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Der Junge im gestreiften Pyjama

Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award, Bestes Kinderbuch des Jahres. Nominiert für die Carnegie Medal, den Ottokar's Book Prize und den Premio Paolo Ungari

(72)
Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.
Portrait

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er ist der Autor von vierzehn Romanen, darunter ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹, der sich weltweit sechs Millionen Mal verkaufte, zahlreiche internationale Buchpreise gewann und mit großem Erfolg verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

Literaturpreise:

›Der Junge mit dem gestreiften Pyjama‹
- Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 (Jugendjury)
- Buch des Monats Dezember 2007 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Volkach
- Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2008
- Ausgezeichnet als Penguin Orange Readers’ Group Book of the Year 2009
- Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award: Bestes Kinderbuch des Jahres
- Ausgezeichnet mit dem Listener's Choice Book of the Year: Bestes Hörbuch des Jahres (UK)
- Nominiert für die Carnegie Medal (UK)
- Nominiert für den Ottakar's Book Prize (UK)
- Nominiert für den Paolo Ungari Prize (Italien)

›Der Schiffsjunge‹
Die besten 7 Bücher für junge Leser (April 2011)

›Der Junge mit dem Herz aus Holz‹
Nominiert für die Carnegie Medal 2012 (Longlist)
Buch des Monats August 2012 Jubu-Crew Göttingen

›Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket‹
Nominiert für die CILIP Carnegie Medal 2013 (Longlist)
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 (Jugendjury)

›So fern wie nah‹
Nominiert für die 2015 DILIP Kate Greenaway Medal
Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2015

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 01.03.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-80683-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 189/124/22 mm
Gewicht 240
Originaltitel The Boy in the Striped Pyjamas
Auflage 28. Auflage
Verkaufsrang 274
Buch (Taschenbuch)
8,20
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„Bestes Kinderbuch des Jahres beim Irish Book Award“

Michaela Klauser, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Die grausame Zeit des Holocausts mit den Augen eines unschuldigen Kindes gesehen.
Aber auch eine bewegende Geschichte über eine gefährliche Freundschaft und die Macht der Hoffnung.
Zu empfehlen für alle ab ca. 13 Jahren
Die grausame Zeit des Holocausts mit den Augen eines unschuldigen Kindes gesehen.
Aber auch eine bewegende Geschichte über eine gefährliche Freundschaft und die Macht der Hoffnung.
Zu empfehlen für alle ab ca. 13 Jahren

„Ein Buch das man nicht so schnell vergessen wird!!“

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Bruno ist der Sohn eines Soldaten. Als sein Vater dann ein KZ leitet, ziehen sie in eine andere Stadt. Bruno sieht das KZ von seinem Fenster aus und denkt es sei ein Bauernhof. Seine Mutter jedoch verbietet ihm dort hinzugehen. Er erkundet die Gegend doch am Ende des Waldes ist ein riesiger Zaun. Hinter dem Zaun sitzt Schmuel im gestreiften Bruno ist der Sohn eines Soldaten. Als sein Vater dann ein KZ leitet, ziehen sie in eine andere Stadt. Bruno sieht das KZ von seinem Fenster aus und denkt es sei ein Bauernhof. Seine Mutter jedoch verbietet ihm dort hinzugehen. Er erkundet die Gegend doch am Ende des Waldes ist ein riesiger Zaun. Hinter dem Zaun sitzt Schmuel im gestreiften Pyjama, ein jüdischer Junge. Die beiden werden nach und nach Freunde. Schmuel erzählt Bruno was im KZ alles passiert. Jedoch glaubt Bruno, dass das ein Paradies ist. Später erzählt Schmuel über seinen verschwundenen Vater und Bruno will ihn suchen. Er gelangt durch ein loch im Boden auf die andere Seite und macht einen großen Fehler.

Eine gute Freundschaft die ein trauriges Ende nimmt...

„Die Freundschaft im Ort des Todes“

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In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat
In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat und seine Freunde verlassen musste aufgrund der neuen Arbeit seines Vaters in "Aus- Wisch".
Das neue zu Hause gefiel ihm nicht, aber eines Tages entdeckte Bruno durch ein Fenster Kinder, die auf der andere Seite der Zäune einen gestreiften Pyjama trugen.
Es gab viele Dinge, die Bruno so gern in Berlin machte und hier in "Aus- Wisch" nicht mehr konnte, weil er keine Freunde hatte. Jedoch für sein Lieblingsspiel, das Erforschen, brauchte er keine Freunde. Fest entschlossen ging er gegen den Willen seiner Eltern den verbotenen Zaun entlang und lernte Schmuel kennen. Sie sahen sich regelmäßig und hatten einen großen Wunsch. Sie wollten miteinander spielen. Als Bruno Schmuel erzählte, dass er wieder nach Berlin zurückkehren würde, bat Schmuel ihn um Hilfe, weil er seinen Vater nicht mehr finden konnte. Tatsächlich besorgte Schmuel Bruno einen gestreiften Pyjama und er kroch durch ein Loch im Zaun um ihn zu unterstützen. Klar war, dass diese Handlung alles verändern würde.

Dieses Buch zeigt uns mit den Augen eines Kindes, dass Verzeihen und für einander da sein auch in schwierigen Situationen möglich sind.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
72 Bewertungen
Übersicht
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11
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1

Der schlimmste Fehler unsererseits wäre Vergessen.
von einer Kundin/einem Kunden am 08.06.2012

Dieses Buch übermittelt eine so packende Tragik, dass es eigentlich kaum zu beschreiben ist. Der kleine Bruno zieht mit seinen Eltern und seiner Schwester von Berlin nach Ausschwitz, da sein Vater Leiter des Konzentrationslager ist. Das Buch ist aber komplett aus der Sicht Bunos geschrieben, der sich immer... Dieses Buch übermittelt eine so packende Tragik, dass es eigentlich kaum zu beschreiben ist. Der kleine Bruno zieht mit seinen Eltern und seiner Schwester von Berlin nach Ausschwitz, da sein Vater Leiter des Konzentrationslager ist. Das Buch ist aber komplett aus der Sicht Bunos geschrieben, der sich immer wieder frägt, wer die Leute hinter dem Zaun sind, warum sie alle das Gleiche anhaben, und welchen Beruf sein Papa überhaupt hat. Auch dass immer wieder Leute hinter dem Zaun nach Gesprächen mit den Soldaten "auf einmal umfallen und schlafen", findet er ganz komisch. Als er irgendwann auf einem seiner Spaziergänge am Zaun entlang den kleinen Schmuel auf der anderen Seite kennenlernt, beginnt eine zu Tränen rührende Freundschaft. Bruno bringt ihm immer wieder Essen mit, sie stellen freudig fest, dass sie am gleichen Tag Geburtstag haben und auch sonst verstehen sie sich blendend. Eines Tages, als sie sich zur gewohnten Uhrzeit treffen, erzählt Schmuel weinend, dass sein Vater von seinem Spaziergang mit den Wachen nicht zurückkam, und bittet Bruno, ihm suchen zu helfen. Dieser stimmt kurzerhand zu, lässt sich von Schmuel den gleichen "Pyjama" bringen, um nicht aufzufallen, und schlüpft unterm Zaun hindurch. Doch die Suche bleibt stundenlang erfolglos, was für den Leser in diesem Moment natürlich schon klar ist, der Vater ist längst ermordet worden. Die Unwissenheit der zwei Jungs ist jedoch so ergreifend und schonungslos, dass es einem das Blut gefrieren lässt. Als Bruno langsam aufgeben will und zurück nach Hause möchte, läuten die Wachen den täglichen Spaziergang ein, an dem jeden Tag andere teilnehmen dürfen. "Dauert der denn lange?" - "Ich weiß nicht, ich hab die Menschen danach nicht mehr getroffen, aber beschwert haben sie sich nie". Bruno beschließt teilzunehmen, er ist ja schließlich an der Seite seines besten Freundes...und sie laufen geradewegs in eine der Gaskammern. "Endlich schön warm, bestimmt machen wir hier Pause, damit wir uns aufwärmen können"...

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2 0
Ein sehr gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.04.2015

Ich gebe fünf Sterne, weil die Geschichte des Buches sehr interessant, spannend und traurig ist. Ich finde es toll, dass der Autor so etwas geschrieben hat. Ich habe bis jetzt nicht solche spannende Bücher gelesen, aber dieses Buch ist das beste, das ich je gelesen habe. Außerdem würde ich... Ich gebe fünf Sterne, weil die Geschichte des Buches sehr interessant, spannend und traurig ist. Ich finde es toll, dass der Autor so etwas geschrieben hat. Ich habe bis jetzt nicht solche spannende Bücher gelesen, aber dieses Buch ist das beste, das ich je gelesen habe. Außerdem würde ich jedem empfehlen. ;) Es ist wirklich ein tolles Buch!

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1 0
Der Junge im gestreiften Pyjama
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 10.06.2012

Der 9-jährige Bruno ist wenig begeistert, als er eines Tages nach der Schule nach Hause kommt und den Haushalt in höchstem Aufruhr erlebt. Seine Mutter eröffnet ihm, dass die gesamte Familie, sprich Bruno, seine 12-jährige Schwester Gretel und seine Eltern umziehen müssen, weil sein Vater eine neue Arbeit bekommen... Der 9-jährige Bruno ist wenig begeistert, als er eines Tages nach der Schule nach Hause kommt und den Haushalt in höchstem Aufruhr erlebt. Seine Mutter eröffnet ihm, dass die gesamte Familie, sprich Bruno, seine 12-jährige Schwester Gretel und seine Eltern umziehen müssen, weil sein Vater eine neue Arbeit bekommen hat. Bruno mag allerdings nicht weg aus Berlin, denn hier sind seine besten Freunde Karl, Daniel und Martin und wer weiß, ob er je wieder solche Freunde finden wird und überhaupt liebt er das Haus in dem sie wohnen und möchte nirgendwo anders hin. Doch der Umzug ist beschlossene Sache und wie Bruno bereits befürchtet hat, es gefällt ihm nicht, wohin sie gezogen sind. Überall ist nur flaches Land, vom Zimmer seiner Schwester aus kann man wenigsten den Wald sehen, doch Brunos Zimmer führt in eine andere Richtung und was er sieht ist: ein Zaun. Hinter diesem Zaun kann er Menschen sehen, doch warum sind sie dort und irgendwie sind sehen sie auch alle gleich aus und sind alle gleich angezogen. Zu Brunos Überdruss gibt es in Auschwitz, wo sie hingezogen sind, auch keine anderen Kinder, zumindest nicht auf dieser Seite des Zaunes. Bruno sieht gar nicht ein, dass er den ganzen Tag im Haus verbringen soll, nur weil es auf dieser Seite des Zaunes keine Spielgefährten für ihn gibt. Da er später Forscher werden will, nutzt er seine freie Zeit außerhalb der Unterrichtsstunden und erforscht die Umgebung. Bereits nach kurzer Zeit, als er gerade dabei ist, den Zaun zu erforschen, verlässt ihn die Lust und er lässt sich einfach da nieder, wo er gerade ist. Dann sieht er allerdings innerhalb des Zaunes einen Punkt, der immer größer wird und näher zu kommen scheint und in der Tat, es kommt jemand auf ihn zu. Es handelt sich um einen kleinen Jungen namens Samuel. So unterschiedlich ihr Leben auch sein mag, sie haben eines gemeinsam: Beide wurden sie am 15. April 1934 geboren und sind daher gleich alt. Die Freundschaft der beiden Jungen wächst mit jedem Tag, doch dann geschehen Ereignisse, die das Leben der beiden dramatisch verändern ... Der Plot des Buches wurde sehr detailliert ausgearbeitet und ich finde die Idee, den Holocaust aus Sicht eines deutschen Kindes zu beschreiben sehr einfühlsam und mutig. Dieses Buch, dass sich mit dem schlimmsten Teil der deutschen Geschichte auseinandersetzt und dennoch aufzeigt, dass Freundschaft selbst unter solchen Umständen wachsen kann, sollte von möglichst vielen Kindern und Jugendlichen gelesen werden. Protagonist Bruno wurde trotz seiner 9 Jahre sehr naiv dargestellt und es gelingt ihm nur langsam, hinter manche Geheimnisse zu kommen, obwohl er die Situation, die sich vor seinem Fenster abspielt, bis zum Schluss nicht vollständig durchschaut. Seine ältere Schwester Gretel hingegen fand ich glaubwürdiger dargestellt, die zwar nicht alles im Detail versteht, was vorgeht, jedoch die Grundzüge der Arbeit ihres Vaters und warum dieser diese tut, versteht. Der Schreibstil ist sehr einfühlsam und dennoch kindlich leicht verständlich gehalten, sodass sich das Buch problemlos lesen und verstehen lässt.

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1 0
Leben in Aus-Wisch
von Pia am 16.11.2011

Ein Jugendbuch oder nicht? Diese Frage kann man sich nach der Lektüre der knapp 250 Seiten schon stellen. Gelesen haben sollte es aber dennoch jeder! Aus der Sicht eines 9-jährigen erfährt man etwas über den Charakter des Furors, über Aus-Wisch und über Schmuel. Was genau aber dahinter steckt spielt sich eher... Ein Jugendbuch oder nicht? Diese Frage kann man sich nach der Lektüre der knapp 250 Seiten schon stellen. Gelesen haben sollte es aber dennoch jeder! Aus der Sicht eines 9-jährigen erfährt man etwas über den Charakter des Furors, über Aus-Wisch und über Schmuel. Was genau aber dahinter steckt spielt sich eher in den Köpfen der Leser ab. Wunderbar ergreifend und wirksam geschrieben. Auf diese Art schafft es Boyne jeden zum Nachdenken über die Geschichte Deutschlands zu bringen, ohne genaues zu benennen.

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1 0
Ein wundervolles Buch mit einem traurigen Ende
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2011

In dem Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" geht es um zwei Jungen namens Bruno und Schmuel, beide 9 Jahre alt. Der Vater von Bruno ist Verantwortlicher im Konzentrationslager Auschwitz, Schmuels Familie sind Gefangene des Hitler Regimes im KZ Auschwitz. Für beide beginnt eine außergewöhnliche Freundschaft mit einem tragischen... In dem Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" geht es um zwei Jungen namens Bruno und Schmuel, beide 9 Jahre alt. Der Vater von Bruno ist Verantwortlicher im Konzentrationslager Auschwitz, Schmuels Familie sind Gefangene des Hitler Regimes im KZ Auschwitz. Für beide beginnt eine außergewöhnliche Freundschaft mit einem tragischen Ende.... Unbedingt kaufen und lesen....

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1 0
Der Junge im gestreiften Pyjama
von einer Kundin/einem Kunden am 02.10.2009

Das Buch erzählt die Geschichte zweier Jungen, die sich während der nationalsozialistischen Herrschaft in Auschwitz begegnen und anfreunden. Obwohl die beiden aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen, erleiden sie am Schluß ein gemeinsames Schicksal. Ein Hinweis: das Buch ist aus der Sicht des kleinen Bruno erzählt. Die internationale Presse hat das Buch... Das Buch erzählt die Geschichte zweier Jungen, die sich während der nationalsozialistischen Herrschaft in Auschwitz begegnen und anfreunden. Obwohl die beiden aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen, erleiden sie am Schluß ein gemeinsames Schicksal. Ein Hinweis: das Buch ist aus der Sicht des kleinen Bruno erzählt. Die internationale Presse hat das Buch als „außergewöhnlich“ eingestuft. Es bietet sich als Schullektüre für Jugendlich ab 14 Jahren an. Aber auch Erwachsene sind von diesem Werk beeindruckt. Ich wünsche dem Buch sehr viele Leser.

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1 0
Bewegend und traurig.
von Julia Klode am 23.09.2009

Deutschland im 2. Weltkrieg: Von Berlin zieht Bruno mit seiner Familie nach „Aus-Wisch“ (Auschwitz), da sein Vater dort im KZ arbeiten soll. Bruno findet es schrecklich langweilig an diesem seltsamen Ort, an dem nichts ist, außer Soldaten und viele Menschen in gestreiften Anzügen, die hinter einem Zaun leben. Auf... Deutschland im 2. Weltkrieg: Von Berlin zieht Bruno mit seiner Familie nach „Aus-Wisch“ (Auschwitz), da sein Vater dort im KZ arbeiten soll. Bruno findet es schrecklich langweilig an diesem seltsamen Ort, an dem nichts ist, außer Soldaten und viele Menschen in gestreiften Anzügen, die hinter einem Zaun leben. Auf einem seiner Erkundungstouren trifft Bruno Schmuel, einen Jungen auf der anderen Seite des Zauns, und freundet sich mit ihm an. Eines Tages beschließt Bruno Schmuel zu besuchen und klettert unter dem Zaun hindurch- der Anfang vom Ende… Der Junge im gestreiften Pyjama ist ein bewegender und unglaublich trauriger Roman. Zunächst dachte ich, es sei ein Roman über den 2. Weltkrieg, wie es ihn häufig gibt, aber John Boyne hat es geschafft, einen einzigartigen Roman zu diesem Thema aus einer kindlich- naiven Sicht zu schreiben. Für Kinder und Erwachsene geeignet! Das Buch wird Sie fesseln und zum Weinen bringen! Lesen!

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1 0
Klasse !!
von Maria Elena aus Essen am 25.06.2009

Dieses Kinderbuch sollte auch jeder Erwachsene lesen. Der Holocaust mit den Augen eines Kindes beschrieben. Das Ende ist absolut unbeschreiblich.

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1 0
Der Junge im gestreiften Pyjama
von Jasmin Kulmer aus 2700 Wiener Neustadt am 01.04.2011

Der 9jährige Bruno kommt von der Schule nachhause und "erwischt" seine Eltern beim Packen. Verwirrt muss er miterleben, dass die Familie aus unbekanntem Grund umziehen muss, fort aus seiner schönen Heimat Berlin an einen seltsamen Ort namens Auschwitz. Er, der sich nichts sehnlicher als neue Spielkameraden wünscht, beobachtet die... Der 9jährige Bruno kommt von der Schule nachhause und "erwischt" seine Eltern beim Packen. Verwirrt muss er miterleben, dass die Familie aus unbekanntem Grund umziehen muss, fort aus seiner schönen Heimat Berlin an einen seltsamen Ort namens Auschwitz. Er, der sich nichts sehnlicher als neue Spielkameraden wünscht, beobachtet die seltsamen Leute hinter dem Zaun vor seinem neuen Zuhause, die alle dieselbe Kleidung tragen und über die seine Familie am liebsten nicht sprechen würde, und er wünscht sich in seiner kindlichen Naivität nichts sehnlicher, als zu ihnen zu gehören... Zugegeben, ich kann mit der Thematik nicht mehr viel anfangen da über wahrscheinlich keine andere Epoche unserer Geschichte soviel geschrieben wurde. Aber dieses Buch aus der Sicht eines naiven Kindes zu lesen, hat mich überwältigt. Das Buch ist sprachlich gekonnt, spannend geschrieben und hält eine Überraschung nach der anderen bereit. Es gipfelt in einem völlig überraschenden, unglaublichen Finale, welches den Leser wie ein Schlag trifft und das man in keiner Weise erahnen konnte. Man liest oft, dass man dieses oder jenes Buch "mit Sicherheit nicht mehr so schnell vergisst" - bei diesem Buch stimmt es tatsächlich.

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1 0
Starke Aussage am Ende
von rebellyell666 aus Münster am 26.10.2009

Inhalt: Bruno zieht mit seinem Vater, dem Kommandanten, seiner Mutter und seiner Schwester nach Aus-Wisch. Dort gefällt es ihm gar nicht, so hat das Haus doch keine Winkel zum Erforschen und seine Freunde wohnen doch in Berlin. Als er Schmuel kennen lernt, der Junge hinter dem Zaun, glaubt er,... Inhalt: Bruno zieht mit seinem Vater, dem Kommandanten, seiner Mutter und seiner Schwester nach Aus-Wisch. Dort gefällt es ihm gar nicht, so hat das Haus doch keine Winkel zum Erforschen und seine Freunde wohnen doch in Berlin. Als er Schmuel kennen lernt, der Junge hinter dem Zaun, glaubt er, einen Freund gefunden zu haben... Erzähl-/Schreibstil: Boyle ist erwachsen. Und wir Erwachsenen? Was wissen wir schon noch, wie Kinder denken? Manche sagen, in der heutigen Zeit nur noch an Handys und Markenkleidung. Und früher in den vierziger Jahren? Wir sind abgehärtet, kennen die Realität, doch Boyle schafft es sehr gut, Bruno und Schmuel ein Gesicht zu geben. Bruno leider mehr als Schmuel. Der Stil ist sehr schlicht, um dieses Thema ebenfalls für Kinder verständlich zu machen. Meine Meinung: Doch ich befürchte, dass Kinder nach diesem Buch mehr oder weniger verstehen, denn manche Wörter sind immer noch ungeklärt. Vieles kann man nur als Erwachsener aus dem Kontext herauslesen und bleibt leider wenig im Gehirn sitzen. Zudem ist Bruno für mich schon fast zu naiv. Natürlich merkt er, dass Schmuel ein Geheimnis bleiben muss, aber er fragt Schmuel auch nicht weiter nach seinen Umständen. Dafür, dass er ein Forscher ist, ist er ziemlich zurückhaltend in dieser Hinsicht und gar nicht neugierig. Nichtsdestotrotz gibt es am Ende eine sehr wichtige Aussage: Es ist, als seien wir alle gleich. Etwas verändert von mir wiedergegeben, zugegeben, aber darum geht es doch in Wahrheit. Wir sind alles Menschen. Wir möchten erforschen: Das Leben, unsere Möglichkeiten, alberne sowie vernünftige Träume, unseren Gegenüber, unser Umfeld, das Sonnensystem. Egal, alles, was für einen persönlich zählt, macht uns aus. Wir sind alle einzigartig und das kann uns keiner nehmen - auch das konnte Hitler nicht. Fazit: Viele Träume sind gestorben, doch auch viele Hoffnungen sind gekommen: Nach dem Krieg! Die Überlebenden. Denn auch wie Madsen bereits wusste: Du schreibst Geschichte, an jedem Tag! Eine wichtige Aussage und eine Mauer gegen das Vergessen!

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Tief bewegend
von Iris Rosenthal aus Braunschweig am 13.09.2016

Der neunjährige Bruno kann nicht verstehen, warum so viele Menschen in gestreiften Pyjamas hinter einem Stacheldrahtzaun leben müssen. Doch dann lernt er den Jungen Schmuel an diesem Zaun kennen und freundet sich mit ihm an.

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Traurige einfühlsame Geschichte, die einem nicht loslässt
von einer Kundin/einem Kunden aus Aarau am 22.08.2016

Wunderbare, einfühlsame geschriebene Geschichte aus Sicht eines neun jährigen deutschen Jungen. Seine Familie zieht nach "Aus-wisch" da sein Vater als hohes Militärmitglied die Aufsicht des Lagers übertragen bekommen hat. Seine Mutter fühlt sich da nicht wohl, aber zu jener Zeit widerspricht man dem Mann nicht. Seine Schwester ist in... Wunderbare, einfühlsame geschriebene Geschichte aus Sicht eines neun jährigen deutschen Jungen. Seine Familie zieht nach "Aus-wisch" da sein Vater als hohes Militärmitglied die Aufsicht des Lagers übertragen bekommen hat. Seine Mutter fühlt sich da nicht wohl, aber zu jener Zeit widerspricht man dem Mann nicht. Seine Schwester ist in der Pubertät und macht den Soldaten schöne Augen und eben Bruno der nicht versteht was hinter dem Zaun vor sich geht und warum der Vater sie an einen solch komischen Ort verfrachtet hat. Die Naivität des Jungen konnte der Autor gut mit seinen Worten rüberbringen. Keine einfache Kost um einfach so zu lesen.

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Traurig und bewegend !!!
von Bani am 20.05.2016

Als ich die letzte Seiten gelesen habe, müsste ich weinen. So ergreifend und so traurig. Wenn man bedenkt das alles vor 70 Jahren passiert ist, verkrapft sich einem das Herz.

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eine sehr aufwühlende Geschichte
von Seitenzauber am 13.05.2016

Der neunjährige Bruno muss mit seiner Schwester Gretel, seiner Mutter und seinem Vater von Berlin nach Auschwitz ziehen, da sein Vater zu einem SS-Kommandant befördert wurde. Schnell merkt Bruno, dass es dort gar nicht so schön ist, wie er anfangs gedacht hat. Er entdeckt einen merkwürdigen Zaun, hinter dem... Der neunjährige Bruno muss mit seiner Schwester Gretel, seiner Mutter und seinem Vater von Berlin nach Auschwitz ziehen, da sein Vater zu einem SS-Kommandant befördert wurde. Schnell merkt Bruno, dass es dort gar nicht so schön ist, wie er anfangs gedacht hat. Er entdeckt einen merkwürdigen Zaun, hinter dem seltsame Menschen in "gestreiften Pyjamas" leben..... Nachdem ich "Haus der Geister" von John Boyne gelesen habe, musste ich sofort noch ein anderes Werk von diesem grandiosen Autor lesen. "Der Junge im gestreiften Pyjama" hat mich von der ersten Seite an begeistern können. Bruno ist 9 Jahre alt, als sein Vater befördert wird. Somit muss er mit seiner ganzen Familie nach Auschwitz ziehen. Bruno versteht Auschwitz nicht und nennt den Ort immer "Aus-Wisch". Er versteht auch viel nicht, was die Arbeit seines Vaters betrifft. Doch er beginnt mit der Zeit immer mehr Fragen zu stellen, aber niemand gibt ihm eine ehrliche Antwort. Dieses Fehlverhalten wird ihm am Ende der Geschichte zum Verhängnis. Er wundert sich sehr, wieso die Menschen hinter dem Zaun alle gleich angezogen sind und alle einen "gestreiften Pyjama" anhaben. Er denkt immer es sei ein riesiger Bauernhof. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, aber ich würde es auf keinen Fall jüngeren Lesern empfehlen, da mich die Geschichte sehr mitgenommen hat. Ich habe mich sehr in die Geschichte hineingesteigert, wahrscheinlich weil der Hauptcharakter noch ein Kind ist. Bruno erkundet aus Langeweile die Gegend und spaziert am Zaun entlang. Dort lernt er dann einen Jungen in seinem Alter kennen. Dieser lebt hinter dem Zaun und heißt Schmuel. Die beiden entwickeln mit der Zeit eine enge Freundschaft. Seinen Eltern erzählt Bruno aber nichts davon, aus Angst sie könnten ihm den einzigen Freund den er in Auschwitz hat, verbieten. Bruno hat eine freche Art und zudem ist er auch noch auf Schmuel neidisch, da er soviele "Freunde" hat. Man merkt sehr oft in der Geschichte, dass Bruno eigentlich gar nicht weiß, was los ist. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen!

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"Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne
von einer Kundin/einem Kunden aus Hüttlingen am 19.11.2015

Die Geschichte von "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt,... Die Geschichte von "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt. DIE GESCHICHTE ÜBER EINE UNGEWÖHNLICHE FREUNDSCHAFT Der Klappentext gibt wenig her bei diesem Buch. Im Grunde geht es um die Freundschaft zweier 9-jähriger Jungen, die aus Welten stammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bruno ist der Sohn eines ranghohen Nazi-Offiziers, der von Hitler höchstpersönlich nach Auschwitz versetzt wird. Bruno, seine ältere Schwester und die Mutter müssen mit und die ganze Familie zieht in ein Haus direkt am Lagerzaun. Da es dort sonst niemanden gibt, mit dem Bruno sich anfreunden kann und sein größter Wunsch es ist, Forscher zu werden, beginnt Bruno am Zaun entlang zu spazieren und trifft dort auf Schmuel, einen Jungen, der auf der anderen Zaunseite sitzt. Bruno ist wohlbehütet aufgewachsen, der eine oder andere Leser würde ihn wahrscheinlich als naiv bezeichnen. Doch er ist ein aufgeweckter Kerl, nur nicht gut informiert. Er ahnt nichts von Hitler, der Nazi-Herrschaft oder Konzentrationslagern. Natürlich kann man sich fragen, ob diese Unwissenheit für einen Jungen in seinem Alter realistisch ist oder nicht, doch um die Geschichte so zu erzählen, wie John Boyne es tut, ist es unabdingbare Voraussetzung, dass Bruno eben nicht versteht, was auf der anderen Seite des Zauns vor sich geht. EIN EINSAMER JUNGE AUF DER SUCHE NACH EINEM FREUND Genau deshalb ist Bruno immer etwas neidisch auf seinen kleinen Freund Schmuel. Denn der hat auf seiner Zaunseite einen ganzen Haufen Jungen, mit denen er spielen kann und außerdem darf er den ganzen Tag im Schlafanzug rumlaufen. Wenn man diese Stellen liest, sitzt einem ein riesen Kloß im Hals, denn der Leser weiß natürlich um die geschichtlichen Hintergründe. Denn Bruno hat noch diese Eigenschaft, die ihn von den Erwachsenen unterscheidet: er glaubt fest daran, dass alle Menschen gleich sind. Im Nachwort kommt der Autor selbst zu Wort und da erklärt er auch, dass er Bruno extra so naiv gestaltet hat. Es geht nicht darum, die Geschichte nachzuerzählen, sondern auch darum, aufzurütteln und das Vergessen zu verhindern. Dieses Buch erzählt zwar die Geschichte von zwei 9-Jährigen, doch es ist absolut kein Buch für Kinder. Man benötigt schon einige geschichtliche Kenntnisse, wenn man die Geschichte verstehen will und was vielleicht viel wichtiger ist: auch um zu verstehen, was die Geschichte transportieren will. Und obwohl das Buch nichts für zu kleine Kinder ist, kann es vielleicht Heranwachsenden die Augen öffnen über die schrecklichen Dinge, die in unserem eigenen Land vor nicht allzu langer Zeit geschehen sind. EIN BUCH ZUM NACHDENKEN UND ERINNERN Gerade in unserer Zeit, in der immer weniger Zeitzeugen leben, ist dieses Buch so wichtig. John Boyne hat hat es selbst am besten formuliert: wir leben alle auf der anderen Zaunseite und schauen von der sicheren Seite auf die Verbrechen, die begangen wurden. Und obwohl diese Geschichte einen auch an manchen Stellen schmunzeln lässt, hängt über allem immer ein dunkler Schatten, den man als Leser nicht los wird. Trotzdem geht diese Geschichte auch aufgrund der beiden Protagnonisten unglaublich ans Herz und vor allem zum Schluss hin, musste ich mir das eine oder andere Tränchen sehr verkneifen, um nicht hemmungslos loszuheulen. SOLLTE MAN GELESEN HABEN "Der Junge im gestreiften Pyjama" ist vielleicht nicht das historisch korrekteste Buch zu diesem Thema, doch trotzdem hat es eine Message. Es kämpft gegen das Vergessen an und bildet gleichzeitig eine unglaublich schöne und genauso traurige Geschichte über eine Freundschaft, die es so vielleicht nie geben konnte. Wenn man über die vielleicht zu krass ausgestaltete Naivität des Protagonisten hinwegsehen kann, wird man in eine Welt gezogen, die auch noch lange nach der letzten Seite nachhallt.

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viele Tränen vergossen ...
von Michelle aus Bremen am 06.08.2015

Zum ersten Mal habe ich das Buch mit 11 Jahren in der Schule gelesen. Damals stempelte ich es als langweilige Schullektüre ab, doch nun kaufte ich es mir um es erneut zu lesen. Viele Dinge, die ich damals nicht verstanden habe, schufen mir dieses Mal ein unwohles Gefühl im... Zum ersten Mal habe ich das Buch mit 11 Jahren in der Schule gelesen. Damals stempelte ich es als langweilige Schullektüre ab, doch nun kaufte ich es mir um es erneut zu lesen. Viele Dinge, die ich damals nicht verstanden habe, schufen mir dieses Mal ein unwohles Gefühl im Magen. Dieses Buch ist atemberaubend und unglaublich traurig. Keineswegs nur für Jugendliche. Heute bin ich 20 Jahre alt und bin zutiefst berührt und erschüttert über die damaligen Zustände. Ich lege dieses Buch jedem zu Herzen, der offen ist für Gefühle und sich 'zutraut' auch noch Ewigkeiten nach dem Lesen über dieses Buch nachzudenken.

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Hautnah und eiskalt zugleich
von Vielgood aus Hamburg am 09.07.2014

Erschütternd wiedereinmal wird der Holocaust diesmal aus der Sicht eines Neunjährigen erzählt, der in seiner kindlichen Sichtweise sich zu erklären versucht, was vor sich geht. Bruchstückhaft kommt er zu dem Schluss, dass zwar alles irgendwie seltsam ist, es für ihn jedoch keinen Grund gibt, sich nicht mit dem Jungen... Erschütternd wiedereinmal wird der Holocaust diesmal aus der Sicht eines Neunjährigen erzählt, der in seiner kindlichen Sichtweise sich zu erklären versucht, was vor sich geht. Bruchstückhaft kommt er zu dem Schluss, dass zwar alles irgendwie seltsam ist, es für ihn jedoch keinen Grund gibt, sich nicht mit dem Jungen auf der anderen Seite des Zauns anzufreunden. Sein über dem Geschehen stehender Vater muss schließlich erkennen, dass auch sein eigenes Familienleben nicht unberührt davon bleibt. Allein die provozierende Aussage, dass sowas wie der Holocaust nie wieder vorkommen kann, sorgt für scharfe Diskussionen und schärft hoffentlich den kritischen Blick nachfolgender Generationen. Dieses Buch sollten Alle lesen.

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Der Junge im gestreiften Pyjama
von Schnutsche am 24.03.2014

~Erster Satz~ Eines Tages kam Bruno von der Schule nach Hause und staunte nicht schlecht, als Maria, das Dienstmädchen der Familie, das den Kopf immer gesenkt hielt und nie vom Teppich aufblickte, in seinem Zimmer stand und seine Sachen aus dem Schrank in vier große Holzkisten packte, auch die ganz... ~Erster Satz~ Eines Tages kam Bruno von der Schule nach Hause und staunte nicht schlecht, als Maria, das Dienstmädchen der Familie, das den Kopf immer gesenkt hielt und nie vom Teppich aufblickte, in seinem Zimmer stand und seine Sachen aus dem Schrank in vier große Holzkisten packte, auch die ganz hinten versteckten, die nur ihm gehörten und keinen etwas angingen. ~Meine Meinung~ Was kann man zu diesem Buch sagen, ohne zu viel zu verraten? Der Autor hat mich schon dadurch fasziniert, dass er die Idee hatte das Thema der Judenverfolgung durch die Sicht eines Kindes darzustellen. Darauf muss man erstma kommen. Obwohl es hier um ein wirklich trauiges Thema geht, musste ich doch oft über die Denk- und Ausdrucksweise des vorwitzigen Neunjährigen lachen. Das Buch hat mich sehr nachdenklich und emotional berührt zurückgelassen. Ich empfehle dieses Buch JEDEM weiter! Ihr müsst es wirklich alle unbedingt lesen!!!

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eindeutig 5 Sterne
von einer Kundin/einem Kunden am 22.08.2013

„Der Junge im gestreiften Pyjama“, von John Boyne aus dem Jahr 2006 spielt im 2.Weltkrieg und handelt von einem 9-jährigen Jungen, der aufgrund eines Arbeitswechsels seines Vaters von Berlin nach Auschwitz ziehen muss. Das neue zu Hause "Aus-Wisch" gefällt ihm nicht. Es gab viele Dinge, die der kleine Junge... „Der Junge im gestreiften Pyjama“, von John Boyne aus dem Jahr 2006 spielt im 2.Weltkrieg und handelt von einem 9-jährigen Jungen, der aufgrund eines Arbeitswechsels seines Vaters von Berlin nach Auschwitz ziehen muss. Das neue zu Hause "Aus-Wisch" gefällt ihm nicht. Es gab viele Dinge, die der kleine Junge liebend gerne in Berlin zuhause machte und hier in "Aus- Wisch" nicht mehr kann, weil er keine Freunde hat in dieser trostlosen Gegend, eine Gegend, direkt neben dem KZ-Lager Auschwitz. Einsam spaziert Bruno durch Wald und Wiesen. An einer Zaunecke macht er durch den Stacheldraht hindurch Bekanntschaft mit dem gleichaltrigen Häftlingsjungen Schmuel: Der Junge im gestreiften Pyjama. Von nun an trifft er sich jeden Nachmittag mit ihm am Zaun. Eines Tages entschließt sich die Mutter Brunos, mit ihren Kindern wieder nach Berlin zurückzuziehen. Zur selben Zeit erzählt Schmuel, dass er hier seinen Vater nicht finden könne. Bruno kann dessen Lage nicht einordnen, beneidet ihn, weil er mit „Freunden“ zusammen sein könne, und fragt ihn, was für ein Spiel es sei, bei dem alle Nummern auf dem Schlafanzug tragen müssen. Bruno schleicht sich heimlich unter den Zaun, hinüber zu den Menschen in den gestreiften Pyjamas und suchen zusammen mit Schmuel seinen Vater, doch Bruno kehrt nie wieder zurück! Ich würde das Buch kein zweites Mal lesen und jedem Kunden ein Taschentuch dazu geben, anstatt eines Lesezeichens...

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Einmal auf der anderen Seite spielen...
von Daniela P. am 13.02.2013

Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin. Wir befinden uns in einer der schlimmsten Zeiten, die Deutschland jemals erlebt hat: Der 2. Weltkrieg. Brunos Vater ist Mitglied der SS und wird zum Kommandanten befördert. Die Familie muss umziehen, direkt neben das KZ-Lager Auschwitz. Aus Einsamkeit spaziert Bruno eines Tages... Bruno lebt mit seiner Familie in Berlin. Wir befinden uns in einer der schlimmsten Zeiten, die Deutschland jemals erlebt hat: Der 2. Weltkrieg. Brunos Vater ist Mitglied der SS und wird zum Kommandanten befördert. Die Familie muss umziehen, direkt neben das KZ-Lager Auschwitz. Aus Einsamkeit spaziert Bruno eines Tages am Zaun entlang und trifft auf einen Jungen: Der Junge im gestreiften Pyjama, der Junge auf der anderen Zaunseite, der Jude. Da Bruno nicht versteht, was in Auschwitz vor sich geht, möchte er möglichst viel über die Menschen, die dort leben, erfahren und am liebsten mal auf der anderen Seite mit dem Jungen spielen… Neben „Anne Franks Tagebuch“ einer der erschütterndsten Romane über die NS-Zeit, die ich jemals gelesen habe. Besonders schlimm fand ich, dass Bruno gar nichts von den Vorgängen in Auschwitz versteht. Einfach nur toll geschrieben und ein tief bewegendes Zeitdokument.

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