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Im Frühling sterben

Roman

(25)
Im Frühling sterben ist die Geschichte von Walter Urban und Friedrich – »Fiete« – Caroli, zwei siebzehnjährigen Melkern aus Norddeutschland, die im Februar 1945 zwangsrekrutiert werden. Während man den einen als Fahrer in der Versorgungseinheit der Waffen-SS einsetzt, muss der andere, Fiete, an die Front. Er desertiert, wird gefasst und zum Tod verurteilt, und Walter, dessen zynischer Vorgesetzter nicht mit sich reden lässt, steht plötzlich mit dem Karabiner im Anschlag vor seinem besten Freund ...
In eindringlichen Bildern erzählt Ralf Rothmann vom letzten Kriegsfrühjahr in Ungarn, in dem die deutschen Offiziere ihren Männern Handgranaten in die Hacken werfen, damit sie noch angreifen, und die Soldaten in der Etappe verzweifelte Orgien im Angesicht des Todes feiern. Und wir erleben die ersten Wochen eines Friedens, in dem einer wie Walter nie mehr heimisch wird und noch auf dem Sterbebett stöhnt: »Die kommen doch immer näher, Mensch! Wenn ich bloß einen Ort für uns wüsste ...«
Rezension
»Mit Fug und Recht kann man sagen: Mit Im Frühling sterben ist die Nach-Grass-Ära kraftvoll eingeleitet worden.«
Ina Hartwig, DIE ZEIT 18.06.2015
Portrait
Ralf Rothmann wurde am 10.05.1953 in Schleswig geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Nach der Volksschule (und einem kurzen Besuch der Handelsschule) machte er eine Maurerlehre, arbeitete mehrere Jahre auf dem Bau und danach in verschiedenen Berufen (unter anderem als Drucker, Krankenpfleger und Koch). Er lebt seit 1976 in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 234, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783518741153
Verlag Suhrkamp
eBook
9,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Schrecklich und eindrucksvoll. (eBook)
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2015

Gleich vorneweg: Ich bin total beeindruckt von diesem Buch und kann nur empfehlen, es selbst zu lesen. Doch was ist so anders an Ralf Rothmanns Roman? Bücher über die NS-Zeit und den II. Weltkrieg gibt es ja nun wahrlich genug. Nun zum einen ist es der Zeitpunkt zu dem die... Gleich vorneweg: Ich bin total beeindruckt von diesem Buch und kann nur empfehlen, es selbst zu lesen. Doch was ist so anders an Ralf Rothmanns Roman? Bücher über die NS-Zeit und den II. Weltkrieg gibt es ja nun wahrlich genug. Nun zum einen ist es der Zeitpunkt zu dem die Handlung einsetzt. Wenige Monate vor Kriegsende werden die beiden Melkerlehrlinge und Freunde Walter und Fiete zwangsrekrutiert und direkt an die ungarische Front geschickt. Zu diesem Zeitpunkt war der Krieg bereits entschieden und kaum jemand gab sich mehr den nationalsozialistischen Illusionen hin. Man wollte nur irgendwie durchkommen, hatte sich mit dem Kriegsalltag arrangiert. Andererseits wurde jedes Zeichen von Kapitulation, Desertion oder einfach Menschlichkeit von den „Wachhunden der SS“ streng bestraft. Die Frage war, ob und wie man im Angesicht dessen humanistisch bleiben und dennoch überleben konnte. Wie die Nerven behalten, um doch noch „übrig“ zu bleiben? Das andere Faszinierende an Rothmanns Roman ist die Sprache. Mit klaren bildreichen Worten bettet er den Schrecken des Krieges, mit all seinen Verbrechen und menschengemachten Grausamkeiten, in die wunderschöne Gleichgültigkeit der Natur. Also wie schon gesagt. Lesen Sie Ralf Rothmanns Roman „im Frühling sterben“.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Ein bewegender Roman.
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2016

Das Schicksal zweier Jungen, die noch kurz vor Kriegsende rekrutiert werden und sich am Ende auf Leben und Tod gegenüberstehen(!). Ein Antikriegsroman, der stark bewegt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ganz stark!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.07.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Walter und sein Freund Fiete, beide 17, machen eine Lehre zum Melker, gehen gern mit ihren Mädchen aus und trinken auch mal einen über den Durst. Ganz normale Jugendliche. Nur dass im Frühjahr 1945 gar nichts normal ist. Sie werden zwangsrekrutiert, ihre Wege trennen sich, und eine Geschichte,... Walter und sein Freund Fiete, beide 17, machen eine Lehre zum Melker, gehen gern mit ihren Mädchen aus und trinken auch mal einen über den Durst. Ganz normale Jugendliche. Nur dass im Frühjahr 1945 gar nichts normal ist. Sie werden zwangsrekrutiert, ihre Wege trennen sich, und eine Geschichte, die mit einer Art beklommener Heiterkeit begonnen hat verwandelt sich in einen Albtraum. Rothmanns eindrucksvolle Sprache fesselt den Leser und die realistischen Schilderungen lassen ihn erahnen, was Menschen in Kriegszeiten erleben mussten und müssen.

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