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Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

Roman

(37)
Der Nr.1-Bestseller und Lieblingsroman aus Schweden: phantasievoll, ergreifend und umwerfend witzig. Wieder ein ganz besonderes Leseerlebnis vom Autor von ›Ein Mann namens Ove‹
Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt.
»Die erste und inspirierendste Autorin meines Lebens war und ist Astrid Lindgren – ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ ist auch eine Hommage an sie.« Fredrik Backman
»Versprich mir, dass du mich noch liebhast, wenn du erfährst, wer ich gewesen bin. Und versprich mir, auf das Schloss aufzupassen. Und auf deine Freunde.« Oma zu Elsa
»Dieses Buch ist ein Volltreffer, der einen zum Lachen und Weinen bringt. Auf dieses Abenteuer müssen Sie sich einfach einlassen – es ist wunderbar.« Expressen Söndag
Portrait
Fredrik Backman, geboren 1981, war Journalist, Blogger, Gabelstaplerfahrer, Gastronomiehilfskraft und vieles mehr – heute ist er Familienvater und einer der erfolgreichsten Autoren Schwedens. Sein Debüt ›Ein Mann namens Ove‹ eroberte weltweit die Herzen und die Bestsellerlisten und wurde mit Rolf Lassgård fürs Kino verfilmt. Auch Fredrik Backmans folgende Romane sind große internationale Erfolge. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Solna bei Stockholm.
Zitat
»Eine warmherzige Geschichte, witzig erzählt mit durchaus nachdenklichen Tönen und eine große Hymne auf das Recht, anders zu sein.«
Bücher Magazin, August/September 2015
»[…] ein Buch, das berührt, zum Nachdenken anregt und auf eine besondere Weise wunderbar lustig ist. Mit einer solchen Oma an seiner Seite schafft man alles!«
Rainer Holbe, Luxemburger Wort, 18.7.2015
»Wieder geht es um allerlei Kauzigkeiten, die der Schwede äußerst charmant und witzig beschreibt.«
Südhessen Woche, 1.7.2015
»Originelle Geschichte, warmherzig erzählt. Die ideale Strandlektüre!«
Woman, 3.7.2015
»Fredrik Backman ist ein einfühlsames, stellenweise melancholisches und zugleich ungeheuer komisches Buch voller überraschender Wendungen gelungen.«
Gerald Wunder, Buchwelt.de, 6.7.2015
»eine unglaublich witzige und packende, aber auch rührende Geschichte über das Zusammenleben von Großmutter und Enkelin – beide ein wenig anders, und genau deswegen liebenswert!«
Revue heute, Juni 2015
»lustig, herzerwärmend, melancholisch und auch ein bisschen tragisch.«
Stephan Bartels, Brigitte, 24.6.2015
»Herzergreifend und witzig!«
Bild, 25.6.2015
»Origineller, einfühlsamer Roman, voller komischer und überraschender Momente.«
DaWanda Lovemag, 1.6.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 25.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8105-0481-4
Verlag Fischer Krüger
Maße (L/B/H) 221/152/42 mm
Gewicht 738
Originaltitel Mormor hälsar
Auflage 4
Verkaufsrang 32.728
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wunderschönes Buch!!“

Daniela Perhalt, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Oma ist ziemlich eigensinnig und erzählt viele Märchen, die bei genauerem "Hinsehen" alle tiefgründig sind und von Menschen in ihrer Umgebung handeln.
Elsa, 7 Jahre alt, ist die Protagonistin in diesem Buch und man darf sie auf eine Schatzsuche begleiten, die sie in die gemeinsame Fantasiewelt von ihr und ihrer Oma führt.
Sehr berührende
Oma ist ziemlich eigensinnig und erzählt viele Märchen, die bei genauerem "Hinsehen" alle tiefgründig sind und von Menschen in ihrer Umgebung handeln.
Elsa, 7 Jahre alt, ist die Protagonistin in diesem Buch und man darf sie auf eine Schatzsuche begleiten, die sie in die gemeinsame Fantasiewelt von ihr und ihrer Oma führt.
Sehr berührende Geschichte über den Zusammenhalt, Familie,Traumwelten und die Lebensschicksale Einzelner.

„Neuer Lesestoff von Fredrik Backman“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Da wären Oma, die 77 Jahre alt ist und all ihre Mitmenschen ständig in den Wahnsinn treibt. Die sieben Jahre alte Elsa die blitzgscheit ist und sehr an ihrer Oma hängt. Gemeinsam erleben die Beiden die skurrilsten Abenteuer. Bis die Oma an Krebs erkrankt….. Ich fand dieses Buch sehr reizend, herzerweichend und auch lustig.

Da wären Oma, die 77 Jahre alt ist und all ihre Mitmenschen ständig in den Wahnsinn treibt. Die sieben Jahre alte Elsa die blitzgscheit ist und sehr an ihrer Oma hängt. Gemeinsam erleben die Beiden die skurrilsten Abenteuer. Bis die Oma an Krebs erkrankt….. Ich fand dieses Buch sehr reizend, herzerweichend und auch lustig.

„Vom Märchen in die Wirklichkeit“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Oma ist 77 Jahre alt und eine Chaotin. Elsa ihre 7-jährige Enkelin liebt Harry Potter, Superhelden und Wikipedia. Elsa ist anders und wird deshalb in der Schule gemobbt. Oma ist Elsas beste und einzige Freundin. Oma erzählt Märchen in Geheimsprache, die nur Elsa versteht und die alle ein bißchen wahr sind. Die Ritter, Prinzessinnen Oma ist 77 Jahre alt und eine Chaotin. Elsa ihre 7-jährige Enkelin liebt Harry Potter, Superhelden und Wikipedia. Elsa ist anders und wird deshalb in der Schule gemobbt. Oma ist Elsas beste und einzige Freundin. Oma erzählt Märchen in Geheimsprache, die nur Elsa versteht und die alle ein bißchen wahr sind. Die Ritter, Prinzessinnen und Hexen haben alle Ähnlichkeit mit den Nachbarn.
Das Buch ist aus der Sicht Elsas sehr kindlich geschrieben, trotzdem punktet es mit Klugheit, Witz sehr viel Phantasie und Überraschungen. Wäre auch gut für Kinder ab 10 zu lesen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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19
7
2
0

Eine hommage an eine Oma, und an das Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Delmenhorst am 23.07.2016

Die anderen Rezensenten haben den Inhalt des Buches hinlänglich beschrieben. Das brauche ich also nicht zu wiederholen. Was mich persönlich sehr beeindruckt hat ist die Beschreibung dieser mutigen, schrulligen, liebevollen und phantasiereichen Oma, die eben auch "nur" ein Mensch ist/ war. Sie hat Dinge gelebt, die nicht unbedingt der... Die anderen Rezensenten haben den Inhalt des Buches hinlänglich beschrieben. Das brauche ich also nicht zu wiederholen. Was mich persönlich sehr beeindruckt hat ist die Beschreibung dieser mutigen, schrulligen, liebevollen und phantasiereichen Oma, die eben auch "nur" ein Mensch ist/ war. Sie hat Dinge gelebt, die nicht unbedingt der gängigen Norm entsprechen, aber gerade das hat ihr so viele Freunde und Anhänger eingebracht. Die Familienstrukturen sind durchaus realistisch und modern, sie bemühen sich jedoch der Enkelin Elsa zu Liebe, miteinander in gutem Kontakt zu stehen. Auch ich bin Oma und kann nur schreiben dass auch mir jedes Mittel recht wäre, meine Enkelinnen in Sicherheit, geborgen und geliebt zu wissen. Auch ich würde ihnen den Himmel auf die Erde holen, oder ihnen einen machen. Also für mich eine schöne, traurige, ermutigende Geschichte und ein Appell an die Menschen, das Leben und die Liebe. Ich würde das Buch jederzeit verschenken denn ich glaube, es findet sich für jeden etwas darin, das gefällt.

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2 0
Ein Buch für kleine und große Leser
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2015

Fredrick Backman ist der Autor, der den Überraschungserfolg „Ein Mann namens Ove“ geschrieben hat. Rein optisch erinnert sein neues Buch auch sehr an das erste, aber ob es inhaltlich ähnlich ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen, da ich „Ein Mann namens Ove“ bisher nicht gelesen habe. „Oma... Fredrick Backman ist der Autor, der den Überraschungserfolg „Ein Mann namens Ove“ geschrieben hat. Rein optisch erinnert sein neues Buch auch sehr an das erste, aber ob es inhaltlich ähnlich ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen, da ich „Ein Mann namens Ove“ bisher nicht gelesen habe. „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ ist ein sehr ungewöhnliches Buch, denn es gilt als Buch für Erwachsene, aber ich fühlte mich beim Lesen irgendwie in meine Jugend zurückversetzt. Fredrick Backman erzählt die Geschichte, die Elsa kurz vor ihrem achten Geburtstag passiert. Und dies in einer Art und Weise, die aus Kindersicht erscheinen soll. Elsa lebt mit ihrer Mutter und dem 2. Mann ihrer Mutter in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Und da Elsas Mutter sehr viel arbeitet, kümmert sich die Mutter von Elsas Mutter um Elsa. Doch Elsa und ihre Großmutter sind schon sehr speziell. Die Großmutter ist chaotisch und hasst es, sich von irgendjemanden etwas vorschreiben zu lassen. Elsa selbst ist eine Besserwisserin, die für ihre fast acht Jahre schon sehr viel weiß. Ihr Wissen bezieht sie hauptsächlich aus Wikipedia. Außerdem sind ihre Lieblingsbücher Harry Potter und alles, wo es Superhelden gibt. Doch dadurch, dass Elsa so anders ist, kommt sie mit Gleichaltrigen nicht wirklich klar und wird in der Schule gemobbt. Ihre Großmutter ist ihre einzige Freundin. Und um ihrer Enkelin zu helfen, kommt sie auf die abenteuerlichsten Ideen. Ganz wichtig sind die Märchen, die sie erzählt. Immer wieder nimmt sie Elsa auf den Wolkentieren mit in das Land-Fast-Noch-Wach, wo es verschiedene Königreiche gibt, in denen ganz andere Regeln und Tugenden gelten als in unserer Welt. Doch dann muss die Großmutter eines Tages in Krankenhaus. Damit Elsa abgelenkt wird, schickt sie sie auf eine abenteuerliche Schatzsuche. Und diese gestaltet sich als deutlich gefährlicher als angenommen. Und am Ende des Buches hat Elsa ganz viele neue Freunde. Beim Lesen dieses Buches musste ich immer wieder an die beiden Bücher von Michael Ende denken, die ich vor über 35 Jahren gelesen habe – „Die unendliche Geschichte“ und Momo“. Es gibt ein Kind, welches anders ist und darunter leidet. Es gibt eine Fantasiewelt und aus dieser Fantasiewelt kommen die Kinder gestärkt zurück. Da es aber schon so lange her ist, bin ich nicht sicher, ob dieser Vergleich wirklich standhält. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch von Fredrik Backman gut gefallen, auch wenn ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Fredrik Backman entführt uns in ein Mehrfamilienhaus, in dem sehr eigentümliche Menschen wohnen. Doch nach und nach lernen wir deren Geschichte kennen und erfahren dadurch auch ganz viel über die Großmutter und ihr Leben, bevor sie Elsas Großmutter wurde. Dabei passieren einige sehr lustige Dinge, doch der Großteil der Geschichten ist eigentlich dramatisch und traurig. Einiges erscheint sehr fantastisch. Die Märchen nehmen einen gefangen, und Elsa erkennt irgendwann, woher ihre Großmutter die Geschichten hatte, bzw. wer die Hauptfiguren der Märchen sind. Es ist ein Buch, welches dafür plädiert, anders zu sein. Und am Ende geht Elsa gestärkt aus der Geschichte hervor. Ich denke, dieses Buch kann man wunderbar Kindern ab 12 Jahren empfehlen, die etwas andere Rollenvorbilder brauchen. Fazit: Ein sehr ungewöhnliches Buch, das schon für Leser ab 12 Jahren geeignet ist. Ein modernes Märchen für Menschen, die einmal wieder in eine Fantasiewelt parallel zu realen Welt abtauchen möchten. Es regt zum Nachdenken an, denn nicht immer sagt die äußere Fassade alles über einen Menschen aus. Man muss auch dahinter schauen könne!

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2 0
Einfach anders
von vielleser18 aus Hessen am 10.09.2015

Elsa ist sieben, fast acht, und anders als andere Kinder. Nicht nur, dass sie alles auf Wikipedia nachliest und sehr reif und klug für ihr Alter ist, sie fällt auch auf und wird in der Schule gemobbt. Zum Glück hat sie aber ihre Oma. Die sie mit Geschichten ins... Elsa ist sieben, fast acht, und anders als andere Kinder. Nicht nur, dass sie alles auf Wikipedia nachliest und sehr reif und klug für ihr Alter ist, sie fällt auch auf und wird in der Schule gemobbt. Zum Glück hat sie aber ihre Oma. Die sie mit Geschichten ins Fast-Noch-Wach-Land Miamas entführt und öfters ausgefallene Aktionen mit Elsa unternimmt. Doch dann wird Oma krank. Doch sie hat sich für Elsa etwas ganz besonderes ausgedacht und das hilft Elsa ihre Mitmenschen kennen zu lernen und sich ins Abenteuer Leben zu stürzen. Fredrik Backman hat eine ganz besondere Geschichte erzählt, auf die man sich einlassen muss. Es ist eine Märchenadaption, eine Geschichte, in der Märchen vorkommen und bei der sich die Wirklichkeit mit den Märchen verwebt.Bücher, Geschichten und vor allem Omas Märchen - daraus besteht das Leben von Elsa. Da fühlt sie sich sicher und geborgen. Dennoch ist es das reale Leben, das Elsa bewältigen muss. Das Leben, dass daraus besteht, dass die Eltern sich getrennt haben, die Mutter ein zweites Kind erwartet, keiner so Recht für sie da ist, die Mitschüler sie mobben, eine Welt, in der Elsa keine gleichaltrigen Freunde hat - aber zum Glück hat sie ihre Oma. Und für ihre Oma ist Elsa das allerwichtigste. Doch Oma ist klug genug, sie weiß, dass das nicht aussreicht. Anfangs muss man sich auf Elsa einlassen, Backman erzählt aus ihrer Sicht, wenn auch in der dritten Person und die Sätze sind einerseits kindlich und dennoch sehr weise. Ein Widerspruch ? Nein, es sind ganz besondere Sätze. Eine Geschichte, bei denen ein Renault den Namen Renault trägt, bei dem eine Oma nachts in den Zoo einbricht und der Schulleiter Elsa die Schuld am Mobbing gibt, weil sie doch so anders sei. Es ist eine Geschichte, bei der nach und nach immer mehr Geheimnisse offenbart werden und bei denen bald klar wird, dass die besten Märchen das Leben selber schreibt. Ein Buch, das Gefühle weckt, dass zeigt, dass hinter jeder Fassade eines Menschen mehr steckt, als wir ihnen äußerlich ansehen und dass es manchmal eines mutiges Mädchen bedarf um mehr zu erfahren. Viele Gefühle, viele Weisheiten und viele Märchen - wer sich darauf einlassen kann, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Von allem was...
von einer Kundin/einem Kunden aus Neufeld am 03.11.2015

..dabei. Was zum Lachen, was zum Weinen, was zum Schmunzeln. Tränen weil es so traurig ist, Tränen weil es so schön ist. Voller Realität, voller Phantasie. Märchenwelt und Scheinwelt. Eine ungewöhnliche Heldin und ein Mädchen, dass den Menschen in die Herzen schaut. "Denn das Leben ist beides: kompliziert und... ..dabei. Was zum Lachen, was zum Weinen, was zum Schmunzeln. Tränen weil es so traurig ist, Tränen weil es so schön ist. Voller Realität, voller Phantasie. Märchenwelt und Scheinwelt. Eine ungewöhnliche Heldin und ein Mädchen, dass den Menschen in die Herzen schaut. "Denn das Leben ist beides: kompliziert und einfach. Und genau deshalb gibt es Kekse."

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Elsa
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 14.09.2015

Elsa lebt mit ihrer Mutter und dem Stiefvater im selben Mietshaus, wie Oma. Oma ist anders. Ganz anders. Und das findet Elsa toll. Elsa ist ein wenig altklug, aber nicht blöd. Und sie arbeitet daran, ein ganz großes Rätsel zu lösen, das Oma ihr hinterlässt. Und Elsa entdeckt märchenhaftes... Elsa lebt mit ihrer Mutter und dem Stiefvater im selben Mietshaus, wie Oma. Oma ist anders. Ganz anders. Und das findet Elsa toll. Elsa ist ein wenig altklug, aber nicht blöd. Und sie arbeitet daran, ein ganz großes Rätsel zu lösen, das Oma ihr hinterlässt. Und Elsa entdeckt märchenhaftes im wahren Leben und wahres Leben in Märchen … Dieses Buch steckt so voller wunderbarer Sätze und Gedanken, dass mein Exemplar kunterbunt bestückt mit Pagemarkern ist. Eigentlich müsste so gut wie jeder Satz markiert werden, denn Fredrik Backman hat so viele einzigartige und so treffende Feststellungen in diese Zeilen gesteckt, dass es unmöglich ist, den schönsten Satz zu küren. Er hat mit Elsa und ihrer Oma zwei Protagonisten geschaffen, die absolut einzigartig und wirklich komplett „anders“ sind, dass man kaum aufhören mag zu lesen. Doch gleichzeitig habe ich einfach immer wieder Pausen beim Lesen einlegen müssen, weil die Geschichte so sehr unter die Haut ging, so stark gearbeitet hat, dass ich das voll und ganz auskosten wollte. So locker und leicht der Plot zunächst ist, so tiefgründig wird er und lässt den Leser, so er sich auf die Sache einlassen kann, völlig geplättet zurück. Anfangs verwirren die Märchen-Elemente ein wenig, aber schnell stellt sich heraus, dass sie Metaphern für das wahre Leben sind. Nicht in dem Sinne, in dem es Märchen immer sind, sondern Oma erzählt Elsa mit den selbsterfundenen Märchen Dinge, die sie ihr „ungeschönt“ nicht sagen mag. Nach und nach entdeckt das auch Elsa und lernt und verändert sich. Nur wenige Tage begleiten wir Elsa und ihre Familie und Mitbewohner. Am Ende haben auch wir viel gelernt. Der Stil ist ganz anders, als man ihn von irgendeinem Buch kennt. Er liest sich gleichzeitig flüssig und locker und doch fordert er den Leser bis an seine Grenzen. Backman lässt beim Leser ebenso die Groschen pfennigweise fallen, wie bei Elsa. Man ist mittendrin und erlebt Elsa und all die anderen Protagonisten mal als tolle Zeitgenossen, mal als Nervensägen, mal als Freund und mal als Feind. Besonders Britt-Marie schafft es, dass man sie gleichzeitig hasst und liebt. Elsa geht auf Schnitzeljagd und findet einen Schatz. Auch die anderen Menschen im Haus erfahren Veränderungen. Das Leben steht eben nie und nirgendwo still. Auch dann nicht, wenn der Tod immer wieder eingreift und einem nimmt, was man liebt. Wer ein durchgehend witziges Buch erwartet, das man auf einen Rutsch durchlesen kann, wird enttäuscht werden. Gute Dinge brauchen Zeit – auch bei Büchern gibt es das. Man sollte es wirklich in Ruhe und ganz langsam genießen, wirken lassen und sich von Backman und Elsa und Oma einfach entführen lassen. Dann entdeckt man auch all die vielen Weisheiten, die darin versteckt sind und die sehr lange nachhallen. Dieser Roman ist „Ein Mann namens Ove“ sehr ähnlich und doch total anders. Fredrik Backman zeigt, dass sein erstes Buch kein Zufallstreffer war und er noch sehr viel zu bieten hat. Ich freue mich sehr auf weitere Werke aus seiner Feder und vergebe sehr gerne fünf Sterne für ein Buch, das seinen festen Platz in meiner ewigen Top Ten haben wird!

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Elsas Schatzsuche
von Melanie Enns aus L. am 05.09.2015

"Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" empfand ich insgesamt als märchenhaft schön. Natürlich muss ich mich als Leser erst in die Story hineinlesen, denn die Märchen die Oma erzählt sind letztendlich wahrhaftig und hinter die Geheimnisse dessen zu kommen dauert einige Buchseiten lang. Mir hat es... "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" empfand ich insgesamt als märchenhaft schön. Natürlich muss ich mich als Leser erst in die Story hineinlesen, denn die Märchen die Oma erzählt sind letztendlich wahrhaftig und hinter die Geheimnisse dessen zu kommen dauert einige Buchseiten lang. Mir hat es Spaß gemacht Elsa zu begegnen, obwohl mir oft schmerzlich bewusst wurde, wie sehr wir Kinder prägen und auf der anderen Seite, wie groß unser menschliches Verlangen nach Liebe und Anerkennung sind. Fredrik Backman hat eine eigenwilligen Schreibstil, der mir in "Ein Mann namens Ove" (Rezension -> HIER! ) schon sehr gefallen hat. Von der emotionalen Seite gesehen baut er Geschehnisse und Gefühle ein, die mich mitunter regelrecht mitreißen konnten. Ich litte mit Elas, aber ich konnte mich auch riesig mit ihr freuen. Für mich war "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" ein Buch zum Wohlfühlen, aber auch eines, welches mir an manchen Stellen die Tränen in die Augen trieb. Wer sich darauf einlassen kann, wird sich zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt wiederfinden. Eigentlich ist mein Wunsch ganz klar definiert. Jede/r von uns sollte eine Oma haben die uns ein Stück weit begleitet und auch wenn sich herausstellt, dass diese Oma nicht perfekt ist, sollte sie ein Bewusstsein ins uns schüren, dass wir geliebt sind mit all unseren Ecken und Kanten. Elsa ist definitiv Besonders. Sie erscheint oft reifer und älter als ihre sieben Jahre, aber gerade das ist, was sie so faszinierend macht. Es ist Elsas Suche nach Antworten und die Erkenntnis, das die Welt die Oma erschaffen hat wahr ist und viele Menschen damit verknüpft wurden. Jede/r trägt sein Päckchen und ist nicht nur dazu berufen Elsa zu beschützen. Auch wenn Elsa oft altklug erscheint, habe ich sie von Anfang an in mein Herz geschlossen. Kinder die Besonders sind, haben oft Probleme und alle konnte Oma nicht auffangen, aber sie konnte sie ein Stück weit erträglicher machen. Auch Oma ist etwas ganz Besonderes und ich bin dankbar, dass sie mir begegnet ist, denn sie hat "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" zum Glänzen gebracht. LESEEMPFEHLUNG!

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Einfühlsames Buch über die Kraft der Phantasie
von kathiduck aus Poing am 04.09.2015

Die siebenjährige Elsa liebt Wikipedia und Superhelden wie X-Men und Harry Potter, doch da sie in der Schule von ihren Mitschülern drangsaliert wird, hat sie nur einen einzigen Freund: ihre 77-jährige, durchgeknallte, chaotische Oma, die ihre Nachbarn in den Wahnsinn treibt. Oma entführt sie mit ihren zauberhaften Märchen in... Die siebenjährige Elsa liebt Wikipedia und Superhelden wie X-Men und Harry Potter, doch da sie in der Schule von ihren Mitschülern drangsaliert wird, hat sie nur einen einzigen Freund: ihre 77-jährige, durchgeknallte, chaotische Oma, die ihre Nachbarn in den Wahnsinn treibt. Oma entführt sie mit ihren zauberhaften Märchen in das Fast-Noch-Wach-Land und vertreibt dadurch all ihre Sorgen. Doch dann erkrankt Oma, die selbst Jahre lang als Ärztin praktizierte, an Krebs und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Aber Oma hat für Ritter Elsa noch einen letzten Auftrag, der darin besteht, Briefe an Menschen zu verteilen, bei denen sich Oma entschuldigen will. Allerdings wäre Oma nicht Oma, wenn sich hinter dieser Schatzsuche nicht etwas weitaus Größeres verbergen würde. Frederik Backman sagt selbst "Perfekte Menschen sind langweilig", was er nach "Ein Mann namens Ove" mit seinen außergewöhnlichen Charakteren in seinem neuen Roman "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" erneut unter Beweis stellt, wofür er von mir fünf Sterne bekommt. Diese anrührende und amüsante Großmutter-Enkelin-Geschichte hat mir ein paar großartige Lesemomente beschert, bei denen ich nicht wusste, ob ich lachen oder weinen sollte. Denn mit dieser Hommage an Astrid Lindgren, der Autorin, der Frederik Backman seine Liebe zum Lesen zu verdanken hat, schuf er ein, wie ich finde, Meisterwerk, denn es hat für mich alles was einen guten Roman ausmacht und noch soviel mehr. Mein persönliches Highlight des Buches waren die originell gestalteten Charaktere, da jeder für sich eine unvergleichliche Geschichte hat. So gibt es beispielsweise das Monster, welches sich als herzensguter Kriegsheld entpuppt, die schrullige Britt-Marie, die Meckerziege des Mietshauses, den brummeligen Taxifahrer Alf und nicht zuletzt Elsa. Dieses kleine Mädchen, das mehr Worte kennt als so manch ein Erwachsener, habe ich schon von Beginn an ins Herz geschlossen, wobei das Gefühl des Mitleids überwog. Mit der Zeit ist Elsa jedoch zu einer starken und bewundernswerten Persönlichkeit herangewachsen, die den Erwachsenen schlagfertig ihre Meinung sagt und ihnen dadurch ein Stück ihrer Selbst zurückgibt, besonders denen, die seelisch kaputt erscheinen. Neben den vielfältigen Charakteren war ich auch sehr von Frederik Backmans herzerwärmenden und empathischen Schreibstil beeindruckt, denn er versteht es ausgezeichnet, sich in ein siebenjähriges Mädchen hineinzuversetzen ohne dabei kindisch oder übertrieben zu erscheinen. Er entführt die Leser in eine Welt, in der es gelingt, mithilfe der Kraft der Phantasie das Vertrauen in sich selbst zu finden und sich den Problemen zu stellen. Dieses einfühlsame Meisterwerk voller komischer und überraschender Wendungen garantiert höchsten Lesegenuss, bei dem einem mit Sicherheit nicht langweilig wird.

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Lang leben die Ritter von Miamas!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2015

Elsa, fast acht, hochintelligent und „anders“, hört am liebsten von ihrer äußerst exzentrischen Großmutter die Märchen aus dem Land-Fast-Noch-Wach. Beide wissen, dass nichts davon erfunden ist, sondern höchstens „wirklichkeitserweitert“, wie Oma sagt. So kann man hier die tollsten Abenteuer erleben. Doch dann wird sie von Oma auf eine Schatzsuche... Elsa, fast acht, hochintelligent und „anders“, hört am liebsten von ihrer äußerst exzentrischen Großmutter die Märchen aus dem Land-Fast-Noch-Wach. Beide wissen, dass nichts davon erfunden ist, sondern höchstens „wirklichkeitserweitert“, wie Oma sagt. So kann man hier die tollsten Abenteuer erleben. Doch dann wird sie von Oma auf eine Schatzsuche geschickt, die alles für immer verändert... Erneut ist dem schwedischen Autor von „Ein Mann namens Ove“ ein Meisterwerk gelungen. Man kommt aus dem Weinen und Lachen nicht heraus, wenn Oma „andere Versionen der Wahrheit“ erzählt (lügen tut sie nicht) oder ihre Enkelin zum Zigarettenholen schickt und als Gegenleistung die Zeit stoppt. So eine Oma hätte sich jedes Kind gewünscht.

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Elsas Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2015

Elsa und Oma sind unzertrennlich. Sie sind nicht nur beste Freundinnen, sie erleben auch viele Abenteuer, nicht zuletzt in der Welt, die Oma eigens für Elsa geschaffen hat. Weil Elsas Mutter viel arbeitet, verbringen Elsa und Oma viel Zeit mit einander. Wenn Oma stirbt, ist Elsa dann auch am... Elsa und Oma sind unzertrennlich. Sie sind nicht nur beste Freundinnen, sie erleben auch viele Abenteuer, nicht zuletzt in der Welt, die Oma eigens für Elsa geschaffen hat. Weil Elsas Mutter viel arbeitet, verbringen Elsa und Oma viel Zeit mit einander. Wenn Oma stirbt, ist Elsa dann auch am Boden zerstört. Oma hat aber noch einen Auftrag für sie: Elsa soll Briefe verteilen. Die Briefe sind für die Bewohner des Hauses, wo auch Oma und Elsa wohnten. So lernen wir mit Elsa die Bewohner besser kennen. Was Oma damit bezweckte, das erfahren wir aber erst später. Fredrik Backman festigt mit diesem zweiten Roman seinen Ruf als Erzähler. Ich hatte Elsa schon schnell ins Herz geschlossen und habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten. Wirklich gut gelungen!

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Omas und Elsas Märchenwelt
von Sara Schäfer aus Wuppertal am 22.09.2015

Elsa (fast 8) und ihre Oma haben eine ganz besondere Beziehung zueinander: Beide reisen, so oft es geht, ins Land fast-noch-wach und erleben dort die spannendsten Abenteuer, entdecken die fantastischsten Wesen,... Doch dann erfährt Elsa durch Zufall, dass ihre Oma schwer krank ist und kurz darauf ist sie tot.... Elsa (fast 8) und ihre Oma haben eine ganz besondere Beziehung zueinander: Beide reisen, so oft es geht, ins Land fast-noch-wach und erleben dort die spannendsten Abenteuer, entdecken die fantastischsten Wesen,... Doch dann erfährt Elsa durch Zufall, dass ihre Oma schwer krank ist und kurz darauf ist sie tot. Für Elsa bricht eine Welt zusammen, weil ihre Oma ihr einziger Freund war. Doch Oma hat ihr einen Brief hinterlassen, der ihr schreibt, dass ihr als jetzt einzigem Ritter die Aufgabe obliegt, in diesem Land dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. Dazu gehört auch, in Omas Auftrag Briefe an die Nachbarn zu verteilen, die Elsa zugespielt werden. In diesen Briefen lässt Oma noch einmal grüßen und entschuldigt sich bei jedem für Dinge, die schief gelaufen sind - denn Oma hatte zu allen Nachbarn ihre je eigene Beziehung. Dieses war mein erstes Buch von Fredrik Backman und würde "Ein Mann namens Ove" nicht schon auf meinem SuB liegen, weiß ich nicht, ob ich es noch lesen wollen würde. Die Idee zu "Oma lässt grüßen..." fand ich gut, es ist von der Handlung eine Idee, die ich so noch nicht gelesen habe. Die Umsetzung ist allerdings nicht so wirklich meins gewesen: In die Geschichte werden die Märchen, die Oma Elsa erzählt hat, eingeflochten. An sich ist das nicht schlecht, aber Oma hat eine komplette Welt aufgebaut, in der die Märchen spielen, die dann sehr ausführlich und lebendig beschrieben wird. Prinzipiell ist diese Idee nicht schlecht, aber Fantasy ist einfach nicht mein Genre und so habe ich mich mit diesen Passagen sehr schwer getan. Leider wurde diese Welt auch in die Realität hinübergezogen, so dass es für mich zum Teil schwer war, alles zu überschauen. Vieles wurde durchaus aufgelöst, aber bei manchen Wesen z.B. fehlt mir bis jetzt die Phantasie, so dass mein Kopfkino oft eher schleppend lief oder mit weißen Flecken. Das finde ich sehr schade, weil es mir den Zugang zu dem Buch und zu Elsa und Oma durchaus verbaut hat. Dazu kommt, dass die Protagonisten alle sehr eigen sind, weil sie alle ihre eigenen Päckchen mit sich herumtragen. Das hat das Buch spannend gemacht, aber gleichzeitig waren einige davon - angefangen bei Elsa - mitunter so anstrengend, dass auch hier das Lesevergnügen zeitweise gelitten hat. Dabei ließ sich das Buch vom Stil her ziemlich flüssig lesen. Es war oft so, dass die Seiten so dahinflogen, ich aber nach einem Kapitel kaum noch sagen konnte, was passiert war, weil nicht wirklich viel hängen geblieben war. Zum Teil, weil die Handlung zwischen der Märchenwelt und der Realität sprang, zum Teil aber auch, weil sich mir die Wesen und ihre Fähigkeiten nicht immer so ganz erschlossen haben. So kam es auch, dass bei mir bis zum Schluss leider elementare Fragen offen geblieben sind - und das, nachdem ich so einige Abschnitte auch doppelt gelesen habe. Leider hinterlässt das einen schalen Nachgeschmack, wenn ich jetzt an das Buch denke. Fazit: Leider fehlte mir an manchen Stellen der Zugang zum Buch, vielleicht war es auch das falsche Buch zur falschen Zeit... Die Idee ist gut, aber die Umsetzung war leider nicht meins.

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Ein Märchen der besonderen Art
von Willia am 20.09.2015

Elsa ist ein Neunmalklug und anders als die anderen Kinder in ihrem Alter. Zum Glück hat sie auch noch eine chaotische Oma, die ihr das Leben auf ihre verrückte Art und Weise lebenswert macht. Oma weiß wie man Märchen erzählt und im Land-Fast-Noch-Wach ist Elsa ein Ritter, der jeden... Elsa ist ein Neunmalklug und anders als die anderen Kinder in ihrem Alter. Zum Glück hat sie auch noch eine chaotische Oma, die ihr das Leben auf ihre verrückte Art und Weise lebenswert macht. Oma weiß wie man Märchen erzählt und im Land-Fast-Noch-Wach ist Elsa ein Ritter, der jeden Kampf auf sich nimmt. Ihre Aufgabe ist es für Oma Briefe zu verteilen, in denen sie grüßen lässt und sagt, dass es ihr Leid tut. Für Elsa beginnt ein aufregendes Abenteuer und das Leben vieler Menschen wird auf den Kopf gestellt. Nachdem das Buch schon sehr traurig anfängt und mich das Schicksal der Oma sehr berührt hat, wird Elsa allein auf ihren Weg geschickt. Elsa ist ein ganz besonderes Mädchen und ihre Wissbegierde ist einfach herrlich. Nur mit fast acht Jahren hat jedes Mädchen seine Probleme. Elsa findet ihren Platz in der Familie nicht. Sie ist einsam und wird in der Schule für ihre Individualität gemobbt. Ich hatte schon meine Sorgen um die kleine Elsa. Doch so wie es in den Märchen ihrer Oma ist, ist auch das wahre Leben. Elsa muss erst auf ein Abenteuer geschickt werden, um herauszufinden, was in ihrem Haus vor sich geht und schließlich wird irgendwann alles gut. Die Geschichte, die Elsa erlebt, ist etwas ganz Besonderes und hat mich auf jede Art und Weise berührt. Das Buch ist mit seinen Märchengeschichten und den Bezug in die Realität einfach clever aufgebaut und führt den Leser Schritt für Schritt an die Protagonisten heran. Es war ein absolut neues Leseerlebnis und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Fazit: Das Buch ist mit fantasiereichen Märchen gespickt und lässt den Leser einige Male schmunzelnd zurück.

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Tiefgründiger als zunächst erwartet
von elafisch aus Rimbach am 16.09.2015

In Frederik Backmans "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" geht es um die fast 8-jährige Elsa, deren einzige Freundin ihre 77-jährige Oma ist. Kurz vor ihrem Tod schickt Oma Elsa auf ein große, wundersame "Schatzsuche" und sie beginnt mit einem Brief an einen Nachbar, den Elsa... In Frederik Backmans "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" geht es um die fast 8-jährige Elsa, deren einzige Freundin ihre 77-jährige Oma ist. Kurz vor ihrem Tod schickt Oma Elsa auf ein große, wundersame "Schatzsuche" und sie beginnt mit einem Brief an einen Nachbar, den Elsa noch nie gesehen hat. Bei dieser "Schatzsuche" entdeckt Elsa immer neue Briefe, die sie den Nachbarn des Mietshauses übergeben soll und so ganz nebenbei erfährt Elsa viel neues über all die Menschen mit denen sie nun schon fast acht Jahre unter einem Dach lebt. Auch über Oma erfährt sie manch Neues und nicht alles gefällt ihr... Ähnlich wie bei "Ein Mann namens Ove" hatte ich zu Beginn meine Probleme mit dem Buch und seinen Protagonisten, aber wieder einmal schafft es Herr Backman uns zu zeigen, dass der Schein oftmals trügt und ein Blick hinter die Fassade lohnt. Und so schließt man nach und nach immer mehr Nachbarn der Mietergemeinschaft ins Herz. Viele Gegebenheiten der Realität hatte Oma zu Lebzeiten als Märchen verpackt und Elsa stundenlang davon erzählt, dass alle Märchen wahr sind erkennt Elsa allerdings erst während ihrer Schatzsuche. Duch das Springen zwischen Märchen und Realität kann eventuell zeitweise etwas Verwirrung aufkommen, ich hatte damit jedoch keine Probleme. Der Schreibstil ist eher einfach und kindlich, was für mich aber sehr gut zu der Erzählperspektive eines 7-jährigen Mädchens passt. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich zwar erst einige Probleme mit dem Buch hatte, aber dann ist es mir ganz tief unter die Haut gekrochen. Ich kann es jedem, der Märchen, tiefgründige Geschichten oder "Ein Mann namens Ove" mag, nur ganz dringend ans Herz legen!

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Oma und Elsa
von Zwerghuhn aus Poing am 14.09.2015

Die siebenjährige Elsa (fast acht, das ist ihr ganz wichtig) ist eine liebenswerte Außenseiterin. Sie hat keine Freunde und ihre Mitschüler machen ihr das Leben schwer. Das wäre ein ganz schreckliches Kinderleben, wenn es nicht Oma gäbe. Elsas 77-jährige Oma ist mit keiner anderen Großmutter zu vergleichen, sie ist... Die siebenjährige Elsa (fast acht, das ist ihr ganz wichtig) ist eine liebenswerte Außenseiterin. Sie hat keine Freunde und ihre Mitschüler machen ihr das Leben schwer. Das wäre ein ganz schreckliches Kinderleben, wenn es nicht Oma gäbe. Elsas 77-jährige Oma ist mit keiner anderen Großmutter zu vergleichen, sie ist chaotisch, nimmt kein Blatt vor den Mund, verteidigt Elsa in jeder Lebenslage und treibt ihre Mitmenschen mit ihrer außerordentlichen Schrulligkeit fast in den Wahnsinn. Vor allem, wenn sie Elsa in ihre Märchenwelt entführt, erlebt diese die aufregendsten Abenteuer und kann alles Negative dabei vergessen. Doch dann schickt Oma ihre kleine Enkelin mit ihren Briefen auf eine Schnitzeljagd in der wirklichen Welt. Elsa entdeckt, dass es auch hier viel zu erleben gibt... "Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid" ist ein wunderschöner, warmherziger Roman, den ich sehr gerne gelesen habe. Im Mittelpunkt steht dabei die kleine Elsa, die durch die Weitsicht ihrer Oma erfährt, wie schön es ist Freunde zu gewinnen. Fredrik Backman entführt mit seinem einnehmenden Schreibstil den Leser in Elsas Welt. Das gelingt ihm so gut, dass man gar nicht anders kann als mit Elsa zu lachen oder zu weinen. Aber auch die anderen Charaktere im Buch - die Hausbewohner - beschreibt er so facettenreich mit ihren Ecken und Kanten, so dass ich sie immer bildlich vor Augen hatte. Das Buch ist auch deshalb so angenehm zu lesen, da es immer wieder unvorhersehbare Wendungen gibt, die der Geschichte neuen Schwung verleihen. Besonders hervorheben möchte ich die Zitate in diesem Buch, die zum Schmunzeln und gleichzeitig auch zum Nachdenken anregen. Eines meiner Lieblingszitate ist: "Es ist doch kein Verbrechen, ein ungewöhnliches Kind zu sein. Oma hat immer gesagt, nur Menschen, die ungewöhnlich sind, verändern die Welt!" Das finde ich einfach klasse. Insgesamt haben sich die 455 Seiten wirklich gelohnt. Das Buch ist in meinen Gedanken immer noch präsent. Es gibt darin so viele gute Gedankengänge, die es lohnen sie noch etwas länger im Gedächtnis zu behalten. Dazu zählen natürlich auch die Märchen, die Oma für Elsa immer parat hatte. Fazit: Ein warmherziger, intelligenter Roman mit herrlich, teils skurrilen Charakteren. Sehr empfehlenswert!

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Fehlende Magie in einer chaotischen Fantasiewelt
von Glanzleistung aus Dresden am 14.09.2015

Inhalt: Oma mag Zimtschnecken nur zusammen mit Bier, lebt in einem großen Schloss und denkt sich für ihre Enkelin Elsa gern Geschichten von Drachen und Prinzessinnen aus, die alle in Miamas – dem Land FAST-NOCH-WACH wohnen. Elsa ist 7 Jahre alt, eigentlich fast 8 und Oma ist ihre einzige... Inhalt: Oma mag Zimtschnecken nur zusammen mit Bier, lebt in einem großen Schloss und denkt sich für ihre Enkelin Elsa gern Geschichten von Drachen und Prinzessinnen aus, die alle in Miamas – dem Land FAST-NOCH-WACH wohnen. Elsa ist 7 Jahre alt, eigentlich fast 8 und Oma ist ihre einzige Freundin und Seelenverwandte. Oma ist aber keine gewöhnliche Großmutter sondern eine Mischung zwischen chaotisch, übertrieben, verrückt, fürsorglich, hilfsbereit und unberechenbar. Zusammen mit Elsa erlebt sie verworrene Abenteuer, denkt sich Märchen aus, lässt Fantasiewelten zum Leben erwecken oder bewirft Polizisten mit Hundekot. Und auch Elsa ist keine gewöhnliche 7-jährige, sie ist voller Neugier, altklug, wissbegierig und in Sachen Wikipedia und Apple kann ihr schon lange kein Erwachsener etwas vormachen. Mittels einer Schatzsuche schickt Oma die kleine Elsa auf eine abenteuerliche Reise ins Reich der Erwachsenen. Wenn man den Klappentext von „Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ liest, vermutet man doch eher einen kurzweiligen, humorvollen Roman. Ich würde das Buch im Nachgang doch eher als Jugendbuch einstufen. Der Roman wird aus Sicht von Elsa erzählt und damit ist der Erzählstil mitunter sehr anstrengend und ich konnte keine 100 Seiten am Stück lesen, was natürlich etwas aufhält bei fast 500 Seiten. Viele Dinge wiederholen sich ständig, was wahrscheinlich aus der Sicht einer 7-jährigen verständlich ist, für einen Erwachsenen aber teilweise ermüdend wirkt. Streckenweise fehlt einfach der rote Faden und die Charaktere wirken leider allesamt sehr blass. Der Versuch Fiktion mit trockener Realität zu verbinden und daraus ein magisches Abenteuer zu machen, ist dem Autor meiner Meinung nach nur mäßig gelungen. Allerdings kommt die Hauptaussage des Buches – ungewöhnlich und anders zu sein ist nichts Schlechtes – am Ende sehr gut zum Vorschein. Fazit: Wer hier eine packende Fortsetzung des Debütromans „Ein Mann namens Ove“ erwartet, wird eher enttäuscht sein. Leider ein gutes Beispiel für: Cover und Titel allein machen das Buch zu einem Bestseller. Inhaltlich kommt es nicht heran. Lieblingsstellen: „Leg dich niemals mit jemanden an, der mehr Freizeit hat als du selbst.“ „Eine Oma zu haben, ist als hätte man eine ganze Armee.“

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Ein besonderes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Buchholz am 13.09.2015

Elsa ist sieben Jahre alt, eigentlich sogar fast acht. Mit Gleichaltrigen kommt sie nicht so gut aus. Denn sie ist sehr reif für ihr Alter, obwohl das nur eine etwas nettere Beschreibung dafür ist, dass sie vorlaut, naseweis und neunmalklug ist. Elsa liebt Wikipedia und hat ein absolutes Faible... Elsa ist sieben Jahre alt, eigentlich sogar fast acht. Mit Gleichaltrigen kommt sie nicht so gut aus. Denn sie ist sehr reif für ihr Alter, obwohl das nur eine etwas nettere Beschreibung dafür ist, dass sie vorlaut, naseweis und neunmalklug ist. Elsa liebt Wikipedia und hat ein absolutes Faible dafür, andere zu korrigieren. Elsas einzige Freundin ist ihre Oma. Die ist chaotisch und treibt nicht nur die Mitglieder der Hausgemeinschaft in den Wahnsinn. Für Elsa ist Oma eine richtige Superheldin, die immer an ihrer Seite steht und ein offenes Ohr für sie hat. Doch jetzt ist Elsa richtig sauer auf Oma. Denn Oma stirbt. Doch eine echte Superhelden-Oma ist auch auf solche Situationen vorbereitet. Und deshalb schickt Oma Elsa auf eine außergewöhnliche Schatzsuche..... Schon vom ersten Moment an, in dem man im Buch zu lesen beginnt, taucht man in eine andere Welt ab. Und zwar in die Welt von Elsa und Oma. Der Schreibstil sorgt dafür, dass man sich die siebenjährige Besserwisserin lebhaft vorstellen kann. Elsa wirkt echt und meistens sehr sympathisch. Sie ist unheimlich schlagfertig und ihr Umgang mit Oma, bzw. die Wortgefechte der beiden, zaubern einem das ein oder andere spontane Lächeln ins Gesicht. Um allerdings die feinen Nuancen und Stimmungen zwischen den Zeilen wahrzunehmen, sollte man das Buch mit großer Aufmerksamkeit lesen, denn sonst könnte es leider passieren, dass einem etwas entgeht. Oma und Elsa haben sich ein Märchenreich erschaffen. Diese sagenumwobene Welt nimmt einen großen Teil der Erzählung ein. Im Lauf der Handlung beginnen sich Märchenwelt und Realität zu mischen. Man stellt fest, dass mehr hinter den Märchen steckt, als zunächst vermutet. Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, den Bezug zur Realität zu finden und die Übersicht über die unterschiedlichen Märchenwelten und -gestalten zu behalten. Leider bremst das den Lesefluss ein wenig aus. Die Geschichte von Oma und Elas ist eine besondere Geschichte, über ganz besondere Menschen. Besonders zu sein ist die beste Art, anders zu sein. Diese Botschaft trägt einen durch das Buch und wirkt auch nach dem Lesen noch lange nach. Fredrik Backman hat auch in diesem Roman wieder wunderbare Charaktere zum Leben erweckt, mit denen man einfach mitfühlen muss. Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten. Allerdings muss ich zugeben, dass mich "Ein Mann namens Ove" ein Stückchen mehr begeistern konnte. Elsas und Omas Märchenwelt hat mich leider stellenweise ein wenig ausgebremst, sodass ich ein Bewertungssternchen abziehe.

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Märchen und Realität
von thora01 am 12.09.2015

Inhalt/Klappentext: Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt –... Inhalt/Klappentext: Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt. Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Der Schreibstil hat eine ganz besondere Note. Mit den raschen Wechseln vom Märchen zur Realität und zurück bin ich nur schwerlich klargekommen. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Ganz besonders Elsa. Sie scheint eine richtige Besonderheit zu sein. Das Wissen das sie mit sich herumträgt und das Interesse an allem lässt sie um einiges älter erscheinen als sie ist. Auch die Oma ist ein sehr eigentümlicher Charakter. Er passt wirklich in keine Schublade. Die Abenteuer die Elsa nach dem Tod ihrer Omi erlebt waren sehr interessant. Sehr schön fand ich wie so schwierige Themen wie Mobbing und auch der Tod eines geliebten Menschen in diesem Buch verarbeitet wurde. Das Buch brachte mich zum schmunzeln und gleichzeitig auch zum nachdenken.

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Oma mal anders
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2015

Dieser Autor ist mit dem Buch „Ein Mann namens Ove“ in Deutschland bekannt geworden. Nachdem ich dieses Buch schon sehr mochte war ich gespannt auf den neuen Roman. Dieser ist jedoch etwas anders. Man darf nicht erwarten, dass man hier ein Buch in genau dem selben Stil bekommt wie... Dieser Autor ist mit dem Buch „Ein Mann namens Ove“ in Deutschland bekannt geworden. Nachdem ich dieses Buch schon sehr mochte war ich gespannt auf den neuen Roman. Dieser ist jedoch etwas anders. Man darf nicht erwarten, dass man hier ein Buch in genau dem selben Stil bekommt wie das Debüt. Die gesamte Gestaltung ist einfach anders. Schon angefangen bei Geschlecht und Alter der Protagonisten. Nichtsdestotrotz hat mir dieses Buch gefallen. Die Storyline ist durchwachsen. Manche Passagen sind, wie es der Klapptext schon andeutet, sehr humorvoll und andere ziehen sich ein wenig. Die Verbindung von Realität und Fantasiegeschichten kann nicht immer überzeugen. Insgesamt ist es aber eine süße und aussagekräftige Geschichte, die den Leser lehrt, dass jeder Mensch wertvoll ist, egal wie er ist und was er macht. Die Charaktere konnten mich vollständig überzeugen. Ich finde, dass sie tief ausgearbeitet sind und eine interessante Entwicklung durchmachen. Auch die Nebencharaktere bleiben nicht komplett blass, sondern können auf Grund von vielen Kleinigkeiten punkten. Der Schreibstil ist anders als bei dem Debüt des Autors, was auch daran liegt, dass es aus der Sicht eines kleinen Mädchens geschrieben ist. Trotzdem gibt es einiges an Humor. Der überwiegende Teil lässt sich zügig und flüssig lesen, lediglich kürzere Passagen sind etwas schwerfälliger und zäher. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, weil es eine süße Geschichte erzählt, die zwar ein paar Schwachstellen hat, dabei jedoch ein wichtiges Statement abgibt.

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Im Land-Fast-Noch-Wach
von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2015

Diese Oma ist unfassbar. Sie hat es geschafft, zu später Stunde mit ihrer 7jährigen Enkelin auf einer Polizeiwache zu landen, weil sie Polizisten mit Fäkalien beworfen hat. Vielleicht war es auch nur Dreck. Was bewegt eine durchaus intelligente Frau dazu? Habe ich im ersten Moment über die Oma noch den Kopf... Diese Oma ist unfassbar. Sie hat es geschafft, zu später Stunde mit ihrer 7jährigen Enkelin auf einer Polizeiwache zu landen, weil sie Polizisten mit Fäkalien beworfen hat. Vielleicht war es auch nur Dreck. Was bewegt eine durchaus intelligente Frau dazu? Habe ich im ersten Moment über die Oma noch den Kopf geschüttelt und sie als irre abgestempelt, musste ich mir im nächsten Moment eingestehen, dass sie vielleicht doch einen (mehr oder weniger) guten Grund dafür hatte. Sie wollte einfach nicht, dass ihrer Enkelin dieser Tag als jener in Erinnerung bleibt, an dem ihr Gryffindor-Schal, den sie offenbar innig liebt, in Erinnerung bleibt. Oma war schon immer anders als andere. Und so ist ihre Enkelin: anders. Das führt zu Problemen mit ihren Mitschülern. Und auf die Unterstützung von Lehrern kann sie sich nicht verlassen. Ich muss gestehen, dass ich bezüglich dieses Kindes bin ziemlich zwiegespalten war. Einerseits erscheint sie wissbegierig und intelligent. Auf der anderen Seite ist sie vorlaut und – wie ich finde - ihrer Mutter nicht unbedingt fair gegenüber. Andererseits haben Kinder sicher ihre eigene Welt. Und ihrer Mutter ist darüber hinaus von einem Mann schwanger, der nicht Elsas Vater ist. Die Sorge der Kleinen mag – in ihren Augen – begründet sein. Ebenso verhält es sich mit den anderen Charakteren, die unter diesem einen Dach wohnen. Ein Mehrfamilienhaus mit allerlei Leuten, die kaum unterschiedlicher sein können, aber irgendwie alle miteinander verbunden sind. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und seine Geheimnisse. Das macht die Geschichte interessant. An den Schreibstil musste ich mich – wie auch schon bei Ove – zunächst gewöhnen. Ich habe schon an anderer Stelle erwähnt, dass mich der Stil an einen Aufsatz einer 7jährigen erinnert. Andererseits wird das Buch auch aus Elsas Sicht erzählt. In welcher Form sollte das Buch also sonst verfasst werden? Und nach einigen Kapiteln habe ich den Stil als gegeben angenommen. Es ist eine wunderschöne Geschichte. Jeder einzelne Charakter ist so vielschichtig, dass man ihn auf den ersten „Blick“ gar nicht beurteilen kann. Sobald ich mir über die einzelnen Personen eine Meinung gebildet hatte, konnte ich sie auch schon wieder verwerfen, weil sich die Umstände geändert haben. Ich hätte Elsas Geschichte noch ewig weiterverfolgen können. Ich kann bis jetzt nicht sagen, ob ich das Buch besser oder schlechter finde als Ove. Es ist jedenfalls anders.

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Für alle, die anders sind oder es noch werden wollen
von DoomKitty am 07.09.2015

In dieser Geschichte ist es schwierig ein Charakter zu finden, der nicht auf die ein oder andere Art und Weise anders/besonders/einzigartig/auffallend etc. ist. Dabei bleiben sie aber allesamt noch recht realistisch und wirken manchmal einfach etwas überspitzt, aber trotzdem glaubhaft dargestellt. Die einzelnen Charakterzeichnungen sind dem Autor einfach richtig... In dieser Geschichte ist es schwierig ein Charakter zu finden, der nicht auf die ein oder andere Art und Weise anders/besonders/einzigartig/auffallend etc. ist. Dabei bleiben sie aber allesamt noch recht realistisch und wirken manchmal einfach etwas überspitzt, aber trotzdem glaubhaft dargestellt. Die einzelnen Charakterzeichnungen sind dem Autor einfach richtig gut gelungen und er schafft es damit spielend, dass man die einen ins Herz schließt, gegen andere tiefe Antipathien entwickelt und vor allem mit jedem in den verschiedensten Situation mitfühlen kann. Man lernt gleich schon zu Anfang der Geschichte die Hauptcharaktere kennen und lieben. Erstmal natürlich die etwas andere Siebenjährige, die auf alles einen äußerst interessanten Blickwinkel wirft und die Oma, die mit ihren durchgeknallten Aktion gleich für sich einnimmt. Fazit:Mich hat Fredrik Backman mit seinem Märchen und auch seiner kleinen Hymne ans Anders-sein auf jeden Fall überzeugt. Er hat hier einen humorvollen Roman der etwas anderen Art abgeliefert, der vor allem durch seine ausnahmslos interessanten und toll herausgearbeiteten Charakterdarstellungen besticht. Ein wenig weniger Märchen hätte mir vielleicht besser gefallen, hat das Leseerlebnis für mich aber nur unwesentlich getrübt.

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Märchen? Realität? - Beides!
von Lilli33 am 01.09.2015

Märchen? Realität? - Beides! Inhalt: Elsa ist sieben, fast acht, als ihre Oma stirbt. Zu dumm, dass Oma Elsas bester, um nicht zu sagen einziger Freund war. Denn Elsa ist anders, und wenn man anders ist, wird man schnell ausgegrenzt. Doch auch Oma war anders und so gaben die beiden ein... Märchen? Realität? - Beides! Inhalt: Elsa ist sieben, fast acht, als ihre Oma stirbt. Zu dumm, dass Oma Elsas bester, um nicht zu sagen einziger Freund war. Denn Elsa ist anders, und wenn man anders ist, wird man schnell ausgegrenzt. Doch auch Oma war anders und so gaben die beiden ein prächtiges Team ab. Oma erfand für Elsa eine Märchenwelt, in der Elsa sich gut fühlen konnte. Doch auch im Tod lässt Oma Elsa nicht allein. Sie schickt das Kind auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd im richtigen Leben. Meine Meinung: Nachdem der Debütroman des Autors („Ein Mann namens Ove") so hoch gelobt worden war, hatte ich an den vorliegenden Roman hohe Erwartungen. Diese konnten leider nicht ganz erfüllt werden. Das fängt an mit dem Schreibstil. Es wird aus Elsas kindlicher Perspektive erzählt (personaler Erzähler), was ich anfangs als sehr anstrengend empfand, später habe ich mich wohl daran gewöhnt und es fiel mir leichter. Auch wenn Elsa sehr intelligent und sprachgewandt ist, sind es doch in der Regel sehr einfache und kurze Sätze. Das Kindliche kommt einfach stark durch. Das erste Fünftel des Buches war sehr erheiternd, denn hier erleben wir Oma in voller Aktion, und Oma ist schon klasse. Sie macht, was sie will und was sie für richtig hält, und kümmert sich keinen Deut um irgendwelche Regeln und Gesetze. Dies führt zu so mancher wirklich komischen Situation. Und Oma bestärkt auch Elsa immer wieder darin, so zu sein, wie sie eben ist. „Es ist doch kein Verbrechen, ein ungewöhnliches Kind zu sein. Oma hat immer gesagt, nur Menschen, die ungewöhnlich sind, verändern die Welt!“, erklärt Elsa. (S. 265) Die Episoden aus der Märchenwelt, die Oma Elsa immer erzählt, haben mich zu Beginn ziemlich verwirrt. Ich konnte sie nicht richtig einordnen und fand sie auch ziemlich trocken. Sie waren weder spannend noch lustig, sondern haben mich fast gelangweilt. Hier fiel es mir noch nicht schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Etwa ab der Hälfte des Buches erkennt man dann aber die Bedeutung dieser Märchen und kann sie mit den Ereignissen in der gegenwärtigen Realität verknüpfen. Das Ganze ergibt einen Sinn und die Geschichte wird dadurch spannend und sehr interessant. Es gibt einigen Stoff zum Nachdenken, was ich wirklich gut fand. Elsa erinnert sich, dass Oma immer gesagt hat, dass „die besten Märchen nie ganz und gar echt und nie ganz und gar erfunden sind“. (S. 212) Die Protagonisten Elsa und Oma lernt man sehr gut kennen. Besonders Oma ist eine vielschichtige Figur, die immer wieder zu überraschen weiß, und das auch noch nach ihrem Tod! Elsa dagegen kann manchmal auch ein bisschen nerven mit ihrer altklugen Art und den ständigen Wiederholungen. Es wird zum Beispiel in jedem Kapitel gefühlte zehn Mal erwähnt, dass sie fast acht ist oder dass jemand versucht, etwas zu tun, dies aber nicht supergut gelingt. Solche Formulierungen sind die ersten paar Mal noch witzig, aber irgendwann so abgewetzt, dass man nur noch aufstöhnt, wenn man sie schon wieder lesen muss. Sehr schön fand ich, dass auch die Nebenfiguren im Lauf der Handlung mit viel Leben und Hintergrund gefüllt wurden. Man lernt so die unterschiedlichsten Charaktere kennen und verstehen. Vieles davon kann man sicher auch in die eigene Realität mitnehmen, was den Roman in gewisser Weise wertvoll macht.

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