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Der Circle

Roman

(4)
»Das ›1984‹ fürs Internetzeitalter« Zeit online
Das Kultbuch jetzt auf Deutsch
Leben in der schönen neuen Welt des total transparenten Internets: Mit »Der Circle« hat Dave Eggers einen hellsichtigen, hochspannenden Roman über die Abgründe des gegenwärtigen Vernetzungswahns geschrieben. Ein beklemmender Pageturner, der weltweit Aufsehen erregt.
Huxleys »Schöne neue Welt« reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mit-arbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …
Mit seinem neuen Roman »Der Circle« hat Dave Eggers ein packendes Buch über eine bestürzend nahe Zukunft geschrieben, einen Thriller, der uns ganz neu über die Bedeutung von Privatsphäre, Demokratie und Öffentlichkeit nachdenken und den Wunsch aufkommen lässt, die Welt und das Netz mögen uns bitte manchmal vergessen.
Rezension
»Dave Eggers gelingt es mit seinem Buch Der Circle, das von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde, das Kunststück, alle Generationen anzusprechen [...].«
Portrait
Dave Eggers, geboren 1970, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren. Sein Werk wurde mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet. Sein Roman Ein Hologramm für den König war nominiert für den National Book Award, für Zeitoun wurde ihm u.a. der American Book Award und der Albatros-Preis der Günter-Grass-Stiftung verliehen. Weit Gegangen wurde in Frankreich mit dem Prix Médicis ausgezeichnet. Eggers ist Gründer und Herausgeber von McSweeney's, einem unabhängigen Verlag mit Sitz in San Francisco. 2002 rief er ein gemeinnütziges Schreib- und Förderzentrum für Jugendliche ins Leben, 826 Valencia, das heute Ableger in mehreren amerikanischen Städten hat. Eggers stammt aus Chicago und lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Nordkalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 560, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783462308204
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
Verkaufsrang 3.710
eBook (ePUB)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Lesenswert!“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Linz

Privatsphäre, nein danke, wenn sie diese Einstellung haben, dann würde ihnen die Zukunft die Dave Eggers in seinem Buch "The Circle" beschreibt gefallen. Die anderen 99 Prozent der Weltbevölkerung, die eventuell nicht mit ihren Geheimnissen hausieren gehen möchten, haben dann ein Problem.
Emoji Zwinker.
Privatsphäre, nein danke, wenn sie diese Einstellung haben, dann würde ihnen die Zukunft die Dave Eggers in seinem Buch "The Circle" beschreibt gefallen. Die anderen 99 Prozent der Weltbevölkerung, die eventuell nicht mit ihren Geheimnissen hausieren gehen möchten, haben dann ein Problem.
Emoji Zwinker.

„Utopia für Utopisten“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Lentia

Die junge Mae Holland ist überglücklich einen Job im Circle, einem Internetkonzern, bekommen zu haben. Annie eine Freundin aus Studentenjahren, arbeitet bereits in dieser Firma und sie ist ihr großes Vorbild. Jeden Abend gibt es eine andere Veranstaltung in dem weitläufigen Firmengelände: eine Party oder ein prominter Sänger singt für Die junge Mae Holland ist überglücklich einen Job im Circle, einem Internetkonzern, bekommen zu haben. Annie eine Freundin aus Studentenjahren, arbeitet bereits in dieser Firma und sie ist ihr großes Vorbild. Jeden Abend gibt es eine andere Veranstaltung in dem weitläufigen Firmengelände: eine Party oder ein prominter Sänger singt für Lau für die Circelmitarbeiter. Das Essen kostet auch nichts; Spitzengastronomie von Spitzenköchen und das noch dazu tagtäglich; und als führender Internetkonzern, sind selbst Produkte des alltäglichen Bedarfs jederzeit konsumierbar, ohne sie jedoch bezahlen zu müssen. Der Circle ist nicht nur deswegen der führende Internetkonzern, weil er so viele andere Firmen geschluckt hat und seinen Mitarbeitern einen wunderbaren Arbeitsplatz beschert, sondern weil er mit TrueYou etwas Entscheidendes möglich gemacht hat: Die Anonymität im Netz gibt es nicht mehr. Niemand kann sich hinter einer falschen Identität verstecken und die Kriminalität im Netz ist auf null gesunken. Mae versucht ständig sich an die neue Arbeitswelt anzupassen, was ihr nicht immer gleich gut von der Hand geht. Als sie eines Tages auf den mysteriösen Kalden aufmerksam wird, bringt der ihr Leben gehörig durcheinander.

The Circle von Dave Eggers ist eine wirklich sehr spannende und außergewöhnliche Geschichte, die mich vom Aufbau und der Struktur her, sehr wohl an Aldous Houxleys „Schöne neue Welt“ erinnert hat. Erzählt wird aus der Sicht der Mae Holland, und es ist nicht das Jahr 632 nach Ford, sondern eigentlich die Gegenwart, oder besser gesagt: „Eine sehr, sehr nahen Zukunft.“ Meiner Meinung nach, hinkt aber im direkten Vergleich „The Circle“ hinter „Schöne neue Welt“ ein wenig her. Denn Houxleys Werk ist bereits vor 90 Jahren das erste Mal erschienen und behandelt gegenwärtige Probleme was, wenn man die lange Zeitspanne berücksichtigt, schon sehr bemerkenswert ist; Dave Eggers hingegen, schließt von einem gegenwärtigen Ausgangspunkt auf eine nahe Zukunft. Daher wäre ich ja neugierig, wie man in 90 Jahren auf The Circle zurückblickt, allerdings werde ich das wahrscheinlich nicht mehr erleben.

Eindeutig stehen im Vordergrund die Erfahrungen die Mae im The Circle macht, und die ganz besonderen und neue Innovationen, an denen sie direkt und indirekt mitwirkt, die unter anderem den Versuch innehaben, den Menschen bis zur Perfektion gläsern zu kreieren. In diesem Zusammenhang ist mir ein Satz aus diesem Buch einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen: „Wer könnte Utopia bauen, wenn nicht Utopisten?“ Das Schockierende ist aber in diesem Roman das unbedarfte und kindliches Verhalten der Protagonisten, das manchmal wirklich etwas zu enervierend war, und die daraus erfolgende anstößig anmutende Privatsphäre, die zur letzten Ruhe gebettet wird. bzw. worden ist. An dieser Stelle könnte man/ich dem Autor ein bisschen Langatmigkeit vorwerfen, allerdings kann es auch daran liegen, dass ich immer wieder beim Lesen pausiert habe, um das Gelesene sacken zu lassen. Ein ungerechtfertigter, zweiter Kritikpunkt wären hier die klassischen Antagonisten, die zwar den sympathischeren Part in dieser Geschichte abbekommen, aber viel zu wenig an Präsenz erhalten. Dieses Ungleichgewicht ist vom Autor so gewollt, jedenfalls vermute ich es, denn so wird dem Leser durch diese Überzeichnung und durch die Unbedarftheit erst vor Augen geführt, wie wir leichtfertig mit dem Thema Social Media umgehen! Manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, hier eine durch und durch satirische Geschichte zu lesen. „The Circle“ ist ganz bestimmt eine der besten Dystopien, die ich in letzter Zeit gelesen habe und bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von diesem wirklich ausgezeichneten Autor lesen werde.

„Hatten wir doch schon“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Damals hieß es allerdings noch "Schöne Neue Welt", und ward geschrieben von einem gewissen Aldous Huxley. Welcher nunmehr einen genuinen Nachfolger in Dave Eggers gefunden hat. Nae ist überglücklich, sie hat eine Anstellung bei "The Circle" gefunden. Das ist jene Firma, welche Apple, Twitter, Facebook & Co aufgekauft hat. Alle User Damals hieß es allerdings noch "Schöne Neue Welt", und ward geschrieben von einem gewissen Aldous Huxley. Welcher nunmehr einen genuinen Nachfolger in Dave Eggers gefunden hat. Nae ist überglücklich, sie hat eine Anstellung bei "The Circle" gefunden. Das ist jene Firma, welche Apple, Twitter, Facebook & Co aufgekauft hat. Alle User werden mit einer einzigartigen Internetidentität ausgestattet, mit der alles abgewickelt werden kann. Geleitet von den drei Weisen soll, bzw. wird der Internetkriminalität keine Chance mehr gegeben. Für Firmenangehörige gibt es Gratiskonzerte der Popstars, ganz zu schweigen von der täglichen Essensaufnahme, welche natürlich kostenlos ist. Allerdings, und das macht doch überhaupt nichts aus, müssen sich die Angestellten zur Verfügung stellen, als Versuchskaninchen für neue Techniken. Es kann doch nicht schlecht sein, den gläsernen Menschen vor sich zu haben, oder?

„Alles ist sichtbar“

Helmuth Fahrngruber, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Mae Holland, eine junge und ehrgeizige IT-Spezialistin, heuert beim imaginären Unternehmen „The Circle“ an. Innerhalb kürzester Zeit legt sie einen rasanten beruflichen Aufstieg hin und findet sich rasch im Mittelpunkt einer weltweiten Community. Sie verbringt mit wenigen Ausnahmen ihre gesamte Lebenszeit am Firmen-Campus, ist rund Mae Holland, eine junge und ehrgeizige IT-Spezialistin, heuert beim imaginären Unternehmen „The Circle“ an. Innerhalb kürzester Zeit legt sie einen rasanten beruflichen Aufstieg hin und findet sich rasch im Mittelpunkt einer weltweiten Community. Sie verbringt mit wenigen Ausnahmen ihre gesamte Lebenszeit am Firmen-Campus, ist rund um die Uhr online, vernetzt und befreundet mit Millionen von Followern. Das Ziel der Firma ist die totale Transparenz menschlichen Zusammenlebens: Stetige digitale Präsenz, flächendeckend eingesetzte Webcams und Datenbrillen sorgen dafür, dass Privatsphäre zu einem Relikt der Vergangenheit wird.
Die Anspielungen auf Internetgiganten wie Google, Facebook & Co liegen auf der Hand. Viele der beschriebenen Techniken sind Alltag, einige sind gerade in Entwicklung. Unbestritten verändert die sogenannte digitale Revolution in den sozialen Medien unseren Alltag in radikaler Weise.
Das Buch zeichnet eine Dystopie der Zukunft, die an „1984“ von George Orwell bzw. „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley erinnert. Teilweise wirken sowohl einzelne Geschichten als auch die Persönlichkeit der Hauptfigur etwas konstruiert und nicht ganz nachvollziehbar, wodurch der Handlungsfortlauf etwas an Reiz verliert.
Nichtsdestotrotz ist es dem Autor gelungen, das brisante Thema der totalen digitalen Überwachung spannend und unterhaltsam in einen Roman zu verpacken.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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1
0
0
0

Regt zum Nachdenken an!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 03.02.2016

Sehr gutes Buch, hat mit mir Stunden am Strand verbracht :) die Geschichte kritisiert die Richtung, in die die Welt droht zu gehen...

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Spannender Gesellschaftsroman, dem man viele Leser wünscht
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 31.01.2015

In diesem sehr spannend geschriebenen Gesellschaftsroman wird nachvollziehbar, wie ein freundlich-erscheinender Internet-Konzern sich nach und nach in das Leben seiner Mitarbeiter und seiner Kunden einschleicht. Die Mitglieder des Circle gehen dabei immer tiefergehende Bindungen an das Unternehmen ein und bemerken nicht, wie sich ihr Leben dadurch schrittweise sinnentleert. Wie... In diesem sehr spannend geschriebenen Gesellschaftsroman wird nachvollziehbar, wie ein freundlich-erscheinender Internet-Konzern sich nach und nach in das Leben seiner Mitarbeiter und seiner Kunden einschleicht. Die Mitglieder des Circle gehen dabei immer tiefergehende Bindungen an das Unternehmen ein und bemerken nicht, wie sich ihr Leben dadurch schrittweise sinnentleert. Wie in einer Sekte werden außenstehende Nicht-Circler zunächst als altmodisch-versponnen abgetan, um am Ende schließlich mit allen Mitteln der Informationstechnik verfolgt zu werden. Dave Eggers schreibt über eine Zukunft, in der der Sinn des Lebens nur noch darin besteht, ohne Unterbrechung mit Tausenden fremder Menschen über das Internet verbunden und pseudo-befreundet zu sein. Darüber gerät das eigentliche Leben und die Teilhabe an einer realen Gesellschaft in Vergessenheit. Wer nun an Facebook, Twitter usw. denkt, liegt vermutlich nicht falsch.

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Big Data is watching You
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2014

Dave Eggers hat es geschafft und den Roman zum "Big Data"- Problem geschaffen. Intensiv, spannend und sehr sehr gruselig führt uns der Autor in die Tiefen der Social Media - Zwänge unserer aktuellen und sicher auch zukünftigen Gesellschaft. Anhand eines Einzelschicksals der Hauptprotagonistin Mae und deren familiärem und freundschaftlichem... Dave Eggers hat es geschafft und den Roman zum "Big Data"- Problem geschaffen. Intensiv, spannend und sehr sehr gruselig führt uns der Autor in die Tiefen der Social Media - Zwänge unserer aktuellen und sicher auch zukünftigen Gesellschaft. Anhand eines Einzelschicksals der Hauptprotagonistin Mae und deren familiärem und freundschaftlichem Umfeld beschreibt er sehr glaubwürdig die Wandlung vom halbwegs freien Denker bis hin zum dem Massenphänomen anhängender Fanboys und -girls. Ein George Orwell des Digitalzeitalters hat man Dave Eggers aufgrund seines immens erfolgreichen Romans bereits genannt. Zu Recht, denn "Der Circle" lässt sich ebenso gut als Abschreckung als auch einfach als unterhaltsamer Roman zu Gemüte führen. Daher kann ich den neuen Eggers als Lesestoff für eine breite Leserschaft unbedingt empfehlen. In digitaler Form wirkt das ganze dann noch einmal viel besser!

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Zurecht ein Bestseller
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2015

Ein Konzern, das die Internetgrößen Google, Apple, Facebook und Twitter aufgekauft hat, für Transparenz im Leben der Menschen wirbt und mit Gratiskonzerten von internationalen Sängern, sowie diversen anderen attraktiven Aktionen und Angeboten den Arbeitern in diesem Unternehmen das Arbeitsleben ansprechend gestaltet - der Circle hat seinen Namen unter den... Ein Konzern, das die Internetgrößen Google, Apple, Facebook und Twitter aufgekauft hat, für Transparenz im Leben der Menschen wirbt und mit Gratiskonzerten von internationalen Sängern, sowie diversen anderen attraktiven Aktionen und Angeboten den Arbeitern in diesem Unternehmen das Arbeitsleben ansprechend gestaltet - der Circle hat seinen Namen unter den Menschen rasant bekannt gemacht. Die 24-jährige Mae ist überglücklich, ein Teil dieses Konzerns sein zu dürfen und startet begeistert an ihrem neuen Arbeitsplatz durch. Sie ist sehr davon überzeugt, das Ziel des Circles zu erreichen: Die Anonymität der Menschen im Netz zu nehmen, um dieses von Schmutz und Kriminalität zu befreien. Doch aus der Begeisterung zur Transparenz wird ein Wahn und die baldige Vorzeigemitarbeiterin wird zu einem völlig anderen Menschen. Erst eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles... Eggers griff für seinen Roman ein aktuelles Thema auf – und zurecht wurde dieser Titel zum Bestseller...

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Unsere Zukunft - oder Gegenwart?
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dave Eggers sorgt für Gänsehaut - und läßt mich grübeln... Er erzählt von einer erschreckend möglichen nahen Zukunft. "The Circle" ist einer der mächtigsten Konzerne, nachdem er Facebook, Google usw. geschluckt hat. Beim Lesen musste ich mich immer wieder fragen: wohin steuern wir mit unserer völligen Preisgabe unserer Persönlichkeit? Wie weit sind wir... Dave Eggers sorgt für Gänsehaut - und läßt mich grübeln... Er erzählt von einer erschreckend möglichen nahen Zukunft. "The Circle" ist einer der mächtigsten Konzerne, nachdem er Facebook, Google usw. geschluckt hat. Beim Lesen musste ich mich immer wieder fragen: wohin steuern wir mit unserer völligen Preisgabe unserer Persönlichkeit? Wie weit sind wir heute, 2014, von diesem völlig gläsernen Menschen entfernt, den Eggers in seinem modernen "1984" (George Orwell) beschreibt. Ich konnte dieses Buch gar nicht zur Seite legen und musste die 560 Seiten in einem Stück lesen. Denn irgendwann stellt man sich selbst die Frage, wie weit ist zu weit. Wenn die Protagonistin gefragt wird, ob es fair sei, ihre abenteuerlichen Erlebnisse für sich zu behalten, statt sie öffentlich zu posten und somit einem gelähmten Jungen die Möglichkeit des Co-Erlebens zu nehmen, fragt man sich als Leser selbst: ist Privatsphäre egoistisch oder nicht doch ein Menschenrecht?! Ein sehr brisantes Thema! Ein Leseerlebnis, das zu erleben sich lohnt!

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2 0
Die völlige Transparenz
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die 24-jährige Mae erhält eine Anstellung beim „Circle“. Diese Internetgesellschaft hat Firmen wie Google und Facebook aufgekauft und es wird alles integriert. Personen müssen sich mit ihrer wahren Identität registrieren und dieses soziale Netzwerk versucht seinem Firmennamen gerecht zu werden: Es möchte den Kreis zur völligen Transparenz schließen, denn... Die 24-jährige Mae erhält eine Anstellung beim „Circle“. Diese Internetgesellschaft hat Firmen wie Google und Facebook aufgekauft und es wird alles integriert. Personen müssen sich mit ihrer wahren Identität registrieren und dieses soziale Netzwerk versucht seinem Firmennamen gerecht zu werden: Es möchte den Kreis zur völligen Transparenz schließen, denn was gibt es schon zu verbergen? Dave Eggers entwirft ein Zukunftsszenario das gar nicht so weit entfernt scheint. Payback, Facebook, Instagram, Twitter...viele Informationen werden mittlerweile online geteilt oder auf anderen digitalen Wegen weiter gegeben und zugänglich gemacht. Der Leser verfolgt die Entwicklung der Protagonistin Mae Schritt für Schritt. Zu Beginn ihrer Karriere im Unternehmen scheint sie noch recht kritisch gegenüber den Handlungen des Unternehmens, doch sie öffnet sich immer mehr und steigt so auch immer weiter auf. Zwischendurch möchte man Mae schütteln und sie ohrfeigen, damit sie endlich aufwacht, doch wenn man sich die Entwicklung innerhalb unserer Gesellschaft so anschaut, kommt einem dieses Szenario sehr bekannt vor. Dieser Roman ist weder spannend noch actiongeladen, er tröpfelt vielmehr langsam vor sich hin. Hier ist alles ein schleichender Prozess, aber genau so sollte es auch sein, denn genau so passiert es in der heutigen Zeit. Die Umstellungen zum gläsernen Menschen passieren einfach, zumeist sogar auf freiwilliger Basis und die Veränderungen kommen nicht mit einem großen Knall, sondern auf leisen Sohlen. Ein gut geschriebener Roman der durchaus zum Nachdenken anregt!

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2 0
Schwache Geschichte
von Daniela P. am 23.11.2014
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Mae Holland ist 24 Jahre alt und hat Dank ihrer Freundin Allie einen neuen Job gefunden - bei der erfolgreichsten Firma der Welt: "Der Circle". Dieses Unternehmen mit Sitz in Kalifornien hat alle anderen Internetkonzerne wie Google und Facebook aufgekauft inklusive alle Daten, die jemals über die Nutzer gesammelt... Mae Holland ist 24 Jahre alt und hat Dank ihrer Freundin Allie einen neuen Job gefunden - bei der erfolgreichsten Firma der Welt: "Der Circle". Dieses Unternehmen mit Sitz in Kalifornien hat alle anderen Internetkonzerne wie Google und Facebook aufgekauft inklusive alle Daten, die jemals über die Nutzer gesammelt wurden. "Der Circle" kreiert ein soziales Netzwerk, in dem niemand mehr anonym ist. Jeder muss sich mit seiner wahren Identität registrieren und damit werden alle Internetgeschäfte erledigt. Die anfängliche Skepsis, die Mae zu Beginn hegt, weicht bald tiefster Überzeugung. Dadurch steigt Mae in der Hierarchie des Unternehmens weiter nach oben und treibt die wahnsinnigen Ideen der "Circle"-Gründer bis an die Spitze: Jeder Mensch soll transparent werden. Denn was gibt es schon zu verheimlichen? Die Idee des Buches hat mich zu Beginn fasziniert, doch nach 200 Seiten habe ich mich nur noch durch das Buch gequält. Die Charaktere sind völlig unglaubwürdig und widersprüchlich und auch die Handlung gestaltet sich nicht viel besser. Vom Ansatz her wirklich eine gute Idee und einige Dinge werden auch so kommen bzw. passieren im Moment z.T. schon so. Aber die überschwänglichen Kritiken für dieses Buch kann ich absolut nicht nachvollziehen. Daumen runter!

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Es ist nicht alles gut, was glänzt!
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 21.08.2014
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Es ist nicht alles gut, was glänzt! Huxleys »Schöne neue Welt« reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem... Es ist nicht alles gut, was glänzt! Huxleys »Schöne neue Welt« reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles … Mit „Der Circle“ habe ich eins der beeindruckendsten Bücher in diesem Jahr gelesen. Die Idee einer einzigen Internetidentität hat mir gefallen. Mich nervt oft die Anonymität im Internet. Jeder kann sich hinter Pseudonymen verstecken und „so richtig die Sau raus lassen“. Erst kürzlich haben mich Kommentare zum Tod eines Schauspielers so erschreckt und auch traurig gemacht. So vieles wäre nicht mehr möglich, wenn alle mit ihrer wahren Identität im Netz unterwegs wären. Und so konnte ich diese Idee einfach nur gut finden. Dazu kommt, dass mir die Art, wie Dave Eggers die Dinge beschreibt, sehr gut gefällt. Nicht zu enthusiastisch, aber so subtil, dass ich mir alles so gut vorstellen konnte und mir insgeheim auch so einen Arbeitsplatz gewünscht habe. Ich finde, dieser Schreibstil passt perfekt zu der Geschichte von Mae, die sich von der biederen grauen Maus zum Aushängeschild vom Circle entwickelt. Gerade an ihrem Beispiel wird deutlich, wie schnell man manipuliert werden kann ohne es bewusst zu merken. Es ist faszinierend und erschreckend zugleich, wie Mae durch ihren Traumjob in einen Strudel gerät, dem sie sich nicht mehr entziehen kann und auch nicht will. Mir wurde es im Laufe der Geschichte immer mulmiger. Dave Eggers hat es in kürzester Zeit geschafft, mich komplett in die Geschichte hineinzuziehen. Ich habe nicht einfach nur gelesen, nein, ich musste ständig über das Gelesene nachdenken und mich austauschen. Und über mein eigenes Verhalten nachdenken. Die Geschichte ist zwar dystopisch, aber nicht wirklich weit weg von der Gegenwart. Wer noch nie in einem sozialen Netzwerk angemeldet war, wird vieles vielleicht gar nicht so nachvollziehen können. Aber ich nutze Facebook und einige Foren recht aktiv und es macht schon Spaß, etwas zu posten und viele Likes zu bekommen. Gefährlich wird es, wenn man sein reales Leben darüber vergisst. Hier lauert eine unheimliche Gefahr, die Dave Eggers perfekt dargestellt und ausgearbeitet hat. Ich konnte die Veränderung von Mae hautnah miterleben. Manchmal dachte ich, so naiv kann man doch gar nicht sein. Und dennoch konnte ich sie verstehen. Verstehen, was mir ihr passierte. Verstehen, warum sie sich so beeinflussen ließ. Und so hat mich diese grandios konstruierte und geschriebene Geschichte sehr bewegt und beschäftigt. Und sie beschäftigt mich immer noch, obwohl ich das Buch schon vor einigen Tagen beendet habe. Regelrecht schockiert hat mich das Ende. Ich hatte etwas völlig anderes erwartet. Und bin froh, dass Dave Eggers sich genau für dieses Ende entschieden hat. Denn sein Ende ging mir wirklich heftig unter die Haut und macht dieses Buch so perfekt und rund!! Ich stelle bewusst keine Vergleiche zu anderen Büchern dieser Art an, denn ich finde, jedes Buch sollte für sich stehen. Fazit: Ein spannendes und bewegendes Zukunftsszenario, das gar nicht so weit weg ist und mich noch lange beschäftigen wird.

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Nominiert von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dave Eggers entwirft eine Dystopie, in der ein Internetunternehmen (in etwa Google kombiniert mit Facebook etc.) unaufhaltsam die Macht übernimmt. Erschreckend nachvollziehbar.

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1 0
Die Zukunft des Social Networks?
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mae Holland tritt ihren neuen Job in der Firma „Der Circle“ an. Ein Job von dem alle Menschen träumen und ihn selber gerne hätten, denn der Circle ist eine Vorzeigefirma. Mit vielen Freizeitangeboten, Wohnmöglichkeiten und Veranstaltungsmöglichkeiten scheint es wie der perfekte Arbeitsplatz. Ziel der Firma ist es, das gesamte... Mae Holland tritt ihren neuen Job in der Firma „Der Circle“ an. Ein Job von dem alle Menschen träumen und ihn selber gerne hätten, denn der Circle ist eine Vorzeigefirma. Mit vielen Freizeitangeboten, Wohnmöglichkeiten und Veranstaltungsmöglichkeiten scheint es wie der perfekte Arbeitsplatz. Ziel der Firma ist es, das gesamte Leben eines Menschen transparent zu gestalten. Denn wer transparent ist hat auch nichts zu verstecken oder zu verheimlichen. Wer also nicht freiwillig transparent ist, wirkt verdächtig. Wer verdächtig ist, wird von der Gesellschaft gejagt. Einige versuchen dem Circle und seinem Vorhaben ein Ende zu bereiten und Mae muss sich entscheiden, auf wessen Seite sie denn nun stehen möchte. „Der Circle“ von Dave Eggers wurde vor der Veröffentlichung als Nachfolger von Orwells „1984“ angepriesen. Dabei fehlt es Eggers Roman deutlich an dem visionären Charakter, denn die Szenarien, die er beschreibt, dürfte sich jeder von uns zumindest ungefähr schon einmal so vorgestellt haben. Trotzdem ist „Der Circle“ ein wirklich spannender Roman, der einem noch einmal vor Augen führt, wie weit die Gesellschaft wohl ein Tages für die totale Transparenz gehen wird. Am Anfang lässt man sich selbst ein bisschen in diese transparente Welt mitziehen, aber schnell wird klar, dass die beschriebene Welt mehr Schein als Sein ist. Nicht so prophetisch wie Orwell aber dennoch mit einem tollen Sprachstil kann ich „Der Circle“ wirklich jedem empfehlen.

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1 0
Moderner Roman über den Wahn, dass alles transparent und jederzeit im Internet verfügbar sein sollte.
von kvel am 19.08.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Moderner Roman über den Wahn, dass alles transparent und jederzeit im Internet verfügbar sein sollte. Inhalt: Die Protagonistin Mae Holland ist eine junge Frau, die sich sehr darüber freut, dass sie eine Anstellung bei dem Internetkonzern "Circle" bekommen hat. Ihre beste Freundin Annie arbeitet bereits dort. Mae kennt Anni bereits aus... Moderner Roman über den Wahn, dass alles transparent und jederzeit im Internet verfügbar sein sollte. Inhalt: Die Protagonistin Mae Holland ist eine junge Frau, die sich sehr darüber freut, dass sie eine Anstellung bei dem Internetkonzern "Circle" bekommen hat. Ihre beste Freundin Annie arbeitet bereits dort. Mae kennt Anni bereits aus der Studienzeit. Die Firma bietet seinen Angestellten so einiges (kostenloses Essen, abendliche Events, Schlafen auf dem Campus) und erwartet auch so einiges (es werden immer mehr Meinungsabfragen und Tätigkeiten, die gleichzeitig erledigt werden müssen, an die Mitarbeiter gestellt). Aber Mae macht dies alles Freude - sie fühlt sich wichtig und bestätigt! Aber sie nimmt die Kritiken ihrer Mitmenschen, dass sie nämlich nur noch im Internet existieren würde und in der realen Welt nichts leisten würde, natürlich nicht ernst. Meine Meinung: Sprachlich hat mir der Roman sehr gut gefallen. Der Autor schreibt detailliert, aber nicht zu detailliert, und nachvollziehbar. Die Charaktere wirken echt und lebendig. Das Ende der Story ist auf jeden Fall die logische Konsequenz und verdient somit ausdrückliches Lob. Kritikpunkte: Die Story wird sehr "geradlinig" erzählt, so dass sie an sich etwas sehr vorhersehbar ist und zu weilen das Gefühl vermittelt etwas zu lang zu sein. Die Protagonistin wirkt sehr naiv. Ja, klar sie "rutscht" da von einem Gadget ins Nächste und gibt freiwillig immer mehr von ihrer Persönlichkeit preis und teilt ihr komplettes Leben online mit der kompletten Community. Aber dass sie die Ansichten ihrer Angehörigen, die nicht auf diesem Hype, alles im Internet veröffentlichen zu wollen, mitreiten, so gänzlich unreflektiert von sich weist, finde ich nun doch etwas sehr unrealistisch. Sie merkt auch nicht, dass sie sich zu persönlichen Gesprächen, um sich eine Auszeit aus ihrem permanent veröffentlichen Leben heraus zu schinden, auf der Toilette verstecken muss, und das trotz der allseits gepriesenen Gläsernheit. Leider werden die Konsequenzen, dass wenn z.B. Mae bei ihren Kunden ebenfalls ihre persönliche Meinung zu allen gesendeten Fragebögen ausfüllt oder sich bei ihren Kunden in deren Mailing- und sonstige Listen eintragen lässt, zu wenig bzw. gar nicht ausgearbeitet. Fazit: Aber dennoch insgesamt kein schlechtes Buch, das man gut und gerne lesen kann.

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Enttäuschend lahm und banal
von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Während Orwell mit 1984 es schafft, eine fiktive Zukunft erschreckend lebendig und realistisch zu beschreiben und drum herum eine spannende, sozialkritische Handlung aufbaut, gelingt dies hier nicht. Die "Zukunft" ist nichts weiter als eine etwas weitergesponnene Gegenwart: Google, Twitter und Facebook bekommen neue Namen und das war's. Teile der... Während Orwell mit 1984 es schafft, eine fiktive Zukunft erschreckend lebendig und realistisch zu beschreiben und drum herum eine spannende, sozialkritische Handlung aufbaut, gelingt dies hier nicht. Die "Zukunft" ist nichts weiter als eine etwas weitergesponnene Gegenwart: Google, Twitter und Facebook bekommen neue Namen und das war's. Teile der Handlung sind so was von nebensächlich (ewiges gepaddel in der Bay), daß man sich langweilt. Die Figuren sind platt und wie Lemminge nach einer Gehirnwäsche, wobei nicht klar wird, wieso. Eine Gegenbewegung zum Bösen gibt es nicht. Die Analogie mit den Tiefseetieren ist dermaßen durchschaubar und unverschlüsselt, daß man sich fragt, was sie soll. Dazu noch ein wenig Erotik oder Sex, weil das bei Orwell und Huxley auch vorkommt. Während "Schöne Neue Welt" wenigstens (ich mag das Buch nicht) noch drastisch in der Vision und sozialkritisch ist, bleibt Der Circle unreflektierend und beschreibt nur monoton die "schöne Neue" Arbeitswelt (durchaus einiger Unternehmen von Heute).

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Fesselnder Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 11.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Szenario ist erschreckend - der Roman fesselnd. Pflichtlektüre für alle naiven Facebook-, Twitter-, WhatsApp-User. Die Geschichte vermittelt einen Eindruck davon, was passiert, wenn wir unsere Daten und Bilder ins Netz stellen, bzw. was Unternehmen damit machen können.

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von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mae wird bei der coolsten Firma der Welt angestellt. Sie kann ihr Glück kaum fassen. Diese neue Welt ist faszinierend, aber auch bedrohlich, schockierend und aufwühlend. Exzellent!

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Spannender Zukunfts-Roman mit eindringlicher Botschaft
von GUM am 18.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Circle ist der beste Zukunfts-Roman, den ich bisher gelesen habe. Die Story entwickelt sich mit einer sehr hohen Detaildichte und der atmosphärischen Beschreibung. Und warnt zugleich vor den krakenhaften Möglichkeiten der Industrie der sozialen Medien. Hauptakteur ist Mae, die es nach absolviertem Studium und drei Bewerbungsgesprächen und einem... Der Circle ist der beste Zukunfts-Roman, den ich bisher gelesen habe. Die Story entwickelt sich mit einer sehr hohen Detaildichte und der atmosphärischen Beschreibung. Und warnt zugleich vor den krakenhaften Möglichkeiten der Industrie der sozialen Medien. Hauptakteur ist Mae, die es nach absolviertem Studium und drei Bewerbungsgesprächen und einem persönlichen Fürsprecher endlich geschafft hat, in einem hippen Social-Media Unternehmen beruflich anfangen zu dürfen. Die bisherige Zeit in der „altmodischen“ Welt eines Energieversorgers in der Provinz beschreibt sie als trist. In dem „Campus“ genannten Areal der Circle-Firma gibt es leckeres Essen, Freizeitaktivitäten, ein Wohnheim und vieles mehr. Doch bald stellt sich zunehmender Druck auf Mae ein: Obwohl ihre beruflichen Leistungen hervorragend sind, müsste sich mehr in „freiwilligen“ Aktivitäten engagieren. Nach dieser Mahnung geht sie auf Veranstaltungen, postet und schreibt über das was sie erlebt. Den Leser beschleicht langsam das Gefühl in einer Art Meinungsdiktatur zu leben, in der nur Smiles, abwertende Kundenbewertungen, Verkaufsleistungen („Retail Raw“) genannt und Qualitätsbewertungen zählen. Der Druck auf Mae steigt auch, weil sie vorankommen möchte und die Privilegien wie Gesundheitsversorgung, einen „Gesundheitstracker“ etc. nicht verlieren möchte. Sie wird zum Aushängeschild und promotet das, was das Unternehmen“Transparenz“ nennt. „Teilen ist heilen“ so einer der Grundsätze und Privatheit ist Diebstahl. Neben diesem beruflichen Handlungsstrang gibt es interessante Begegnungen mit einem Fremden, sie überlegt sich, zu welchem Mann sie sich wirklich hingezogen fühlt. Derweil nimmt die Überwachungsmaschinerie mit verschiedenen, gut gemeinten Produkten Fahrt auf, die Frage stellt sich: „Wird sich der Kreis schließen bis zur Vollendung.“ Und wird es eine faschistoide Überwachungs-Welt werden? Dieser Roman ist teilweise eine Utopie und teilweise auch eine Warnung vor der Macht eines einzelnen Konzerns. Dieser möchte die Mitgliedschaft bei sich bzw. ein Konto dort zu haben, verbindlich machen. Interessant sind auch wortspielerische Andeutungen auf das reale Leben. Die „TrueYou“ ID hat ja in den USA spätestens ab 2020 eine Entsprechung als (allerdings von der Regierung ausgegebene) „Real ID-Dokumente“ - ohne die Fliegen im Inland nicht mehr möglich sein wird. Die Frage wie viel Überwachung und Privatsphäre gebraucht wird, läuft aber eher im Hintergrund mit. Deshalb ist es zuerst ein spannender Roman, beim Lesen kann man sich auch so manche Frage zur gesellschaftlichen Entwicklung stellen. Dies muss aber der Leser selbst tun, denn das Buch ist nicht belehrend. Es sollte jeder lesen, der die irre Welt der „sozialen Medien“ und deren Bedrohungen verstehen möchte und dabei auch noch Spaß haben möchte. Für mich: Mehr als 5 Sterne!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein MUSS!!! Dystopie über eine gar nicht so abwegige Situation - die Allmacht des Internets ...

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Dieses Buch zeigt, wie tief man in soziale Netzwerke und Co. hineingezogen werden kann und dadurch den Blick für die Realität verliert. Super geschrieben!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Absolut erschreckend und unfassbar! Ein Zukunftsroman, der vielleicht bald Wirklichkeit wird.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Packender Roman über die Neuzeit und die Vernetzung der heutigen Zeit. Mitreißend geschrieben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Roman der erschreckend realistisch die Thematik des gläsernen Menschen in unserer digitalisierten Welt aufgreift. Spannend und erschreckend zugleich, regt er zum nachdenken an!

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