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Der Märchenerzähler

Ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis Segeberger Feder 2011. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012, Kategorie Preis der Jugendlichen

(8)

Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

Portrait

Antonia Michaelis wurde 1979 in Kiel geboren. Fünf Jahre später begann sie, ihre Umwelt mit (damals noch unleserlichen) Büchern zu überschwemmen. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben. In England ließ sie sich von der englischen Literaturgeschichte inspirieren. Heute lebt die junge Autorin, die inzwischen auch ein Medizinstudium abgeschlossen hat, im Nordosten Deutschlands.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8415-0247-6
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 192/126/36 mm
Gewicht 422
Auflage 1
Illustratoren Kathrin Schüler
Buch (Kunststoff-Einband)
9,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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„Märchen oder Realität?“

Théo Romeh Gumpenberger, Thalia-Buchhandlung Steyr


Der Außenseiter Abel Tantanek erzählt seiner kleinen Schwester ein Märchen. Ein Märchen das früher oder später knallharte Realität wird. Ohne ihn wirklich zu kennen verliebt sich Anna in Abel und wird ein Teil dieses „Märchens“.

Mehr möchte ich von der Geschichte gar nicht verraten. Da es wie auch schon im ersten Buch das ich von

Der Außenseiter Abel Tantanek erzählt seiner kleinen Schwester ein Märchen. Ein Märchen das früher oder später knallharte Realität wird. Ohne ihn wirklich zu kennen verliebt sich Anna in Abel und wird ein Teil dieses „Märchens“.

Mehr möchte ich von der Geschichte gar nicht verraten. Da es wie auch schon im ersten Buch das ich von Antonia Michaelis gelesen habe spannend zugeht. Man will das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Doch eigentlich ist es noch viel mehr als eine einfache Geschichte, einmal mehr spricht Michaelis ein gesellschaftskritisches Thema an und bringt einem so zum Nachdenken! Ich kann dieses Buch weiblichen und auch männlichen Jugendlichen sehr empfehlen. Doch auch meine große Schwester (36) hat es mit Begeisterung gelesen.

„Ein toller Krimi und gleichzeitig wunderschöne Liebesgeschichte“

Tamara Elsenhans, Thalia-Buchhandlung max.center, Wels

Als Anna Abel kennenlernt bemerkt sie, dass mehr in ihm drinnen ist als alle in ihm sehen. Sie verliebt sich in den "polnischen Kurzwarenhändler" der an ihrer Schule Drogen verkauft und auch im Unterricht nie wirklich anwesend ist und findet einen Märchenerzähler. Mit seiner kleinen Schwester taucht sie immer tiefer in sein Märchen Als Anna Abel kennenlernt bemerkt sie, dass mehr in ihm drinnen ist als alle in ihm sehen. Sie verliebt sich in den "polnischen Kurzwarenhändler" der an ihrer Schule Drogen verkauft und auch im Unterricht nie wirklich anwesend ist und findet einen Märchenerzähler. Mit seiner kleinen Schwester taucht sie immer tiefer in sein Märchen ein und muss bald befürchten das einiges davon wahr sein könnte. War es vielleicht er, der die Menschen ermordet hat die in seiner Geschichte sterben, denn alle hatten etwas mit ihm und seiner kleinen Schwester zu tun. Und sie würde er vor jedem beschützen.
Spannend, mitreissend, einfach zu empfehlen!
Ich habe mich jedesmal geärgert wenn ich nicht weiter lesen konnte

„anders als im Märchen...“

Nicola Neller, Thalia-Buchhandlung Wels

Tannatek, polnischer Kurzwarenhändler genannt, ist der Sonderling in Annas Klasse. Aber Tannatek ist auch Abel, der große Bruder von Micha, für die er das Erlebte in Märchen umdichtet. In diesem ist Anna die kleine Königin, Anna das Rosenmädchen und Abel ein Hund oder Walross oder..., der sie beschützt. Für seine Schwester würde Abel Tannatek, polnischer Kurzwarenhändler genannt, ist der Sonderling in Annas Klasse. Aber Tannatek ist auch Abel, der große Bruder von Micha, für die er das Erlebte in Märchen umdichtet. In diesem ist Anna die kleine Königin, Anna das Rosenmädchen und Abel ein Hund oder Walross oder..., der sie beschützt. Für seine Schwester würde Abel nicht nur im Märchen alles tun... Die beinharte Lebensgeschichte eines mutigen Ghettokids verpackt in eine wunderschöne, berührende aber auch brutale und traurige Geschichte.

„Tolles Buch mit einem Ende das man nicht erwartet...“

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Die ersten 3/4 haben mir gut gefallen, leichter Aufbau und langsames Kennenlernen der Hauptcharaktere. Jeder hat seine eigenen Probleme, die einen das bevorstehende Abi, andere die Liebe und wieder andere Probleme, die erst später aufgedeckt werden. Irgendwann fällt Anna der polnische Kurzwarenhändler auf und sie begibt sich auf eine Die ersten 3/4 haben mir gut gefallen, leichter Aufbau und langsames Kennenlernen der Hauptcharaktere. Jeder hat seine eigenen Probleme, die einen das bevorstehende Abi, andere die Liebe und wieder andere Probleme, die erst später aufgedeckt werden. Irgendwann fällt Anna der polnische Kurzwarenhändler auf und sie begibt sich auf eine Abenteuerreise...
Einerseits in ein Märchen, das sehr mit der Wirklichkeit zusammenhängt, andererseits in die Welt Tanateks, dessen Leben und Probleme nicht die gewöhnliche Welt eines 17-jährigen sind.
Es war sehr gut aufgebaut, mit all den eingebauten Problemen und besonders mit dem Märchen das Abel, Anna und seiner kleinen Schwester stückchenweise erzählt. Nur gegen Ende wo Hintergründe und Wahrheiten herauskommen, wird es schon sehr zum deprimierenden Krimi und das Ende... ich war schon enttäuscht, dass die Autorin es mit dem worst-case-szenario enden lassen musste...

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Absolut klasse!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2015

Anna verliebt sich in den Außenseiter Abel, der alleine für den Unterhalt für sich und seine kleine Schwester Micha aufkommen muss. Trotzdem kommen die beiden sich langsam näher und wie gebannt lauscht Anna dem schaurigen Märchen, das Abel seiner Schwester Micha erzählt. Doch schon bald muss sie sich fragen,... Anna verliebt sich in den Außenseiter Abel, der alleine für den Unterhalt für sich und seine kleine Schwester Micha aufkommen muss. Trotzdem kommen die beiden sich langsam näher und wie gebannt lauscht Anna dem schaurigen Märchen, das Abel seiner Schwester Micha erzählt. Doch schon bald muss sie sich fragen, wie viel Wahrheit wirklich in diesem Märchen steckt... Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Am Anfang habe ich schon so etwa 50 Seiten gebraucht, bis ich mich an Michaelis' einzigartigen Stil gewöhnt hatte, aber ab da war ich voll drin und das Buch hat mich bis zur letzten Seite, und auch noch darüber hinaus, nicht mehr losgelassen. Ich habe gelacht, mitgefiebert und getrauert - dieses Buch nimmt einen mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wegen der Themen im Buch erst ab 14 aber trotzdem absolut empfehlenswert!

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Unendlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 07.08.2014

Die Geschichte von Anna und Abel gehört zu den schönsten und tragischsten die ich kenne. Von der ersten Seite an hat es mich gefesselt so das ich es in einem Rutsch durch gelesen habe. Ich möchte gar nicht so viel zu dem Inhalt sagen, da es keine passenden Worte... Die Geschichte von Anna und Abel gehört zu den schönsten und tragischsten die ich kenne. Von der ersten Seite an hat es mich gefesselt so das ich es in einem Rutsch durch gelesen habe. Ich möchte gar nicht so viel zu dem Inhalt sagen, da es keine passenden Worte dafür gibt. Es ist grausaum schön und man kann nicht anders als am Ende zu weinen.

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Wie weit würdest du gehen, um Deine Liebsten zu schützen!?
von einer Kundin/einem Kunden am 14.06.2014

Dieses Buch lässt einen den Atem bis zur letzten Seite anhalten. Die erste große Liebe. Anna verliebt sich in den Außenseiter Abel. Sie blickt hinter seine raue Fassade und freundet sich mit seiner kleinen Schwester Micha an. Doch nach und nach wird Anna klar, dass hinter dem schaurig-schönen Märchen, das Abel Micha... Dieses Buch lässt einen den Atem bis zur letzten Seite anhalten. Die erste große Liebe. Anna verliebt sich in den Außenseiter Abel. Sie blickt hinter seine raue Fassade und freundet sich mit seiner kleinen Schwester Micha an. Doch nach und nach wird Anna klar, dass hinter dem schaurig-schönen Märchen, das Abel Micha erzählt, um sie zu schützen, eine grausige Wahrheit steckt. Mein absolutes Lieblingsbuch! Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und Rotz und Wasser geheult. Antonia Michaelis schafft durch ihre poetische Sprache eine so packende Atmosphäre, dass man ihre Welt nicht mehr verlassen möchte. Sobald man das Buch nach dem letzten Wort zugeschlagen hat, hat man das Gefühl einen guten Freund verloren zu haben!

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zum Nachdenken
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 28.04.2014

Es beginnt fast harmlos. Ein junges Mädchen - Anna - verliebt sich in den Randständigen Junge - Abel. Es werden kleiner und grössere Geschichten erzählt, welche zum Schmunzeln ermuntern. Schnell ist man in der Geschichtenwelt mit eingeschlossen und merkt nicht, wie die Zeit vergeht und wie die Materie immer schwerer... Es beginnt fast harmlos. Ein junges Mädchen - Anna - verliebt sich in den Randständigen Junge - Abel. Es werden kleiner und grössere Geschichten erzählt, welche zum Schmunzeln ermuntern. Schnell ist man in der Geschichtenwelt mit eingeschlossen und merkt nicht, wie die Zeit vergeht und wie die Materie immer schwerer wird. Man fiebert mit, überlegt sich, wo hin es das Ende zieht und kann das Buch einfach nicht mehr weglegen. Viel zu schnell hat man das Ende des Märchen erreicht und weiss so gar nicht, wie man mit dem Ende umgehen soll. Noch Tage lang kann man über die einfachen Dinge nachdenken, weil der Märchenerzähler hat sie in simpelsterweise auf den Punkt gebracht. Mag das Buch nach einer Woche und mit etwas Abstand noch so kitschig sein, so ist die Verwirrung zwischen Wirklichkeit und Geschichte eine wahre Leistung der Autorin. Das Buch schreit sogar danach, es ein zweites Mal zu lesen. Denn viele Dinge wurden zwar gesagt, aber werden wohl erst dann einen Sinn machen.

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Unglaublich spannendes Jugendbuch!
von Kezia Kriegler am 04.11.2013

Anna und Abel - eine tragische Liebesgeschichte in einem Umfeld, in dem alles gegen sie spricht. Abel ist schon länger an der Schule, bevor Anna ihn richtig bemerkt. Als sie im Gemeinschaftsraum der Schule zufällig eine Puppe findet, kommen die beiden ins Gespräch. Anna folgt ihm, ungesehen, und findet heraus,... Anna und Abel - eine tragische Liebesgeschichte in einem Umfeld, in dem alles gegen sie spricht. Abel ist schon länger an der Schule, bevor Anna ihn richtig bemerkt. Als sie im Gemeinschaftsraum der Schule zufällig eine Puppe findet, kommen die beiden ins Gespräch. Anna folgt ihm, ungesehen, und findet heraus, dass Abel alles andere als ein "polnischer Kurzwarenhändler" ist, so wie ihn alle an der Schule nennen. Die Puppe gehört seiner kleinen Schwester, der er Märchen erzählt, die wahr werden. Das weiß Anna erst noch nicht, doch als sie sich mit Abel und seiner Schwester anfreundet und eine Figur dieser traurigen Märchen wird, versteht sie bald, dass Abel eigentlich eine wahre Geschichte erzählt: Die Geschichte über sie drei - und über einen Mörder, der mehr als einmal jemanden in ihrem unmittelbaren Umfeld tötet. Und plötzlich stellt sich Anna die Frage: Was, wenn Abel selbst dieser Mörder ist? Nachdem ich diesen Roman beendet habe, konnte ich tagelang nicht aufhören, darüber nachzudenken! Viele warum-Fragen haben sich in mein Bewusstsein geschlichen und es hat lange gedauert, bis ich den Inhalt verarbeitet habe. Genau deshalb bekommt dieses Buch von mir volle fünf Sterne (könnte ich sechs geben, würde ich das tun)! Denn es hat mich zum Nachdenken angeregt und zum Überdenken unserer gesellschaftlichen Strukturen und unserem Handeln.

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Wie das Leben so spielt!
von Jana Leuker aus Coesfeld am 23.09.2013

Als Anna Abel kennen lernt, wird sie aus ihrer heilen Welt herausgerissen. Nicht jeder hat das Glück, wie sie, ohne Angst, Not und einer heilen Familie aufzuwachsen. Abel, der verschlossen und bedrohlich wirkend auf dem Schulhof seine Drogen vertickt, um seine Schwester zu ernähren passt da nicht in ihr... Als Anna Abel kennen lernt, wird sie aus ihrer heilen Welt herausgerissen. Nicht jeder hat das Glück, wie sie, ohne Angst, Not und einer heilen Familie aufzuwachsen. Abel, der verschlossen und bedrohlich wirkend auf dem Schulhof seine Drogen vertickt, um seine Schwester zu ernähren passt da nicht in ihr Bild. Doch je mehr Sie den geheimnisvollen Jungen kennenlernt, desto anziehender findet sie ihn. Die Geschichte handelt von Freundtschaft und der ersten Liebe, aber auch von Vertrauen, dass immer wieder auf die Probe gestellt wird!

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Tiefgründig. Zum Nachdenken. Interessante Wendungen.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2015

Schreibstil: „Der Märchenerzähler“ ist in der Er-Erzähler Perspektive geschrieben, bietet trotzdem Einsicht in die Gefühle der Figuren und ist in der Vergangenheitsform verfasst. Hauptsächlich wird aus Annas Perspektive erzählt, jedoch springt es mitten im Kapitel hin und wieder um, eine andere Person spricht also. Leider kann man diesen Umsprung als... Schreibstil: „Der Märchenerzähler“ ist in der Er-Erzähler Perspektive geschrieben, bietet trotzdem Einsicht in die Gefühle der Figuren und ist in der Vergangenheitsform verfasst. Hauptsächlich wird aus Annas Perspektive erzählt, jedoch springt es mitten im Kapitel hin und wieder um, eine andere Person spricht also. Leider kann man diesen Umsprung als Leser nur schwer nachvollziehen, da es nach einem Absatz plötzlich mit dieser anderen Person weiter geht, ohne dass darüber steht, wer spricht. Deshalb ist es manchmal auch schwierig sich dort einzufinden, da man mit den Gedanken noch bei der vorhergehenden Person ist und nun nicht weiß, wer jetzt erzählt. Das ist ein wenig verwirrend. Auch hatte ich am Anfang Probleme mich mit dem Schreibstil zu Recht zu finden und in die Geschichte hinein zu kommen. Aber nach wenigen Kapiteln ging es dann. Meinung: An sich ist das Buch „Der Märchenerzähler“ eine gute Idee mit einer tiefgründigen Geschichte dahinter. Auch wenn für mich der Schreibstil am Anfang gewöhnungsbedüftig war, kam ich doch irgendwann in die Geschichte hinein. Zu Beginn konnte ich noch nicht einmal ahnen, was hinter dieser Story stecken würde, denn es entwickelt sich alles ganz anders, als man es erwarten würde und es tauchen ständig neue Probleme auf. Positiv finde ich allerdings, dass Abel die Realität in einem Märchen für seine Schwester Micha verarbeitet und es ihr damit erleichtert, als auch sich seine Sorgen versteckt von der Seele reden kann. Wer Abels Erzählungen aufmerksam folgt, der bekommt schon währenddessen wichtige Antworten und Informationen. Zusammenhänge lassen sich meist aber erst später richtig erkennen. Außerdem finde ich Anna als Person in manchen Lebenslagen etwas eigenartig, da ich ihre Ideen oder Taten manchmal nicht nachvollziehen konnte. Anfangs dachte ich, ich könne mich gut mir ihr identifizieren, aber auch in Anna steckt mehr, als man vielleicht denken würde. Dass Abel Geheimnisse hat, merken sowohl Leser, als auch Anna zeitig. Dennoch hat das Leben von den Micha und ihrem Bruder nicht nur etwas trauriges, sondern auch tiefgründige Probleme. Die Situation spitzt sich zu und ich wusste kaum noch, wem ich an der Stelle der Protagonistin getraut hätte. Als Leser habe ich umfangreiche Spekulationen angestellt und war mir doch nicht sicher, was genau geschehen ist und wer es war. Denn die eigentliche Tatsache würde ja keiner wahrhaben wollen. Auch wenn der Handlungsstrang manchmal etwas wüst bzw. verwirrend ist, ist es eine interessante Geschichte mit unerwarteten Ereignissen und Wendungen. Es vermittelt außerdem ein ganz anderes Lebensgefühl und spricht von den wahren Problemen in unserer Gesellschaft, sowie einem trostlosem Leben, das manche führen müssen. Fazit: Ich kann das Buch nicht jedem empfehlen, da ich finde, dass es gewöhnungsbedürftig ist und nicht jeden Leser anspricht. An sich ist es eine schöne und tiefgreifende Geschichte mit unerwarteten Wendungen. Es ist außerdem spannend. Aber es ist nicht für jeden etwas.

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Grausam Schön
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2013

Der Märchenerzähler ist ein Buch das nachwirkt. Der Märchenerzähler selbst, Abel genannt, ist eine bittersüße Figur, die es lohnt kennenzulernen aber einen, auch als Leser, stets wieder auf einen, von Misstrauen geprägten, Abstand drängt. Was hat es auf sich mit diesem Jungen? Obwohl der Roman, meiner Ansicht nach, auch seine... Der Märchenerzähler ist ein Buch das nachwirkt. Der Märchenerzähler selbst, Abel genannt, ist eine bittersüße Figur, die es lohnt kennenzulernen aber einen, auch als Leser, stets wieder auf einen, von Misstrauen geprägten, Abstand drängt. Was hat es auf sich mit diesem Jungen? Obwohl der Roman, meiner Ansicht nach, auch seine Längen hat, schlägt das Ende umso mehr wie eine Bombe ein und lässt einen fassungslos zurück. Die Märchenabschnitte sind bezaubernd geschrieben und laden mitunter zum Schmunzeln ein, wenn sie nicht eine teils grausame Wahrheit beschreiben würden. Die Autorin versteht es, eine anhaltend düstere Stimmung über diesen Roman zu legen. Selbst erheiternde Momente bleiben einem irgendwie im Halse stecken. Zumindest ist dies meine persönliche Empfindung dazu. Negative Kritikpunkte sind allerdings ebenfalls vorhanden, wenn auch nur Kleine: - Die ca. ersten 70 Seiten habe ich benötigt, um überhaupt in die Geschichte zu kommen. - Ich finde, dass der Leser viel zu schnell herausbekommt, wer der Täter ist. - Außerdem ist mir am Ende des Buches ein Fehler aufgefallen, auf den ich allerdings nicht näher eingehen möchte, der mich allerdings etwas gestört hat. - Dass Annas beste Freundin sie immer „Mein Kind“ nennt bleibt mir suspekt. Mein Fazit: Ein lesenswerter Roman, der sozialkritisch ist und von selbstzerstörerischen Charakteren erzählt, die die gesamte Geschichte hinweg stets glaubwürdig sind. Ein Roman, der von Hoffnung und Verzweiflung erzählt und, meines Erachtens, nicht bloß ein simples Jugendbuch ist. Mir hat der Roman gute Unterhaltung geboten, sodass ich, trotz anfänglicher Startschwierigkeiten, die letzten 200 Seiten in einem Rutsch verschlungen habe.

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märchenhafte Realität
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 30.09.2011
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Anna Leemann ist eine 17-jährige Schülerin, die sich auf das Abitur vorbereitet. Normal ist Anna hingegen nicht, sie lebt in ihrer eigenen Welt, in ihrer "Seifenblase" und grübelt viel über die Welt und das Warum nach. Doch trotz ihrer ruhigen Art ist sie keine Außenseiterin, im Gegenteil. Sie hat... Anna Leemann ist eine 17-jährige Schülerin, die sich auf das Abitur vorbereitet. Normal ist Anna hingegen nicht, sie lebt in ihrer eigenen Welt, in ihrer "Seifenblase" und grübelt viel über die Welt und das Warum nach. Doch trotz ihrer ruhigen Art ist sie keine Außenseiterin, im Gegenteil. Sie hat Freunde und ist beliebt. Eines Tages findet sie im Aufenthaltsraum ihrer Klasse eine Puppe - und damit verändert sich ihre Leben grundlegend. Diese Puppe gehört angeblich der Schwester eines Mitschülers, Abel Tannatek. Abel ist ein Quereinsteiger, Schulschwänzer und Außenseiter auf dem Gymnasium, er besucht es erst seit 1,5 Jahren und dennoch hatte er bis jetzt wenig Berührungspunkte mit Anna, obwohl sie zusammen in ein paar Kursen sind. Doch an diesem Tag ändert sich alles. Abel, von allen nur "polnischer Kurzwarenhändler" genannt, weil er in der Schule Drogen verkauft, fasziniert Anna. Sie will mehr über diesen Jungen erfahren, der sich anscheinend so rührend um seine kleine Schwester kümmert. Anna folgt Abel heimlich in die Uni-Mensa und entdeckt dort einen ganz anderen Abel. Dieser junge Mann kümmert sich rührend um seine 6-jährige Schwester Mischa. Anna bekommt mit, wie Abel seiner kleinen Schwester das Märchen von einer kleinen Klippenkönigin erzählt, deren Insel untergeht und die zusammen mit einem Seelöwen die gefährliche Flucht Richtung Festland wagt. Anna wird, ebenso wie Mischa, sofort von der Geschichte in Bann geschlagen. Natürlich bleibt Anna in der Uni-Mensa nicht unbemerkt. Tatsächlich freundet sie sich sogar mit dem Geschwisterpaar Tannatek an, deren Mutter verreist zu sein scheint. Nach und nach stellt Anna fest, dass der 17-jährige Abel sich ganz allein um seine kleine Schwester kümmert und es trotz aller Sorgen und Nöte schafft, ihr ein liebevolles zu Hause zu geben. Und Abel erzählt den beiden die Geschichte der kleinen Klippenkönigin weiter, von der Flucht vor dem Diamantenhändler und seinen Schergen. Nach und nach baut er immer wieder reale Personen in sein Märchen ein und die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit scheint zu verschwimmen ... Was für eine Geschichte! Real und doch phantastisch, brutal und doch liebevoll und einfach märchenhaft. Das Buch weißt einen dermaßen einnehmenden Schreibstil auf, dass selbst kurze Unterbrechungen kaum möglich sind, ich war wie gefangen in der Geschichte. Die Charaktere wurden mit sehr viel Tiefe und Liebe zum Detail entworfen, sodass diese so real wirken, als könne man ihnen jeden Moment in der wirklichen Welt begegnen. Auch die Nebenfiguren, von denen es im Buch nicht wenige gibt, wurden sehr detailliert und tief dargestellt, was bei Nebencharakteren leider häufig nicht der Fall ist. Bei diesem Buch handelt es sich um das 1. Buch der Autorin, dass ich gelesen habe und es war mit Garantie nicht das letzte!

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3 0
Der Märchenerzähler
von Bernadette Pachschwöll am 28.04.2011
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Abel Tannatek, der polnische Kurzwarenhändler, wie ihn seine Mitschüler immer nennen, erzählt seiner Schwester Micha ein Märchen, bei dem man nie weiß, ob es die Realität oder doch nur ein Märchen ist. Anna, ein Mädchen aus Abels Deutschkurs, schleicht sich vorsichtig in Abels Leben und hört die ganze Geschichte... Abel Tannatek, der polnische Kurzwarenhändler, wie ihn seine Mitschüler immer nennen, erzählt seiner Schwester Micha ein Märchen, bei dem man nie weiß, ob es die Realität oder doch nur ein Märchen ist. Anna, ein Mädchen aus Abels Deutschkurs, schleicht sich vorsichtig in Abels Leben und hört die ganze Geschichte mit an. Dem Leser ist von Anfang an bewusst, dass etwas Grausames passiert sein muss. Während des Lesens hat man immer wieder verschiedene Ahnungen, was das sein könnte, doch ein paar Seiten später verwirft man diese Idee wieder. Ich hätte nicht gedacht, dass man ein Märchen und das echte Leben so gut in einem Buch verbinden kann, doch Antonia Michelis ist das wunderbar gelungen. Der Märchenerzähler hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck, doch mit einem solch schockierenden Abschluss hätte ich nicht gerechnet. Dieses Buch sollte man sich unter keinen Umständen entgehen lassen.

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3 0
Sehr bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 08.12.2011
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Zum Inhalt und auch sonst wurde fast alles gesagt... Der Märchenerzähler ist der erste Roman den ich von der Autorin Antonia Michaelis gelesen habe. Ich mochte den Erzählstil der Autorin und man fragt sich immer wieder was der Geschichtenerzähler erfindet und was auf die Wirklichkeit verweist. Dieser Roman ist bedrückend, spannend,... Zum Inhalt und auch sonst wurde fast alles gesagt... Der Märchenerzähler ist der erste Roman den ich von der Autorin Antonia Michaelis gelesen habe. Ich mochte den Erzählstil der Autorin und man fragt sich immer wieder was der Geschichtenerzähler erfindet und was auf die Wirklichkeit verweist. Dieser Roman ist bedrückend, spannend, traurig und lässt einen nach dem Lesen lange nicht los. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man dieses Buch in die Kategorie Jugendbuch packen kann. Drama trifft es wohl eher. Für manch jungen Leser wird es vielleicht schwierig zwischen Richtig und Falsch zu entscheiden. Den, kann man eine Vergewaltigung wirklich verzeihen… ich glaube nicht. Mein Fazit: Ich habe „Der Märchenerzähler“ sehr gerne gelesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

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Spannendes Jugenddrama
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2011
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Anna ist ein junges Mädchen, unerfahren was Jungs angeht, musisch begabt, kurz vor dem Abitur. Sie lebt in ihrer eigenen kleinen Welt bis sie sich in den Mitschüler Abel Tannatek verliebt. Doch dieser lässt keinen an sich heran. Jeder weiß, dass er auf dem Schulhof Drogen verkauft und wer... Anna ist ein junges Mädchen, unerfahren was Jungs angeht, musisch begabt, kurz vor dem Abitur. Sie lebt in ihrer eigenen kleinen Welt bis sie sich in den Mitschüler Abel Tannatek verliebt. Doch dieser lässt keinen an sich heran. Jeder weiß, dass er auf dem Schulhof Drogen verkauft und wer weiß, was er noch so tut, um Geld zu verdienen. Anna ist das egal, sie ignoriert gut gemeinte Ratschläge ihrer Freunde und verliert sich immer mehr in den Geschichten vom Märchenerzähler Abel... Eine wahnsinnig spannende Geschichte, die ich keinesfalls unter 16jährigen empfehlen würde! Man identifiziert sich mit der Hauptperson Anna und fiebert mit. Man weiß, dass Abel kein guter Umgang für sie ist und doch wünscht man den beiden ein Happy End miteinander...Doch dann kommt alles ganz anders...Spannend bis zur letzten Seite!

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Habe das Buch lange zu Hause liegen gehabt und es immer ein bischen vor mich her geschoben es zu lesen. Jetzt weiß ich, dass es ein Fehler war, den dieses Buch ist Krimi, der tief berührt und unter die Haut geht. Der Märchenerzähler ist wirklich einmalig!!!!!!

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Ein anspruchsvolles Jugendbuch und eine tiefgehende Liebesgeschichte
von Kerstin Huber aus Kaiserslautern am 27.11.2011
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Man sollte sich nicht vom Klappentext auf dem Buch täuschen lassen. 'Der Märchenerzähler' von Antonia Michaelis hat nicht das Geringste mit der andauernden Fantasy-Welle im Jugendbuch zu tun. Ganz im Gegenteil, das Buch lebt trotz der eingestreuten Märchenpassagen von einem starken Realismus. Große Themen wie Verantwortung, Liebe, Vertrauen und... Man sollte sich nicht vom Klappentext auf dem Buch täuschen lassen. 'Der Märchenerzähler' von Antonia Michaelis hat nicht das Geringste mit der andauernden Fantasy-Welle im Jugendbuch zu tun. Ganz im Gegenteil, das Buch lebt trotz der eingestreuten Märchenpassagen von einem starken Realismus. Große Themen wie Verantwortung, Liebe, Vertrauen und Vergebung werden in eine fesselnde Sprache gepackt, die das Buch zu einem richtigen Pageturner machen. Was ist Abels Geheimnis? Was wird aus Anna und Abel? Und wie hätte man sich selbst entschieden? 'Der Märchenerzähler' zeigt: Die Welt lässt sich nicht einfach in Schwarz und Weiß einteilen. Für mich eines der besten Jugendbücher mit Tiefgang der letzten Zeit und frühestens ab 14 Jahren zu empfehlen.

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Wenn Märchen Wirklichkeit werden...
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Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Anna lebt in ihrer eigenen Welt. Sie interessiert sich, zur Verzweiflung Ihrer besten Freundin, nicht wie alle anderen aus ihrer Stufe für Jungs und Partys. Doch dann bemerkt sie Abel. Der „polnische Kurzwarenhändler“, wie er von allen genannt wird, erregt ihr Interesse und lockt sie aus ihrem Schneckenhaus.... Anna lebt in ihrer eigenen Welt. Sie interessiert sich, zur Verzweiflung Ihrer besten Freundin, nicht wie alle anderen aus ihrer Stufe für Jungs und Partys. Doch dann bemerkt sie Abel. Der „polnische Kurzwarenhändler“, wie er von allen genannt wird, erregt ihr Interesse und lockt sie aus ihrem Schneckenhaus. Wer ist dieser Junge mit Wollmütze und Militärjacke? Anna beginnt, ihm hinterher zu spionieren und erfährt, dass er mit seiner kleinen Schwester in den Plattenbauten wohnt. Seine Mutter ist verschwunden. Abel sorgt rührend für seine Schwester, doch Anna spürt, dass er ein Geheimnis hat... Ein einfühlsamer Roman um eine ganz besondere Beziehung und ein spannender Thriller mit Nervenkitzel bis zur letzten Seite.

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Wunderschön!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2011
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Nicht nur für junge Mädels, auch absolut lesenswert für Frauen jeden Alters: Ein wunderschönes Buch, ganz ohne Kitsch und mit viel Fantasie. Hat eine romantische aber auch eine traurige Seite mit einem - meiner Meinung nach - runden Ende. Die Geschichte in der Geschichte (Das Märchen der Klippenprinzessin) vermittelt die Ängste,... Nicht nur für junge Mädels, auch absolut lesenswert für Frauen jeden Alters: Ein wunderschönes Buch, ganz ohne Kitsch und mit viel Fantasie. Hat eine romantische aber auch eine traurige Seite mit einem - meiner Meinung nach - runden Ende. Die Geschichte in der Geschichte (Das Märchen der Klippenprinzessin) vermittelt die Ängste, Träume und Wünsche auf sehr bildliche Art und Weise. Toll geschrieben, hat mich sehr beeindruckt.

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Es war einmal eine kleine Klippenkönigin...
von einer Kundin/einem Kunden am 14.06.2011
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Die Autorin hat mit dieser Geschichte etwas Besonderes geschaffen. Ein Märchen, ja, ein Märchen, wie es im Buche steht! Ihr werdet sicher verstehen, wie ich es meine, wenn ihr dieses Buch gelesen habt. Wer hier einen Jugendfantasyroman erwartet, liegt völlig falsch, damit hat das Ganze nichts zu tun. Das... Die Autorin hat mit dieser Geschichte etwas Besonderes geschaffen. Ein Märchen, ja, ein Märchen, wie es im Buche steht! Ihr werdet sicher verstehen, wie ich es meine, wenn ihr dieses Buch gelesen habt. Wer hier einen Jugendfantasyroman erwartet, liegt völlig falsch, damit hat das Ganze nichts zu tun. Das Märchen begleitet nur die Geschichte, umspielt sie, verhüllt sie und macht gleichzeitig einiges klarer. Es ist eher ein Thriller und gleichzeitig eine Geschichte, die das Leben geschrieben hat. Die Handlung wechselt immer zwischen Märchen und der eigentlichen Geschichte, denn Abel, um den es in dieser GEschichte unter anderem geht, erzählt seiner kleinen Schwester Micha ein Märchen, welches erstaunliche Parallelen zum wirklichen Leben und ihrer momentanen Situation aufweist. Er will sie warnen, will ihr etwas beibringen, dass sie nur auf diese Weise verstehen kann! Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll. Flüssig, märchenhaft, mitreißend erzählt sie die Geschichte der drei Hauptpersonen und obwohl wirklich sehr viel passiert, bleibt dem Leser doch genug Zeit und Raum zum Nachdenken und Spekulieren und das braucht man bei dieser Geschichte auch, denn sie ist alles andere als seicht! Die Dinge, die zu Beginn noch hinter der märchenhaften Fassade verstecken, werden nach und nach aufgedeckt und erst am Ende, wird dem Leser tatsächlich die ganze Tragweite klar. Die Autorin schafft es durch Liebe zum Detail in dem Buch eine gewisse Stimmung festzuhalten, welche die Geschehnisse noch unterstreicht und den Leser in die Geschichte saugt. Am Ende klappte ich das Buch zu und war schockiert, glücklich und traurig zugleich. Ich würde dieses als Jugendbuch freigegebene Buch nicht jedem Jugendlichen in die Hand geben, denn für manch zartes Gemüt könnte die Geschichte doch etwas zu ernst sein.

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Ist es wirklich nur ein Märchen???
von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2011
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Anna verliebt sich in den Außenseiter Abel, der von allen nur "Der Kurzwarenhändler" genannt wird. Erst kommt sie nicht an ihn ran, doch dann öffnet er sich immer mehr und sie erfährt einiges über ihn und sein Leben. Er lebt mit seiner kleinen Schwester in einer Hochhaussiedlung, doch wo... Anna verliebt sich in den Außenseiter Abel, der von allen nur "Der Kurzwarenhändler" genannt wird. Erst kommt sie nicht an ihn ran, doch dann öffnet er sich immer mehr und sie erfährt einiges über ihn und sein Leben. Er lebt mit seiner kleinen Schwester in einer Hochhaussiedlung, doch wo ist die Mutter? Gebannt lauscht sie den Märchen, die Abel seiner Schwester erzählt. Doch sind es wirklich nur Märchen oder steckt Wahrheit dahinter? Selten hat mich ein Buch so gebannt und gefesselt. Für mich ist "Der Märchenerzähler" definitiv eines der besten Jugendbücher des Jahres!!

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It´s a cold and a very broken Halleluja
von Gabi Küsgen aus Köln, Rhein-Center am 27.03.2011
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Anna verliebt sich in den polnischen Mitschüler Abel, den von allen geächteten Drogendealer. Er läßt ihre Nähe zu und sie lernt seine andere Seite kennen: den liebevollen Bruder, der sich ganz alleine um die kleine Schwester kümmert, das Sozialamt und alle bösen Erwachsenen von der Kleinen festhält und ihr... Anna verliebt sich in den polnischen Mitschüler Abel, den von allen geächteten Drogendealer. Er läßt ihre Nähe zu und sie lernt seine andere Seite kennen: den liebevollen Bruder, der sich ganz alleine um die kleine Schwester kümmert, das Sozialamt und alle bösen Erwachsenen von der Kleinen festhält und ihr wunderbare Märchen erzählt. Die Figuren in den Märchen kommen Anna jedoch erschreckend bekannt vor....Das Ende des Romans ist bestürzend und alles andere als erwartbar. Der Leser leidet mit Anna, die ihre Erkenntnisse kaum verarbeiten kann und hastet lesend dem Ende entgegen. Das Buch hat mich unglaublich fasziniert, ich empfehle es sehr! ab 14 Jahre.

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Außergewöhnliche Liebesgeschichte in einer toller Sprache erzählt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2011
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Ausgerechnet in den absoluten Außenseiter der Schule muss Anna sich verlieben. Tannatek dealt mit Drogen und scheint auch sonst kein wirklich netter Typ zu sein. Als Anna ihm eines Mittags zur Mensa folgt, lernt sie aber auch eine völlig andere Seite von ihm kenne. Die des großen Bruders der... Ausgerechnet in den absoluten Außenseiter der Schule muss Anna sich verlieben. Tannatek dealt mit Drogen und scheint auch sonst kein wirklich netter Typ zu sein. Als Anna ihm eines Mittags zur Mensa folgt, lernt sie aber auch eine völlig andere Seite von ihm kenne. Die des großen Bruders der seiner kleinen Schwester Märchen erzählt, das allerdings erschreckende Verknüpfungen zur Realität aufweist. Wunderschön erzählte und dabei auch sehr spannende Liebesgeschichte . Etwas ganz besonderes. Mehr davon bitte!!!

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