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Holunderherzen

Roman

(15)
Nach einer gescheiterten Beziehung hat Anne die Nase voll von der Liebe und hofft auf die heilende Wirkung ihrer Tante. Die eigenwillige Tilly ist das schwarze Schaf der Familie und Annes großes Vorbild. Doch Tilly scheint selbst nicht ganz auf der Höhe zu sein: Ihr Öko-Hof in der Lübecker Bucht ist halb verlassen, einzig ihr Mops Hugo leistet ihr Gesellschaft. Hinter der spröden Fassade ihrer Tante entdeckt Anne eine verletzliche Frau, die oft zerstreut wirkt. Anne beschließt zu bleiben und den wild wachsenden Holunder auf Tillys Hof zur neuen Einnahmequelle zu machen. Dabei wird sie tatkräftig unterstützt vom Fischer Thies, und auch der Landarzt Carsten lässt sich überraschend oft blicken. Vielleicht ist in Sachen Liebe ja doch noch nicht alles zu spät?
Portrait
Brigitte Janson heißt eigentlich Brigitte Kanitz und wurde 1957 in Lübeck geboren. Viele Jahre war Hamburg ihre Wahlheimat, wo sie als Journalistin arbeitete. Heute lebt sie in den italienischen Marken.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61287-4
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 205/136/30 mm
Gewicht 334
Buch (Taschenbuch)
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„Schönes Cover, toller Roman!“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Anne soll sich in dem „Öko-Hof“ von ihrer Tante Tilly ein bisschen entspannen von ihrem Alltag. Doch genau das Gegenteil tritt ein…. Dieser Roman liest sich sehr flüssig. Die Geschichte ist voller Gefühl und leider auch ein bisserl traurig. Anne soll sich in dem „Öko-Hof“ von ihrer Tante Tilly ein bisschen entspannen von ihrem Alltag. Doch genau das Gegenteil tritt ein…. Dieser Roman liest sich sehr flüssig. Die Geschichte ist voller Gefühl und leider auch ein bisserl traurig.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Flucht an die Ostsee
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 20.08.2015

Anne, um die 40, betreibt einen Cateringservice, den sie gemeinsam mit ihrer Kollegin und besten Freundin Gesa betreibt. Die Arbeit macht ihr großen Spaß, lenkt sie sie auch von ihrem privaten Umfeld ab. Ihr Freund hat gerade Schluss gemacht und sie wird nicht fertig damit, Tränen seinetwegen zu vergießen. Gesa... Anne, um die 40, betreibt einen Cateringservice, den sie gemeinsam mit ihrer Kollegin und besten Freundin Gesa betreibt. Die Arbeit macht ihr großen Spaß, lenkt sie sie auch von ihrem privaten Umfeld ab. Ihr Freund hat gerade Schluss gemacht und sie wird nicht fertig damit, Tränen seinetwegen zu vergießen. Gesa versucht sie zu trösten, so gut es geht. Selbst ihre Eltern wollen nur das beste und bieten Anne an, doch wieder zu ihnen nach Hause zu ziehen. An dem Punkt angekommen, überlegt sie sich ernsthaft, das Angebot ihrer Tante Tilly, die sich als schwarzes Schaf der Familie einen Namen gemacht hat, anzunehmen und zu ihr in die Lüneburger Heide, ins Holunderdorf zu ziehen. Tilly, über 70 Jahre alt, wollte dieses gemeinsam mit 5 anderen Freunden aufbauen, aber diese Freunde haben sie einer nach dem anderen verlassen, so dass sie in einem Wohnwagen allein dort lebt. Tilly ist nun aber auch nicht der Typ, der leicht mit anderen Menschen kann, ganz im Gegenteil. Das einzige Lebewesen, das sie abgöttisch liebt und an sich heranlässt, ist ihr Mops Hugo. Zu den Menschen findet sie schwer Zugang, aber das liegt eher an ihrer mürrischen und herrischen Art, die bei anderen nicht unbedingt auf Zustimmung stößt. Aber das ist ihr egal, sie ist eigenbrötlerisch und will allein sein, meistens jedenfalls. Es gibt niemanden, mit dem sie nicht zusammenstößt. Vorneweg sei genannt Dr. Carsten Sörensen, Arzt vor Ort, der sich erdreistet hat, ihren Mops Hugo zu überfahren, naja, fast zumindest. Er hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Er ist Witwer und lebt mit seiner Tochter Kyra allein, lässt aber emotional ebenfalls niemanden an sich heran. Kyra ist die Einzige, die Zugang zu Tilly findet. Thies Arens, ein ehemaliger Fischer, wortkarg, hat sich in Tilly verguckt, wird bei ihr regelrecht redseelig, wenn bei einem Satz mit 5 Worten schon von geschwätzig die Rede sein kann. Er macht ihr Geschenke und sie spricht ihn immer mit "alter Mann" an. Die Leute aus dem Dorf halten sie für eine komische Alte, die ursprünglich ein Hippiedorf schaffen wollte. Anne, die ihre Tante Tilly immer bewunderte, bricht alle Zelte in Hamburg ab und macht sich auf den Weg ins Holunderdorf. Dort trifft sie auf Carsten Sörensen und schon sind alle Vorsätze bezüglich Männer vergessen. Aber er ist seelisch verkrüppelt und lässt auch Anne nicht an sich ran. Aber mit Kyra, seiner Tochter versteht sie sich blendend. Als sie den herrlichen Holunderstrauch sieht, macht sich Anne Gedanken, wie sie die Früchte verwenden kann. Sie beschließt, ein Café zu eröffnen und dort Kuchen und anderes aus Holunder gefertigtes anzubieten. Dieses Café möchte sie in dem "Schiefen Stübchen" einrichten, dem einzigen Ort, der soweit rekonstruiert wurde, dass man daraus was machen könnte. Nachdem die Idee geboren wurde, musste sie nur noch umgesetzt werden. Die Bücher der Autorin Brigitte Janson / Brigitte Kanitz / Brigitte Jacobi sind bis jetzt ein Garant für Unterhaltung gewesen, so auch dieses Buch. Die Protagonisten haben fast alle irgendeine Eigenart an sich, die man schon als Macke bezeichnen könnte. Aber sie passen zueinander, es macht sie menschlich und liebenswert. Niemand macht sich seine Entscheidungen leicht, einige dauern etwas länger, andere hätte man lieber nicht getroffen. Obwohl es ein ausgesprochen unterhaltsamer Roman ist, bei dem ich desöfteren über Tilly und ihr freches Mundwerk grinsen musste, nach dem Motto rauh, aber herzlich, gibt es auch ernstere Töne, die von Krankheit geprägt sind. Das machte mich betroffen, aber nötigte mir auch Respekt ab, was bestimmte Entscheidungen anging. Ich habe die Protagonisten in mein Herz geschlossen und zwar alle, wie sie sind. Bei Annes Eltern musste ich ein paar Abstriche machen, aber die fallen nicht sehr ins Gewicht. Jeder mit seinen Ecken und Kanten hat dazu beigetragen ist, dass man hier ein Buch in der Hand hat, das man mit Spaß lesen kann. Die Autorin hat ihre Handlung in die Lübecker Bucht angesiedelt und diese dem Leser vertraut gemacht. Ich habe mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt, meinetwegen hätte es noch ein paar Seiten mehr haben können, aber vielleicht gibt es ja mal eine Fortsetzung mit Kyra als Protagonistin? Zu wünschen wäre es. Es ist ein Buch, das man erst aus der Hand legen mag, wenn man es durchgelesen hat und das ich sehr gern weiterempfehle.

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Die schwarzen Schafe vom Holdunderdorf
von Carmen Vicari aus Dossenheim am 10.08.2015

Anne ist am Boden zerstört. Wieder ging eine ihrer Beziehungen in die Brüche. Scheinbar gerät sie nur an schwache Männer, die mit einer starken Frau wie Anne nichts anfangen können. Dabei ist Anne doch nur selbstständig, hat sich ihren eigenen kleinen Laden aufgebaut und überstützt sogar ihre Eltern damit.... Anne ist am Boden zerstört. Wieder ging eine ihrer Beziehungen in die Brüche. Scheinbar gerät sie nur an schwache Männer, die mit einer starken Frau wie Anne nichts anfangen können. Dabei ist Anne doch nur selbstständig, hat sich ihren eigenen kleinen Laden aufgebaut und überstützt sogar ihre Eltern damit. Als dann aber ihre Tante Tilly mit dem verrückten Mops nach Hamburg kommt, sieht Anne ihre Chance auf eine Veränderung gekommen. Kurz entschlossen, reist sie ihrer Tante, die als das schwarze Schaf in der Familie verschrien ist, hinterher. An einer Steilküste an der Ostsee hat ihre Tante ein kleines Ökodorf gegründet, welches mittlerweile verlassen ist, da es niemand sehr lange mit ihrer Tante aushält. Aber genau das braucht Anne jetzt, ein wenig Veränderung in ihrem Leben und bald schon überschlagen sich die Ereignisse… Wie auch schon bei Winterapfelgarten hat mich Brigitte Janson verzaubert. Dieses Mal nicht mit Winteräpfel, sondern mit Holunder. Anne entdeckt bald, was man aus den Früchten dieser Pflanze alles zaubern kann und so gerät nicht nur Anne ins Schwärmen und Träumen, sondern dem Leser läuft zusätzlich noch das Wasser im Mund zusammen. Aber die Geschichte beschränkt sich nicht nur auf Anne, den Holunder und das Holunderdorf. Auch Tilly und ihre Sorgen stehen im Vordergrund, wobei sich der Gesundheitszustand von Tilly bald schon verschlechtert und man selbst als Leser sich Sorgen um Tilly macht. Ihren Mops dagegen schließt man auf der einen Seite ins Herz, auf der anderen ist man froh, dass er zwischen den Buchdeckeln bleiben muss. Ich bin sicher, mir würde er auch schnell an der Wade hängen und darauf kann ich getrost verzichten. Der leichte, aber zeitgleich witzige Schreibstil der Autorin treibt die Geschichte noch zusätzlich voran. Mit viel Wortwitz fängt Anne wieder an zu leben und zu lieben, aber auch gerade bei der Liebe musste ich nicht selten grinsend den Kopf schütteln. Brigitte Janson zeigt in diesem Buch auch, dass man die Hoffnung nicht aufgeben soll und man auch Verständnis mitbringen muss für Menschen in einer speziellen Situation. Das ist dann der eher traurige Anteil an diesem Buch, der mich doch sehr berührte. Fazit: Ein wunderbares Buch, das die vielen Facetten, die das Leben tagtäglich bietet, dem Leser zwischen zwei Buchdeckeln näher bringt und ihm zeigt, dass immer noch ein Fünkchen Hoffnung in allem steckt.

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Ereignisreiche Auszeit an der Ostsee
von Büchersüchtig am 07.08.2015

INHALT: Die Hamburgerin Anne hat immer wieder Pech mit den Männern und nun wurde sie von ihrer aktuellen Liebe Roland verlassen. Von Liebeskummer gebeutelt, trifft sie eine Entscheidung. Sie überlässt den Partyservice ihrer Mitarbeiterin Gesa und zieht kurzerhand zu ihrer exzentrischen Tante Tilly, die mit ihrem Mops Hugo auf Kurzbesuch... INHALT: Die Hamburgerin Anne hat immer wieder Pech mit den Männern und nun wurde sie von ihrer aktuellen Liebe Roland verlassen. Von Liebeskummer gebeutelt, trifft sie eine Entscheidung. Sie überlässt den Partyservice ihrer Mitarbeiterin Gesa und zieht kurzerhand zu ihrer exzentrischen Tante Tilly, die mit ihrem Mops Hugo auf Kurzbesuch in Hamburg ist und sie auf ihren Öko-Hof in der Lübecker Bucht einlädt. Doch das "Holunderdorf" an der Ostsee entpuppt sich nicht so idyllisch wie gedacht und auch sonst liegt einiges im Argen. Denn der riesige Hof mit dem großen Holunderbusch ist verlottert, Tilly wirkt häufig zerstreut und der smarte Landarzt Carsten lässt ihr Herz höher schlagen... MEINE MEINUNG: Brigitte Kanitz alias Brigitte Janson ist ein Garant für ans Herz gehende Unterhaltung, weshalb ich auch unbedingt ihren neuesten Roman "Holunderherzen" lesen. Diesmal wurde der Handlungsschauplatz vorwiegend in die Lübecker Bucht verlegt. Durch die lebendigen Orts- und Schauplatzbeschreibungen taucht die malerische Landschaft sofort vor dem inneren Auge auf und bringt das Kopfkino zum Laufen. Die Geschichte beginnt im August in Hamburg und endet im November und umspannt eine Handlungsdauer von ungefähr 6 Monaten. Die 40-jährige Anne Winkler findet sich selbst zu "lang", dabei beneiden sie ihre Freundinnen um ihr Aussehen, denn die Hamburger Geschäftsfrau ist groß, schlank sowie mit hellbraunen Haaren und grau-grünen Augen gesegnet. Anne betreibt einen kleinen, gutgehenden Partyservice namens "Party and more", lebt in einer Wohnung über dem Geschäft und hat mit Gesa Winkler eine treue Angestellte bzw. Freundin gefunden. Nur mit den Männern hat sie kein Glück, denn gerade eben wurde sie von Roland per SMS verlassen. Anne verliert Tränenbäche und will etwas in ihrem Leben ändert, weshalb sie sich nach reiflicher Überlegung eine Auszeit an der Ostsee bei ihrer Tante Tilly Winkler nimmt. Die 70-jährige hat ein ereignisreiches Leben verbracht, ist ebenfalls groß und knochig und kommt mit den meisten Menschen nicht gut zurecht. Seit einiger Zeit wohnt sie im "Holunderdorf" - einem Öko-Hof in der Lübecker Bucht, den sie von ihrem Freund gewonnen hat und mit einigen Bekannten bewohnbar machen wollte. Doch nun ist das Projekt gescheitert und Tilly wohnt allein mit ihrem geliebten Mops Hugo in einem Wohnwagen auf dem Hof. Als sie erfährt, dass ihre Nichte Anne nach einer herben Enttäuschung eine Weile bei ihr bleiben wird, freut sich die Eigenbrötlerin, denn manchmal sehnt sie sich doch ein wenig nach Gesellschaft... Anne und Tilly sind sehr unterschiedliche und sympathische, facettenreiche Hauptpersonen mit einigen Macken und Problemen, die so authentisch wirken, dass man sie rasch ins Herz schließt. Auch die mitwirkenden Nebencharaktere wie Annes Eltern (Werner und Helga Winkler sind seit über 40 Jahren verheiratet, miteinander sehr glücklich, wohnen ebenfalls über Annes Geschäft und würden es begrüßen, wenn ihre Tochter endlich einen Mann finden würde), Thies Arens (der eigenbrötlerische Sonderling lebt allein und ist ein pensionierter Fischer), Dr. Carsten Sörensen (der verwitwete Allgemeinmediziner ist Mitte 40, fährt zu Beginn der Geschichte Mops Hugo an und bekommt Ärger mit Tilly) und seine 17-jährige Tochter Kyra Sörensen (die Schülerin leidet unter dem Tod ihrer Mutter und macht sich Sorgen um ihren Vater, der oft arbeitet und nicht auf sich selbst achtet) wurden reizvoll gestaltet und fügen sich gut in das Geschehen ein. Die Romanidee von "Holunderherzen" ist zwar nicht ganz neu, wurde allerdings hervorragend umgesetzt. Geschildert werden die turbulenten Geschehnisse abwechselnd aus der Warte von Tilly und Anne (in der 3. Person), die Erzähler gewähren dem Leser einen tiefen Einblick in ihre Gedanken & Gefühlen und die zwei Erzählperspektiven sowie miteinander verwebenden Handlungsstränge sorgen für Abwechslung. "Holunderherzen" ist ein richtiger Wohlfühlroman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen und an die Ostsee entführt hat. Der neuste Roman von Brigitte Janson wartet mit vielen unterschiedlichen Emotionen, Irrwegen & Turbulenzen sowie ein wenig Romantik auf und kommt ganz ohne ausschweifende Beschreibungen oder langatmige Passagen aus. Die Story enthält auch einige ernste Szenen und regt neben all der Unterhaltung auch noch zum Nachdenken an. Abgerundet wird die Geschichte von Anne und Tilly durch die mitreißende Schreibweise mit unterhaltsamen Dialogen und wundervollen Schauplatzbeschreibungen, weshalb man praktisch durch die 336 Seiten fliegt und am Ende gerne noch mehr über die Winkler-Frauen und das Holunderdorf gelesen hätte. FAZIT: "Holunderherzen" ist eine herzerwärmende Geschichte voller Höhen & Tiefen und hat mich dank des interessanten Plots mit allerlei Wirrungen, den reizvollen Charakteren und dem ausdrucksstarken Schreibstil abermals wunderbar unterhalten. "Holunderherzen" hat mich rundum zufrieden zurückgelassen und erhält deshalb von mir zauberhafte 5 STERNE.

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Holunder forever
von Tintenherz aus Kronshagen am 02.08.2015

„Holunderherzen“ von Brigitte Janson erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 329 Inhalt: Nach einer gescheiterten Beziehung hat Anne die Nase voll von der Liebe und hofft auf die heilende Wirkung ihrer Tante. Die eigenwillige Tilly ist das schwarze Schaf der Familie und Annes großes Vorbild. Doch Tilly scheint selbst nicht ganz auf der... „Holunderherzen“ von Brigitte Janson erschienen im List Verlag, Seitenanzahl: 329 Inhalt: Nach einer gescheiterten Beziehung hat Anne die Nase voll von der Liebe und hofft auf die heilende Wirkung ihrer Tante. Die eigenwillige Tilly ist das schwarze Schaf der Familie und Annes großes Vorbild. Doch Tilly scheint selbst nicht ganz auf der Höhe zu sein: Ihr Öko-Hof ist halb verlassen, einzig ihr Mops Hugo leistet ihr Gesellschaft. Hinter der spröden Fassade ihrer Tante entdeckt Anne eine verletzliche Frau, die oft zerstreut wirkt. Anne beschließt zu bleiben und den Holunder auf Tillys Hof zur neuen Einnahmequelle zu machen. Dabei wird sie tatkräftig unterstützt vom Fischer Thies, und auch der Landarzt Carsten lässt sich überraschend oft blicken. Vielleicht ist in Sachen Liebe ja doch noch nicht alles zu spät? Autorin: Brigitte Janson heißt eigentlich Brigitte Kanitz und wurde 1957 in Lübeck geboren. Viele Jahre war Hamburg ihre Wahlheimat, wo sie als Journalistin arbeitete. Heute lebt sie in den italienischen Marken. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover zu diesem Roman ist fröhlich-romantisch mit einem vorwitzigen Vogel und Holunderbeeren passend zu der Geschichte gestaltet. Der Schreibstil ist leicht verständlich und lebendig zu lesen. Es geht um zwei starke Charaktere. Zum einen ist da Anne Winkler, eine unabhängige und ehrgeizige Frau, die nach einer gescheiterten Beziehung Ruhe und einen Ausgleich sucht. Und zum anderen Annas Tante Tilly, die sehr direkt und unbeherrscht im Umgang mit ihren Mitmenschen ist, eckt überall an und deren einzige Gesellschaft ihr Mops Hugo zählt. Beide treffen auf dem Oköhof von Tilly aufeinander. Alle Generationen werden in diesem Buch durchleuchtet, wie sie mit der Liebe und den Enttäuschungen umgehen. Es kristallisiert sich heraus, dass jeder für seine eigenen Probleme einen kleinen Denkanstoß braucht. In diese Geschichte steckt viel Herzlichkeit und Wärme, obwohl es nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen ist. Am Ende des Buches wird man es verstehen. Fazit: Ein Roman, der die Hoffnung auf die ehrliche Liebe zwischen Menschen aufrecht erhält.

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Holunderherzen
von einer Kundin/einem Kunden aus Deutschland am 18.07.2015

Anne ist beruflich sehr erfolgreich, schwelgt gerade in Liebeskummer und hat scheinbar in Liebesdingen sowieso kein glückliches Händchen - damit ist sie ihrer Tante Tilly, die das schwarze Schaf der Familie ist, ähnlicher, als sie ahnt. Tilly hat im Laufe der Zeit alle Freunde vergrault und lebt nun... Anne ist beruflich sehr erfolgreich, schwelgt gerade in Liebeskummer und hat scheinbar in Liebesdingen sowieso kein glückliches Händchen - damit ist sie ihrer Tante Tilly, die das schwarze Schaf der Familie ist, ähnlicher, als sie ahnt. Tilly hat im Laufe der Zeit alle Freunde vergrault und lebt nun mit ihrem Mops Hugo allein in ihrem Ökodorf an der Ostsee. Doch auch sie scheint mit ihtem Leben sls Einzelgängerin nicht glücklich zu sein. Und als Tilly Anne den Vorschlag macht, zu ihr an die Ostsee zu kommen, beschließt Anne, diesen Vorschlag anzunehmen und eine Auszeit zu nehmen. Doch das Zusammenleben gestaltet sich für beide anders als erwartet....kleinere Reibereien bleiben da nicht aus. Im Laufe der Zeit entdeckt Anne, dass Tilly dringend Hilfe benötigt in bekommt so auch nach und nach eine Erklärung für die Situation, die sie bei ihrer Ankunft an der Ostsee vorgefunden hat. Dennoch ist Tilly keineswegs so hilflos, wie alle glauben und legt sich einen sehr ausgefuchsten Plan zurecht..... Anne lebt sich schnell ein und entdeckt mit ihrem Geschäftssinn sofort eine Nische, in der sie sich betätigen kann. Dabei freundet sie sich mit Kyra, der Tochter des Landarztes an und erlebt in dieser Freundschaft nach anfänglichen Schwierigkeiten eine gelungene Mischung aus Geben und Nehmen Auch der Dorfarzt hat es Anne angetan, doch auch hier gibt es diverse Hürden zu überwinden. Trotz diverser Gemeinsamkeiten sind Anne und Tilly doch sehr verschieden. Ihre Charaktere werden so anschaulich beschrieben, dass man die beiden richtig vor sich stehen sieht. Gut gefallen hat mir Tilly mit ihren Ecken und Kanten, die sich eben nicht von ihren Mitmenschen in eine Form pressen lässt. Und Hugo ist einfach wundervoll und sorgt immer an den passenden Stellen für Aufmerksamkeit oder eine lustige Situation. Diese lebhafte Geschichte bietet viele Möglichkeiten zum Schmunzeln und man hat geradezu das Gefühl, selbst mitten drin zu sein. Sehr gelungen fand ich die überschaubare Anzahl der gut durchdachten und beschriebenen Charaktere sowie deren Zusammenspiel. Eine tolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und so Vieles mehr, die sich wunderbar als Urlaubslektüre eignet und leicht zu lesen ist. Mir hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und es war auch bestimmt noch nicht das letzte Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe! Gut gefallen hat mir übrigens auch das schön gestaltete Cover mit dem Holunder, der sich auch durch die kleinen Zeichnungen zu Beginn eines jeden Kapitels wie ein roter Faden durch das Buch zieht.

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Brigitte Janson - Holunderherzen
von Hotel aus Ostfriesland am 03.05.2016

Holunderherzen birgt eine abwechslungsreiche Story vollgepackt mit Emotionen mit einigen ausgeschmückten Schilderungen und enthält unterhaltsame Irrwege und Wirrungen. Es ist ein wunderbarer leichter Roman, der den Leser von einem Urlaub an der Ostsee träumen lässt. es ist eines dieser Wohlfühlbücher. Hinsetzen, lesen und gemeinsam mit der Protagonistin Tylli uns... Holunderherzen birgt eine abwechslungsreiche Story vollgepackt mit Emotionen mit einigen ausgeschmückten Schilderungen und enthält unterhaltsame Irrwege und Wirrungen. Es ist ein wunderbarer leichter Roman, der den Leser von einem Urlaub an der Ostsee träumen lässt. es ist eines dieser Wohlfühlbücher. Hinsetzen, lesen und gemeinsam mit der Protagonistin Tylli uns Anne träumen. Eine bezaubernde Geschichte, bei der man einfach jede Seite genießen kann, eine Komödie mit viel Lebensgefühl. Was die Geschichte so liebenswert macht ist, dass die Protagonisten Fehler und Probleme haben, die jeder von uns haben kann. Es gab Momente, in denen ich Lachen musste und auch traurige Momente. Das sind die Zutaten für einen feinen Sommerroman, wie ich ihn liebe. Frisch und lebendig und auch sehr liebevoll kommen die einzelnen Personen zum Zuge. Herrlich ist mit anzusehen, wie die beiden Protagonistinnen sich langsam verändern und zueinander finden. Neben den äußerst witzigen Momenten, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann, gibt es auch einige nachdenkliche, emotionale, ja sogar traurige. Gerade diese Mischung ist es, die das Buch so wertvoll macht. Das alltägliche Leben ist nicht nur ein rosaroter Luftballon, sondern hält auch schmerzvolle Erfahrungen und Rückschläge parat, bevor sich wieder ein Licht am Horizont zeigt. Dies ausgewogen zu vermitteln, gelingt Brigitte Janson vorzüglich. Denn das Buch des Lebens schreibt seine eigene Geschichte und manchmal muss man einfach loslassen und sich mitreißen lassen. Die Geschichte geht flüssig voran und der Schreibstil ist typisch Janson, was so viel bedeutet wie: schnell, spritzig, gefühlvoll. Immer schafft es Janson die Themen geschickt zu verarbeiten und diese zwar amüsant aber nicht lächerlich zu beschreiben – ein interessanter Spagat! Ich bewundere die Fähigkeit der Autorin, "Innenwelten" so nachvollziehbar zu beschreiben und aus Alltagsgeschichten Spannung zu erzeugen. Sie hat neben Tylli und Anna einige weitere sehr individuelle Charaktere erschaffen, die man einfach liebgewinnen muss. Auch das Ende fand ich äußerst gelunge. Was die Zukunft bringt, kann sich jeder selbst ausmalen, denn nichts ist so konstant wie die Veränderung. Wer eine spritzige, humorvolle Geschichte über verquere Verhältnisse, die Herausforderung, und eine nicht ganz alltägliche Liebe sucht, die die Höhen und Tiefen des Lebens auslotet, ist mit „Holunderherzen“ bestens bedient. „Holunderherzen“ von Brigitta janson ist ein amüsantes Wohlfühlbuch für zwischendurch, das Höhen und Tiefen beinhaltet und trotzdem mit einer wunderbaren Leichtigkeit und einem „Hach“-Effekt behaftet ist. Die unterschiedlichen Hauptprotagonistinnen und all die anderen liebenswert-skurrilen Charaktere begeistern von der ersten bis zur letzten Seite und Jason beschert dem Leser mit ihrer frischen, natürlichen und schlagfertigen Art zu Schreiben ein wahres Lesevergnügen.

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Toller Roman, ideal für den Urlaub!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr a. Main am 28.02.2016

Anne ist 40 Jahre alt und betreibt in Hamburg eine kleine Cateringgesellschaft. Immer wieder erlebt sie Enttäuschungen in der Liebe und als ihr Freund sich von ihr trennt, beschließt sie zu ihrer Tante Tilly an die Ostsee zu fahren. Diese wohnt dort einsam im Holunderdorf in einem kleinen Wohnwagen... Anne ist 40 Jahre alt und betreibt in Hamburg eine kleine Cateringgesellschaft. Immer wieder erlebt sie Enttäuschungen in der Liebe und als ihr Freund sich von ihr trennt, beschließt sie zu ihrer Tante Tilly an die Ostsee zu fahren. Diese wohnt dort einsam im Holunderdorf in einem kleinen Wohnwagen in einem nicht erschlossenen Wohngebiet. Anne beschließt, dort ein Cafe zu eröffnen und verliebt sich gleich beim ersten Blick in den Allgemeinarzt Carsten. Doch der trauert noch um seine Frau, die ein Jahr vorher an Krebs gestorben ist und ihm noch eine 17jährige Tochter hinterlassen hat. Annes Tante Tilly ist oft sehr griesgramig und grantig und wird mit der Zeit immer vergesslicher und dement. Am Ende geht sie ihren eigenen Weg, um niemanden mit ihrer Betreuung zur Last zu fallen. Anne findet nach einem langen Anlauf endlich ihr neues Glück mit ihrem Carsten...Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es lässt sich kurzweilig und flüssig lesen. Ein Buch, ideal für einen Nachmittag in der Sonne oder als Urlaubslektüre am Strand.

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Holunderherzen
von Herbert Mangl aus Wien am 22.01.2016

Anne ist kreuzunglücklich. Ihr Freund hat sie gerade via WhatsApp sitzengelassen. Sie ist vierzig, hat ein erfolgreiches Catering-Service und auch sonst geht’s ihr ganz gut, doch mit den Männern will es einfach nicht klappen. „Du bist zu stark“ sagt ihre Freundin Gesa, doch das kanns doch nicht sein, meint... Anne ist kreuzunglücklich. Ihr Freund hat sie gerade via WhatsApp sitzengelassen. Sie ist vierzig, hat ein erfolgreiches Catering-Service und auch sonst geht’s ihr ganz gut, doch mit den Männern will es einfach nicht klappen. „Du bist zu stark“ sagt ihre Freundin Gesa, doch das kanns doch nicht sein, meint Anne und heult sich die Augen aus dem Kopf. Als dann eines Tages ihre schrullige Tante Tilly auftaucht, die für sie schon immer so eine Art Vorbild war, beschließt Anne, eine Auszeit zu nehmen und für eine Weile zu Tilly aufs Holunderdorf zu ziehen. Dort angekommen, muss sie feststellen, dass ihre Tante eine ganze Menge Probleme hat und dass sie selbst auch einiges aufzuarbeiten hat. Dennoch wird es nicht wirklich was mit der Auszeit, denn sie stürzt sich fast unmittelbar nach ihrer Ankunft in ein neues Projekt und etabliert ein neues Lokal im Holunderdorf, in das sie sich auf den ersten Blick verliebt hat. Ebenso wie in den dort ansässigen Arzt, Carsten Sörensen, der jedoch für ihre Gefühle nicht sehr empfänglich scheint, umso mehr jedoch seine Tochter, für die sie bald eine mütterliche Freundin ist. Das Buch war recht leicht und flott zu lesen und hat keine besonderen Überraschungen geboten, wenngleich Tante Tillys Ausfälle recht anschaulich beschrieben sind. Das Ende ist doch ein wenig melodramatisch und nicht wirklich glaubhaft. Im Großen und Ganzen aber ein netter Roman für einen heißen Sommertag.

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Holunderherzen
von CabotCove aus Lemgo am 04.10.2015

Anne´s Beziehung ist gerade gescheitert und sie hat erstmal die Nase voll von Männern. Sie erlaubt sich gerade mal, gegen den Herzschmerz vor einer Großbank bzw. einem Fitnessstudio „Richtige Männer“ anzuschauen, was ihre Freundin Gesa reichlich schräg, aber irgendwie auch innovativ findet. Anne´s Tante Tilly steht ihr in „Schrägheit“ in... Anne´s Beziehung ist gerade gescheitert und sie hat erstmal die Nase voll von Männern. Sie erlaubt sich gerade mal, gegen den Herzschmerz vor einer Großbank bzw. einem Fitnessstudio „Richtige Männer“ anzuschauen, was ihre Freundin Gesa reichlich schräg, aber irgendwie auch innovativ findet. Anne´s Tante Tilly steht ihr in „Schrägheit“ in nichts nach. So redet sie schon mal mit bzw. für ihren Mops Hugo, der völlig verzogen ist und „lässt sich auch sonst nicht die Butter vom Brot nehmen“. Von niemandem ! Sie ist auch Anne´s Vorbild und so hofft Anne, dass sie bei ihr die nötige Ruhe findet, um ihr Leben neu zu ordnen. Doch Tante Tilly braucht auch ihre Hilfe und so kommen sich die beiden Frauen näher, als es anfangs den Anschein hatte. Locker-leichte Unterhaltung findet man bei „Holunderherzen“, dem nächsten Roman von Brigitte Janson nach „Winterapfelherzen“. Ich bin zugegebenermaßen keine eingefleischte Leserin von „Frauenromanen“ und mag diese meistens nicht, da sie mir zu kitschig sind, doch bei einigen Autorinnen mache ich gerne eine Ausnahme und diese ist eine davon. Ich fand die Charaktere längst nicht so flach wie bei anderen Frauenromanen und auch wenn der Roman für mich ein-zwei Längen hatte, bin ich alles in allem doch gerne am Ball geblieben. Tante Tilly fand ich herrlich schräg, fast schon ein wenig schrullig, aber wie sie mit ihrem Mops redet, herrlich. Mit Anne konnte ich mich nicht wirklich identifizieren und auch wenn das natürlich keine Grundvoraussetzung ist, dass ich ein Buch lese, fand ich Tante Tilly als Protagonistin einfach ein Stück weit „gelungener“, aber das ist natürlich immer auch Geschmackssache und eine absolut subjektive Empfindung, die das Buch nicht schmälern soll. Mein Fazit: Das waren 336 Seiten, die durchaus gut unterhalten konnten und sich locker lesen ließen.

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Holunderherzen, toller Frauenroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 26.08.2015

Das Buch Holunderherzen von Brigitte Janson erscheint am 7.8.2015 im List Taschenbuchverlag. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Aufmachung und Cover: Für ein Taschenbuch ist die Aufmachung gut. Die Gestaltung des Covers passt zum Genre und zum Inhalt und auch zum Titel, die Holunderbeeren und der Schriftzug sind geprägt gedruckt.... Das Buch Holunderherzen von Brigitte Janson erscheint am 7.8.2015 im List Taschenbuchverlag. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Aufmachung und Cover: Für ein Taschenbuch ist die Aufmachung gut. Die Gestaltung des Covers passt zum Genre und zum Inhalt und auch zum Titel, die Holunderbeeren und der Schriftzug sind geprägt gedruckt. Die Seiten sind angenehm dick und lassen sich auch bei Wind gut und sicher umblättern. Nach einmaligem Lesen hat das Buch keinerlei Verschleißerscheinungen. Der Inhalt: Anne, knapp 40, ist beruflich erfolgreich, findet aber dauerhaft keinen Mann. Sie hat das Lokal ihrer pensionierten Eltern zu einem Cateringunternehmen ausgebaut. Das Unternehmen, die Eltern und Annes Wohnung befinden sich im gleichen Haus. Annes Tante Tilly ist um die 70, Einzelgängerin und hat kürzlich ein Ökodorf gegründet, das Holunderdorf heißt. Als Tillys Mops angefahren wird, reist sie zu Anne und ihren Eltern, um das Tier behandeln zu lassen. Anne und Tilly verstehen sich gut, und Anne beschließt, mit ins Holunderdorf zu kommen, und dort eine Auszeit zu nehmen. Danach ist man mittendrin in einer packenden Geschichte. Meine Meinung: In die Handlung, ganz besonders Tillys Teil am Anfang, habe ich sehr schwer hineingefunden und etwa 50 Seiten gebraucht, bis ich mich in den Erzählstil eingelesen hatte und mir die Personen in dem Buch vorstellen zu können. Die Charaktäre bleiben in diesem Buch flach, was allerdings bei der Anzahl der Personen und der Kürze des Buches auch nicht viel anders möglich ist. Danach hat sich auch die Handlung rasch entwickelt und immer neue Ereignisse haben mich zum Weiterlesen motiviert. Die Geschichten, die in dem Buch verarbeitet wurden, waren teilweise witzig, aber meist berührend. So eine Mischung gibt es selten zu lesen, das finde ich interessant. Die Abläufe sind logisch und in sich schlüssig, es bleiben keine unbeantworteten Fragen am Ende des Buches. Mir gefällt, dass die Handlung in sich abgeschlossen ist und am Ende des Buches kein Cliffhänger zurückbleibt.

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Buch für schöne Lesestunden mit viel Gefühl
von Badeamsel aus Traunstein am 10.08.2015

Die Autorin: Brigitte Janson heißt eigentlich Brigitte Kanitz und wurde 1957 in Lübeck geboren. Viele Jahre war Hamburg ihre Wahlheimat, wo sie als Journalistin arbeitete. Heute lebt sie zusammen mit ihren Töchtern in den italienischen Marken. Das Buch: Anne ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Ihr... Die Autorin: Brigitte Janson heißt eigentlich Brigitte Kanitz und wurde 1957 in Lübeck geboren. Viele Jahre war Hamburg ihre Wahlheimat, wo sie als Journalistin arbeitete. Heute lebt sie zusammen mit ihren Töchtern in den italienischen Marken. Das Buch: Anne ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Ihr Catering-Unternehmen läuft gut, nur mit der Liebe will es nicht klappen, da Anne sich immer wieder die falschen Partner aussucht. Nach dem Ende der letzten Beziehung ist Anne wieder mal am Boden zerstört und die Tränen fließen im Sturzbach-Format. Da taucht zufällig Tilly, ihre Tante, auf und Anne beschließt, eine Weile zur Tante in ihr Öko-Dorf zu flüchten. Tilly Winkler ist eine 70-jährige Frau, die immer etwas anders war als der Rest. So ist es ihr z.B. nie gelungen, einen Mann fürs Leben zu finden. Unglücklich ist Tilly deswegen aber nicht, ihr genügt ihr Mops "Hugo" als Gesellschaft. Als der Landarzt Carsten Sörensen Tilly einen Besuch abstatten will, überfährt er fast Hugo, den Mops, der daraufhin sehr verstört ist. Und auf einmal taucht auch noch der Fischer Thies auf, der Tilly Geschenke macht... Anne richtet sich in Tillys Öko-Dorf ein und eröffnet dort sogar ein eigenes Cafe, in dem sich alles um Holunder dreht. Sie schließt Freundschaft mit Kyra, der 17-jährigen Tochter des Landarztes Carsten, und auch Thies, der Fischer, ist ihr eine große Hilfe bei der Einrichtung des Cafes. Nur mit den Gefühlen für Carsten, den Landarzt, kommt Anne nicht so gut klar, denn Carsten hat seine Frau durch Krebs verloren und leidet noch sehr darunter. Tilly unterstützt Anne bei der Planung des Cafes und lebt weiterhin so wie sie möchte. Nur wird mit der Zeit offensichtlich, dass mit Tilly etwas nicht stimmt. Anne und Tilly beschreibt Brigitte Janson sehr anschaulich, ich konnte sie direkt vor mir sehen. Tilly mit ihrer ganz eigenen Art hat mir jedoch besser gefallen als Anne. Ihre Schwierigkeiten mit Liebesdingen und die Träumereien vom "Ritter in goldener Rüstung" passen für meinen Geschmack nicht so recht zur Schilderung der erfolgreichen Geschäftsfrau. Das Buch ist aber nicht nur eine Geschichte über Liebe und Freundschaft, sie verarbeitet auch ein so ernstes Thema wie Demenz/Alzheimer. Für mich persönlich eher ein Tiefschlag, da ich dieses Thema auch schon in meiner eigenen Verwandtschaft hatte und sehr daran zu knabbern hatte. Ich finde aber die Lösung, die Tilly sich ausgedacht hat, sehr gelungen für dieses Buch, so hat das Buch für mich doch ein versöhnliches Ende gefunden. Auch wenn die Realität in vielen Fällen anders ausschauen wird. Für mich ist es ein Roman, der schöne Lesestunden mit viel Gefühl bringt und trotzdem nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen.

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Herzschmerz mit Schmunzeleffekt
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 03.12.2015

Die Geschichte ist schnell erzählt: Anna in den 40ern, gerade unglücklich wegen ihrer Trennung von ihrem Freund, will diese Lesenskrise überwinden indem sie bei ihrer etwas schräge Tante Tilly ausspannt. Ihren Cateringservice weiß sie bei ihrer Angestellten und gleichzeitig besten Freundin in guten Händen. Aber auch bei Tilly in... Die Geschichte ist schnell erzählt: Anna in den 40ern, gerade unglücklich wegen ihrer Trennung von ihrem Freund, will diese Lesenskrise überwinden indem sie bei ihrer etwas schräge Tante Tilly ausspannt. Ihren Cateringservice weiß sie bei ihrer Angestellten und gleichzeitig besten Freundin in guten Händen. Aber auch bei Tilly in ihrem Öko-Dorf in der Lübecker Bucht kommt sie nicht wirklich zum Abschalten. Denn Tilly, zwar für ihre Kratzbürstigkeit bekannt, bekommt immer wieder Aussetzer und Anne selbst verliebt sich auf den ersten Blick in den Dorfarzt, der noch immer nicht den Tod seiner Ehefrau überwunden hat. Sehr gut gelungen finde ich die spritzigen Dialoge zwischen Tilly, die zwar ein Herz hat, dies aber niemanden zeigen möchte. Auch die stets in kursiver Schrift eingefügten Gedanken(antworten), die dann doch von dem gesprochenen Wort massiv abweichen, fand ich prima. Was tut man denn nicht alles, um den Familienfrieden zu erhalten. Außerdem sollte man nicht mit leerem Magen anfangen dieses Buch zu lesen, denn die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, die Anna in ihrem Catering anbietet, sind so vortrefflich, appetitanregend beschrieben, dass man beim Lesen automatisch Hunger bekommt . Die Darstellung der Träume von ihren „Traumprinzen“ fand ich allerdings etwas übertrieben und realitätsfremd, zumal Anna ja in dem Buch als eine im Leben stehende, erfolgreiche Geschäftsfrau dargestellt wird. Auch die beginnende Demenzerkrankung von Tilly stellt sich im echten Leben nicht so wie geschildert dar, wurde wohl wegen des besseren Passens so ins Manuskript aufgenommen.

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Holunderherzen
von Sylvia Mangl aus Wien am 24.09.2015

Anne ist vierzig und frustriert. Ihr Freund hat sich gerade via Kurznachricht von ihr verabschiedet und so kommt ihr die Einladung ihrer Tante Tilly, eine Zeit lang bei ihr in der Lübecker Bucht zu verbringen, gerade recht. Sie übergibt ihrer Partnerin ihr Catering-Service und übersiedelt kurzerhand zu Tilly, für... Anne ist vierzig und frustriert. Ihr Freund hat sich gerade via Kurznachricht von ihr verabschiedet und so kommt ihr die Einladung ihrer Tante Tilly, eine Zeit lang bei ihr in der Lübecker Bucht zu verbringen, gerade recht. Sie übergibt ihrer Partnerin ihr Catering-Service und übersiedelt kurzerhand zu Tilly, für die sie immer schon eine Schwäche hatte, um in ihrem Holunderdorf eine Auszeit zu nehmen. Tilly, eine sehr unkonventionelle alte Dame, lebt dort alleine mit ihrem Mops Hugo, nachdem der Versuch einer WG gescheitert ist, in einem Wohnwagen – mehr schlecht als recht. Nachdem Anne sich recht rasch eingelebt hat, und sich sofort in die Gegend und den Holunder verliebt hat, beschließt sie, ein neues Projekt in Angriff zu nehmen, und ein Café zu eröffnen – speziell mit Holunderrezepten. Unterstützung bekommt sie von der Tochter des Dorfarztes, dessen Frau verstorben ist, und in den Anne heimlich verliebt ist. Und auch Tilly findet auf ihre alten Tage einen schüchternen Verehrer - den alten Fischer Thies, was Tilly jedoch vehement ablehnt. Anne und Tilly arbeiten an ihrem gemeinsamen Projekt und Anne stellt an Tilly Veränderungen fest. Irgendwann kann sie nicht mehr die Augen davor verschließen, dass mit Tilly irgendetwas nicht stimmt und es zeichnet sich ab, dass Tilly augenscheinlich an Demenz erkrankt ist. Anne und Carsten beratschlagen, was am besten zu tun ist, um ihr bestmöglich zu helfen, doch dann kommt Tilly ihnen zuvor. Es ist dies der zweite Roman von Brigitte Janson, den ich gelesen habe. Die Geschichte ist nett und flott zu lesen, aber ohne große Überraschungen. Trotz einem eher ungewöhnlichen Ende geht mir dann alles zu glatt und schön aus. Alle haben sich lieb, nichts bleibt offen – ein bißchen zu süß halt

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Holunderherzen
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 04.08.2015

Anne, 40, führt einen sehr gut gehenden Cateringservice in Hamburg. Leider kämpft sie schon wieder mit einer gescheiterten Beziehung. Mit ihren Eltern in einem Haus lebend, wird sie von diesen fast zu sehr bemuttert. Da kommt es gerade recht, daß die exzentrische Tante Tilly nach Hamburg kommt und Anne... Anne, 40, führt einen sehr gut gehenden Cateringservice in Hamburg. Leider kämpft sie schon wieder mit einer gescheiterten Beziehung. Mit ihren Eltern in einem Haus lebend, wird sie von diesen fast zu sehr bemuttert. Da kommt es gerade recht, daß die exzentrische Tante Tilly nach Hamburg kommt und Anne zu sich an die Ostsee einlädt. Gerade in Glückshafen angekommen, begegnet Anne ihrem Ritter in Form des Landarztes Carsten. Im Holunderdorf wollte Tilly eine Kommune gründen, hat aber alle Mitstreiter vergrault. Anne hat das Gefühl zuhause angekommen zu sein, als sie das Holunderdorf betritt. Dort baut sie sich eine neue Existenz rund um den Holunder auf. Außerdem findet sie in Kyra, der Tochter des Arztes eine neue Freundin. Aber es gibt auch Schatten: Tilly ist irgendwie seltsam.... mal abwesend, mal mürrisch... Fischer Thies wird ein ständiger Besucher und Unterstützer des Dorfes. Am Ende siegt die Liebe, leider überschattet von einem Unglück. Der Roman ist wie von Brigitte Janson gewohnt, locker und leicht geschrieben. Leider gefällt er mir nicht ganz so gut wie der vorherige "Winterapfelgarten". Ich hatte mit einer leichten Sommerlektüre gerechnet, doch es werden auch sehr wichtige Probleme: Tod der geliebten Frau und Mutter, Suche nach Liebe und Freundschaft und die teuflische Krankheit Alzheimer verarbeitet. Mir fehlt ein wenig, die Witzigkeit und Leichtigkeit des vorherigen Romanes. Sehr nette sympathische Protagonisten. Flüssig und gut zu lesen.

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Holunderherzen
von nane 2408 am 04.08.2015

In diesem Roman geht es darum, dass die Protagonistin in Sachen Liebe mal wieder Schiffbruch erleidet und sich dann eine Auszeit bei ihrer eigenwilligen Tante an der Ostsee nimmt. Es ist eine sehr vorhersehbare Geschichte, die mich nicht wirklich überzeugt hat. Nur die verschrobene Figur der Tante, die ihren eigenen Weg... In diesem Roman geht es darum, dass die Protagonistin in Sachen Liebe mal wieder Schiffbruch erleidet und sich dann eine Auszeit bei ihrer eigenwilligen Tante an der Ostsee nimmt. Es ist eine sehr vorhersehbare Geschichte, die mich nicht wirklich überzeugt hat. Nur die verschrobene Figur der Tante, die ihren eigenen Weg bis zum bitteren Ende geht, hat mich überzeugt. Ansonsten ist die Geschichte teilweise verworren konstruiert oder einfach nur oberflächlich so nach dem Motto „alles easy“. Dafür ist das Thema Demenz eigentlich zu ernst. Das Ende hat mich aber eher traurig zurückgelassen. Und die Liebesgeschichte wirkt auch irgendwie lasch. Schade, ich hatte mir mehr davon versprochen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Schön und leicht zu lesen. Nicht allzu spannend, aber gut für das Entspannen zwischendurch

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Das Ende einer Liebe ist in der Regel tragisch und keine der schönen Erfahrungen im Leben. Dieses Buch macht allerdings Mut auf eine neue Liebe.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Roman um eine 4o-jährige Frau, die aus ihrem Leben ausbricht und einen neuen Anfang wagt. Neben einer Liebesgeschichte geht es um selbstbestimmtes Leben und das Älterwerden.

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Herzschmerz mit Schmunzeleffekt
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 06.09.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte ist schnell erzählt: Anna in den 40ern, gerade unglücklich wegen ihrer Trennung von ihrem Freund, will diese Lesenskrise überwinden indem sie bei ihrer etwas schräge Tante Tilly ausspannt. Ihren Cateringservice weiß sie bei ihrer Angestellten und gleichzeitig besten Freundin in guten Händen. Aber auch bei Tilly in... Die Geschichte ist schnell erzählt: Anna in den 40ern, gerade unglücklich wegen ihrer Trennung von ihrem Freund, will diese Lesenskrise überwinden indem sie bei ihrer etwas schräge Tante Tilly ausspannt. Ihren Cateringservice weiß sie bei ihrer Angestellten und gleichzeitig besten Freundin in guten Händen. Aber auch bei Tilly in ihrem Öko-Dorf in der Lübecker Bucht kommt sie nicht wirklich zum Abschalten. Denn Tilly, zwar für ihre Kratzbürstigkeit bekannt, bekommt immer wieder Aussetzer und Anne selbst verliebt sich auf den ersten Blick in den Dorfarzt, der noch immer nicht den Tod seiner Ehefrau überwunden hat. Sehr gut gelungen finde ich die spritzigen Dialoge zwischen Tilly, die zwar ein Herz hat, dies aber niemanden zeigen möchte. Auch die stets in kursiver Schrift eingefügten Gedanken(antworten), die dann doch von dem gesprochenen Wort massiv abweichen, fand ich prima. Was tut man denn nicht alles, um den Familienfrieden zu erhalten. Außerdem sollte man nicht mit leerem Magen anfangen dieses Buch zu lesen, denn die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, die Anna in ihrem Catering anbietet, sind so vortrefflich, appetitanregend beschrieben, dass man beim Lesen automatisch Hunger bekommt . Die Darstellung der Träume von ihren „Traumprinzen“ fand ich allerdings etwas übertrieben und realitätsfremd, zumal Anna ja in dem Buch als eine im Leben stehende, erfolgreiche Geschäftsfrau dargestellt wird. Auch die beginnende Demenzerkrankung von Tilly stellt sich im echten Leben nicht so wie geschildert dar, wurde wohl wegen des besseren Passens so ins Manuskript aufgenommen.

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