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Fahr zur Hölle, Schatz!

Roman

(7)
Rette sich, wer kann!
Geh zum Teufel, denkt sich Svea, als ihr schusseliger Nachbar ihre Wohnung überflutet und sie gezwungen ist, wieder bei ihren Eltern einzuziehen. Zu allem Überfluss wird Svea auch noch von ihrem Freund verlassen – weil sie ihm zu langweilig ist. Hätte der mal geahnt, was für aufregende Zeiten Svea bevorstehen! Denn zu Hause erwarten sie Papa Klaas, der eine Geliebte hat, Mama Rieke mit reichlich Prosecco und Oma Lina auf Männerfang. Als Svea über ein altes Buch stolpert, naht Rettung. Denn plötzlich wird alles wahr, was sie sich wünscht – und das Chaos nimmt seinen Lauf ...
Rezension
"Kanitz präsentiert ein Feuerwerk skurriler Ideen mit viel Klamauk und einem Hauch Übersinnlichem." ekz Bibliotheksdienst
Portrait
Brigitte Kanitz, geboren 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten, interviewte Heideköniginnen, begleitete einen Schäfer mit seinen Heidschnucken über die lilarote Landschaft und trabte mit der berittenen Polizei durch den Naturschutzpark rund um Wilsede. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 18.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0005-5
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 185/118/27 mm
Gewicht 263
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Übersicht
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Wenn Wünsche in Erfüllung gehen...
von Büchersüchtig am 20.07.2015

INHALT: Zuerst setzt Sveas Vermieter Alexander König ihre Wohnung unter Wasser und dann findet sie im Antiquariat ihres eigenwilligen Vermieters ein altes, unvollendetes Buch, das einem persönliche Wünsche ermöglichen soll. Das lässt sich Svea, die wegen der Wohnungsrenovierung wieder bei ihrer schrecklich netten Familie wohnen muss und ihren Alltag interessanter... INHALT: Zuerst setzt Sveas Vermieter Alexander König ihre Wohnung unter Wasser und dann findet sie im Antiquariat ihres eigenwilligen Vermieters ein altes, unvollendetes Buch, das einem persönliche Wünsche ermöglichen soll. Das lässt sich Svea, die wegen der Wohnungsrenovierung wieder bei ihrer schrecklich netten Familie wohnen muss und ihren Alltag interessanter gestalten möchte, nicht dreimal sagen. Doch Wünschen will gelernt sein und damit nimmt das Unheil seinen Lauf... MEINE MEINUNG: Da ich alle Romane von Brigitte Kanitz begeistert verschlungen habe, wollte ich auch unbedingt ihren neuesten Roman "Fahr zur Hölle, Schatz!" lesen. Der Handlungsschauplatz wurde in eine Kleinstadt in Norddeutschland verlegt, doch das ist nicht weiter wichtig, denn hier stehen Sveas Wünsche und deren Folgen im Mittelpunkt. Nach dem Prolog beginnt die Story 3 Tage zuvor an einem Montag im September und umfasst mehrere Tage. Svea Amore ist 30 Jahre jung, stammt aus einer norddeutschen Kleinstadt und ist seit kurzem wieder Single. Während ihre Altersgenossen ein aufregendes Leben führen oder bereits sesshaft geworden sind, arbeitet die junge Frau als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in einer Kanzlei und wohnt in einer gemütlichen Wohnung über dem Antiquariat von Alexander König. Svea, die mit friesischen Aussehen (groß, blond und flachbrüstig) und einem italienischen Nachnamen "gesegnet" wurde, ist die Vernunft und Bodenständigkeit in Person, weshalb sie auch von ihrem Freund Martin verlassen wurde. Als ihr schusseliger Vermieter, der in der Wohnung über ihr wohnt, die Dusche abzustellen vergisst, ist Sveas wunderschöne Wohnung ruiniert und sie muss eine Zeitlang wieder bei ihrer Familie einziehen... Hauptperson Svea wurde als sympathische Protagonistin mit einigen Facetten, Ecken & Kanten gestaltet, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Sveas leicht durchgeknallte Familie besteht aus ihrer italienisch-stämmigen und mondänen Großmutter Lina, die wundervoll kocht und ständig einen neuen Mann in ihrem Leben sucht, aus ihrem fantasielosen Vater und Versicherungsmakler Klaas, der plötzlich mit einer jungen Frau gesichtet wird und ihrer Mutter Rieke, die die aktuelle Situation mit Prosecco begießt sowie ihren quirligen 15-jährigen Zwillingsbrüdern Sönke und Nils, die für jeden Unfug zu haben sind. Außerdem spielen noch Sveas exzentrischer Vermieter Alexander König, der einen guten Draht zu Sveas Familie hat, Sveas beste Freundin Maike und ihr Ex-Freund Dr. Martin Fischer, der sie wegen ihrer langweiligen Art verlassen hat und mit Svea zusammenarbeitet, eine nicht unerhebliche Rolle. Auch die mitwirkenden Nebencharaktere, die manchmal schrullig und eigenwillig anmuten, wurden reizvoll gestaltet und fügen sich gut in die Handlung ein. Die Romanidee von "Fahr zur Hölle, Schatz!", die einige übernatürliche Elemente enthält, finde ich interessant und die Umsetzung ist Brigitte Kanitz wunderbar gelungen. Denn wer würde sich nicht gern seine Herzenswünsche erfüllen? Genau das passiert Svea hier, als sie ein uraltes Buch findet, doch das Wünschen ist gar nicht so einfach, wie gedacht... Die vergnügliche Geschichte wurde mit viel Wortwitz, Situationskomik und allerlei Wirrungen, unterhaltsamen Turbulenzen und Stolpersteinen ausgestattet, weshalb man nur so durch die 320 Seiten fliegt. Neben vielen unterhaltsamen Passagen enthält "Fahr zur Hölle, Schatz!" auch ein paar klitzekleine Längen und allzu detaillierte Schilderungen, was allerdings dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Ich-Erzählerin Svea schildert die turbulenten Begebenheiten mit trockenem Humor und gewährt uns einen tiefen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlwelt. Dadurch fiebert, fühlt und leidet man schnell mit der liebenswerten Hauptperson mit. "Fahr zur Hölle, Schatz!" wird durch die flüssige, locker-leichte Schreibweise von Brigitte Kanitz, höchst unterhaltsame Wortgefechte und die humorvolle Sprache vervollständigt. Ich mag die Bücher der sympathischen Autorin sehr gern und freue mich auf viele weitere Romane. FAZIT: Brigitte Kanitz versteht es einfach, ihre Leser zu unterhalten und da bildet auch ihr neuester Roman "Fahr zur Hölle, Schatz!" keine Ausnahme. Wer gern skurrile & unterhaltsame Geschichten mit liebenswert-schrägen Charakteren und einem humorvollen Schreibstil liest, ist hier genau richtig und wird sich wunderbar unterhalten fühlen. Da ich mich mit "Fahr zur Hölle, Schatz!" köstlich amüsiert habe, erhält der Roman im Hinblick auf die klitzekleinen Mankos knappe 5 STERNE und eine Leseempfehlung.

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Eine wunderbare Sommerkomödie
von gaby2707 am 28.06.2015

Svea Amore hat sich in ihrer norddeutschen Heimatstadt ihren Traum erfüllt und sich in einem schmalen Fachwerkhaus in der Altstadt eine kleine schnuckelige Wohnung eingerichtet. Als ihr Vermieter Alexander König, dem sie gleichermaßen mit Widerwillen und Faszination gegenüber steht, sie über einen Wasserschaden informiert, kann sie sich noch nicht... Svea Amore hat sich in ihrer norddeutschen Heimatstadt ihren Traum erfüllt und sich in einem schmalen Fachwerkhaus in der Altstadt eine kleine schnuckelige Wohnung eingerichtet. Als ihr Vermieter Alexander König, dem sie gleichermaßen mit Widerwillen und Faszination gegenüber steht, sie über einen Wasserschaden informiert, kann sie sich noch nicht vorstellen, dass ihre Wohnung überflutet wurde. Also zieht sie erst mal wieder bei ihren Eltern ein. Als sie im Antiquariat von Herrn König ein altes Buch findet, dessen Inhalt sich Svea nicht entziehen kann, nimmt das Schicksal seinen Lauf... Dies war das erste Buch der Autorin Brigitte Kanitz, das ich mit einem Dauergrinsen im Gesicht gelesen. Dank ihres ganz besonderen Humors wird es bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Svea Amore erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Dabei lerne ich ihre Gedanken und ihre Sichtweise auf die Dinge des Lebens und sie daher sehr gut kennen. In manchen Dingen ist sie etwas eigenwillig, schusselig, aber auch nachdenklich und sensibel - letztendlich einfach nur liebenswert. Die ganze Familie ist, wie ich finde, leicht überzeichnet beschrieben, sehr gut vorstellbar und insgesamt einfach toll. Besonders die absolut rüstige Großmama Lina hat sich mit ihrer skurrilen und herzlichen Art tief in mein Herz geschmuggelt. Zuerst war ich etwas skeptisch, ob die Geschichte nicht ins "märchenhaft" abdriftet, aber die Autorin hat das Geschehen so gut im Hier und Jetzt platziert, dass es einfach nur eine Freude war, Svea auf einem magischen Stück ihres Weges zu begleiten. Ein wunderbares Buch, das mich für seine Lesezeit den Alltag hat vergessen und mich in Sveas Welt hat eintauchen lassen. Was wünscht man sich mehr!

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Was würde ich mir wünschen?
von Cornelia aus Mandelbachtal am 28.06.2015

Svea hat zur Zeit nicht gerade eine Glückssträhne, erst wird sie von ihrem Freund verlassen, dann setzt ihr unheimlicher Nachbar ihre Wohnung unter Wasser, so dass sie wieder in ihr Elternhaus ziehen muss. Neben Mama , Papa und dem Bruderduo, lebt dort auch die etwas andere Großmutter. Doch dann findet... Svea hat zur Zeit nicht gerade eine Glückssträhne, erst wird sie von ihrem Freund verlassen, dann setzt ihr unheimlicher Nachbar ihre Wohnung unter Wasser, so dass sie wieder in ihr Elternhaus ziehen muss. Neben Mama , Papa und dem Bruderduo, lebt dort auch die etwas andere Großmutter. Doch dann findet Svea ein geheimnisvolles Buch, doch kann ein Buch wirklich Wünsche wahrmachen?? Mein Leseeindruck Mit großem Vergnügen habe ich das Buch gelesen. Der Autorin ist es wieder einmal gelungen, einen herrlich humorvollen, etwas überdrehten Roman mit Personen zu schreiben, die man einfach mögen muss oder auch gar nicht leiden mag. Ich fand die Personen sehr bildlich beschrieben, man meint fast man wäre mit Svea befreundet. Besonders gut fand ich in diesem Buch die Rolle der herrlich verrückten Oma, mit Diagnose „bedarfgerechte Alzheimer“ Trotz der Situationskomik und den verrückten Ereignissen im Leben von Svea, ist der Roman jedoch nie albern, ganz im Gegenteil, er bringt den Leser auch ein bisschen zum Nachdenken. „Was würde ich mir wünschen, wenn ich Wünsche frei hätte und würde die Erfüllung mich auch wirklich glücklich machen?“ Wer noch eine leichte Sommerlektüre braucht, ist mit diesem Buch sehr gut beraten, aber auch bei Regenwetter wird man diese leichte Lektüre lieben. Aber ACHTUNG: Wenn man das Buch in der Öffentlichkeit liest, kann es sein, dass man Blicken voller Unverständnis erntet, weil man beim Lesen kichern muss!

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