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Der erste Tag vom Rest meines Lebens

Roman

(17)
Cesare ist 77 und zieht Bilanz. Von seinen einst hochfliegenden Träumen ist wenig aufgegangen. Seine Methode, mit den Enttäuschungen des Lebens umzugehen: Ironie und Sarkasmus. Das kommt bei seinen Mitmenschen nicht immer gut an. Bis Emma in die Nachbarwohnung zieht. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr und ihrem Mann. Das sieht Cesare an Emmas traurigen Augen. Und plötzlich mischt sich Cesare ein. Er hat wieder Mut zu kämpfen. Für seine junge Nachbarin. Für die Liebe. Für das Glück, am Leben zu sein ...
Rezension
"Es scheint immer wieder ein ein melancholischer Tiefsinn auf, der die Lektüre dieses Romans so vielschichtig und wertvoll macht.", Badische Neueste Nachrichten, 28.07.2016
Portrait
Lorenzo Marone, geboren 1974 in Neapel, arbeitete fast zehn Jahre lang als Anwalt in seiner Heimatstadt, bis er sich ein Herz fasste, den ungeliebten Beruf an den Nagel hängte und sich seiner wahren Leidenschaft widmete: dem Schreiben. Sein erster Roman eroberte die Herzen der italienischen Leser im Sturm und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau Flavia und der kleinen Tochter Greta in Neapel.
Esther Hansen, diplomierte Übersetzerin, übertrug unter anderen Daria Bignardi, Nino Filastò, Marcello Fois, Diana Lama, Goliarda Sapienza und Susanna Tamaro ins Deutsche. 2008 wurde sie mit dem Förderpreis des Deutsch-Italienischen Übersetzerpreises ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86612-396-0
Verlag Pendo
Maße (L/B/H) 211/138/30 mm
Gewicht 384
Originaltitel La tentazione di essere felici
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Tolles Cover, tolle Geschichte!“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Cesare ist 77 und wohnt alleine in einem Parteienhaus. Er ist sarkastisch und sehr schwarzhumorig. Oft eckt er damit bei seinen Mitmenschen an. Doch dann zieht Emma ein und diese Frau wird von ihrem Mann geschlagen. Cesare versucht zu helfen. Ich fand dieses Buch nachdenklich machend und auch humorvoll! Lesen Sie selbst und bilden Sie Cesare ist 77 und wohnt alleine in einem Parteienhaus. Er ist sarkastisch und sehr schwarzhumorig. Oft eckt er damit bei seinen Mitmenschen an. Doch dann zieht Emma ein und diese Frau wird von ihrem Mann geschlagen. Cesare versucht zu helfen. Ich fand dieses Buch nachdenklich machend und auch humorvoll! Lesen Sie selbst und bilden Sie sich eine Meinung!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
10
5
2
0
0

Italienisches, "graues Herz" fängt neu an zu schlagen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.11.2015

Was, wenn man 72 Jahre seines Lebens verplempert hat und einem das bewusst wird? Richtig einfach anfangen, dass Leben zu genießen und zwar in vollen Zügen und dies macht nun Cesare und zwar gründlich. „Weißt du was die größte Extravaganz ist? Seinen Instinkten zu folgen. Aufzuhören, sich nutzlose Denkverbote... Was, wenn man 72 Jahre seines Lebens verplempert hat und einem das bewusst wird? Richtig einfach anfangen, dass Leben zu genießen und zwar in vollen Zügen und dies macht nun Cesare und zwar gründlich. „Weißt du was die größte Extravaganz ist? Seinen Instinkten zu folgen. Aufzuhören, sich nutzlose Denkverbote aufzuzwingen.“ Ein Buch das voller Lebensfreude, Selbstanklage, Vergangenheit, Zukunft, Altersweisheit, Selbstironie und einer Kelle Sarkasmus vom Autor serviert wird…Wetten, es schmeckt auch Ihnen? Vergnügliche Lesezeit wünsche ich Ihnen mit diesem Buch Ihre Heike Fischer

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Molto bene!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2015

Wunderbar leicht und italienisch warmherzig erzählt ist dieser kleine kluge Roman! Die richtigen Entscheidungen im Leben zu treffen, das ist schon eine komplizierte Sache!

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Ein großartiger Roman
von MrsAmy am 22.09.2015

Cesare ist 77 Jahre alt und bezeichnet sich selbst als Egoist. Die größten Vorteile die ihm das Rentnerdasein bietet? Er muss zu niemanden mehr nett sein und kann immer den alten Stoffel geben. Das er auch andere Seiten hat, das würde er niemals zugeben. Beispielsweise ist da die Beziehung... Cesare ist 77 Jahre alt und bezeichnet sich selbst als Egoist. Die größten Vorteile die ihm das Rentnerdasein bietet? Er muss zu niemanden mehr nett sein und kann immer den alten Stoffel geben. Das er auch andere Seiten hat, das würde er niemals zugeben. Beispielsweise ist da die Beziehung zu seinem Sohn Dante, der Inhaber einer Kunstgalerie ist. Heimlich ist Cesare mächtig stolz auf Dante, doch zeigen oder gar sagen kann er es ihm nicht. Das würde viel zu sehr seinem Selbstbild widersprechen. Cesare lebt schon sehr lange in einem Mehrfamilienhaus mitten in der Innenstadt von Nepal. Die Wände sind dünn und so hat jeder Nachbar am Leben der anderen teil. Eines Tages zieht eine junge Frau namens Emma mit ihrem Freund ein. Cesare wird bald aufmerksam auf Emma, die schnell durch das Treppenhaus huscht und ungewöhnlich oft blaue Flecke hat. Schnell steht für Cesare fest: die junge Frau wird von ihrem Freund misshandelt. Und plötzlich erwacht in ihm der unbekannte Wunsch, einem anderen Menschen zu helfen. Dieser plötzlich neu entfachte Lebenswille setzt verschiedene Veränderungen in Gang und offenbart mehr und mehr Cesares wahren Charakter. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ ist ein grandioser Roman des italienischen Autors Lorenzo Marone. Schnell wächst einem der alte Stoffel Cesare ans Herz, der im Laufe des Buches von seinem Leben erzählt. Er ist kein einfacherer Charakter, hat viele Frauen gehabt, seine eigene Frau Caterina nicht mehr geliebt und doch nie den Mut gehabt, sie zu verlassen. Doch man merkt auch, Caterina, die vor einigen Jahren an einer Krankheit gestorben ist, fehlt dem alten Mann, der sich nun ab und zu mit der ehemaligen Krankenschwester Rosanna vergnügt. Cesare ist kein Rentner, wie man ihn sich vorstellt. Er ist ein echter Charakter, der noch genauso lebt, wie andere, jüngerer Menschen und er beweist, dass das Alter nicht dazu führt, dass man zwangsläufig ein Tattergreis wird. Cesare reflektiert sein Leben, das geschieht aber kurzweilig und langweilt nie. Manchmal möchte man als Leser verwundert des Kopf über seinen Lebensweg schütteln. Besonders gut gefallen haben mir die zahlreichen tiefen Wahrheiten, die Cesare scheinbar beiläufig in Gedanken durchläuft. Nicht selten hätte ich gerne zum Stift gegriffen, um mir ein paar Zeilen dick zu markieren. Cesare lehrt uns, das Leben zu genießen und den Mut zum Leben zu haben und auch dazu, Entscheidungen zu treffen. Denn nichts ist schlimmer, als ein nicht gelebtes Leben. Die restlichen auftretenden Charakter sind sehr gut und mit der erforderlichen Tiefe ausgearbeitet. Besonderer Bedeutung kommt Cesares Kindern Dante und Sveva zu, die beide sehr verschiedene Existenzen haben und damit auch die Unterschiedlichkeit der Menschen verdeutlichen. „Der erste Tag vom Rest meines Lebens“ ist ein Roman, der gelesen werden will. Er ruft uns auf, zu Leben, Freundschaften zu schließen und unsere Liebe zu zeigen. Und er fordert uns auf, Mut zu haben, um für sich und andere zu kämpfen. Ein großartiges Buch!

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