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Hart auf hart

Roman

(5)
Absoluter Freiheitsanspruch und Verfolgungswahn – T. C. Boyle erkundet in seinem neuen Roman die dunkle Seite der USA. Adam, den seine Eltern nach etlichen Schulverweisen und Therapiesitzungen aufgegeben haben, ist eine wandelnde Zeitbombe: In der Wildnis, wo er ein Schlafmohnfeld angelegt hat, führt er ein Einsiedlerleben und hortet Waffen gegen imaginäre Feinde. Aber es gibt jemanden, der sich in ihn verliebt. Sara hat ebenfalls ausreichend Feindbilder: Spießertum, Globalisierung, Verschwörer und die Staatsgewalt. Als sie Adam am Straßenrand aufgabelt, beginnt eine leidenschaftliche Liaison. Doch bald merkt Sara, dass Adam es ernst meint mit den Feinden, sehr ernst.
Portrait
T. C. Boyle, geb. 1948 in Peekskill, New York im Hudson Valley, war Lehrer an der dortigen High-School und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten. Heute lebt er in Kalifornien und unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles Creative Writing.
Dirk van Gunsteren, geb. 1953 in Düsseldorf, ist ein deutscher literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Niederländischen und freiberuflicher Redakteur. Van Gunsteren wuchs in Duisburg auf, seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Holländer. Nach mehreren Aufenthalten in Indien und in den USA studierte er in München Amerikanistik. Seit 1984 ist er als Übersetzer insbesondere aus dem Englischen tätig. Van Gunsteren lebt in München. 2007 erhielt van Gunsteren den 'Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis' für seine Übersetzung angelsächsischer Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 395
Erscheinungsdatum 02.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24737-6
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 218/144/38 mm
Gewicht 600
Originaltitel The Harder They Come
Auflage 4
Buch (gebundene Ausgabe)
23,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Großes, fesselndes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Ach, komm, Sten, sei nicht so grimmig" Carolee sah ihn mit einem Blick an, den er aus langer Erfahrung kannte : große Augen, den Kopf ganz leicht nach rechts geneigt, als hätten seine Worte sie ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht.".....und natürlich konnte er, einmal mehr, seinen Standpunkt gegen diesen Blick nicht ausreichend "Ach, komm, Sten, sei nicht so grimmig" Carolee sah ihn mit einem Blick an, den er aus langer Erfahrung kannte : große Augen, den Kopf ganz leicht nach rechts geneigt, als hätten seine Worte sie ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht.".....und natürlich konnte er, einmal mehr, seinen Standpunkt gegen diesen Blick nicht ausreichend vertreten. Sten, pensionierter Schuldirektor und ehemaliger Marine, befindet sich mit seiner Frau Carolee auf Kreuzfahrt. Und auch, wenn er viel lieber auf dem Schiff geblieben wäre, um an der Bar entspannt, den einen oder anderen Drink zu sich zu nehmen, läßt er sich doch von seiner Frau zu diesem Landgang überreden. Eine Naturwanderung abseits der Touristenpfade so steht es in ihren Buchungsunterlagen. "Und nun kurvten sie an der Küste entlang, die Straßen wurden schlechter, die Bebauung spärlicher.......
Und Sam, der von allen Schulen geflogen ist, sämtliche Psychiater der Gegend kennt, von seinen Eltern längst aufgegeben, abgeschieden und allein im Haus seiner Großmutter wohnt. Sam, der von seinem Verfolgungswahn durch die Gegend getrieben wird und eine Gefahr für alle ist - Sam ist Stens und Carolees Sohn........
Großes, fesselndes Lesevergnügen

„Hart gegen die amerikanische Gesellschaft“

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Adam leidet unter Verfolgungswahn. Er sieht überall Feinde, Aliens und Chinesen, die es mit allen Mitteln zu besiegen gilt. Adam ist der Sohn von Sten, einem wohlsituierten, pensionierten Schuldirektor und Vietnamveteranen. Sten und seine Frau Carolee sorgen sich um ihren Sohn seit dieser völlig den Boden unter den Füßen verloren hat. Adam leidet unter Verfolgungswahn. Er sieht überall Feinde, Aliens und Chinesen, die es mit allen Mitteln zu besiegen gilt. Adam ist der Sohn von Sten, einem wohlsituierten, pensionierten Schuldirektor und Vietnamveteranen. Sten und seine Frau Carolee sorgen sich um ihren Sohn seit dieser völlig den Boden unter den Füßen verloren hat. Adam fliegt von allen Schulen und seine Psychiater haben keinen Erfolg zu ihm durchzudringen. Als er auch noch das Haus seiner Großmutter, bei der er die letzten Jahre lebte, verliert, wird er völlig aus der Bahn geworfen. Er flieht in die Wälder, wo er Marihuana anbaut und Waffen hortet. Einzig in Sara sieht er eine Verbündete und beginnt eine leidenschaftliche Beziehung mit ihr. Doch bald erkennt Sara dass Adam eine tickende Bombe ist.

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Verlierer verzweifeln
von Martin Bär aus St. Johann am 28.02.2015

Am Anfang ist Sten, ein Vietnam-Veteran und pensionierter Schuldirektor, auf Kreuzfahrturlaub. Bei einem Landausflug vereitelt er einen Überfall und wird danach daheim als Held gefeiert. Sten hat aber ganz andere Sorgen: Adam, sein Sohn, ist ziemlich missraten: schon in der Schule immer renitent, hat er sich in den Kopf... Am Anfang ist Sten, ein Vietnam-Veteran und pensionierter Schuldirektor, auf Kreuzfahrturlaub. Bei einem Landausflug vereitelt er einen Überfall und wird danach daheim als Held gefeiert. Sten hat aber ganz andere Sorgen: Adam, sein Sohn, ist ziemlich missraten: schon in der Schule immer renitent, hat er sich in den Kopf gesetzt, der Nachfolger von Coulter, einem Waldläufer aus den Gründerzeiten der USA, zu sein. Er sieht überall Feinde, die ihm Böses wollen, seine Freiheit, ja sein Leben beenden wollen. Sara hat auch ihren eigenen Kopf: sie meint, für sie gelten die Gesetze der Vereinigten Staaten nicht und beruft sich auf einen Verfassungszusatz zum Grundgesetz. Das sehen die Polizisten, die sie mit ihrem Auto aufhalten, anders. Und so verbringt sie eine Nacht in Haft. Sara trifft Adam, ist fasziniert von seiner jugendlichen Kraft, und ja, der Sex ist auch phänomenal. Doch Adam steigert sich immer weiter in seine Paranoia hinein und die Situation spitzt sich zu… T. C. Boyle at his best, großartig geschilderte Charaktere, eine packende Story, große Empfehlung!

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Ein dramatisch guter Boyle
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2015

Boyle wie er leibt und lebt: Systemkritisch bis hin zum bitteren Zynismus widmet er "Hart auf Hart" den Außenseitern, den Kritikern, die mehr oder weniger auf der Strecke bleiben - kurz: dem Schattendasein im american way of life. Ein imposantes, nachdenklich stimmendes Werk, das man schwerlich aus der Hand... Boyle wie er leibt und lebt: Systemkritisch bis hin zum bitteren Zynismus widmet er "Hart auf Hart" den Außenseitern, den Kritikern, die mehr oder weniger auf der Strecke bleiben - kurz: dem Schattendasein im american way of life. Ein imposantes, nachdenklich stimmendes Werk, das man schwerlich aus der Hand legt. Ein wirklich starker Roman, den man gelesen haben sollte.

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Was wäre wenn Ihr Sohn zum Mörder wird?
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2015

Sten ist ein vorbildlicher amerikanischer Bürger. Als dekorierter Vietnam-Veteran und pensionierter High-School-Direktor hat er in der kalifornischen Kleinstadt durchaus Einfluss und ist wohlhabend genug, um sich ein Haus mit Blick auf das Meer und Reisen leisten zu können. Als er auf einer Kreuzfahrt bei einem Landgang seine Reisegruppe mit... Sten ist ein vorbildlicher amerikanischer Bürger. Als dekorierter Vietnam-Veteran und pensionierter High-School-Direktor hat er in der kalifornischen Kleinstadt durchaus Einfluss und ist wohlhabend genug, um sich ein Haus mit Blick auf das Meer und Reisen leisten zu können. Als er auf einer Kreuzfahrt bei einem Landgang seine Reisegruppe mit fragwürdigem Einsatz vor einem Raubüberfall schützt, wird er von der heimischen Presse als Held gefeiert. Doch plötzlich wendet sich alles gegen ihn, als sein Sohn Adam zum Amokläufer und wochenlang von der Polizei gejagt wird. Boyle beschreibt einen jungen Mann, der sich als Teenager vernachlässigt fühlte, voller Wut auf die amerikanische Gesellschaft ist und seinem Vorbild, einem legendären Waldläufer namens Colter, nacheifert. Den Leser erwartet hier wieder ein typischer Boyle: Psychologisch ausgestaltete Charaktere, Gesellschaftskritik und die Schilderung einer von Menschen geschundenen aber großartigen Natur. Thank you Mister Boyle!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gnadenlos zeigt uns Boyle die Abgründe einer gewalttätigen Gesellschaft, deren Verlierer und Außenseiter zu paranoiden Hardlinern oder brutalen Amokläufern werden. Großartig!

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Die Freaks der rechten Fraktion
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Hörbuch, 8 Stunden, 21 Minuten gesprochen von August Diehl T.C. Boyle beschreibt gerne Freaks. Hier ist wieder einer. Beginnen wir mit einer Kreuzfahrt von Rentnern, bei einem Bordgang von Costa Rica. Mitten im Dschungel werden die Alten angegriffen, man will sie ausrauben. Einer der Alten, Sten, ein Vietnamveteran und braver... Hörbuch, 8 Stunden, 21 Minuten gesprochen von August Diehl T.C. Boyle beschreibt gerne Freaks. Hier ist wieder einer. Beginnen wir mit einer Kreuzfahrt von Rentnern, bei einem Bordgang von Costa Rica. Mitten im Dschungel werden die Alten angegriffen, man will sie ausrauben. Einer der Alten, Sten, ein Vietnamveteran und braver Bürge, greift zu. Der Räuber ist tot. Aus Versehen. Passiert. Er wird in den Medien als Held gefeiert. Es geht aber nicht um Sten, sondern um Adam, seinen Sohn, den Freak. Der wohnt in den Wäldern von Kalifornien und entpuppt sich als tickende Zeitbombe, drogenabhängig, paranoid. Bepackt wie Bodybuilder, bewaffnet, rasierter Schädel, stoisch, einer der allein sein will, mit der Gesellschaft nichts am Hut hat. Adam wohnt im Haus seiner Großmutter, um das er eine Mauer ohne Tor gebaut hat. Letztendlich ist Adam harmlos, er verweigert sich lediglich dem System und vermutet überall eine Verschwörung von oben, er sieht Aliens und hat Angst vor den Chinesen, Angst vor den Ausländern im Land. Er ist das Gegenteil zum angepassten Dressmen und auch zum intellektuellen politischen Mahner. Ein Freak halt. Er lernt Sara kennen, mit der er hin und wieder schläft, Beziehung würde ich das nicht nennen. Sie denkt ähnlich wie er. Sie ist Anhängerin der „Sovereign citizens“, eine gesellschaftsverweigernde Sekte. Eines Tages muss sie bei einer Polizeikontrolle den Führerschein vorzeigen, wird belehrt, weil sie nicht angegurtet ist. Sie denkt gar nicht dran, „hat mit diesem Staat keinen Vertrag“. Und nun beginnt der ganze Ärger … Ihr Hund beißt einen Polizisten, als dieser sie aus dem Wagen zerren will. Nun soll der Hund getötet werden. Sie flieht zu Adam in den Wald. Die Eltern haben das Haus verkauft, Adam soll ausziehen, Adam weigert sich. Sara muss in ihr Haus, ein paar Dinge besorgen. Soll sie Adam mitnehmen? „Er war ein Junge, der Krieg spielte. Das konnte sie verstehen. Aber dies war kein Spielzeuggewehr, und wer wusste schon, was er tun würde, wenn er irgendwo irgendeinen Polizisten sah?“ Eine Verkettung von zufälligen Ereignissen lässt Adam ausrasten: Adam gegen den Rest der Welt. Und hier setzen wir in Adams Welt ein, in seine Kindheit, verstehen, warum er der ist, der er ist. Ein Sohn sucht nach seinem Vater, nach Aufmerksamkeit und Anerkennung, die er nie hatte. „Ihn regierte niemand. Sie waren sowieso alle Verbrecher, diese Politiker, jeder war von irgendeiner Interessengruppe gekauft, und die Bullen waren nichts weiter als ihre Privatarmee.“ So denkt Adam. - Als er allerdings hinter Mexikanern her ist, die angeblich illegal sind und seinen schönen Wald versauen, ruft er ihnen hinterher: "FBI, FBI, Sie sind verhaftet!" Boyle blickt auf die amerikanische Gesellschaft, zynisch und hinterfragend, scharf beobachtend. Er schaut auf die „Looser“, auf Ungerechtigkeit, strenge Erziehung, Feindbild-Staat, Verschwörungstheorien, Angst vor Überfremdung, Waffengewalt, Sekten. Früher waren die Freaks die Hippies, die Linken. Heute entsteht eine rechte Seite der Freaks, Typen die sich absondern, gegen alles Staatliche sind. Spießertum bis ganz auf die Spitze. Die Geschichte wird locker erzählt, rasant. Erst am Ende fängt der Leser an nachzudenken. Mir ging es so, dass mir auch einige Typen in unserem Land dazu einfielen, die man mit Adam vergleichen kann. Boyle ist immer wieder lesenswert. Auch seine Art zu schreiben hat etwas Plastisches: „Die Sonne stand senkrecht, sie war einfach da“. Gesellschaftskritik in einen Thriller verpackt, könnte man als oberflächlich vermuten. Das ist es nicht. Die Tiefe erfasst einen erst nach dem Lesen.

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Ein spannender Blick in die amerikanische Seele
von Silke Schröder aus Hannover am 02.03.2015
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Nachdem sich T.C. Boyle in “Wenn das Schlachten vorbei ist” mit den inneren Widersprüchen des Naturschutzgedankens beschäftigte, setzt er sich in seinem Roman “Hart auf Hart” mit einem ur-amerikanischen Problem auseinander: dem Verhältnis von persönlicher Freiheit und staatlicher Macht. In seinem Roman geht es um Menschen, die an die... Nachdem sich T.C. Boyle in “Wenn das Schlachten vorbei ist” mit den inneren Widersprüchen des Naturschutzgedankens beschäftigte, setzt er sich in seinem Roman “Hart auf Hart” mit einem ur-amerikanischen Problem auseinander: dem Verhältnis von persönlicher Freiheit und staatlicher Macht. In seinem Roman geht es um Menschen, die an die absolute individuelle Freiheit glauben und sich um Gesetze nicht scheren. Das fällt ihnen umso leichter, als auch der Rechtsstaat nicht immer mit gleichem Maßstab misst. So darf der Ex-Marine Sten in Costa Rica einen Dieb straflos töten und wird dafür sogar als Held gefeiert, während Sara Ärger mit der Behörde bekommt, weil sie ihren Hund nicht gegen Tollwut impft. Boyle zeigt in “Hart auf Hart” (im englischen Original: “The Harder They Come”), wie sich seine Figuren immer weiter von der Gesellschaft entfernen und dabei ihre ganz eigene Vorstellung von Freiheit entwickeln. Da ist Adam, der in dem Trapper John Colter (1774–1813) die ideale Verkörperung des amerikanischen Mythos von Freiheit und Abenteuer sieht und ihm nach Kräften nacheifert. Doch während dieser im 18. Jahrhundert tatsächlich den Norden Amerikas als ungebundener Biberjäger und Pfadfinder durchstreifte, verliert sich Adam immer mehr in einer Wahnwelt voller Aliens und schreckt schließlich auch vor Mord nicht zurück. Begleitet wird er zeitweise von der 40-jährigen Sara, die sich ebenfalls ihre eigene Welt geschaffen hat, in der der Staat keinen Platz hat, die aber immer wieder merkt, wie eng ihre Grenzen eigentlich sind. Gekonnt entführt uns Boyle in die Gedankenwelt seiner Außenseiter, die zwar nicht selten absurde Züge annimmt, ohne die aber amerikanische Eigenheiten wie das Recht auf Waffenbesitz oder die Ablehnung einer Krankenversicherungspflicht kaum verständlich sind. Ein spannender Blick in die amerikanische Seele, herausragend gelesen vom dem Schauspieler August Diehl.

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von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hart auf hart kommt es in diesem Buch definitiv. Schonungslos, gesellschaftskritisch, nachdenklich. Muss man nach dem Lesen erstmal sacken lassen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 15.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

T. C. Boyle hat eine großartige Art zu erzählen. Eine rasante und etwas befremdliche Geschichte.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Boyles neuestes Werk überrascht durch seine Handlung, so nah war er noch nie an einem Krimi. Seine Sprache und sein Blick für die Schattenseiten Amerikas begeistern aber wieder!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Intressante Geschichte von zwei Außenseitern, die sich von der Allgemeinheit distanzieren. Es scheint perfekt zu sein, bis es eskaliert....

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die amerikanische Seele, muss sich selbst verteidigen dürfen. Ein Einzelgänger findet eine Mitstreiterin. Das gezeichnete Bild ist rund aus der Innensicht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Punkt Abzug, weil ich wirklich KEINE der Figuren leiden kann, es ist hart, es ist nervig, es ist...vermutlich genau so, just real! Keine Entspannungslektüre!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Boyle at his best. Sprach gewaltig führt er uns durch ein Amerika in dem die Amerikaner nichts mit ihrer Regierung zu tun haben wollen. Und das geht nicht lange gut.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Typischer T.C. Boyle, schräg, spannend, lesenswert!!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Gesellschaftsdrama, das zum Nachdenken anregt und auf Missstände hinweist. Leider schafft der Roman es nicht, sein Potential bis zum Ende zu halten.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein faszinierender und auch verstörender Einblick in eine Parallelwelt. Sehr gut geschrieben, mir persönlich aber zu düster.

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Bleibt weit unter den Möglichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 24.11.2016
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Die guten Buchhändlerempfehlungen kann ich nicht nachvollziehen. Boyle hat in der Vergangenheit tolle Romane geschrieben aber zuletzt fand ich ihn eher mau, vor allem der letzte Roman San Miguel hat mich nur gelangweilt. Dieses Werk schien mir thematisch sehr interessant zu sein und der Roman beginnt auch sehr verheißungsvoll.... Die guten Buchhändlerempfehlungen kann ich nicht nachvollziehen. Boyle hat in der Vergangenheit tolle Romane geschrieben aber zuletzt fand ich ihn eher mau, vor allem der letzte Roman San Miguel hat mich nur gelangweilt. Dieses Werk schien mir thematisch sehr interessant zu sein und der Roman beginnt auch sehr verheißungsvoll. Es ist dieser typische amerikanische Kulturchauvinismus, die einen US Bürger auf einer Kreuzfahrt in Mittelamerika überreagieren und zum Mörder an einem Straßenräuber werden lässt. Der Sohn Adam ist ein paranoider Waffennarr, der einsam im Haus seiner verstorbenen Großmutter lebt und eines Tages Sarah trifft, die gerade ihren Wagen abgeben musste, weil sie Anschnallen für staatliche Gängelei hält. Es hört sich also gut an aber: Boyle bleibt sprachlich weit unter seinen Möglichkeiten, die Protagonisten sind hölzern und ohne psychologische Tiefe geschildert. Adam Stenson ist einfach nur Schizophren und seine Freundin eine ordinäre Person, nichts wirklich Besonderes also. Was ein erklärendes Werk über das Trump-Amerika hätte werden können, ist leider nur ein mittelmäßiger Thriller geworden. Schade, aber so ist das bei Starautoren manchmal: Auch Mittelmaß verkauft sich wie von selbst.

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