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Das Licht der letzten Tage

Roman

(49)
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
Rezension
"Emily St. John Mandel entwirft eine apokalyptische Vision - düster, traurig, aber auch hoffnungsvoll und berührend poetisch.", fastforward-magazine.de, 27.02.2017
Portrait
Emily St. John Mandel, geboren 1979, wuchs an der Westküste von British Columbia in Kanada auf. Sie studierte zeitgenössischen Tanz an der »School of Toronto Dance Theatre« und lebte danach kurze Zeit in Montreal, bevor sie nach New York umzog und anfing, für das literarische Online-Magazin »The Millions« zu schreiben. Sie lebt dort mit ihrem Ehemann. »Das Licht der letzten Tage« war auf der Shortlist des National Book Award, eines der renommiertesten Literaturpreise der USA, und stand monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06022-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 218/128/38 mm
Gewicht 565
Originaltitel Station Eleven
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„Shaekespearsches Endzeitdrama“

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Das Licht der letzen Tage, reiht sich in eine gehobene und fein erzählten Riege von Endzeitromanen ein und beginnt mit einem spektakulären Ende: Arthur Leander, seines Zeichens Schauspieler und Darsteller in dem Stück King Lear, stirbt auf der Bühne an einem Herzinfarkt. Das ganze Ensemble ist in Schock und in Trauer. Allerdings bleibt Das Licht der letzen Tage, reiht sich in eine gehobene und fein erzählten Riege von Endzeitromanen ein und beginnt mit einem spektakulären Ende: Arthur Leander, seines Zeichens Schauspieler und Darsteller in dem Stück King Lear, stirbt auf der Bühne an einem Herzinfarkt. Das ganze Ensemble ist in Schock und in Trauer. Allerdings bleibt ihnen nicht lange genug Zeit dazu, denn kurz danach bricht weltweit die georgische Grippe aus und rafft beinahe die ganze Menschheit dahin.

Meine Rezension widmet sich heute einem Werk, dass der Produzent Scott Steindorff bereits erworben hat, der kanadischen Schriftstellerin Emily St. John Mandel viertes Buch - Das Licht der letzten Tage - das erstmal auf Deutsch erschienen ist. Derweil ist es das Einzige und falls sich der Piper Verlag nicht für eine weitere Übersetzung entscheiden wird, werden ihre weiteren Romane auf Englisch gelesen.

Dystopische Romane haben nach den - Die Tribute von Panem - den Buchhandel überschwemmt. Ich persönlich bin auch ein wenig gesättigt, was dieses Genre betrifft und umso mehr freut es mich, wenn ich über ausgezeichnete und anspruchsvolle Literatur stolpere und man für seine Mühe - die jährlichen Neuerscheinungen nach literarischen Leckerbissen zur durchforsten und eben jene zu finden. Falls es in Zukunft, also in fünfzig bis einhundert Jahren noch immer Bücher gibt, dann würde ich mir wünschen, dass dieses einmal zur klassischen Sciencefictionliteratur gehören wird. Die Chancen stehen bestimmt nicht schlecht, denn wenn man die unzähligen Rezensionen zu diesem Roman durchforstet, sind sie sehr gespalten. Den einen gefällt es ungemein, den anderen überhaupt gar nicht. Schuld daran trägt wohl auch die ein wenig missglückte Umschlaggestaltung, die wohl ein anderes Lesepublikum anspricht. Es wirkt insgesamt ein wenig feminin, und man erwartet sich wahrscheinlich auch eine ähnliche leicht dahinplätschernde Geschichte und am besten mit einer romantischen Liebesgeschichte. Den Leser meiner Rezensionen möchte ich an dieser Stelle warnen: Dem ist nicht so.

Mir hat dieser, mehrfach nominierte und mit Auszeichnungen überhäufte Roman deswegen so gut gefallen, weil er eben so herrlich unkonventionell erzählt ist und weil er eben nicht seicht ist, sondern den Leser auch ein wenig fordert nachzudenken. Die Details und die shakespearischen Anspielungen sind omnipräsent. Der Roman sticht und beißt einem, um es mit den Worten Kafkas zu sagen. Wozu lesen wenn es nicht so wäre? Erzählt wird die Geschichte von mehreren Charaktere und bedient sich zweier Perspektiven. Einmal kurz vor und dann 20 Jahre nach Ausbruch der Epidemie, der eben nur beinahe die ganze Menschheit zum Opfer gefallen ist. Allerdings ist jene nicht gänzlich verloren und so dreht es sich in dieser Erzählung nun auch um die Hoffnung. Die Hoffnung das dennoch alles gut ausgehen wird.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
49 Bewertungen
Übersicht
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Das Licht der letzten Tage
von I. Schneider aus Mannheim am 18.10.2015

Es begann mit der tödlichen Georgischen Grippe, die in kürzester Zeit die Mehrheit der Menschheit dahingerafft hat und plötzlich bleibt alles stehen. Es gibt keinen Strom mehr, das Essen geht aus, es gibt kein Benzin mehr, alles steht still. Eine neue Zeit beginnt mit dem Jahr eins nach dem... Es begann mit der tödlichen Georgischen Grippe, die in kürzester Zeit die Mehrheit der Menschheit dahingerafft hat und plötzlich bleibt alles stehen. Es gibt keinen Strom mehr, das Essen geht aus, es gibt kein Benzin mehr, alles steht still. Eine neue Zeit beginnt mit dem Jahr eins nach dem tödlichen Virus, die den Überlebenden alles abverlangt und wenig Hoffnung lässt. Dieses Buch hat mich so gefesselt und sprachlos gemacht, dass ich einfach immer weiter lesen musste! Eine Dystopie, die zeigt, wie gut, schön und einfach wir es doch haben! Ein Zukunftsroman, den ich so schnell nicht mehr vergessen werde!

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Neue Ideen für ein beliebtes Genre
von Paevalill am 30.09.2015

Gleich zu Beginn sollte festgehalten werden, dass "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel alles andere als eine typische Dystopie ist. Wäre das Grundthema nicht das Leben vor/nach einer tödlichen Pandemie, würde ich es gar nicht erst in dieses Genre einsortieren. Nun aber der Reihe nach. Üblicherweise schreibe... Gleich zu Beginn sollte festgehalten werden, dass "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel alles andere als eine typische Dystopie ist. Wäre das Grundthema nicht das Leben vor/nach einer tödlichen Pandemie, würde ich es gar nicht erst in dieses Genre einsortieren. Nun aber der Reihe nach. Üblicherweise schreibe ich selten etwas über das Cover eines Buchs. Da mich dieses aber von Anfang an verzaubern konnte, möchte ich das nicht missen. Cover: Mich machte die wunderhübsche Aufmachung des Buchs sowie die geheimnisvolle, vielversprechende Kurzbeschreibung auf der Rückseite sofort aufmerksam. Im unteren Viertel ist eine Großstadt in trostlosen Wüstenfarben abgebildet, im Rest - im Kontrast - der Himmel mit zahlreichen hoffnungsvollen Sternen. Auch der Titel selbst, der nach meinem Geschmack eigentlich viel zu groß ausfiel, besteht aus angedeuteten Kontrasten: Beim Gedanken an die letzten (Lebens-)Tage denke ich jedenfalls nicht an "Licht". Inhalt: Noch vor Ausbruch des Virus, der innerhalb kürzester Zeit beinahe die gesamte global vernetzte Weltbevölkerung ausrottet, begegnet die zu jenem Zeitpunkt noch sehr junge Kinder-Schauspielerin Kirsten dem weltbekannten Schauspieler Arthur. Obwohl dieser zur Gegenwart des vorliegendes Buchs schon lange nicht mehr lebt, verknüpft er in Erinnerungen und Rückblenden, aber auch Begegnungen, einige Schicksale in der postapokalyptischen Welt: Den Lebensretter Jeevan, die weiterhin schauspielernde Kirsten, den ehemals besten Freund Clark und den gewaltvertretenden Propheten, die sich allesamt in der neuen, eigentlich trostlosen Welt zurechtfinden müssen. Titel des Buchs: Da der Titel in der englischen Originalausgabe viel offensichtlicher lautet ("Station Eleven"), verrate ich hiermit also gewiss nicht zu viel. Denn "Das Licht der letzten Tage" entspricht dem Titel der Erstausgabe eines im Buch immer wieder genannten Comics, der für einige Hauptcharaktere eine tragende Rolle spielt - wenn auch auf jeweils völlig unterschiedliche Art und Weise. Wen das stört, sollte das Buch von vornherein meiden. Aufbau, Sprache: Den Aufbau des Buchs fand ich besonders ungewöhnlich. Während die ersten beiden Kapiteln noch eindeutig in die Zeit vor und nach der Pandemie getrennt sind, spielt alles weitere in zunächst undurchschaubarer Reihenfolge vor, nach und während des Unglücks statt. Mit jedem neuen Fragment ergibt sich ein immer größer werdendes Gesamtbild über die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Leuten vor und nach dem Virusbefall. Einen wirklich nachvollziehbaren Spannungsbogen gibt es demnach nicht, wer aber offen für diese Herangehensweise ist, darf sich über das Rätselraten (im positiven Sinn!) freuen. Auch sprachlich überzeugte mich die Autorin vollkommen. Während zahlreiche andere Autoren eine zumeist dreckige, düstere Welt in postapokalyptischen Abhandlungen erschaffen wollen, setzt Emily St. John Mandel auf eine fast schon zarte Herangehensweise an ein solches Thema. Inwiefern sämtliche vom Leser gefundenen Rätsel am Ende des Buchs aufgelöst werden, bleibt auch in dessen Hand. Es werden nämlich gewiss nicht alle Fragen beantwortet, vieles bleibt Interpretationssache des Lesers. Ein Vorzug des Buchs ist es aber, den Leser mit wirklich vielen neuen Gedanken anzuregen - zu den wirklich unterschiedlichsten Themen, die einem spontan zum Buch einfallen können. Bevor jemand einen Fehlkauf tätigt, hier also mein Rat: Wer eine düstere Dystopie mit übernatürlichen oder genial-unwahrscheinlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen erwartet, wird mit 100% sicherer Wahrscheinlichkeit bitter enttäuscht werden. Wer sich jedoch auf eine zarte und dadurch völlig neue Herangehensweise mit einem gewissen Anspruch und Bezug zur Realität sucht, sich zudem für Schauspieler und das Theater erwärmen kann, wird sich hier auf alle Fälle an dem wunderschönen Werk erfreuen können.

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Das Licht der letzten Tage
von Mel aus Hiddenhausen am 17.09.2016

Was wäre, wenn unsere Welt innerhalb weniger Wochen zum Stillstand kommen würde? By bye Instagram, adios Facebook und auf Wiedersehen Vielfliegermeilen und das alles ist nur die Spitze des Eisbergs von dem Luxus, den man jeden Tag erlebt und als gegeben hinnimmt und der sich dann nach und... Was wäre, wenn unsere Welt innerhalb weniger Wochen zum Stillstand kommen würde? By bye Instagram, adios Facebook und auf Wiedersehen Vielfliegermeilen und das alles ist nur die Spitze des Eisbergs von dem Luxus, den man jeden Tag erlebt und als gegeben hinnimmt und der sich dann nach und nach verabschiedet. Keine Zombies, nur die georgische Grippe wütet im Licht der letzten Tage, die 99% der Menschheit ausrottet. Leise erzählt St. John Mandel, schildert die Welt ab der neuen Zeitrechnung, 20 Jahre nach der Grippe und taucht immer wieder in die alte Welt zurück, in Zeiten, in denen die Pandemie noch in weiter Ferne lag. Manches blieb für mich ungesagt, zu einigen Figuren hätte ich mir vielleicht mehr Kapitel gewünscht, auf jeden Fall aber ist "Das Licht der letzten Tage" ein Buch, an das ich auch jetzt noch, 4 Wochen nach dem Lesen, immer noch zurück denke und das ist ein gutes Zeichen. Wieder ein Buch, welches bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Mein Fazit Wer eine leise, beängstigende aber sehr schöne Dystopie sucht, dem empfehle ich "Das Licht der letzten Tage".

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