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Runa

Roman

(30)
"Man kam nicht her, um zu genesen, sondern um zu sterben."
Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …
Rezension
"Vera Buck hat aus authentischen Rahmenbedingungen einen Roman konstruiert, der so fesselnd wie lehrreich ist." FOCUS Online
Portrait
Vera Buck, geboren 1986, studierte Journalistik in Hannover und Scriptwriting auf Hawaii. Während des Studiums schrieb sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften, später Kurzgeschichten für Anthologien und Literaturzeitschriften. Nach Stationen an Universitäten in Frankreich, Spanien und Italien lebt und arbeitet Vera Buck heute in Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 24.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2652-5
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 221/141/48 mm
Gewicht 804
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Das Buch ist der "Wahnsinn"!“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Dieser Roman spielt in Paris 1884. In einer neurologischen Abteilung werden Versuche an Patientinnen durchgeführt. Eines Tages kommt das kleine Mädchen Runa in diese Klinik. Sie spricht auf keine dieser „Behandlungen“ an. Deshalb erklärt sich der Medizinstudent Jori bereit, ihr den „Wahnsinn aus dem Gehirn“ zu schneiden. Ein sehr schockierender Dieser Roman spielt in Paris 1884. In einer neurologischen Abteilung werden Versuche an Patientinnen durchgeführt. Eines Tages kommt das kleine Mädchen Runa in diese Klinik. Sie spricht auf keine dieser „Behandlungen“ an. Deshalb erklärt sich der Medizinstudent Jori bereit, ihr den „Wahnsinn aus dem Gehirn“ zu schneiden. Ein sehr schockierender Roman über die Zustände in einer Psychiatrie zur damaligen Zeit.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
13
15
2
0
0

Lieber tot als verrückt
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2015

Vera Buck gewährt einen gnadenlosen Blick hinter die Kulissen der Psychiatrie am Ende des 19.Jahrhunderts. Fesselnd, verstörend und sehr nachhaltig. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Sehr gut.

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2 1
Die düsteren Anfänge der neurologischen Forschung
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2016

Vera Buck ist mit ihrem Erstlingswerk ein unglaublich spannender, aber auch schockierender Roman über die Anfänge der neurologischen Forschung gelungen. Spannend verknüpft die Autorin die Geschichte der jungen Runa mit historischen Fakten und fesselt den Leser so bis zum Ende. Teilweise wird die Geschichte schon sehr düster, da die Anfänge... Vera Buck ist mit ihrem Erstlingswerk ein unglaublich spannender, aber auch schockierender Roman über die Anfänge der neurologischen Forschung gelungen. Spannend verknüpft die Autorin die Geschichte der jungen Runa mit historischen Fakten und fesselt den Leser so bis zum Ende. Teilweise wird die Geschichte schon sehr düster, da die Anfänge der neurologischen Forschung noch sehr primitiv und brachial waren. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, wird mit einem interessanten Roman belohnt, der zeitgleich einem aber auch noch dieses düstere Kapitel der neurologischen Forschung näher bringt.

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Fesselnde Medizingeschichte
von NiWa aus Euratsfeld am 30.12.2015

Paris 1884. Das Hôpital de la Salpêtrière verfügt über die modernste neurologische Abteilung von ganz Europa. Hier wird Medizingeschichte geschrieben, hier geben sich die ganz Großen gegenseitig die Klinke in die Hand, hier führt der berühmte Arzt Charcot seine wissenschaftlichen Kunststücke in gut gefüllten Hörsälen vor. Und Jori Hell... Paris 1884. Das Hôpital de la Salpêtrière verfügt über die modernste neurologische Abteilung von ganz Europa. Hier wird Medizingeschichte geschrieben, hier geben sich die ganz Großen gegenseitig die Klinke in die Hand, hier führt der berühmte Arzt Charcot seine wissenschaftlichen Kunststücke in gut gefüllten Hörsälen vor. Und Jori Hell sieht seine Chance bei Charcot seine Dissertation zu schreiben, um den ersehnten Doktorgrad zu erlangen, indem er den Wahnsinn aus dem Kopf der Patientin Runa schneidet. Der Protagonist Jori ist Arzt und hat für seine Dissertation die berühmteste Klinik Europas gewählt, die Salpêtrière. Hier regieren die Ansichten von Charcot, hier zeigt der bekannte Neurologe seine Kunststücke an hysterischen Patienten im Hörsaal vor und hier findet man, neben einer aufstrebenden Masse junger Ärzte, große Namen, die gebannt an den Lippen des Klinikleiters hängen. Vera Buck hat mich gemeinsam mit Jori in den Hörsaal gesetzt, hier haben wir Charcots Darbietung bestaunt, vor Ekel den Mund verzogen oder vor Staunen aufgerissen. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, als würde ich dem Spektakel persönlich beiwohnen, habe mich wissbegierig mit Jori umgesehen und dabei u.a. die Herren de la Tourette (Tourette-Syndrom) und Pasteur (pasteurisieren) entdeckt. Der Aufbau der Geschichte entspricht einer wissenschaftlichen Arbeit, also dem Forschungsprozess, wie er sich seit damals nicht verändert hat. Entdeckungen bringen Nachforschungen mit sich, münden in Hypothesen, sind von Komplikationen durchzogen und werden im günstigsten Fall zur Veröffentlichung gebracht. Daneben wirft die Autorin weitere Handlungsstränge auf. Man stellt gemeinsam mit einem ehemaligen Polizisten Nachforschungen an und erlebt die Ereignisse durch einen Jungen, der sich unabsichtlich in Verstrickungen rund um die Salpêtrière begibt. Denn Runa hat in ihrer geistigen Umnachtung in halb Paris Botschaften hinterlassen, die nicht nur bei den Medizinern Interesse wecken. Ungeschönt beschreibt die Autorin die Zustände in der Salpêtrière, die damals gang und gäbe waren und stellvertretend für den Umgang mit geistig erkrankten Menschen im Namen der Wissenschaft stehen: „Die Salpêtrière mochte die berühmteste Klinik in ganz Frankreich sein. Sie mochte die modernste sein. Doch nichts konnte über die Tatsache hinwegtäuschen, dass inmitten dieser Modernität rund 4000 Kranke, Alte und Verrückte lagen, die jammerten, weil sie starben, oder heulten, weil sie noch lebten.“ (S. 35) Die Salpêtrière hat Medizingeschichte geschrieben. Undenkbar, wo die heutige Neurologie wäre, wären die damaligen Forscher nicht über Leichen gegangen. Vera Buck zeigt auf eindrucksvolle Weise, welcher Preis für die medizinischen Errungenschaften der Gegenwart bezahlt wurde, welche Opfer gebracht wurden und welche Scheußlichkeiten sich hinter verschlossenen Türen ereigneten. Und die Autorin gibt diesen Gräueltaten einen Namen und ein Gesicht: „Runa“, eine Stellvertreterin für die tausenden von alten, kranken und falsch behandelten Patienten, die in der kultivierten Salpêtrière unter dem Deckmantel des medizinischen Fortschritts das Grauen der Moderne ertragen mussten. Wer sich für die Irrungen, Wirrungen und Errungenschaften der Medizin interessiert, einen starken Magen hat und das Grauen hinter den Wänden der Salpêtrière ertragen kann, wird hier auf ein fesselndes Werk stoßen, das mir ausgezeichnet gefallen hat. © NiWa

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