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Das Parfum

Die Geschichte eines Mörders

(94)
»Von Jean-Baptiste Grenouille, dem finsteren Helden, sei nur verraten, daß er 1738 in Paris, in einer stinkigen Fischbude, geboren wird. Die Ammen, denen das Kerlchen an die Brust gelegt wird, halten es nur ein paar Tage mit ihm aus: Er sei zu gierig, außerdem vom Teufel besessen, wofür es untrügliche Indizien gebe: den fehlenden Duft, den unverwechselbaren Geruch, den Säuglinge auszuströmen pflegen.«
Portrait
Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 15.02.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22800-7
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/114/22 mm
Gewicht 294
Auflage 66. Auflage
Verkaufsrang 9.866
Buch (Taschenbuch)
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„Genie und Wahnsinn“

Karin Dalinger, Thalia-Buchhandlung St.Pölten

Die Geschichte über einen Jungen der es in seinem Leben alles andere als leicht hatte. Von der Ersten Minute als Jean-Baptiste Grenouille das Licht der Welt erblickte wurde er verstoßen. Alles nur aus einem Grund er hatte keinen eigenen Duft. Dafür konnte er selbst alle Gerüche hervorragend wahrnehmen, auch die, die für "normale" Menschen Die Geschichte über einen Jungen der es in seinem Leben alles andere als leicht hatte. Von der Ersten Minute als Jean-Baptiste Grenouille das Licht der Welt erblickte wurde er verstoßen. Alles nur aus einem Grund er hatte keinen eigenen Duft. Dafür konnte er selbst alle Gerüche hervorragend wahrnehmen, auch die, die für "normale" Menschen einfach nicht existierten. Dies machte er sich zu seinem Nutzen. Er kreierte Düfte die Menschen manipulieren konnten und für seine spezielle Essenz ging er sogar über Leichen....


Die Kunst Menschen mit Düften zu beeinflussen wird auf einzigartige Weise in diesem Werk dagestellt. Wer sich damit befasst und etwas experimentiert wird feststellen dass es funktioniert.


Für mich ist das Buch die Vereinigung aus Roman und Thriller.Im Allgemeinen ist es aber leicht verständlich und durchaus für Jugentliche geeignet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
94 Bewertungen
Übersicht
60
21
8
3
2

Jenseits des Kritisierbaren
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 04.01.2007

Oft hörte ich die Frage "Welche drei Bücher würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen" und jedes Mal war es so, dass ich darüber nachdenken musste und wohl auch immer eine andere Antwort gab. Doch ab Seite 20 dieses Buches stand zumindest eines dieser drei Bücher fest. Süskinds Schreibstil und... Oft hörte ich die Frage "Welche drei Bücher würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen" und jedes Mal war es so, dass ich darüber nachdenken musste und wohl auch immer eine andere Antwort gab. Doch ab Seite 20 dieses Buches stand zumindest eines dieser drei Bücher fest. Süskinds Schreibstil und Sprache lassen den Leser Eintauchen in die stinkige Welt des 18. Jahrhunderts. Seine Beschreibungen des olfaktorischen (riechbaren) vermitteln ein neues Weltbild. Mehr noch als diese Beschreibungen jedoch hat es mir seine Sprache angetan, deren Güte nur in ganz wenigen Werken erreicht wird. Die Schönheit der Sprache Süskinds ist jenseits von Gut und Böse. Süskind spielt auf der Klaviatur der Sprache nur vergleichbar einem Vladimir Horowitz am Flügel; er gebietet dem Orchester der Worte wie einst Karajan den Philharmonikern, kurz er schreibt so wie seine Hauptfigur Parfums mischt - einfach außerhalb des Kritisierbaren. Das Werk nach seiner Realitätsnähe beurteilen, hieße es all dessen zu berauben, was es wirklich ausmacht. Es ist nicht wesentlich ob es einen Menschen wie die Hauptfigur, die den absoluten Geruchssinn, aber keinen Eigengeruch besitzt existieren kann, es ist auch nicht von Bedeutung ob man ein Parfum schaffen kann, das alle Welt blendet - wir diskutieren hier ein Werk der Fiktion, also pure Erfindung. Viel abschreckender dürfte für manchen schon eher sein, dass die Hauptfigur ein Massenmörder ist, und dass Süskind diesen Massenmörder so beschreibt, dass der Leser das Leben aus dessen Sicht erleben muss. Ein Tabubruch, zweifellos - ein Wagnis das sich gelohnt hat. Wenn Sie auf wunderschöne Sprache keinen Wert legen, sondern auf Spannung; wenn traumartige Bilder in einem Buch für Sie keinen Platz haben, sondern es Sie statt dessen nach Action gelüstet; wenn ein völlig neues Erlebnis der Welt des Geruches für Sie nebensächlich ist verglichen mit einer realistischen Handlung; oder wenn die Aussage eines Buches moralisierend sein soll und nicht genau hier in einem Graubereich, ja völlig im leeren Raum hängen darf, so lassen Sie die Finger von dem Buch, Sie werden es hassen, verfluchen, verreißen und vielleicht sogar zerreißen. Wenn der soeben gelesene Satz Sie aber nicht abgestoßen, Sie vielleicht gar fasziniert hat, so lassen Sie sich auf 300 Seiten Lektüre vom Allerfeinsten ein und greifen Sie zu.

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5 1
Ein mörderischer Geniestreich
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 08.08.2006

Vor der historischen Kulisse Frankreichs im 18. Jahrhunderts wird einer der genialsten und abscheulichsten Menschen dieser Zeit geboren - Jean Baptiste Grenouille - ein Mensch ohne Eigengeruch, doch mit einem überlegenen Geruchssinn. Beharrlich verfolgt er sein Ziel die Welt der Düfte zu erforschen und zu revolutionieren und dazu ist... Vor der historischen Kulisse Frankreichs im 18. Jahrhunderts wird einer der genialsten und abscheulichsten Menschen dieser Zeit geboren - Jean Baptiste Grenouille - ein Mensch ohne Eigengeruch, doch mit einem überlegenen Geruchssinn. Beharrlich verfolgt er sein Ziel die Welt der Düfte zu erforschen und zu revolutionieren und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Seit seiner Veröffentlichung vor über 20 Jahren hat das Parfum eine beeindruckende Erfolgsgeschichte hinter sich und immer noch erliegen die Menschen dem Zauber dieses Buchs. Über einen Zeitraum von 9 Jahren war es sogar durchgehend in der Spiegel-Bestsellerliste vertreten und nun wurde es auch noch verfilmt. Sein Erfolg und die epische Handlung haben es schlussendlich sogar zur Weltliteratur erhoben. Aber was macht die Faszination an diesem Buch aus? Hauptsächlich wohl diese faszinierende andere Welt der Gerüche, welche man durch die Augen oder besser gesagt die Nase Jean-Baptiste Grenouilles erkundet. Grenouille ist ein Genie, doch zugleich wirkt er aufgrund seines anderen Weltbildes skrupellos. Er folgt einem Ideal, dem ultimativen Parfum, für das ihn die Menschen lieben werden, obwohl er sie zugleich verabscheut. Das Parfum bietet mehr als nur eine Gelegenheit zur Interpretation und Auslegung der Worte, was seit Jahren dazu geführt hat, dass es immer wieder neu interpretiert wird. Besonders in der zweiten Hälfte des Buches, also mit dem Beginn des Exils, wird deutlich dass man hier mehr vor sich hat also bloß einen einfachen Roman. Süskinds Schreibstil reißt den Leser einfach mit auf diese Reise durch die Welt des Jean-Baptiste Grenouille. Nun mag es böse Zungen geben, die genau diese andere Welt stört, aber es darf ja jeder seine Meinung kundtun. Was Süskind eindeutig gelingt, ist es den Leser wie durch ein Parfum in seinen Bann zu ziehen, so dass man kleinere logische Fehler gar nicht mehr bemerkt. Fazit: Ein Geniestreich mit einzigartigem stilistischen Duft und interessanten Interpretationsmöglichkeiten.

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9 6
Das Parfum
von David aus Wien am 29.03.2006

Patrick Süskind hat sich mit diesem Buch wohl selbst übetroffen... Es ist ihm perfekt gelungen, den Charakter und die Züge von Jean Baptiste Grenouille zur Geltung zu bringen. Die Einsamkeit von Grenouille, und die Sonderheiten seiner Person, machen ihn für diese Zeit zu einem Scheusal aber auch Genie. Der Grad zwischen Abnormalität... Patrick Süskind hat sich mit diesem Buch wohl selbst übetroffen... Es ist ihm perfekt gelungen, den Charakter und die Züge von Jean Baptiste Grenouille zur Geltung zu bringen. Die Einsamkeit von Grenouille, und die Sonderheiten seiner Person, machen ihn für diese Zeit zu einem Scheusal aber auch Genie. Der Grad zwischen Abnormalität und Geniewesen ist oft zu gering, doch es gibt ihn.

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3 0
Eines meiner Lieblingsbücher!
von Darja Behnsch Schriftstellerin am 13.04.2008

Zuerst hatte ich sehr viel Mitleid mit Jean-Baptiste Grenouille, der schon beinahe kurz nach seiner Geburt durch die Hand seiner Mutter, einer Fischverkäuferin, getötet worden wäre. Allein sein Lebenswille als Säugling hat ihn gerettet. Er hat aus allen Leibeskräften geschrien, so dass man ihn gefunden hat, bevor ihn ein... Zuerst hatte ich sehr viel Mitleid mit Jean-Baptiste Grenouille, der schon beinahe kurz nach seiner Geburt durch die Hand seiner Mutter, einer Fischverkäuferin, getötet worden wäre. Allein sein Lebenswille als Säugling hat ihn gerettet. Er hat aus allen Leibeskräften geschrien, so dass man ihn gefunden hat, bevor ihn ein grausames Ende ereilt hätte. Jean-Baptiste war von den anderen Kindern fast "gefürchtet" und das allein, weil er keinen Körpergeruch besaß. Mir hat die Beschreibung von Süskind absolut gut gefallen, wie sich Jean-Baptiste aufgrund dessen seine eigene "Geruchswelt", die nur in seinem Kopf existierte, erschaffen hatte. Erst als Jean-Baptiste den ersten Mord begangen hat, habe ich ihn begonnen irgendwie zu hassen. Seine Geschichte zu verfolgen war zweifelsohne dennoch überaus spannend. Der einzige Part, der mir nicht so gut gefallen hat, war, als sich Jean-Baptist über sieben Jahre lang in dieser Höhle befand und mehr oder weniger so dahinvegetiert ist. Und ich muss sagen, dass er am Ende von dreißig Mördern zerstückelt und aufgefressen wurde, fand ich auch sehr abstrus. Dennoch, die Geschichte hat mich sehr gefesselt. Patrick Süßkind hat es blendend verstanden, mich mit seinem fast schon poetischen Schreibstil in die Geschichte zu entführen. Und da ich selbst auch schreibe, weiß ich, wie sehr man sich über jede Art von Lob freut, vor allem aber wie sehr es einen freut, wenn man es geschafft hat, den Leser in die Welt des Schriftstellers eintauchen zu lassen...;-) Und Süßkind hat es zweifelsohne geschafft, dass ich immer das Gefühl hatte, mich mit Jean-Baptiste fast schon real durch die Geschichte zu bewegen. Und aus diesem Grund kann ich Süßkind nicht weniger als fünf Sterne vergeben. "Das Parfum" ist zweifellos ein Meisterwerk. Wer es noch nicht gelesen hat, sollte sich das Buch sofort bestellen. Er wird es nicht bereuen. Jean-Baptiste ist zwar ein grausamer Mörder ohne Herz und Gefühl und trotzdem reißt er einen mit einer Leichtigkeit in seine Welt der Gerüche. Sehr zu empfehlen!!

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2 0
Die Geschichte eines abscheulichen Genies
von Philippe Nix am 17.11.2012

Der Roman "Das Parfum" mit dem Untertitel "Die Geschichte eines Mörders" von Patrick Süskind, erstmals veröffentlicht im Jahre 1985, behandelt den Werdegang des Protagonisten Jean-Baptiste Grenouille. Dieser kommt am 17. Juli 1738 in Paris auf einem Viktualienmarkt mit einem übernatürlich guten Geruchssinn und ohne eigenen Geruch zur Welt. Früh... Der Roman "Das Parfum" mit dem Untertitel "Die Geschichte eines Mörders" von Patrick Süskind, erstmals veröffentlicht im Jahre 1985, behandelt den Werdegang des Protagonisten Jean-Baptiste Grenouille. Dieser kommt am 17. Juli 1738 in Paris auf einem Viktualienmarkt mit einem übernatürlich guten Geruchssinn und ohne eigenen Geruch zur Welt. Früh beginnt er die große Welt der Gerüche zu erkunden und im Verlauf der Handlung lernt er Gerüchte festzuhalten. So tötet er schließlich mehrere Mädchen, um deren Duft in einem perfekten Parfum zu vereinen. Zu Anfangs stand ich dem Roman sehr skeptisch gegenüber. Zum einen lag das daran, dass es eine Schullektüre war und zum anderen lag es einfach an einer persönlichen, unbegründeten Abneigung gegen alles was mit typischem "Franzosenkram" zu tun hat. Zu diesem "Franzosenkram" zähle ich die Handlungsorte, die Namen, aber auch das Thema und der Titel gehören da schon dazu. In jedem Fall blieb das Thema weiterhin uninteressant und stellenweise waren die Beschreibungen der Vorgänge in Grenouilles Kopf sehr ausgesehnt und langatmig. Teilweise sind die Geschehnisse auch stark übertrieben. Allerdings gefiel mir das Buch mit fortlaufender Dauer der Besprechung im Unterricht immer besser. Hinzu kommt, dass ich den Stil, in dem der Roman verfasst ist wirklich nahezu genial finde. Durch diese positiven Aspekte kann man sich auch umso mehr mit dem Thema des Romans anfreunden und dadurch, dass wir im Unterricht teilweise interpretiert haben, wurden mehr Zusammenhänge im Buch deutlich, als man auf den ersten Blick erkennt. Von daher erhält das Buch von mir doch die Bestmarke. Dazu tragen die genannten Punkte, wie z.B. der Schreibstil bei, aber auch das Faktum, dass dieses Buch sich von anderen Werken einfach stark unterscheidet. Damit spiele ich zwar auch auf das Thema an, aber weit mehr noch auf die Haltung des Erzählers zu seiner Hauptfigur. Ich könnte hier noch meterweise Text schreiben. Um aber mal zu einem Punkt zu kommen: Das Werk ist durchaus lesenswert und sehr interessant.

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1 0
Gänsehaut pur
von Stefanie Zöllner aus Köln am 17.02.2009

Am 17. Juli 1738 wird Grenouille von seiner als Fischhändlerin tätigen Mutter unbemerkt unter einem Schlachttisch auf einem Pariser Fischmarkt am Friedhof Cimetière des Innocents zur Welt gebracht, einem der seinerzeit schmutzigsten und stinkendsten Plätze von Paris. Da sie der Meinung ist, Grenouille sei wie frühere Kinder eine Totgeburt,... Am 17. Juli 1738 wird Grenouille von seiner als Fischhändlerin tätigen Mutter unbemerkt unter einem Schlachttisch auf einem Pariser Fischmarkt am Friedhof Cimetière des Innocents zur Welt gebracht, einem der seinerzeit schmutzigsten und stinkendsten Plätze von Paris. Da sie der Meinung ist, Grenouille sei wie frühere Kinder eine Totgeburt, beabsichtigt sie, ihn mitsamt den Fischresten in der Seine zu entsorgen. Grenouille stößt allerdings einen derart durchdringenden Schrei aus, dass Passanten auf ihn aufmerksam werden und er dadurch gerettet wird. Seine Mutter wird wegen der Kindesmorde zum Tode verurteilt und enthauptet. Bereits als kleines Kind verfügt Grenouille über die Gabe, Düfte jeglicher Art in sich aufzunehmen und in seinem Gedächtnis zu speichern. Er selbst hingegen besitzt keinen eigenen Körpergeruch. Im weiteren Verlauf wird er von Amme zu Amme gereicht, denn niemand will das Baby aufnehmen, „das nicht riecht, wie Kinder zu riechen haben“ und das „die Ammen leergepumpt hat bis auf die Knochen“. Die Amme Jeanne Bussie behauptet sogar, er sei vom Teufel besessen und gibt ihn der Kirche, die sich mittlerweile um den Fall kümmert, wieder zurück. Pater Terrier nimmt ihn entgegen und beschließt nach nur wenigen eigenen negativen Erfahrungen mit „diesem unerträglichen Kind“, es in ein Waisenhaus „weit nach Osten“ zu geben, zu einer Madame Gaillard. Nachdem er den Säugling losgeworden ist, „entschläft“ er friedlich und zufrieden. Madame Gaillard ist eine Frau, die durch das Aufziehen von Waisenkindern ihren Lebensunterhalt bestreitet. Da sie seit ihrer Kindheit über keinen Geruchssinn und auch über kein Gefühl der menschlichen Wärme oder Liebe verfügt, kann sie seinen fehlenden Geruch nicht bemerken. Grenouille wächst trotz schlechten Essens und fehlender Liebe heran. Jedoch ist Grenouille bereits als Baby den anderen Waisenkindern mehr als nur unheimlich. So versuchen sie mehrmals, ihn zu ersticken, jedoch schlagen alle Versuche fehl. Außerdem hat Grenouille bis in sein Jugendalter hinein Probleme mit dem Sprechen sowie mit dem Verständnis abstrakter Begriffe wie z.?B. „Gott“ und gibt deswegen lange Zeit keinen Ton von sich. Die Tatsache, dass sein erstes Wort „Fische“ lautet, zeigt schon hier den Einfluss seiner besonderen Gabe auf sein Denken. Bereits in früher Kindheit stellt er fest, dass ihn seine Gabe von anderen Menschen unterscheidet und er beschließt, so viele Gerüche wie nur möglich in sich aufzunehmen und für sich zu bewahren ? allerdings unterscheidet er noch nicht zwischen guten und schlechten Gerüchen. Im Alter von acht Jahren wird Grenouille von Madame Gaillard an einen Gerber verkauft, da für Grenouille keine Zahlungen mehr kommen. Gaillard stirbt später verarmt. Grenouille überlebt die Arbeit beim Gerber Grimal, die kaum jemand lange verrichten kann, dank seiner angeborenen Zähheit und Widerstandsfähigkeit; er wird oft mit einem „Zeck“ verglichen. In seiner Freizeit, die er sich erarbeitet hat, sucht der Junge in der ganzen Stadt nach Düften. Am 1. September 1753 sucht Grenouille während des Thronjubiläums des Königs nach neuen Düften, findet jedoch zunächst keine.

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1 0
Ein literarischer Bilderrausch
von einer Kundin/einem Kunden am 20.09.2007

Noch nie habe ich ein Buch gelesen, dessen Handlung durch Sprache derart zum "Leben" erweckt wird. Man hat förmlich das Gefühl, in der Handlung mitzuschwimmen und jeden Duft riechen zu können. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen und wird mit überraschenden Wenden belohnt.

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1 0
ich würde gern 10 sterne vergeben
von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2007

das unglaublichste das ich je gelesen habe. ein literarisches meisterwerk. zwei mal verschlungen innerhalb von 4 jahren. das buch danach hats sehr schwer ...

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1 0
....mit Begeisterung gerochen.......upps gelesen
von S. Landgraf am 12.10.2006

Beim Lesen deser Geschichte hat man tatsächlich den Eindruck die verschiedenen Schauplätze der Handlung zu riechen. Das gepaart mit sprachlicher Brillianz; einfach wunderbar zu lesen. Ich hoffe sehr auf eine Zugabe.

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Das erste Buch, dass man riechen kann!
von Astrid am 24.07.2006

Ich habe das Buch verschlungen, Patrick Süskind hat einfach ein geniales, spannendes und feinsinniges Buch geschrieben. Zeitweise waren die Gerüche so gut beschrieben, dass ich sie fast schon selber gerochen habe :) und das ganze Werk ist noch gewürzt mit viel Krimi und mit einem Hauptdarsteller, mit dem... Ich habe das Buch verschlungen, Patrick Süskind hat einfach ein geniales, spannendes und feinsinniges Buch geschrieben. Zeitweise waren die Gerüche so gut beschrieben, dass ich sie fast schon selber gerochen habe :) und das ganze Werk ist noch gewürzt mit viel Krimi und mit einem Hauptdarsteller, mit dem man schon fast wieder Mitleid haben kann. Sehr empfehlenswert, eines der besten Bücher unserer Zeit!

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1 0
Ein Meisterwerk
von Alessandra aus Wien am 02.05.2006

Bevor ich "Das Parfum" gelesen habe, war ich, ehrlich gesagt, ein bißchen skeptisch. Aber schon nach den ersten Seiten war ich so begeistert, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Es hat mich fasziniert, wie genau Patrick Süskind die einzelnen Gerüche beschreiben konnte. Manchmal hat man beim Lesen... Bevor ich "Das Parfum" gelesen habe, war ich, ehrlich gesagt, ein bißchen skeptisch. Aber schon nach den ersten Seiten war ich so begeistert, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Es hat mich fasziniert, wie genau Patrick Süskind die einzelnen Gerüche beschreiben konnte. Manchmal hat man beim Lesen das Gefühl gehabt, die einzelnen Düfte wirklich riechen zu können. Das einzig Negative was es zu sagen gibt, ist, dass sich der Mittelteil ein bißchen in die Länge gezogen hat. Dafür hat das Ende dann aber wieder entschädigt. Fesselnd, skuril und einfach nur Klasse.

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1 0
Ein Meisterwerk
von Christel aus Heusenstamm am 02.04.2006

Die Geschichte eines Mörders und eine große Entdeckerreise in das Reich der Düfte. Ein Mörder, den nicht Hass, Liebe oder Verzweiflung treiben, sondern einzig seine Nase. Junge Mädchen sind Opfer seiner Leidenschaft. Ein schaurig schöner Krimi. Brillant geschrieben, voller Geist, Witz und Phantasie.

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2 1
Super, muss man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 11.11.2005

dieses Buch wurde mir von einer Kollegin wärmstens empfohlen, deshalb quälte ich mich anfangs durch seitenlange Beschreibungen, bestrebt, das Buch bis zum Schluss zu lesen. Zum Glück, denn nach ca. 70 Seiten hatte es mich doch in seinen Bann gezogen und ich wollte es nicht mehr weglegen. Aus meiner... dieses Buch wurde mir von einer Kollegin wärmstens empfohlen, deshalb quälte ich mich anfangs durch seitenlange Beschreibungen, bestrebt, das Buch bis zum Schluss zu lesen. Zum Glück, denn nach ca. 70 Seiten hatte es mich doch in seinen Bann gezogen und ich wollte es nicht mehr weglegen. Aus meiner Sicht hat es sich gelohnt, es ist ein wirklich fantastisches Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann.

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1 0
Unterschiede
von verena am 21.07.2005

Es ist bemerkenswert, wie unterschiedlich sich hier Meinungen äußern.Ich hab das Buch nach der Lektüre von Schlafes Bruder gelesen und war von Das Parfüm begeistert.Hab sogar nen Freund, der sonst gar nix liest, durch dieses Buch zum Lesen bekommen.Man sollte sich jedoch auf die detailreiche Schilderung einlassen.Bei Kay Scarpetta... Es ist bemerkenswert, wie unterschiedlich sich hier Meinungen äußern.Ich hab das Buch nach der Lektüre von Schlafes Bruder gelesen und war von Das Parfüm begeistert.Hab sogar nen Freund, der sonst gar nix liest, durch dieses Buch zum Lesen bekommen.Man sollte sich jedoch auf die detailreiche Schilderung einlassen.Bei Kay Scarpetta überspringt man ja auch nicht die Kochrezepte;solch Feinheiten macht doch erst das Buch so außergewöhnlich

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2 1
Sehr schön
von Achatazz aus Eckental am 10.06.2005

Dieses Buch ist dem Werk von Robert Schneider "Schlafes Bruder" in vielen Dingen sehr ähnlich. So bezieht sich auch das Parfüm auf einen Sinn, den Geruchssinn. Es könnte sogar ein Verleger auf die Idee kommen, beide Bände in einer Art Sinnescollection auf den Markt zu werfen (fehlt noch schmecken,... Dieses Buch ist dem Werk von Robert Schneider "Schlafes Bruder" in vielen Dingen sehr ähnlich. So bezieht sich auch das Parfüm auf einen Sinn, den Geruchssinn. Es könnte sogar ein Verleger auf die Idee kommen, beide Bände in einer Art Sinnescollection auf den Markt zu werfen (fehlt noch schmecken, sehen und tasten). Aber trotzdem unterscheiden sich beide Bücher in vielerlei Hinsicht. So erzählt Süskind von einem Monster, einem Psychopathen, der sich bisweilen vor der Menschheit ekelt. Es kommt so vor, als ob Grenouille agiert, alles unter Kontrolle hat, während Alder aus Schlafes Bruder eher reagiert, passiv bleibt und vom Schicksal gelenkt wird. Man könnte sich beide als Gegensätze vorstellen, die dennoch einiges gemeinsam haben. Ein wahrlich großes Werk.

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1 0
Anregend
von einer Kundin/einem Kunden aus Ammerbuch am 12.09.2012

Wir mussten dieses Buch in der Schule lesen und daher war ich erst mal sehr skeptisch. Doch schon nach wenigen Seiten beginnt Süskind einen mit seiner ganz besonderen, direkten Erzählweise in den Bann zu ziehen!

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1 0
toll
von Blacky am 11.04.2009

Kurzbeschreibung Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden Tolles Buch. Spannung auf andere Art. Wäre es wirklich -mit der richtigen Nase- möglich , einen derartigen Duft... Kurzbeschreibung Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden Tolles Buch. Spannung auf andere Art. Wäre es wirklich -mit der richtigen Nase- möglich , einen derartigen Duft herzustellen ? Sehr empfehlenswert

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1 0
Vielleicht liegt's an mir...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 23.04.2006

Das Buch wurde mir als absolut großartig empfohlen. Leider kann ich mit dem Buch so gar nichts anfangen. Ich mußte nach 100 Seiten aufgeben, weil es mir einfach zu langweilig und schwierig wurde. Es passiert fast nichts und das Wenige was passiert, wird ellenlang über mehrere Seiten auseinandergepflückt, das... Das Buch wurde mir als absolut großartig empfohlen. Leider kann ich mit dem Buch so gar nichts anfangen. Ich mußte nach 100 Seiten aufgeben, weil es mir einfach zu langweilig und schwierig wurde. Es passiert fast nichts und das Wenige was passiert, wird ellenlang über mehrere Seiten auseinandergepflückt, das hat mich streckenweise sogar richtig wütend gemacht, weil ich doch so viel erwartet hatte. Sorry, vielleicht gehöre ich einfach nicht zu diesen "Intellektuellen", was um Gottes Willen nicht böse gemeint ist. Und gerade weil so viele Leute dieses Buch als "Genial" bezeichnen, denke ich, dass es vielleicht an mir liegen könnte. Ich bin wohl doch etwas einfacher gestrickt. Nun ja, jedem das Seine. Alles in allem ist dieses "Meisterwerk" einfach nicht meine Welt.

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2 1
Willkommen in der Welt der Düfte!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2014

Jean-Baptiste Grenouille wird auf einem Viktualienmarkt in Paris des 18. Jahrhunderts geboren. Er besitzt keinen eigenen Körpergeruch, weshalb ihn die Menschen meiden. Mithilfe seines außergewöhnlichen Geruchsinns möchte er sich einen eigenen Duft schaffen und kreiert dabei ein unvergessliches Parfum. Doch dafür geht er über Leichen… Der Autor Patrick Süskind lässt den Leser,... Jean-Baptiste Grenouille wird auf einem Viktualienmarkt in Paris des 18. Jahrhunderts geboren. Er besitzt keinen eigenen Körpergeruch, weshalb ihn die Menschen meiden. Mithilfe seines außergewöhnlichen Geruchsinns möchte er sich einen eigenen Duft schaffen und kreiert dabei ein unvergessliches Parfum. Doch dafür geht er über Leichen… Der Autor Patrick Süskind lässt den Leser, durch detailreiche Beschreibungen, in das damalige Paris und die Welt der Düfte eintauchen. Man lernt das grausame Genie Grenouille kennen und lernt seine Welt kennen. Ein faszinierendes und unvergleichliches Meisterwerk deutscher Literatur.

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Ein guter Film. Ein super Buch.
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2013

Habe zuerst nur den Film mehrmals gesehen. Dann -auf Empfehlung- habe ich mir endlich das Buch gekauft. Und es ist fast noch besser als der Film. Gute Arbeit Süskind! Das Buch hat ein schönes Cover.

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