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Ruhm

Ein Roman in neun Geschichten. Ausgezeichnet mit dem Prix Cévennes du roman 2010

(14)
Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen– komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der «Vermessung der Welt».
Rezension
Atemberaubend und verblüffend.
Portrait
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Berlin. Sein Werk wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Der Roman «Die Vermessung der Welt», in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt veröffentlichte er den Roman «F» und seine Frankfurter Poetikvorlesungen, "Kommt, Geister".




Weitere Veröffentlichungen:



Beerholms Vorstellung. Roman. 1997


Unter der Sonne. Erzählungen. 1998


Mahlers Zeit. Roman. 1999


Der fernste Ort. Novelle. 2001


Ich und Kaminski. Roman. 2003


Die Vermessung der Welt. Roman. 2005


Wo ist Carlos Montúfar? Über Bücher. 2005


Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. 2008


Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. 2009


Lob. Über Literatur. 2010


Die Geister in Princeton. Theaterstück. 2011


Der Mentor. Theaterstück. 2012



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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.11.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24926-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 188/122/17 mm
Gewicht 172
Auflage 24. Auflage
Verkaufsrang 8.828
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wundervoll ineinander verflochten....“

Mag. Silke Springer, Thalia-Buchhandlung Linz

Ich muss gestehen, dass dies mein erster Kehlmann war...und schon liebe ich seinen literarischen Zugang! Denn hier steckt nicht nur in jeder der neun Erzählungen eine überraschende Erkenntnis, verdichtet sich die Absicht des Romans mit jeder Seite, sondern jede seiner Ideen löst unzählige Gefühle im Leser aus. Was wäre, wenn man sich Ich muss gestehen, dass dies mein erster Kehlmann war...und schon liebe ich seinen literarischen Zugang! Denn hier steckt nicht nur in jeder der neun Erzählungen eine überraschende Erkenntnis, verdichtet sich die Absicht des Romans mit jeder Seite, sondern jede seiner Ideen löst unzählige Gefühle im Leser aus. Was wäre, wenn man sich selbst in einer der beschriebenen Situationen befindet? Wie würde man sich verhalten? Die anfangs oft absurden, unerklärlichen Momente in seinen Geschichten finden gegen Ende eine Auflösung, was sie nicht minder besonders macht. Vor allem der Monolog eines überbegeisterten Internetsüchtigen hat mich mehrmals laut auflachen lassen...einfach großartig! Zu empfehlen auch für all jene, die Thomas Glavinics "Die Arbeit der Nacht", "Das Leben der Wünsche" oder "Wie man leben soll" lieben!

„Neun fesselnde Kurzgeschichten“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Die Bedeutung des Untertitels „Ein Roman in neun Geschichten“ wird schnell deutlich, wenn man merkt wie eine Erzählung in die nächste hineingreift. Spannende Kurzgeschichten und die raffinierten Verknüpfungen zwischen ihnen machen dieses Buch zum Lesevergnügen. Unbedingt lesen! Die Bedeutung des Untertitels „Ein Roman in neun Geschichten“ wird schnell deutlich, wenn man merkt wie eine Erzählung in die nächste hineingreift. Spannende Kurzgeschichten und die raffinierten Verknüpfungen zwischen ihnen machen dieses Buch zum Lesevergnügen. Unbedingt lesen!

„Kein Feuer entfacht;“

Ines F., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Neun Geschichten die am Ende zu einem Roman zusammenfließen- so die Theorie und der große Gedanke dahinter. In der Praxis ist dies natürlich kein leichtes Unterfangen. Mit dem einzigartigen Schreibstil von Kehlmann sind die einzelnen Geschichten nett zu lesen. Doch leider ist bei mir der große Funke ausgeblieben. Neun Geschichten die am Ende zu einem Roman zusammenfließen- so die Theorie und der große Gedanke dahinter. In der Praxis ist dies natürlich kein leichtes Unterfangen. Mit dem einzigartigen Schreibstil von Kehlmann sind die einzelnen Geschichten nett zu lesen. Doch leider ist bei mir der große Funke ausgeblieben.

„9 Leben “

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Ein Mann kauft ein Handy und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten; nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität. Ein Schauspieler wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als hätte jemand sein Leben an sich gerissen. Ein Schriftsteller macht zwei Reisen in Begleitung einer Frau, deren größter Ein Mann kauft ein Handy und bekommt Anrufe, die einem anderen gelten; nach kurzem Zögern beginnt er ein Spiel mit der fremden Identität. Ein Schauspieler wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als hätte jemand sein Leben an sich gerissen. Ein Schriftsteller macht zwei Reisen in Begleitung einer Frau, deren größter Alptraum es ist, in einer seiner Geschichten vorzukommen. Ein verwirrter Internetblogger wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal Romanfigur zu sein. Eine Krimiautorin geht auf einer abenteuerlichen Reise in Zentralasien verloren, eine alte Dame auf dem Weg in den Tod hadert mit dem Schriftsteller, der sie erfunden hat, und ein Abteilungsleiter in einem Mobiltelefonkonzern verliert über seinem Doppelleben zwischen zwei Frauen den Verstand.Neun Episoden, die sich nach und nach zu einem romanhaften Gesamtbild ordnen, ein raffiniertes Spiel mit Realität und Fiktionen: ein Spiegelkabinett. Ein Buch über Ruhm und Verschwinden, Wahrheit und Täuschungen - voll unvorhersehbarer Wendungen, komisch und brillant.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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0

Ein "metaleptisches Spektakel"
von E. Petojevic aus Kaiserslautern am 24.03.2013

Ein Spiel auf mehreren Ebenen. Wer es versteht wird es lieben, nur dafür muss man erstmal durch den Dschungel, der überaus unterhaltsam ist.

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2 0
Technisches Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2010

Als ich begann Kehlmanns Roman zu lesen, war ich mir nicht über die bewusste Erzähltechnik im Klaren. Jeder Satz, jede Figur und sogar jedes Wort ist hier von Bedeutung. Wie auf Spurensuche wartet man gerade zu auf das nächste Detail. Liebevoll benutzt Kehlmann seine Macht als Autor, referiert seine... Als ich begann Kehlmanns Roman zu lesen, war ich mir nicht über die bewusste Erzähltechnik im Klaren. Jeder Satz, jede Figur und sogar jedes Wort ist hier von Bedeutung. Wie auf Spurensuche wartet man gerade zu auf das nächste Detail. Liebevoll benutzt Kehlmann seine Macht als Autor, referiert seine eigenen Personen über sich selbst, während diese über ihre Erschaffungen walten. Die Frage nach der Wirklichkeit darf man sich nicht mehr stellen, man kann sonst gar nicht mehr aufhören, seine Genialität zu bewundern.

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1 0
Klein aber fein
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 08.11.2014

Mein Interesse an dem Buch entstand dadurch das wir im Deutschunterricht eine einzelne Geschichte ohne den Zusammenhang zu den anderen zu kennen, lasen und besprachen. Schon diese einzelne Geschichte bestach mit ihrem Schreibstil, dem leichten Zynismus der fortwährend mitschwang und dem Wissen im Hinterkopf, das es da noch eine... Mein Interesse an dem Buch entstand dadurch das wir im Deutschunterricht eine einzelne Geschichte ohne den Zusammenhang zu den anderen zu kennen, lasen und besprachen. Schon diese einzelne Geschichte bestach mit ihrem Schreibstil, dem leichten Zynismus der fortwährend mitschwang und dem Wissen im Hinterkopf, das es da noch eine andere Geschichte zu gibt, ein Gegenstück das noch mal ein anderes Licht auf das gelesene werfen kann. So geht es dann in dem Buch weiter und man freut sich auf jede neue kleine Geschichte, die irgendwie mit einer anderen vorangegangenen oder noch kommenden verbunden ist. Dennoch gibt es keine klare Linie und manchmal sind es nur ganz kleine Details die die eine mit der anderen Geschichte verknüpfen. In meinen Augen ein sehr gelungenes Buch, wobei mich besonders die Geschichte von Rosalie verzaubert hat. Es lohnt sich sich die Zeit für dieses Buch zu nehmen.

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Sensationell!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 05.04.2011

jede Geschichte zieht den Leser sofort in sich hinein, fesselt, amüsiert, bewegt. Und das Geniale: alles hängt irgendwie doch mit allem zusammen - die Frage ist jedes Mal nur: wie?

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Geschichten voller Selbstironie, Pointen und running gags
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2011

Daniel Kehlmanns Roman "Ruhm" besteht aus neun Episoden, die in sich abgeschlossen sind, deren ganzer Unterhaltungswert sich jedoch erst dann erschließt, wenn sie im Zusammenhang gelesen werden. In allen Geschichten geht es um Technik, die an entscheidender Stelle versagt : Mal wird eine Telefonnummer doppelt vergeben und... Daniel Kehlmanns Roman "Ruhm" besteht aus neun Episoden, die in sich abgeschlossen sind, deren ganzer Unterhaltungswert sich jedoch erst dann erschließt, wenn sie im Zusammenhang gelesen werden. In allen Geschichten geht es um Technik, die an entscheidender Stelle versagt : Mal wird eine Telefonnummer doppelt vergeben und führt zu Verwicklungen, mal hat ein Handy, das Rettung bringen könnte, keinen Strom. Die leichte, abwechslungsreiche und an die jeweilige Geschichte angepasste Sprache macht das Lesen nie anstrengend, sondern führt lässig durch die stimmungsvollen und komischen Szenen. "Ruhm" ist ein witziges und mit großem Vergnügen zu lesendes Buch.

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Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 29.01.2011

Der einfallsreiche, ineinandergreifende Erzählreigen bietet trotz einer gewissen Verspieltheit niveauvolle Unterhaltung mit Nachklang. Seit langem konnte mich kein Kurzgeschichtenband mehr so beeindrucken und gefangen nehmen. Wem der Atem oder die Zeit für einen kompakten Roman fehlt, er auf gute Belletristik dennoch nicht verzichten möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen.

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Ein interessanter Roman in neun Kurzgeschichten
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2010

In neun Kurzgeschichten, die alle auf gewisse Weise miteinander verbunden sind, erschafft Daniel Kehlmann ein Bild unserer modernen Mediengesellschaft. Er beschreibt auf ironische, teilweise auch tragische Weise, wie das Handy oder das Internet Einfluss auf unseren Alltag nehmen und wie sie unser Leben völlig auf den Kopf stellen können,... In neun Kurzgeschichten, die alle auf gewisse Weise miteinander verbunden sind, erschafft Daniel Kehlmann ein Bild unserer modernen Mediengesellschaft. Er beschreibt auf ironische, teilweise auch tragische Weise, wie das Handy oder das Internet Einfluss auf unseren Alltag nehmen und wie sie unser Leben völlig auf den Kopf stellen können, wenn sie einmal nicht funktionieren. Es ist spannend, zu sehen, wie die verschiedenen Stricke zusammenführen, wobei es am Ende aber kein großes glückliches Aufeinandertreffen gibt. Allgemein ist der „Roman“ nicht sehr aufmunternd. Das soll er auch überhaupt nicht sein, schließlich soll dem Leser nicht vorgegaukelt werden, was nicht ist. Besonders interessant ist die Metaebene, die der Autor schafft, indem er mit seinen Figuren kommuniziert. Er lässt sie sich an ihn wenden und vermischt so die verschiedenen Erzählebenen. So werden aus ein paar Kurzgeschichten sehr lesenswerte Geschichten, die Kehlmann schafft.

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Mit Ruhm bekleckert
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 10.11.2010

In jeder der Geschichten ist ein Detail versteckt, das auf eine der anderen Geschichten verweist. Zunächst, doch im Laufe des Romans greifen die Kurzgeschichten, mehr oder weniger, ineinander über. Da ist zum Beispiel ein Filmstar, der immer wieder auftaucht, aber sein Darstellerleben irgendwie gründlich satt hat. Dann haben wir... In jeder der Geschichten ist ein Detail versteckt, das auf eine der anderen Geschichten verweist. Zunächst, doch im Laufe des Romans greifen die Kurzgeschichten, mehr oder weniger, ineinander über. Da ist zum Beispiel ein Filmstar, der immer wieder auftaucht, aber sein Darstellerleben irgendwie gründlich satt hat. Dann haben wir eine Kriminalautorin, die vertretungsweise eine Reportagereise nach Zentralasien unternimmt und es gibt eine alte Frau namens Rosalie, die sterben soll. Und in genau dieser Geschichte finde ich -ganz besonders- den Dialog zwischen dem Autor und seiner erfundenen Figur Rosalie ganz außergewöhnlich und bemerkenswert. Sie bettelt ihren Schöpfer an, er möge ihr doch das Leben lassen. Das Spiel zwischen Realität und Fiktion ist grandios. Und das ist auch der Punkt, der Daniel Kehlmanns Werk so einzigartig macht. Diesen Roman muss man gelesen haben!

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Ein kleines Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2010

Setzen Sie sich hin nehmen Sie sich Zeit, den ich verspreche Ihnen, Sie möchten kein Detail verpassen. Daniel Kehlmanns kleines Meisterwerk ist eine wundervolle Anhäufung von kritischer Betrachtung unser heutigen Welt in Bezug auf Kommunikationsmedien, die Suche eines jeden nach sich selbst und den schattenseiten des Ruhms. Einfach toll !!!

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Ruhm...
von Maus aus Nürnberg am 28.02.2014

Auf interessante Weise hängen die meisten Geschichten miteinander zusammen, doch diese Verknüpfungen sind erst am Ende des Buches erkennbar. Allerdings ist mir bei ein paar Geschichten der Zusammenhang mit den anderen Schleierhaft, bzw. der Sinn mancher Geschichten in Bezug auf dieses Buch eröffnet sich nicht wirklich (beispielsweise "Antwort an... Auf interessante Weise hängen die meisten Geschichten miteinander zusammen, doch diese Verknüpfungen sind erst am Ende des Buches erkennbar. Allerdings ist mir bei ein paar Geschichten der Zusammenhang mit den anderen Schleierhaft, bzw. der Sinn mancher Geschichten in Bezug auf dieses Buch eröffnet sich nicht wirklich (beispielsweise "Antwort an die Äbtissin). Die Sprache der Geschichte "Ein Beitrag zur Debatte" ist absolut gewöhnungsbedürftig - hat zwar vor diesem Hintergrund schon eine Berechtigung- strengt die Nerven beim Lesen aber sehr an. Dahingegen hat der Autor es geschafft, die Geschichten so anzuordnen und aufzubauen, dass es einen die Geschichten umspannenden Höhepunkt gibt, der alle Sonderbarkeiten der einzelnen Geschichten erklärt. Das ist ein absoluter Pluspunkt bei diesem Werk. Im Allgemeinen ist das Buch lesenswert, allerdings wäre es schöner, wenn ein paar Geschichten besser mit den anderen verwoben wären.

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Gutes Buch für zwischendurch
von J.G. aus Berlin am 10.04.2011

Daniel Kehlmann hat mit seinem Werk „Ruhm“ neun Kurzgeschichten geschrieben, die miteinander irgendwie verknüpft sind. Ob das schon einen Roman ergibt, ist aus meiner Sicht fraglich. Die ironischen und teilweise auch tragischen Kurzgeschichten einzeln für sich betrachtet waren sehr gut und haben sehr zum Nachdenken über Realität, Fiktion, Berühmtsein,... Daniel Kehlmann hat mit seinem Werk „Ruhm“ neun Kurzgeschichten geschrieben, die miteinander irgendwie verknüpft sind. Ob das schon einen Roman ergibt, ist aus meiner Sicht fraglich. Die ironischen und teilweise auch tragischen Kurzgeschichten einzeln für sich betrachtet waren sehr gut und haben sehr zum Nachdenken über Realität, Fiktion, Berühmtsein, Schicksal und den Einfluss bzw. die Auswirkungen von Kommunikationsmedien wie Handy und Internet angeregt. Besonders gefallen hat mir der an die jeweilige Geschichte angepasste, leichte und abwechslungsreiche Erzählstil. Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch…

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Großartige Idee, großartiges Buch
von Udo Geithner aus Bayreuth am 25.01.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Daniel Kehlmanns neuer Roman besteht aus neun äußerlich getrennten Kurzgeschichten. Inhaltlich jedoch vernetzen sie sich zu einer Einheit und ergeben so ein stimmiges Gesamtbild. Das Leitmotiv des Romans ist der Ruhm. Leicht psychologisch werden dessen Auswirkungen und Absurditäten beschrieben. Jede der neun Hauptfiguren macht seine eigenen konfliktreichen Erfahrungen; die erste... Daniel Kehlmanns neuer Roman besteht aus neun äußerlich getrennten Kurzgeschichten. Inhaltlich jedoch vernetzen sie sich zu einer Einheit und ergeben so ein stimmiges Gesamtbild. Das Leitmotiv des Romans ist der Ruhm. Leicht psychologisch werden dessen Auswirkungen und Absurditäten beschrieben. Jede der neun Hauptfiguren macht seine eigenen konfliktreichen Erfahrungen; die erste Figur sieht sich plötzlich in das Leben eines Stars versetzt, erlebt intensivst dessen Erfolg und vergisst dabei sein eigenes Leben. Der zweiten Figur, einem Schriftsteller, sind der Ruhm, die damit verbunden Reisen durch die Welt und die ewig gleichen Fragen der Fans verhasst. Lieber säße er zu Hause und würde in aller Ruhe arbeiten. In einer anderen Geschichte lernen wir einen erfolgreichen esoterischen Autor kennen. Mit seinen Ratschlägen hat er Millionen Lesern den Weg zu einem besseren Leben gewiesen und scheitert nun an seinem eigenen. Da ist noch der internetsüchtige Blogger, er hasst seine Kollegen, den Job, die Menschen – kurz, alles. Nur in seiner virtuellen Welt fühlt er sich wohl und berichtet nun für die Internetgemeinde vom Treffen mit einem berühmten Schriftsteller und der Hoffnung, eine Figur in dessen Roman zu werden. Was den besonderen Wert des Romans ausmacht, ist weder eine ausgefeilte Sprache noch ein knackiger Erzählstil – das hat er alles nicht. Es ist die faszinierende Mischung aus Fiktion und Realität. Der in einigen Geschichten auftauchende Schriftsteller reagiert mit eigenen Geschichten auf Kehlmanns Erzählungen. Es baut sich eine zweite fiktionale Ebene auf und verschwimmt bisweilen mit der realen. Der Reiz und die Herausforderung für den Leser bestehen nun darin, diese Grenzen zu finden und zu verstehen. Die Idee in „Ruhm“ ist großartig macht den Roman zu einem muss-man-gelesen-haben Werk. Freunden von Kurzgeschichten sei noch Clemens Meyer empfohlen. Im Jahre 2008 gewann er für seine Stories „Die Nacht, die Lichter“ den Preis der Leipziger Buchmesse. Zum Ende möchte ich noch zwei herausragende Werke von Kehlmann erwähnt haben: „Die Vermessung der Welt“ und „Mahlers Zeit“.

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4 0
Ein Roman in neun Geschichten
von Uli Geißler aus Fürth am 04.02.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das eher ungewöhnliche literarische Konzept des Autors Daniel Kehlmann beeinhaltet die Idee, eine Geschichte in Abschnitten zu erzählen, welche jeder für sich abgeschlossen ist und doch eine durchgängige Verbindung zu den vorherigen oder nachfolgenden Kurzgeschichten aufweist. Nicht immer augenfällig gelingt ihm das auch und man wechselt zwischen fiktiver Fiktion und... Das eher ungewöhnliche literarische Konzept des Autors Daniel Kehlmann beeinhaltet die Idee, eine Geschichte in Abschnitten zu erzählen, welche jeder für sich abgeschlossen ist und doch eine durchgängige Verbindung zu den vorherigen oder nachfolgenden Kurzgeschichten aufweist. Nicht immer augenfällig gelingt ihm das auch und man wechselt zwischen fiktiver Fiktion und realer Fiktion, wohlwissend, dass es da letztlich keinen Unterschied gibt, sind doch alle Ebenen im Buch erdacht. Einzig einige Figuren aus den unterschiedlichen Episoden – geradezu nachbarschaftlich nah charakterisiert, als kennte man sie – tauchen zwischenzeitlich auf und schaffen eine gedanklich-inhaltliche Verbindung. Es ist fast schon ein Denkspiel, herauszufinden, wo und worin die Verbindungen der doch sehr unterschiedlichen Erzählungen liegen. Es geht um die Identität des Individuums, das „Wer bin ich“. Dabei überschreitet der Autor immer wieder die fiktionale Ebene und lässt die Handlungen seiner Figuren zur von der Leserschaft empfundenen Wirklichkeit werden. So wird reizvoll das Mediale real und das Reale zum Medium, eine Art erwünschter Wirklichkeitsverlust. Das nicht sofort Augenfällige des bestehenden Zusammenhangs der einzelnen Abschnitte macht die Qualität des Buches aus. Im Wissen, dass wohl alles miteinander zusammenhängt ist man bemüht, Verwebungen zu entdecken, zusammen zu denken, was zusammen gehört und so sich einen eigenen Roman zu erschaffen. Insofern scheint die Geschichte Daniel Kehlmann’s - wie so Vieles in der Mediengesellschaft auch - lediglich vorgetäuscht zu sein. Die wahre, im Sinne von eigentlicher, wirklicher Geschichte, erdenkt man sich selbst. Das Buch fordert und fördert Kreativität und Auseinandersetzung. Geschichten provozieren Geschichten. Das ist aber auch gut so. © 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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2 0
Raffiniert!
von K. Wittig aus Ludwigsburg am 09.11.2010
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Neun unterschiedliche Geschichten mit neun Hauptfiguren, die in einer der anderen Geschichten immer wieder mal auftauchen. Tolle Idee und ein ungewöhnlicher Roman!

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1 0
Ein Roman ...
von GinaLeseratte aus Kornwestheim am 02.03.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

... in neun Geschichten: Ich war sehr gespannt, ob wirklich aus neun einzelnen Geschichten ein Roman entsteht oder ob es nur eine Aneinanderreihung von Geschichten ist, in denen zufällig dieselben Personen, Orte etc. auftauchen. Es funktioniert! Jede der Geschichten für sich ist kurzweilig, witzig, spannend oder stimmt nachdenklich und... ... in neun Geschichten: Ich war sehr gespannt, ob wirklich aus neun einzelnen Geschichten ein Roman entsteht oder ob es nur eine Aneinanderreihung von Geschichten ist, in denen zufällig dieselben Personen, Orte etc. auftauchen. Es funktioniert! Jede der Geschichten für sich ist kurzweilig, witzig, spannend oder stimmt nachdenklich und doch ergeben sie zusammen eine Einheit. Sie sind so kunstvoll, so intelligent miteinander verflochten, dass das Lesen einfach Spaß macht (eher oberflächlichen Lesern vielleicht nicht). Besonders interessant ist der Wechsel und das Verschmelzen von Realität und Fiktion - Was ist wirklich, was nicht? - Alles in allem glänzend geschrieben.

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1 0
Fantastisches Spiel
von Thomas Zörner aus Lentia am 18.02.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Daniel Kehlmann landete mit "Die Vermessung der Welt" den Verkaufshit der letzten Jahre. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an seinen Folgeromna, der nun endlich vorliegt. Ich muss gestehen, dass ich mir der "Vermessung" etwas verweigert habe. Ich kenne das Buch nicht und ging somit vollkommen unvoreingenommen an "Ruhm" heran... Daniel Kehlmann landete mit "Die Vermessung der Welt" den Verkaufshit der letzten Jahre. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an seinen Folgeromna, der nun endlich vorliegt. Ich muss gestehen, dass ich mir der "Vermessung" etwas verweigert habe. Ich kenne das Buch nicht und ging somit vollkommen unvoreingenommen an "Ruhm" heran und ich bin begeistert. Kehlmann erzählt von 9 Leben, manche filtiv manche real und lässt sie alle mehr oder weniger offensichtlich ineinander übergehen und sogar Einfluss aufeinander haben. Wenn zB der Schriftsteller Leo Richter nicht auf eine Reise geht und seine Kollegin fragt ob diese nicht gehen würde, hat dies fatale Konsequenzen für sie. Kehlmann verwebt aber nicht nur die Geschichten, sondern auch mehrere Realitäten, so kommen auch die Figuren der fiktiven Autoren zu Wort und diese selbst in ihren eigenen Geschichten. Vor allem gegen Ende mag dies verwirrend werden, allerdings geht auch eine nicht zu leugnende Faszination von diesem Stilmittel aus. Was ist real, was nicht? Neben der sprachlich einfach Größe und dem flüssigen Stil Kehlmanns macht vor allem das Suchen der Zusammenhänge ungemein Spaß. Wie hängt zB die Geschichte eines über Selbstmord sinierenden esotherischen Autors mit der eines verwirrten Internetbloggers zusammen? Jede Geschichte handelt im weitesten Sinne von Ruhm. Manche ganz offensichtlich, wie die des Schauspielers, der nicht mehr bekannt sein möchte, manch andere wieder weniger wie die des Familienvaters, der ein Doppelleben anfängt mit zwei verschiedenen Frauen. Doch alle sind in ihrem Kontext miteinander verbunden. Kehlmann ist mit "Ruhm" ein fantastisches und unheimlich intelligentes Stück Literatur gelunden. Eine unbedingte Empfehlung.

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kluge und philosophische Kurzgeschichten, teils grotesk, die letztlich doch alle zusammenhängen.

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0 0
von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kurzgeschichten, die ineinandergreifen. Vom Wahnsinn der Gesellschaft und ihren Akteuren geprägt erzählt Kehlmann bis in das in sich selbst auflösende Erzählen selbst.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Keilmann erzählt neun Geschichten und man muss alle gelesen haben. Ein sehr gutes Buch, dass zeigt was für ein genialer Autor Daniel Keilmann ist.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Jede dieser neun Geschichten ist einzigartig, hat einen eigenen Charakter, einen eigenen Schreibstil, einen eigenen Sinn. Einfach genial!

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