahren von seinem Vater getrennt. Da seine Eltern ihm bei den Besuchen im Gefängnis immer eine heile Welt vorgespielt haben, ist der Schock umso größer als er feststellen muss, dass auch das Leben seiner Eltern in Scherben liegt. Dabei weiß Tobias selbst nicht so genau, was vor 11 Jahren eigentlich passiert ist, als zwei siebzehnjährige Mädchen einfach spurlos verschwanden. Doch die Beweise sprachen gegen ihn. Jetzt hat er die Strafe abgesessen und ist zurück. Eine Welle des Hasses schlägt ihm entgegen und zu seinem Entsetzen scheint die Vergangenheit sich zu wiederholen, denn schon wieder ist ein Mädchen verschwunden ... Dies ist bereits der vierte Band aus der Bodenstein / Kirchhoff-Reihe und zugleich mein Einstieg in ebendiese. Gut fand ich, dass ich beim Lesen nie den Eindruck hatte, dass mir aus den früheren Bänden etwas an Informationen fehlt. Nele Neuhaus hat einen sehr flüssigen Schreibstil und genau der hat mich richtig gefesselt. Nach und nach lernt der Leser die Bewohner des Dorfes kennen und kann ungefähr nachempfinden, wie Tobias sich fühlen muss, diese eingeschworene Gemeinschaft gegen sich zu haben. Die Autorin hat es geschafft, ihre Charaktere so zu stricken, dass ich nicht mehr wusste, wem man noch trauen kann und wem nicht. Es sind 537 Seiten Spannung pur. Dieser Roman gehört für mich eindeutig zu den Krimi-Highlights in diesem Jahr. Die anderen Bücher aus der Reihe werde ich ganz bestimmt auch lesen. Hier die Reihenfolge der Bände: 1. Eine unbeliebte Frau 2. Mordsfreunde 3. Tiefe Wunden 4. Schneewittchen muss sterben

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3 0
Schneewittchen muss sterben
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2010

Inhalt Der wegen zweifachen Mädchenmordes in einem Indizienprozess verurteilte Tobias Sartorius kehrt nach seiner 10-jährigen Haftstrafe wieder in sein Heimatdorf Altenhaim zurück, in dem ihm erst die Auswirkungen, die seine Verurteilung auf seine gesamte Familie genommen haben, bewusst wird. Durch seine Rückkehr und das Finden eine... Inhalt Der wegen zweifachen Mädchenmordes in einem Indizienprozess verurteilte Tobias Sartorius kehrt nach seiner 10-jährigen Haftstrafe wieder in sein Heimatdorf Altenhaim zurück, in dem ihm erst die Auswirkungen, die seine Verurteilung auf seine gesamte Familie genommen haben, bewusst wird. Durch seine Rückkehr und das Finden eine der Leichen, der damals ermordeten Mädchen wird ein Stein ins Rollen gebracht, der schließlich eine ganze Lawine auslöst. Gemeinsam mit dem Ermittlerpaar Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein begibt sich der Leser auf eine Suche nach der Wahrheit. Und dabei müssen nicht nur die alten Mordfälle aufgeklärt werden, sondern gleichzeitig ein neuer Fall, das Verschwinden eines Mädchens, das vermutlich in Zusammenhang mit den Morden steht, sowie einige private und dienstinterne Probleme gelöst werden. Meinung Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, die oftmals bereits nach wenigen Seiten gewechselt werden. So erlebt der Leser das Geschehen aus der Sicht des Ermittlers, des Opfers und des Täters, ohne zunächst in einigen Fällen zwischen Opfer und Täter unterscheiden zu können. Auch ist der Fokus nie komplett nur auf das Lösen des Falles konzentriert, sondern ebenso auf die privaten Probleme der Ermittler und das ganze soziale Zusammenleben des Dorfes, das im Laufe der Geschichte einige Abgründe zeigt. Der Schreibstil ist konstant flüssig, mit Detailgenauigkeiten an den richtigen Stellen. Die Gefühle der Personen, aus dessen Sichtweise gerade berichtet wird, werden für einen Krimi relativ ausführlich beschrieben, weshalb der Leser sich wunderbar in die Personen hineinversetzen kann. Bei der Leseprobe hatte ich die Befürchtung geäußert, dass mich die große Anzahl an verschiedenen Personen verwirren wird. Gerade weil es mein erster Krimi von Nele Neuhaus und damit auch das erste Buch dieser Reihe war, musste ich neben den Opfern und potentiellen Tätern, die sich im ganzen Dorf tümmeln, auch die gesamte ermittelnde Dienststelle kennenlernen. Doch dies stellte eigentlich keine größeren Probleme dar, obwohl ich einige Male überlegen musste, wen ich nun vor mir habe und wie die Familienverhältnisse nun stehen. Wahrscheinlich ist dies unvermeidbar, wenn man sich als Kulisse seines Krimis ein ganzes Dorf auswählt, in dem alle Geheimnisse über mehrere Ecken miteinander verankert sind. Positiv hierbei aus natürlich ein breiter Fächer an möglichen Tätern. Daraus entwickelt Nele Neuhaus ihre sehr verworrene, komplexe und mit einigen Klischees behaftete Geschichte, die nach meinem Empfinden aber nie ihre Glaubwürdigkeit verliert. Und auch die Klischees wirken nicht störend. Die Länge des Buches hat mich zunächst überrascht, da ich selten Krimis mit über 500 Seiten gelesen habe, da es oftmals auch schwer ist, die Spannung eine solch lange Zeit aufrecht zu erhalten. Nele Neuhaus hat es meiner Meinung nach geschafft, besonders der Einstieg in die Geschichte gelingt ihr sehr gut, sie hält den Leser schon nach kurzer Zeit in den Geschehnissen gefangen. Nur das Ende flacht etwas ab, alles passiert Knall auf Fall, neue Tatsachen werden plötzlich in den Raum geworfen. Fazit Ingesamt ist es ein sehr empfehlenswerter Krimi, in dem die Spannung nie verloren geht und der mit einer verstrikten Geschichte glänzt. Für mich mein Einstieg in die Krimiwelt von Nele Neuhaus

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2 0
Ein top-spannender Krimi aus dem Taunus
von Silke Schröder aus Hannover am 23.06.2010

„Schneewittchen muss sterben“ ist der mittlerweile vierte Band mit Nele Neuhaus’ Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. In ihrem neuen, atmosphärisch dicht geschriebenen Krimi lüftet sie langsam ein Geheimnis nach dem anderen und spornt durch gelungene Cliffhanger an jedem Kapitelende zum unbedingten Weiterlesen an. Bis zum Finale gibt... „Schneewittchen muss sterben“ ist der mittlerweile vierte Band mit Nele Neuhaus’ Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. In ihrem neuen, atmosphärisch dicht geschriebenen Krimi lüftet sie langsam ein Geheimnis nach dem anderen und spornt durch gelungene Cliffhanger an jedem Kapitelende zum unbedingten Weiterlesen an. Bis zum Finale gibt Neuhaus die Zügel nicht mehr aus der Hand und dirigiert die spannende Geschichte geschickt zu Ende. Den persönlichen Problemen ihrer beiden Kommissare lässt sie dabei ebenso viel Raum, wie den Querelen innerhalb der Polizei-Dienststelle. Und auch wenn das Schicksal bei Nele Neuhaus vielleicht einmal zu oft zuschlägt, ist „Schneewittchen muss sterben“ ein top-spannender Krimi aus dem Taunus.

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2 0
Stern am Krimihimmel
von hrafnaklukka aus Rüthen am 05.06.2010

„Schneewittchen muss sterben“ ist nach „Eine unbeliebte Frau“, „Mordsfreunde“ und „Tiefe Wunden“ der vierte Taunuskrimi der deutschen Autorin Nele Neuhaus. Auch dieses Buch ist genauso überzeugend wie seine Vorgänger: neben einem interessanten Mordfall habe ich mit Spannung die privaten Verwicklungen der Hauptakteure verfolgt, die bei dieser Serie das Tüpfelchen... „Schneewittchen muss sterben“ ist nach „Eine unbeliebte Frau“, „Mordsfreunde“ und „Tiefe Wunden“ der vierte Taunuskrimi der deutschen Autorin Nele Neuhaus. Auch dieses Buch ist genauso überzeugend wie seine Vorgänger: neben einem interessanten Mordfall habe ich mit Spannung die privaten Verwicklungen der Hauptakteure verfolgt, die bei dieser Serie das Tüpfelchen auf dem i sind. Und auch beruflich müssen Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff starke Nerven beweisen: Tobias Sartorius wurde nach zehn Jahren aus der Haft entlassen und kehrt in sein Heimatdorf Altenhain zurück. Dem verurteilten Mädchenmörder wird die Resozialisierung nicht leicht gemacht: bei den Dorfbewohnern stösst er auf eine Mauer aus Ablehnung und Hass, allen voran natürlich der Vater der damals verschwundenen Laura. Nur seine alte Freundin Natalie, aus der in der Zwischenzeit die berühmte Schauspielerin Nadja von Bredow geworden ist, und die 17-jährige Amelie Fröhlich, die fataler Weise auf geradezu unheimliche Weise dem zweiten Opfer Stefanie „Schneewittchen“ Schneeberger gleicht, halten zu ihm. Als Amelie einige verräterische Zeichnungen von dem Nachbarssohn, dem autistischen Thies, erhält, verschwindet das Mädchen spurlos. Und auch diesmal kann Tobi sich nicht lückenlos an den Abend ihres Verschwindens erinnern ….... Und auch die beiden Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff plagen Sorgen: Olivers Frau verhält sich merkwürdig, und für Pias Bauernhof gibt es keine Baugenehmigung. Diese Serie wird wirklich mit jedem Band besser: durch ihre lebhafte Schreibweise hat mir Nele Neuhaus die Figuren richtig nahe gebracht, und der spannende Handlungsablauf sorgt dafür, das das Buch nicht nur ein Zeitvertreib, sondern ein richtiges Leseerlebnis wird. Die Handlung ist logisch und gut aufgebaut, der Prolog ist schon ein Knaller und animiert zum Weiterlesen. Der Weg bis zum Plot ist eine Reihe gut gestellter Fallstricke und Wendungen, die auch geübte Krimileser bis (fast) zum Schluss über die wahren Hintergründe der Tat im Unklaren lassen. Schön war auch die Beschreibung des Dorfes und seiner Bewohner, die – meiner Meinung nach – zwar etwas Klischeehaft gezeichnet waren, aber trotzdem sehr authentisch gewirkt haben. Ihre Reaktion auf die Verbrechen und das Zusammenhalten / Auseinanderbrechen der Dorfgemeinschaft, das Leben mit der Schuld und dem Gewissen sind hier sehr gut beschrieben. Auch Schicksal der Familie Sartorius, die trotz der Anfeindungen im Dorf geblieben sind, hat mich eingenommen: Nele Neuhaus lässt keine Distanz zwischen dem Leser und ihren Figuren aufkommen. Was „Schneewitchen muss sterben“ (und auch seine Vorgänger) noch auszeichnet ist, das die Autorin auch ohne übertrieben brutale Szenen oder blutige Details auskommt und es trotzdem schafft, einen Pageturner zu schreiben, der sich nicht hinter „typisch amerikanischen“ Psychothrillern verstecken muss. Die Krimigeschichte kann man als Einzelband betrachten, wer allerdings auch die Entwicklungen im Hintergrund verfolgen und verstehen möchte, sollte auf jeden Fall die ersten drei Bände gelesen haben. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit dem Team um Bodenstein/ Kirchhoff weiter geht und hoffe, die Autorin lässt ihre Leser nicht so lange auf den Nachfolgeband warten.

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2 0
Super Buch
von Stefanie W. am 27.11.2011

sehr Spannend, kann ich nur empfehlen!!!! Ich hatte dieses Buch innerhalb einer Woche durch, und habe mir auch gleich das neue Buch von Nele Neuhaus gekauft.

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1 0
Nele Neuhaus - die deutsche Krimiautorin
von Mandy B am 21.10.2011

" Sulzbach im Taunus: (...) Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd… " Am Krimi "Schneewittchen muss sterben" konnte man... " Sulzbach im Taunus: (...) Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd… " Am Krimi "Schneewittchen muss sterben" konnte man ja schier nicht vorbei... in allen Buchforen, in den Buchhandlungen und auch auf der Buchmesse wurde dieses Buch hochgelobt. Was soll ich schreiben - auch ich kam nicht vorbei. Das Cover und der Klappentext haben mich überzeugt, auch mal einer deutsche Aurorin, die sich auch noch in ihrer Heimat schreibtechnisch austobt, eine Chance zu geben. Und diese hat sie genutzt. Nele Neuhaus beschreibt die Protagonisten so lebendig, dass man genau im Kopf hat, wer wie ist (oder sein soll). Es gibt viele Personen, die alle durch ein schreckliches Ereignis in der Vergangenheit miteinander verwoben sind, so dass man natürlich dabei bleiben muss, will man den Faden nicht verlieren. Es passiert ein wenig viel und jeder Protagonist hat irgendwie "Dreck am Stecken", aber das Buch ist dadurch sehr kurzweilig und verleitet einen zum weiterlesen. Es ist flüssig geschrieben, so dass man jederzeit den Faden behält und unbedingt weiterlesen muss, weil man ja wissen will, wie's ausgeht. Nele Neuhaus versteht es, die Spannung über das ganze Buch hinaus zu halten. Es ist der vierte Teil einer Buchreihe und ich hätte mir gewünscht, ich hätte von den drei Vorgängern gewusst (sicherlich hätte Recherche genutzt, aber ein kleiner Hinweis zu Beginn des Buches wäre klasse gewesen), denn diese hätte ich natürlich auch gern vorher gelesen. So hab ich das direkt im Anhang getan und habe zu Weihnachten 2x das Komplettpaket an die Familie verschenkt (waren ja alles TB ;-) ). Mittlerweile gibt es ja auch das 5. Buch der Reihe, das wieder super ist. Nele Neuhaus ist eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen geworden - ich warte schon mit Spannung auf das nächste Meisterwerk!

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1 0
Hochspannung bis zur letzten Seite
von Verena R. aus Vöcklabruck am 15.09.2011

Als der wegen zweifachen Mädchenmordes zu 10 Jahren Haft verurteilte Tobias Sartorius aus dem Gefängnis entlassen wird, will er auf jeden Fall herausfinden, wer die zwei Mädchen damals wirklich getötet hat und geht dabei sogar das Risiko ein, zu erfahren, dass tatsächlich er selbst Laura und Stefanie getötet hat.... Als der wegen zweifachen Mädchenmordes zu 10 Jahren Haft verurteilte Tobias Sartorius aus dem Gefängnis entlassen wird, will er auf jeden Fall herausfinden, wer die zwei Mädchen damals wirklich getötet hat und geht dabei sogar das Risiko ein, zu erfahren, dass tatsächlich er selbst Laura und Stefanie getötet hat. Doch kurz nachdem er in sein Heimatdorf Altenhain zurückgekommen ist, wird seine Mutter von einer Brücke gestoßen und sie überlebt nur knapp. Als erneut ein Mädchen verschwindet, nämlich Amelie, die auf eigene Faust ermittelt hat und fest von Tobias´ Unschuld überzeugt ist, beginnt das ganze Dorf eine Hexenjagd auf Tobias. Allerdings ist niemand im ganzen Dorf ganz unschuldig an den Ereignissen vor zehn Jahren. Und nicht nur, dass sie alle den wahren Mörder gedeckt haben, auch ganz andere Sachen kommen endlich ans Tageslicht… Ich habe zwar (noch) kein anderes Buch von Nele Neuhaus gelesen, aber dieses hat mich überzeugt, dass auch die anderen toll sein müssen und dass Nele Neuhaus eine fantastische Autorin ist. Sie versteht es gekonnt, ca. jede zweite Seite die Sichtweisen der erzählenden Personen zu wechseln, ohne dass die Spannung nachlässt oder man verwirrt wird. Was mir außerdem beim Lesen dieses Buches sehr positiv aufgefallen ist, dass oft, wenn die Ermittler etwas Neues erfahren bzw. einen Schritt weiterkommen, nicht immer sofort erklärt wird, was dies ist, sondern dem Leser ein paar Seiten lang die Möglichkeit gegeben wird, selbst herauszufinden, was es ist, wodurch man sich noch mehr in die Geschichte einfühlen kann. Ein großes Lob an die Autorin für dieses gelungene Werk!

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1 0
Ein Lesevergnügen
von Alexia am 21.07.2011

Zehn Jahre hat Tobias Sartorius wegen der Ermordung seiner Ex-Freundinnen Stefanie und Laura im Gefängnis gesessen. Er wurde in einem reinen Indizienprozess verurteilt, denn die Leichen der beiden Mädchen wurden nie gefunden. Nun kehrt Tobias in sein Elternhaus zurück. Noch immer kann er sich nicht an die Nacht erinnern,... Zehn Jahre hat Tobias Sartorius wegen der Ermordung seiner Ex-Freundinnen Stefanie und Laura im Gefängnis gesessen. Er wurde in einem reinen Indizienprozess verurteilt, denn die Leichen der beiden Mädchen wurden nie gefunden. Nun kehrt Tobias in sein Elternhaus zurück. Noch immer kann er sich nicht an die Nacht erinnern, in der sein Leben aus den Fugen geriet. Was ist mit Stefanie und Laura passiert? Wo sind ihre Leichen? Das interessiert auch Amelie Fröhlich, die seit kurzem bei ihrem Vater lebt. Amelie kommt aus Berlin und langweilt sich in dem kleinen Dorf im Taunus. Da ist es ihr eine willkommene Abwechslung, sich mit der Ermordung der beiden Mädchen zu befassen, zumal sie Tobias „cool“ findet. Also fängt sie an zu recherchieren, nichts ahnend, dass sie in ein Wespennest sticht und nicht nur ihr Leben in Gefahr bringt. Mit „Schneewittchen muss sterben“ ist Nele Neuhaus auch diesmal wieder ein sehr guter Krimi gelungen. Sie versteht es wunderbar, den Leser von der ersten Seite an in die Geschichte hineinzuziehen. Langeweile kommt keine auf. Und dass nicht nur der Fall, sondern auch das Leben der Kommissare, die Probleme unter den Kollegen etc. aufgegriffen werden, macht die Geschichte besonders stimmig.

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1 0
Genial
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2011

Von dem Buch hatte ich schon einiges gelesen und nachdem ich den Roman kaum mehr aus den Händen legen konnte, steht für mich fest, dass dieses Buch den Titel Bestseller auf jeden Fall mehr als verdient hat. Selten habe ich so eine spannende Geschichte gelesen, die dazu noch absolut... Von dem Buch hatte ich schon einiges gelesen und nachdem ich den Roman kaum mehr aus den Händen legen konnte, steht für mich fest, dass dieses Buch den Titel Bestseller auf jeden Fall mehr als verdient hat. Selten habe ich so eine spannende Geschichte gelesen, die dazu noch absolut stimmig ist und sehr realistisch scheint. In Altenhain, im Taunus ist die Dorfgemeinschaft noch intakt. Jeder kennt jeden und der Großteil der Bevölkerung lebt schon in der xten Generation in dem kleinen Dorf. 11 Jahre lang schien das Dorfleben intakt zu sein, selbst nachdem man einen aus ihrer Mitte wegen des Mordes an zwei Mädchen verhaftete und verurteilte, glätteten sich die Wogen rasch und das Leben ging weiter. Doch nun wurde der Mörder entlassen und ist zurück bei seiner Familie in Altenhain. Tobias Sartorius hat seine Strafe abgesessen, zu der man ihn nach einem reinen Indizienprozess verurteilt hatte. Die Leichen der Mädchen waren niemals gefunden worden, aber alle sind sicher, dass er der Mörder war – zuviel sprach gegen ihn. Kaum ist er aus der Haft entlassen, wird auf einem stillgelegten Flugplatz in der Nähe die Leiche eines der Opfers bei Bauarbeiten entdeckt und kurz später verschwindet erneut ein Mädchen, das in Altenhain lebt. Es beginnt eine Jagd auf Tobias und seine Familie und viele andere, dunkle und gräßliche Geheimnisse, die wohlbehütet unter der Oberfläche dörflicher Idylle gelagert waren, brechen heraus. Für die ermittelnden Beamten Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein wird aus einem einfachen Vermisstenfall plötzlich ein Wettlauf mit der Zeit und jeder, der erst noch hilfreich und unauffällig war, wird zum Hauptverdächtigen. Der Krimi ist ungeheuer spannend und wirft auf jeder Seite neue Fragen auf. Ich war selten so gefangen von einer Kriminalgeschichte; habe selten so mit den Protagonisten gelitten und war selten so aufgewühlt von den vielen Ereignissen, die zur Lösung gehören und schon so weit im Voraus während der Geschichte beginnen. Ein tolles Buch, dass absolut lesenswert ist. Spannend bis zum geht nicht mehr.

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1 0
Wollte Schneewittchen die Liebe des Prinzen nicht erwidern
von Susanne am 14.02.2011

...und musste deshalb sterben? Der neue Taunus-Krimi von Nele Neuhaus "Schneewittchen muss sterben" beginnt mit einem Prolog, der dies vermuten lässt. Wurde Tobias Sartorius demzufolge zu unrecht verurteilt, für die Ermordung von Laura Wagner und der ebenfalls siebzehnjährigen Schneeberger, die beide vor elf Jahren spurlos verschwanden? Letztere sah nicht nur... ...und musste deshalb sterben? Der neue Taunus-Krimi von Nele Neuhaus "Schneewittchen muss sterben" beginnt mit einem Prolog, der dies vermuten lässt. Wurde Tobias Sartorius demzufolge zu unrecht verurteilt, für die Ermordung von Laura Wagner und der ebenfalls siebzehnjährigen Schneeberger, die beide vor elf Jahren spurlos verschwanden? Letztere sah nicht nur aussah wie Schneewittchen, sondern sollte diese Rolle auch in einer Theateraufführung an ihrer Schule spielen. Dennoch kehrt Tobias nach Verbüßung einer zehnjährigen Haftstrafe in sein Elternhaus nach Altenhain zurück, einem dörflichen Stadtteil von Bad Soden am Taunus. Bestraft wurden aber auch seine Eltern: ihre Ehe zerbrach, die Gaststätte musste geschlossen werden, weil die Gäste ausblieben und der ehemals stolze Hof zerfiel. Schneewittchen ist nicht die einzige Leiche, die in diesem Kriminalroman vorkommt. An einem trüben Novembertag finden Arbeiter auf dem ehemaligen Eschborner Militärflughafen ein Skelett, wenig später wird eine Frau von der Fußgängerbrücke über der Limesspange bei Sulzbach gestoßen... Königstein, Sulzbach, Altenhain und Eschborn sind die Schauplätze des neuen Kult-Krimis der Kelkheimer Autorin. "Schneewittchen muss sterben" ist der 4. Fall für Oliver von Bodenstein & Pia Kirchhoff. Sicherlich ist es die ganz spezielle Mischung aus Thriller gepaart mit Lokalkolorit und peppiger Sprache, die den Erfolg von Nele Neuhaus weit über die Grenzen des Taunus ausmachen. Da ich selbst im Taunus lebe, gehört Nele Neuhaus bereits seit vielen Jahren zu meinen absoluten Lieblingsschriftstellerinnen. Ich habe alle ihre Krimis gelesen (damals noch im Selbstverlag) und mich stets gut unterhalten gefühlt. Seitdem hat sich die Autorin weiterentwickelt, so dass mir auch der neue Roman wieder viele spannende Lesestunden beschert hat. DANKESCHÖN:-)

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1 0
Der Strudel , der verborgenen Schuld
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2010

Tobias ist der geliebte und beliebte Sohn der Familie Sartorius. Er ist hochintelligent und sportlich, gutaussehend und charmant. Alle Mädchen im Dorf lieben ihn und die Jungs akzeptieren ihn als Anführer. Dann verschwinden zwei Mädchen bei der Kerb. Beide waren seine Freundinnen. Laura hat er für Schneewittchen verlassen. Schneewittchen... Tobias ist der geliebte und beliebte Sohn der Familie Sartorius. Er ist hochintelligent und sportlich, gutaussehend und charmant. Alle Mädchen im Dorf lieben ihn und die Jungs akzeptieren ihn als Anführer. Dann verschwinden zwei Mädchen bei der Kerb. Beide waren seine Freundinnen. Laura hat er für Schneewittchen verlassen. Schneewittchen hat ihm an diesem Abend den Laufpass gegeben. Tobias betrinkt sich bis zur Bewußtlosigkeit. Er wird als Mörder der Mädchen verurteilt. Das Buch beginnt mit seiner Haftentlassung nach 10 Jahren. Seine Kumpeline aus Kindertagen holt ihn ab. Aus der jungenhaften Nathalie ist die strahlend schöne und erfolgreiche Schauspielerin Nadja geworden. Sie will ihn sofort an sich binden doch er fühlt sich seinen Eltern verpflichtet. Die Ankunft in Altenhain ist ein Schock. Die gutgehende Wirtschaft der Eltern existiert nicht mehr. Haus und Hof sind verdreckt und vermüllt. Die Eltern sind geschieden, der Vater nur noch ein Schatten. Das hatte man Tobias verschwiegen. Die Dorfgemeinschaft grenzt Tobias und seinen Vater aus. Der Mädchenmörder soll verschwinden. Nur Amelie, ein Berliner Mädchen, das auf dem Land geläutert werden soll, interessiert sich für ihn und natürlich Nadja, die ihn aus Altenhein weglocken will. Amelie glaubt nicht, dass Tobias die Mädchen ermordet hat. Sie ist von ihm beeindruckt und ermittelt auf eigene Faust. Ein bischen Abenteuer in dem langweiligen Nest reizt sie. Der Nebenjob in der neuen Kneipe, die von Sartorius Koch aufgemacht wurde, lässt sie so manches aufschnappen und erahnen. Als Thies, der autistische Sohn des reichen Dorfimperators ihr Bilder zur Aufbewahrung bringt, ist alles klar. Thies hat die Ereignisse jener Nacht auf der Kerb fotographisch genau aufgemalt und Amalie verschwindet spurlos. Tobias wird am selben Abend sturzbetrunken nach Hause gebracht. Er kann sich an nichts erinnern... Durch den geschickten Perspektivwechsel vermittelt Frau Neuhaus dem Leser Ahnungen und Schlussfolgerungen, ohne alles zu enthüllen. So ist man dem sympathischen Ermittlerduo immer eine Nasenspitze voraus. Die Emotionen werden geschickt gelenkt. Man fühlt mit den Sympathieträgern und die dunkle Seite der anderen Figuren wird schnell spürbar. Es gibt keine spontanen Richtungsänderungen, die man nicht nachvollziehen kann. Dadurch bleibt die Story glaubwürdig. Die Spannung steigt permanent und man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Ich bin begeistert!

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1 0
Ein absolut spannender und vielschichtiger Krimi
von horrorbiene am 30.11.2010

Schneewittchen muss sterben ist der vierte Teil einer Kriminalromanserie um die Kommissare Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein aus dem Main-Taunus-Kreis. Es folgt eine Liste, der bisher veröffentlichen Teile dieser Serie: 1. Fall: Eine unbeliebte Frau 2. Fall: Mordsfreunde 3. Fall: Tiefe Wunden 4. Fall: Schneewittchen muss sterben Eine Ermittlung führt die Kommissare Kirchhoff... Schneewittchen muss sterben ist der vierte Teil einer Kriminalromanserie um die Kommissare Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein aus dem Main-Taunus-Kreis. Es folgt eine Liste, der bisher veröffentlichen Teile dieser Serie: 1. Fall: Eine unbeliebte Frau 2. Fall: Mordsfreunde 3. Fall: Tiefe Wunden 4. Fall: Schneewittchen muss sterben Eine Ermittlung führt die Kommissare Kirchhoff und von Bodenstein in das Dorf Althenhain. Eine Frau wurde von einer Brücke gestoßen. Die Kommissare finden heraus, dass es sich dabei um die Mutter eines kürzlich entlassenen mutmaßlichen Mörders zweier Mädchen handelt. Gegen diesen wird nun im Dorf eine regelrechte Hetzjagd veranstaltet. Als auch noch in der näheren Umgebung eine Leiche in einem Tank gefunden wird und in Althenhain erneut ein Mädchen verschwindet, wird der alte Fall erneut aufgerollt. Eine Ermittlung gegen die Uhr beginnt. Dieser Krimi besticht durch seine vielfältigen Perspektiven. Man ermittelt nicht nur mit den beiden Kommissaren, sondern kann auch hinter die Kulissen schauen, wenn die Geschehnisse von diversen Dorfbewohnern geschildert werden. Dabei wird es an keiner Stelle unübersichtlich, an der es nicht gewollt ist. Die Spannung ist durch den unterschiedlichen Kenntnisstand, den die verschiedenen Protagonisten haben – jedoch nicht immer preisgeben – konstant auf einem hohen Niveau. Die persönlichen Hintergründe der Ermittler und auch der Dorfbewohner werden geschickt in die laufende Geschichte eingebunden und machen die Protagonisten somit ehrlich und fassbar. Gerade die beiden Ermittler sind durch diese Erzählweise sehr plastisch, authentisch und sympathisch, da sie nicht vollkommen dargestellt werden, sondern auch Schwächen zeigen. Doch gerade durch die vielfältigen Perspektiven stehen die Ermittler nicht ausschließlich im Fokus – da es zwei sind wäre das auch zu viel auf einmal – sodass aus dem Buch ein rundes Werk wird. Der Plot ist zwar vielschichtig, komplex und enthält mehrere Handlungsstränge, doch einige Details werden im Laufe des Geschehens aufgedeckt und die Auflösung des Falls ist schlüssig und für den Leser vollends befriedigend. Es wird schön dargestellt, wie ein Dorf zusammenhalten kann... und doch ist es so wie bei einem Eisberg: Man sieht nur die Spitze, die Masse ist unter der Wasseroberfläche. Die Abgründe die sich hier auftun und die Vorstellung mancher, was als Kavaliersdelikt zu bezeichnen ist, sind erschreckend. Je mehr vom Eisberg ans Licht kommt, desto mehr Freude am Lesen hat man an diesem Krimi. Dieser vierte Teil war der erste aus dieser Reihe, den ich gelesen habe. Dies war kein Problem, da auf vorige Fälle kein Bezug genommen wurde. Lediglich die Kommissare und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zueinander wären noch plastischer gewesen, hätte ich die Vorgänger gelesen. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen. Fazit: Nele Neuhaus ist hiermit ein vielschichtiger, tiefgründiger und sehr spannender Kriminalroman-Geniestreich gelungen, der durch die vielfältigen Perspektiven und gut durchdachten Charaktere besticht. Man sollte vielleicht besser mit dem ersten Teil der Serie beginnen, doch auch Einsteigern in die Serie ist dieses Buch zu empfehlen.

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Spannung ab der ersten Seite
von DarkAngel1985 aus Spr am 27.07.2010

Bisher hatte ich noch kein Buch von Nele Neuhaus gelesen. Doch nach diesem Buch kann ich sagen, dass mich ihr Schreibstil anspricht und ich mit Sicherheit noch das ein oder andere Buch von ihr lesen möchte. Auch wenn man noch keine Bücher von ihr gelesen hat, so versteht man... Bisher hatte ich noch kein Buch von Nele Neuhaus gelesen. Doch nach diesem Buch kann ich sagen, dass mich ihr Schreibstil anspricht und ich mit Sicherheit noch das ein oder andere Buch von ihr lesen möchte. Auch wenn man noch keine Bücher von ihr gelesen hat, so versteht man dieses Buch doch auch ohne Vorinformationen. Dadurch, dass ich mir die Rückentitel ihrer anderen Bücher angeguckt habe, weiß ich, dass auch hier wieder das Ermittlerteam ermittelt, was schon in anderen Büchern ermittelt hat. Aber alles was wichtig ist, wird auch in diesem Buch schon erklärt. Die Geschichte ist irgendwie bedrückend, und gerade das gefällt mir. Es strahlt so eine geheimnisvolle Atmosphäre aus, die das Buch noch spannender macht. Man ist schnell gefangen von dem Buch. Der Einstieg ist so gestaltet, dass gleich Spannung auf kommt. Die Charaktere finde ich sehr gut gestaltet. Besonders Amelie, Thies und Tobias haben mir es irgendwie angetan. Obwohl ich Krimis meist nicht so mag, fand ich diesen hier einfach nur spitze. Ich habe das Buch innerhalb einiger Tage quasi verschlungen.

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Die dunklen Geheimnisse von Altenhain
von sabatayn76 am 24.07.2010

Inhalt: Nach zehn Jahren wird Tobias Sartorius aus der JVA Rockenberg entlassen. In einem reinen Indizienprozess wurde er damals für ein Verbrechen an zwei jungen Mädchen verantwortlich gemacht, die seitdem spurlos verschwunden sind. Nun kehrt Tobias in sein Heimatdorf zurück und realisiert, dass nichts mehr so ist wie vor... Inhalt: Nach zehn Jahren wird Tobias Sartorius aus der JVA Rockenberg entlassen. In einem reinen Indizienprozess wurde er damals für ein Verbrechen an zwei jungen Mädchen verantwortlich gemacht, die seitdem spurlos verschwunden sind. Nun kehrt Tobias in sein Heimatdorf zurück und realisiert, dass nichts mehr so ist wie vor 10 Jahren: das Gasthaus des Vaters geschlossen, der elterliche Hof und das Haus vernachlässigt, der Vater gebrochen, die Mutter ausgezogen, die Eltern geschieden und die einst befreundeten Nachbarn feindselig und ablehnend. Zur gleichen Zeit wird bei Abrissarbeiten ein menschliches Skelett gefunden, und eine Frau wird von einem Mann über ein Brückengeländer auf eine viel befahrene Straße gestoßen. Wie hängen diese Ereignisse miteinander zusammen? Was ist vor 11 Jahren tatsächlich passiert? Ist Tobias, der sich seit 11 Jahren vergeblich bemüht, sich an die Ereignisse der Tatnacht zu erinnern, der jedoch einen mehrstündigen Filmriss hat, wirklich der Täter oder hat ein anderer die Tat verübt? Mein Eindruck: Nele Neuhaus hat einen fantastischen Krimi geschrieben, der wirklich von der ersten bis zur letzten Zeile spannend ist und sofort fesselt. Ihre Protagonisten sind komplex und authentisch, man kann sich in die Personen und Situationen wunderbar einfühlen und lebt für die Zeit der Lektüre regelrecht in Altenhain. Die Autorin legt unzählige Fährten und stellt immerzu potenzielle Täter vor, verwirrt den Leser dadurch von Zeit zu Zeit und entwirft ein sehr unheimliches und doch realistisches Bild der Dorfgemeinschaft. Das Ende war mir fast ein bisschen zu viel. Hier wäre weniger Komplexität vielleicht besser und glaubwürdiger gewesen. 'Schneewittchen muss sterben' ist der vierte Teil einer Reihe und mein zweiter Krimi von Nele Neuhaus. Ich würde jedem Leser empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Zwar braucht man für 'Schneewittchen muss sterben' keinerlei Vorwissen aus den anderen Bänden, doch Neuhaus erwähnt die alten Fälle und verrät Einzelheiten und Täter aus den früheren Büchern. Mein Resümee: Sehr dicht, ohne Längen, stets fesselnd.

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Schneewittchen muss sterben
von Nefret am 18.12.2011

Zehn Jahre saß Tobias Sartorius im Gefängnis, weil er als Jugendlicher zwei Mädchen ermordet haben soll. Aus dem Gefängnis entlassen, schlägt ihm in seinem Heimatort Hass und Angst entgegen. Die Stimmung spitzt sich zu, als ein junges Mädchen verschwindet. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln. Nicht ohne Grund war... Zehn Jahre saß Tobias Sartorius im Gefängnis, weil er als Jugendlicher zwei Mädchen ermordet haben soll. Aus dem Gefängnis entlassen, schlägt ihm in seinem Heimatort Hass und Angst entgegen. Die Stimmung spitzt sich zu, als ein junges Mädchen verschwindet. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln. Nicht ohne Grund war „Schneewittchen muss sterben“ in den Bestsellerlisten zu finden. Der vierte Teil der Reihe um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ist spannend, aber vor allem auch düster, bedrückend und komplex. Wer hat die beiden Mädchen wirklich ermordet? War es tatsächlich Tobias oder wurde er zu Unrecht verurteilt? Dies sind die zentralen Fragen, die sich in diesem Krimi stellen. Es spannend, die Auflösung zu verfolgen. Doch was dieses Buch so fesselnd macht, ist die Atmosphäre. In Tobias' Heimat herrscht Misstrauen und Missgunst. Die Menschen sind schnell bereit, das schlimmste von ihren Nachbarn zu vermuten. Einziger Kritikpunkt ist das Ende bzw. die Lösung des Falls. Ohne das Ende verraten zu wollen, kann ich nur sagen, dass ich die schicksalshaften Ereignisse in Kombination zu konstruiert fand.

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Trügerische Dorfgemeinschaft
von coffee2go am 21.04.2011

Kurze Inhaltszusammenfassung: Tobias wird nach zehn Jahren Haft, aufgrund eines Indizienprozesses, aus dem Gefängnis entlassen. Er kehrt in seinen Heimatort zurück und gleich darauf verschwindet wieder ein junges Mädchen im Ort und eine Hetzjagd gegen Tobias beginnt. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein führen die Ermittlungen, entdecken Ähnlichkeiten zu den... Kurze Inhaltszusammenfassung: Tobias wird nach zehn Jahren Haft, aufgrund eines Indizienprozesses, aus dem Gefängnis entlassen. Er kehrt in seinen Heimatort zurück und gleich darauf verschwindet wieder ein junges Mädchen im Ort und eine Hetzjagd gegen Tobias beginnt. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein führen die Ermittlungen, entdecken Ähnlichkeiten zu den Fällen aus der Vergangenheit, kämpfen sich durch alte Akten und durch ein Netz aus Lügen und Intrigen, in die nahezu das gesamte Dorf verwickelt zu sein scheint. Meine Meinung zum Buch: Nele Neuhaus hat einen Schreibstil, der sehr angenehm zu lesen ist und die Spannung bis zum Schluss aufrecht hält. Die Schilderung über den kleinen Ort Altenhain sowie die Beschreibung der einzelnen Personen, die dort leben, fand ich sehr realitätsnah und authentisch. Die vielen unterschiedlichen Personen und die Verwicklungen untereinander machen das Buch teilweise etwas komplex, zudem auch noch mehrere Handlungsstränge gleichzeitig geschildert werden. Gut gefallen hat mir, dass auch die beiden Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein sehr detailliert beschrieben wurden und viel Platz für ihren Alltag und ihre persönlichen und familiären Probleme gelassen wurde. Dies hat den Krimi sehr aufgewertet und die involvierten Personen sehr authentisch und sympathisch gemacht. Eine einzige Schwäche für einen Sterneabzug ist mir am Ende des Krimis aufgefallen: Hier haben sich die Ereignisse nur noch überschlagen und waren teilweise nicht mehr glaubwürdig. Titel und Cover: Der Titel „Schneewittchen muss sterben“ passt sehr gut und wird auch im Buch geklärt. Das Cover finde ich optisch ansprechend gestaltet, es vermittelt den Eindruck der düsteren Novemberstimmung, die im Dorf herrscht. Mein Fazit: Ein sehr spannender Kriminalroman über die trügerische Idylle im kleinen Dorf Altenhain bei Taunus mit einem sympathischen Ermittlerduo. Ich freue mich schon auf den Nachfolgeroman von Nele Neuhaus „Wer Wind sät“, der wieder in der gleichen Gegend spielt.

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Schneewittchen und das böse Dorf
von Melanie Maida aus Wirdum am 04.12.2010

Klappentext: An einem regnerischen Novembertag werden Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein vom Hofheimer K 11 zu einem mysteriösen Verkehrsunfall gerufen: Eine Frau stürzte von einer Fußgängerbrücke auf ein fahrendes Auto.Ein Zeuge glaubt beobachtet zu haben, dass die Frau von der Brücke gestoßen wurde. Die Ermittlungen führen Pia und Bodenstein... Klappentext: An einem regnerischen Novembertag werden Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein vom Hofheimer K 11 zu einem mysteriösen Verkehrsunfall gerufen: Eine Frau stürzte von einer Fußgängerbrücke auf ein fahrendes Auto.Ein Zeuge glaubt beobachtet zu haben, dass die Frau von der Brücke gestoßen wurde. Die Ermittlungen führen Pia und Bodenstein in das kleine Taunusdorf Altenhain, in dem das Unfallopfer Rita Cramer früher gelebt hat. Elf Jahre zuvor verschwanden dort an einem Abend im September zwei siebzehnjährige Mädchen spurlos. In einem reinen Indizienprozess wurde damals der jährige Tobias Sartorius, Rita Cramers Sohn, zu zehn Jahren Haft verurteilt. Bodenstein und Pia Kirchhoff erfahren, dass Tobias nach Verbüßung seiner Haftstrafe vor kurzem in seinen Heimatort Altenhain zurückgekehrt ist. Hat der Angriff auf seine Mutter etwas mit seiner Rückkehr zu tun? Im Dorf stoßen Pia und Bodenstein auf eine Mauer des Schweigens. Als wieder ein Mädchen verschwindet, scheinen sich die Ereignisse der Vergangenheit auf unheilvolle Weise zu wiederholen. Die Ermittlungen werden zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn für die Dorfbewohner steht sofort fest, wer der Schuldige ist – und sie sind entschlossen, dieses Mal die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Inhalt: Als Tobias nach zehnjähriger Haftstrafe nach Altenhain zurückkehrt ist das Dorf in Aufruhr. Wie kann er nur. All die alten Geschichten werden wieder aufgekocht und als Amelie, ein junges Mädchen, dass aus der Großstadt kommt und unvoreingenommen an die ganze Geschichte herangeht auch verschwindet ist klar: Tobias konnte nicht der wahre Täter sein. Und warum ist seine Jugendfreundin Nadja immernoch so verliebt in Tobias ? Meine Meinung: Ich hebe mich sehr schwer getan mit dem Buch und hatte es zwischendurch eine Weile zur Seite gelegt. Ja es ist spannend, die Geschichte ist gut konstruiert und das Dorfleben ist klasse porträtiert. Aber: Ich empfand es von allem ein bisschen zu viel. Zu viele Nebenfiguren mit zuvielen Problemen, auch dass die Ermittler über viele Seiten hinweg Probleme haben empfand ich als zuviel. Man hat schlichtweg den roten Faden verloren, der Lesefluß wurde gestört und oft genug musste ich zurückblättern um mich zu vergewissern wer den nun zu wem gehört, wo wohnt und welche Beziehung zu wem hat.Dadurch wirkt die Geschichte auch sehr sprunghaft. Nele Neuhaus großes Talent ist die Personenbeschreibung , sie schafft es mit wenigen Worten eine interessante Figur zu erschaffen und den Spannungsbogen auszureizen. Flüssig lesbar ist etwas anderes, leider. Schön fand ich das der Krimi in Deutschland spielt und dazu noch in einem kleinen Dorf. Das hat die Atmosphäre eines " typisch englischenKrimis hinter verschlossenen Türen". "Schneewittchen muss sterben" hat viele extrem starke Ansätze, bildhafte tolle Beschreibungen und viele Stärken, leider jedoch auch zuviele Klischees. Fazit: Keine leichte Kost aber ein Krimi der in die deutsche Bücherlandschaft gehört wie Altenhain in den Taunus.

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Für mich der Einstieg in die Kirchhoff/von Bodenstein-Krimis
von Stefanie S. aus Dresden am 18.07.2016

Nach einer 10-jährigen Haftstrafe wird der nun 30-jährige Tobias Sartorius aus dem Gefängnis entlassen, wird von seiner langjährigen Freundin Nadja abgeholt und kommt zurück in sein Elternhaus. Dort trifft ihn der Schock. Während seiner Zeit im Gefängnis, haben ihm seine Eltern bei ihren Besuchen immer wieder die heile Welt... Nach einer 10-jährigen Haftstrafe wird der nun 30-jährige Tobias Sartorius aus dem Gefängnis entlassen, wird von seiner langjährigen Freundin Nadja abgeholt und kommt zurück in sein Elternhaus. Dort trifft ihn der Schock. Während seiner Zeit im Gefängnis, haben ihm seine Eltern bei ihren Besuchen immer wieder die heile Welt vorgespielt und dass sich nichts verändert hätte. Aber die Realität sieht ganz anders aus: er findet seinen Vater allein auf dem verwahrlosten Hof vor, die damals sehr beliebte und gut besuchte Gaststätte ist schon lange geschlossen und seine Eltern haben sich auch getrennt weil seine Mutter es nicht mehr ertragen hat, im Ort wie eine Aussätzige behandelt zu werden. Damals waren 2 kleine Mädchen spurlos verschwunden und die Beweise sprachen damals gegen Tobias, weswegen er dann auch für 10 Jahre ins Gefängnis musste. Zu allem Übel schlägt ihm im Ort auch noch der blanke Hass der Bewohner entgegen, denn diese scheinen davon überzeugt zu sein, dass damals der Richtige verhaftet wurde. Und als wäre das noch nicht genug, holt ihn nun diese Vergangenheit wirde ein...denn es verschwindet wieder ein junges Mädchen und allen im Ort ist sofort klar, was passiert und wer der Täter ist. Ungefähr zur gleichen Zeit werden auf einem stillgelegten Flugplatz Knochen gefunden, die zu einem der damals verschwundenen Mädchen gehören könnten. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln in diesem Fall und Pia fallen ein paar Ungereimtheiten in den alten Ermittlungsakten zu diesem Fall auf. Außerdem merkt sie, dass die Bewohner des kleinen Ortes sie nach Strich und Faden zu belügen scheinen. Haben sie etwa irgendwas zu verheimlichen, was für die Ermittlungen wichtig wäre? Das war das erste Buch, dass ich von Nele Neuhaus gelesen habe. Durch den tollen Buchtitel bin ich darauf aufmerksam geworden. Erst beim Lesen merkte ich, dass dies nun schon das 4. Buch von Nele Neuhaus über das Ermittlerduo Kirchhoff/von Bodenstein war. Auch wenn man im Buch viel über das Privatleben der beiden Ermittler erfährt, hatte ich beim Lesen dennoch nie das Gefühl, dass mir eine wichtige Information aus den ersten 3 Bänden fehlt. Nele Neuhaus hat es geschafft, alle Charaktere so darzustellen und alles so geschickt miteinander zu verstricken, dass man Niemanden mehr trauen konnte und bis kurz vorm Ende auch nicht wusste, was nun eigentlich passiert ist und wer der Täter sein könnte. Das Buch und der Schreibstil haben mich total begeistert, so sehr, dass ich mir anschließend auch die anderen Bücher gekauft habe. Mittlerweile bin ich ein richtiger Nele Neuhaus-Fan geworden. Aus dem Grund gibt es hier von mir 5 von 5 Punkten.

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Schneewittchen muß sterben
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 17.02.2016

Ich habe das Buch gerade übers Wochenende verschlungen. Erst war es mir zu dick, deshalb hatte ich es wochenlang zur Seite gelegt und dann so etwas spannendes. Ein Kindermörder kommt nach zehn Jahren Haft frei und kehrt in sein Dorf zurück. Dort muß er feststellen, dass nicht nur sein Leben... Ich habe das Buch gerade übers Wochenende verschlungen. Erst war es mir zu dick, deshalb hatte ich es wochenlang zur Seite gelegt und dann so etwas spannendes. Ein Kindermörder kommt nach zehn Jahren Haft frei und kehrt in sein Dorf zurück. Dort muß er feststellen, dass nicht nur sein Leben zerstört wurde, nein auch das seiner Eltern. Die Ehe war geschieden worden, der Vater lebt im vermüllten Hof, nur die Gaststätte, die er schließen mußte ist blitzeblank. Kaum ist Tobias frei und im Dorf, steht schon wieder die Polizei vor der Tür. Seine Mutter wurde von einer Brücke auf fahrende Autos geschubst. Sie liegt im Koma und hat sehr, sehr viele Knochenbrüche, ob sie überlebt ist fraglich. Immer wieder werden Parolen an den elterlichen Hof gepinselt und dann wird er auch noch überfallen und verprügelt. Man will ihn aus dem Dorf vertreiben, aber warum? Er hat doch die Strafe abgesessen und außerdem hat er immer seine Unschuld beteuert. Leider hatte er einen Filmriss, als vor 11 Jahren die beiden Mädchen verschwanden. Verurteilt wurde er anhand von Indizien; denn die Leichen sind nie gefunden worden. Bis jetzt. Die Leiche von Laura wird bei Bauarbeiten auf einem stillgelegten Flughafen gefunden. Es wird immer alles rätselhafter. Hätte er damals eigentlich das Mädchen innerhalb des Zeitfensters auf dem Flughafengelände verschwinden lassen können? Warum kümmert sich Nadja, seine Jugendfreundin und heute eine berühmte Fernseh-Schauspielerin, so rührend um ihn? Welche Rolle spielt Amelie, das 17-jährige Mädchen, welches erst seit einem halben Jahr im Dorf lebt? Und der authistische Nachbarjunge? Ein Halbbruder seines besten Freundes. Und warum verschwinden die beiden auf einmal, gerade als Tobias mal wieder einen Filmriss hat? Ein Dorf hält zusammen - gegen einen Kindermörder. Oder doch nicht? Kommt die Wahrheit an den Tag? Auch die beiden Kommissare haben private Probleme, die sie noch zusätzlich belasten. Für mich bisher das beste der Nele Neuhaus Bücher.

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5 Sterne - ein Krimi zum Versinken
von Nina am 07.08.2015

Ich bin erst vor kurzem auf das Buch von Nele Neuhaus gestoßen, die Autorin war mir (leider!) vorher noch nicht bekannt. Das Buch ist ein Hammer. Besser kann man einen Krimi nicht aufbauen. Bis zum gewaltigen Finale kann man nicht erahnen, wer die Bösen sind. Toll aufgebaute Spannung, perfekte... Ich bin erst vor kurzem auf das Buch von Nele Neuhaus gestoßen, die Autorin war mir (leider!) vorher noch nicht bekannt. Das Buch ist ein Hammer. Besser kann man einen Krimi nicht aufbauen. Bis zum gewaltigen Finale kann man nicht erahnen, wer die Bösen sind. Toll aufgebaute Spannung, perfekte Satzkonstruktionen, anspruchsvoll, aber trotzdem auch nach einem langen Arbeitstag sehr gut lesbar. Einfach fesselnd, ich konnte mich richtig weglesen und habe mich gefühlsmäßig direkt im Geschehen befunden. Das Buch verdient mehr Sterne, als ich hier vergeben kann :-)

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