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Engelskalt / Kommissar Munch Bd.1

Thriller. Deutsche Erstausgabe

(31)
Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...
Rezension
"Schaurig gut!" Jolie
Portrait
Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer/Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem hochgelobte Romane sowie Musikalben. Derzeit lebt und arbeitet Frode Sander Øien in Oslo.
Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. 2011 wurde Gabriele Haefs als Königlich Norwegische Ritterin des St.Olavs Ordens in der Norwegischen Botschaft in Berlin ausgezeichnet u.a. für ihre Übersetzungen, für die Vermittlung von norwegischen Büchern nach Deutschland sowie für das Knüpfen von Kontakten im Kulturbereich ganz allgemein.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 20.04.2015
Serie Kommissar Munch 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48225-2
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 209/141/45 mm
Gewicht 616
Originaltitel Det henger en engel alene i skogen
Verkaufsrang 3.720
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Highlight am Krimihimmel“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Ein kleines Mädchen wird an einem Baum erhängt engelsgleich gefunden. Um den Hals ein Schild mit den Worten: "Ich reise allein". Doch es soll nicht allein bleiben.
Das Ermittlerduo Holger Munch und seine junge Kollegin Mia Krüger sind mit dem Fall betraut.
Unglaublich spannend, starke Charaktere, ein sehr guter Schreibstil überzeugen
Ein kleines Mädchen wird an einem Baum erhängt engelsgleich gefunden. Um den Hals ein Schild mit den Worten: "Ich reise allein". Doch es soll nicht allein bleiben.
Das Ermittlerduo Holger Munch und seine junge Kollegin Mia Krüger sind mit dem Fall betraut.
Unglaublich spannend, starke Charaktere, ein sehr guter Schreibstil überzeugen und machen Lust auf mehr von Munch und Krüger.

„Super spannend!!“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein guter norwegischer Thriller, der Spannung bietet und angenehm zu lesen ist. Lesen lohnt sich!

Ein guter norwegischer Thriller, der Spannung bietet und angenehm zu lesen ist. Lesen lohnt sich!

„Schaurig gut!“

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Bei diesem Thriller gibt es viele Wendungen und falsche Fährten! Die Protagonisten Holger Munch und Mia Krüger haben mir sehr gut gefallen! Beide haben ihre Ecken und Kanten. Kein Charakter war 08/15 sondern sehr sympathisch! Ein sehr gelungenes Thriller-Debüt. Ich hoffe, dass Munch und Krüger wieder gemeinsam ermitteln! Wer "Engelsskalt" Bei diesem Thriller gibt es viele Wendungen und falsche Fährten! Die Protagonisten Holger Munch und Mia Krüger haben mir sehr gut gefallen! Beide haben ihre Ecken und Kanten. Kein Charakter war 08/15 sondern sehr sympathisch! Ein sehr gelungenes Thriller-Debüt. Ich hoffe, dass Munch und Krüger wieder gemeinsam ermitteln! Wer "Engelsskalt" nicht liest, hat was verpasst...

„Das Grauen kennt keine Grenzen! “

Melanie Hilbert, Thalia-Buchhandlung Villach

Ein Fußgänger wird überrascht, als er auf seinem Weg plötzlich ein totes Mädchen im Alter von 6 Jahren auf dem Baum hängen sieht. Auf der Tafel, die es um den Hals trägt, die Aufschrift "Ich reise allein"
Scheinbar der einzige Tipp, den der Mörder hinterlassen hatte.

Munch, der durch einen früheren Fall seine Stelle verloren hat,
Ein Fußgänger wird überrascht, als er auf seinem Weg plötzlich ein totes Mädchen im Alter von 6 Jahren auf dem Baum hängen sieht. Auf der Tafel, die es um den Hals trägt, die Aufschrift "Ich reise allein"
Scheinbar der einzige Tipp, den der Mörder hinterlassen hatte.

Munch, der durch einen früheren Fall seine Stelle verloren hat, wird nun wieder zurückgeordert um diesen Fall mit seinem altbekannten Team zu lösen. Nicht nur er kommt zurück, sondern er will auch seine Kollegin Mia wieder dabei haben, die sich auf einer Insel zurückgezogen hat und eigentlich nichts mehr mit dem Leben zu tun haben will. Der Fall gewinnt dennoch an Aufmerksamkeit für alle Beteiligten und das kleine Mädchen bleibt leider kein Einzelfall.

Spannend und erschreckend genau schildert der Autor die Opfer aber auch die Kollegen der Mordkommission. Jeder hat seine Rolle, zu jedem im Team bekommt man einen Bezug und zu machen sehr viel Symphatie. Dieser Thriller ist devinitiv nichts für schwache Nerven. Nicht nur die Erzählweise ist spannend, sondern auch wie man von Kapitel zu Kapitel immer in andere Personen versetzt wird. Aus welcher Perspektive ließt man nun? Eines Opfers? Des Mörders? Einer Person die mit allem dem vielleicht gar nichts zu tun hat? Es bleibt spannend!

Immer wieder kehren neue Fragen auf und machen das Buch spannend bis zur letzten Seite!

„super spannend!!!“

Brigitte Paulczynski, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Warum werden kleine 5-jährige Mädchen, die auf ihren Schulanfang warten, in Puppenkleider gesteckt und auf Bäumen erhängt?
Kommissar Holger Munch und Mia Krüger sind mit ihrem tollen Ermittlerteam jedoch immer einen Schritt hinter
dem Täter.
Engelskalt ist ein rasanter intelligenter Thriller, der auf Fortsetzung hofft.
Warum werden kleine 5-jährige Mädchen, die auf ihren Schulanfang warten, in Puppenkleider gesteckt und auf Bäumen erhängt?
Kommissar Holger Munch und Mia Krüger sind mit ihrem tollen Ermittlerteam jedoch immer einen Schritt hinter
dem Täter.
Engelskalt ist ein rasanter intelligenter Thriller, der auf Fortsetzung hofft.

„Spannung pur!!!“

Regina Götzendorfer, Thalia-Buchhandlung Plus City

Dieses Buch besitzt einen Sog, das den Leser kaum atmen lässt! Der Fall ist grausam, die Ermittler sind erschöpft, der Serienmörder ist intelligent und erlaubt keine Fehler! Endlich wieder mal ein Thriller, der Neues zu bieten hat, unbedingt lesen!! Dieses Buch besitzt einen Sog, das den Leser kaum atmen lässt! Der Fall ist grausam, die Ermittler sind erschöpft, der Serienmörder ist intelligent und erlaubt keine Fehler! Endlich wieder mal ein Thriller, der Neues zu bieten hat, unbedingt lesen!!

„intelligent und sehr spannend“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Holger Munch und Mia Krüger werden zu einem Tatort gerufen. Ein Spaziergänger hat die Leiche eines Kindes gefunden. Schlimm genug, wurde der Körper des kleinen Mädchens auch noch wie in einem Theaterstück drapiert. Sie wurde an einem Springseil in einen Baum gehängt, die Schultasche noch auf ihrem Rücken, mit einem Schild um den Hals Holger Munch und Mia Krüger werden zu einem Tatort gerufen. Ein Spaziergänger hat die Leiche eines Kindes gefunden. Schlimm genug, wurde der Körper des kleinen Mädchens auch noch wie in einem Theaterstück drapiert. Sie wurde an einem Springseil in einen Baum gehängt, die Schultasche noch auf ihrem Rücken, mit einem Schild um den Hals -" Ich reise allein". Die ersten Untersuchungen gestalten sich zäh und schwierig. Die Ermittler selbst haben mit erheblichen, eigenen Problemen zu kämpfen. Mia Krüger ist seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester schwer depressiv und eigentlich beurlaubt. Sie versucht ihren Schmerz zu betäuben. Mit zuvielen Medikamenten und zuviel Alkohol. Sie ist auf dem direkten Weg, sich selbst aus dem Leben zu befördern. Holger Munch möchte und kann nicht auf Pia Krüger verzichten. In seinen Augen ist sie die fähigste aller Ermittlerinnen und er fordert sie für sein Team an.
"Engelskalt" von Samuel Bjork ist ein intelligenter, sehr spannender Thriller. Fortsetzung erwünscht.

„Neue Ermittlerq“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Es passieren schreckliche Kindermorde und der Ermittler Holger Munch steht unter großen Druck den Mörder zu finden. Er holt sich Hilfe von seiner Kollegin Mia, die zwangsbeurlaubt wurde. Gemeinsam beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein Thriller der mitreißt, fesselt und erschüttert. Bin gespannt auf weiter Fälle von Mia und Holger. Es passieren schreckliche Kindermorde und der Ermittler Holger Munch steht unter großen Druck den Mörder zu finden. Er holt sich Hilfe von seiner Kollegin Mia, die zwangsbeurlaubt wurde. Gemeinsam beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein Thriller der mitreißt, fesselt und erschüttert. Bin gespannt auf weiter Fälle von Mia und Holger.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
21
3
5
2
0

Gänsehaut pur!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2015

Spannender Krimi der sich nicht nur um die Frage WER sondern eher WARUM dreht. Warum hängen Mädchen engelsgleich vom Baum hinab mit dem Schild "Ich reise alleine" um den Hals. Warum lässt Kommissarin Mia Krüger der Fall keine Ruhe? Warum ist die Kirche involviert? Warum wird der Fall auf... Spannender Krimi der sich nicht nur um die Frage WER sondern eher WARUM dreht. Warum hängen Mädchen engelsgleich vom Baum hinab mit dem Schild "Ich reise alleine" um den Hals. Warum lässt Kommissarin Mia Krüger der Fall keine Ruhe? Warum ist die Kirche involviert? Warum wird der Fall auf einmal so persönlich? In spannender und fesselnder Art nimmt Samuel Björk den Leser auf eine Reise durch die verschiedensten Gedanken. Durch Einblicke in die Gedankengänge der Mittäter, wird der Krimi nur noch realer und das Böse atmet dem Leser regelrecht in den Nacken.

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Spannender Thriller
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 10.11.2015

Ein 6-jähriges Mädchen wird im Wald tot aufgefunden. Aufgehängt an einem Springseil, mit einem Schulranzen auf dem Rücken. Es ist ein grausiger Fund und die Polizei rotiert. Holger Munch, der leitende Ermittler, macht sich auf den Weg auf eine Insel, wo er Mia Krüger dazu überreden will, bei den Ermittlungen... Ein 6-jähriges Mädchen wird im Wald tot aufgefunden. Aufgehängt an einem Springseil, mit einem Schulranzen auf dem Rücken. Es ist ein grausiger Fund und die Polizei rotiert. Holger Munch, der leitende Ermittler, macht sich auf den Weg auf eine Insel, wo er Mia Krüger dazu überreden will, bei den Ermittlungen dabeizusein. Mia hatte sich nach einem Vorfall während eines Einsatzes von der Polizeiarbeit zurückgezogen und hatte vor, sich umzubringen. Sie ist ein körperliches Wrack, sieht sich aber die Fotos an, die ihr Holger zeigt. Mia, die mehr sieht als andere, stellt anhand eines kleinen Zeichens fest, dass es noch weitere tote Kinder geben wird. Sie lässt Holger ziehen, ohne ihn bei seinen Ermittlungen helfen zu wollen. Als ihr später noch etwas zu dem Mädchen einfällt, verschiebt sie ihren geplanten Selbstmord und steigt doch bei den Ermittlungen mit ein. Bald gibt es ein weiteres totes Kind, ebenfalls wieder 6 Jahre alt und mit Schulranzen ausgestattet. Aber das ist noch nicht das Ende und die Polizisten ermitteln in alle Richtungen. Das erstaunliche ist, dass die Mädchen gewaschen und schön zurecht gemacht wurden. Sie haben Puppenkleider in ihrer Größe an und sind ansonsten unversehrt. Welcher Irre macht so etwas? ... Das war mal ein Thriller, der vor Spannung nur so strotzte. Aus dem anfänglichen einen toten Mädchen werden mehr. Die Polizei ermittelt bis zur Erschöpfung. Holger Munch, der leitende Ermittler, ein Kettenraucher wie er im Buche steht, ist geschieden und hat noch immer mit der Trennung zu tun. Zu seiner Tochter hat er ein gespanntes Verhältnis, aber seine Enkeltochter Marion liebt er abgöttisch. Marion befindet sich im gleichen Alter wie die toten Mädchen, so dass ihm diese Fälle besonders zu Herzen gehen. Holger hatte früher schon mit Mia Krüger zusammengearbeitet und schätzt ihre Herangehensweise an die einzelnen Fälle. So versucht er natürlich, sie zur Zusammenarbeit zu überzeugen. Als sie letztendlich einwilligt, sieht er eine große Stütze in ihr. Der Autor bringt anfänglich viele neue Protagonisten ins Spiel, die später nicht mehr auftauchen. Dabei handelt es sich um die Umstände, wie die Mädchen verschwinden. Es gelingt ihm mühelos, den Leser absolut in die Irre zu führen. Viele Ansätze, wer der Mörder / die Mörderin sein könnte, werden aufgezeigt, auf die ich mich als Leser jedesmal gestürzt hatte. Aber es findet ein Katz- und Mausspiel des Täters statt, das nicht nur die Polizei in Atem hält, sondern auch den Leser. Dem Autor gelingt es mühelos, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, ihn festzuhalten und den Atem anhalten zu lassen. Morde an Kindern sind immer schlimm, schon allein der Gedanke kann einen das Blut in den Adern gefrieren lassen. In diesem Buch gibt es mehr als ein totes Kind und das macht betroffen. Mia Krüger stellt Vermutungen an, dass diese Fälle im Zusammenhang stehen mit einem vor 6 Jahren entführten Säugling, der nie gefunden wurde. Die Zusammenhänge sind letztendlich so bizarr, dass ich im Leben nicht auf den Täter gekommen wäre. Bis zu dieser Erkenntnis musste ich viele Erzählebenen überwinden und einzelne private Verstrickungen miterleben, die im Nachhinein stimmig sind. Das Ganze ist am Ende rund, wobei ich das ein oder andere Mal gegrübelt habe, wo es denn hinführen würde. Das gesamte Ermittlerteam, allen voran Holger und Mia, sind effektiv bei der Arbeit und zeigen, was sie können. Sie gehen an ihre Grenzen, was sie ausgesprochen sympathisch macht. Die Spannung, die Samuel Bjørk gleich zu Beginn einsetzt, steigert sich stetig und zieht am Schluss noch einmal richtig an. Man ist nun nicht mehr in der Lage, das Buch wegzulegen, man muss es auslesen und wissen, wer der Täter ist und was die Gründe seiner Morde waren. Mich hat das Buch völlig überzeugt und ich empfehle es sehr gern weiter.

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!!!KLASSE!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 20.10.2015

Ich bin zwar mit dem Buch noch nicht ganz fertig, fehlt aber nicht mehr viel, und bin voll begeistert. Die besten Krimis/ Thriller kommen halt aus Skandinavien, was dieses Buch mal wieder beweist. Ich war am Anfang etwas irritiert, da es immer wieder aus anderen Blickwinkel erzählt wurde, aber man... Ich bin zwar mit dem Buch noch nicht ganz fertig, fehlt aber nicht mehr viel, und bin voll begeistert. Die besten Krimis/ Thriller kommen halt aus Skandinavien, was dieses Buch mal wieder beweist. Ich war am Anfang etwas irritiert, da es immer wieder aus anderen Blickwinkel erzählt wurde, aber man findet sich relativ schnell zurecht und versteht auch die Zusammenhänge. Einfach klasse, empfehle es meinen Freunden und der Familie weiter

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Wahnsinn
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 07.09.2015

Wer Thriller und Krimis mag, ist hier richtig. Zwei tolle Hauptfiguren (Munch und Krüger), mit eigenen, traurigen, familiären Problemen, finden sich wieder und wollen die Morde aufklären. Ein tolles Team steht an Ihrer Seite, hält zusammen. Spannend werden verschiedene Handlungsorte einbezogen. Man fiebert mit und dann...... leider die falsche Spur.... Wer Thriller und Krimis mag, ist hier richtig. Zwei tolle Hauptfiguren (Munch und Krüger), mit eigenen, traurigen, familiären Problemen, finden sich wieder und wollen die Morde aufklären. Ein tolles Team steht an Ihrer Seite, hält zusammen. Spannend werden verschiedene Handlungsorte einbezogen. Man fiebert mit und dann...... leider die falsche Spur. Die Aufklärung ist verblüffend, spannend bis zum Schluß. Man möchte nicht aufhören mit lesen. Ein MUSS für Leseratten, die schon Stieg Larsson, Jusse Adler-Olsen, Jo Nesbo....verschlungen haben. Es folgt hoffentlich noch mehr mit diesen zwei so menschlichen Polizisten.

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Supergut!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Anthering am 08.08.2015

War von Anfang bis zum Ende begeistert, spannend undurchschaubar, brilliant. Munch und Krüger sind von Anfang sympatisch, ich wünsche mir sehr noch mehr von den beiden zu lesen. Konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen!!!

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Ein klasse Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 28.07.2015

Samuel Bjork's Buch "Engelskalt" ist ein richtig fesselndes und spannendes Buch! Sowie ich anfing das Buch zu lesen konnte ich es gar nicht mehr auf Seite legen! Obwohl die Geschichte aus der Perspektive von vielen unterschiedlichen Charakteren erzählt wird, verliert der Leser nie den Überblick und versucht stets den gemeinsamen... Samuel Bjork's Buch "Engelskalt" ist ein richtig fesselndes und spannendes Buch! Sowie ich anfing das Buch zu lesen konnte ich es gar nicht mehr auf Seite legen! Obwohl die Geschichte aus der Perspektive von vielen unterschiedlichen Charakteren erzählt wird, verliert der Leser nie den Überblick und versucht stets den gemeinsamen Nenner aller Schicksale zu finden, um so schon vor dem Ende den Mörder entlarven zu können. Doch der Leser wir von Samuel Bjork andauernd auf eine falsche Fährte gebracht, so dass das Ende trotz all der vorangegangenen Informationen spannend und unerwartet bleibt. -Absolut empfehlenswert!-

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Hochspannung aus Norwegen
von Christina Fischer aus Bremen am 09.07.2015

Engelskalt ist das Thrillerdebut des norwegischen Autors Samuel Bjørk. In den norwegischen Wäldern wird ein Mädchen tot an einem Baum hängend gefunden. Es hat ein Schild um den Hals, auf dem "Ich reise alleine" steht.Der Kommissar Holger Munch wird mit dem Fall betraut. Er möchte sich Hilfe von seiner... Engelskalt ist das Thrillerdebut des norwegischen Autors Samuel Bjørk. In den norwegischen Wäldern wird ein Mädchen tot an einem Baum hängend gefunden. Es hat ein Schild um den Hals, auf dem "Ich reise alleine" steht.Der Kommissar Holger Munch wird mit dem Fall betraut. Er möchte sich Hilfe von seiner Kollegin Mia Krüger holen. Diese befindet sich jedoch auf einer einsamen Insel mit der Absicht, sich umzubringen. Holger Munch schafft es jedoch, sie für diesen Fall zu gewinnen. Mia hat ein Auge fürs Detail. Sie sieht Sachen und erkennt Zusammenhänge, die den Kollegen nicht auffallen. Das macht sie zu einer Ausnahmepolizistin. Diese Überlegenheit wird dem Leser auch glaubhaft weitervermittelt. Obwohl sehr viele Personen in diesem Thriller vorkommen, und bis zuletzt immer wieder neue Personen erwähnt werden, kommt man trotzdem ganz gut klar mit der Masse an Charakteren. Hat man am Anfang noch lauter Einzelstränge, fügen diese sich zum Ende hin in plausible Zusammenhänge ein. Das Buch hat 544 Seiten, jedoch ist keine Seite überflüssiger Ballast. Von Beginn an wird Spannung erzeugt und man kann das Buch schlecht aus der Hand legen. Man ist nicht nur von der Story ansich gefesselt, auch die Geschichte um die Ermittler ist fesselnd erzählt. Ich hoffe es ist angedacht, dass noch weitere Fälle mit Mia und Holger auf den Markt kommen. Über den Autor (Quelle: randomhouse): Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. Sein erster Thriller, „Engelskalt“, wurde ein Bestseller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo.

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Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 24.06.2015

Anfangs war ich sekptisch, da ständig neue charaktere vorgestellt wurden und man verzweifelt miteinander verknüpfen wollte wo die zusammenhänge liegen, aber dann je mehr man gelesen hat desto fesselnder wars. Der autor führt den leser ständig auf den falschen weg und man glaubt scho garnimmer dran doch dann wirds... Anfangs war ich sekptisch, da ständig neue charaktere vorgestellt wurden und man verzweifelt miteinander verknüpfen wollte wo die zusammenhänge liegen, aber dann je mehr man gelesen hat desto fesselnder wars. Der autor führt den leser ständig auf den falschen weg und man glaubt scho garnimmer dran doch dann wirds sooo spannend dass es unmöglich ist das buch wegzulegen. Für mich ein absolut gelungener thriller und wenns 10 sterne zu vergeben gäbe würde er 10 von mir bekommen :)

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Engelskalt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.06.2015

Ein absolut spannendes Debüt. Für alle, die psychologische Krimis mögen. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall. Sehr empfehlenswert!

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Spannender und fesselnder Thriller aus Norwegen
von janaka aus Rendsburg am 08.06.2015

Diesen grausamen Anblick wird ein Spaziergänger nicht so schnell vergessen, auf seiner morgendlicher Runde mit seinem Hund entdecken die beiden ein kleines Mädchen, aufgehängt an einem Baum mit einem Schild "Ich reise allein" um den Hals. Kommissar Holger Munch benötigt hierzu die Ermittlerin Mia Krüger, die aber gerade mit ihren... Diesen grausamen Anblick wird ein Spaziergänger nicht so schnell vergessen, auf seiner morgendlicher Runde mit seinem Hund entdecken die beiden ein kleines Mädchen, aufgehängt an einem Baum mit einem Schild "Ich reise allein" um den Hals. Kommissar Holger Munch benötigt hierzu die Ermittlerin Mia Krüger, die aber gerade mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Mia entdeckt auf den Tatortfotos ein Detail, dass sie zur Rückkehr bringt. Gleich mit den ersten Worten hat mich "Engelskalt" von Samuel Bjørk in den Bann gezogen. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Der Schreibstil ist spannend und flüssig, auch wenn er auf den ersten Blick ruhig und unaufgeregt ist. Das Geschriebene geht mir unter die Haut, die düstere und unheimliche Stimmung kommt bei mir so gut an, dass ich trotz Sonnenschein teilweise Gänsehaut habe. Die Mischung von sehr kurzen, prägnanten Sätzen und dann den längeren, verschachtelten ist gut gelungen. Und die kurzen Kapitel animieren mich, immer weiter lesen zu wollen. Die verschiedenen Handlungsstränge führen den Leser immer wieder auf falsche Fährten, was die Spannung steigert. Zum Ende hin werden alle losen Enden gekonnt zusammengeführt, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe des Buches und der Leser spürt Sympathien und Antipathien. Holger Munch und der Nerd Gabriel sind zwei Figuren, die ich sehr mag und in denen ich mich gut reinversetzen kann. Bei Mia bin ich zwiespältig, ihr Alkoholkonsum ist sehr abschreckend, aber ihre Denkweise ist einfach brillant. Ich würde mich freuen, das gesamte Team in einem weiteren Fall begleiten zu dürfen. Das Cover vermittelt einen düsteren und geheimnisvollen Eindruck, was mir für einen Thriller besonders gut gefällt. Außerdem mag ich es, wenn man Cover fühlen kann, wie z.B. hier den "gestickten" Titel. Echt coole Idee!!! Fazit: Ein gelungenes Debüt, ich möchte mehr von diesem Schriftsteller lesen!

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Ich reise allein
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 15.05.2015

Es gab eine Sache, die mir fast von Anfang an klar war. Ich wusste, dass etwas ganz Bestimmtes früher oder später passieren würde - und als es dann tatsächlich passierte, wollte ich mich schon darüber ärgern, dass der Autor es mir so einfach machte... Tja. Reingefallen, nach allen Regeln... Es gab eine Sache, die mir fast von Anfang an klar war. Ich wusste, dass etwas ganz Bestimmtes früher oder später passieren würde - und als es dann tatsächlich passierte, wollte ich mich schon darüber ärgern, dass der Autor es mir so einfach machte... Tja. Reingefallen, nach allen Regeln der Kunst! Bis ganz zum Schluss hat mich Samuel Bjørk immer wieder auf falsche Fährten geführt, und ich wäre nie, nie, niemals darauf gekommen, wie die ganzen Hinweise und widersprüchlichen Informationen zusammenpassen. Deswegen blieb das Buch für mich auch bis zum letzten Kapitel spannend und konnte mich immer wieder überraschen. Aber vor allem lebte es für mich von seinen Charakteren, lebte und atmete sozusagen durch sie. Da haben wir den Kommissar der Mordkommission, Holger Munk, der sich selber als dicken, sympathischen Nerd beschreibt, der klassische Musik, Mathematik und Schach liebt und grundsätzlich keinen Alkohol anrührt. Er hat eine gebrechliche Mutter im Pflegeheim, die auf ihre alten Tage noch religiös wird, eine zornige Tochter, die ihm die Scheidung ihrer Eltern nie verziehen hat (obwohl die Mutter ihn betrogen hat und nicht umgekehrt), und eine kleine Enkelin, die er sehr liebt und nach Strich und Faden verwöhnt. Ihm zur Seite steht Mia Krüger, das kriminologische Wunderkind, der Superstar der Mordermittlung. Sie weiß ganz intuitiv, wie die Dinge zusammenhängen, wie die Menschen ticken. Sie sieht die Querverbindungen, die andere nicht erkennen. Aber sie ist auch psychisch krank und selbstmordgefährdet, trinkt zu viel und nimmt wahllos Tabletten. Seit einer persönlichen Tragödie fühlt sie sich schuldig dafür, dass sie noch lebt. Eigentlich hatte sie nicht vor, jemals wieder zu ermitteln, aber der Fall spricht zu ihr und sie kann sich ihrer Verantwortung nicht entziehen... Ich fand die Freundschaft zwischen Mia und Holger unglaublich rührend. Die beiden sind in vielen Dingen so unterschiedlich, wie man nur sein kann, aber auf einer ganz elementaren Ebene verstehen sie sich einfach und bedeuten sich sehr viel. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen; sie sind alle sehr lebendig. Keiner ist wie der andere, jeder hat seine komplexe Hintergrundgeschichte, und doch sind sie alle miteinander irgendwie vernetzt und verwoben. Der Autor lässt auch die Menschen am Rand des Geschehens immer mal wieder ins Rampenlicht treten und mit sorgfältig ausgewählten Details zum Leben erwachen. Nötig für die Geschichte? Vielleicht nicht. Aber dadurch wirkte sie für mich wie direkt aus dem Leben gegriffen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er liest sich unterhaltsam und flüssig, hat dabei aber etwas ganz Außergewöhnliches, denn dem Autor gelingt eine interessante Mischung: die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, und dennoch bleibt der Schreibstil ganz nah dran an den Gedanken der jeweiligen Charaktere, unverfälscht und authentisch. Da wiederholt sich schon mal etwas oder wirkt unbeholfen formuliert, denn ein Mensch denkt nun mal nicht immer druckreif. Aber das wirkte auf mich echt und lebensnah, und es gab den verschiedenen Charakteren ihre ureigene Stimme. Wenn wir Mia folgen, dann wird der Schreibstil oft abgehackt, abstrus, chaotisch - denn so funktioniert ihre Gabe: sie lässt sich mitreißen vom Strom ihrer Gedanken und wartet ab, wohin er sie trägt. "Sie war jetzt weit weg. Tief drinnen. Die Stadt gab es nicht. Das Justisen gab es nicht. Den Tisch gab es nicht. Das Bier gab es nicht. Springseil, ja. Schultaschen, ja. Puppenkleider, ja. Narkose, ja. Schweineblut, nein, unecht. Bye, bye, birdie, nein, nicht wichtig. Who's there?" Fazit: "Engelskalt" ist zwar nicht der erste Roman des Autors, aber der erste Thriller, und meiner Meinung nach ein mehr als gelungenes Debüt. Samuel Bjørk erweckt seine Charaktere mit einem ungewöhnlichen Schreibstil zum Leben und lässt sie durch eine komplexe Geschichte wandern, die für mich bis zum Schluss spannend und überraschend blieb.

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Engelskalt
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2015

In Norwegen werden mehrere Mädchen erhängt aufgefunden. Kommissar Munch und seine Kollegin Mia Krüger haben alle Hände voll zu tun, denn der Täter scheint hochintelligent und ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Ein spannender und abwechslungsreicher Thriller, der durch die verschiedenen Erzählstränge und die persönlichen Schicksale der beteiligten... In Norwegen werden mehrere Mädchen erhängt aufgefunden. Kommissar Munch und seine Kollegin Mia Krüger haben alle Hände voll zu tun, denn der Täter scheint hochintelligent und ist den Ermittlern immer einen Schritt voraus. Ein spannender und abwechslungsreicher Thriller, der durch die verschiedenen Erzählstränge und die persönlichen Schicksale der beteiligten auch realistisch und greifbar wird.

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" Engelskalt " Spannung pur
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 01.05.2015

Meine Rezension zum Buch "Engelskalt" 2006 wird ein neugeborenes Mädchen aus einem Krankenhaus entführt. Ein vermutlich geglaubter Täter ist schnell gefunden, der Fall wurde nach dem Selbstmord des Täters zu den Akten gelegt. 6 Jahre später wird Norwegen von einer schrecklichen Mordserie erschüttert . Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein... Meine Rezension zum Buch "Engelskalt" 2006 wird ein neugeborenes Mädchen aus einem Krankenhaus entführt. Ein vermutlich geglaubter Täter ist schnell gefunden, der Fall wurde nach dem Selbstmord des Täters zu den Akten gelegt. 6 Jahre später wird Norwegen von einer schrecklichen Mordserie erschüttert . Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum hängt und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Weitere Mädchen verschwinden und werden kurze Zeit später ermordet aufgefunden. Mit Schulsachen und mit Puppenkleidern angezogen. Die Polizei steht unter massiven Druck. Die Spezialeinheit unter der Leitung von Holger Munch wird wieder zusammen gestellt und auf den Fall angesetzt. Diese Einheit war in der Vergangenheit schon sehr erfolgreich, wurde aber aufgelöst. Weil Mia Krüger, einen Einsatz für einen persönlichen Racheakt, für ihre Schwester ausnutzte hatte. Mia Krüger hat sich auf eine einsame Insel zurückgezogen um ihr Leben zu beenden. Holger Munch will Mia Krüger für seine Spezialeinheit zurückgewinnen . Er konfrontiert sie mit den Fällen der ermordeten Mädchen. Mia willigt widerwillig ein. Holger Munch rettet Mia so das Leben , obwohl er nichts von ihrem Plan weiß. Als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei einem Opfer bleiben wird . Auf dem Nagel des Mädchen ist eine 1. Das Werk und die Gründe vom Serientäter scheinen weit in der Vergangenheit von Holger Munch und Mia Krüger zu liegen. Wird es Holger und Mia gelingen, den Täter zu finden bevor noch mehr passiert ? Holger Munch Ist übergewichtig, Kettenraucher und hat private Problemen. Aber Munch hat das Herz am rechten Fleck ! Er hat einen sehr guten Ruf als Ermittler und das Gespür um ein super Team zusammen zustellen. Wenn er für einen Fall angesetzt wird, weiß ganz Norwegen, dass etwas Großes im Gange ist ! Mia Krüger Ist eine junge Polizistin. Ihre langen schwarzen Haare stehen in Kontrast zu ihren blauen Augen. Ein kleines Schmetterlingstattoo ziert ihre Hüfte. Sie hat die Polizeischule nie beendet, aber wichtiger als ein entsprechender Abschluss, waren für Munch Mias Fähigkeiten. Sie sieht Dinge, die andere übersehen. Trotz Medikamentenmissbrauchs während ihrer Suspendierung leistet sie erstaunliches ! Der Schreibstil ist an manchen Stellen etwas langsam. Aber der Autor versteht es meisterhaft falsche Fährten zu legen. Der Leser ahnt hin und wieder, wer es war, aber mit jedem neuem Puzzleteil verschiebt sich das Bild wieder. Die Spannung wird bis kurz vor Schluss gehalten. Obwohl Kindermorde in der Literatur nichts neues sind, kann der Autor mit diesem Debüt seine Leser fesseln. Samuel Bjørk hat mit dem Ermittlerteam um Holger Munch und Mia Krüger etwas geschaffen, was durchaus Reihenpotenzial hat. Ich würde mich freuen mehr von den beiden zu lesen.

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Erstklassiges Debüt
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2015

Wirklich wieder ein toller norwegischer Thriller, der durch seine klare Sprache, dem sympathischen Ermittlerteam und natürlich Spannung bis zum Ende besticht :) Die beiden Hauptfiguren, Mia und Holger, sind zwar nicht neu erfunden, mir aber trotzdem gleich ans Herz gewachsen. Die Verkettung mehrerer Handlungsstränge ist gut gelungen und das Ende... Wirklich wieder ein toller norwegischer Thriller, der durch seine klare Sprache, dem sympathischen Ermittlerteam und natürlich Spannung bis zum Ende besticht :) Die beiden Hauptfiguren, Mia und Holger, sind zwar nicht neu erfunden, mir aber trotzdem gleich ans Herz gewachsen. Die Verkettung mehrerer Handlungsstränge ist gut gelungen und das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen ;)

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Tote Engel
von solveig am 17.05.2015

In einem norwegischen Wald macht ein Spaziergänger eine schreckliche Entdeckung: ein totes kleines Mädchen mit Schultasche auf dem Rücken, aufgehängt an einem Baum! Ein Schild um ihren Hals mit der Aufschrift „Ich reise allein“ gibt Rätsel auf. Kommissar Holger Munch, der für den Mordfall zuständig ist, sucht seine ehemalige Kollegin... In einem norwegischen Wald macht ein Spaziergänger eine schreckliche Entdeckung: ein totes kleines Mädchen mit Schultasche auf dem Rücken, aufgehängt an einem Baum! Ein Schild um ihren Hals mit der Aufschrift „Ich reise allein“ gibt Rätsel auf. Kommissar Holger Munch, der für den Mordfall zuständig ist, sucht seine ehemalige Kollegin Mia Krüger auf, um sie zu überreden, sich dem Ermittlerteam anzuschließen. Mia, die seit dem Tod ihrer Zwillingsschwester stark unter psychischen Problemen leidet und sich auf eine einsame Insel zurückgezogen hat, entdeckt beim Betrachten der Opferfotos ein wichtiges Detail, das der Spurensicherung bislang entgangen ist. Ein Serienmörder? Eile ist geboten. Beide Hauptermittler, Munch und Krüger, haben mit privaten Problemen zu kämpfen, engagieren sich aber bis zur Erschöpfung in der Polizeiarbeit - und sind bald auch sehr persönlich in den Fall verwickelt. Bjørk lässt sich Zeit in seinem Roman. Der Leser erhält intensiven Einblick in Mia Krügers geheimste Gedanken und Probleme, die sie quälen. Spannend schildert der Autor die konzentrierten Bemühungen des Teams bei der Suche nach dem Täter, Erfolge und Mißerfolge. Spielt der Mörder mit ihnen? Ein Altersheim, eine Sekte, Internet-Bekannte: In einer etwas schwermütigen, leicht bedrohlichen Atmosphäre entwickelt Bjørk Nebenschauplätze und scheint neueVerbindungen zu knüpfen. Das Geschehen, welches der Leser anfangs vielleicht als überschaubar empfunden hat, ändert unerwartet seinen Verlauf. „Diese Geschichte bleibt bei einem – für lange Zeit“ verspricht der Klappentext. Und er hat Recht: die offenen Enden des Romans werden den Leser noch eine Weile beschäftigen, sie hallen nach …

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Drama Queen
von Sabine Kettschau aus Duisburg am 17.05.2015

Inhalt: „Ich reise allein“, das ist die Botschaft, die einem toten Mädchen mitgegeben wurde, das im Wald aufgehangen an einem Springseil gefunden wird. Holger Munch, Kommissar, erhofft sich nicht nur, dass dieser Fall schnell gelöst wird, sondern auch, dass sein Team, allen voran Mia Krüger, die sich darauf vorbereitet, ihrer... Inhalt: „Ich reise allein“, das ist die Botschaft, die einem toten Mädchen mitgegeben wurde, das im Wald aufgehangen an einem Springseil gefunden wird. Holger Munch, Kommissar, erhofft sich nicht nur, dass dieser Fall schnell gelöst wird, sondern auch, dass sein Team, allen voran Mia Krüger, die sich darauf vorbereitet, ihrer Schwester in den Tod zu folgen, dadurch wieder zu alter Größe und Stärke findet. Doch wie viel Leid erträgt man, wenn man selbst keinen Lebensmut mehr hat? Wie sehr hat die berühmte Kombinationsgabe gelitten, wenn man sich nur noch von Tabletten und Alkohol ernährt? Diese Fragen stellt sich Mia und kann sich doch nicht diesem grausamen Fall entziehen, bei dem jemand kleine Mädchen auf annähernd die gleiche Weise nach ihrem Tod in Szene setzt. Vielleicht ist aber doch nicht alles verloren, weder für kleine Mädchen, noch für Mia, denn sie ist es, die ein ganz bestimmtes Detail entdeckt, das eine Verbindung zwischen den Mädchen in greifbare Nähe rückt. Meine Meinung: Drama Queen Falls sich jetzt jemand fragt, wie kommt sie bloß auf diese Überschrift. Nun, das war mein Gedanke, als ich Mia Krüger begegnete und ein bisschen begleitete. Man braucht kein Psychologiestudium, um zu erkennen, dass Mia eine ganz arme Maus ist, die das aber auch bestätigt haben möchte. Wobei sie dieses Drama, zu dem sie ihr Leben macht, gar nicht nötig hätte. Wenn sie nur die Hilfe annehmen würde, die Menschen ihr angedeihen lassen wollen. Man merkts schnell, dass neben den äußerst perfiden Morden in diesem Buch die Geschichten der Protagonisten eine große Rolle spielen. Das ist zwar nichts Neues. Aber wiederum ist es das nordisch dustere, was mich begeistert, mitgenommen hat. Mia ist eine verkrachte Existenz, durch ihre eigene Geschichte gehandicapt, steht sich selbst und ihrer Intelligenz und Gabe im Weg. Und Holger Munch, dauerpaffender Kopf der Kommission, schrullig, grantig manchmal, aber liebenswert und klug. Das sind die zwei Hauptfiguren, die uns als geschultem Leser sehr bekannt vorkommen und so den Einstieg leicht machen. Mancher könnte unken, dass da zu probaten Mitteln gegriffen wird. Ja, das stimmt, aber ist es wirklich verwerflich? Ich finde nicht. Es kann nicht jeder neue Name in der Autorenlandschaft das Rad neu erfinden! Wer das erwartet, hat echt Probleme! Ich gehöre eher dazu, dass ich eben nicht zwingend was bahnbrechend neues erwarte. Ich möchte unterhalten werden. Mitgerissen. Geschockt auch gerne mal. Und da kommt es eben auf die Kunst an, wie jemand etwas erzählt. Streckenweise hat der Autor das bei „Engelskalt“ schon geschafft. Aber gestört wurde es durch Szenen, Kapitel, die für mich irgendwie aus der eigentlichen Geschichte gelöst wirkten. Das sollten wohl die „Ich-führe-Euch-in-die-Irre-und-lache-mir-ins-Fäustchen“-Stellen sein. Für mich zu offensichtlich. Die Kapitel, die ich meine, spielne in dieser Sektengemeinde. Haben sie wirklich etwas mit der ganzen Sache zu tun, oder soll das wirklich nur in die Irre führen. Ich verrats mal nicht. Aber gefragt habe ich mich das oft ;-) Zumindest zeigt das, dass ich dem Autor wenigstens etwas auf den Leim gegangen bin *gg* Dann habe ich mich gefragt, ist das der Auftakt zu einer neuen Reihe? Kommt da jetzt noch mehr? Dann ist es gut gelungen. Eigentlich wollte ich Mia nämlich nicht verlassen, nachdem ich die Buchdeckel zu geschlagen habe. Mich interessiert, ob sie weiter macht oder aufgibt… Da bin ich denn mal gespannt, ob da bald was drüber zu lesen sein wird. Ich habe mich auf dieses Buch eingelassen, weil mich zunächst das Cover gelockt hat. Immer wieder passiert es mir, dass genau diese Machart, diese Verwendung von Nadel und Faden in blutroter Farbe, mich anzieht. Was da wohl Kollege Freud zu sagen würde… Es traf sich dann, dass zwei Stellen gleichzeitig mir die Möglichkeit boten, das Buch lesen zu können, einmal das Bloggerportal von Randomhouse und dann war mir die Glücksfee auf Facebook beim lieben Arndt und seinem Astrolibrium hold, wo es ein Blind Date mit eben jenem Buch (im Sack) zu erhaschen gab. So viel Glück auf einen Haufen… Ich habe dann beschlossen, dass auch alle anderen, die sich um eben jenes Blind Date beworben haben, sich auf die Suche nach dem Täter machen dürfen und bin gespannt, wie sie die Geschichte erleben. Das andere Exemplar wurde schon weitergegeben, im Rahmen des Welttag-Gewinnspiels und auch da hoffe ich, dass der neue Besitzer seine Freude daran hat! Kann ich es empfehlen? Schwer zu sagen! Ich denke, man erwartet bestimmte Szenarien, wenn es ein nordischer Autor ist. Es ist schon duster, aber eben nicht durch die Witterungsverhältnisse, sondern in der Geschichte selbst bedingt. Man muss geduldig sein, sich nicht ablenken lassen, sondern immer schön in der Ermittler-Spur bleiben, dann bekommt man ein spannendes Stück geboten. Und vielleicht hat der Autor ja wirklich ein Einsehen und wir dürfen noch mehr vom Ermittlerteam Munch/Krüger lesen! Ich wäre nicht böse! Fazit: Nordischer Thriller mit guten Ansätzen, aber durchaus ausbaufähig! Danke an Goldmann/das Bloggerportal und Astroblibrium für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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Stieg Larsson meats Criminal Minds
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2015

Erst wollte ich den Titel nicht ans Lager bestellen und habe die Seite der Vorschau mit einem grossen NICHT-Zeichen verziert. Ein Fehler. Eines Tages stand die Verlagsvertretung im Laden, in der Hand eine Leseexemplar von Engelskalt. Da sie geradezu von dem Buch schwärmte, nahm ich es an mich und habe... Erst wollte ich den Titel nicht ans Lager bestellen und habe die Seite der Vorschau mit einem grossen NICHT-Zeichen verziert. Ein Fehler. Eines Tages stand die Verlagsvertretung im Laden, in der Hand eine Leseexemplar von Engelskalt. Da sie geradezu von dem Buch schwärmte, nahm ich es an mich und habe es gelesen. Gleich am Erscheinungstag bekam es einen Platz in unserer Krimi/Thriller Bestsellerwand - ganz oben. Damit wäre eigentlich schon genug gesagt -_^ "Es sieht aus wie ein Engel, das tote Mädchen, das an einem Baum im Wald hängt - um den Hals ein Schild: Ich reise ALLEIN Doch allein wird es nicht bleiben ..." Mia Krüger hat den Dienst quittiert und plant ihren Suizid an einer abgelegenen Küste. Am Todestag ihrer Schwester will auch sie aus dem Leben scheiden. Allerdings kommt Holger Munch ihr zuvor. Er braucht sie für einen neuen Fall, für den das alte Team wieder zusammengestellt wird. Ohne Mia's Hilfe sieht er schwarz. Schliesslich beschliesst sie, ihren Suizid aufzuschieben und ihm zu helfen, den Fall zu klären. Im Wald wurden zwei Mädchen, mit einer Schlinge um den Hals, von einem Ast baumelnd, gefunden. Gänzlich in weiss gekleidet, sahen sie aus wie kleine Engel. Tobias und sein kleiner Bruder spielen im Wald. Der kleine Bruder taucht plötzlich auf und erzählt dem älteren, dass er einen Engel ohne Flügel gesehen hat... Nachdem der Fund der Polizei gemeldet wurde, rücken die beiden Jungen ins Rampenlicht der Presse. Tobias geht immer wieder in den Wald. Dort sollen menschenfressende Christen leben, deren Kinder nicht auf seine Schule gehen. Von einem Hügel aus erspäht er ein kleines Mädchen, welches in einem Gemüsegarten arbeitet. Er erfährt, dass ihr Name Rakel ist und dass sie seine Hilfe braucht... Haben diese seltsamen Einsiedler etwas mit den Mädchenleichen zu tun? Wieso haben die Leichen Puppenkleidung getragen? Wer oder was steckt dahinter? Mork und Mia läuft die Zeit davon, denn sie erfahren, dass 10 Puppenkleider angefertigt wurden. 10 Kleider für 10 Kinder? Aufgrund der beiden Ermittler fand ich mich an Stieg Larsson erinnert. Ähnlich düster kommt das Buch auch daher. Der Plot ist durchwegs spannend, die Figuren lebendig geschildert. Wenn man hin und wieder Serien wie Criminal Minds schaut, dürften einem die Geschichte mit den Puppenkleidern für Kinder (und die Hintergründe, welche ich hier schlecht verraten kann) bekannt vorkommen. So könnte man aber auch sagen, dass Broken Dolls, ebenfalls schon in solchen Serien behandelt worden ist. Gibt es etwas, das es da noch nicht zu sehen gegeben hat? Kaum. Dennoch handelt es sich bei Engelskalt um einen schaurig düsteren Thriller, dessen 538 Seiten kaum Längen aufweisen. Ein Muss für jeden Stieg Larsson Fan ^_^

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Bizarre Mordserie, mit Längen
von zane2604 aus Schmalfeld am 15.12.2015

Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. „Engelskalt“ ist sein erster Thriller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo. Der Thriller von Samuel Bjørk ist im... Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. „Engelskalt“ ist sein erster Thriller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo. Der Thriller von Samuel Bjørk ist im April 2015 beim Goldmann Verlag erschienen. Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und um den Hals ein Schild trägt mit der Aufschrift "Ich reise allein". Holger Munch bekommt den Auftrag seine ehemalige Kollegin Mia Krüger für diesen Fall zu gewinnen. Diese hat sich auf die Insel Hiltra zurückgezogen um Ihrem Leben ein Ende zu setzen. Als er ihr die Bilder des toten Mädchen zeigt, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde. Es lässt darauf schliessen, dass es nichr bei dem einem Opfer bleiben wird. Holger Munch nutzt diese Info um selbst wieder als Ermittler der Sonderkomission tätig zu sein.... Der Thriller beginnt mit der Entdeckung des ersten Opfers. Danach werden uns die Protagonisten Mia Krüger und Holger Munch präsentiert. Mia hat sich auf eine Insel zurückgezogen und will sich dort in aller Ruhe das Leben nehmen. Über den Tod ihrer Schwester und einem Ereignis bei ihrem letzten Fall, kommt die geniale Ermittlerin nicht hinweg. Holger Munch weckt mit den Ermittlungsakten ihr Interesse und holt Mia zurück ins Team. Gemeinsam versuchen sie dem Serienmörder auf die Spur zu kommen. Der Schreibstil ist eigentlich gut gewählt und auch die Sprache ist verständlich. Das Buch könnte man schnell durcgelesen haben, aber wegen der ständigen Wiederholungen verliert man leicht die Lust und lässt sich viel zu leicht ablenken. Das die Schwester von Mia tot ist und sie der Verlust hart getroffen hat, hat man schon bei der ersten Erläuterung begriffen. Genauso hat man auch begriffen, dass Munch die Scheidung von seiner Frau und den damit verbundenen Konflikt zu seiner Tochter nicht verdaut hat. Diese Punkte sind immer wieder Thema in diesem Buch. Der Thriller wird in vielen Handlungsträngen erzählt, damit wird man immer wieder auf eine falsche Fährte gelenkt. Dieses ist positiv zu sehen, da damit die Spannung etwas aufrecht gehalten wird. Nicht Schlüssig ist der Charkter Mia Krüger. Sie mag zwar mal richtig tough gewesen sein, aber mit Ihren Selbstmordplänen ist sie viel zu labil um an einem solchen Fall zu arbeiten und jeder ihrer Kollegen sollte es eigentlich erkennen können. Wir haben hier einen Thriller, bei dem es um eine bizarre Mordserie geht. Man wird aber sehr oft mit der Gefühlswelt von Mia Krüger und Holger Munch konfrontiert. Das lässt einen schnell die Lust verlieren. Aber wenn man sich da durchgekämpft hat, wird man doch vom Täter überrascht sein. Meines Erachtens ist es ein Buch das man lesen kann, aber es eben auch kein „Must Have“.

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Tolle Idee mit hapernder Umsetzung
von Anne2801 aus Kassel am 11.06.2015

Klappentext "Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die... Klappentext "Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ..." Inhalt Ein totes Mädchen wird im Wald gefunden und schon bald darauf das nächste und die Handschrift des Mörders deutet präzise darauf hin, dass ihnen weitere folgen werden. Alle sollten sie im Sommer in die Schule kommen und das Land hält seinen Atem an. Das bereits in der Vergangenheit erfolgreich gewesene Ermittlerteam rund um Holger Munch und Mia Krüger nimmt seine Arbeit auf, doch haben sie neben den polizeilichen Hürden auch mit ganz privaten Problemen zu kämpfen, die das Ermitteln alles andere als erleichtern. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn alles deutet darauf hin, dass insgesamt sehr viele Mädchen getötet werden sollen, doch die verschiedenen Spuren führen nicht wirklich ans Ziel und nun kommt der Druck auf das Ermittlerteam auch noch aus den ganz oberen eigenen Reihen... Leseeindrücke/Eigene Meinung Die zugrunde liegende Story ist super und bietet durchaus Platz für viel Spannung, diese habe ich jedoch auf vielen der gut 500 Seiten vermisst. Das Buch ließ sich - bis auf die teilweise doch sehr hinkende Übersetzung - zwar gut lesen, aber das Prädikat "Thriller" hat es meiner Ansicht nach an vielen Stellen nicht verdient. Sowohl Mia Krüger als auch Holger Munch finde ich als Ermittler jedoch sehr sympathisch und auch ihre Charaktere sind liebevoll konstruiert, sodass man sie sehr schnell ins Herz schließt und innerlich mitfiebert. Auch das weitere Team der Ermittlungen besteht aus gut ausgearbeiteten runden Charakteren, die immer wieder eine Rolle spielen. Die Ermittlungen selbst bzw. die Beschreibung der Mädchen treten oft in den Hintergrund, weil die Protagonisten zu sehr mit eigenen privaten Problemen zu kämpfen haben, die den Ermittlungen entweder im Wege stehen, oder sich mit ihnen verwickeln. Dadurch würde ich "Engelskalt" nicht als typischen Ermittlerthriller bezeichnen, weil über die Morde an sich viel zu wenig bekannt wird (was ich nicht unbedingt schlecht finde, da ich gut und gerne darauf verzichten kann, blutrünstige Geschichten über Kindesmorde zu lesen). Insgesamt werden im Buch sehr viele Personen eingeführt, sodass ich häufig den Überblick verloren habe, weil mir ja nicht bewusst war, inwiefern die soeben eingeführte Person eine Rolle im Verlauf der Handlung spielen wird, dementsprechend habe ich mich zuweilen sehr darauf konzentrieren müssen, die einzelnen Charaktere in Gedanken zu behalten, nur um dann später feststellen zu müssen, dass sie nicht wirklich relevant gewesen sind. Auch wurden Handlungsstränge, die als sehr wichtig erschienen, plötzlich nicht weiter verfolgt, oder haben im Endeffekt nichts mit der Auflösung des Falles zu tun - für mch sehr unbefriedigend. Alles in allem ein solides 3-Sterne-Buch, das mich aber eben nicht vollends in diesem Genre überzeugen konnte und dessen unglückliche Übersetzung dem Lesen teilweise den Spaß geraubt hat. Dennoch würde ich ein weiteres Buch rund um Mia, Munch und ihr Ermittlerteam lesen, da mir ebendiese Charaktere sehr gut gefallen haben. Fazit/Leseempfehlung Durchaus all denen zu empfehlen, die ihr Hauptaugenmerk in diesem genre auf das Ermittlerteam legen und gern auf zu genaue blutige Beschreibungen der Taten verzichten können. Die Atmosphäre ist durchaus düster, der absolute Nervenkitzel sollte jedoch nicht erwartet werden.

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Naja ...
von PMelittaM aus Köln am 29.05.2015

Ein totes Mädchen hängt an einem Baum, auffällig gekleidet und ausstaffiert, kurz darauf wird ein zweites gefunden. Kommissar Holger Munch ahnt, dass ihm schwierige Ermittlungsarbeiten bevorstehen und will Mia Krüger, die für ihren Spürsinn bekannt ist, ins Team zurückholen. Doch die bereitet gerade ihren Selbstmord vor … Ich mag sie... Ein totes Mädchen hängt an einem Baum, auffällig gekleidet und ausstaffiert, kurz darauf wird ein zweites gefunden. Kommissar Holger Munch ahnt, dass ihm schwierige Ermittlungsarbeiten bevorstehen und will Mia Krüger, die für ihren Spürsinn bekannt ist, ins Team zurückholen. Doch die bereitet gerade ihren Selbstmord vor … Ich mag sie ja, die skandinavischen Krimis/Thriller, und auch dieser hier packte mich zunächst ziemlich schnell, von Anfang an wird viel Wert auf die Charaktere gelegt, bis in die Nebenrollen erhalten wir einen umfassenden Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt, so dass der Roman mehr psychologisch als thrillermäßig anmutet. Erzählt wird in vielen verschiedenen Perspektiven, was ich generell sehr mag. Leider sind mir die meisten Charaktere nicht sehr nahe gekommen. Wirklich sympathisch sind mir nur wenige, allen voran Tobias, ein Junge, der eine größere Rolle spielt, als zunächst erwartet. Auch Gabriel, ein Computernerd, der mit diesem Fall seinen ersten bei der Polizei erhält, mag ich. Holger Munch stehe ich eher neutral gegenüber. Gar keine Beziehung konnte ich zu Mia Kröger aufbauen, ihr angebliches Charisma erschloss sich mir nicht, ihre angeblich so genialen Schlussfolgerungen konnte ich nicht nachvollziehen, sie hatten eher etwas von Hellsichtigkeit als echtem Schlussfolgern. Die Ermittlungsarbeit spielt eine eher untergeordnete Rolle, wir erfahren kaum, welche Erkenntnisse z. B. die Spurensuche, die Obduktionen oder die Zeugenbefragungen liefern. Das ist ein bisschen schade, aber, gerade, weil es sich um Kindermorde handelt, nicht sehr gravierend, denn so genau will man es hier vielleicht gar nicht wissen. Für mich immer mehr ein No Go: Jemand aus der Ermittlergruppe wird persönlich in den Fall verstrickt. Ich finde das nur noch ermüdend, für mich ist es ein großer Spannungskiller, vor allem, das man in der Regel genau weiß, dass es gut ausgehen wird. Und so hat auch dieser Roman vor allem deshalb sehr bei mir verloren, zumal auch mich Manches in diesem Zusammenhang sehr konstruiert wirkt. Vieles an diesem Thriller ist vorhersehbar, die Lösung im Grunde auch, d. h., man ahnt sie schon, bevor sie explizit genannt wird. Auch, inwieweit der zweite Handlungsstrang mit dem ersten zu tun hat, ist mir von Anfang an klar gewesen. Gethrillt hat mich der Roman daher nicht, trotzdem lies er sich recht flott lesen, auch wegen der kurzen Kapitel und der vielen Perspektivewechsel, als spannend empfunden habe ich ihn allerdings nicht. Die Lösung ist ok, für mich etwas an den Haaren herbei gezogen und zu abgedreht (aber für einen Thriller schon passend). Insgesamt ein durchschnittlicher Roman, der mich zuerst durchaus gepackt, im Laufe des Geschehens aber immer mehr ermüdet hat, Spannung kommt kaum auf, interessant sind eher die einzelnen Charaktere.

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