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Geheime Tochter

Roman

(3)
Der Weltbestseller!
Somers Leben ist genauso, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Frisch verheiratet, mit einem neuen Job als Ärztin in San Francisco. Doch dann stellt sie fest, dass sie keine Kinder bekommen kann.Zur gleichen Zeit wird in einem abgelegenen indischen Dorf ein Mädchen geboren. Kavita, die Mutter, erkennt, dass sie das Leben ihrer Tochter nur retten kann, wenn sie sie weggibt. Als Somer und ihr Ehemann ein Foto des Mädchens in einem Waisenhaus in Mumbai sehen, entscheiden sie sich für eine Adoption. Somer ahnt, dass dieser Weg nicht leicht wird. Aber sie hofft, dass Liebe alle Probleme lösen kann.Shilpi Somaya Gowdas Debüt war in den USA und Kanada ein Sensationserfolg – es stand über viele Monate auf Platz eins der Bestsellerlisten. Der große Roman über eine Suche nach den Wurzeln und nach dem, was das Leben ausmacht, bewegt inzwischen Leserinnen auf der ganzen Welt.
»Fesselnd, sehr klug, lebendig und herzzerreißend« (Minneapolis StarTribune)
Rezension
»[...] berührend und ohne Pathos erzählt. Ein Weihnachtsschmöker!«
Portrait
Shilpi Somaya Gowda ist in Toronto geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Mumbai nach Kanada immigriert. Die Idee zu diesem Roman kam ihr, als sie nach dem Studium in einem Waisenhaus in Indien arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 512, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783462306149
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
Verkaufsrang 5.311
eBook (ePUB)
9,99
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„Geht unter die Haut!“

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Eine sehr bewegende Geschichte von einer nicht alltäglichen Adoption. Ein indisches Waisenmädchen wird von einem kalifornischen Arztehepaar adoptiert. Es ist wirklich interessant mitzuerleben, wie das Mädchen in Amerika aufwächst. Zeitgleich erfährt man auch über das Schicksal bzw. Lebensweg der indischen Familie. Da diese unter schwierigen Eine sehr bewegende Geschichte von einer nicht alltäglichen Adoption. Ein indisches Waisenmädchen wird von einem kalifornischen Arztehepaar adoptiert. Es ist wirklich interessant mitzuerleben, wie das Mädchen in Amerika aufwächst. Zeitgleich erfährt man auch über das Schicksal bzw. Lebensweg der indischen Familie. Da diese unter schwierigen fast "erzwungenen " Umständen ihre Tochter in ein Waisenhaus gegeben haben. Bewegend, erschütternd und glaubwürdig, das es so was wirklich gibt.

„Thema Adoption“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Angenehm und leicht zu lesen ist dieser Roman, der sich mit dem Thema "Adoption" beschäftigt. Die hier erzählte Geschichte kommt realistisch rüber und gibt Einblicke in die indische Kultur. Lesenswert. Angenehm und leicht zu lesen ist dieser Roman, der sich mit dem Thema "Adoption" beschäftigt. Die hier erzählte Geschichte kommt realistisch rüber und gibt Einblicke in die indische Kultur. Lesenswert.

„Zwei Familien - zwei Geschichten“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

In Kalifornien erfahren Somer und ihr indischer Mann Krishnan, dass sie nie eigene Kinder haben werden können. Sie beschließen daher ein Kind aus einem indischen Waisenhaus zu adoptieren.
Paralell bringt eine junge Mutter in einem indischen Dorf zum zweiten Mal ein Mädchen zur Welt. Das erste wurde ihr von ihrem Mann gleich nach der
In Kalifornien erfahren Somer und ihr indischer Mann Krishnan, dass sie nie eigene Kinder haben werden können. Sie beschließen daher ein Kind aus einem indischen Waisenhaus zu adoptieren.
Paralell bringt eine junge Mutter in einem indischen Dorf zum zweiten Mal ein Mädchen zur Welt. Das erste wurde ihr von ihrem Mann gleich nach der Geburt aus den Armen gerissen und sie hat es nie wieder gesehen.
Doch diesesmal bringt sie Usha, wie sie das kleine Mädchen nennt, heimlich in ein Waisenhaus in die Stadt.
Um Ihr eine Chance zu überleben zu geben. Doch
so einfach ist es nicht und Kavita trauert und betet jeden Tag um ihre verlorene Tochter.
Usha (Morgendämmerung), die später Asha (Hoffnung) genannt wird kommt zu Somer und Krishnan und hat dort ein schönes Leben. Doch als sie älter wird keimt in ihr der dringende Wunsch ihre leiblichen Eltern kennenzulernen und so macht sie sich auf den Weg.
Ich fand das Buch sehr bewegend.

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Kundenbewertungen


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Wahre Mutterliebe!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 04.04.2013

Eine junge Frau bringt kurz vor dem Monsun in Indien eine Tochter zur Welt, diese hat in dem Land keine Möglichkeit frei aufzuwachsen. Um nicht das Schicksal ihrer erstgeborenen Schwester zu teilen bingt Kavita ihr Mädchen in ein Waisenhaus.Ein indisch-amerikanisches Ehepaar adoptiert ein Jahr später die Kleine und diese... Eine junge Frau bringt kurz vor dem Monsun in Indien eine Tochter zur Welt, diese hat in dem Land keine Möglichkeit frei aufzuwachsen. Um nicht das Schicksal ihrer erstgeborenen Schwester zu teilen bingt Kavita ihr Mädchen in ein Waisenhaus.Ein indisch-amerikanisches Ehepaar adoptiert ein Jahr später die Kleine und diese wächst in Amerika auf ,mit allen Möglichkeiten die sich ihr dort bieten.Ihre leiblichen Eltern vergessen sie nie und doch müssen sie sich mehr schlecht als recht durch das Leben schlagen.Als junge Erwachsene macht sich das Mädchen auf,ihre leiblichen Eltern zu suchen, eine Suche die mit vielen Schmerzen und Unsicherheiten verbunden ist. Ein wirklich gelungener Roman der uns die Unterschiedlichkeit zweier Kulturen nahe bringt aber auch ein Aufruf an die Menschlichkeit und an das Verstehen des Anderen.

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Suche nach Wurzeln
von einer Kundin/einem Kunden am 24.09.2012

Asha, eine junge Inderin, weiss schon lange, daß sie adoptiert ist. Sie lebt in Amerika. Somer, eine Ärztin und Krishnan, indischen Ursprungs, aber schon lange im Amerika lebend, haben nie selber Eltern werden können. Als Asha erwachsen ist, möchte sie nach Indien reisen, um mithilfe ihrer dort lebenden Verwandten... Asha, eine junge Inderin, weiss schon lange, daß sie adoptiert ist. Sie lebt in Amerika. Somer, eine Ärztin und Krishnan, indischen Ursprungs, aber schon lange im Amerika lebend, haben nie selber Eltern werden können. Als Asha erwachsen ist, möchte sie nach Indien reisen, um mithilfe ihrer dort lebenden Verwandten ihres Adoptivvaters ihre leiblichen Eltern zu finden. Und dort gibt es Kavita, die Asha direkt nach der Geburt in ein Waisenhaus brachte, damit sie als unerwünschtes Mädchen überhaupt überleben konnte. Ihre erstgeborene Tochter wurde ihr sofort weggenommen und sie ahnt nur, was man mit ihr gemacht hat. Dieses Schicksal soll Asha nicht erleiden. Ihr Ehemann Jasu kann sich leider den Gesetzen der indischen Vorstellung von nichtsnutzigen Mädchen nicht erwehren. Und so sucht Asha, wird sie ihre leiblichen Eltern finden und wie werden sich Somer und Krishnan verhalten? Sehr aufschlussreich und spannend, wie zwei so unterschiedliche Welten und Lebensformen aufeinandertreffen. Eine tolle Geschichte!

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Die Tochter
von Ulrike Seine aus Rheine am 02.04.2013

Im Mittelpunkt dieses Romans steht für mich Somer, die Amerikanerin, die Ärztin, die Ehefrau eines indischen Arztes. Indien ist für sie weit weg, ein Interesse an der Kultur und Lebensart nicht spürbar. Somer kann keine leiblichen Kinder bekommen, aber es ergibt... Im Mittelpunkt dieses Romans steht für mich Somer, die Amerikanerin, die Ärztin, die Ehefrau eines indischen Arztes. Indien ist für sie weit weg, ein Interesse an der Kultur und Lebensart nicht spürbar. Somer kann keine leiblichen Kinder bekommen, aber es ergibt sich für sie und ihren Mann die Möglichkeit ein Kind aus Indien zu adoptieren. Asha, dieses gewollte kleine Mädchen, gewollt von ihrer indischen Mutter und ihren amerikanischen Eltern. Sie wird in den Staaten aufwachsen und es wird ihr an nichts fehlen. Gäbe es da nicht diese Sehnsucht und die Leidenschaft für Indien, die sie mit ihrem Adoptivvater teilt. Asha findet ihren Weg, ihr gelingt der Spagat zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen, Herkunft und Sozialisation. Und auch Somer, ihre amerikanische Mutter lernt nach vielen Jahren, daß zur Liebe auch die Achtung vor der Herkunft des Anderen gehört.

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Morgendämmerung und Hoffnung
von Sunny am 21.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kavita ist 1984 zum zweiten Mal schwanger. Noch immer ist sie entsetzt, dass ihr erstes Kind direkt nach der Geburt getötet wurde, weil es ein Mädchen war. In ihrer Heimat Indien sind Mädchen Kinder zweiter Klasse. Kavita hat sich geschworen, dass es beim zweiten Kind auf jeden Fall anders... Kavita ist 1984 zum zweiten Mal schwanger. Noch immer ist sie entsetzt, dass ihr erstes Kind direkt nach der Geburt getötet wurde, weil es ein Mädchen war. In ihrer Heimat Indien sind Mädchen Kinder zweiter Klasse. Kavita hat sich geschworen, dass es beim zweiten Kind auf jeden Fall anders laufen wird als beim ersten. Da sie wieder einem kleinen Mädchen das Leben schenkt, weiß sie, dass sie das Kind nicht behalten kann. Sie ringt ihrem Mann einen Tag mit ihrem Baby ab und begibt sich auf den weiten Weg aus ihrem kleinen ärmlichen Dorf in die große Stadt. Kavita gibt das süße Baby unter Tränen im Weisenhaus ab, damit das Mädchen zumindest leben kann. Kavita gibt ihrer Tochter den Namen Usha, was Morgendämmerung bedeutet. Somer erleidet ungefähr zum gleichen Zeitpunkt eine weitere Fehlgeburt. Durch diese Fehlgeburt und durch die darauffolgende Diagnose, dass sie keine Kinder bekommen kann, versinkt sie in eine tiefe Trauer. Ihr Mann Krishnan schlägt ihr vor, ein Kind zu aus seiner Heimat Indien zu adoptieren. Somer stimmt nach reiflicher Überlegung zu. Für die Adoption müssen Somer und Kris viele Anträge stellen und einige unangenehme Prüfungen über sich ergehen lassen. Da sie in geordneten Verhältnissen leben und auch finanziell gut gestellt sind, erhalten sie nach langer Wartezeit die Zusage. Sie dürfen Asha adoptieren, ein süßes Mädchen mit schwarzen Locken und mandelförmigen hellbraunen Augen. Asha bedeutet Hoffnung. Glücklich besteigen die Somer und Kris das Flugzeug in Richtung Indien um ihre Tochter nach Kalifornien zu holen… Die Charaktere sind sehr liebevoll und tiefgründig beschrieben und es werden die Gefühle und Gedanken der Hauptperson des einzelnen Kapitels gut wiedergegeben. Kavita ist eine einfache aber starke Frau, die in ärmlichen Verhältnissen lebt. Somer ist eine junge selbstbewusste Ärztin, die glücklich verheiratet ist. Allerdings haben die Fehlgeburten und ihre tiefe Sehnsucht nach einem Kind, ziemlich an ihr genagt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Das Buch ist im personalen Erzählstil geschrieben. Mir fiel es leicht, mich in die betreffende Person hineinzuversetzen. Die Geschichte spielt an mehreren Orten in Amerika und Indien. Die Geschichte ist teilweise sehr schön aber dann auch wieder sehr traurig. Sie berichtet über das Leben der Menschen in den Slums, über das Verhältnis zwischen reichen und armen Menschen in Indien und natürlich auch über das Verhältnis zwischen Männer und Frauen dort. Doch es werden auch die Schwierigkeiten bei Adoptionen aufgeführt und die Sehnsucht der adoptieren Kinder etwas über ihre Herkunft zu erfahren. Ein atemberaubendes und emotionales Buch, das mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat. Es erzählt die bewegende Geschichte zweiter Familien, die miteinander verbunden sind, ohne etwas von der anderen zu wissen.

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Asha
von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 15.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte um Asha wird in 2 Handlungssträngen erzählt. Kavita bringt in einem Dorf in Indien eine weitere Tochter zur Welt. Die erste wurde ihr entrissen, denn ein Mädchen ist in Indien leider weniger 'wert' als ein Junge. Um dieses Schicksal ihrer 2. Tochter zu ersparen machte sie sich... Die Geschichte um Asha wird in 2 Handlungssträngen erzählt. Kavita bringt in einem Dorf in Indien eine weitere Tochter zur Welt. Die erste wurde ihr entrissen, denn ein Mädchen ist in Indien leider weniger 'wert' als ein Junge. Um dieses Schicksal ihrer 2. Tochter zu ersparen machte sie sich mit ihrer Schwester und dem 3 Tage alten Säugling , dem sie den Namen Usha gibt, auf den weiten Weg nach Mumbai um ihre Tochter in ein Waisenhaus zu geben und ihr so vielleicht ein besseres aber generell überhaupt ein Leben zu ermöglichen. Ihrem Mann Jasu kann sie diese Tat, ihr beide Töchter wegzunehmen nur schwer verzeihen, doch als sie endlich den ersehnten Sohn zur Welt bringt nähern sich die beiden wieder an. In den folgenden Jahren ziehen Kavita und Jasu mit ihrem Sohn nach Mumbai um ein besseres Leben zu leben und dies vor allem ihrem Sohn zu ermöglichen. In dieser beschwerlichen Zeit vergisst Kavita jedoch niemals das kleine Mädchen, das sie vor vielen Jahren ins Waisenhaus gebracht hat und denkt täglich an sie. Zur gleichen Zeit versuchen Krishnan und Somer im fernen Amerika verzweifelt ein Kind zu bekommen, doch nach einigen Fehlgeburten stellt sich heraus, dass Somer keine Kinder bekommen kann, was sie in eine tiefe Krise stürzt. Nach einem langwierigen Prozess adoptieren sie schließlich die kleine Asha in Krishnans Heimat Mumbai/Indien. Die folgenden Jahre Ashas sind geprägt von der Sehnsucht zu verstehen wo sie herkommt und wer sie ist. Als sich schließlich die Gelegenheit bietet nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Ich finde die Art eine Geschichte in 2 Handlungssträngen, deren Verbindung von Anfang an klar ist, sehr toll. Viel Wert wird dabei auf die Liebe der Mutter gelegt, ob nun biologisch oder nicht, die Liebe für das Kind ist bei beiden gleich, das hat mir sehr gefallen; auch dass Asha dieses Thema später aufnimmt ist ne tolle Idee. Ashas Adoptivmutter Somer hat mich manchmal ein wenig genervt, weil sie nie richtig auf ihre Tochter eingegangen, sie so von sich wegschiebt und dann eifersüchtig ist. Doch als sie das dann später selbst einsieht war sie mir umso sympathischer. Diese Gefühle der jeweiligen Mütter, auch die Sehnsucht Kavitas nach ihrer Tochter die sie nur 3 Tage lang kannte sind toll dargestellt. Ein echt tolles, gefühlvolles Buch ohne kitschig zu sein, gefällt :) Lediglich die Auflösung, die man (oder zumindest ich) von Beginn an vermutet tritt nicht ein, zumindest nicht so wie ich das gedacht hab. Das fand ich anfangs sehr enttäuschend aber es ist halt keine kitschige Geschichte und vielleicht würde ich selbst auch so reagieren in dieser Situation? Keine Ahnung, aber es hat meinen Blickwinkel auf die ganze Sache ein wenig geändert. Tolles Buch, sehr empfehlenswert :)

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1 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Tolle Biografie über das Thema Adoption und der Sehnsucht nach den leiblichen Wurzeln.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wunderschöne rührende Mutter-Tochter Beziehung, Spurensuche in Indien nach glücklicher Kindheit in den USA.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Teilweise autobiographisch beschreibt dieses Debüt von der Adoption eines indischen Mädchens durch ein amerikanisches Paar. Niemals kritisch, mit indischen Kultur eng verbunden.

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Zwei Welten
von einer Kundin/einem Kunden am 05.08.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die geheime Tochter verbindet die Geschichte zweier Familien , zweier Kulturen und verschiedener Welten auf die berührendste Weise. Zwiespältige Gefühle prallen bei dieser besonderen Apotionsgeschichte aufeinander und dem kann man sich emotional einfach nicht entziehen. Das liegt mit Sicherheit auch an der Tiefe der verschiedenen Frauenfiguren, die... Die geheime Tochter verbindet die Geschichte zweier Familien , zweier Kulturen und verschiedener Welten auf die berührendste Weise. Zwiespältige Gefühle prallen bei dieser besonderen Apotionsgeschichte aufeinander und dem kann man sich emotional einfach nicht entziehen. Das liegt mit Sicherheit auch an der Tiefe der verschiedenen Frauenfiguren, die jede auf ihre Art sehr besonders sind. Das Thema Auslandsadoptionen wird hochemotional und teilweise recht provokant ausgelotet und lässt einen zum Teil absolut fassungslos zurück . Man ist mittendrin und Indien scheint so nah !

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Roman, der geschickt Familienschicksale über Kontinente hinweg verbindet. Einfühlsam und nachvollziehbar erzählt.

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Eine berührende Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die eine kann keine Kinder bekommen, die andere schenkt einem Mädchen das Leben. In Indien ein ungewisses Schicksal für das Neugeborene, also gibt es die Mutter zur Adoption frei. Die neuen Eltern ebnen mit viel Liebe den Weg in die Zukunft. Aber Jahre später bricht eine junge Frau auf,... Die eine kann keine Kinder bekommen, die andere schenkt einem Mädchen das Leben. In Indien ein ungewisses Schicksal für das Neugeborene, also gibt es die Mutter zur Adoption frei. Die neuen Eltern ebnen mit viel Liebe den Weg in die Zukunft. Aber Jahre später bricht eine junge Frau auf, um ihre Wurzeln zu finden. Eine schicksalsträchtige Reise beginnt.

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Sehr stark!!!
von MissRichardParker am 06.01.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Im Alter von einem Jahr wird Asha in Indien in einem Waisenhaus von einem amerikanisch-indischen Ehepaar adoptiert, das selber keine Kinder bekommen kann. Asha wächst behütet in Kalifornien auf, hat alles was man sich wünschen kann. Doch ihre Wurzeln kennt Sie nicht. Als sie immer mehr Fragen zu Ihrer... Im Alter von einem Jahr wird Asha in Indien in einem Waisenhaus von einem amerikanisch-indischen Ehepaar adoptiert, das selber keine Kinder bekommen kann. Asha wächst behütet in Kalifornien auf, hat alles was man sich wünschen kann. Doch ihre Wurzeln kennt Sie nicht. Als sie immer mehr Fragen zu Ihrer Herkunft stellt wird die so glücklich wirkende Familie auf eine harte Probe gestellt. Schliesslich ergattert Asha ein Stipendium und reist für ein Jahr nach Indien, zur Familie ihres Vaters. Dort lernt sie Ihr Heimatland kennen, und zwar mit all den Facetten die Indien bietet. Auf Ihrer Reise erkennt sie was wahre Liebe, Mutterschaft, Mut und Hoffnung bedeutet... Die Geschichte wird aus verschiedenen, absolut gegensätzlichen Sichtweisen erzählt: dem Adoptiv-Ehepaar Somer und Kris und dem indischen, leiblichen Ehepaar Jasu und Kavita. Die wohlhabenden Ärzte aus Amerika und dem armen einfachen Paar aus Indien, welches täglich ums Überleben kämpft. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen und ich hatte es in wenigen Stunden ausgelesen. Es ist unglaublich spannend und man kann es einfach nicht zur Seite legen. Die Autorin schreibt unglaublich schön, und man verliert sich komplett in dieser Geschichte, in dieser fremden Welt, kann die Stimmen beim lesen beinahe hören, die Gerüche riechen.... Ich kann es Roman-Liebhaberinnen, die Geschichten mit Tiefgang mögen wärmstens empfehlen. Ich empfand das Buch als eine Bereicherung!

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Indien
von einer Kundin/einem Kunden aus Rudolfstetten am 13.11.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit bereits von meiner Tochter leihweise erhalten und nun für eine Freundin zum Geburtstag gekauft. In meiner Erinnerung ist vor allem der immense Unterschied zwischen den beiden Indien aufgefallen, der sehr schön aufgezeigt wird. Die Beschreibung der verschiedenen Milieus ist einmalig - ebenso... Ich habe dieses Buch vor einiger Zeit bereits von meiner Tochter leihweise erhalten und nun für eine Freundin zum Geburtstag gekauft. In meiner Erinnerung ist vor allem der immense Unterschied zwischen den beiden Indien aufgefallen, der sehr schön aufgezeigt wird. Die Beschreibung der verschiedenen Milieus ist einmalig - ebenso die Sicht der beiden Mütter.

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absolut lesenswert !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dies Buch macht Lust auf Indien und gibt Einblick in die Welt der Adoption: Gründe dafür, Probleme damit, Umgang + Verständnis mit verschiedenen Kulturkreisen. Es ist spannend zu lesen und vermittelt die Geschichte aus den verschiedenen Sichtweisen der Beteiligten - mal ein etwas ganz anderes und besonderes Buch !!!

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Zwei Familien- Eine Tochter
von Nina W. aus Hamburg am 30.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das Leben der Amerikanerin Somer ist fast perfekt. Sie ist glücklich verheiratet und arbeitet als Ärztin in San Francisco. Zu ihrem Glück fehlt nur noch ein Kind, doch nach der zweiten Fehlgeburt steht fest: sie kann keine Kinder bekommen. Somer und ihr indischer Ehemann beschließen, ein Kind aus Mumbai... Das Leben der Amerikanerin Somer ist fast perfekt. Sie ist glücklich verheiratet und arbeitet als Ärztin in San Francisco. Zu ihrem Glück fehlt nur noch ein Kind, doch nach der zweiten Fehlgeburt steht fest: sie kann keine Kinder bekommen. Somer und ihr indischer Ehemann beschließen, ein Kind aus Mumbai zu adoptieren. Zur gleichen Zeit bringt Kavita in einem indischen Dorf ein Mädchen zur Welt, doch ein Mädchen kann sich ihre Familie nicht leisten. Um Usha, so der Name des Mädchens, zu schützen, muss Kavita es weggeben. So wird Usha zu Asha und die Amerikanische Familie zur neuen Familie eben dieses Mädchens, das Kavita in Indien weggeben musste. Doch als Asha erwachsen wird, beschließt sie, auf Zeit in Mumbai bei der indischen Familie ihres Adoptivvaters zu leben und dort auf die Suche ihrer leiblichen Eltern zu gehen. Die Indisch-Kanadische Autorin Shilpi Somaya Gowda erzählt in ihrem internationalen Bestseller die Gefühle zweier Familien, die sich kulturell sehr fremd sind, jedoch durch die Adoption verbunden werden. Der Roman ist in kleine Kapitel aufgeteilt, die aus verschiedenen Perspektiven der vielen Hauptfiguren geschrieben wurden. Einen besseren Einblick in die Familien kann man nicht bekommen. Die Geschichte ist herzzerreißend und authentisch. Der Leser bekommt wunderbar klare Einblicke in das Leben der verschiedenen Hauptpersonen und ihren Familien. Viel mehr noch gelingt es Shilpi Somaya Gowda, den Leser in das indische Leben und die Kultur Indiens einzuführen und einen Teil der Probleme unserer Welt verständlicher zu machen.

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Familiengeschichte zwischen zwei Kulturen
von einer Kundin/einem Kunden aus Esslingen am Neckar am 30.09.2012
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In "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda tauchen wir in zwei Welten ab, die einiges gemeinsam haben. Während die eine Welt exotisch, andersartig und fremd anmutet, ist die zweite dem Leser dann doch eher vertrauter und "näher". Wie diese zwei Welten miteinander verwoben sind, das erzählt diese berührende Familiengeschichte.... In "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda tauchen wir in zwei Welten ab, die einiges gemeinsam haben. Während die eine Welt exotisch, andersartig und fremd anmutet, ist die zweite dem Leser dann doch eher vertrauter und "näher". Wie diese zwei Welten miteinander verwoben sind, das erzählt diese berührende Familiengeschichte. Kavita und Jasu sind ein indisches Ehepaar, die Eltern werden. Allerdings ist das Kind ein Mädchen, die Familie ist arm und könnte niemals eine Mitgift aufbringen. Schweren Herzens beschließt die Mutter, das Kind in ein Waisenhaus zu bringen, nur so kann das Mädchen überleben. In den USA erfahren der indischstämmige Kris und seine Frau Somer, dass sie keine Kinder bekommen können. Es ist ein herber Schlag für das glückliche Ärztepaar. Sie entschließen sich für eine Adoption in Indien. Wie das Ganze sich nun verbindet - man braucht kein Hellseher zu sein, um den weiteren Verlauf der Story zu ahnen, denn die Versatzstücke dazu sind wohlbekannt. Eine Adoption, ein Kind, das erfährt, dass es adoptiert ist und seine wahren Eltern kennenlernen will, eine Mutter, die nie verkraftet hat, dass sie ihr Kind weggeben musste, das alles auch noch kulturübergreifend - wahrlich nichts Neues. Warum dieses Buch trotzdem eine sehr gute Wertung von mir erhält? Ganz einfach, weil es berührend und frei von Kitsch die einzelnen Schicksale beschreibt. Die Entwicklung der Menschen, die Denkweisen, der Umgang mit dem Leben und seinen Verwicklungen wirkte auf mich zu jeder Zeit glaubhaft und echt. Sei es Somer, die von der selbstbewußten Ärztin zur traurigen und ängstlichen Frau mutiert, seien es die indischen Eltern, die versuchen, für sich und ihren später geborenen Sohn ein besseres Leben zu erarbeiten. Ich kann mir ansatzweise vorstellen, wie Asha sich fühlen muss unter den ganzen blonden US-Beauties, sie mit ihrem exotischen Aussehen. Dass Kris immer kompromissloser und härter wird, in diesem Land, was nicht seine Heimat ist, mit einer Frau, die sich so verändert, wie er es nie für möglich gehalten hätte. Würde ich das Buch als kulturelles Kaleidoskop sehen, hätte ich in meiner Wertung durchaus Abzüge vornehmen müssen. Das Buch legt weitaus mehr Augenmerk auf die amerikanische Seite, beschreibt in Indien nur das Nötigste, auch wenn eine farbenprächtige Welt entsteht. Aber Indien ist eben genau das nicht, eine nur farbenprächtige, exotische Welt. Die Schattenseiten werden im Buch fast komplett außer Acht gelassen. Klar, durchaus ein Kritikpunkt, betrachtet man das Buch wie gesagt als Spiegelbild einer Kultur. Da für mich aber die Familiengeschichte wichtig war, sehe ich das Buch eher losgelöst von seinen Handlungsorten. Und die Geschichte, die erzählt wird, hat mich zutiefst bewegt, die Charaktere, die alle so sehr nach ihrem Platz im Leben suchen, nach Glück streben, das nicht immer gelingt, haben mich wirklich für sich eingenommen. Da ich rein diese Geschichte bewerte, kann ich nicht anders als die Höchstnote ziehen. Denn diese ganzen Schicksalsverwicklungen so wohltuend kitschfrei zu erzählen, noch dazu mit einer Art Happy-End, die aber doch vieles offenlässt, das schafft nicht jede Autorin. Für mich ein kleines, gefühlvolles Highlight des beginnenden Leseherbstes!

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2 Leben, 2 Welten und nur ein Ziel
von Vero Nefas aus Bayern am 28.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Von Beginn an taucht man in die Geschichte ein, lebt und leidet mit Kavita und Somer und empfindet tiefes Mitgefühl für die beiden Frauen, die vom Schicksal so hart getroffen wurden. Vor allem Kavitas Schmerz kann sich jede Mutter vorstellen, ihre Ängste und Sorgen sind so realistisch dargestellt, dass... Von Beginn an taucht man in die Geschichte ein, lebt und leidet mit Kavita und Somer und empfindet tiefes Mitgefühl für die beiden Frauen, die vom Schicksal so hart getroffen wurden. Vor allem Kavitas Schmerz kann sich jede Mutter vorstellen, ihre Ängste und Sorgen sind so realistisch dargestellt, dass sie einem beim Lesen die Kehle zu schnürt. In relativ kurzen Kapiteln, mit jeweils wechselnder Perspektive auf eine der Figuren, erzählt Shilpi Somaya Gowda sehr glaubwürdig, die völlig unterschiedlichen und doch so ähnlichen Geschichten zweier Frauen aus zwei gegensätzlichen Welten. Die Leben und vor allem die Schwierigkeiten der beiden Familien, aber auch ihre Entwicklungen sind ergreifend und berührend geschrieben, ohne kitschig oder überzogen zu wirken. Dies geschieht auch dadurch, dass der Fokus der Handlung nicht allein auf den Frauen liegt, sondern auch die beiden Männer, die Familien und natürlich die Tochter Asha “zu Wort” kommen. Durch diese Wechsel wird die Geschichte noch interessanter und vielseitiger. Diese Spannung hält sich bis zum Schluss, ohne dass man das Buch irgendwann aus der Hand legen will. Manchmal muss man das aber tatsächlich tun, um die Geschichte sacken zu lassen, um über das gelesene nachdenken zu können und manche Eindrücke zu verarbeiten. Auch am Ende kann man das Buch nicht einfach zuklappen und weiter machen, da durchaus ein paar Tränen fließen (können). Daher fand ich es sehr spannend und schön dieses Buch im Zuge einer Leserunde mit anderen zusammen zu lesen. Das Indien, das die Autorin hier beschreibt wirkt lebendig, man glaubt fast den Geruch der durch Mumbais Straßen zieht riechen zu können, man fühlt fast die Sonne auf der Haut und den Wind im Haar. Die indischen Wurzeln der Autorin durchdringen dieses Buch auf jeder Seite. Man erfährt viel interessantes über die Indische Kultur und Traditionen. Die Schilderungen Amerikas dagegen sind relativ blass und bescheiden, aber es ist auch gar nicht nötig das Land (oder die westlichen Lebensgewohnheiten), das den Meisten von uns relativ geläufig ist näher zu erläutern. Trotzdem werden die Unterschiede dieser beiden Kulturen u.a die Stellung der Frau, die Extreme zwischen Arm und Reich, sehr deutlich. Das Buch ist sehr gut zu lesen, die Sprache ist zwar einfach und eingängig, aber nicht zu simple. Durch die Verwendung des Präsens gelingt es noch besser in die Geschichte einzutauchen und sozusagen “aktiv” am Leben der Protagonisten teilzunehmen. Sehr erfreulich ist vor allem die fehlerfreie Verwendung dieser Zeitform. Einzig das kursiv geschriebene Indisch, dass relativ häufig in den Fließtext und vor allem in die Wörtliche Rede gestreut wird, hat mich irgendwie gestört. Zwar gibt es am Ende des Buches ein Glossar, das alle verwendeten Begriffe übersetzt, aber man möchte beim Lesen ja eigentlich nicht ständig hin und her blättern müssen. Ich kann mich mit diesem Stilmittel einfach nicht anfreunden. Ein sehr bewegender Roman, der kein Auge trocken lässt. Ohne Kitsch und Trivialitäten erzählt die Autorin eine Geschichte von der reinsten Liebe zwischen Mutter und Tochter, von Familie und ihrer Bedeutung, vom Leben und Sterben in so unterschiedlichen Welten wie Indien und Amerika.

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Emotionsgeladen
von Dagmar Mauel aus Blankenheim am 28.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Shilpi Somaya Gowda, hat hier mit ihrem Debüt Roman ein wunderbares Buch erschaffen. Das Buch wird in zwei Erzählsträngen gelesen, zum einen hat man immer Somer und Kris in den USA, und auf der anderen Seite, wird das Leben von Kavita und Jasu in Indien erzählt. Sie schafft es mit ihrem... Shilpi Somaya Gowda, hat hier mit ihrem Debüt Roman ein wunderbares Buch erschaffen. Das Buch wird in zwei Erzählsträngen gelesen, zum einen hat man immer Somer und Kris in den USA, und auf der anderen Seite, wird das Leben von Kavita und Jasu in Indien erzählt. Sie schafft es mit ihrem Schreibstil, den Leser richtig an das Buch zu fesseln, und man leidet in vielen Situationen sehr mit den beiden Familien, mit. Ganz zu Anfang war es für mich persönlich sehr schwer dieses Buch zu lesen, da ich den Schmerz von Somer, regelrecht fühlen konnte. Die Protagonisten sind sehr bildreich dargestellt, so das man sie sich wirklich gut vorstellen kann. Sie schildert das Leben von Kavita und Jasu so wunderbar, das man auch schnell ihre Situation verstehen kann, warum sie Asha damals weg geben mussten. Man merkt das hier einiges an Recherche drin steckt. Aber auch die Bräuche der Inder, bringt sie dem Leser, sehr Nahe. Man erlebt in diesem Buch, das es auch oft Schattenseiten einer Adoption gibt, aber trotzdem immer ein Funken Hoffnung. Mich persönlich hat es sehr bewegt und viel zum Nachdenken gebracht. Das Buch steckt voller Seelenschmerz und Liebe, und ich kann es nur jedem ans Herz legen, es ist wirklich ein schönes Debüt der Autorin, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte.

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Emotionen pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Blankenheim am 28.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Geheime Tochter Shilpi Somaya Gowda ????????????????? Zum Inhalt: Somer ist eine junge Ärztin, sie lebt zusammen mit ihrem Mann Krishnan, ebenfalls ein Arzt und gebürtiger Inder, in den USA. Nach einer weiteren Fehlgeburt, entscheiden sich die beiden zuerst für eine künstliche Befruchtung, doch leider stellt sich bei den weiteren Untersuchungen heraus, das Somer keine... Geheime Tochter Shilpi Somaya Gowda ????????????????? Zum Inhalt: Somer ist eine junge Ärztin, sie lebt zusammen mit ihrem Mann Krishnan, ebenfalls ein Arzt und gebürtiger Inder, in den USA. Nach einer weiteren Fehlgeburt, entscheiden sich die beiden zuerst für eine künstliche Befruchtung, doch leider stellt sich bei den weiteren Untersuchungen heraus, das Somer keine Kinder mehr bekommen kann. Es bricht eine Welt für sie zusammen, da sie sich doch immer eine eigene Familie gewünscht hat. Zur gleichen Zeit in Indien, bringt die junge Kavita, eine Tochter zur Welt. Doch da sie zusammen mit ihrem Mann in sehr armen Verhältnissen lebt, kann und darf sie die Tochter leider nicht behalten. Um dem kleinen Mädchen aber zumindest eine Chance auf Leben zu gewähren, entschliesst sie sich dazu, am morgen nach der Geburt, zusammen mit ihrer Schwester, das Kind nach Mumbay in ein Waisenhaus zu bringen. In den USA, beschließen Somer und Kris, mit Hilfe von Kris Mutter, die in Indien lebt, und dort ein Waisenhaus unterstützt, ein Baby aus genau diesem Waisenhaus zu adoptieren. Sie bekommen ein Foto von einem kleinen Mädchen zu geschickt, und verlieben sich sofort beide in sie. Asha, die kleine Tochter von Kavita soll es sein. Meine Meinung: Shilpi Somaya Gowda, hat hier mit ihrem Debüt Roman ein wunderbares Buch erschaffen. Das Buch wird in zwei Erzählsträngen gelesen, zum einen hat man immer Somer und Kris in den USA, und auf der anderen Seite, wird das Leben von Kavita und Jasu in Indien erzählt. Sie schafft es mit ihrem Schreibstil, den Leser richtig an das Buch zu fesseln, und man leidet in vielen Situationen sehr mit den beiden Familien, mit. Ganz zu Anfang war es für mich persönlich sehr schwer dieses Buch zu lesen, da ich den Schmerz von Somer, regelrecht fühlen konnte. Die Protagonisten sind sehr bildreich dargestellt, so das man sie sich wirklich gut vorstellen kann. Sie schildert das Leben von Kavita und Jasu so wunderbar, das man auch schnell ihre Situation verstehen kann, warum sie Asha damals weg geben mussten. Man merkt das hier einiges an Recherche drin steckt. Aber auch die Bräuche der Inder, bringt sie dem Leser, sehr Nahe. Man erlebt in diesem Buch, das es auch oft Schattenseiten einer Adoption gibt, aber trotzdem immer ein Funken Hoffnung. Mich persönlich hat es sehr bewegt und viel zum Nachdenken gebracht. Das Buch steckt voller Seelenschmerz und Liebe, und ich kann es nur jedem ans Herz legen, es ist wirklich ein schönes Debüt der Autorin, das man auf jeden Fall gelesen haben sollte.

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Mein Name ist Asha ......
von Melanie Enns aus L. am 27.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Gleich zu Anfang bekommen wir einen Einblick auf das Leben in Indien. Ein Indien anders als uns Bollywoodfilme vorgaukeln, denn wir befinden uns in einem Dorf, in dem die Armut herrscht und die Geburt einer Tochter Unglück über die Familie bringt. Einer jungen Mutter wird ihr Kind direkt nach... Gleich zu Anfang bekommen wir einen Einblick auf das Leben in Indien. Ein Indien anders als uns Bollywoodfilme vorgaukeln, denn wir befinden uns in einem Dorf, in dem die Armut herrscht und die Geburt einer Tochter Unglück über die Familie bringt. Einer jungen Mutter wird ihr Kind direkt nach der Entbindung aus den Armen gerissen und sie wird es nie wiedersehen und sie wird auch nie wissen, was mit ihrer Tochter geschehen ist. Es tut weh und da dies eine Tatsache ist un nicht ausgedacht, bekommt dieses zu lesen einen noch bitteren Nachgeschmack. Ich weiß um die Zustände in Indien, es aber erneut zu lesen bringt mich ins Nachdenken und führt dazu, das ich noch dankbarer für meine beiden wunderbaren Töchter bin. Denn ich darf sie großziehen und sie zur Schule schicken, da wir in einem Land wohnen, wo Mädchen und Jungen doch in etwa gleich behandelt werden. Kavita wird wieder schwanger und auch dieses Mal entbindet sie ein Mädchen. was für eine Schande! Sie bringt das Kind heimlich in ein Waisenhaus, da sie hofft das ihrer Tochter, die sie Usha (Morgendämmerung) nennt um ihr zu einem besseres Leben zu verhelfen. Ihr die Chance zu geben zu überleben. Erzählt wird die Geschichte der beiden Familien, die durch die Geburt von Usha miteinander verknüpft sind und das passiert sehr warmherzig und authentisch. Wir lernen alle beteiligten Personen gut kennen und beginnen nach und nach ihre Handlungen zu verstehen. Somer und Krishnan, die keine Kinder bekommen können und Jasu und Kavita, die Kinder bekommen, es sich aber nicht leisten können ein Mädchen groß zuziehen, da sie die Mitgift von 20.000 Rupien nicht aufbringen können. Kavita trauert jeden Tag um ihre verlorene Tochter und betet für sie. Es tut mir weh, das sie so leiden muss, aber letztendlich erkennt sie und auch später Asha (die von ihrer Mutter Usha genannt wurde) das dieser Weg gut war, auch wenn es erst sehr weh gehtan hat und es immer noch tut. Ich fand das Buch sehr bewegend und Dinge wie Brautverbrennung oder die hohen Zahlen getöteter Mädchen in Indien hinterlassen mich sprachlos und vertört. Auch Kavita lässt in der 3. Schwangerschaft eine Ultraschalluntersuchung machen um festzustellen ob das Baby was sie austrägt endlich der ersehnte Junge ist. Es ist natürlich von der Regierung verboten, aber dennoch wird es so gehandhabt und wenn der Fötus ein Mädchen ist, wird abgetrieben. Ich musste schwer schlucken und es hat ein völlig neues Bild in mir entstehen lassen. Eine echte Leseempfehlung!

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