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Das München-Komplott / Georg Dengler Bd.5

Denglers fünfter Fall

(21)
"Schorlau schreibt zurzeit die Kriminalromane, die am dichtesten dran sind an der sozialen Realität. Hamburger Abendblatt Eine Mordserie an ehemaligen NATO-Generalen schockiert die Öffentlichkeit. Kann es sein, dass staatliche Stellen in Deutschland und im Ausland zielgerichtet Terrorakte und politische Morde verüben? Der Stuttgarter Privatdetektiv Georg Dengler ermittelt in einem Fall, der in seiner Brisanz Schorlaus Politkrimi Die blaue Liste noch übertrifft. Im November 2009 wird in dem exklusiven New Yorker Harvard Club der pensionierte deutsche Vier-Sterne-General Klaus Naubert erschossen. Der Täter entkommt unerkannt. Ein Verrückter, heißt es in der Öffentlichkeit, dieser Mord habe keinen Sinn. Die Leitung des Bundeskriminalamtes ist sich nicht so sicher. Sie bittet ihren früheren Spitzenermittler Georg Dengler um Mithilfe. Dengler entdeckt eine heiße Spur: Kann es sein, dass Naubert und höchste deutsche Regierungsstellen in das Attentat während des Oktoberfestes 1980 verwickelt waren? Damals starben 13 Menschen, und den offiziellen Ermittlungen zufolge war ein isolierter Einzeltäter dafür verantwortlich. Wurden damals systematisch Spuren verwischt? Werden nun die letzten Mitwisser dieses Verbrechens beseitigt? Zwei weitere NATO-Generale werden getötet. Plötzlich wird auch dem BKA dieser Fall zu gefährlich. Doch Dengler ermittelt auf eigene Faust weiter ... In seinem neuen Roman entwickelt Wolfgang Schorlau aus realen Geschehnissen eine Geschichte, die aus dem Kalten Krieg bis in unsere Zeit reicht und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.
Rezension
"Dieses Buch ist ein hochbrisanter Politthriller, der ob seiner Authentizität nicht nur für Gänsehaut sorgt, sondern dem Leser Schauer über den Rücken jagt." Eßlinger Zeitung
Portrait
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den acht »Dengler«-Krimis »Die blaue Liste (KiWi 870), »Das dunkle Schweigen« (KiWi 918), »Fremde Wasser« (KiWi 964), »Brennende Kälte« (KiWi 1026), »Das München-Komplott« (KiWi 1114), »Die letzte Flucht« (KiWi 1239), »Am zwölften Tag« (KiWi 1337) und »Die schützende Hand« (KiWi 1535) hat er die Romane »Sommer am Bosporus« (KiWi 844) und »Rebellen« (KiWi 1399) veröffentlicht und den Band »Stuttgart 21. Die Argumente« (KiWi 1212) herausgegeben. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis sowie 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 334
Erscheinungsdatum 18.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04132-3
Reihe KIWI
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 190/126/22 mm
Gewicht 254
Verkaufsrang 28.703
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Wie sozial-realistisch und dicht dran sägt der denn
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2012

Nach dreißig Jahren übernimmt Privatermittler Georg Dengler, der nie ein hemmungsloser Kriecher werden wollte, den gutbezahlten Auftrag vom BKA, das Attentat auf dem Münchner Oktoberfest noch einmal zu untersuchen, der größte Terroranschlag in der Geschichte der BRD. Seinerzeitiges Ergebnis: ein Einzeltäter. Akte zu. Aber warum soll Dengler, der naive... Nach dreißig Jahren übernimmt Privatermittler Georg Dengler, der nie ein hemmungsloser Kriecher werden wollte, den gutbezahlten Auftrag vom BKA, das Attentat auf dem Münchner Oktoberfest noch einmal zu untersuchen, der größte Terroranschlag in der Geschichte der BRD. Seinerzeitiges Ergebnis: ein Einzeltäter. Akte zu. Aber warum soll Dengler, der naive Grübler, jetzt in diesem archäologischen Fall herumgraben? Nicht unrelevante Nebenrollen spielen ein schmallippiger Franke, Ex-BNDler, völlig ohne Humor und widerlicher Tittengrapscher, eine glückliche Staatssekretärin, blaublütig und sehr engagiert, ein friedfertiger, verliebter Horoskopschreiber mit Ideen sowie ein Präsident, der die Bullen lieber korrupt als aufrichtig hat. Fazit: Monster sind überall.

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Brandaktuell
von S. Sauter aus Bonn am 14.12.2011

Brandaktuell: Schorlau widmet sich dem bis heute nicht aufgeklärten Anschlag auf das Oktoberfest im Jahr 1982. Ein spannender, sehr kenntnisreicher Thriller über Ereignisse, die dieser Tage im Zusammenhang mit der rechtsextremen Thüringer Terrorgruppe im Mittelpunkt des innenpolitischen Interesses stehen. Wie könnte es sich tatsächlich zugetragen haben? Ich finde,... Brandaktuell: Schorlau widmet sich dem bis heute nicht aufgeklärten Anschlag auf das Oktoberfest im Jahr 1982. Ein spannender, sehr kenntnisreicher Thriller über Ereignisse, die dieser Tage im Zusammenhang mit der rechtsextremen Thüringer Terrorgruppe im Mittelpunkt des innenpolitischen Interesses stehen. Wie könnte es sich tatsächlich zugetragen haben? Ich finde, Schorlau erzählt eine plausible Variante dessen, wie Politik damals funktioniert hat - und wie es sich heute vermutlich ebenso verhält. Ein Buch, das spannend ist und viel Gesprächsstoff bietet

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Manipulation auf höchstem Niveau
von einer Kundin/einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt am 19.08.2010

Georg Dengler betreibt nach seinem Abschied vom Bundeskriminalamt erfolgreich eine Ein-Mann-Detektei in Stuttgart. Er hat ein gut funktionierendes Sozialnetz bestehend aus seinen drei besten Freunden, dem Journalisten Leopold, dem Künstler Mario und dem Horoskop-Verfasser Martin und seiner Freundin Olga, die aber z. Zt. in Rumänien weilt. Seine Aufträge sind mitunter... Georg Dengler betreibt nach seinem Abschied vom Bundeskriminalamt erfolgreich eine Ein-Mann-Detektei in Stuttgart. Er hat ein gut funktionierendes Sozialnetz bestehend aus seinen drei besten Freunden, dem Journalisten Leopold, dem Künstler Mario und dem Horoskop-Verfasser Martin und seiner Freundin Olga, die aber z. Zt. in Rumänien weilt. Seine Aufträge sind mitunter wenig spektakulär, halt das übliche wie eine verschwundene Ehefrau oder den untreuen Gatten ausfindig machen. Nur sein neuer Fall hat es in sich. Der neue BKA Präsident tritt an ihn heran und bittet Dengler die Fall- Akten zu dem fast 30 Jahre zurückliegenden Anschlag auf das Münchner Oktoberfest zu prüfen. Er beratschlagt diesen neuen Auftrag mit seinen Freunden und sagt nach einer gewissen Bedenkzeit zu. Das BKA stellt ihm daraufhin alle Akten zur Verfügung und Dengler begibt sich auf eine gefährliche und blutige Vergangenheit. Schnell fallen ihm Ungereimtheiten auf, die die These des Einzeltäters widerlegen. Er fischt in trüben Gewässern und scheucht Leute in den höchsten politischen und geheimdienstlich aktiven Kreisen auf, als dann auch noch Anschläge auf seinen Freund Martin verübt werden, steht er sich einem Albtraum aus Spionage, Vertuschung und Verleumdung von Mächten gegenüber die auch heute noch die Finger am Knopf der Macht haben. Wie leicht sind wir Menschen eigentlich zu manipulieren? Das Attentat auf das Oktoberfest 1980 nimmt in der kollektiven Erinnerung der BRD keinen angemessenen Platz ein, weil daran weder häufig durch die Medien erinnert wird, noch das es zu einer vollständigen Aufklärung eines der größten Terrorakte in der westdeutschen Nachkriegsgeschichte gekommen ist. Ich persönlich bin erst durch dieses Buch damit konfrontiert worden. Was muss diese Tatsache für all die Hinterbliebenen bedeuten? Wolfgang Schorlau liefert uns mit seinem 5. Fall um die Figur Georg Dengler einen packenden Krimi, der den Blick für diesen Akt der sinnlosen Gewalt wieder schärft. Ein Buch das vergangene und aktuelle politische Ereignisse miteinander verknüpft und in einer scharfsinnigen Weise interpretiert. Ebenfalls kommt die Anmerkung, das nach dem Untergang der Stasi immer noch Geheimdienste weltweit operieren, die die Fäden der Macht in der Hand halten und Regierungen wie Marionetten tanzen lassen. Selten hat mich ein deutscher Krimi so fasziniert, mitgerissen und aufgewühlt.

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Das München Komplott
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2010

Georg Denglers fünfter Fall ist in meinen Augen bisher der beste von Wolfgang Schorlaus Politkrimis um seinen sympathischen Privatermittler. Spannend vom Anfang bis um Ende und durch ein umfangreiches Nachwort auch äußerst informativ. 1980 werden bei einem Attentat auf das Oktoberfest 13 Menschen getötet. Die Polizei findet schnell den Schuldigen.... Georg Denglers fünfter Fall ist in meinen Augen bisher der beste von Wolfgang Schorlaus Politkrimis um seinen sympathischen Privatermittler. Spannend vom Anfang bis um Ende und durch ein umfangreiches Nachwort auch äußerst informativ. 1980 werden bei einem Attentat auf das Oktoberfest 13 Menschen getötet. Die Polizei findet schnell den Schuldigen. Ein junger rechtsradikaler Einzeltäter, der selbst bei dem Anschlag ums Leben kam. Zeugenaussagen vom Tatort, die deutlich auf mehrere Täter hinweisen, werden von den Ermittlungsbehörden ignoriert. Gut dreißig Jahre will der Chef des Bundeskriminalamts den Fall inoffiziell neu aufrollen und bittet dafür seinen ehemals besten Zielfahnder, Georg Dengler, um Hilfe. Dengler stößt bei seinen Ermittlungen auf weitere Widersprüche und Hinweise auf die mysteriöse Geheimorganisation „Gladio“.

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Manipulation auf höchstem Niveau
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 13.03.2010

Georg Dengler betreibt nach seinem Abschied vom Bundeskriminalamt erfolgreich eine Ein-Mann-Detektei in Stuttgart. Er hat ein gut funktionierendes Sozialnetz bestehend aus seinen drei besten Freunden, dem Journalisten Leopold, dem Künstler Mario und dem Horoskop-Verfasser Martin und seiner Freundin Olga, die aber z. Zt. in Rumänien weilt. Seine Aufträge sind mitunter... Georg Dengler betreibt nach seinem Abschied vom Bundeskriminalamt erfolgreich eine Ein-Mann-Detektei in Stuttgart. Er hat ein gut funktionierendes Sozialnetz bestehend aus seinen drei besten Freunden, dem Journalisten Leopold, dem Künstler Mario und dem Horoskop-Verfasser Martin und seiner Freundin Olga, die aber z. Zt. in Rumänien weilt. Seine Aufträge sind mitunter wenig spektakulär, halt das übliche wie eine verschwundene Ehefrau oder den untreuen Gatten ausfindig machen. Nur sein neuer Fall hat es in sich. Der neue BKA Präsident tritt an ihn heran und bittet Dengler die Fall- Akten zu dem fast 30 Jahre zurückliegenden Anschlag auf das Münchner Oktoberfest zu prüfen. Er beratschlagt diesen neuen Auftrag mit seinen Freunden und sagt nach einer gewissen Bedenkzeit zu. Das BKA stellt ihm daraufhin alle Akten zur Verfügung und Dengler begibt sich auf eine gefährliche und blutige Vergangenheit. Schnell fallen ihm Ungereimtheiten auf, die die These des Einzeltäters widerlegen. Er fischt in trüben Gewässern und scheucht Leute in den höchsten politischen und geheimdienstlich aktiven Kreisen auf, als dann auch noch Anschläge auf seinen Freund Martin verübt werden, steht er sich einem Albtraum aus Spionage, Vertuschung und Verleumdung von Mächten gegenüber die auch heute noch die Finger am Knopf der Macht haben. Wie leicht sind wir Menschen eigentlich zu manipulieren? Das Attentat auf das Oktoberfest 1980 nimmt in der kollektiven Erinnerung der BRD keinen angemessenen Platz ein, weil daran weder häufig durch die Medien erinnert wird, noch das es zu einer vollständigen Aufklärung eines der größten Terrorakte in der westdeutschen Nachkriegsgeschichte gekommen ist. Ich persönlich bin erst durch dieses Buch damit konfrontiert worden. Was muss diese Tatsache für all die Hinterbliebenen bedeuten? Wolfgang Schorlau liefert uns mit seinem 5. Fall um die Figur Georg Dengler einen packenden Krimi, der den Blick für diesen Akt der sinnlosen Gewalt wieder schärft. Ein Buch das vergangene und aktuelle politische Ereignisse miteinander verknüpft und in einer scharfsinnigen Weise interpretiert. Ebenfalls kommt die Anmerkung, das nach dem Untergang der Stasi immer noch Geheimdienste weltweit operieren, die die Fäden der Macht in der Hand halten und Regierungen wie Marionetten tanzen lassen. Selten hat mich ein deutscher Krimi so fasziniert, mitgerissen und aufgewühlt.

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beängstigend...
von tweedledee am 23.02.2010

"Das München Komplott" ist Georg Denglers 5. Fall, seines Zeichens Privatermittler und ehemaliger BKA-Ermittler. Er nimmt den Auftrag an, die Ermittlungsakten des Bombenanschlags auf das Münchner Oktoberfest 1980 nochmals genauestens zu prüfen und stößt dabei bald auf einige Ungereimtheiten. Mein bisher erstes Buch von Wolfgang Schorlau, ich muss... "Das München Komplott" ist Georg Denglers 5. Fall, seines Zeichens Privatermittler und ehemaliger BKA-Ermittler. Er nimmt den Auftrag an, die Ermittlungsakten des Bombenanschlags auf das Münchner Oktoberfest 1980 nochmals genauestens zu prüfen und stößt dabei bald auf einige Ungereimtheiten. Mein bisher erstes Buch von Wolfgang Schorlau, ich muss sagen, die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt und mitgerissen.Die Charaktere werden gut beschrieben und Georg Dengler kommt sehr sympathisch rüber. Aufgelockert wird die brisante Story durch die regelmäßigen Treffen mit seinen Freunden und eine kleine "Fast-Lovestory". Der Schreibstil ist nüchtern, sachlich und prägnant. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt, was ich persönlich hilfreich fand, da die Handlungsstränge teilweise sehr schnell abwechseln. "Das München Komplott" ist ein wirklich mitreißender Krimi, bei dem ein geschichtliches Ereignis mit Fiktion gemischt wird und man letztendlich als Leser doch gehörig ins Grübeln kommt. Ein Buch das ich wirklich empfehlen kann.

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das münchen komplott
von einer Kundin/einem Kunden am 01.02.2010

Die kurzen Kapitel machten das Lesen leicht, der "alte" Fall erschein sofort gegenwärtig. Da ich kurz zuvor eine Doku von einem Überlebenden dieses Attentats gesehen hatte, war das Buch noch interessanter. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, auch wenn man die vorherigen Bücher nicht gelesen hat.

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Lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 24.01.2010

Zum Inhalt muss ich jetzt nichts hinzufügen oder ergänzen, da er von meinen Mitrezensenten gut wiedergegeben wurde. Wolfgang Schorlau pflegt einen gut lesbaren , nüchternen Schreibstil ohne große Schnörkel und feinem leisen Humor. Die Figurenzeichnung gelingt, der Plot ist spannend und die Abgründe der Republik werden hart und nüchtern doch... Zum Inhalt muss ich jetzt nichts hinzufügen oder ergänzen, da er von meinen Mitrezensenten gut wiedergegeben wurde. Wolfgang Schorlau pflegt einen gut lesbaren , nüchternen Schreibstil ohne große Schnörkel und feinem leisen Humor. Die Figurenzeichnung gelingt, der Plot ist spannend und die Abgründe der Republik werden hart und nüchtern doch betroffenmachend dargestellt. Wenn auch nur die Hälfte stimmt muss jeder nachdenklich werden wie viel Vertrauen manden Führenden unseres Staates schenken darf. Viel Spaß beim Lesen Stephan Feist

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Das München_Komplott
von charlotte_30 am 03.01.2010

Das München-Komplott ist ein Krimi der besonderen Art, denn Dengler ermittelt für das BKA um einen Fall zulösen der 30ig Jahre zurückliegt und aus dem kulturellen Gedächtnis der Deutschen verschwunden ist. Die Ermittlung selbst ist klassisch, doch Schorlau beschreibt daneben das kulturelle und politische Leben in Deutschland. Der Leser... Das München-Komplott ist ein Krimi der besonderen Art, denn Dengler ermittelt für das BKA um einen Fall zulösen der 30ig Jahre zurückliegt und aus dem kulturellen Gedächtnis der Deutschen verschwunden ist. Die Ermittlung selbst ist klassisch, doch Schorlau beschreibt daneben das kulturelle und politische Leben in Deutschland. Der Leser blickt durch den Roman in einen Spiegel, der das eigene Leben wiederspiegelt und so Gesellschaftskritik übt. Es gibt zwei Handlungsstränge, die Aufklärung des Terroranschlags, womit Dengler beschäftigt ist, der zweite Plot ist erst nach und nach erkennbar und beschreibt die Ermordung von drei Männern, die Lösung der drei Morde klärt sich am Ende und ist mit Denglers Fall eng verbunden. Der Schreibstil ist fantastisch, durch kurze Kapitel, die anfangs nicht in Zusammenhang stehen baut sich der Roman auf, jede Geschichte ist ein Puzzelteil, welches in die Geschichte eingefügt wird. Detektiv Dengler ist von Anfang sympathisch, er führt ein Leben des Genusses und macht seine Arbeit, die den „aufrichtigen Bullen“ gewidmet ist.

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29 Jahre danach
von Frau Goethe am 11.12.2009

Privatermittler Georg Dengler wird in seinem fünften Fall vom BKA gebeten, den bereits 29 Jahre zurückliegenden Fall um das Attentat auf das Münchener Oktoberfest neu aufzurollen. Für den ehemaligen Polizisten ist das keine einfache Entscheidung, doch er nimmt den Fall an. Fortan vertieft er sich in die Vernehmungsakten, sucht... Privatermittler Georg Dengler wird in seinem fünften Fall vom BKA gebeten, den bereits 29 Jahre zurückliegenden Fall um das Attentat auf das Münchener Oktoberfest neu aufzurollen. Für den ehemaligen Polizisten ist das keine einfache Entscheidung, doch er nimmt den Fall an. Fortan vertieft er sich in die Vernehmungsakten, sucht damalige Zeugen auf und entdeckt dabei immer mehr Ungereimtheiten. Genau diese ziehen ihn in einen Strudel von Verschwörung, Beschattung und Intrigen. Wolfgang Schorlau greift mit diesem Krimi ein aktuelles Thema auf. Es geht dabei um das Thema des Terrorismus in den 70-er und 80-er Jahren. Nicht nur in Deutschland kämpfte seinerzeit die RAF gegen das Regime, sondern auch in anderen Teilen der Welt rebellierten kleine Gruppen gegen ihre Regierung. Kritisch betrachtet der Autor die gesellschaftlichen und sozialen Missstände, ohne den Finger zu erheben. Immer wieder werden aktuelle politische Vorkommnisse eingebaut, sodass der Krimi einen Bezug zur Gegenwart vermittelt. Der Schreibstil ähnelt einem Polizeibericht. Schnörkellos zeichnet der Autor den Hergang des Attentats auf und wie sein Ermittler sämtliche Mosaikstücke zu einem Gesamtbild zusammensetzt. Kurze Abschnitte ermöglichen einen schnellen Szenenwechsel. Das hält die Spannung hoch und weckt die Neugier, wer nun der Drahtzieher hinter dem ganzen ist. Die Haupt- und Nebencharaktere bekommen eine Seele. Gebotene Ecken und Kanten machen erschweren die Vorhersehbarkeit. Schorlau spinnt eine fiktive Geschichte mit fiktiven Berichten, die sehr nah an der Wahrheit angelehnt sind. Das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen und ist ein Genuss für jeden politisch interessierten Krimifan.

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Fast so als wäre man dabei gewesen...
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2009

Dieser Kriminalroman hat mich auf ganzer Linie überzeugt, nicht nur wegen der Verwebung aktueller und vergangener, tatsächlicher Ereignisse mit Fiktion, auch wegen der Art und Weise wie er geschrieben ist. Stellenweise fühlt man sich fast als Teil der Geschichte, der Roman wird regelrecht lebendig, regt zum Nachdenken und Nachforschen... Dieser Kriminalroman hat mich auf ganzer Linie überzeugt, nicht nur wegen der Verwebung aktueller und vergangener, tatsächlicher Ereignisse mit Fiktion, auch wegen der Art und Weise wie er geschrieben ist. Stellenweise fühlt man sich fast als Teil der Geschichte, der Roman wird regelrecht lebendig, regt zum Nachdenken und Nachforschen an. Man fragt sich schockiert, ob es denn nicht vielleicht wirklich so gewesen sein könnte? Es geht um den ehemaligen Zielfahnder Dengler, der sich mit dem Attentat auf das Oktoberfest 1980 befassen soll, schnell trifft er auf Ermittlungsfehler und Ungereimtheiten. Als er beginnt tiefer zu bohren und Zeugen zu befragen fällt er unangenehm auf und bekommt es mit mächtigen Widersachern zu tun, die auch vor Freunden und Verwandten nicht Halt machen! Bald befindet er sich in einem globalen Lügennetz, das über die Jahre ganz eigene Wege beschritten hat und sich jetzt um keinen Preis stürzen lassen möchte, doch Dengler ist wild entschlossen für Gerechtigkeit zu sorgen, wenn auch nicht immer auf die ganz konventionelle Weise! Berichtet wird aus immer wieder wechselnden Perspektiven, die einem auch die andere Seite näher bringen, und ahnen lassen worauf der Autor hinaus will. Um das Buch noch realistischer und mitreißender wirken zu lassen, bekommt man immer wieder geheime Akten und Zeugenaussagen zu lesen. Wolfgang Schorlau schreibt flüssig und vermittelt realisitische Alltagspersonen, die sich hier mit wirklich ungeheuerlichen Thesen auseinandersetzen müssen. Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung, da es an keiner Stelle langweilig oder an den Haaren herbei gezogen wirkt, man sitzt vielmehr nägelkauend vor dem Roman und betet, dass Dengler da heil rauskommt!

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Ein typischer Schorlau
von Susanne am 21.02.2011

Der neue Chef des BKA bittet den ehemaligen Zielfahnder und heutigen Privatermittler Georg Dengler um Mithilfe: Er soll die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese über den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 prüfen. Wie immer bespricht Dengler diesen Auftrag mit seinen Freunden Mario, Martin und Leopold. Anlässlich des Treffens in... Der neue Chef des BKA bittet den ehemaligen Zielfahnder und heutigen Privatermittler Georg Dengler um Mithilfe: Er soll die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese über den Anschlag auf das Münchner Oktoberfest 1980 prüfen. Wie immer bespricht Dengler diesen Auftrag mit seinen Freunden Mario, Martin und Leopold. Anlässlich des Treffens in ihrer Stammkneipe machen sie die Bekanntschaft einer unbekannten Schönheit. Im Mittelpunkt von Wolfgang Schorlaus Kriminalromanen steht Georg Dengler, ein ausgeschiedener BKA-Ermittler, der sich als Privatermittler selbstständig gemacht hat. Dennoch funktioniert dieser Krimi auch bestens als "Solo". Fiktion oder Wirklichkeit? Geschickt mischt der Autor die Genres Kriminalroman und Politthriller. Wozu Geheimdienste fähig sind, weiß frau nicht erst seit Tim Weiners CIA. Das München-Komplott ist Denglers 5. Fall. Gewohnt sachlich und sehr authentisch wird u.a. die Arbeit einer Staatssekretärin im Innenministerium, Charlotte von Schmoltke geschildert, insbesondere deren Spagat zwischen Partei und Privatleben. Gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel und die flüssige Sprache. Ein deutscher Krimi der Spitzenklasse... absolut empfehlenswert!

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Aktuell und realitätsnah
von lenchen_196 aus Bayern am 06.01.2011

Georg Dengler, früher ein Polizeibeamter und heute ein Privatdetektiv, bekommt von dem Bundeskriminalamt einen Auftrag, den vor 30 Jahren am Oktoberfest verübten Bombenanschlag neu zu überprüfen. Damals wurden die Ermittlungen schnell abgeschlossen, es handelte sich angeblich um einen Einzeltäter und der wurde gleich am Tatort tot aufgefunden. Das größte... Georg Dengler, früher ein Polizeibeamter und heute ein Privatdetektiv, bekommt von dem Bundeskriminalamt einen Auftrag, den vor 30 Jahren am Oktoberfest verübten Bombenanschlag neu zu überprüfen. Damals wurden die Ermittlungen schnell abgeschlossen, es handelte sich angeblich um einen Einzeltäter und der wurde gleich am Tatort tot aufgefunden. Das größte Verbrechen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verschwand fast unbemerkt aus der öffentlichen Wahrnehmung und Erinnerung. Was ist der Grund, der Fall heute neu aufzurollen? Wie gefährlich kann die Nachforschung für Dengler und auch für seine Freunde sein? Das ist schon der fünfte Fall des Privatermittlers Dengler, allerdings mein erster Fall von ihm. Der Autor Wolfgang Schorlau war mir bisher völlig unbekannt. Desto größer war mein Interesse, sein Buch „Das München-Komplott“ zu lesen. Das ist ein spannender Polit-Thriller, der sich sehr kurzatmig lesen lässt. Die Handlung entwickelt sich rasch, die kurzen Abschnitte, die jeweils aus einer anderen Perspektive geschrieben sind, versprechen keine Langeweile und so ist es tatsächlich. Die Spannung hält bis zur letzten Seite. Der Stil ist flüssig, nicht trocken und trotzdem ohne Schönfärbereien, die Sprache eher einfach und nicht mit den Spezialbegriffen überlastet. Alle Personen sind sehr lebendig dargestellt, manche ganz humorvoll. Die Fakten sprechen für sich. Alle Fäden ziehen sich nach oben. Alle werden von allen überwacht und verfolgt. Ob es wirklich so sein kann in unserem demokratischen Land? Dem Autor gelingt es, dem Leser klar zu machen, dass für die Geheimdienste nichts unmöglich ist. Dabei spielen die einzelnen Menschensschicksale keine Rolle, egal um wie viel es sich dabei handelt. Ob man daran glaubt oder nicht... Ich traue den Amerikanern alles zu. So könnten sie, ganz nach ihrem Plan, nicht nur die Neonazis zu der Niederschlagung der Unruhen von Arbeitslosen einbeziehen, sondern auch diese Unruhen selbst organisieren. Welcher Arbeitslose kämpft heute freiwillig und ohne Motivation auf den Barrikaden? Der verrückte NATO-Plan scheint die Motivationen für alle Fälle parat zu haben. Und die notwendigen, gut ausgebildeten Leute auch. Das im Anhang befindende Field Manual 30-31 lässt einen Schauer über den Rücken laufen. Ob es wirklich existiert? „Finden und Erfinden“ – was ist wahr in der Geschichte und was nur der Fantasie des Autors entsprungen? Ob es als eine Vorwarnung nehmen muss? Ob man etwas dagegen unternehmen kann? Das Buch lädt zum Nachdenken ein. Mit der publizistischen Überzeugungskraft teilt uns der Autor seine Ansichten. Das macht das Buch noch aktueller. Die Finanzkrise, die Bundestagwahl 2009, Zitaten von heutigen Politikern oder deren skandalöse Entlarvungen, – der Roman spielt vor einem konkreten sozialpolitischen Hintergrund, gestützt auf reelle Fakten. Etwas unglaubwürdig fand ich die Szene des „Kampfes“ zwischen Dengler und Leitner. Auch nicht besonders gut gefällt mir die Idee, diesen „gerechten“ Rächer Merkle in die Handlung einzubauen: zu geradlinig und fast zu kindisch. Im Ganzen hat mir jedoch das Buch sehr gut gefallen. Ich werde bestimmt alle vier frühere Denglers Fälle lesen und freue mich, wenn der Autor Wolfgang Schorlau ihn mit weiteren Ermittlungen beauftragt. Das Buch ist fesselnd und glaubhaft, aktuell und realitätsnah. Empfehlenswert für alle, die sich für Polit-Krimi interessieren.

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Politischer Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Driedorf am 12.06.2010

Schorlau verknüpft in dem Buch Realität und Fiktion der politischen und wirtschaftlichen Themen, wobei die Realität die "Überhand" behält. Und damit macht er das Buch sehr interessant und spannend. Das Buch lässt sich hervorragend lesen. Empfehlenswert! 4,5 Sterne

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Ein Detektiv, „der an den Säulen der Gesellschaft sägt.“
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 20.01.2010

„Das München-Komplott“ von Wolfgang Schorlau ist der 5. Krimi einer Reihe. Die vier Vorgänger kenne ich nicht, aber das spielt für das Verständnis auch keine Rolle. Zum Inhalt: Am 29.09.1980 wurde auf das Münchner Oktoberfest ein verheerender Bombenanschlag ausgeübt. Dabei handelte es sich um das größte Attentat in der Geschichte... „Das München-Komplott“ von Wolfgang Schorlau ist der 5. Krimi einer Reihe. Die vier Vorgänger kenne ich nicht, aber das spielt für das Verständnis auch keine Rolle. Zum Inhalt: Am 29.09.1980 wurde auf das Münchner Oktoberfest ein verheerender Bombenanschlag ausgeübt. Dabei handelte es sich um das größte Attentat in der Geschichte der BRD: 13 Tote und 200 Verletzte, einige zum Teil sehr schwer. Damals wurde ein alleiniger Attentäter ausgemacht, der bei dem Anschlag selbst umgekommen sein soll. Doch an dieser Theorie hat das BKA Zweifel. Um dem Ganzen auf den Grund zu gehen, soll der Fall wieder aufgerollt werden. Dabei bittet der Präsident des BKA Georg Dengler um Hilfe. Nach kurzer Bedenkzeit sagt er zu und findet sich schon bald danach inmitten politischer Machtspiele und Intrigen wieder, die für ihn und die Menschen um ihn des öfteren gefährlich werden. Der Prolog hat mir sehr gut gefallen. Der Privatermittler Georg Dengler besucht an einem schönen, sonnigen Tag die Theresienwiese in München. Ein paar Passanten ziehen ihre Runden. Ansonsten ist alles ruhig. Dengler hat sich in der vergangenen Nacht intensiv mit der Akte und den Berichten, Zeitungsartikeln und Vernehmungsprotokollen beschäftigt, so dass er sich die grausigen Zeugenaussagen während des Spazierganges in Erinnerung ruft. Diese sind in kursiver Schrift eingeschoben und ermöglichen dem Leser, sich einen Überblick von den damaligen Geschehnissen zu machen. Wolfgang Schorlau versteht es, mit einer kurzen Sätzen und einer einfach strukturierten Sprache Spannung aufzubauen. Das ganze Buch ist in, mit Überschriften versehene, Kapitel aufgeteilt. Die kürzesten Kapitel sind dabei gerade mal ein paar Zeilen und die längsten sieben Seiten lang. Diese Untergliederung macht das Lesen sehr angenehm, da sehr häufig die Schauplätze wechseln und unterschiedliche Personen im Fokus stehen. Auch die – wenigen – Zeitsprünge können so, ohne den Leser zu irritieren, dargestellt werden. Die verschiedenen Hauptcharaktere werden gut in die Geschichte eingebracht, so dass man sich ein Bild von der jeweiligen Person machen kann und weiß, wofür sie kämpft und auf welcher Seite sie steht. Besonders gelungen finde ich die kritische Auseinandersetzung mit (aktuellen) politischen Geschehnissen. Auf S. 23 beschreibt Schorlau, aus welchen Gründen Dengler damals seinen Dienst beim BKA quittiert hat. Dies beschreibt sehr schön die Haltung des Autors in Bezug auf die Willkür des Staates. Mir hat das Buch gut gefallen und ich werde mir mit Sicherheit so nach und nach auch Denglers vorangegangene vier Fälle zulegen.

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Beängstigende Nähe
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2009

Wo viele andere Kriminalgeschichten scheinbar in einem Vakuum und somit fern aktueller Ereignisse spielen, schafft Schorlau scheinbar mühelos eine beinahe beängstigende Nähe zur Realität. Insbesondere derjenige, der die Schauplätze (v.a. Stuttgart und München) kennt, kann sich dem Buch kaum entziehen. Jedoch darf "Das München-Komplott" keinesfalls als reiner Krimi gesehen... Wo viele andere Kriminalgeschichten scheinbar in einem Vakuum und somit fern aktueller Ereignisse spielen, schafft Schorlau scheinbar mühelos eine beinahe beängstigende Nähe zur Realität. Insbesondere derjenige, der die Schauplätze (v.a. Stuttgart und München) kennt, kann sich dem Buch kaum entziehen. Jedoch darf "Das München-Komplott" keinesfalls als reiner Krimi gesehen werden, sondern muss vielmehr als ein kritisches Werk gegenüber Gesellschaft und Politik verstanden werden. Der Autor bindet dabei geschickt Themen der jüngsten Vergangenheit in seine Geschichte mit ein. Diese Verweise stören den Handlungsfluss nicht im Geringsten, sondern ziehen ganz im Gegenteil den Leser noch tiefer hinein in ein Spiel um Macht und Einfluss. Als Ausgangspunkt dient Schorlau das Oktoberfest-Attentat aus dem Jahr 1980. Die Hauptperson, Dengler, erhält den Auftrag die alten Akten nochmals zu überprüfen. Neben diesem Haupt-Handlungsstrang finden sich noch einige weitere. Diese, zunächst zusammenhanglos, dann aber mit der Zeit immer näher an die Handlung rund um Dengler rückend, machen einen besonderen Reiz des Buches aus, da hier neue Fragen aufgeworfen und bis dato noch unbekannte Details enthüllt werden. Am Schluss münden die einzelnen Handlungsstränge ineinander und zuvor nur erahnte Vermutungen werden zur Gewissheit. Die Figuren entwickeln sich im Lauf der Geschichte stetig weiter und manch ein Blick in das Seelenleben der Akteure verdeutlicht die Akribie, mit der Schorlau an seinen Figuren feilt. Und je weiter die Geschichte fortschreitet, desto tiefer dringen auch die Schatten der Vergangenheit in Denglers Leben ein. Was für diesen zunächst als harmloses Aktenstudium begann, endet schließlich mit einem Mordversuch ans einer Person. Der Ermittler schlittert, ohne, dass er oder der Leser es im Einzelnen bewusst wahrnehmen, immer tiefer in einen Sumpf aus Verschwiegenheit und Brutalität. Schorlaus Sprache ist klar und minimalistisch. Dieser Schreibstil führt aber leider an einigen Stellen dazu, dass einzelne Abschnitte recht oberflächlich erscheinen. Schorlau hat scheinbar sehr genau für dieses Buch recherchiert. Es wäre schön gewesen, wenn er dies durch ausführlichere Beschreibungen hier und da auch zusätzlich untermauert hätte. Insgesamt ist dem Autor ein sehr lesenswertes Buch gelungen, dessen Realitätsnähe dem Leser durchaus kalte Schauer über den Rücken laufen zu lassen vermag. Gerne mehr davon!

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Politsumpf
von Everett am 27.11.2009

Der ehemalige BKA-Mitarbeiter, und heutiger Privatermittler, Georg Dengler bekommt vom BKA die alten Ermittlungsakten des Attentates auf dem Münchener Oktoberfest 1980. Erst skeptisch, was er mit dem alten Fall soll, liest er sich durch die Akten, und nach und nach ergeben sich Ungereimtheiten in den Ermittlungen. Erst widerwillig, doch dann... Der ehemalige BKA-Mitarbeiter, und heutiger Privatermittler, Georg Dengler bekommt vom BKA die alten Ermittlungsakten des Attentates auf dem Münchener Oktoberfest 1980. Erst skeptisch, was er mit dem alten Fall soll, liest er sich durch die Akten, und nach und nach ergeben sich Ungereimtheiten in den Ermittlungen. Erst widerwillig, doch dann auch persönlich betroffen, taucht Dengler weiter ein in den politischen und geheimdienstlichen Sumpf von nationalen und internationalen Interessen, die unfassbar zu sein scheinen. Allein der Text von Pier Paolo Pacoline am Anfang des Buches ist schon sehr denkwürdig. Das Nachwort des Autors fand ich sehr gut, die Erklärung wie es zu diesem Roman kam und was auf Tatsachen beruht. So wird dieses Attentat wenigstens wieder in Erinnerung gerufen die Leiden der unschuldigen Opfer aus der Vergessenheit geholt. Die Figuren und Handlung sind frei erfunden, doch wie viel Wahrheit steckt dahinter? Wie weit werden wir alle von einer stillen Macht manipuliert? Wie es sein könnte wird dem Leser in diesem Roman sehr gut vor Augen geführt und es macht einen fassungslos, auch wenn vielleicht einiges schon immer geahnt wurde. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Der Handlungsaufbau, mit relativ kurzen Kapiteln, treibt die Geschichte gut voran. Die Informationen, Schauplatzwechsel kommen genau an den richtigen Stellen. Dazu noch gute Hintergrundinformationen, wie dem Field Manuel, runden diesen Politkrimi ab. Ich habe selten so einen guten, mit wahren Hintergründen, Krimi gelesen, der auch noch in Deutschland spielt, gut recherchiert ist und so zum Nachdenken bringt. Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch, und ich hoffe, dass der Autor so weiter macht.

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Das München-Komplott
von merbs am 25.11.2009

Bei diesem Krimi handelt es sich um eine wahre Geschichte. Es geht um das Attentat auf das Münchener Oktoberfest am 26.09.1980. Es war der schwerste Bombenanschlag in der Geschichte Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Und doch ist dieser Anschlag heute nicht mehr im öffentlichen Bewusstsein. Dieses ist mein erstes... Bei diesem Krimi handelt es sich um eine wahre Geschichte. Es geht um das Attentat auf das Münchener Oktoberfest am 26.09.1980. Es war der schwerste Bombenanschlag in der Geschichte Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Und doch ist dieser Anschlag heute nicht mehr im öffentlichen Bewusstsein. Dieses ist mein erstes Buch , das ich von Wolfgang Schorlau gelesen habe. Georg Dengler, früher Zielfahnder beim Bundeskriminalamt, jetzt Privatdetektiv ermittelt hier in seinem fünften Fall. Dengler wird vom BKA gebeten, die Akten der damaligen Sonderkommission Theresienwiese zu prüfen. Er liest die Akten, reist nach München an den Ort des Geschehens und ist emotional sehr berührt. Bald deckt er Widersprüche in den Ermittlungen auf. Die Geschichte erzählt parallel von der Staatssekretärin, die ein Familiengeheimnis bewahrt und gegen die NPD vorgehen möchte. Außerdem werden ehemalige Mitglieder der NATO ermordet. In Denglers Stammlokal trifft er sich mit seinen 3 Freunden. Dabei lernen sie eine Frau kennen, in die sich einer der Freunde unsterblich verliebt. Zunächst wird im Buch nicht klar, wie diese Geschichten zusammenhängen. Aber am Ende fügt sich alles wunderbar zusammen. Dieses Buch habe ich wirklich verschlungen. Ungewöhnlich fand ich die Einteilung in Kapitel mit eigenen Überschriften. Am Ende des Buches ist ein Original-Dokument abgedruckt. Wolfgang Schorlau schreibt absolut aktuell und hat gründlich recherchiert.Ich werde jetzt auf jeden Fall auch noch die ersten 4 Fälle von Dengler lesen.

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Teilweise zu viele Informationen
von DarkAngel1985 aus Spr am 27.07.2010

Das Buch beschäftigt sich mit dem Attentat auf das Münchner Oktoberfest. Ich kannte die ersten 4 Fälle von Dengler nicht und doch bin ich in das Buch recht gut rein gekommen, man versteht das Buch auf jeden Fall auch ohne die anderen zu kennen. Alles was für diesen Fall wirklich... Das Buch beschäftigt sich mit dem Attentat auf das Münchner Oktoberfest. Ich kannte die ersten 4 Fälle von Dengler nicht und doch bin ich in das Buch recht gut rein gekommen, man versteht das Buch auf jeden Fall auch ohne die anderen zu kennen. Alles was für diesen Fall wirklich wichtig ist, wird einem auch in diesem verraten. Es wird nicht auf andere Fälle hingewiesen. Und gerade das finde ich gut. Denn ich lese nur ungern Krimi-Reihen. Diese müssten schon sehr gut sein, damit ich alle lese. Mich reizt es jetzt nicht, die anderen 4 Fälle zu lesen. Der Schreibstil ist halt sehr außergewöhnlich. Ich find es gut, wie fiktive mit wahren Begebenheiten vermischt werden, und das am Ende aufgeklärt wird, was wirklich wahr ist. Eigentlich find ich es ja gut, dass soviele Informationen gegeben werden, aber an einigen Stellen waren es einfach schon zu viele. Und das hat dem Buch ein bisschen die Spannung genommen. Was ich dafür gerade gut finde ist, dass es um ein wahres Ereignis geht. Eins was ich noch nicht so mitbekommen hab, weil ich da noch nicht geboren war. Aber so sieht man, dass einige doch wichtige Ereignise irgendwie untergehen und leider auch im Geschichtsunterricht nie zur Sprache kommen.

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Nichts ist, wie es scheint
von Rennie aus Ingolstadt am 29.11.2009

Bei diesem Roman handelt es sich bereits um den 5. Fall der Kriminalreihe rund um den Ermittler Georg Dengler. Da mir diese Serie bislang gänzlich unbekannt war, ging ich doch mit etwas Skepsis an das Lesen heran. Meine Bedenken, nicht in das Geschehen und vor allem an die Protagonisten... Bei diesem Roman handelt es sich bereits um den 5. Fall der Kriminalreihe rund um den Ermittler Georg Dengler. Da mir diese Serie bislang gänzlich unbekannt war, ging ich doch mit etwas Skepsis an das Lesen heran. Meine Bedenken, nicht in das Geschehen und vor allem an die Protagonisten heranzukommen, zerstreuten sich aber ziemlich schnell. Wolfgang Schorlau hat eine völlig neue Geschichte konstruiert und macht einem den Einstieg recht leicht. Ohne sich lange mit Vorgeschichten aufzuhalten, war ich gleich in der Story vertieft. Da ich selbst nicht weit weg vom Münchner Oktoberfest wohne und damals so einiges um die grauenhafte Tat, dem Bombenattentat, mitbekommen habe, fesselte mich der Autor mit seiner Sicht der Dinge noch um so mehr. Denn durch Schorlaus Ansicht, die er auch mit zahlreichen Beweisen untermauern kann, sind die Umstände und die Täter von damals ganz anders, als sie uns Außenstehenden bislang schienen. Freilich liegt alles schon knapp 30 Jahre zurück, aber wenn man die Theorien des Autors und auch die Quellangaben seines Buches verfolgt, gelangt man zu grandiosen, wenn auch erschütternden Erkenntnissen. Durch die Verknüpfung realer Ereignisse mit dem 5. Kriminalfall des Georg Dengler ist dem Autoren meiner Meinung nach ein tolles Buch gelungen. Er beherrscht es, den Leser, trotz oder gerade durch seinen einfachen Schreibstil, mit Spannung von Anfang an zu fesseln. Aber auch ein kleines Manko habe ich für mich entdeckt. Die für den Laien recht unverständlichen Auszüge aus einer angeblichen Militäranweisung zum Ende hin, waren mir dann doch etwas zu extrem, so dass ich diese nur noch flüchtig überlesen habe. Der eigentlichen Story hat dies aber keinen Abbruch getan. Alles in allem ist Schorlaus Roman für mich eine sehr spannende und vor allem lehrreiche Lektüre gewesen.

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