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Für alle Tage, die noch kommen

Roman

(24)

Mit ihrem berührenden Debüt-Roman hat die erfolgreiche englische Journalistin und TV-Moderatorin Teresa Driscoll eine zu Herzen gehende Mutter-Tochter-Geschichte vorgelegt. Ihr hoch emotionales Buch verbindet ernste Themen wie Trauer-Bewältigung und Krankheit mit einer bezaubernden Liebes- und Selbstfindungs-Geschichte, in der ein liebevoll gemachtes Erinnerungsbuch mit Rezepten und Lebensweisheiten eine zentrale Rolle spielt.
Wie fühlt es sich an, wenn die Mutter ohne Abschied geht?
Auch 17 Jahre nach deren Tod ist Melissa zutiefst verunsichert. Gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes Sam abgelehnt, obwohl sie ihn innig liebt. Da bekommt sie ein Buch zugestellt. Von ihrer Mutter. Ein Buch, das Melissa lehren kann, sich selbst zu vertrauen und den Menschen, die sie liebt.
"Unterhaltung, wie es sie sonst nur noch einer Cecilia Ahern gelingen würde - seit 'P.S. ich liebe Dich' hat es kein so herzzerreißend schönes Debüt mehr gegeben. [...] Zwischen den Buchdeckeln findet man Emotionen pur, und außerdem Erzählkunst in Perfektion. Die britische Autorin schreibt Geschichten, in die man sich einfach verlieben muss." Literaturmarkt.info

Rezension
"Die Engländerin Teresa Driscoll begeistert mit einem Debüt über die Macht der Liebe und eine junge Frau, die lernt, ihren Gefühlen zu vertrauen." Für Sie , 07.12.2015
Portrait
Teresa Driscoll arbeitete 15 Jahre als Moderatorin für die BBC, außerdem als Journalistin und Kolumnisten für verschiedene Zeitungen. Ihre Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Zeitschriften, unter anderem der "Women's Weekly". "Für alle Tage, die noch kommen" ist ihr Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65371-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 193/125/30 mm
Gewicht 388
Originaltitel Recipes for Melissa
Verkaufsrang 15.759
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Sehr berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2015

Als Eleanor erfährt, dass sie Brustkrebs hat bricht eine Welt für sie zusammen. Sie hat eine Tochter, Melissa, die davon vorerst nichts erfahren soll. Stattdessen schreibt sie ihre Gedanken in einem Buch für Melissa nieder. Sie will ihr mit diesem Buch etwas mit auf den weiteren Lebensweg geben. Sie... Als Eleanor erfährt, dass sie Brustkrebs hat bricht eine Welt für sie zusammen. Sie hat eine Tochter, Melissa, die davon vorerst nichts erfahren soll. Stattdessen schreibt sie ihre Gedanken in einem Buch für Melissa nieder. Sie will ihr mit diesem Buch etwas mit auf den weiteren Lebensweg geben. Sie gibt ihr Tipps, die Melissa später gebrauchen kann wenn sie älter sind. Dinge, die sie ihr dann nicht mehr erzählen kann weil sie nicht mehr lebt. Mich hat dieses Buch wahnsinnig berührt. Die einfühlsame Schreibweise und das traurige Thema gingen mir sehr ans Herz. Die verschiedenen Blickwinkel machen es abwechslungsreich und man lernt Eleanor, Max und Melissa gut kennen. Es gibt nicht zu viele Protagonisten und als Leser wechselt man oft die Sichtweise. Das schöne Cover hat mich zudem sehr überzeugt, es passt einfach zu dem Buch. Ein Buch, was den Leser sehr berühren wird und was mit lange in Erinnerung bleibt!

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1 0
ein wunderbares Buch
von MarTina am 27.11.2015

Eleanor, Melissas Mutter, ist 1994 an Brustkrebs gestorben. Melissa war zu diesem Zeitpunkt 8 Jahre alt. Ihre Mutter hatte ihr nie gesagt, dass sie Krebs hat und sterben muss. Daher wurde Melissa vom Tod der Mutter völlig überrascht. 17 Jahre später erhält sie von einem Anwalt ein kleines Büchlein,... Eleanor, Melissas Mutter, ist 1994 an Brustkrebs gestorben. Melissa war zu diesem Zeitpunkt 8 Jahre alt. Ihre Mutter hatte ihr nie gesagt, dass sie Krebs hat und sterben muss. Daher wurde Melissa vom Tod der Mutter völlig überrascht. 17 Jahre später erhält sie von einem Anwalt ein kleines Büchlein, das ihre Mutter für sie geschrieben hat. Melissa ist geschockt und muss versuchen, sich ihrer Mutter wieder anzunähern. Daneben hat sie noch weitere Sorgen. Ihr Freund Sam hat ihr einen Heiratsantrag gemacht, den sie sofort ablehnte. Außerdem muss sie sich entscheiden, ob sie weiter angestellt bleiben oder den Schritt in die Selbständigkeit wagen will. Sie weiß einfach nicht, was richtig ist und muss versuchen, sich ihren Ängsten und Träumen zu stellen. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich total gefesselt. Es lag vor allem an den Charakteren, die allesamt richtig sympathisch waren. Ich verstand, warum Eleanor Melissa nicht erzählen wollte, dass sie bald stirbt und litt richtig mit ihr mit, als sie merkte, dass ihr nur noch wenig Zeit blieb. Die tiefe Liebe zu ihrer Tochter wurde so wunderschön erzählt. Aber auch Max´s Schmerz über Eleanors Krankheit und die Verzweiflung, ihr nicht wirklich helfen zu können, wurde richtig spürbar. Auch dass Melissa als Erwachsene viele Ängste begleiten und sie nicht wirklich über ihre Mutter sprechen kann, konnte ich nachfühlen. Dass die Geschichte abwechselnd aus Melissa´s bzw. Max´s Sicht im Jahr 2011 und Eleanor´s Sicht im Jahr 1994 geschildert wird, hilft außerdem sehr, sich in die einzelnen Personen hineinzuversetzen. Ich habe sie alle richtig ins Herz geschlossen. Der Erzählstil selbst ist trotz des ernsten und traurigen Hintergrunds leicht und flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Liebe der einzelnen Personen zueinander ist in dieser Geschichte auf jeder Seite spürbar. Das Buch brachte mich zum Weinen und auch zum Nachdenken. Fazit: Diese Geschichte hat einen ganz eigenen Zauber, sie nahm mich richtig gefangen und hat mich wahnsinnig berührt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein wunderbares Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

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Berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Eichwalde am 13.09.2015

Was für eine wunderbar warmherzige Geschichte! Melissa bekommt zu ihrem 25. Geburtstag von einem Anwalt ein für sie angefertigtes Buch ihrer verstorbenen Mutter überreicht. Es ist gefüllt mit all den Dingen die Mütter ihren Töchtern normalerweise ins Leben mitgeben: Rezepte zum Kochen und fürs Leben. Weil Elenor ihre Krebserkrankung sehr... Was für eine wunderbar warmherzige Geschichte! Melissa bekommt zu ihrem 25. Geburtstag von einem Anwalt ein für sie angefertigtes Buch ihrer verstorbenen Mutter überreicht. Es ist gefüllt mit all den Dingen die Mütter ihren Töchtern normalerweise ins Leben mitgeben: Rezepte zum Kochen und fürs Leben. Weil Elenor ihre Krebserkrankung sehr spät entdeckte und ihr nicht mehr viel Zeit blieb, bastelte und schrieb sie dieses Rezeptbuch. Sie starb als Melissa acht Jahre alt war. Melissa, jetzt erwachsen, aber sehr unsicher und unklar, was ihre Ziele und Wünsche angeht, ist geschockt über dieses unerwartete Geschenk. Ihre Strategie mit dem Verlust der Mutter umzugehen, war Verdrängung. Langsam, Seite für Seite liest sie die letzten Worte und Ratschläge ihrer Mutter. Alte Wunden brechen auf und die Schatten der Vergangenheit wirbeln Melissas Leben durcheinander. Das Buch ist aus drei Perspektiven erzählt. Neben Melissas Sichtweise wird in die Vergangenheit gespiegelt- Elenor wird vom Ausbruch der Krebserkrankung bis zu ihrem schnellen Tod begleitet. Und dann ist da noch Max, Melissas Vater, der seit dem Tod seiner Frau keine ernstzunehmende Beziehung mehr hatte- auch sein Leben ändert sich plötzlich. Obwohl das Thema unter die Haut geht, ist der Roman so leicht und einfühlsam geschrieben, dass es einfach Freude bereitet ihn zu lesen. Dieses Buch ist voller Liebe- herzzerreißend und gleichzeitig hoffnungsvoll.

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Rezepte einer glücklichen Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 28.08.2015

Inhalt: Vor 17 Jahren starb Melissas Mutter Eleanor an Brustkrebs. Für die kleine Melissa damals sehr überraschend, denn die Mutter wollte, dass ihre Tochter so lange wie möglich nichts davon erfährt. Auch heute ist Melissas Trauerprozess noch nicht beendet und sie fühlt sich unvollständig. Deswegen hat sie sogar den Heiratsantrag... Inhalt: Vor 17 Jahren starb Melissas Mutter Eleanor an Brustkrebs. Für die kleine Melissa damals sehr überraschend, denn die Mutter wollte, dass ihre Tochter so lange wie möglich nichts davon erfährt. Auch heute ist Melissas Trauerprozess noch nicht beendet und sie fühlt sich unvollständig. Deswegen hat sie sogar den Heiratsantrag ihres langjährigen Freundes Sam abgelehnt, obwohl sie ihn sehr liebt. Da bekommt sie von dem Anwalt ihrer Mutter deren Tagebuch zugesteckt. Gespickt mit Rezepten und Lebensweisheiten und voller Liebe. Meinung: Bei „für alle Tage, die noch kommen“ handelt es sich um einen wundervollen Roman über das schwere Thema Brustkrebs. Melissas Mutter Eleanor ist daran gestorben und es wird häufig erwähnt, wie wichtig es ist, sich regelmäßig untersuchen zu lassen, um eine eventuelle Krankheit frühzeitig zu erkennen. Es geht aber auch um Liebe aller Art. Natürlich die Liebe zwischen Mann und Frau, hier vertreten durch Melissa und ihren langjährigen Freund Sam, aber auch durch Melissas Vater Max, der zarte Gefühle für eine Kollegin hegt. Vorrangig geht es allerdings um die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter. Denn es wird auf jeder Seite mehr klar, wie stark diese Liebe ist. Eleanor hat es nicht über sich gebracht, der 8-jährigen Tochter die Wahrheit über ihren Zustand zu erklären. Sie wollte, dass sie lieber ihre Kindheit genießt, so lange es noch geht. Ich kann dies sehr gut verstehen, auch wenn man sicher nie bereit ist, seine Mutter gehen zu lassen. Kein Alter ist dafür das Passende. Der Leser erhält tiefe Einblicke in die Gedankenwelt von Eleanor. Er erfährt was sie gedacht hat, als sie von der Krankheit erfuhr und auch beim Schreiben des Buches. Dies tat sie in der Gewissheit, dass sie nicht mehr leben würde, wenn Melissa das Buch in den Händen hält. Erzählt wird außerdem aus der Sicht von Melissa, Sam und Max. Melissas Gedankengänge konnte ich vor allem sehr gut nachvollziehen. Sie reagiert natürlich erstmal geschockt auf das Buch, aber sie freut sich auch, etwas von ihrer Mutter zu haben und muss sich über vieles klar werden. Sams Sicht ist die Sicht eines verliebten Mannes, denn er liebt Melissa über alles und weiß nicht, was mit ihr los ist, weil sie ihm ja erstmal nichts von dem Buch ihrer Mutter sagt. Die Sicht von Max hat mir ebenfalls sehr gefallen. Eleanor war seine große Liebe und es fällt ihm auch so viele Jahre nach ihrem Tod noch schwer, die Gefühle für eine andere Frau zu verstehen oder richtig zu zulassen. Alles in allem mochte ich das Buch sehr. Das liegt sicher einerseits auch an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin, aber mit Sicherheit vor allem an den sympathischen Figuren und der rührenden Geschichte, bei der ich vor allem gegen Ende die eine oder andere Träne zurück halten musste. Denn auch, wenn man weiß, was geschieht, macht es die Sache nicht leichter. Ich fand es ebenfalls sehr gut, dass die Macht der Erinnerung beim Lesen des Tagebuchs deutlich wird, denn viele Sachen hatte Melissa natürlich schon vergessen, da sie beim Tod der Mutter noch sehr jung war. Die Idee mit den Rezepten (die im Buch enthalten sind und sicher auch nachgearbeitet werden könnten) finde ich ebenfalls sehr schön, da ja bekannt ist, dass vor allem Gerüche Erinnerungen tragen. Ich würde diesem Buch jedem empfehlen, der Bücher über ernste Themen mag. Es geht ein bisschen in die Richtung wie „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman und ist für Fans von Büchern solcher Art auf jeden Fall geeignet. Fazit: Wunderbares Buch über die Macht der Liebe und der Erinnerungen. Für Fans dieses Genres sehr zu empfehlen.

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Rezepte einer glücklichen Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 28.08.2015

Inhalt: Vor 17 Jahren starb Melissas Mutter Eleanor an Brustkrebs. Für die kleine Melissa damals sehr überraschend, denn die Mutter wollte, dass ihre Tochter so lange wie möglich nichts davon erfährt. Auch heute ist Melissas Trauerprozess noch nicht beendet und sie fühlt sich unvollständig. Deswegen hat sie sogar den Heiratsantrag... Inhalt: Vor 17 Jahren starb Melissas Mutter Eleanor an Brustkrebs. Für die kleine Melissa damals sehr überraschend, denn die Mutter wollte, dass ihre Tochter so lange wie möglich nichts davon erfährt. Auch heute ist Melissas Trauerprozess noch nicht beendet und sie fühlt sich unvollständig. Deswegen hat sie sogar den Heiratsantrag ihres langjährigen Freundes Sam abgelehnt, obwohl sie ihn sehr liebt. Da bekommt sie von dem Anwalt ihrer Mutter deren Tagebuch zugesteckt. Gespickt mit Rezepten und Lebensweisheiten und voller Liebe. Meinung: Bei „für alle Tage, die noch kommen“ handelt es sich um einen wundervollen Roman über das schwere Thema Brustkrebs. Melissas Mutter Eleanor ist daran gestorben und es wird häufig erwähnt, wie wichtig es ist, sich regelmäßig untersuchen zu lassen, um eine eventuelle Krankheit frühzeitig zu erkennen. Es geht aber auch um Liebe aller Art. Natürlich die Liebe zwischen Mann und Frau, hier vertreten durch Melissa und ihren langjährigen Freund Sam, aber auch durch Melissas Vater Max, der zarte Gefühle für eine Kollegin hegt. Vorrangig geht es allerdings um die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter. Denn es wird auf jeder Seite mehr klar, wie stark diese Liebe ist. Eleanor hat es nicht über sich gebracht, der 8-jährigen Tochter die Wahrheit über ihren Zustand zu erklären. Sie wollte, dass sie lieber ihre Kindheit genießt, so lange es noch geht. Ich kann dies sehr gut verstehen, auch wenn man sicher nie bereit ist, seine Mutter gehen zu lassen. Kein Alter ist dafür das Passende. Der Leser erhält tiefe Einblicke in die Gedankenwelt von Eleanor. Er erfährt was sie gedacht hat, als sie von der Krankheit erfuhr und auch beim Schreiben des Buches. Dies tat sie in der Gewissheit, dass sie nicht mehr leben würde, wenn Melissa das Buch in den Händen hält. Erzählt wird außerdem aus der Sicht von Melissa, Sam und Max. Melissas Gedankengänge konnte ich vor allem sehr gut nachvollziehen. Sie reagiert natürlich erstmal geschockt auf das Buch, aber sie freut sich auch, etwas von ihrer Mutter zu haben und muss sich über vieles klar werden. Sams Sicht ist die Sicht eines verliebten Mannes, denn er liebt Melissa über alles und weiß nicht, was mit ihr los ist, weil sie ihm ja erstmal nichts von dem Buch ihrer Mutter sagt. Die Sicht von Max hat mir ebenfalls sehr gefallen. Eleanor war seine große Liebe und es fällt ihm auch so viele Jahre nach ihrem Tod noch schwer, die Gefühle für eine andere Frau zu verstehen oder richtig zu zulassen. Alles in allem mochte ich das Buch sehr. Das liegt sicher einerseits auch an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin, aber mit Sicherheit vor allem an den sympathischen Figuren und der rührenden Geschichte, bei der ich vor allem gegen Ende die eine oder andere Träne zurück halten musste. Denn auch, wenn man weiß, was geschieht, macht es die Sache nicht leichter. Ich fand es ebenfalls sehr gut, dass die Macht der Erinnerung beim Lesen des Tagebuchs deutlich wird, denn viele Sachen hatte Melissa natürlich schon vergessen, da sie beim Tod der Mutter noch sehr jung war. Die Idee mit den Rezepten (die im Buch enthalten sind und sicher auch nachgearbeitet werden könnten) finde ich ebenfalls sehr schön, da ja bekannt ist, dass vor allem Gerüche Erinnerungen tragen. Ich würde diesem Buch jedem empfehlen, der Bücher über ernste Themen mag. Es geht ein bisschen in die Richtung wie „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman und ist für Fans von Büchern solcher Art auf jeden Fall geeignet. Fazit: Wunderbares Buch über die Macht der Liebe und der Erinnerungen. Für Fans dieses Genres sehr zu empfehlen.

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Wunderbar berührend
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 25.08.2015

Melissa bekommt 17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter Eleonor vom Notar ein Buch übergeben, in welchem Eleonor ihre Gedanken, Ratschläge und Rezepte aufgeschrieben hat, um diese an ihre Tochter weiterzugeben. Doch als Melissa das Buch bekommt, befindet sie sich gerade in einer Phase ihres Lebens, welche von Zweifel... Melissa bekommt 17 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter Eleonor vom Notar ein Buch übergeben, in welchem Eleonor ihre Gedanken, Ratschläge und Rezepte aufgeschrieben hat, um diese an ihre Tochter weiterzugeben. Doch als Melissa das Buch bekommt, befindet sie sich gerade in einer Phase ihres Lebens, welche von Zweifel und Zukunftsängsten bestimmt ist. Denn gerade hat sie den Heiratsantrages ihres Freundes Sam abgelehnt. Während des Lesens des Buches denkt Melissa immer mehr über ihr Leben nach und beginnt, einiges zu verstehen, was nicht nur ihr Leben ändert. Schon allein da Buch ist eine kleine Sehenswürdigkeit. Und dabei liegt die Betonung auf „klein“. Denn gegenüber den „normalen“ Hardcovern ist es fast winzig anzusehen. Durch das zarte Blau des Covers und der minimalistischen Covergestaltung sagt es fast schon alles über den Inhalt aus. Und dieser ist genauso „himmlisch“ wie das Äußere. Alles fängt damit an, dass Melissa von einem Notar ein Buch überreicht bekommt, in welchem Erinnerungen, Rezepte, Bilder und Gedanken ihrer vor 17 Jahren verstorbenen Mutter stehen. Und so hat Melissa nicht nur mit ihrem eigenen Leben zu kämpfen, sondern auch noch mit den Gedanken ihrer Mutter. Ich war von Anfang an gebannt von dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Mir kam er fast leise vor, zart und unscheinbar. Und doch einprägsam und stark, mit einem unbeugsamen Willen. In Rekordzeit hatte ich die Geschichte durch, die abwechselnd aus Melissas, Eleonors und Melissas Vater Max Sicht erzählt wird. Man taucht in ihre Gedankenwelt ein und versteht so immer Stück für Stück, was vor 17 Jahren geschehen ist und begleitet Max und Melissa auf ihrem weiteren Weg. Natürlich ist es traurig, natürlich macht man sich Gedanken, aber es gibt auch noch so viel anderes in der Geschichte zu entdecken. Positives und Schönes. Melissa ist ein sehr sympathische Frau, die als Kind schon einen traumatischen Schicksalsschlag erleben musste. Dass sie damit immer noch zu kämpfen hat, und der Verlust ihrer Mutter doch so manchmal noch ihr Leben beeinflusst, ist verständlich und nachvollziehbar. Ihren Vater Max habe ich sehr ins Herz geschlossen, da er eine total sympathische Art hat. Er legt viel Wert auf die Meinung seiner Tochter, die sich aber zur Zeit mehr um ihr Leben kümmern muss. Das Ende wartet dann aber doch nochmal mit einer kleinen Überraschung auf. Und man fragt sich, wie nun alles ausgeht. Fazit: Eine wundervolle Geschichte mit zarten Tönen und einer berührenden Note.

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ein wunderbares, emotionsgeladenes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 14.08.2016

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich nach der Kurzbeschreibung dieses Buch lesen sollte. Muss ich mir so eine traurige Geschichte antun? Wird es mich nicht emotional in ein tiefes Loch fallen lassen? Mit Nichten! Diese Geschichte ist zwar sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man mit Eleonore und... Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich nach der Kurzbeschreibung dieses Buch lesen sollte. Muss ich mir so eine traurige Geschichte antun? Wird es mich nicht emotional in ein tiefes Loch fallen lassen? Mit Nichten! Diese Geschichte ist zwar sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man mit Eleonore und ihrem schweren Weg mitfühlen muss. Auf der anderen Seite hat sie mit dem Buch für ihre Tochter aber einen Weg gefunden, mit dem Unvermeidlichen umzugehen. Gerade die Familien-Kochrezepte sind ein Erbe, das Melissa sicher in Ehren halten wird. Ich habe mir beim Lesen auch vorgenommen zumindest die Kürbissuppe nach zu kochen. Gleichzeitig wird durch den Wechsel der Sicht in der Handlung (90er die schwerkranke Mutter; 2011 die aktuellen Probleme von Melissa und ihrem Vater) die Geschichte sehr lebendig. Was ich allerdings nicht verstanden habe: warum Melissa so lange mit dem Lesen des Buchs gewartet hat. Ich glaube, da hätte ich anders reagiert. Für dieses Buch gibt es von mir eine 100%ige Leseempfehlung!

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von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 14.08.2016

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich nach der Kurzbeschreibung dieses Buch lesen sollte. Muss ich mir so eine traurige Geschichte antun? Wird es mich nicht emotional in ein tiefes Loch fallen lassen? Mit Nichten! Diese Geschichte ist zwar sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man mit Eleonore und... Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich nach der Kurzbeschreibung dieses Buch lesen sollte. Muss ich mir so eine traurige Geschichte antun? Wird es mich nicht emotional in ein tiefes Loch fallen lassen? Mit Nichten! Diese Geschichte ist zwar sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man mit Eleonore und ihrem schweren Weg mitfühlen muss. Auf der anderen Seite hat sie mit dem Buch für ihre Tochter aber einen Weg gefunden, mit dem Unvermeidlichen umzugehen. Gerade die Familien-Kochrezepte sind ein Erbe, das Melissa sicher in Ehren halten wird. Ich habe mir beim Lesen auch vorgenommen zumindest die Kürbissuppe nach zu kochen. Gleichzeitig wird durch den Wechsel der Sicht in der Handlung (90er die schwerkranke Mutter; 2011 die aktuellen Probleme von Melissa und ihrem Vater) die Geschichte sehr lebendig. Was ich allerdings nicht verstanden habe: warum Melissa so lange mit dem Lesen des Buchs gewartet hat. Ich glaube, da hätte ich anders reagiert. Für dieses Buch gibt es von mir eine 100%ige Leseempfehlung!

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ein wunderbares, emotionsgeladenes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 14.08.2016

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich nach der Kurzbeschreibung dieses Buch lesen sollte. Muss ich mir so eine traurige Geschichte antun? Wird es mich nicht emotional in ein tiefes Loch fallen lassen? Mit Nichten! Diese Geschichte ist zwar sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man mit Eleonore und... Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich nach der Kurzbeschreibung dieses Buch lesen sollte. Muss ich mir so eine traurige Geschichte antun? Wird es mich nicht emotional in ein tiefes Loch fallen lassen? Mit Nichten! Diese Geschichte ist zwar sehr gefühlvoll geschrieben, so dass man mit Eleonore und ihrem schweren Weg mitfühlen muss. Auf der anderen Seite hat sie mit dem Buch für ihre Tochter aber einen Weg gefunden, mit dem Unvermeidlichen umzugehen. Gerade die Familien-Kochrezepte sind ein Erbe, das Melissa sicher in Ehren halten wird. Ich habe mir beim Lesen auch vorgenommen zumindest die Kürbissuppe nach zu kochen. Gleichzeitig wird durch den Wechsel der Sicht in der Handlung (90er die schwerkranke Mutter; 2011 die aktuellen Probleme von Melissa und ihrem Vater) die Geschichte sehr lebendig. Was ich allerdings nicht verstanden habe: warum Melissa so lange mit dem Lesen des Buchs gewartet hat. Ich glaube, da hätte ich anders reagiert. Für dieses Buch gibt es von mir eine 100%ige Leseempfehlung!

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Berührend
von Monika Schulte aus Hagen am 17.01.2016

Eleanor ist an Brustkrebs erkrankt und sie weiß, dass sie sterben wird. Ihre achtjährige Tochter möchte sie jedoch nicht mit dem Tod konfrontieren. Sie möchte, dass sie eine unbeschwerte Kindheit hat. 17 Jahre nach dem Tod der Mutter bekommt Melissa durch einen Anwalt ein Buch überreicht. Ein Erinnerungsbuch, das... Eleanor ist an Brustkrebs erkrankt und sie weiß, dass sie sterben wird. Ihre achtjährige Tochter möchte sie jedoch nicht mit dem Tod konfrontieren. Sie möchte, dass sie eine unbeschwerte Kindheit hat. 17 Jahre nach dem Tod der Mutter bekommt Melissa durch einen Anwalt ein Buch überreicht. Ein Erinnerungsbuch, das ihre Mutter ihr gewidmet hat. Ein Buch voller Erinnerungen, gemeinsamer Erlebnisse, Gedanken und vielen Rezepten. Obwohl Melissa das Buch am liebsten in einem Stück lesen würde, lässt sie sich Zeit. Sie ist durcheinander. Erinerungen werden wach. Und dann hat sie auch noch den Heiratsantrag ihres geliebten Freundes abgelehnt, obwohl sie Sam doch innig liebt. Wird das Buch ihrer Mutter Melissa helfen, endlich zu sich selbst zu finden? „Für alle Tage, die noch kommen“ - ein sehr berührender Roman mit Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen. Die Autorin schreibt mit sehr viel Wärme. Trotz des traurigen Themas Krebs drückt sie nicht auf die Tränendrüse. Sehr einfühlsam setzt sie sich mit dem Thema auseinander. Sehr schön zu lesen, wie Melissa sich Dank des Buches ihrer Mutter wieder an Begebenheiten aus der Vergangenheit erinnert und sie so ihrer Mutter wieder nahe ist, obwohl diese schon so lange verstorben ist. Melissa lernt, dass es sich lohnt zu lieben und kann ihren wahren Gefühlen endlich freien Lauf lassen. „Für alle Tage, die noch kommen“ - ein sehr schöner, eher leiser Roman.

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Für all die Tage, die noch kommen
von miss.mesmerized am 04.01.2016

Wie kann man sich bei der Diagnose Krebs im Endstadium angemessen von seinem Kind verabschieden und dieses auf das Leben vorbereiten? Vermutlich gar nicht, aber Eleanor wollte ihrer 6-jährigen Melissa gerne etwas hinterlassen und so schreibt sie in den letzten Tagen, die ihr noch bleiben ein Tagebuch mit all... Wie kann man sich bei der Diagnose Krebs im Endstadium angemessen von seinem Kind verabschieden und dieses auf das Leben vorbereiten? Vermutlich gar nicht, aber Eleanor wollte ihrer 6-jährigen Melissa gerne etwas hinterlassen und so schreibt sie in den letzten Tagen, die ihr noch bleiben ein Tagebuch mit all den wichtigen Sachen, die sie ihrer Tochter mit auf den Weg geben möchte. 17 Jahre später erhält Melissa dieses, in einer Lebensphase, die auch ohne das Vermächtnis ihrer Mutter schon schwierig genug ist, denn gerade hat sie den Heiratsantrag ihres Freundes abgelehnt. Doch was sie jetzt erfährt, wirft sie völlig aus der Bahn. Ein sehr emotionsgeladener Roman, der versucht das schwierige Thema Krebs und den Verlust eines Elternteiles für die Kinder aber auch für den Partner zu verarbeiten. Teresa Driscoll gelingt dies auch in weiten Strecken ohne viel Kitsch und übermäßiges Getüdel. Glaubwürdig beschreibt sie, wie es Melissa bei der Entdeckung der Vergangenheit ihrer Mutter geht und welche schrecklichen Geheimnisse diese mit ins Grab genommen hat. Viele schöne Erinnerungen sind jedoch auch aufgelistet und es stellt sich die Frage, ob nicht auch ohne diese Erkrankung und den Tod ein solches Vermächtnis für die Kinder zu einer späteren Zeitpunkt Erinnerung und Trost spenden kann.

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Ein Buch voller Erinnerungen, Rezepte und ganz ganz viel Liebe
von MissRichardParker am 12.11.2015

Melissa war gerade mal 8 Jahre alt, als Ihre Mutter den Kampf gegen den Krebs verlor. Doch Melissas Mutter war es sehr wichtig, Ihrer Tochter von Ihrer Krankheit nichts zu sagen. Stattdessen hat Eleanor ein Buch für Ihre Tochter geschrieben. Ein Buch voller Erinnerungen, Fotos und Rezepten. Dieses Buch... Melissa war gerade mal 8 Jahre alt, als Ihre Mutter den Kampf gegen den Krebs verlor. Doch Melissas Mutter war es sehr wichtig, Ihrer Tochter von Ihrer Krankheit nichts zu sagen. Stattdessen hat Eleanor ein Buch für Ihre Tochter geschrieben. Ein Buch voller Erinnerungen, Fotos und Rezepten. Dieses Buch erhält Melissa an ihrem 25. Geburtstag und es wirft Sie völlig aus der Bahn. Langsam kommen Erinnerungen hoch die Melissa verdrängt oder vergessen hat. Erinnerungen an eine glückliche Zeit mit Ihrer Mutter. Und dank der vielen Fotos und Rezepte und den Geschichten dazu, kann Melissa endlich anfangen zu trauern... Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist ruhig, und dennoch nicht langweilig. Mir hat es sehr gut gefallen die Personen immer wie besser kennen zu lernen und ihre Geschichten und Ängste und Sorgen. Die Geschichte wird in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt, was mir immer gut gefällt. Manchmal konnte ich zwar das Verhalten von Melissa nicht ganz nachvollziehen und war leicht genervt von Ihr. Aber im Grossen und Ganzen ist es ein sehr schönes und lebensbejahendes Buch.

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Ein tief bewegender Roman
von Nici´s Buchecke am 19.10.2015

Dieses Cover ist einfach himmlisch und zog natürlich meinen Blick sofort auf sich. Aber auch der Klappentext, sowie die Leseprobe machten mich direkt neugierig auf das Buch. Hier wird wirklich ein schweres Thema aufgegriffen, was einen sehr bewegt. Jedoch stellte mich dieses Buch auf seine eigene Weise vor eine... Dieses Cover ist einfach himmlisch und zog natürlich meinen Blick sofort auf sich. Aber auch der Klappentext, sowie die Leseprobe machten mich direkt neugierig auf das Buch. Hier wird wirklich ein schweres Thema aufgegriffen, was einen sehr bewegt. Jedoch stellte mich dieses Buch auf seine eigene Weise vor eine Herausforderung. Nachdem ich ca. 100 Seiten gelesen hatte, stellte sich bei mir irgendwie eine Blockade ein. Das Thema bewegte mich sehr und die melancholische Stimmung schien mich regelrecht zu erdrücken. Leichter wurde es mir durch die Hauptprotagonistin Melissa auch nicht gerade gemacht. Irgendwie fand ich nicht den rechten Draht zu ihr und erst gegen Ende konnte ich mich ein wenig für sie erwärmen. Stellenweise war sie mir regelrecht unsympathisch und ich entwickelte eine leichte Abneigung gegen sie. Ihr Handeln und Denken waren für mich, trotz ihres schweren Schicksals, oft nur schwer nachzuvollziehen. Nach längerer Pause nahm ich das Buch wieder zur Hand und las es dann an einem Stück durch. Max, der Vater von Melissa, hingegen war für mich eine starke und sehr sympathische Persönlichkeit. Auch ihr Freund hatte sofort mein Mitgefühl. Manchmal muss man vielleicht mit einem Buch pausieren um die ganze Schönheit darin zu entdecken. Die Autorin hat eine sehr schöne Art diese bewegende Geschichte wider zu geben. Es wird aus Eleanors Sicht erzählt, was mir diese wirklich starke Frau sehr viel näher brachte. Aber es gibt auch einen Handlungsstrang in der Gegenwart. Einmal steht dabei Melissa im Fokus und einmal ihr Vater. So werden alle Charaktere und ihr Handeln wunderbar beleuchtet und ich fühlte mich dadurch mit ihnen stark verbunden. Es ist eine bewegende Geschichte mit überraschenden Wendungen, die man so nicht erwartet hätte. Selbst Melissa schaffte es am Ende mich für sich einzunehmen und mich zu überraschen. Ich bin froh diese zutiefst bewegende Geschichte gelesen zu haben.

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Warmherzig und sehr schön
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2015

Manchmal geht das Leben merkwürdige Wege. Vor kurzem konnte ich mich nicht für eines meiner ganz aktuellen Bücher entscheiden. Irgendwie verlockte mich keins so richtig zu diesem Zeitpunkt. Und so bin ich kurz vor Ladenschluss durch meine Abteilung gestreift. Ich wusste schon, dass es etwas aus dem Unterhaltungsgenre sein... Manchmal geht das Leben merkwürdige Wege. Vor kurzem konnte ich mich nicht für eines meiner ganz aktuellen Bücher entscheiden. Irgendwie verlockte mich keins so richtig zu diesem Zeitpunkt. Und so bin ich kurz vor Ladenschluss durch meine Abteilung gestreift. Ich wusste schon, dass es etwas aus dem Unterhaltungsgenre sein sollte. Und da entdeckte ich das Buch. Es sah ein wenig anders aus, weniger aufdringlich, weniger farbenfroh, eher zurückhaltend und schlicht, als die anderen Bücher auf dem Tisch. Und irgendwie ging es deshalb fast unter und hat sich auch noch nicht so verkauft, wie erhofft. Ich habe es dann in die Hand genommen und den Klappentext gelesen. Und dabei habe ich erkannt, dass es genau das Buch ist, was mich zu dem Zeitpunkt verlockt hat. Die Autorin Teresa Driscoll hat ursprünglich Journalismus studiert und hat für verschiedene Zeitungen gearbeitet bevor sie die langjährige Frontfrau für das BBC-Format „Spotlight“ wurde. „Für alle Tage, die noch kommen“ (im Original „Recipes for Melissa“) ist ihr erster Roman. Darin erzählt sie die Geschichte von Eleanor, Max, Melissa und Sam. 2011 hat die 25jährige Melissa einen überraschenden Termin bei einem Anwalt. Dort wird ihr ein Buch ausgehändigt, welches den Titel „Rezepte für Melissa“ trägt. Die Handschrift kennt Melissa gut, denn es ist die Handschrift ihrer vor 17 Jahren an Brustkrebs verstorbenen Mutter Eleanor. Damals als 8jähriges Mädchen wusste Melissa nicht, was vor sich ging. Und anscheinend wusste auch ihr Vater Max nichts von der Existenz des Buches. Und das Buch kommt gerade in einer für Melissa persönlich sehr schwierigen Zeit zu ihr. Ihr Lebensgefährte hat ihr vor Kurzem einen Heiratsantrag gemacht, und obwohl Melissa ihn liebt, hat sie diesen abgelehnt. Um den leichten Bruch in der Beziehung zu kitten, reisen die beiden gemeinsam nach Zypern. Und dort liest Melissa heimlich in dem Buch ihrer Mutter. Dieses Buch birgt ein Geheimnis in sich, von dem Melissa am Anfang noch nichts ahnt. Doch nach der Lektüre des Buches hat sich nicht nur Melissas Leben nachhaltig verändert. Teresa Dricoll erzählt die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln und Zeiten. Da ist zum einen die Gegenwart und damit die Geschichte von Melissa und Sam, sowie die Geschichte, was das überraschende Geschenk aus der Vergangenheit in Melissa bewirkt. Dann ist da natürlich die Geschichte von Eleanor. Aber es ist weniger die Geschichte der Krankheit Krebs, sondern wie sie und ihr Mann damit umgehen und wie sie versucht das Gespräch zwischen Mutter und Tochter/Frau zu Frau vorweg zu nehmen, da sie weiß, dass sie ihre Tochter nie als Frau erleben wird. Und dann ist da noch die Geschichte von Max in der Gegenwart. Max hat sich das erste Mal seit Eleanors Tod wieder verliebt. Allerdings weiß er nicht, wie er mit dieser Situation umgehen soll. Wie geht man damit um, wenn man erfährt, dass man Krebs im Endstadium hat und seine achtjährige Tochter nicht mehr aufwachsen sehen kann? Teresa Dricoll hat keinen Erfahrungsbericht geschrieben, sondern einen schönen warmherzigen Unterhaltungsroman, der aber trotzdem zum Nachdenken anregt. Mich hat dieses Buch sehr berührt. Es ist ein schöner Roman, der sehr deutlich aufzeigt, wie schwer es ist mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen. Vielfach werden Gefühle einfach vergraben. Aber dann kommt plötzlich ein Auslöser und alles ist wieder da und muss doch noch verarbeitet werden. Ich fand die Idee der Autorin und ihrer Hauptperson Eleanor sehr schön, so ein Erinnerungsalbum mit Bildern, Rezepten und Gedanken für ihre Tochter zu schreiben. Vielleicht ist das sogar grundsätzlich eine schöne Idee für Mütter als Geschenk für ihre Töchter. Und diese Rezepte, die Eleanor als wichtige Erinnerungen für ihre Tochter empfand, befinden sich natürlich auch in diesem Buch. Und sie hören sich ganz einfach und tatsächlich sehr lecker an. Einzig die Geschichte von Max hat für mich persönlich nicht in den Roman hineingepasst, bzw. sie war einfach nicht notwendig und hat mich ein wenig von der Haupthandlung abgelenkt. Ein schönes Buch für die Leserinnen, die das Buch „Morgen kommt ein neuer Himmel“ von Lori Nelson Spielman sehr geliebt haben.

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Viele gute Ideen
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 13.09.2015

Dem Buch „Für alle Tage, die noch kommen“ gebe ich vier Sterne. Am Anfang habe ich gedacht das ist auf jeden Fall ein 5-Sterne-Buch, leider hält es dann doch nicht 100 prozentig, was der wunderbare Anfang verspricht. Die Geschichte ist zwar wirklich wundervoll und emotional, eine Mutter, die sterben... Dem Buch „Für alle Tage, die noch kommen“ gebe ich vier Sterne. Am Anfang habe ich gedacht das ist auf jeden Fall ein 5-Sterne-Buch, leider hält es dann doch nicht 100 prozentig, was der wunderbare Anfang verspricht. Die Geschichte ist zwar wirklich wundervoll und emotional, eine Mutter, die sterben muss, aber ihrer Tochter zu ihrem 25. Geburtstag ein Buch mit Erinnerungen überlässt. Sehr schöne Story. Auch wie das dann mit der Hauptgeschichte verknüpft wird, gefällt mir gut: Das Melissa gerade selbst eine schwierige Phase durchmacht, aber dann - auch durch das Buch ihrer Mutter – zu sich selbst findet. Gut ist auch, dass die Geschichte aus so vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Die Erinnerungen auch noch von der Mutter. Hier gefällt mir nicht so gut, dass manchmal zu wenig getrennt wird und der Übergang fließend ist, manchmal jedoch über dem Kapitel steht, wer gerade erzählt. Hier hätte ich mir eine klarere Trennung gewünscht. Ich glaube, was am Ende stört, ist die Geheimnistuerei der Mutter, die durch die Autorin noch viel viel länger heraus gezögert wird. Und am Ende löst sich das sowieso in Rauch auf. Diese leider zu künstlich erzeugte Spannung hätte das Buch nicht gebraucht. Pluspunkte gibt es aber auf jeden Fall wieder für die vielen interessanten Rezepte. Davon will ich auf jeden Fall einige ausprobieren. Und es ist wirklich toll, wie die Kocherinnerungen damit verknüpft werden. Kann ich total verstehen, dass Melissa daraus einen Blog macht (gibt es den wirklich?). Auch der Schreibstil ist flüssig und nimmt sofort mit. Ein Buch, das man gerne weiter liest, weil es doch viel zu entdecken gibt. Und das Cover spricht an. Romantisch verspielt, genau passend zum Buch. Fazit: Super Idee, die am Ende leider nicht in allen, aber in vielen Punkten, gut umgesetzt wurde.

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Berührend
von My Books Paradise am 09.09.2015

Meine Meinung: Für alle Tage, die noch kommen wird abwechselt aus verschiedenen Sichten, auktorial erzählt. Am Anfang erfährt der Leser zunächst erst einmal ein bisschen mehr über Melissa. Auf den ersten Seiten geht es darum, wie die Protagonistin das Buch erhält, welches ihre Mutter für sie geschrieben hat. und wie... Meine Meinung: Für alle Tage, die noch kommen wird abwechselt aus verschiedenen Sichten, auktorial erzählt. Am Anfang erfährt der Leser zunächst erst einmal ein bisschen mehr über Melissa. Auf den ersten Seiten geht es darum, wie die Protagonistin das Buch erhält, welches ihre Mutter für sie geschrieben hat. und wie sie anfängt, es zu lesen. Im Grunde genommen sind dies an sich ziemlich emotionale Szenen, doch ich muss leider sagen, dass der "Funke" erst einfach nicht überspringen wollte. Es fiel mir schwer einen Draht zu Melissa aufzubauen, da sie mir zu unnahbar vorkam. Sie verschließt sich total. Nicht nur für ihre Familie und ihren Freund, sondern ebenfalls gegenüber des Lesers. Dieser Aspekt hat es mir sehr schwer gemacht, die Emotionen so richtig mitfühlen zu können, was ich gerade bei einer solchen Geschichte sehr schade finde. Zum Glück fängt die Protagonistin im Laufe des Buches an, sich immer mehr zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt, wenn man als Leser endlich ihre Mauer durchbrechen konnte, erwischen einen die Gefühle von ihr, aber auch von den anderen, völlig ungedämpft, mit voller Wucht. Ich war an einigen Stellen so gerührt, dass es mir schwer fiel, überhaupt weiter zu lesen. Die Stimmung, die mich beim Lesen irgendwann gepackt hatte, hat mich doch ziemlich bedrückt. »Jeden Tag, wenn ich dich ansehe, mein geliebtes Mädchen, macht mein Magen einen Freudenhüpfer. Und ich hoffe, du wirst eines Tages selbst erfahren, wovon ich schreibe. Denn ich verspreche dir, es wird plötzlich das sein, wofür du lebst...« Zitat aus: "Für alle Tage, die noch kommen" Nach den anfänglichen Schwierigkeiten fühlte ich mich jedoch richtig wohl mit und in dieser Geschichte. Teresa Driscoll schreibt mit einem sehr hohen Tempo und versteht sich darin, dem Leser jede einzelne Szene vor Augen führen zu können. Sehr oft hatte ich das Gefühl, Eleanor über die Schulter zu blicken, während sie neue Zeilen in das Buch schrieb. Sie war mir von Anfang an ziemlich nahe und ich konnte ihre Entscheidung, Melissa nichts von ihrer Erkrankung erzählen zu wollen, total nachvollziehen. Mit viel Fingerspitzengefühl erzählt uns die Autorin über die schwierige Zeit während Eleanors Erkrankung, blickt aber auch immer wieder auf die glücklichen Zeiten der Eheleute zurück. Diese Szenen geben dem Leser Luft zum Durchatmen und schafft so eine noch engere Bindung zu den einzelnen Figuren. Man erlebt, wie sie "vorher" waren und erlebt sozusagen live mit, wie es "danach" mit ihnen weiter geht. Wie sie sich entwickelten. Natürlich weiß man ganz genau, dass Eleanor ihre Krankheit nicht überleben wird, ansonsten hätte sie ja schließlich dieses Buch nicht geschrieben, doch als ich an dieser entscheidenden Szene angekommen bin, konnte ich trotzdem nicht mehr an mich halten. Ich habe echt ein paar (viele) Tränen vergießen müssen. Zusätzlich zu den Emotionen, die, wenn sie einmal da sind, nicht mehr verschwinden werden, hat es mir sehr gut gefallen, wie Teresa Driscoll immer wieder einen kleinen Cliffhanger eingebaut hat. Erzählt uns Melissa gerade die Geschehnisse, endet das Kapitel so gemein, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht, doch dann kommt auf einmal Max zu Wort und man muss sich gedulden, bis man seine Zeit erneut mit Melissa teilen kann. Das Gemeine daran ist: Auch bei Max´ Kapitelende geschieht so ein gemeines "Ende". Diese Art von Kapitelende schafft natürlich eine immense Neugier, so dass man als Leser einfach weiter lesen muss. Als absolut großartig habe ich eine Wendung empfunden, mit der ich so in keinster Weise gerechnet hätte. Ich habe dort eine regelrechte Schnappatmung entwickelt und konnte es echt nicht glauben... Zum Ende gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass ich absolut zufrieden damit gewesen bin. Ich mag es sehr, wie Teresa Driscoll Melissas Geschichte zu Ende gebracht hat. Sie hat mir damit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Fazit: Mit Für alle Tage, die noch kommen ist Teresa Driscoll ein wirklich schöner, emotionaler Roman gelungen, der mir überzeugen konnte. Mit viel Herz erzählt uns die Autorin, wie Melissa mit der Situation des "Buches" umgeht und zeigt außerdem, wie sie ihr Leben meistert. Ich habe alle Figuren total in mein Herz geschlossen und war an einigen Stellen zutiefst berührt. Die flotte Schreibweise und die stets dagewesene Spannung fesseln einen an die Geschichte, so dass man das Buch am Liebsten gar nicht weg legen möchte. Für mich ein absolut empfehlenswerter Roman.

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Nette Urlaubslektüre
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 11.09.2016

Ich fand das Buch nicht ganz so berührend, wie Andere hier schreiben. Ich hatte nach den ersten Seiten mehr erwartet. Aber die Idee der Mutter ist wunderschön.

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Von Liebe und Verlust
von Klara am 04.06.2016

"Für alle Tage, die noch kommen" (im Original Recipes for Melissa) ist der Debütroman der englischen Nachrichtensprecherin und Journalistin Teresa Driscoll. Melissa Dance erhält von dem Rechtsanwalt James Hall ein Buch ausgehändigt, das er seit vielen Jahren für seine Mandantin Eleanor Dance in Verwahrung hat. Nach dem Wunsch von... "Für alle Tage, die noch kommen" (im Original Recipes for Melissa) ist der Debütroman der englischen Nachrichtensprecherin und Journalistin Teresa Driscoll. Melissa Dance erhält von dem Rechtsanwalt James Hall ein Buch ausgehändigt, das er seit vielen Jahren für seine Mandantin Eleanor Dance in Verwahrung hat. Nach dem Wunsch von Eleanor soll es ihrer Tochter Melissa an ihrem 25. Geburtstag ausgehändigt werden. Zuvor soll sich der Anwalt vergewissern, dass es ihr und ihrem Vater gutgeht. Ihr lag damals sehr am Herzen, dass es ihrer Tochter Trost spendet, und gleichzeitig soll es ihr ein Ratgeber fürs Leben sein. Es enthält Rezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, Erinnerungen an die Zeit, die sie mit Melissa und ihrem Vater Max verbracht hat. Eleanor wollte nicht, dass Melissas Kindheit durch die Krebserkrankung belastet wird. Einen Abschied kann und wird es nicht geben. "Du bist acht Jahre alt - du schläfst in deinem Prinzessinnenschlafanzug im Nebenzimmer, ... Ich kann dir das einfach nicht antun." (S. 12) Deshalb hat sie beschlossen, dieses Buch zu schreiben. Melissa erhält an ihrem 25. Geburtstag auch einen Heiratsantrag von ihrem Freund Sam. Beide kennen sich seit Kindertagen und seitdem steht für ihn fest, dass er sein Leben mit Melissa verbringen möchte. Später will er Kinder haben. Melissa lehnt seinen Heiratsantrag ab, obwohl sie ihn von ganzem Herzen liebt. Ein gemeinsamer Urlaub auf Zypern steht bevor. Und da ist noch das Buch ihrer Mutter, von dessen Existenz sie weder Sam noch ihrem Vater etwas erzählt. Es versetzt Melissa in eine Art Schockzustand, denn den Tod ihrer Mutter hat sie bis heute nicht verarbeiten können; sie hat ihn verdrängt. Erinnerungen werden wach, alte Wunden brechen auf und bringen Melissa vollkommen durcheinander. "Für alle Tage, die noch kommen" spielt einmal im Jahr 1994, dem Jahr, wo Eleanor von ihrer Krebserkrankung erfährt, und in dem sie auch stirbt und zum anderen im Jahr 2011. Melissa ist Journalistin geworden, ihr Vater hat sich zum Dekan einer Fakultät hochgearbeitet. Über dem ganzen Roman liegt Traurigkeit. Der Leser begleitet Eleanor vom Ausbruch ihrer Krankheit bis zu ihrem Tod, erzählt von ihrer großen Liebe zu ihrer Tochter und ihrem Ehemann. Was Eleanor ihrer damals kleinen Tochter nicht sagen konnte, erfährt diese nun als Erwachsene. Melissa verschließt sich nicht nur gegenüber ihrem Vater. Sie ist auch nicht bereit Sam zu heiraten und eine Familie zu gründen. Was mir nicht gefallen hat, ist die Heimlichtuerei der gesamten Familie. Eleanor verschweigt vor ihrem Mann, dass sie ein Erinnerungsbuch für Melissa schreibt. Melissa erzählt ihrem Freund anfangs nichts von dem Buch, und auch ihren Vater weiht sie erst später ein. Zu lesen bekommt er das Buch nicht, weil noch etwas drinsteht, das er nie erfahren soll. Die Autorin hat vier unveröffentlichte, von den Verlagen abgelehnte Romane in der Schublade. "Für alle Tage, die noch kommen" stieß dagegen auf großes Interesse. Bei der Frankfurter Buchmesse versuchten mehrere deutsche Verlage, das Manuskript zu ersteigern. Teresa Driscoll hat hier ein Thema gewählt, über das sie bestens Bescheid weiß, weil sie selbst als junges Mädchen ihre Mutter verlor und die Erfahrung von Liebe und Trauer und ihre Überwindung machen musste. Der Roman wirkt zwar sehr authentisch, ist aber bewusst nicht autobiografisch. Bei der Lektüre der Rezepte kann der durch das Thema traurig gestimmte Leser zeitweise aufatmen. Am Ende steht die Hoffnung, dass das Leben auch nach einem großen Schmerz weitergeht. Manches an der Geschichte empfinde ich als widersprüchlich und kann es nicht so recht nachvollziehen. Ein teilweise berührender Roman, der mich jedoch nicht völlig überzeugt.

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Rezepte für das Leben von einer Toten
von melange aus Bonn am 28.12.2015

Zum Inhalt: An ihrem 25. Geburtstag erhält Melissa ein unerwartetes Geschenk: Ein Rezeptbuch mit Gedanken zum Leben, welches ihre Mutter Eleanor vor dem Krebstod verfasst hat. Durch das Lesen kommt sie nicht nur ihrer Mutter näher, sondern findet einen Weg, ihre gegenwärtige Verwirrtheit in Bezug auf ihre eigene Beziehung einzuordnen... Zum Inhalt: An ihrem 25. Geburtstag erhält Melissa ein unerwartetes Geschenk: Ein Rezeptbuch mit Gedanken zum Leben, welches ihre Mutter Eleanor vor dem Krebstod verfasst hat. Durch das Lesen kommt sie nicht nur ihrer Mutter näher, sondern findet einen Weg, ihre gegenwärtige Verwirrtheit in Bezug auf ihre eigene Beziehung einzuordnen und zu lösen. Mein Eindruck: Der Roman stellt gekonnt die Gefühle dar, die Eleanor beim Schreiben hatte und zeigt sehr gut ihre Beweggründe für den Umgang mit der Krankheit und das Verhalten gegenüber ihrem Mann Max und der Tochter Melissa. Aber auch deren Perspektive wird nicht vergessen, so dass die Geschichte immer zwischen den beiden Zeitebenen schwankt und jeweils eine Sicht der momentan agierenden Person spiegelt. So ergibt sich ein vollständiges Bild der Handlungen in der Vergangenheit und eines, dass die Gegenwart nicht nur beschreibt, sondern zu erklären versucht. Bei diesen Erklärungen bleibt jedoch manchmal ein leichtes Unverständnis zurück: So erschließt sich nicht unbedingt, warum sich Melissa ihrem wirklich langjährigen und ihr sehr ergebenen Lebensgefährten gegenüber abweisend verhält, als er sich verloben möchte. Und auch im Verhalten von Eleanor gibt es eine Komponente, die mir nicht schlüssig erscheint. Vorsicht Spoiler! Warum belastet sie nach so vielen Jahren das Verhältnis von Vater und Tochter mit der Möglichkeit, dass Melissa ein Kuckuckskind sein könnte? Grenzenlose Ehrlichkeit? Warum? Wofür? Und um welchen möglichen Preis? Spoilerende Das ist typisch amerikanisch, auch wenn die Autorin Britin ist: Immer eine Schippe Drama extra, obwohl das anstrengende Leben Melissas doch reichen sollte. Aber trotz aller kleinen Meckereien wurde ich gut unterhalten, konnte mitfühlen und wollte die Figuren in die Arme nehmen: Um zu trösten oder um sie zu schütteln. Fazit: Einfühlsame Geschichte mit einem manchmal zu starken Druck auf die Tränendrüse 3 Sterne

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Alle Tage
von Rebekka Tammen aus Hannover am 27.11.2015

Für alle Tage, die noch kommen" von Teresa Driscoll ist im Prinzip eine großartige Idee, wenn wirklich das stattgefunden hätte, was die Kurzzusammenfassung beschreibt! Ich dachte an ein reines Buch von einer Mutter, die an Brustkrebs stirbt, ohne das ihrer 8-jährigen Tochter zu erzählen. Die ihr die Welt erklärt,... Für alle Tage, die noch kommen" von Teresa Driscoll ist im Prinzip eine großartige Idee, wenn wirklich das stattgefunden hätte, was die Kurzzusammenfassung beschreibt! Ich dachte an ein reines Buch von einer Mutter, die an Brustkrebs stirbt, ohne das ihrer 8-jährigen Tochter zu erzählen. Die ihr die Welt erklärt, all das nachholt, was sie nicht konnte, ihre Wünsche für das Kind, aber auch Erklärungen, warum sie so gehandelt hat. Ich wollte Reaktionen der Tochter auf das geschriebene lesen, wollte wissen, wie sich ihr Leben verändert und las von Max, dem Vater von Melissa und seinen Problemen mit der Damenwelt, las von Melissa und Sam, deren Beziehung sich schwer gestaltet. Von einem neuen Job und der Frage, ob es das jetzt ist. Immer wieder springt das Buch mehr zwischen Max und Melissa, statt zwischen Eleanor und Melissa. Cover. Ich finde es wunderschön gelungen. Die Farben passen perfekt, die Schrift ist gut gewählt, es ist auffällig und doch zurückhaltend. Schreibstil: Ständiger Wechsel zwischen Eleanor, Max und Melissa. Das Buch lässt sich schnell lesen, nur fehlt mir ganz viel Emotion. Ich habe das Buch schnell durchgehabt, da ich immer hoffte, das zu lesen, was ich erwartet habe. Das Buch hat mir ein viel zu schnulziges Ende, alles ist plötzlich so unglaublich gut und alle gucken in eine traumhafte Zukunft.

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