Thalia.at

Das Licht der letzten Tage

Roman

(31)
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
Rezension
"das Faszinierende an diesem Roman ist die Sprache, die elegant und feinfühlig eine feindselige Welt beschreibt und der Dystopie einen großen Teil ihres Schreckens nimmt.", Die Rheinpfalz, 20.02.2016
Portrait
Emily St. John Mandel, geboren 1979, wuchs an der Westküste von British Columbia in Kanada auf. Sie studierte zeitgenössischen Tanz an der »School of Toronto Dance Theatre« und lebte danach kurze Zeit in Montreal, bevor sie nach New York umzog und anfing, für das literarische Online-Magazin »The Millions« zu schreiben. Sie lebt dort mit ihrem Ehemann. »Das Licht der letzten Tage« war auf der Shortlist des National Book Award, eines der renommiertesten Literaturpreise der USA, und stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06022-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 218/128/38 mm
Gewicht 512
Originaltitel Station Eleven
Buch (Paperback)
15,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 20 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 42381277
    Elizabeth wird vermisst
    von Emma Healey
    Buch
    11,30
  • 40981178
    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra
    von Robin Sloan
    (2)
    Buch
    10,30
  • 42436517
    Gehen, ging, gegangen
    von Jenny Erpenbeck
    (7)
    Buch
    20,60
  • 42462622
    Glorreiche Zeiten
    von Kate Atkinson
    (3)
    Buch
    20,60
  • 42555759
    Das Unbehagen der Elsa Brandt
    von Bettina Steinbauer
    (3)
    Buch
    20,60
  • 40986485
    Das Olivenhaus
    von Margherita Balbi
    (2)
    Buch
    15,50
  • 42221420
    Zwei Schwestern
    von Dorothy Baker
    (5)
    Buch
    20,50
  • 42437356
    Gute Töchter
    von Joyce Maynard
    (12)
    Buch
    20,50
  • 45164988
    Das Licht der letzten Tage
    von Emily St. John Mandel
    Buch
    10,30
  • 42492202
    Ein ganz neues Leben
    von Jojo Moyes
    (60)
    Buch
    20,60

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 30571594
    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    von Marc Elsberg
    (31)
    Buch
    20,60
  • 45255479
    Am Ende aller Zeiten
    von Adrian J. Walker
    (47)
    Buch
    15,50
  • 36856610
    Noah
    von Sebastian Fitzek
    (39)
    Buch
    20,60
  • 39214118
    Der Ozean am Ende der Straße
    von Neil Gaiman
    (17)
    Buch
    18,50
  • 15517053
    Ausgebrannt
    von Andreas Eschbach
    (17)
    Buch
    10,30
  • 39240402
    Auslöschung
    von Jeff VanderMeer
    (7)
    Buch
    17,50
  • 41008317
    Die Farben des Blutes 01: Die rote Königin
    von Victoria Aveyard
    (32)
    Buch
    20,60
  • 42435728
    Die Saat - The Strain
    von Guillermo Del Toro
    Buch
    15,50
  • 41320865
    Die Suche
    von Nick Louth
    (36)
    Buch
    13,40
  • 43843028
    Wir waren hier
    von Nana Rademacher
    (17)
    Buch
    15,50
  • 37821834
    Der Distelfink
    von Donna Tartt
    (16)
    Buch
    25,70
  • 42430671
    Das Juwel 1 - Die Gabe
    von Amy Ewing
    (37)
    Buch
    17,50

Kundenbewertungen


Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
10
5
13
3
0

Das Licht der letzten Tage
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2015

Es begann mit der tödlichen Georgischen Grippe, die in kürzester Zeit die Mehrheit der Menschheit dahingerafft hat und plötzlich bleibt alles stehen. Es gibt keinen Strom mehr, das Essen geht aus, es gibt kein Benzin mehr, alles steht still. Eine neue Zeit beginnt mit dem Jahr eins nach dem... Es begann mit der tödlichen Georgischen Grippe, die in kürzester Zeit die Mehrheit der Menschheit dahingerafft hat und plötzlich bleibt alles stehen. Es gibt keinen Strom mehr, das Essen geht aus, es gibt kein Benzin mehr, alles steht still. Eine neue Zeit beginnt mit dem Jahr eins nach dem tödlichen Virus, die den Überlebenden alles abverlangt und wenig Hoffnung lässt. Dieses Buch hat mich so gefesselt und sprachlos gemacht, dass ich einfach immer weiter lesen musste! Eine Dystopie, die zeigt, wie gut, schön und einfach wir es doch haben! Ein Zukunftsroman, den ich so schnell nicht mehr vergessen werde!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Neue Ideen für ein beliebtes Genre
von Paevalill am 30.09.2015

Gleich zu Beginn sollte festgehalten werden, dass "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel alles andere als eine typische Dystopie ist. Wäre das Grundthema nicht das Leben vor/nach einer tödlichen Pandemie, würde ich es gar nicht erst in dieses Genre einsortieren. Nun aber der Reihe nach. Üblicherweise schreibe... Gleich zu Beginn sollte festgehalten werden, dass "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel alles andere als eine typische Dystopie ist. Wäre das Grundthema nicht das Leben vor/nach einer tödlichen Pandemie, würde ich es gar nicht erst in dieses Genre einsortieren. Nun aber der Reihe nach. Üblicherweise schreibe ich selten etwas über das Cover eines Buchs. Da mich dieses aber von Anfang an verzaubern konnte, möchte ich das nicht missen. Cover: Mich machte die wunderhübsche Aufmachung des Buchs sowie die geheimnisvolle, vielversprechende Kurzbeschreibung auf der Rückseite sofort aufmerksam. Im unteren Viertel ist eine Großstadt in trostlosen Wüstenfarben abgebildet, im Rest - im Kontrast - der Himmel mit zahlreichen hoffnungsvollen Sternen. Auch der Titel selbst, der nach meinem Geschmack eigentlich viel zu groß ausfiel, besteht aus angedeuteten Kontrasten: Beim Gedanken an die letzten (Lebens-)Tage denke ich jedenfalls nicht an "Licht". Inhalt: Noch vor Ausbruch des Virus, der innerhalb kürzester Zeit beinahe die gesamte global vernetzte Weltbevölkerung ausrottet, begegnet die zu jenem Zeitpunkt noch sehr junge Kinder-Schauspielerin Kirsten dem weltbekannten Schauspieler Arthur. Obwohl dieser zur Gegenwart des vorliegendes Buchs schon lange nicht mehr lebt, verknüpft er in Erinnerungen und Rückblenden, aber auch Begegnungen, einige Schicksale in der postapokalyptischen Welt: Den Lebensretter Jeevan, die weiterhin schauspielernde Kirsten, den ehemals besten Freund Clark und den gewaltvertretenden Propheten, die sich allesamt in der neuen, eigentlich trostlosen Welt zurechtfinden müssen. Titel des Buchs: Da der Titel in der englischen Originalausgabe viel offensichtlicher lautet ("Station Eleven"), verrate ich hiermit also gewiss nicht zu viel. Denn "Das Licht der letzten Tage" entspricht dem Titel der Erstausgabe eines im Buch immer wieder genannten Comics, der für einige Hauptcharaktere eine tragende Rolle spielt - wenn auch auf jeweils völlig unterschiedliche Art und Weise. Wen das stört, sollte das Buch von vornherein meiden. Aufbau, Sprache: Den Aufbau des Buchs fand ich besonders ungewöhnlich. Während die ersten beiden Kapiteln noch eindeutig in die Zeit vor und nach der Pandemie getrennt sind, spielt alles weitere in zunächst undurchschaubarer Reihenfolge vor, nach und während des Unglücks statt. Mit jedem neuen Fragment ergibt sich ein immer größer werdendes Gesamtbild über die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Leuten vor und nach dem Virusbefall. Einen wirklich nachvollziehbaren Spannungsbogen gibt es demnach nicht, wer aber offen für diese Herangehensweise ist, darf sich über das Rätselraten (im positiven Sinn!) freuen. Auch sprachlich überzeugte mich die Autorin vollkommen. Während zahlreiche andere Autoren eine zumeist dreckige, düstere Welt in postapokalyptischen Abhandlungen erschaffen wollen, setzt Emily St. John Mandel auf eine fast schon zarte Herangehensweise an ein solches Thema. Inwiefern sämtliche vom Leser gefundenen Rätsel am Ende des Buchs aufgelöst werden, bleibt auch in dessen Hand. Es werden nämlich gewiss nicht alle Fragen beantwortet, vieles bleibt Interpretationssache des Lesers. Ein Vorzug des Buchs ist es aber, den Leser mit wirklich vielen neuen Gedanken anzuregen - zu den wirklich unterschiedlichsten Themen, die einem spontan zum Buch einfallen können. Bevor jemand einen Fehlkauf tätigt, hier also mein Rat: Wer eine düstere Dystopie mit übernatürlichen oder genial-unwahrscheinlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen erwartet, wird mit 100% sicherer Wahrscheinlichkeit bitter enttäuscht werden. Wer sich jedoch auf eine zarte und dadurch völlig neue Herangehensweise mit einem gewissen Anspruch und Bezug zur Realität sucht, sich zudem für Schauspieler und das Theater erwärmen kann, wird sich hier auf alle Fälle an dem wunderschönen Werk erfreuen können.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Das Licht der letzten Tage
von Mel aus Hiddenhausen am 17.09.2016

Was wäre, wenn unsere Welt innerhalb weniger Wochen zum Stillstand kommen würde? By bye Instagram, adios Facebook und auf Wiedersehen Vielfliegermeilen und das alles ist nur die Spitze des Eisbergs von dem Luxus, den man jeden Tag erlebt und als gegeben hinnimmt und der sich dann nach und... Was wäre, wenn unsere Welt innerhalb weniger Wochen zum Stillstand kommen würde? By bye Instagram, adios Facebook und auf Wiedersehen Vielfliegermeilen und das alles ist nur die Spitze des Eisbergs von dem Luxus, den man jeden Tag erlebt und als gegeben hinnimmt und der sich dann nach und nach verabschiedet. Keine Zombies, nur die georgische Grippe wütet im Licht der letzten Tage, die 99% der Menschheit ausrottet. Leise erzählt St. John Mandel, schildert die Welt ab der neuen Zeitrechnung, 20 Jahre nach der Grippe und taucht immer wieder in die alte Welt zurück, in Zeiten, in denen die Pandemie noch in weiter Ferne lag. Manches blieb für mich ungesagt, zu einigen Figuren hätte ich mir vielleicht mehr Kapitel gewünscht, auf jeden Fall aber ist "Das Licht der letzten Tage" ein Buch, an das ich auch jetzt noch, 4 Wochen nach dem Lesen, immer noch zurück denke und das ist ein gutes Zeichen. Wieder ein Buch, welches bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Mein Fazit Wer eine leise, beängstigende aber sehr schöne Dystopie sucht, dem empfehle ich "Das Licht der letzten Tage".

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ganz toll!
von Forti am 04.08.2016

Eine spannende, gut geschriebene, tolle Dystopie! Ich habe "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel innerhalb von zweieinhalb Tagen verschlungen ... ich fand es so fesselnd! Eine Grippenwelle rottet (vermutlich) 99% der Weltbevölkerung aus. Erzählt werden die Geschichten einer Handvoll Leute, die sich auf unterschiedliche Art und... Eine spannende, gut geschriebene, tolle Dystopie! Ich habe "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel innerhalb von zweieinhalb Tagen verschlungen ... ich fand es so fesselnd! Eine Grippenwelle rottet (vermutlich) 99% der Weltbevölkerung aus. Erzählt werden die Geschichten einer Handvoll Leute, die sich auf unterschiedliche Art und Weise ihren Weg in der neuen Realität finden. Verbunden sind sie durch Arthur, der noch vor der Grippewelle stirbt und das Leben all dieser Personen beeinflusst hat. Interessant fand ich, dass das Leben im "Jahr 20" erzählt wird, also zwanzig Jahre nachdem die Grippewelle einen Großteil der Weltbevölkerung und die moderne "Zivilisation" ausgelöscht hat. Das ist ein spannender Blickwinkeln. Die alte Welt ist zwar noch allgegenwärtig, aber die Protagonisten haben sich in der neuen Welt schon eingerichtet und den Schock über den Zusammenbruch mehr oder weniger verarbeitet. Elektrizität gibt es nicht mehr, Benzin ist nach so langer Zeit nicht mehr zu gebrauchen (wusste ich garnicht), die Munition für Schusswaffen geht langsam aus (schwer zu glauben, dass das in den USA tatsächlich passieren kann). All dies prägt den neuen Alltag. Probleme mit den Zeitsprüngen hatte ich nicht, aber ich habe das Buch wie gesagt auch ziemlich schnell gelesen und hatte immer alles noch präsent. Einige Fragen bleiben offen - der Leser hat halt immer "nur" den Wissensstand der Protagonisten und die wissen halt auch nicht alles. Ich hätte auch erwartet, dass Tyler am Schluss eine größere Rolle spielt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Endzeitstimmung
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2016

Du drückst den Lichtschalter und Strom erhellt das Zimmer. Du wählst eine Nummer auf dem Handy und wirst mit einem Freund am anderen Ende der Welt verbunden. All das und noch viel mehr ist selbstverständlich. Aber was ist wenn du plötzlich ohne all das leben musst? In Emily St. John... Du drückst den Lichtschalter und Strom erhellt das Zimmer. Du wählst eine Nummer auf dem Handy und wirst mit einem Freund am anderen Ende der Welt verbunden. All das und noch viel mehr ist selbstverständlich. Aber was ist wenn du plötzlich ohne all das leben musst? In Emily St. John Mandels Roman, sollen wir das erfahren. Eine Pandemie löscht innerhalb kürzester Zeit 99% der Menschheit aus. Es beginnt die Zeit nach dem Zusammenbruch. Manche Menschen erinnern sich und trauern, andere werden in diese wilde Welt hineingeboren und versuchen zu überleben. Sicherlich erinnert das Buch hier und da an einen Endzeit-Action-Film, zum Glück jedoch ohne Zombies oder dergleichen, doch im Grunde stellt es einem vor Augen wie viele Wunder heute als selbstverständlich genommen werden. Packender Roman mit einer ganz eigenen, mitreißenden Stimmung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Poetisch, melancholisch, besonders
von einer Kundin/einem Kunden am 26.12.2015

Wie beschreibt man diesen besonderen,manchmal poetischen ,postapokalyptischen Roman ? Er ist für mich eine berührende Erzählung, deren Stimmung noch nachschwingt, sozusagen... Definitiv keine Action-Buch und durch häufige Zeitsprünge und Personenwechsel auch nichts für jedermann, aber ich glaube : wer der Geschichte Zeit und Raum :-) gönnt, hat mit diesem Roman-Erstling... Wie beschreibt man diesen besonderen,manchmal poetischen ,postapokalyptischen Roman ? Er ist für mich eine berührende Erzählung, deren Stimmung noch nachschwingt, sozusagen... Definitiv keine Action-Buch und durch häufige Zeitsprünge und Personenwechsel auch nichts für jedermann, aber ich glaube : wer der Geschichte Zeit und Raum :-) gönnt, hat mit diesem Roman-Erstling einen guten Griff getätigt. Prinzipieller Dreh-und Angelpunkt ist der Schauspieler Arthur Leander und seine Entwicklung vom Youngster bis zum gefeierten Star, der etliche Ehefrauen "verschlissen" hat und bei einer "König Lear"-Aufführung in Toronto an einem Herzinfarkt verstirbt. Wenige Stunden nach seinem Tod bricht die sogenannte "Georgische Grippe" über die Menschheit herein, ein Virus, der 99% der Menschheit auslöscht !!! (die meisten sterben innerhalb von 48 Stunden) und die Menschheit in eine Art neues Mittelalter zurückfallen läßt, sie aber dabei ständig mit den toten Überbleibseln des Technologie-Zeitalters konfrontiert. St.John Mandel lässt ihre Protagonisten 20 Jahre nach dem Ausbruch agieren, springt aber auch immer wieder zeitlich zurück z.B. zu Miranda,Ex-Ehefrau und Zeichnerin des besonderen Comics"Station Eleven", der für einige Menschen in diesm Roman prägend ist; zu Kirsten, die als 11jährige mit dem sterbenden Arthur auf der Bühne stand und nun 20 Jahre später mit einer Theatertruppe musizierend und Shakespeare-aufführend unterwegs ist. Dabei trifft sie mit ihren Theaterkollegen übrigens auch auf den ?Propheten?, einen waffentragenden Psychopaten, der viel gefährlicher ist, als ?die Symphonie"=Theatertruppe erst glaubt. Auch Clark, ein Jugendfreund Arthurs oder Jeevan, ein ehemaliger Paparazzi und Ersthelfer bei Arthurs Zusammenbruch auf der Bühne spielen eine wiederkehrende Rolle. Man muss dieser Geschichte Zeit geben sich zu entwickeln, Stück für Stück setzt sie sich, einem Puzzle nicht unähnlich, langsam zusammen und bleibt auch mit ihrem Ende, das zu Spekulationen auffordert, lange im Hinterkopf. HAT WAS !!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Was wäre wenn ....?
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2015

Wenn es so unsere Welt nicht mehr gibt. Unser Leben ohne Annehmlichkeiten. Nichts funktioniert. Kein elektrisches Gerät mehr und keine ärztliche Versorgung.Kein Supermarkt. Erschreckend realistisches Szenario , nachdem eine Grippe fast sämtliche Menschen dahingerafft hat. Spannend geschrieben und man überlegt schon beim Lesen,was man so alles an Vorräten gut gebrauchen kann... Wenn es so unsere Welt nicht mehr gibt. Unser Leben ohne Annehmlichkeiten. Nichts funktioniert. Kein elektrisches Gerät mehr und keine ärztliche Versorgung.Kein Supermarkt. Erschreckend realistisches Szenario , nachdem eine Grippe fast sämtliche Menschen dahingerafft hat. Spannend geschrieben und man überlegt schon beim Lesen,was man so alles an Vorräten gut gebrauchen kann und was sich gut lagern lässt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Das Ende der Welt wie wir sie kennen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2015

Dieses Buch hat mich so fasziniert, das konnte ich nun wirklich nicht zur Seite legen. Fast die ganze Erdbevölkerung ist an der Georgischen Grippe gestorben, die ganze Gesellschaft ist weltweit zusammengebrochen. Nichts geht mehr: Strom, Handys, Fernsehen, Autos, Flugzeuge ... Die Zeitrechnung fängt neu an. Die ersten Tage, als... Dieses Buch hat mich so fasziniert, das konnte ich nun wirklich nicht zur Seite legen. Fast die ganze Erdbevölkerung ist an der Georgischen Grippe gestorben, die ganze Gesellschaft ist weltweit zusammengebrochen. Nichts geht mehr: Strom, Handys, Fernsehen, Autos, Flugzeuge ... Die Zeitrechnung fängt neu an. Die ersten Tage, als viele Menschen auf Hilfe und einer Lösung warten, und dann die Erkenntnis, dass diese nicht kommt. Die ersten mühsamen Jahre, in denen die Überlebenden versuchen, auf einer Welt zurecht zu kommen, die sehr viel leerer geworden ist. Emily St. John Mandel hat eine Dystopie geschrieben, die erschreckend realistisch erscheint. Immer wieder entstehen Krankheiten, die dann doch bekämpft werden können, oder sich nicht so schnell so weit ausbreiten. Aber was, wenn das wohl passieren würde? Es scheint mir, als hätte ich das ganze Buch den Atem angehalten. Es ist wirklich richtig gut! Wer Justin Cronin gelesen hat, wird auch dieses Buch lieben!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ruhig und einnehmend erzählt aber absolut fesselnd
von Vanessas Bücherecke am 30.09.2015

Inhalt aus dem Klappentext: Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so... Inhalt aus dem Klappentext: Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer. Meinung: Endzeit-Romane verlieren irgendwie nie ihren Reiz, bzw. ihre Aktualität. Und die wirklich ansprechende Inhaltsangabe hat direkt den Wunsch in mir geweckt, dieses Buch zu lesen. "Das Licht der letzten Tage" greift das Thema Pandemie auf, bei der ein mutierter Grippe-Virus 99% der Menschheit innerhalb kürzester Zeit auslöscht. Zurück bleibt eine Welt, die stiller und einfacher ist. In den Resten der einstigen Zivilisation finden sich die Überlebenden zusammen und bauen sich eine neue Zukunft auf. Viele Dinge scheinen dabei verloren gegangen zu sein. Die Medizinische Versorgung z. B. geht zurück auf ihre Ursprünge, Schmerzmittel sind Mangelware und einst harmlose Infektionen können tödlich enden. In dieser Welt, 20 Jahre nach dem Untergang, befindet sich die junge Frau Kristen, die mit einer großen Truppe von Musikern und Schauspielern auf Wanderschaft ist und von Ort zu Ort zieht, um die dort lebenden Menschen mit ihren Aufführungen zu unterhalten. In einem Ort jedoch ist ihre Ankunft weniger gern gesehen, denn ein selbsternannter Prophet hat sich dort niedergelassen und verbreitet seine Ansicht vom Untergang. Die Gruppe beschließt, schnellstmöglich weiter zu ziehen. Doch so schnell will der Prophet sie nicht ziehen lassen. Zeitgleich wird in Rückblicken die Zeit vor und während des Untergangs geschildert, um letztendlich die einzelnen Geschichten und Schicksale zu einem großen Ganzen zusammen zu setzten. Im Fokus stehen mehrere Figuren, darunter Kristen, die den Umbruch als Kinder erlebt hat und der Schauspieler Arthur, der bei Ausbruch der Pandemie an einem Herzinfarkt gestorben ist. Die Protagonisten sind dabei liebevoll ausgearbeitet und stimmig umgesetzt worden. Als Leser kann man sich gut in die einzelnen Schicksale einfinden und mitfiebern. Ich mochte viele der Personen sehr gerne. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, um den Lesespaß nicht vorwegzunehmen und zu viel von der Story zu verraten ;-) Erzählt wird das Buch aus der dritten Person, die Sichtweise wechselt dabei zwischen den unterschiedlichsten Charakteren. Die Kapitel sind übersichtlich lang gehalten, variieren von kurz über lang und das Buch ist in mehrere Teile aufgegliedert. Dieses Buch besticht vor allem durch seine ruhige, einfühlsame Erzählweise. Wer einen actionlastigen, brutalen Roman erwartet, ist hier an der falschen Stelle. Trotzdem ist das Buch in keinster Weise langweilig und schafft es mühelos, den Leser zu fesseln. Durch die Rückblenden erfährt man nach und nach um die Ereignisse und deren Auswirkungen bis ins Jahr 20 nach der Katastrophe. Und trotz der eigentlich düsteren Thematik vermittelt das Buch so viel Hoffnung und hat mir beim Lesen richtig Gänsehaut bereitet, weil es mich so stark berührt hat. Die Thematik wirkt lange nach und beschäftigt einen auch über das Buch hinaus. Fazit: Ein wundervoller und eindringlicher Roman, der sich vor allem durch seinen tollen Erzählstil hervorhebt. Dieses Buch ist für mich eines der besten Endzeit-Bücher, die ich bisher gelesen habe. Von mir gibt es volle Punktzahl: 5 von 5 Punkten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein fantastischer Roman, der auch zum Nachdenken anregt
von MrsAmy am 22.09.2015

Arthur ist ein gefeierter Schauspieler. Doch wenn er ehrlich ist, dann hat er seine besten Zeiten eigentlich schon hinter sich. Statt bei großen Hollywoodproduktionen mitzuwirken, spielt er jetzt Theater – Shakespeare. Er verkörpert König Lear an einem renommierten Theater. Gerade hat er wieder eine Vorführung. Die Zuschauer sind gebannt,... Arthur ist ein gefeierter Schauspieler. Doch wenn er ehrlich ist, dann hat er seine besten Zeiten eigentlich schon hinter sich. Statt bei großen Hollywoodproduktionen mitzuwirken, spielt er jetzt Theater – Shakespeare. Er verkörpert König Lear an einem renommierten Theater. Gerade hat er wieder eine Vorführung. Die Zuschauer sind gebannt, da gibt Arthur seinen Text falsch wieder. Er greift sich dann die Brust, stürzt, verliert das Bewusstsein. Jeevan, ehemals Paparazzi und nun frisch ausgebildeter Rettungssanitäter, eilt auf die Bühne und versucht den Schauspieler wiederzubeleben. Er wird keinen Erfolg haben und mit dem Sturz Arthurs beginnt ein ungeahnter Schrecken die Welt heimzusuchen. Wenige Stunden später überrollt eine Pandemie – die Geographische Grippe – alle Länder der Erde. Zuerst nehmen es nur wenige ernst, doch immer mehr Menschen infizieren sich und sterben innerhalb kürzester Zeit. Man ahnt, es ist das Ende der Welt, wie man sie bisher gekannt hat. „Das Licht der letzten Tage“ ist ein großartiger Roman der Autorin Emily St. John Mandel. Nach seiner Lektüre möchte man am liebsten rufen: Mehr, mehr von solcher Literatur! Die Autorin versteht es, eine komplexe Handlung mit mehreren Strängen aufzubauen, die jedoch alle durch den Schauspieler Arthur zusammengehalten werden. So haben die Charaktere Arthur beispielsweise flüchtig gekannt oder sammeln Zeitungsartikel von ihm. Er ist der Punkt, der alles zusammenhält. Die Autorin springt in der Handlung vor und zurück. So gibt es einen Handlungsstrang mit Jeevan, dem Rettungssanitäter, der vor vielen Jahren regelrecht Arthurs Haus in den Hollywood Hills belagerte, und nun vor der Geographischen Grippe ins Penthouse seines Bruders flüchtet. Dann ist da noch Kirsten. Sie ist sehr jung, als Arthur stirbt und erlebt seinen Tod unmittelbar mit, denn sie wirkt bei König Lear mit. Später trifft der Leser sie wieder – Jahre nach der Geographischen Grippe. Und dann erfährt man natürlich auch einiges über Arthur selbst. Doch nichts davon ist langweilig. Immer mehr wird man in den Sog der Handlung gezogen, bald merkt man, wie sich das Puzzle immer weiter zusammensetzt. Sicherlich ist der Handlungsstrang in den Jahren nach der Grippe am interessantesten, weil er uns fremd ist. Verraten möchte ich an dieser Stelle nichts, allein hervorheben, dass die Autorin eine glaubhafte Zukunftsversion gezeichnet hat, die nicht übertrieben wirkt. Die Charaktere sind überwiegend sehr gut ausgearbeitet und lassen sich daher ohne Probleme auseinanderhalten. Schwierig wird es nur dann, wenn der Leser das erste Mal in Kontakt mit einer fahrenden Schauspiel- und Musikgruppe hat, denn viele der Mitglieder sind nach ihren Instrumenten benannt: 1 und 3 Geige, Tuba, Klarinette usw. Doch auch hier findet man sich rasch zurecht. Kurzum: ein fantastischer Roman, der einen durch seine schauerliche Zukunftsvision aber auch zum Nachdenken anregt. Unbedingt lesen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Verwirrend gut
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 28.10.2015

Eine Grippe-Epidemie wütet auf der ganzen Welt. Wer sich infiziert, stirbt innerhalb von 48 Stunden. 20 Jahre später kämpfen die wenigen Überlebenden darum, zu einem normalen Leben zurückzukehren. Kirsten, die zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Krankheit, 8 Jahre alt war, zieht nun mit der Symphonie durchs Land, um mit ihren... Eine Grippe-Epidemie wütet auf der ganzen Welt. Wer sich infiziert, stirbt innerhalb von 48 Stunden. 20 Jahre später kämpfen die wenigen Überlebenden darum, zu einem normalen Leben zurückzukehren. Kirsten, die zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Krankheit, 8 Jahre alt war, zieht nun mit der Symphonie durchs Land, um mit ihren Shakespeare-Theater-Aufführungen wenigstens etwas Licht in die dunkle Zeit zurückzubringen. Doch gibt es auch Menschen, die sich das Elend der anderen zu Nutzen machen und mit prophetischem Gehabe ihre Jünger um sich scharren. Dies muss auch Kirsten am eigenen Leib erfahren. Es gibt Bücher, da weiß man ab der ersten Seite schon, dass man sie besser nicht angerührt hätte. Und es gibt Bücher, da weiß man ab der ersten Seite, dass man sie lieben wird. Dann gibt es wiederum Bücher, bei denen man nicht weiß, was man von ihnen halten soll. In welche Kategorie fällt nun „Das Licht der letzten Tage“? Dies ist schwer zu sagen. Vorab: Ich bin froh, es angerührt zu haben. Aber ob ich es mag? Es fängt alles mit Arthur Leander an, der bei einem Auftritt auf der Bühne einen Herzinfarkt erleidet und verstirbt. Kurz danach bricht in der Stadt die Grippe-Epidemie aus und alles verändert sich. Die Geschichte springt immer wieder in der Zeit. Mal befinden wir uns 20 Jahre nach dem Ausbruch der Grippe, mal ein paar Wochen davor oder danach. Dabei wird aus der Sicht vieler verschiedener Protagonisten erzählt. Hauptsächlich wird aus Kirstens Sicht erzählt, die mit „Der Symhonie“, einer Art Theater-Musik-Reise-Gruppe durchs Land tingelt, um mit ihren Aufführungen etwas Normalität in die düstere Zukunft zu bringen. Was genau passiert, kann ich logischerweise nicht erzählen, doch ist es ein Verwirrspiel, welches erst am Ende einen Sinn ergibt. Dies wird alles durch den leichten Schreibstil der Autorin unterstrichen. Teilweise sind es sanfte Töne, die durch die Geschichte führen. Auch gibt es einen roten Faden bzw. ein Licht, das sich von Anfang bis Ende durch das Buch zieht. Vieles hat mich verwirrt, vieles hat Fragen aufgeworfen. Aber vieles hat mich auch fasziniert und in seinen Bann gezogen. Und doch hatte ich am Ende des Buches das Gefühl, dass etwas fehlte. Was, kann ich noch nicht mal sagen. Ich blieb unbefriedigt zurück, obwohl alles geklärt war, ich fragte mich, wie es denn nun weitergeht, auch wenn eigentlich alles erzählt wurde. Es gibt nicht viele Bücher, bei denen ich mir mehr Seiten wünsche, aber „Das Licht der letzten Tage“ gehört nun auf alle Fälle dazu. Definitiv handelt es sich hier um eine Dystopie, doch unterscheidet sie sich von anderen Dystopien fast gänzlich. Auch gibt es einige Perspektivwechsel. Viele Protagonisten werden umrissen und ihre Geschichte erzählt. Fazit: Ein verwirrendes Buch, dass einem einerseits in den Bann zieht, andererseits jedoch viel Verwirrung zurücklässt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
gut aber anders als erwartet
von einer Kundin/einem Kunden am 12.10.2015

Ich bin mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe kann ich sagen, dass sie zwar nicht vollkommen erfüllt wurden, aber zum größten Teil. Ich hatte mir unter dem Buch zwar irgendwie eine andere Geschichte mit etwas mehr Endzeitstimmung und Hektik erwartet,... Ich bin mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe kann ich sagen, dass sie zwar nicht vollkommen erfüllt wurden, aber zum größten Teil. Ich hatte mir unter dem Buch zwar irgendwie eine andere Geschichte mit etwas mehr Endzeitstimmung und Hektik erwartet, aber die bisweilen poetische Herangehensweise der Autorin konnte mich auch begeistern. Leider gibt es immer mal wieder Erzählabschnitte, die ziemlich langatmig sind und auch hätten gekürzt werden können, aber dann folgt wieder ein enorm spannender Abschnitt, der mich vollkommen mitreißen kann. Die Charaktere sind überwiegend aussagekräftig gestaltet und haben ein gut illustriertes Innenleben. Ihre Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar. Auch die Dialoge vermögen zu überzeugen. Sprachlich hat das Buch alle meine Erwartungen übertroffen. Ich finde die Lexik der Autorin herausragend. Gerade die inhaltlich guten Stellen sind sehr spannend und somit gelungen geschrieben. Leider sind gewisse Stellen die inhaltlich schwach sind auch durch die Sprache und den Erzählstil nicht mehr zu retten. Eine Kürzung wäre hier keine schlechte Idee gewesen. Der Erzählstil in Form von drei verschiedenen Erzählsträngen in drei unterschiedlichen Zeitebenen ist zum Teil recht anstrengend zu lesen, da es manchmal etwas verwirrend ist, wenn ein plötzlicher Wechsel eintritt. Aber die Idee hat mir gut gefallen. Das ist auf jeden Fall mal eine andere Art von Dystopie oder Endzeitgeschichte. Insgesamt gefällt mir die Message des Buches und die Tatsache, dass es zum Nachdenken anregt. Wie würden wir uns angesichts einer Bedrohung für die Menschheit verhalten?

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
[Rezension] Das Licht der letzten Tage
von Katharina am 06.10.2015

Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich... Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer. Meine Meinung: Dieses Buch hat hohe Erwartungen in mir erzeugt und nun nach dem Lesen bin ich hin und hergerissen, wie ich das Buch überhaupt bewerten soll. Der Schreibstil ist wunderschön und zum Teil sogar poetisch. Erzählt wird es durch mehrere Charaktere in verschiedensten Handlungssträngen durch die man hin und herspringt. Mal ist man in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit. Teilweise sieht man den roten Faden der Autorin nicht, doch zum Ende hin passen die vielen einzelnen Puzzleteile zusammen und es erklärt sich einiges. Doch manche Dinge bleiben offen und lassen den Leser auch unzufrieden zurück. Hach ich weiß gar nicht, wie ich das richtig beschreiben soll :-) Es gibt wirklich absolut spannende Abschnitte und dann wechselt man zu anderen, die sich langatmig ziehen wie Kaugummi und überflüssig erscheinen. Die Charaktere sind interessant gezeichnet und von manchen mag man mehr lesen und von anderen weniger. Vorallem Kirsten, Jeevan, Miranda und Clark sind mir ans Herz gewachsen und von ihnen hätte ich noch viel mehr lesen wollen. Ich hatte sehr hohe Erwartungen und diese sind nicht erfüllt, da das Buch ganz anders war, als ich es mir vorgestellt habe. Es bedeutet aber nicht, dass ich das Buch schlecht fand. Ich hab es gern gelesen. Fazit: Auf jeden Fall empfehlenswert für alle, die keine Lust mehr auf die typischen Dystopien haben ;-) Ich bin hin und hergerissen vom Buch, aber am besten bildet ihr euch eure eigene Meinung!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
It's the end of the world as we know it
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2015

It’s the end of he world as we know it: dieser REM Song passt bestens zur Situation auf der Erde in diesem Buch: Die georgische Grippe ist ausgebrochen und die Menschen sterben nach der Ansteckung innerhalb weniger Stunden. Einige Menschen überleben, doch mit so wenigen Menschen lässt sich die... It’s the end of he world as we know it: dieser REM Song passt bestens zur Situation auf der Erde in diesem Buch: Die georgische Grippe ist ausgebrochen und die Menschen sterben nach der Ansteckung innerhalb weniger Stunden. Einige Menschen überleben, doch mit so wenigen Menschen lässt sich die Zivilisation, wie wir sie kennen, nicht aufrechterhalten. Bald gibt es keinen Strom mehr, kein Benzin und natürlich kein Internet. Eigentlich dreht sich in diesem Roman alles um Arthur Leander, einen Schauspieler, obwohl dieser bereits vor dem Ausbruch der Grippe gestorben ist. In Rückblenden erfahren wir viel aus seinem Leben. Das Buch spielt also nicht komplett in der Zeit nach dem Zusammenbruch, wir erfahren auch viel aus dem Leben der Hauptpersonen vorher. Es handelt sich hier im einen sehr realistischen Endzeit-Roman, ohne Fantasy- oder Science-Fiction-Elemente und (fast) ohne Kämpfe. Doch genau das hat es für mich so spannend gemacht. Denn: So wie es hier beschrieben wird, so könnte es wirklich kommen. Ein sehr spannendes Gedankenexperiment! Besonders interessant fand ich, dass die Menschen im Jahr 20 (nach dem Zusammenbruch) fast leben wie im Mittelalter, aber die Produkte der alten Welt sind ja noch da und erinnern jeden Tag daran, wie es einmal gewesen ist. So werden alte Flugzeuge als Häuser genutzt oder Pickups werden entkernt und zu Wohnwagen umgebaut, die von Pferden gezogen werden. Inzwischen gibt es auch junge Erwachsene, die die alte Welt gar nicht kennen. Manche, die zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs Kinder waren, können sich nur noch schemenhaft an die alte Zeit erinnern. Ein tolles Setting, das viele philosophische Fragen aufwirft! Die Autorin hat ein Talent dafür Atmosphäre auf zu bauen und liefert dem Leser wunderbare Bilder fürs Kopfkino. Für mich hat das Buch einen großen Sog entwickelt und ich wollte es kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass der Leser erst einmal viele Fragezeichen im Kopf hat, aber nach und nach fällt jedes Puzzleteil an seinen Platz und es ist herrlich, wie einfach die Lösung manchmal ist. Einige der Zusammenhänge wirkten etwas konstruiert und ein paar Handlungsstränge hätte man vielleicht noch vertiefen können, deswegen ziehe ich einen Stern ab. Aber es ist trotzdem ein großartiges Buch, über das ich noch lange Nachdenken werde.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ausdrucksstarke Atmosphäre
von Cindy am 16.09.2015

"Station Eleven", wie "Das Licht der letzten Tage" im englischen Original heißt, hat durch unglaublich viele begeisterte Stimmen bereits viel Staub aufgewirbelt. Auch die deutsche Ausgabe ist mit einer Kurzrezension von George R.R. Martin ausgestattet, das kann die Erwartungen doch nur in die Höhe schnellen lassen. Poetischer Schreibstil, interessante... "Station Eleven", wie "Das Licht der letzten Tage" im englischen Original heißt, hat durch unglaublich viele begeisterte Stimmen bereits viel Staub aufgewirbelt. Auch die deutsche Ausgabe ist mit einer Kurzrezension von George R.R. Martin ausgestattet, das kann die Erwartungen doch nur in die Höhe schnellen lassen. Poetischer Schreibstil, interessante Erzählweise, ein Buch, das es so noch nicht gab. All das wird versprochen. Keine Frage: Ein tolles Buch habe ich mit "Das Licht der letzten Tage" tatsächlich gelesen, meine Welt hat es durch seine Großartigkeit allerdings nicht verändert. Der Einstieg in diese Geschichte erfolgt mit einer Theateraufführung von King Lear. Shakespeare wird bis zum Ende eine wichtige Rolle spielen, genauso wie dieser Abend, der immer wieder auftauchen wird und der Personen einführt, um die es sich später immer wieder drehen wird. Dieser Abend ist allerdings nicht nur durch die Ereignisse bei der Aufführung bedeutend, sondern auch, weil zur gleichen Zeit der Beginn der Epidemie angesetzt werden kann. Die Georgische Grippe hat sich rasend schnell auf der ganzen Welt verbreitet, innerhalb von Stunden gibt es kein Krankenhaus mehr, das nicht unter Quarantäne steht, und man steckt sich schneller an als man ins Auto steigen könnte. Das sowieso nichts mehr nützen würde, weil die Straßen sofort verstopfen oder weil man innerhalb von ein paar Stunden an der Grippe stirbt. "Das Licht der letzten Tage" ist allerdings nicht nur ein post-apokalyptischer Roman, mindestens die Hälfte der Seiten spielt in der Vergangenheit, die restlichen Seite zeigen die Welt im Jahre 20 nach der Epidemie. Eine nicht lineare Erzählweise ist das, was dieses Buch auszeichnet. Die Autorin springt hier hin und her, mal ins Jahr 20, dann wieder in zum Tag der Apokalypse oder auch noch weiter zurück. Auf den ersten Blick folgt dies keinem deutlichen Muster, bereitet aber ganz viel Lesegenuss, weil sich Beziehungen und Zusammenhänge dadurch ziemlich verknoten und nur langsam auflösen. Das Spekulieren darüber, wer nun was in der neuen Welt macht oder ob überhaupt und was das denn alles mit all den Ereignissen und Beziehungen in der Vergangenheit zu tun hat, haben mir hier am allermeisten Spaß gemacht. Der Schreibstil, der tatsächlich sehr schön ist, trägt natürlich auch dazu bei. Als poetisch würde ich ihn dennoch nicht beschreiben. Natürlich gibt es poetische und schön klingende Sätze, diese herrschen allerdings nicht vor. Viele Abschnitte enthalten auch bloß viele kurze Sätze aneinander, die eher hektisch und abgehackt wirken. Am ausdrucksstärksten empfand ich hier die Atmosphäre, egal in welcher Zeit sich die Geschichte gerade aufhielt. Die Hilflosigkeit und Leere im Jahre 20, die durch die Fahrende Symphonie, die Konzerte und Shakespeare-Aufführungen gibt, wieder Hoffnung und ein wenig Licht bekommen. Das Leben eines berühmten Schauspielers in der Vergangenheit, der mehrere Leben beeinflusst. Eine Sekte in der neuen Welt, die noch mehr manipuliert. All dies wird eindrücklich beschrieben und bereichert durch einige tiefgängige Charaktere, aber auch andere, zu denen ich bis zum Schluss keinen rechten Zugang finden konnte. Ein bisschen hält dieses Buch schon, was die vielen begeistern Meinungen versprechen: Es ist in jedem Fall ein besonderes Buch, das meine Erinnerung nicht mehr verlassen wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Tage nach der Katastrophe
von Julia Lotz aus Aßlar am 22.11.2015

Inhalt: Hoffnungsvoll düster, schrecklich zart und tragisch schön. Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tagelangsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war, und sie weigern sich... Inhalt: Hoffnungsvoll düster, schrecklich zart und tragisch schön. Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tagelangsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: Das Licht der letzten Tage, auf Englisch Station 11, wurde mir von Kücki wärmstens empfohlen. Mit dem Hinweis, dass das Buch bald auf Deutsch erscheint. Mir egal dachte ich und wollte mir das Buch erst auf Englisch zulegen. Bis ich gesehen habe, dass ich nur ein bisschen warten muss und ich dann das atemberaubende deutsche Cover aus dem Piper Verlag in den Händen halten könnte, in das ich mich sofort verliebt habe. Angefangen mit dem Lesen kam ich allerdings gar nicht gut in die Geschichte hinein und habe das Buch nach ca. 150 Seiten erst einmal pausiert. Nicht weil das Buch nicht spannend war, nein, ich wollte unbedingt herausfinden, was die Schicksale der einzelnen Charaktere ist und was auf ihnen und unserer Welt geworden ist. Ich kam einfach nur nicht mit der Struktur der Geschichte zurecht, die scheinbar planlos von der einen zur anderen Perspektive springt und mich einfach keinen roten Faden erkennen ließ. Schließlich habe ich dann eines Tages das Buch mit in die Uni genommen und während der Zug- und Busfahrt blieb mir gar nichts anderes übrig, als zu lesen. Und dann kam irgendwann, aber leider doch recht spät, der Punkt, an dem man plötzlich erkannt hat, dass es da doch einen ganz leichten roten Faden gibt, der sich durch das Buch schlängelt und immer wieder an einer Person hängen bleibt: Arthur. Mit diesem Fixpunkt fiel mir das Lesen plötzlich leichter und ich konnte mich mehr auf die Geschichte einlassen und mich für sie begeistern. Der Schreibstil Emily St. John Mandel hat mich besonders begeistert. Er sticht nicht durch besonders komplizierte und lange Sätze hervor. Dennoch würde ich ihn nicht als kurz und schlicht bezeichnen. Er hat etwas Poetisches und, man kann es nicht anders sagen, meisterliches und strahlt so eine ganz andere Art von Anspruch aus, der mich sehr fasziniert hat. Er hat das Buch nicht immer nur ein Buch sein lassen und die Geschichte nicht immer nur eine Geschichte. Er hat ein Mehr gezaubert und aus diesem Roman ein kleines Kunstwerk gezaubert. Dieses Kunstwerk schafft es sogar, die wirklich etwas düstere und zeitweise auch bedrückende Handlung in einem Licht erstrahlen zu lassen, das die ganze Schwere wegnimmt und sie gut lesbar und den Leser nicht allzu traurig macht. Ich würde Das Licht der letzten Tage gerne als einen Sci-Fi und einen Endzeitroman beschreiben und teilweise trifft diese Bezeichnung auch zu. Dennoch spielt das Buch nicht nur in der Zukunft, in der Zeit nach der Georgischen Grippe, die fast die ganze Menschheit ausgerottet hat und die Zivilisation hat zusammenstürzen lassen. Es zeigt uns die Vergangenheit einzelner Charaktere und solcher, die längst gestorben sind. Es zeigt uns eine Vergangenheit einige Tage vor dem Ausbruch des Virus und eine, die weiter entfernt liegt und führt uns dennoch immer wieder zurück in die Zukunft. Und nicht nur dorthin. Auch ein Comic-Buch, ein Theaterstück, Briefe und ein Interview sind für die Geschichte wichtig und nehmen ihren individuellen Platz darin ein. So entstehen viele Episoden und Passagen, die für mich am Anfang nicht recht zusammenpassen sollen und doch am Ende funktioniert haben. Allerdings mit einem schweren Start. Auch die enorme Anzahl der Charaktere und auch der Erzählperspektiven haben es mir nicht immer leicht gemacht, gut durchs Buch zu kommen. Bis zum Schluss wusste ich von einigen nicht, wer sie genau sind und woher sie kommen. Viele sind zu undurchsichtig und nur die, die wirklich zu Wort kommen haben ein genaueres Bild vor meinen Augen entstehen lassen. Darunter viele Charaktere, die ich sofort geliebt habe aber auch andere, die mir weniger sympathisch waren. Letztendlich sehe ich Das Licht der letzten Tage als ein kleines Kunstwerk an. Ein Kunstwerk mit Macken, das nicht immer funktioniert und ein Kunstwerk, das sich mir nicht immer ganz erschließt und das nur nach sehr langem Betrachten verstanden werden kann. Aber es ist und bleibt ein Kunstwerk mit einem Ende, das mich zufriedenstellt und das mich noch lange über diese sonderbare Geschichte nachdenken lässt. Shortlist: Genre: Endzeitroman, Sci-Fi Themen: Weltuntergang, Endzeit, Katastrophe, Nachdenken, Reflektion Idee & Umsetzung: Idee ist völlig neu, Umsetzung funktioniert aber erst sehr spät wirklich gut Stimmung/Atmosphäre: düster und bedrückend, melancholisch Charaktere: sehr viele, teils sehr undurchsichtig Protagonist/in: verschiedene Erzählinstanzen, verschiedene Charakterzüge und Eigenarten Schreibstil: poetisch Ende: etwas offen jedoch zufriedenstellend, ein Happy End kann erahnt werden Bewertung: Das Licht der letzen Tage ging für mich nicht immer ganz auf. Ich kam sehr schlecht in die Geschichte rein und konnte erst spät einen roten Faden erkennen. Auch die Charaktere waren einfach zu viele. Allerdings macht der wundervolle Schreibstil so einiges wett und auch gegen Ende, sobald einiges aufgeklärt wurde, hat das Lesen deutlich mehr Spaß gemacht. Ich vergebe an Das Licht der letzten Tage 3,5 von 5 Füchschen, die ich auf 3 Füchschen abrunden möchte. Vielen herzlichen Dank an Piper für das schöne *Rezensionsexemplar.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Das Licht der letzten Tage
von einer Kundin/einem Kunden aus Wesel am 19.10.2015

/Es war die Aussage von George R. R. Martin, die neben dem wunderschönen Titelbild dafür sorgte, dass mein Interesse für das Buch mit dem Titel „Das Licht der letzten Tage“ geweckt wurde. Die Inhaltsbeschreibung ließ auf einen postapokalyptischen Roman hoffen. Der postapokalyptische Anteil war relativ gering. Über die Hälfte des... /Es war die Aussage von George R. R. Martin, die neben dem wunderschönen Titelbild dafür sorgte, dass mein Interesse für das Buch mit dem Titel „Das Licht der letzten Tage“ geweckt wurde. Die Inhaltsbeschreibung ließ auf einen postapokalyptischen Roman hoffen. Der postapokalyptische Anteil war relativ gering. Über die Hälfte des Buches besteht aus Rückblenden in die Zeit vor der Ausbreitung des tödlichen Virus, welches fast alles Leben auf der Erde beinahe vernichtet hätte. Als wichtigsten Charakter oder vielleicht sogar Lieblingscharakter wurde vermutlich Arthur gewählt. Er macht im Laufe seines Lebens Karrie als Schauspieler und ihm hat die Autorin einen beträchtlichen Anteil in ihrem Roman gewidmet. Obwohl Arthur durchaus eine interessante Persönlichkeit darstellt wurde er mir nicht sympathisch. Es gab Nebencharaktere wie Jeevan, Clark, Sayd oder gar Kirsten über die ich gern mehr erfahren hätte. Auch die „Geschichte des Propheten“ kam zu kurz, Beweg bzw. Hintergründe seines Handels, eine tiefere Betrachtung seines Charakters blieben aus. Es gab mehrere Handlungsstränge, einiges an Rückblenden. Oft wirkte sich das hemmend auf den Lesefluß aus. „Sprünge“ machten es teilweise sehr der Handlung zu folgen. Die Benennung einiger Charaktere mit Instrumentennamen war außergewöhnlich, erleichterte aber nicht die Zuordnung und den Aufbau einer Beziehungen zu den vorgestellten Personen. Das Buch enthält poetische, tiefsinnige Betrachtungen, die aber das teilweise langatmig erschwerte Einsteigen in manche Leseabschnitte nicht vergessen ließen. Zum Ende löst sich vieles zu schnell in Wohlgefallen auf, es bleiben Fragen offen, aber es entwickelte sich nicht der Wunsch nach einer Fortsetzung. Über manche Menschen versteht es Mandel Geschichten zu erzählen, trotzdem gelingt es ihr nicht, ihr Potential zu entfalten. Einige ihrer Charaktere bleiben derart blaß so, dass ihr Ausscheiden aus der Handlung kein Mitgefühl erzeugen konnte. Das Licht der letzten Tage stellt ein Erstlingswerk dar. Das vorhandene Potential der Autorin ist auch erkennbar, doch der Roman bleibt eher mittelmäßig und läßt auch keine eindeutige Genrezuordnung zu. Im Roman bleibt die Hoffnung zurück auch nach einem postapokalyptischen Szenario wieder auf die Entstehung von etwas Neuem zu glauben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Enttäuschende Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 18.10.2015

"Das Licht der letzten Tage" ist eine Dystopie. Es geht um den Ausbruch der Gregorianischen Grippe, die dadurch ausgelöste Endzeitstimmung und deren Konsequenzen. Eine Story, die zunächst einmal spannend klingt. ich kenne noch nicht allzu viele Dystopien, und so war ich auf diese hier sehr gerade auch wegen der... "Das Licht der letzten Tage" ist eine Dystopie. Es geht um den Ausbruch der Gregorianischen Grippe, die dadurch ausgelöste Endzeitstimmung und deren Konsequenzen. Eine Story, die zunächst einmal spannend klingt. ich kenne noch nicht allzu viele Dystopien, und so war ich auf diese hier sehr gerade auch wegen der überaus positiven Kritiken gespannt. Ich habe eine anspruchsvolle Endzeitgeschichte, vielleicht vergleichbar mit Saramagos "Die Stadt der Blinden" erwartet - eine hohe Erwartungshaltung, denn "DIe Stadt der Blinden" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Leider erwies sie sich als zu hoch. Der Sprachstil an sich gefällt mir sehr gut. Ebenso gefällt es mir, dass die Geschichte auf zwei Ebenen angesiedelt ist. Eine Perspektive handelt von dem Leben vor dem Ausbruch der Epidemie, die andere von dem Leben danach. Leider habe ich die Erzählung über weite Strecken als sehr langatmig und mühsam empfunden. Mit den Protagonisten hatte ich auch so meine Probleme, insbesondere die Mitglieder der Symphonie waren mir irgendwie zu abstrakt. So fiel es mir sehr schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Spannend wurde es, wo es um die konkreten Auswirkungen der Epidemie und den Überlebenskampf der Protagonisten ging. Davon hätte ich sehr gerne mehr gelesen. Kein schlechtes Buch, aber eines, das mich nicht wie erwartet fesseln konnte. Aufgrund des schönen Sprachstils und der Grundidee würde ich weiteren Büchern der Autorin aber auf jeden Fall eine Chance geben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
eine Dystopie die ganz anders ist
von 123Sarah321 aus Dorf am 14.10.2015

Meine Meinung: "Ich habe etwas ganz anders erwartet." Ich tue mir sehr schwer dieses Buch zu rezensieren. Es war mal etwas ganz anderes. Im positiven, wie auch im negativen Sinne. Also ich versuche euch mal zu erklären, was meine Probleme waren mit dem Buch. Ich hatte mal wieder zu hohe Erwartungen. Ich... Meine Meinung: "Ich habe etwas ganz anders erwartet." Ich tue mir sehr schwer dieses Buch zu rezensieren. Es war mal etwas ganz anderes. Im positiven, wie auch im negativen Sinne. Also ich versuche euch mal zu erklären, was meine Probleme waren mit dem Buch. Ich hatte mal wieder zu hohe Erwartungen. Ich hab von einigen Blogger richtig begeistertet Rezensionen gelesen und auch hat mich das Buch sehr neugierig gemacht aufgrund des Covers und dem Statement von George R. Martin. „ Ich habe in dieses Jahr viele gute Romane gelesen, aber einer überstrahlt alle anderen.“ Ja, meine Erwartungen waren nicht sehr niedrig an das Buch. Das Buch wird dem Genre Dystopie eingordnet und da ist es auch richtig, aber wer sich spannende Kämpfe und blutige Szenen erwartet, der liegt falsch. Ich finde es gut, dass sich das Buch abhebt von diesem Genre. Es ist sehr einfühlsam und ruhig. Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er ist ganz besonders. Was mir aber gefehlt hat, war vor allem die Spannung. Der Schreibstil war zwar sehr angenehm, aber die Geschichte selbst war einfach nicht spannend. Mir hat die gewisse Action gefehlt. Es gab nur eine actionreiche Szene und die war am Ende des Buches. Außerdem blieben mir manche der Charaktere viel zu blass. Mein Lieblingsprotagonist war Miranda. Ich konnte richtig mit ihr mitfühlen bei dem einen Abendessen. Doch leider war sie die einzige mit der ich mich so wirklich identifizieren konnte. Das war glaube ich mein größtes Problem mit dem Buch, dass mir manche Charaktere nicht sympathisch waren und dann dazu auch noch die Spannung/Action gefehlt hat. Es gibt viele Charaktere in dem Buch und es wird teilweise auch vor dem Grippeausbruch erzählt. Mir hat die Geschichte rund um Arthurs Exfrau Miranda gut gefallen, aber ich habe nicht ganz verstanden warum nicht mehr von der Zeit nach dem Ausbruch erzählt wurde. Am Ende ergibt zwar alles einen Sinn, aber ich hätte mir gewünscht mehr über den Ausbruch zu erfahren. Was ist in jener Nacht geschehen nachdem Arthur auf der Bühne einen Schlaganfall hatte? Ich habe das gesamte Buch über gewartet um zu erfahren was genau in dieser Nacht und in den darauffolgenden Tagen passiert ist. Es gibt immer wieder Zeitsprünge vor und nach der Epedemie, aber dieser eine Zeitpunkt, wo sämtliche Menschen an dem Virus sterben und das Chaos ausbricht wird nicht gezeigt. Schade, da es mich wirklich interessiert hätte. Am Ende ergeben alle Geschichten und Zeitsprünge der Charaktere einen Sinn außer die von Jeevan. Keine Ahnung, warum er nicht eingebunden war in diesem wunderbar verstrickten Buch. Mein Fazit: Eine Dystopie, die nicht brutal ist. Wer ruhige Bücher mit einen schönen Erzählstil und viele Handlungsstränge mag, ist hier genau richtig. Mich lässt das Buch zwiegespalten zurück. Ich vergebe deswegen 3 Herzen, da es mich nicht komplett überzeugen konnte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Das Ende der Welt wie wir sie kennen - und dann?
von SweetSmile aus Chemnitz am 13.10.2015

persönliche Wertung: "Das Licht der letzten Tage" ist ein Buch, dessen Inhalt sich hoffentlich niemals verwirklicht... Das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen. Ich persönlich lese ja nicht so gern Bücher mit dem Endzeitthema, aber auf dieses war ich sehr gespannt. Ich muss sagen, dass mich hier vor... persönliche Wertung: "Das Licht der letzten Tage" ist ein Buch, dessen Inhalt sich hoffentlich niemals verwirklicht... Das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen. Ich persönlich lese ja nicht so gern Bücher mit dem Endzeitthema, aber auf dieses war ich sehr gespannt. Ich muss sagen, dass mich hier vor allem das Cover sehr angesprochen hat! Dieser super schöne Sternenhimmel und das rötliche Licht über der Skyline - perfekt abgestimmt zum Titel des Buches - einfach toll! :) In dieser Geschichte haben mich am meisten die Berichte über den Zusammenbruch und das "Danach" begeistert. Sie sind super geschrieben und wirklich spannend. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und gibt dem Leser einen tollen Einblick in diese neue Welt! Interessant fand ich auch, dass die vielen Protagonisten alle irgendwie miteinander verbunden sind. Obwohl es anfangs sehr zusammengewürfelt wirkte, gab es am Ende eine Verbindung. Leider gab es auch ein Paar Aspekte, die mir nicht so gut gefallen haben, zum Beispiel die Lebensgeschichte von Arthur oder das ständige Hin- und Herspringen zwischen den Zeiten. Prinzipiell habe ich damit eigentlich kein Problem - nur wenn es in einem Kapitel mehrere Zeitsprünge gibt empfinde ich das schon als nervig. Die Erzählungen von Arthur waren für mich irgendwie uninteressant und störten meinen Lesefluss. Meiner Meinung nach hätte man diese deutlich verkürzen können, ohne dass sich die Handlung verändern würde! Fazit: Trotz aller Schwierigkeiten, die ich mit dem Buch hatte, bin ich froh, dass ich es bis zum Ende gelesen habe, denn ein großer Teil der Geschichte war wirklich spannend und zum Nachdenken anregend!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Das Licht der letzten Tage

Das Licht der letzten Tage

von Emily St. John Mandel

(31)
Buch
15,50
+
=
Die Hochzeit der Chani Kaufman

Die Hochzeit der Chani Kaufman

von Eve Harris

(4)
Buch
16,50
+
=

für

32,00

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen