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Die letzte Jüdin von Würzburg

Historischer Roman. Originalausgabe

(5)
Spionin am Löwenhof

Straßburg 1349: Als eine der wenigen aus der jüdischen Gemeinde entkommt die junge Jaelle lebend einem Pest-Pogrom. In Männerkleidern rettet sie sich nach Würzburg, wo sie den Berater des Bischofs kennenlernt, den mächtigen Michael de Leone. Der findet Gefallen an dem jungen „Johan“ und nimmt ihn in seine Dienste.

Rabbi Moshe, Haupt der jüdischen Gemeinde, wittert eine Chance. Mit Jaelle hätte er Augen und Ohren an den Entscheidungen des Bischofshofs. Er ahnt: Dort wird ein ungeheurer Komplott gegen die Juden geschmiedet. Widerstrebend lässt sich Jaelle auf den gefährlichen Auftrag ein, eigentlich hat sie anderes im Sinn. In Würzburg sollen ihre letzten Verwandten leben. Sie macht sich auf die Suche. Und deckt ein sorgsam gehütetes Geheimnis auf.

Ein bewegender Schicksalsroman über den Mord an den Würzburger Juden.
Portrait
Roman Rausch, 1961 in Würzburg geboren, arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaft im Medienbereich und als Journalist. Für seine Trilogie um den Kommissar Johannes Kilian wurde er 2002 auf der Leipziger Buchmesse mit dem Book on Demand Award ausgezeichnet. Heute lebt er als Autor und Schreibcoach in Würzburg und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 02.05.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26803-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/125/45 mm
Gewicht 500
Auflage 4
Verkaufsrang 31.791
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen


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sehr guter historischer Roman
von Karthause aus Duisburg am 12.06.2014

Von der Thematik hat mich dieser historische Roman sofort interessiert. Der Autor, Roman Rausch, wurde mir schon von verschiedenen Seiten wegen seiner gut recherchierten Romane wärmstens ans Herz gelegt. Um so mehr freute ich mich, als ich seinen neuen Roman endlich vor mir liegen hatte. Zwar geht es auch... Von der Thematik hat mich dieser historische Roman sofort interessiert. Der Autor, Roman Rausch, wurde mir schon von verschiedenen Seiten wegen seiner gut recherchierten Romane wärmstens ans Herz gelegt. Um so mehr freute ich mich, als ich seinen neuen Roman endlich vor mir liegen hatte. Zwar geht es auch in diesem um eine Frau, die aus der Not heraus in Männerkleidung schlüpfen muss, trotzdem ist „Die letzte Jüdin von Würzburg“ keiner der Romane, in denen die Historie lediglich als Kulisse für moderne Gedanken dient. Roman Rauschs Roman verdient zu Recht die Bezeichnung historisch. Das gilt sowohl für die Handlung als auch für die Handelnden. Er hält, analog den Gemälden der alten Meister, historisches Geschehen im geschriebenen Wort fest und lässt es vor dem Auge des Lesers wieder aufleben. Dabei geht es dem Autor nicht nur um Schilderung der Ereignisse selbst, er geht auch auf die Ursachen der Judenpogrome um 1349 ein. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, Roman Rausch beschreibt Personen, deren Lebensumstände und Erlebnisse, als hätte er sie über eine lange Zeit beobachtet und würde sie persönlich kennen. Er hat die verbürgten Geschehnisse mit Leben erfüllt und authentisch an den Leser weitergegeben. Einen besseren Beweis seiner mit Akribie durchgeführten Recherche kann ein Autor wohl nicht liefern. Auch von der sprachlichen Gestaltung hat mir „Die letzte Jüdin von Würzburg“ gut gefallen. Das Buch ließ sich flüssig lesen, hatte einen gut konstruierten Spannungsbogen, war sehr interessant und informativ und hat mich darüber hinaus sehr gut unterhalten. Roman Rausch hat es geschafft, mir ein Stück Geschichte nahe zu bringen und mich diese auch begreifen lassen. Vielleicht auch weil er beiden Seiten, den Juden und den Christen, eine Stimme gab, ihre Ängste beschrieb und als Erzähler neutral blieb. „Die letzte Jüdin von Würzburg“ führte mir Ereignisse vor Augen, die mir bislang nicht in dem Maße bekannt waren. Roman Rausch öffnete mir mit seinem Roman auf sehr unterhaltsame Weise ein Fenster in die Geschichte. Und wäre da nicht die Geschichte mit der Frau in Männerkleidung, die bei mir immer ein wenig einen faden Beigeschmack hat, würde ich diesen Roman als totales Highlight feiern und bejubeln. Den an der Geschichte interessierten Lesern empfehle ich ihn trotz meiner ganz persönlichen Animosität gern weiter.

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Mittelalterlicher Krimi vom Feinsten
von Ingeborg Geib aus Hochspeyer am 25.05.2014

Als im Jahre 1349 in Strassburg die Judenverfolgung ihren Höhepunkt erreicht muss Jaelle mit ihrem Vater fliehen .Doch es gelingt nur Jaelle durch einen glücklichen Umstand zu überleben .Sie macht sich auf nach Würzburg wo laut ihrem Vater Verwandte von ihr leben.Auf der Flucht verkleidet sie sich... Als im Jahre 1349 in Strassburg die Judenverfolgung ihren Höhepunkt erreicht muss Jaelle mit ihrem Vater fliehen .Doch es gelingt nur Jaelle durch einen glücklichen Umstand zu überleben .Sie macht sich auf nach Würzburg wo laut ihrem Vater Verwandte von ihr leben.Auf der Flucht verkleidet sie sich als Mann und bekommt so in Würzburg die Chance als Schreiber bei dem Berater des Bischofs,Michael de Leone zu arbeiten. Dieser und Rabbi Moshe verpflichten unabhängig von einander Jaelle zum Spionieren.jeder will wissen was die Gegenseite so vor hat.Dabei kommt Jaelle einem gefährlichen Geheimnis Michael Leones auf die Spur. Das Buch ist sehr gut recherchiert und die Aufmachung mit den Seiten sowie es zu der Zeit damals üblich war macht das Buch zu einem echten Hingucker.Der Stil des Autors nimmt einen mit in die mittelalterliche Welt von Würzburg und beschreibt anschaulich die damalige Situation der Juden und der Judenverfolgung. Ein gut geschriebenes Buch ,das einen mitnimmt in die Welt des mittelalterlichen Würzburg.

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Ein großartiger historischer Roman
von Kirsi am 27.04.2014

Jaelle, eine junge Jüdin, überlebt nur knapp einen Pest-Progrom in Straßburg und flieht als Mann verkleidet nach Würzburg. Sie hofft dort, ihre Verwandten zu finden, die sie nicht kennt und deren Namen sie auch nicht mehr weiß. Als Schreiber "Johan" tritt sie in die Dienste des mächtigen Michael de... Jaelle, eine junge Jüdin, überlebt nur knapp einen Pest-Progrom in Straßburg und flieht als Mann verkleidet nach Würzburg. Sie hofft dort, ihre Verwandten zu finden, die sie nicht kennt und deren Namen sie auch nicht mehr weiß. Als Schreiber "Johan" tritt sie in die Dienste des mächtigen Michael de Leone, den Berater des Bischofs. Durch ihre Arbeitsstelle wird sie auch für die jüdische Gemeinde interessant und sie wird gebeten, als Spionin Augen und Ohren offen zu halten. Gleichzeitig spitzt sich auch die Lage in Würzburg für die Juden immer mehr zu und eine gewaltige Verschwörung gegen sie ist im Gange. Roman Rausch hat mit "Die letzte Jüdin von Würzburg" ein großartiges Buch über einen der schwierigsten Zeitabschnitte in der deutschen Geschichte geschrieben. Die gute Recherche spürt der Leser auf jeder Seite. Die Geschichte ist äußerst spannend erzählt und der Leser fiebert von der ersten Seite an mit Jaelle mit. Besonders interessant ist es auch, dass historische Erklärungen nicht erst am Ende des Buches in einem Nachwort auftauchen, sondern bereits schon mitten im Buch. Diese Einschübe sind durch graue Seiten deutlich gekennzeichnet, sodass der Leser sich entscheiden kann, ob er mit der Geschichte sofort fortfahren möchte oder ob er sich lieber erst noch über die historischen Hintergründe informieren möchte. Die Charaktere sind sehr anschaulich geschildert. Der Leser kann sich leicht in Jaelle hineinversetzen, aber auch in andere Charaktere wie beispielsweise in Michael de Leone. Einzig unverständlich bleibt die Reaktion der Juden auf die drohende Gefahr - erst im Nachwort wird ihre Haltung schlüssig erklärt, hier wäre eine frühere Erklärung gut gewesen. Roman Rausch gelingt es, die Spannung Stück für Stück aufzubauen und zwar in den beiden Plots des Romans: einmal in der Geschichte um Jaelles Angehörige und dann auch in der Zuspitzung der Situation der Juden. Beide Geschichten steigern ihre Spannung im Verlauf des Buches, sodass man den Roman nicht mehr aus der Hand legen kann. "Die letzte Jüdin von Würzburg" ist ein gut recherchierter Roman, der mit seinen Charakteren und seiner spannenden Geschichte überzeugen kann. Für mich ist es einer der besten historischen Romane und ich werde ihn garantiert wieder lesen.

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Beeindruckender historischer Roman
von mabuerele am 24.04.2014

„…Fehlt das Geld, trocknet der Brunnen aus, und wir schlagen uns um die letzten Reste…“ Es ist der Februar des Jahres 1349. In Straßburg begeht Jaelle ihren 17. Geburtstag. Anstatt wie von ihrem Vater Itzhak gewünscht, die Ahnenreihe ihrer Familie auswendig zu lernen, zieht es sie auf die Gassen. Erst... „…Fehlt das Geld, trocknet der Brunnen aus, und wir schlagen uns um die letzten Reste…“ Es ist der Februar des Jahres 1349. In Straßburg begeht Jaelle ihren 17. Geburtstag. Anstatt wie von ihrem Vater Itzhak gewünscht, die Ahnenreihe ihrer Familie auswendig zu lernen, zieht es sie auf die Gassen. Erst aber soll sie Schreibarbeiten erledigen. Doch der Tag nimmt ein schreckliches Ende. Eine aufgehetzte Menge stürmt das Judenviertel. Nur weil ein Fischer sie aus dem Wasser rettet, überlebt Jaelle. Der Vater ist tot, das Papier mit der Ahnentafel verloren. Verkleidet als junger Mann erreicht Jaelle Würzburg. Unterwegs lernt sie Michael de Leone kennen. Er stellt sie als Schreiber ein. Moshe, Oberhaupt der jüdischen Gemeinde, nutzt das, um zu erfahren, was der Rat und der Bischof planen. Zwei Protagonisten stellt der Autor in den Mittelpunkt seiner Handlung. Das ist zum einen Jaelle. Sie sucht eine neue Heimat und ihre Wurzeln. Gut ausgebildet und selbstbewusst tritt sie Michael gegenüber. Zum anderen ist es Michael de Leone. Er ist nicht nur die rechte Hand des Bischofs. Er lässt alte Bücher abschreiben und gibt literarische Gesellschaften, an denen selbst einfache Leute ihr Künste vorstellen dürfen. Das Buch hat einen hohen Spannungsbogen. Als Leser habe ich mit Jaelle gebangt und gezittert, ob ihre Verkleidung und ihr Auftreten genügen, um die Aufgaben zu erfüllen. Nebenbei ist sie auf der Suche nach einem Verwandten, der in Würzburg leben soll. Außerdem hat der Autor Punkt für Punkt in logischer Abfolge die historische Entwicklung in Würzburg erlebbar gemacht. Gegen Steuerzahlung genießt die große jüdische Gemeinde den Schutz von Rat und Bischof. Doch der bröckelt immer mehr. Die Angst vor der Pest, Kälteeinbrüche im Weinberg und nicht mehr bezahlbare Schuldenberge bestimmen den Lauf der Geschichte. Hasspredigen auf der einen Seite, Verrat auf der anderen lassen nichts Gutes erwarten. Ausführlich wurde das Leben in der mittelalterlichen Stadt beschrieben. Ab und an sind in die laufende Handlung kurze Kapitel eingefügt, die die frühere Geschichte der jüdischen Gemeinde von Würzburg erzählen. Sie sind besonders gekennzeichnet, sodass ich als Leser entscheiden kann, wann ich sie lese. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, denn diese Informationen runden die Geschichte ab. Das Buch zeugt von einer ausführlichen Recherche des Autors. Das eingebundene Faktenwissen und die Informationen über Land und Leute geben dem Buch eine hohe Authentizität. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Es fällt schwer, es aus der Hand zu legen. Sprache und Schriftstil ist der heutigen Zeit angepasst. Phantasievoll gestaltet ist das Cover. Es findet sich als Schwarz-Weiß-Zeichnung zu Beginn eines jeden Kapitels wieder. Die Anmerkungen am Schluss verdeutlichen die historischen Fakten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben nicht nur die abwechslungsreiche Handlung und die sympathischen Protagonisten, sondern auch die Fähigkeit des Autors beigetragen, Emotionen so bildhaft wiederzugeben, dass ich als Leser mich einbezogen fühlte. Angst und Leid, Trauer und Verlust waren nachfühlbar. Lobenswert finde ich, dass der Autor außerdem unterschwellig deutlich machte, dass auch heute solches Handeln nicht ausgeschlossen ist.

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Jaelle geht ihren Weg
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 02.05.2014

Die 17-jährige Jüdin Jaelle entkommt im Jahr 1349 nur knapp einem Pest-Progrom. Ihr Vater konnte ihr noch kurz vor seinem Tod ans Herz legen, nach Würzburg zu fliehen, dort würde es jemanden geben, der ihr helfen würde. Nur leider war Jaelle nie so emsig, sich die Namen zu merken. So flieht... Die 17-jährige Jüdin Jaelle entkommt im Jahr 1349 nur knapp einem Pest-Progrom. Ihr Vater konnte ihr noch kurz vor seinem Tod ans Herz legen, nach Würzburg zu fliehen, dort würde es jemanden geben, der ihr helfen würde. Nur leider war Jaelle nie so emsig, sich die Namen zu merken. So flieht sie nun, als Mann verkleidet und sich Johan nennend, nach Würzburg und hofft auf ihr Glück. Unterwegs begegnet sie Michael de Leone, der ihr anbietet, nachdem er gehört hat, dass sie Lesen und Schreiben kann, bei ihm als Schreiber zu arbeiten, was sie ablehnt. Michael de Leone ist Berater des Bischofs und hat Macht. Jaelle sucht im Judenviertel von Würzburg ihre Verwandten und trifft dort auf Rabbi Moshe und seiner Frau. Die beiden nehmen sich Jaelle an und raten ihr, als Spion für die Juden die Stelle bei Michael de Leone anzutreten. Dieser wiederum möchte sie als Spion im Judenlager nutzen, um zu erfahren, wie die Stimmung ist. Die Juden werden in Würzburg durch den Bischof geschützt, aber bald kippt die Stimmung im Land um ... Die Juden sind im 14. Jh. vielen Anfeindungen ausgesetzt. Ihnen wird Brunnenvergiftung angedichtet, die Verbreitung der Pest, Frosteinbrüche im Weinbau und vieles mehr, für was einfach irgendjemand zur Rechenschaft gezogen werden muss. Die Verleumdungen nehmen zu, zumal viele Bürger durch Geldanleihen bei den Juden bei diesen hoch verschuldet sind und nicht nur vereinzelte Bürger, sondern es reicht weit bis ins Bischofstum, ja selbst bis zum Kaiser und Papst hoch. Schon aus diesem Grund sind Juden nicht gern gesehen und werden angefeindet. Der Kaiser sieht die Juden als sein Eigentum, was er großzügig "verleiht". So gibt es beispielsweise in Würzburg ein Judenviertel, das vom Bischof geschützt wird. In vielen Städten wie Straßburg und Erfurt wird brutal gegen die Juden vorgegangen, für einen offiziellen Anlass musste nicht lange gesucht werden, denn die Pest war schon allgegenwärtig. In genau diese Zeit fällt der historische Roman des Autors Roman Rausch. Geschichtlich sehr gut recherchiert, bringt er dem Leser die furchtbare und grausame Zeit der Judenverfolgung im 14. Jh. nahe. Die historisch belegten Personen Michael de Leone und Albrecht II. als Bischof machen die Geschichte glaubwürdig. Auch wenn Jaelle eine fiktive Person ist und andere Nebendarsteller ebenso, bringt es dem Leser doch eine glaubhafte Darstellung der jüdischen Geschichte im Würzburger Raum des 14. Jh. nahe. Es ist eine rührende Geschichte um die Jüdin Jaelle. Als einzige Überlebende aus dem Progrom von Straßburg flüchtet sie nach Würzburg, in der Hoffnung, dort vor Übergriffen auf die Juden sicher zu sein. Sie geht mutig ihren Weg, ist allseits beliebt, auch unter dem Deckmantel als Johan. Eine Protagonistin, die man ins Herz schließen muss, die nie aufgibt. Dieser Roman bietet einen Blick in ein Kapitel unrühmlicher deutscher Geschichte, die sich Jahrhunderte später wiederholen sollte. Trotz des ernsten Themas ein Roman, der sich gut lesen lässt und den ich geschichtsinteressierten Lesern gern weiterempfehle.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

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