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Ich bin die perfekte Frau

Eine wahre Geschichte

(12)
Helena erzählt verstörend ehrlich über die sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung. Erschütternd hemmungslos lässt sie nahezu keinen sexuellen Abgrund aus. Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz und vor allem ihre Lust.
Eine im Kaukasus geborene junge, deutsche Frau beschreibt ihr Leben in Hamburg. Bis ein Tag ihre vorbestimmte Zukunft verändert. Nichts ist mehr wie es sein sollte, trotzdem gibt sie sich nicht auf, egal wie sehr ihre Familie sie demütigt und erniedrigt. Erst als ihr das Liebste geraubt wird, ist sie bereit zur Flucht. Nun muss sie sich in einem Leben zurechtfinden, dass von ihr Selbstbestimmung verlangt. Doch schon bald erscheint ein Silberstreif am Horizont…
Rezension
Unglaublich. Von der ersten Seite an fühlt man sich in eine für einen unbekannte Welt geschleudert. An manchen Stellen möchte man einfach nur die Augen schließen oder aber auch das Buch zur Seite legen. Aber es ist unmöglich. Die Autorin entführt den Leser nicht nur, sondern zieht ihn in ihren Bann, sodass dieser immer mehr von ihr wissen möchte. Gefangen zwischen Scham, Mitgefühl und Neugier begleitet man Zeile für Zeile Helenas bisheriges Leben. Man fiebert mit, empfindet bisweilen Wut auf ihr Umfeld, oder möchte sie einfach nur schütteln, damit sich wegläuft. Umso mehr freut sich der Leser über jedes noch so kleine positive Ereignis für sie. Mit ihrem einprägsamen für jedermann geeigneten Schreibstil holt Helena Fackel jeden potentiellen Leser ab und nimmt ihn mit in ihre Welt. Sie schreibt ohne auch nur ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Janine De Vries
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 20.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945661-28-4
Verlag Agla-Medien Ug
Maße (L/B/H) 189/121/25 mm
Gewicht 300
Auflage 1. Auflage
Illustratoren Chen Long Chung
Verkaufsrang 22.328
Buch (Kunststoff-Einband)
10,33
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
9
1
0
2
0

Sehr gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Loxstedt am 09.03.2015

Unfassbar was in manchen Haushalten hinter verschlossenen Türen so abläuft. Alle Achtung vor der Autorin, nicht jede Frau hätte den Mut und die Kraft nach so einem Marthyrim ein fast normales Leben zu führen. Vom ganzen Herzen wünsche ich Ihr, dass sie glücklich wird und ihr eine mediale Hetzjagd erspart... Unfassbar was in manchen Haushalten hinter verschlossenen Türen so abläuft. Alle Achtung vor der Autorin, nicht jede Frau hätte den Mut und die Kraft nach so einem Marthyrim ein fast normales Leben zu führen. Vom ganzen Herzen wünsche ich Ihr, dass sie glücklich wird und ihr eine mediale Hetzjagd erspart bleibt.

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1 0
Schockierend
von S.F aus Bremerhaven am 09.03.2015

Helena berichtet in flüssigem Stil von ihren schicksalsschweren Erlebnissen. In meinen Augen total schrecklich und man sollte meinen, dass Helena es auch schrecklich findet. Aber nein. Sie nimmt es scheinbar als gegeben an. Dies macht das Buch interessant. Es ist einfach eine total andere Sicht auf die Dinge. Es... Helena berichtet in flüssigem Stil von ihren schicksalsschweren Erlebnissen. In meinen Augen total schrecklich und man sollte meinen, dass Helena es auch schrecklich findet. Aber nein. Sie nimmt es scheinbar als gegeben an. Dies macht das Buch interessant. Es ist einfach eine total andere Sicht auf die Dinge. Es gab einige Szenen, die echt krass waren und mich wirklich sehr schockiert haben. Mir lief es mehrfach kalt den Rücken herunter ob der physischen und psychischen Brutalität. Es fällt schwer, sich das ganze Ausmaß vorzustellen. Oftmals habe ich mich gefragt warum sie sich nicht zu einem früheren Zeitpunkt die Möglichkeit zur Flucht gesucht hat. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Szene mit der kleinen Helena im Wald wahrscheinlich die wichtigste Szene des ganzen Buches war, da sie dort gebrochen wurde als Basis all das, was folgte hinzunehmen. Der Autorin muss man in jedem Fall ein großes Lob für Ihren Mut machen, dass sie ihre Geschichte auch mit der aktuellen Sprengkraft aufgeschrieben hat und damit an die Öffentlichkeit gegangen ist!  

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1 0
Super!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wels am 24.03.2015

Habe das Ebook in nur 2 Abenden ausgelesen und finde bzw. fand es klasse! Sehr sehr spannend und vor allem auch leerreich. Von der Einsicht in andere Kulturen und Regeln bis hin zur kompletten Entsetzung über die Geschehnisse. Ich würde es weiter empfehlen! :)

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Knaller
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 18.03.2015

Nach den ganzen positiven Rezensionen habe ich mir das Buch auch mal bestellt (natürlich auch, weil mich das Thema interessiert) und ich muss sagen es hat mich umgehauen. Die Story, Helena, das was sie uns Frauen vorwirft, die Familie - einfach alles. Ich fühlte mich bestens unterhalten und werde... Nach den ganzen positiven Rezensionen habe ich mir das Buch auch mal bestellt (natürlich auch, weil mich das Thema interessiert) und ich muss sagen es hat mich umgehauen. Die Story, Helena, das was sie uns Frauen vorwirft, die Familie - einfach alles. Ich fühlte mich bestens unterhalten und werde das Buch auch meinen Freundinnen empfehlen.

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Empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Loxstedt am 09.03.2015

Feuchtgebiete war zwar krass aber nicht mein Fall und gar nichts im Vergleich zu „Ich bin die perfekte Frau“. Außerdem ist es ja eine Biografie und das macht es noch interessanter. Es ist es sehr gut geschrieben und spannend aufgebaut. Über dieses Buch wird man 2015 definitiv sprechen. Und... Feuchtgebiete war zwar krass aber nicht mein Fall und gar nichts im Vergleich zu „Ich bin die perfekte Frau“. Außerdem ist es ja eine Biografie und das macht es noch interessanter. Es ist es sehr gut geschrieben und spannend aufgebaut. Über dieses Buch wird man 2015 definitiv sprechen. Und wer mitreden will, der sollte es schnellstmöglich lesen. Ich denke die Diskussionen darüber werden sehr kontrovers sein aber das macht ein gutes Buch in meinen Augen aus. Für mich hat sich mit dem Buch eine völlig neue Kultur aufgetan, die ich kaum nachvollziehen kann, was wohl mit meiner Erziehung zu tun hat. Ich finde die Art der Erziehung sowohl für Jungen als auch für Mädchen die Helena beschreibt und die durch Traditionen bestimmt sind, barbarisch, denn in unserer modernen Welt wären solche Ergebnisse sicherlich auch anders möglich. Für die rund 300 Seiten habe ich acht Stunden gebraucht. Nachdem ich angefangen hatte, konnte ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es war wie ein Unfall man kann nicht wegsehen. Und das macht ein gutes Buch für mich aus. Deshalb kann ich es auch zu 100 Prozent weiter empfehlen und allen Leseratten ans Herz legen, die denken, sie hätten schon alles gelesen. Glaubt mir: So etwas habt ihr bestimmt noch nie gelesen. Ein Skandalbuch wie dieses gab es in Deutschland und vermutlich auch sonst wo bislang noch nie.

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Gut zu lesen
von Stefan S. aus Bremerhaven am 09.03.2015

Als Mann haben mir natürlich die Sexszenen, die sehr detailliert beschrieben werden, sehr gut gefallen. Dennoch gab es Szenen, in denen es mir eiskalt den Rücken hinunter gelaufen ist. Dieses Buch nimmt einfach kein Blatt vor den Mund und gibt einen Einblick in die dunkelsten Abgründe der Menschen. Mitten... Als Mann haben mir natürlich die Sexszenen, die sehr detailliert beschrieben werden, sehr gut gefallen. Dennoch gab es Szenen, in denen es mir eiskalt den Rücken hinunter gelaufen ist. Dieses Buch nimmt einfach kein Blatt vor den Mund und gibt einen Einblick in die dunkelsten Abgründe der Menschen. Mitten unter uns, im Falle des Buches in Hamburg, wird eine junge Frau in der eigenen Familie aufs schlimmste gedemütigt. Das ist nicht in Ordnung. Offenbar ist es aber in der Kultur, dem die Autorin Helena Fackel und ihre Familie angehören, völlig normal und wird von den Frauen nicht nur akzeptiert sondern gefördert. Besonders erwähnenswert finde ich dass sie weder ihr Mutter, Großmutter noch Schwiegermutter namentlich nennt. Männer dagegen schon. Auch sie scheint Frauen aus ihrer Kultur zu hassen. So akzeptiert sie das Frauen geschlagen werden. Es heißt, dass ein Mann, der seine Frau nicht mehr schlägt, kein Interesse mehr an ihr hat und die Frauen es daher gut finden, wenn der Mann sich ab und zu die Mühe macht, sie zu schlagen. Der regelmäßige Orgasmus, soll sie dafür entschädigen. Dass die Männer die Fähigkeit ihre Frau zum Orgasmus zu bringen dadurch erlangt haben, dass sie bereits als jugendliche darauf zu achten haben das ihre Penisse nicht durch ständiges onanieren krumm werden. Zudem wird ihnen Watte, in ihre Unterhosen eingenäht um sie unempfindlicher zu machen. Ganz zu schwiegen von den Erziehungsmethoden der Söhne. Das ist dabei der Oberknaller. Da musste ich echt schlucken, als ich das gelesen habe. Sehr befremdlich aber irgendwie auch interessant, was andere Kulturen so treiben. Fast schon pornös kommt einem das Buch in manchen Teilen vor. Mir hat es sehr gut gefallen. Ein Buch dieser Art gab es meines Wissens noch

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absoluter wahnsinn
von Sabrina F. aus Bremerhaven am 09.03.2015

Nach dem lesen dieses Buches mag es für manche Männer erstrebenswert sein zum Islam zu konvertieren. Aber nur wenn man nicht zwischen den Zeilen liest und nur die Unterwürfigkeit der Frauen sieht. Aber auch die Frauen haben rechte im Islam und daran lässt die Protagonistin auch keinen Zweifel. Von... Nach dem lesen dieses Buches mag es für manche Männer erstrebenswert sein zum Islam zu konvertieren. Aber nur wenn man nicht zwischen den Zeilen liest und nur die Unterwürfigkeit der Frauen sieht. Aber auch die Frauen haben rechte im Islam und daran lässt die Protagonistin auch keinen Zweifel. Von daher hat das Buch einen tollen Einblick geliefert. Jeden Tag schafft es ihr Mann sie sexuell zu befriedigen. Ja sie hat sogar ein Anrecht darauf. Und spätestens hier fragt man sich als christlicher Mann will und kann ich das überhaupt leisten. Denn zum Glück wurde ich nicht so erzogen. Mag ja sein das ich als deutscher Mann dadurch in ihren Augen und sogar in den Augen so mancher deutschen Frau sexuell Unfähig bin, aber dafür habe ich zu mindestens keine Schuldgefühle meiner Familie gegenüber.

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Querschnitt durch ein noch junges Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Loxstedt am 23.02.2015

Die aktuelle Debatte um Zuwanderung bricht nicht ab und deswegen habe ich mir Informationen über interessante Bücher eingeholt. Von einer Bekannten bekam ich dieses Buch hier empfohlen. Dieses Buch wirft endlich einmal ein ganz anderes Licht auf die Problematik. Wie unterschiedlich doch Kulturen sein können und wie schwierig... Die aktuelle Debatte um Zuwanderung bricht nicht ab und deswegen habe ich mir Informationen über interessante Bücher eingeholt. Von einer Bekannten bekam ich dieses Buch hier empfohlen. Dieses Buch wirft endlich einmal ein ganz anderes Licht auf die Problematik. Wie unterschiedlich doch Kulturen sein können und wie schwierig es ist andere Kultur, die so fernab der eigenen ist, zu verstehen beziehungsweise zu tolerieren. Während des Lesens habe ich mich unentwegt gefragt, wie ich selber reagieren würde, wenn einer meiner Söhne mit einer Frau aus einem solchen Kulturkreis auf der Matte stehen würde. Ich hätte sicher so meine Probleme das so akzeptieren. Viel schlimmer noch, wie würde ich reagieren, wenn sie anfangen würde mein Kind in ihre Kultur zu ziehen. An manchen Stellen im Buch kommt es mir so vor, dass Helena genau das mit Alexander tut. Es ist wirklich schwierig sich hierbei eine genaue Meinung zu. Aber ich sehe durchaus auch die andere Seite. Für viele Zuwanderer ist es in vielerlei Hinsicht nicht einfach hier in Deutschland zu sein. Sie haben ihr Heimatland zurücklassen und vor allem die Art wie sie gelebt haben. Wir hier verlangen, dass sie sich hier schnellst möglich zurechtfinden. Das erscheint, wie man am Beispiel des Lebens von Helena sehen kann, nicht immer so gewollt zu sein. Schnell hat man da ein eine Gesellschaft in der Gesellschaft. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und wow, ich habe noch nie so ein Buch gelesen, dass von Ekel bis Freude alles so offen beschreibt. Am heftigsten fand die Situation mit dem Ei, sowas ekeliges habe ich noch nie gehört. Trotz allem was ihr Furchtbares geschehen ist, möchte ich aber gerne wissen, was aus ihr geworden ist. So kann ihre Geschichte doch nicht geendet haben. Was ist aus ihr und Alexander geworden? Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird. Wer sich so hart ins Leben kämpfen muss, der hat ein gutes Leben verdient. Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Auch wenn es nicht immer leicht zu verkraften ist, aber ich kenne kein Buch, dass so ehrlich und schonungslos ist wie dieses hier.

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Dieses Buch lässt mich verstört und geschockt zurück.
von Anna-Lena am 25.02.2015

"Du kannst nichts und du bist nichts!" Das sagt Helenas Großvater zu ihr als sie 6 Jahre alt ist und sie gerade aus dem Wald abgeholt hat, in dem ihre Mutter sie am Tag zuvor ausgesetzt hat. Weil sie keine Bälle mehr holen wollte, die ihr Bruder dauernd weit... "Du kannst nichts und du bist nichts!" Das sagt Helenas Großvater zu ihr als sie 6 Jahre alt ist und sie gerade aus dem Wald abgeholt hat, in dem ihre Mutter sie am Tag zuvor ausgesetzt hat. Weil sie keine Bälle mehr holen wollte, die ihr Bruder dauernd weit weg geworfen hat und sie gesagt hat, das sie ihre Familie hasst. Wer das schon für übertrieben hält: Das war eine der harmlosesten Szenen des Buches, ganz am Anfang. Hier wird die Geschichte einer jungen Wahhabitin namens Helena erzählt, die einen Einblick in das gewährt, was Außenstehende niemals mitbekommen. Am Anfang lebt die Familie noch in Grosny (Kaukasus) und kommt später nach Hamburg. Unbeirrt von den westlichen Einflüssen lebt die Familie dort innerhalb ihrer vier Wände in einer eigenen Welt - die Frau ist nichts Wert, genauso wie die Töchter. Den laut den Wahhabiten gibt es fünf Merkmale für eine gute Ehefrau: Ihr Glaube, ihre Kochkünste, die Sauberkeit in der Wohnung, der Gehorsam ihrem Mann gegenüber und wie viele Söhne sie ihm geschenkt hat (siehe S. 8-9). Andere Dinge sind daher ohne Belang. Während ihrer Schulzeit ist ihr Dasein geprägt von Misshandlungen, psychischem Terror und Demütigungen, Gewalt und Gehirnwäsche, meistens von Seiten der Mutter und ihrer Großmutter. Die Männer der Familie kommen dem Leser dagegen fast mild vor. Später folgt das Ausleben perverser Traditionen, die ihre Brüder ab deren 15 Lebensjahr an ihr ausüben. Mein persönlicher Eindruck: Der Klapptext des Buchs lässt nicht wirklich darauf schließen was in diesem Buch beschrieben wird. Dort wird proklamiert, das sie über die "sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung" berichtet. Die meiste Zeit wird aber über die Gewalt und Erniedrigung innerhalb der Ehe und der Familie berichtet und über die Spirale der Gewalt, in der sie sich befinden. Dieses Buch ist sehr verstörend und beschreibt sehr detailiert alle Grausamkeiten, die Helena während ihres Lebens wiederfahren ist. Aufgrund des etwas "kühlen" Erzählstils kann man zwar noch etwas Abstand waren, aber trotzdem hat mich diese Geschichte aufs Mark erschüttert. Dieses Buch ist nichts für zart besaitete Leser. Es liest sich relativ flüssig, da das Buch "von der Hand weg" geschrieben ist. Meiner Meinung nach wirken die letzten Kapitel irgendwie lieblos, als hätte man sich beeilt ein Ende zu finden - und mit dem Ende kann ich persönlich auch nicht viel anfangen. Ich hätte mir auch etwas mehr Details gewünscht als es um ihren Schulbesuch ging - um einen Kontrast zwischen ihrem Schulalltag und Zuhause herzustellen. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der mehr über den Wahhabismus erfahren möchte, da man über diese Bewegung recht wenig weiss. Man muss sich nur im klaren sein, das es in diesem Buch richtig hart zur Sache geht und das einem diese Geschichte noch länger im Kopf bleiben wird. Ich für meinen Teil bin geschockt, das diese Lebensweise die alle Menschenrechte mit Füßen tritt, hier in Deutschland praktiziert werden kann.

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Zuerst schockierend tragisch, dann schockierend viel Sex
von Anne2801 aus Kassel am 08.03.2015

Klappentext "Helena erzählt verstörend ehrlich über die sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung. Erschütternd hemmungslos lässt sie nahezu keinen sexuellen Abgrund aus. Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz und vor allem ihre Lust. Eine im Kaukasus geborene junge, deutsche Frau beschreibt ihr Leben in Hamburg. Bis ein Tag... Klappentext "Helena erzählt verstörend ehrlich über die sexuelle Unfähigkeit deutscher Männer aufgrund falscher Erziehung. Erschütternd hemmungslos lässt sie nahezu keinen sexuellen Abgrund aus. Mit gnadenloser Genauigkeit schildert sie Schock, Schmerz und vor allem ihre Lust. Eine im Kaukasus geborene junge, deutsche Frau beschreibt ihr Leben in Hamburg. Bis ein Tag ihre vorbestimmte Zukunft verändert. Nichts ist mehr wie es sein sollte, trotzdem gibt sie sich nicht auf, egal wie sehr ihre Familie sie demütigt und erniedrigt. Erst als ihr das Liebste geraubt wird, ist sie bereit zur Flucht. Nun muss sie sich in einem Leben zurechtfinden, dass von ihr Selbstbestimmung verlangt. Doch schon bald erscheint ein Silberstreif am Horizont…" Inhalt Dieses Buch beschreibt die wahre persönliche Geschichte der Autorin Helena. Die Erzählungen beginnen in der Kindheit (Kaukasus) und reichen bis ins junge Erwachsenenalter (Deutschland). Helena, die zu den Wahhabiten (Glaubensgruppe im Islam) gehört beschreibt sehr genau, welche Auswirkungen diese Religionszugehörigkeit auf ihr Leben, ihre Entwicklung, ihr Frauen- und Männerbild und ihre Sexualität hat. Der erste Teil des Buches beschreibt das Leben eines Kindes und einer sehr jungen (Ehe-)Frau so detailgetreu, dass man oft gar nicht glauben kann, dass das, was da steht, auf einer wahren Geschichte beruht. Im zweiten Teil geht es um Helenas Leben nach der Flucht vor ihrem ersten Ehemann. Doch nun geht es fast ausschließlich um Sex. Die Szenen werden genaustens beschrieben, sodass dieses Buch definitiv nicht jugendfrei ist. Meinung/Leseeindrücke Der erste Teil dieses Buches war sowohl schockierend, als auch sehr informativ. Ich hatte noch nie von der Religionsgruppe der Wahhabiten gehört und umso erstaunter war ich über deren Praktiken und über die Tatsache, dass Helena diese selbst in Deutschland erleiden musste und es niemand mitbekommen hat. Alles wird sehr detailgetreu, aber auch emotionslos beschrieben - diese Emotionslosigkeit schiebe ich darauf, dass die Autorin, die hier ihre eigene Geschichte niederschreibt, auf diese Weise gelernt hat, wenigstens etwas Distanz zu diesen schrecklichen Geschehnissen herzustellen. Oft hatte ich Mitleid mit der jungen Helena und hätte sie am liebsten höchstpersönlich aus dieser Misere, die sich ihr Leben schimpft, herausgeholt. Es geht um Sex, Vergewaltigung, Erniedrigung, Demütigung. Alles keine schönen Themen, aber sie beschreiben Helenas Realität. Während ich vom ersten Teil begeistert war und mitgefiebert habe, fand ich den zweiten Teil in genau dem gleichen Maße schlecht. Helena hat nun eigentlich endlich die Chance, ihr Leben selbstständig zu gestalten und aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass die im ersten Teil als so schlau und clever beschriebene junge Frau, alles daran setzt, sich von den unterdrückenden und einschränkenden Traditionen ihrer Religion zu lösen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Wieder begibt sie sich in Abhängigkeiten, verkauft ihren Körper und nutzt ihre Intelligenz überhaupt nicht zu ihrem Vorteil. Im zweiten Teil wimmelt es nur so vor Sexszenen, die wirklich bis ins letzte Detail beschrieben werden. Irgendwann ist mir das alles zu viel gewesen und ich habe einfach nur noch gehofft, dass ich das Buch bald beenden kann. Die Begeisterung über den ersten Abschnitt ist der puren Enttäuschung gewichen. Helenas Charakter hat in mir kein Mitleid mehr ausgelöst, sondern einfach nur noch Wut und Genervtheit. (Was mir irgendwie während des Lesens bereits leid getan hat, da es schließlich enorm viel Mut einer Autorin erfordert, ihre eigene Lebensgeschichte niederzuschreiben -vor allem wenn diese so ist, wie die von Helena.) Das Handeln der Protagonistin ist für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar und am Ende - mit dem ich ebenfalls nicht zurieden bin - wirkt sie sogar sehr hochnäsig auf mich. Fazit Nachdem sich der Klappentext so vielversprechend angehört hat und der erste Teil so gut war, kam dann die große Enttäuschung und der Klappentext (der in meinen Augen eine Art Emanzipationskampf einer unterdrückten Frau verspricht) stellt sich als kaum passend zum Buchinhalt heraus. Der zweite Teil liest sich wie schlechte Erotikliteratur und raubt einem die guten Erinnerungen an den ersten Teil - welcher wirklich sehr mitreißend und informativ war. Empfehen würde ich dieses Buch (bzw. den ersten Teil dieses Buches) allen, die etwas über den so wenig bekannten Wahhabismus erfahren möchten. Man sollte sich aber auf nicht jugendfreie und sehr schockierende Szenen einstellen.

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Ein ganz anderes Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Gochsheim am 02.03.2015

Das Buch "Ich bin die perfekte Frau" von Helena Fackel handelt von ihrem eigenen Leben. Es beginnt im Kaukasus, wo Helena die ersten Jahre aufwächst. Sie und ihre Familie sind Wahabiten. Obwohl ihr Vater im Krieg ist, erzieht sie die Mutter streng nach diesem Glauben. Der Glaube besagt, dass... Das Buch "Ich bin die perfekte Frau" von Helena Fackel handelt von ihrem eigenen Leben. Es beginnt im Kaukasus, wo Helena die ersten Jahre aufwächst. Sie und ihre Familie sind Wahabiten. Obwohl ihr Vater im Krieg ist, erzieht sie die Mutter streng nach diesem Glauben. Der Glaube besagt, dass die Frauen Diener der Männer sein müssen. Wenn man sich weigert folgen Demütigungen, Erniedrigung und Gewalt. Helena wirkt sehr aufgeweckt und rebelliert, nur um dann mit perfiden Mitteln in ihre Schranken gewiesen zu werden. Schon ab den ersten Seiten ist man geschockt von der Brutalität im Buch vor allem der von ihrer Mutter ausgehend. Als sie nach Deutschland ziehen besucht Helena auch sehr gern die Schule, stellt immer noch Fragen, die sie leider nirgends hinbringen. Helena widerfährt immer und immer wieder wahnsinnige Ungerechtigkeit und sie wehrt sich nicht. Fassunglos wendet sich die Geschichte für einen Seite pro Seite. Erst als ihr Traum eines eigenen Kindes zerbricht, wendet sich das Blatt. Helena flieht aus ihrer Zwangsehe und beginnt ein vermeintlich selbstbestimmtes Leben. Dieses meistert sie ganz gut, aber mit Trugbildern in ihrem Kopf. Ab hier ändert sich auch die Geschichte vollkommen, es geht kaum mehr um die Hintergründe sondern nur noch um Geschehen. Eine Getriebenheit kommt auf mit sehr viel Erotik. Diese Erotik bringt sie vielleicht auch an ihr Happy End. Das Ende dieses Buches bleibt offen... Zurück bleibt man als Leser schockiert über die Zustände die in dieser Religion herrschen, aber auch ein bisschen angeekelt. Und auch ratlos. Denn das Mitleid gegenüber Helena und die Hoffnung für sie, dass sie ein neues Leben beginnt, verschwindet auch mit den Seiten. Helenas Charakter bleibt leer und vollkommen auf Distanz. Sodass ich das Buch einfach weg gelegt hab und mir gedacht habe: "Hm, dann halt nicht" Sie zerstört alle Emotionen, die in einem aufkamen etwas ändern wollen, denn anscheinend will sie das selbst nicht. Sie wollte sich nur erklären und das hat sie auch nicht wirklich getan. Im Endeffekt weiß ich nicht ob die Gehirnwäsche dieser Religion einfach so tief sitzt und keiner dagegen ankommt. Im Kopf behält man das Buch auf jeden Fall, ob es deshalb wirklich lesenswert ist weiß ich nicht. Um sein Sichtfeld zu erweitern vielleicht und wer auf nicht jugendfreie Lektüre steht mit viel Schock.

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