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In seiner frühen Kindheit ein Garten

Roman

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In seinem vieldiskutierten Roman erzählt Christoph Hein von einem Vater, dessen Kind die Familie verriet, um sich in den Dienst der RAF zu stellen. Und er erzählt von einem wichtigen, oft verdrängten Stück bundesdeutscher Geschichte. Als der bundesweit gesuchte Terrorist Oliver Zurek bei einem Schußwechsel mit Beamten des Grenzschutzes von einer Kugel tödlich verletzt wird, kommt es zu einem politischen Skandal. Denn die offiziellen Mitteilungen über
seinen Tod – es ist von Selbstmord die Rede – stimmen nicht mit den Zeugenaussagen überein. Olivers Vater, ein ehemaliger Gymnasialdirektor, mißtraut den Behörden und versucht, die Wahrheit über den Tod seines Sohnes zu erfahren.
Portrait
Christoph Hein, geboren 1944 in Heinzendorf in Schlesien, aufgewachsen in Leipzig und Westberlin, kehrte 1960 in die DDR zurück und arbeitete von 1961-67 unter anderem als Journalist, Schauspieler und Regieassistent. Von 1967 - 71 studierte er Philosophie in Leipzig und Berlin (Humboldt Universität). Danach arbeitete er zunächst als Dramaturg, ab 1974 auch als Autor der Volksbühne Berlin. Seit 1979 ist er freier Schriftsteller und seit 1992 Mitherausgeber der Wochenzeitung 'Freitag'. Der Schriftsteller und Dramaturg ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1982), dem Erich-Fried-Preis (1990), dem Solothurner Literaturpreis (2000), dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur (2002), dem Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg (2004) und dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen (2008). 2010 wurde Christoph Hein der Eichendorff-Literaturpreis verliehen, 2012 der Uwe Johnson Preis und 2013 der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz. Chrisoph Hein wurde außerdem 1994 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Der Autor lebt in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 270
Erscheinungsdatum 22.05.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45773-3
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 215/140/30 mm
Gewicht 165
Auflage 13. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Den Finger in die Wunde legen
von Ulrike Seine aus Rheine am 30.04.2012

Der RAF Terrorist Oliver Zurek wird bei einem Schußwechsel mit dem Bundesgrenzschutz tödlich verletzt. Oliver der Sohn aus gutem Haus. Das Ende seines Lebens im Kampf gegen vorhandene gesellschaftliche und wirtschaftliche Ziele bildet den Beginn des Buches von Christoph Hein. Der Vater, ein ehemaliger Gymnasialdirektor, zunächst voll in seinem Beamtentum und seiner... Der RAF Terrorist Oliver Zurek wird bei einem Schußwechsel mit dem Bundesgrenzschutz tödlich verletzt. Oliver der Sohn aus gutem Haus. Das Ende seines Lebens im Kampf gegen vorhandene gesellschaftliche und wirtschaftliche Ziele bildet den Beginn des Buches von Christoph Hein. Der Vater, ein ehemaliger Gymnasialdirektor, zunächst voll in seinem Beamtentum und seiner gesellschaftlichen Stellung verhaftet, beginnt zu recherchieren. Er löst sich zunächst scheinbar langsam aus seinem gesellchaftlichen Kontext, verläßt den sicheren Boden immer mehr. Diese Vatergestalt dominiert für mich das ganze Buch in einer positiven Weise, entwickelt Dynamik, die eine politische und gesellschaftliche Drehung um 180 Grad zur Folge hat. Christoph Hein hat einen tiefen gesellschaftskritischen Roman geschrieben, der den Finger in die Wunde eines Stückes deutscher Geschichte legt.

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von Andrea am 29.05.2006

Gut verpackte jüngste Geschichte. Eigene politische Überzeugungen im krassen Gegensatz zu tatsächlichem Erleben. Ein Vater, der sich der radikalen politischen Aktivität seines Sohnes nach dessen Tod stellt.

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