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Die Vermessung der Welt

Roman

(24)
„Eine literarische Sensation.“ (Guardian)
Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz.
„Ein großes Buch, ein genialer Streich.“ (Frankfurter Rundschau)
Rezension
?Eine literarische Sensation Guardian
Portrait
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Berlin. Sein Werk wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Der Roman «Die Vermessung der Welt», in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt veröffentlichte er den Roman «F» und seine Frankfurter Poetikvorlesungen, "Kommt, Geister".



Weitere Veröffentlichungen:


Beerholms Vorstellung. Roman. 1997

Unter der Sonne. Erzählungen. 1998

Mahlers Zeit. Roman. 1999

Der fernste Ort. Novelle. 2001

Ich und Kaminski. Roman. 2003

Die Vermessung der Welt. Roman. 2005

Wo ist Carlos Montúfar? Über Bücher. 2005

Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. 2008

Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. 2009

Lob. Über Literatur. 2010

Die Geister in Princeton. Theaterstück. 2011

Der Mentor. Theaterstück. 2012


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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 301
Erscheinungsdatum 07.03.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24100-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 194/118/22 mm
Gewicht 240
Auflage 41. Auflage
Verkaufsrang 2.088
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einmal etwas anderes!“

Katrin Mayer, Thalia-Buchhandlung Linz, Lentia

Die Geschichte erzählt die Betrachtung der Welt durch zwei sehr verschiedener Männer. Beide Genies haben sie unterschiedliche Weisen, wie sie die Welt erkunden bzw. vermessen.

Spannende Geschichte mit einem einzigartigen Schreibstil. Der Text ist nicht leicht zu lesen, also nichts für zwischendurch!

Unedingt lesen!!!! Viel Spaß!
Die Geschichte erzählt die Betrachtung der Welt durch zwei sehr verschiedener Männer. Beide Genies haben sie unterschiedliche Weisen, wie sie die Welt erkunden bzw. vermessen.

Spannende Geschichte mit einem einzigartigen Schreibstil. Der Text ist nicht leicht zu lesen, also nichts für zwischendurch!

Unedingt lesen!!!! Viel Spaß!

„Lesen ist Abenteuer im Kopf...“

Ursula Schrott, Thalia-Buchhandlung Vöcklabruck

Daniel Kehlmann erzählt die (fiktiven) Lebensgeschichten der beiden Genies Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Beide vermaßen die Welt, der eine äußerlich durch viele Reisen, der andere innerlich durch die Kraft des Geistes. Mit viel Humor und erzählerischer Brillanz werden diese beiden Persönlichkeiten und ihre Zeit lebendig, Daniel Kehlmann erzählt die (fiktiven) Lebensgeschichten der beiden Genies Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Beide vermaßen die Welt, der eine äußerlich durch viele Reisen, der andere innerlich durch die Kraft des Geistes. Mit viel Humor und erzählerischer Brillanz werden diese beiden Persönlichkeiten und ihre Zeit lebendig, werden sie auf ihre Reise geschickt. Ein außergewöhnlicher Abenteuerroman, der die Hauptfiguren augenzwinkernd zwischen Schrulligkeit und Genialität pendeln lässt. Und die Frage bleibt: haben sich die beiden auch im wirklichen Leben gekannt?
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, von der Sorte, wie man sie vielleicht einmal im Jahr findet...

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
13
6
0
3
2

Komisch auf sehr hohem Niveau
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2008

Ich war am Anfang ein wenig irritiert, da das Buch doch einen sehr eigenen Schreibstil hat, doch nach zwei Seiten habe ich den "Witz" daran verstanden und es in einem Zug durchgelesen. Das Leben der zwei Naturwissenschaftler/Mathematiker Alexander von Humboldt und Gauß wird sehr unterhaltsam und komisch aber gleichzeitig... Ich war am Anfang ein wenig irritiert, da das Buch doch einen sehr eigenen Schreibstil hat, doch nach zwei Seiten habe ich den "Witz" daran verstanden und es in einem Zug durchgelesen. Das Leben der zwei Naturwissenschaftler/Mathematiker Alexander von Humboldt und Gauß wird sehr unterhaltsam und komisch aber gleichzeitig niveauvoll und interessant beschrieben.

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1 0
Schräge Story über geistige Genies und menschliche Wracks
von Mandurah aus Wunstorf am 03.05.2008

Dass die Bewertungen von Daniel Kehlmanns Buch „Die Vermessung der Welt“ so weit auseinanderklaffen mag wohl in erster Linie daran liegen, dass es höchst ungewöhnlich ist, erstens Biografien zweier Menschen in einem Buch zu vereinen und zweitens diese Biografien mit dermaßen viel Ironie zu würzen. Sicher eine sehr gewagte... Dass die Bewertungen von Daniel Kehlmanns Buch „Die Vermessung der Welt“ so weit auseinanderklaffen mag wohl in erster Linie daran liegen, dass es höchst ungewöhnlich ist, erstens Biografien zweier Menschen in einem Buch zu vereinen und zweitens diese Biografien mit dermaßen viel Ironie zu würzen. Sicher eine sehr gewagte Kombination, mir persönlich hat sie jedoch gefallen. Ohne allzu viel Tiefgang (dazu gibt es schließlich genügend wissenschaftliche Texte bzw. „richtige“ Biografien) und stets zwischen Gauß und Humboldt hin- und herpendelnd erfährt der Leser zahlreiche Anekdoten über diese beiden bedeutenden Wissenschaftler, deren Leistungen man gar nicht hoch genug anerkennen kann – nur beim Zwischenmenschlichen haperte es beim einen wie beim anderen. Mit der lockeren Aneinaderreihung von privaten wie wissenschaftlichen Ereignissen ist dem Autor ein Buch der etwas anderen Art gelungen, welches sicher dem einen Leser sauer aufstößt, dafür dem anderen aber um so mehr mundet.

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1 0
Clowns der Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 31.10.2012

Ideenreich, humorig, schön geschrieben, schade, dass es nur 300 Seiten sind. Es sollte ein umfassendes Glossar dazu geben, denn wer versteht schon all die historischen Fakten und mathematischen Überlegungen, doch das schafft Wissensdurst. Bitter, dass auch geniale Menschen der Vergangenheit sich mit alltäglichen Zahnproblemen herumschlagen mussten, auch wenn sie... Ideenreich, humorig, schön geschrieben, schade, dass es nur 300 Seiten sind. Es sollte ein umfassendes Glossar dazu geben, denn wer versteht schon all die historischen Fakten und mathematischen Überlegungen, doch das schafft Wissensdurst. Bitter, dass auch geniale Menschen der Vergangenheit sich mit alltäglichen Zahnproblemen herumschlagen mussten, auch wenn sie bereits die Lösung dafür im Kopf hatten. Schön auch die Erkennnis, dass wir alle nur "Clown[s] der Zukunft" sind.

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Nicht nur für Freunde der Naturwissenschaften sehr lesenswert
von Eberhard Landes am 01.11.2011

„Eigentlich“ wollte ich mir dieses Buch mit dem - in tradierter Manier gezeichneten - Vulkan auf dem Titel schon lange kaufen, da ich es doch schon so oft auf den Bestsellerlisten sah. Den Ausschlag für den Kauf gab dann ein Aufenthalt in einer großen Berliner Buchhandlung, wo ich... „Eigentlich“ wollte ich mir dieses Buch mit dem - in tradierter Manier gezeichneten - Vulkan auf dem Titel schon lange kaufen, da ich es doch schon so oft auf den Bestsellerlisten sah. Den Ausschlag für den Kauf gab dann ein Aufenthalt in einer großen Berliner Buchhandlung, wo ich es in einer Sonderedition von rororo in kleinformatiger gebundener Form sah. So viel Wissen, Unterhaltung und wertvolle Literatur – dass dem so sein wird, ahnte ich bereits – so kompakt in der Manteltasche zu haben, fast so wie ein Brockhaus auf einem USB-Stick, gab mir ein gutes Gefühl. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Daher nun aber zum Inhaltlichen: Daniel Kehlmann beschreibt das Leben des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt und des Mathematikers Carl Friedrich Gauss und deren Bekanntschaft, fast schon Freundschaft, sowie ihre Erfolge, aber auch ihre Ängste, charakterliche Schwächen, Launen und Sehnsüchte. Während in der ersten Hälfte des Buches Alexander von Humboldts Reise und Abenteuer in Südamerika (damals Neuspanien, Neubarcelona, Neuandalusien) im Vordergrund stehen , spielt der zweite Teil insbesondere im preußischen Berlin, wodurch neben Naturwissenschaften auch Geschichtliches aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Roman einfließt. Daniel Kehlmann vermag interessante Dialoge verständlich zu beschreiben, ohne auch nur einmal die direkte Rede zu verwenden. Insofern ist das Buch nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam und auch für jeden der Physik, Astronomie, Mathematik, Geographie und –logie usw. nicht zu seinen ersten Interessengebieten zählt, sehr lesenswert. Insgesamt wird das Buch den vielen Lorbeeren, die es erhielt, mehr als gerecht. Es hat mich animiert, mehr von diesem und über diesen Autor zu lesen. Zunächst wird dies wohl das Buch von Gunther Nickel (Hrsg.) mit Materialien, Dokumente, Interpretationen zu Kehlmanns Historienroman und Doppelbiographie „Die Vermessung der Welt“ (ISBN 978-3-499-24725-5) sein.

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Voll und ganz zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 09.06.2011

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass ich so schnell verschlungen habe. Man erfährt nicht nur einiges über die zwei Wissenschaftler sondern wird auch richtig vom Schreibstil mitgerissen...

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TOP
von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2011

Ein sehr unterhaltsames und interessantes Buch. Erzählt wird von zwei großen Genies ihrer Zeit und den noch menschlichen Problemen, mit denen sie zu kämpfen hatten - jeder auf seine Art. Die Dialoge, insbesondere von Gauß, sind auf charmant-amüsante Art von dessen Eigenheiten geprägt und zeigen das wenige Verständnis von... Ein sehr unterhaltsames und interessantes Buch. Erzählt wird von zwei großen Genies ihrer Zeit und den noch menschlichen Problemen, mit denen sie zu kämpfen hatten - jeder auf seine Art. Die Dialoge, insbesondere von Gauß, sind auf charmant-amüsante Art von dessen Eigenheiten geprägt und zeigen das wenige Verständnis von Gauß für die geistige Ödnis seiner Mitmenschen. Humboldt hingegen ist Forscher und Entdecker durch und durch und stellt dies über alles andere im Leben. Im Zwischenmenschlichen ist er stets darauf bedacht, nirgends anzuecken oder aufzufallen - Gauß hingegen ist dies völlig gleich. Ein Weltklassebuch, das die völlig unterschiedlichen und doch irgendwie ähnlichen Leben auf humorvolle Weise schildert.

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Die Biografie zweier berühmter Wissenschaftler
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2010

Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß und der Naturforscher Alexander von Humboldt. Wer jetzt denkt, dass es in dem Buch um eine trockene Schilderung der Leben beider Herren geht, liegt falsch. Die vor Gemeinheit triefenden Dialoge an denen Gauß beteiligt ist, beanspruchen die Lachmuskeln manchmal sehr stark, und das von Anfang an! Humboldt... Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß und der Naturforscher Alexander von Humboldt. Wer jetzt denkt, dass es in dem Buch um eine trockene Schilderung der Leben beider Herren geht, liegt falsch. Die vor Gemeinheit triefenden Dialoge an denen Gauß beteiligt ist, beanspruchen die Lachmuskeln manchmal sehr stark, und das von Anfang an! Humboldt ist zwar nicht ganz so lustig, zieht den Leser aber mit den Abenteuern auf seinen Forschungsreisen in den Bann. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse sind verständlich dargestellt, so dass man sich auch keine Sorgen machen muss, bei einem Buch über Naturforscher nichts mehr zu verstehen. Dieses Buch pendelt zwischen dem Witz eines hoffnungslosen Querulanten und einem Mann, der mit seinem Beruf praktisch verheiratet ist. Alle beide gehen in ihren Berufen auf, und die ganze Lebensgeschichte wird sehr interessant, aber auch sehr eingehend erzählt. Ein absolut empfehlenswertes Buch!

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Und plötzlich ist die Welt eine Kugel, die es zu vermessen gilt.
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage am 31.08.2010

Das vielbesprochene und vielgelobte Buch Kehlmanns: Zwei Charakterköpfe in einer anderen Zeit. Eine zauberhafte und sehr kluge Reisebeschreibung als Abenteuer. Humboldt, der Naturforscher, reist nach Südamerika, um die Welt zu erfahren, und Gauß, der bekannte Mathematiker, der die Welt berechnet. Ein Stück wichtige und amüsante Lektüre. Nach dem Lesen... Das vielbesprochene und vielgelobte Buch Kehlmanns: Zwei Charakterköpfe in einer anderen Zeit. Eine zauberhafte und sehr kluge Reisebeschreibung als Abenteuer. Humboldt, der Naturforscher, reist nach Südamerika, um die Welt zu erfahren, und Gauß, der bekannte Mathematiker, der die Welt berechnet. Ein Stück wichtige und amüsante Lektüre. Nach dem Lesen sehnt man sich doch in diese Zeit zurück...

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Und sie treffen sich doch
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 10.05.2010

Ein grummeliger Gaus, der eigentlich nur zu Haus’ auf seinem Stuhl sitzen will und ein asexueller Humboldt, der nicht aufhören kann, zu messen und zu forschen. Ja, so könnte das Leben der beiden Großdenker ausgesehen haben. Oder auch nicht. Sehr amüsanter und zugleich anspruchsvoller Roman. Ein Genuss!

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Das Besondere
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2010

Ein Kapitel über Carl Friedrich Gauß, das nächste über Alexander von Humboldt – abwechselnd beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, bis sie sich 1828 in Berlin treffen. Der Leser hat das Vergnügen, auf anstrengenden Forschungsreisen dabei zu sein und kann beobachten, wie „verrückt“ jemand sein muss, um solche... Ein Kapitel über Carl Friedrich Gauß, das nächste über Alexander von Humboldt – abwechselnd beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, bis sie sich 1828 in Berlin treffen. Der Leser hat das Vergnügen, auf anstrengenden Forschungsreisen dabei zu sein und kann beobachten, wie „verrückt“ jemand sein muss, um solche Höchstleistungen zum Nutzen der Menschheit zu vollbringen. Ein ungewöhnlicher Schreibstil ist die zusätzliche Würze dieses besonderen Buches.

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Gauß und Humboldt aus der Nähe betrachtet
von Werner Jaroschek aus Duisburg am 11.05.2009

Kehlmann: Die Vermessung der Welt Diktatoren, zuweilen auch Vorgesetzte können einem Angst einjagen. Stellt man sie sich aber in langen Unterhosen vor, wie Männer sie früher häufig trugen, dann verlieren diese Furcht Einflößenden ihre Größe und schrumpfen zu Menschen wie du und ich. Gauß und Humboldt sind Genies, natürlich jagen... Kehlmann: Die Vermessung der Welt Diktatoren, zuweilen auch Vorgesetzte können einem Angst einjagen. Stellt man sie sich aber in langen Unterhosen vor, wie Männer sie früher häufig trugen, dann verlieren diese Furcht Einflößenden ihre Größe und schrumpfen zu Menschen wie du und ich. Gauß und Humboldt sind Genies, natürlich jagen sie uns keine Angst ein, aber sie sind oder erscheinen so erhaben, dass wir leicht übersehen, wie normal menschlich auch sie wohl waren. Kehlmann schildert beide so, wie Zeitgenossen sie vermutlich sahen. Und da wir solche Genies eigentlich immer etwas isoliert betrachten, bereitet es schon Freude, sie zeitlich aneinander gerückt zu sehen. Da sitzt Schiller gähnend auf Goethes Sofa, Daguerre fordert auf, einige Minuten ganz still zu sitzen, damit die Aufnahme gelinge, Gauß verlässt in der Hochzeitsnacht rasch einmal seine Frau, um einen wichtigen Gedanken zu notieren und Humboldt, stets seiner Bedeutung gewiss, achtet streng darauf, dass seine Worte notiert werden und zwar so, dass seine Größe keinen Schaden leidet. Kehlmann nennt sein Buch einen Roman, aber es ist viel mehr: eine köstlich zu lesende Doppel-Biographie, eine faszinierende politische und kulturgeschichtliche Darstellung des 19. Jahrhunderts. Kehlmann setzt niemanden herab, er schafft nur Nähe zu der Vergangenheit, zu den geschilderten Personen und bereitet damit dem Leser in höchstem Maße ein intellektuelles Vergnügen.

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Intelligent!!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 28.01.2009

Einmal ein sehr spritzig geschriebenes Buch, welches nicht nur das Leben zweier deutscher Genies auf humorvolle Weise schildert, sondern uns auch mit unserem "deutschen" Selbstbild konfrontiert. Ich musste an vielen Stellen sehr lachen, an anderen schmunzeln und dann gab es einige sehr nachdenklich stimmende Kapitel! Die Personen Gauß und... Einmal ein sehr spritzig geschriebenes Buch, welches nicht nur das Leben zweier deutscher Genies auf humorvolle Weise schildert, sondern uns auch mit unserem "deutschen" Selbstbild konfrontiert. Ich musste an vielen Stellen sehr lachen, an anderen schmunzeln und dann gab es einige sehr nachdenklich stimmende Kapitel! Die Personen Gauß und Humboldt wirken real, ohne, dass das Buch Anspruch auf die biografische Richtigkeit erhebt! Lesenswert, wenn man "zwischen den Zeilen" liest!!!

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Ein knackige, kurze Geschichte
von Maus aus Nürnberg am 07.03.2013

Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat, ist die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird. Dass die Anführungszeichen fehlen, hat dabei überhaupt nicht gestört! Auf der einen Seite unterstrich auch die Kürze der Geschichte diese Leichtigkeit, dennoch hätte ich es mir mehr gewünscht, dass der Autor an... Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat, ist die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird. Dass die Anführungszeichen fehlen, hat dabei überhaupt nicht gestört! Auf der einen Seite unterstrich auch die Kürze der Geschichte diese Leichtigkeit, dennoch hätte ich es mir mehr gewünscht, dass der Autor an einigen Stellen detailreicher geschildert hätte (z.B. die Passagen über die Forschungserkenntnisse der Wissenschaftler), andere Stellen, die eher langweilig waren, wurden dagegen teilweise sehr ausführlich beschrieben. Dennoch hinterlässt das Buch einen positiven bleibenden Eindruck.

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Zwei Wege - Ein Ziel
von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2009

Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Jeder vermisst und erkundet auf seine eigene Art die Welt. Während von Humboldt gefährliche Expeditionen durch Südamerika unternimmt, läuft Gauß zu Fuß durch Deutschland. Kehlmann beschreibt wunderbar die unterschiedlichen Charaktere dieser beiden berühmten Personen, mit all ihren Marotten und Eigenheiten, aber auf eine sehr sympatische... Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Jeder vermisst und erkundet auf seine eigene Art die Welt. Während von Humboldt gefährliche Expeditionen durch Südamerika unternimmt, läuft Gauß zu Fuß durch Deutschland. Kehlmann beschreibt wunderbar die unterschiedlichen Charaktere dieser beiden berühmten Personen, mit all ihren Marotten und Eigenheiten, aber auf eine sehr sympatische Art und Weise.

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Wissenschafter: eine komische Spezies
von Fugu am 06.08.2009

Die Geschichte ist komplex geschrieben, man muss sich zuerst einlesen. Aber dann ist es ein Vergnügen. Mit Witz erzählt Daniel Kehlmann von Humboldt und dabei lernt man noch was. Lohnt sich.

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Geschichte über Naturkundler für zwischendurch
von Gudrun aus Uslar am 20.09.2008

Ich fühlte mich gut unterhalten von dem Buch, da ich nicht den Anspruch hatte, eine Biographie -bzw. zwei- lesen zu wollen. Der Verzicht auf wörtliche Rede ist schnell verinnerlicht und gefällt mir sehr gut.

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Witzig geschrieben, aber nicht für Jeden!
von Jessica aus Berlin am 01.07.2008

Wer hier erwartet, Geschichte lustig vermittelt zu bekommen, der irrt. Fans von Ildiko von Kürthy haben bei dieser Art von Humor nicht viel zu lachen. Wer sich oberflächlich für das Leben der beiden Wissenschaftler ( Gauß und Humboldt) interessiert, sich vorstellen kann wie diese teils doch sehr spießigen Charaktere durch... Wer hier erwartet, Geschichte lustig vermittelt zu bekommen, der irrt. Fans von Ildiko von Kürthy haben bei dieser Art von Humor nicht viel zu lachen. Wer sich oberflächlich für das Leben der beiden Wissenschaftler ( Gauß und Humboldt) interessiert, sich vorstellen kann wie diese teils doch sehr spießigen Charaktere durch die Welt ziehen und Freude an trockenem Humor hat, für den ist das Buch genau richtig!

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Bedenklich!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Bevensen am 05.02.2013

Nimmt man eine eher literarisch-stilistische Perspektive ein, kann (kann!) man Kehlmanns Buch als ebenso geistreiche wie stilsichere Satire lesen. Aus einer inhaltlich-thematischen Perspektive dagegen müssen sich Bedenken einstellen, was die Zeichnung der 'Helden' Gauss und Humboldt betrifft. Kehlmann hat verschiedentlich angedeutet, dass er keine strenge Doppel-Biographie zeichnen wollte; daher... Nimmt man eine eher literarisch-stilistische Perspektive ein, kann (kann!) man Kehlmanns Buch als ebenso geistreiche wie stilsichere Satire lesen. Aus einer inhaltlich-thematischen Perspektive dagegen müssen sich Bedenken einstellen, was die Zeichnung der 'Helden' Gauss und Humboldt betrifft. Kehlmann hat verschiedentlich angedeutet, dass er keine strenge Doppel-Biographie zeichnen wollte; daher (angeblich) auch die konsequente Verwendung der indirekten Rede. Das ist natürlich legitim, ebenso wie der Wunsch, diese zwei Figuren durch den Kakao zu ziehen. Allerdings wäre dann schon zu verlangen gewesen, dass sich der Autor gründlich in das Werk der beiden Geistesgrößen eingearbeitet hätte. Was die Lebensdaten und -wege betrifft, so ist Kehlmann offenbar ebenso fleißig wie gründlich gewesen, auch wenn er sich hier manche Freiheit erlaubt, die für die meisten Leser kaum zu erkennen sein dürften. (Selbstverständlich ließ Humboldt 1828 keine Photographie oder Daguerrotypie von sich und Gauss anfertigen!) Bezüglich der Charaktere und des Werkes der beiden Hauptfiguren legt Kehlmann aber eine bemerkenswerte Ignoranz an den Tag; speziell gilt das für das mathematische Werk von Gauss', das für einen Berufs-Literaten sicher auch schwer zu (er)fassen sein dürfte. Ich fürchte aber, dass der wahre Grund für jene (Ver-)Zeichnung von Gauss und Humboldt weniger Ignoranz bzw. Unwissen ist. Vielmehr dürfte sich hier wieder Kehlmanns Menschenverachtung, um nicht zu sagen, Zynismus, bemerkbar machen; der ist in "Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten" sogar noch stärker ausgeprägt. Worauf diese stellenweise schon an Hass grenzende Verachtung zurückzuführen sein könnte, ist mir ein Rätsel; Sympathien oder auch nur ein übers rein literarische hinausgehendes Interesse für irgendeine seiner Figuren findet man bei Kehlmann nie und nirgends. Schade, und auch ziemlich befremdlich bei einem so jungen und erfolgreichen Autor! Auf seine Unfähigkeit (Unwillen?), sich in andere Figuren hinein zu versetzen, führe ich seit der Lektüre von "Ruhm" die auf die Dauer ziemlich penetrante Verwendung der indirekten Rede zurück: Wie in den Rezensionen zu "Ruhm" verschiedentlich angesprochen, gelingt es Kehlmann kaum oder gar nicht, seinen Stil zu variieren; er schreibt gewissermaßen immer nur einstimmig, was natürlich bei der Verwendung der indirekten Rede weniger auffällt.

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Über das Leben 2er Genies
von Magdalena Berger aus Grieskirchen am 19.05.2010

Daniel Kehlmann erzählt abwechselnd von den Leben zweier Gelehrten. Zum einen ist da C. Friedrich Gauß, der große Mathematiker und zum anderen Alexander von Humboldt, Naturforscher. Es ist zugeich ein historischer Roman, mit sehr anspruchsvollem Hintergrund, als auch eine frei erfundene, fantasiereiche Abenteuergeschichte. Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben... Daniel Kehlmann erzählt abwechselnd von den Leben zweier Gelehrten. Zum einen ist da C. Friedrich Gauß, der große Mathematiker und zum anderen Alexander von Humboldt, Naturforscher. Es ist zugeich ein historischer Roman, mit sehr anspruchsvollem Hintergrund, als auch eine frei erfundene, fantasiereiche Abenteuergeschichte. Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben der Genies und lernt die zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten kennen, und das im Rahmen einer spannenden Geschichte!

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Ich war sehr enttäuscht
von J.G. aus Berlin am 25.10.2008

Ich habe mir von diesem Roman vielleicht viel zu viel erhofft und war anschließend sehr enttäuscht. Die Geschichte um Gauß erschien mir ein bißchen interessanter, als die um von Humboldt. Die Idee zu diesem Roman ist an sich genial, allerdings erscheint mir die Umsetzung zu langatmig und nicht tiefgreifend... Ich habe mir von diesem Roman vielleicht viel zu viel erhofft und war anschließend sehr enttäuscht. Die Geschichte um Gauß erschien mir ein bißchen interessanter, als die um von Humboldt. Die Idee zu diesem Roman ist an sich genial, allerdings erscheint mir die Umsetzung zu langatmig und nicht tiefgreifend genug. Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

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