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Butcher's Crossing

Roman

(2)
Ein Mann auf der Suche nach sich selbst
Es war um 1870, als Will Andrews Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt durch sein Studium, sucht er im Westen nach einer »ursprünglichen Beziehung zur Natur«. In Butcher‘s Crossing, einem kleinen Städtchen in Kansas, wimmelt es von rastlosen Männern.
Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten. Eine Geschichte, die den Atem raubt, Bilder, die sich tief einbrennen, eine überwältigende Parabel über Hoffnung und Wahn, Leben und Tod – ein Roman, dessen wilder Zauber unvergessen bleiben wird.
Rezension
»Klar, einfach und mit höchst anschaulicher Präzision schildert Williams dieses Abenteuer mit seinen Strapazen, Konflikten und Gefahren.«
Alexander Cammann, Die Zeit 12.02.2015
Portrait
John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Trotz seiner Begabung brach er sein Studium ab. Widerstrebend beteiligte er sich an den Kriegsvorbereitungen der Amerikaner und wurde Mitglied des Army Air Corps. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans, der später von einem kleinen Verlag publiziert wurde. Williams erlangte an der University of Denver seinen Master. 1954 kehrte er als Dozent an diese Universität zurück und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1985. Er veröffentlichte zwei Gedichtbände und vier Romane, von denen einer mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde.John Williams starb 1994 in Fayetteville, Arkansas.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423427708
Verlag dtv
Verkaufsrang 3.843
eBook (ePUB)
18,99
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Kundenbewertungen


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Für Ihren eReader
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2015

Schon 1960 wurde dieser großartige Roman über einen jungen Mann, den es um 1870 von der Stadt in die Weite der Prärie zieht, verlegt. In Butcher´s Crossing, einem kleinen Ort in Kansas, lernt Will Andrews rauhe harte Kerle kennen, die nur eins im Sinn haben: in den Rockies Büffel... Schon 1960 wurde dieser großartige Roman über einen jungen Mann, den es um 1870 von der Stadt in die Weite der Prärie zieht, verlegt. In Butcher´s Crossing, einem kleinen Ort in Kansas, lernt Will Andrews rauhe harte Kerle kennen, die nur eins im Sinn haben: in den Rockies Büffel jagen. Man atmet den Staub der Prärie und riecht die stille Würde der Büffelherden. Großes Kopfkino!

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Natur?
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2015

Will Andrews ist ein Naturliebhaber. Was tut er dann im Jahr 1870 in Butchers Crossing? Zusammen mit drei weiteren Jägern raus in die Prärie und Büffel jagen? Wie kommt er da der Natur näher? Williams beschreibt eindrucksvoll wie sich die Männer auf der Jagd nach der letzten Büffelherde verändern... Will Andrews ist ein Naturliebhaber. Was tut er dann im Jahr 1870 in Butchers Crossing? Zusammen mit drei weiteren Jägern raus in die Prärie und Büffel jagen? Wie kommt er da der Natur näher? Williams beschreibt eindrucksvoll wie sich die Männer auf der Jagd nach der letzten Büffelherde verändern - ist es die Natur, die sie verändert? Was ist es, was den erfahrenen Jäger Miller dazu treibt, mehr als 1000 Büffel abzuknallen? Als sie schließlich zurückkommen, kommen veränderte Männer in eine fremde Welt zurück.

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Ein ungemein packendes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nach dem großen Erfolg "Stoner" nun wieder von J. Williams ein ganz starkes Buch. Ich stehe noch ganz unter dem intensiven Eindruck, den das Buch bei mir hinterlassen hat. Ein junger Mann der Harvard Universität ist auf der Suche, um sich, die Menschen und die Gesellschaft verstehen zu lernen.... Nach dem großen Erfolg "Stoner" nun wieder von J. Williams ein ganz starkes Buch. Ich stehe noch ganz unter dem intensiven Eindruck, den das Buch bei mir hinterlassen hat. Ein junger Mann der Harvard Universität ist auf der Suche, um sich, die Menschen und die Gesellschaft verstehen zu lernen. Er verlässt die Uni und geht gen Westen, nach Butcher's Crossing, einem winzigen Dorf in Kansas. Hier lernt er einen Büffeljäger kennen, der ihn überreden kann, sein Geld in eine große Büffeljagd zu investieren. Diese Jagd wird für die Jagdteilnehmer wie auch für den Leser zum Albtraum. Wie klein ist der Schritt vom zivilisierten Menschen zum reißenden "Wolf"? Vom Sinn und Wahnsinn menschlichen Handelns.

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Überzeugend
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich hätte nicht gedacht, dass ein Roman über die Büffeljagd in Kansas für mich dermaßen spannend und interessant ist. Aber Williams beschreibt die raue Natur in den Colorado Rockies sprachlich so gut und anschaulich, dass das Lesen ein Vergnügen ist. Präzise und ohne überflüssige... Ich hätte nicht gedacht, dass ein Roman über die Büffeljagd in Kansas für mich dermaßen spannend und interessant ist. Aber Williams beschreibt die raue Natur in den Colorado Rockies sprachlich so gut und anschaulich, dass das Lesen ein Vergnügen ist. Präzise und ohne überflüssige Worte charakterisiert er jene vier Männer, die sich auf der Suche nach Ansehen und Geld in Lebensgefahr begeben. Williams erzählt von den entbehrungsreichen Monaten der Reise in die Wildnis und von der blutigen Jagd sehr pragmatisch. Es gelingt ihm dabei sehr gut eine stimmige Atmosphäre herzustellen und einen Spannungsbogen aufzubauen. Auch wenn ich selbst in Zukunft kein Fan von Western sein werde, hat mich dieser Roman überzeugt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Anders als in "Stoner" zieht es den Protagonisten in die Einsamkeit der Wildnis. Ein eindringliches Portrait über den Mythos der ungezähmten Natur Nordamerikas.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ungeschminkt, in einfachen Worten und mit Tiefe kann sich der Leser gut in die Situation des rauen, wilden Lebens hineinversetzen. Voller Sehnsucht und Grenzen der Menschheit.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein spannender Abenteuerroman in der Tradition von Jack London oder Josef Conrad mit großartigen Naturbeschreibungen unbedingt lesenswert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

John Williams ist einer der großartigsten Erzähler der amerikanischen Literatur. Dieses Buch ist ein Western-Epos im besten Sinne: sehnsuchtsvoll, spannend, voll rauer Poesie.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein großartiger Abenteuerroman bester Manier!Atemlos jagt man durch das Buch und lässt sich ein auf diese Geschichte von Hoffnung,Wahn,Leben und Tod.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hinreißender Edelwestern.

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unverblümtes Wild West
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Hörbuch, 8 Stunden, 57 Minuten gesprochen von Johann von Bülow Nachdem ich von John Williams Buch „Stoner“ so begeistert war, habe ich mir diesen „Western“ als Hörbuch zugelegt und bin wieder begeistert. Der Vorgänger ist allerdings ein Klasse besser, der hätte 7* verdient. Dieses historische Buch in die Richtung moderner „Wild... Hörbuch, 8 Stunden, 57 Minuten gesprochen von Johann von Bülow Nachdem ich von John Williams Buch „Stoner“ so begeistert war, habe ich mir diesen „Western“ als Hörbuch zugelegt und bin wieder begeistert. Der Vorgänger ist allerdings ein Klasse besser, der hätte 7* verdient. Dieses historische Buch in die Richtung moderner „Wild West“ abzulegen, unverklärt, weit entfernt von einer „Karl-May Beschreibung“. Williams löst sich von den amerikanischen Mythen, weist dem Westernklischees den Rücken. Es geht nicht um große Ideale und Abenteuer, die Büffeljagd war ein Geschäft. Der Leser wird mit Entbehrung, harter Arbeit und dem Tötens konfrontiert, riecht förmlich beim Lesen die ungewaschen Männer, die Büffel, den Geruch von Blut. Männer und Tiere in der Wüste, die fast am Verdursten sind, Ochsen, deren Zungen mit dem letzten Wasser befeuchtet werden, damit ihre Zungen nicht anschwellen, eindrückliche Beschreibungen, die es dem Leser erscheinen lässt, als reite er mittendrin. „Behutsam badete Miller das rauhe, gequollene Fleisch; Hand und Handgelenk steckten tief im Hals des Ochsen.“ Phantastisch, wie Williams die Herstellung von Patronen beschreibt, die die Männer erst kurz vor der Jagd in der Einöde herstellen, weil sie sonst verdorben wären. Psychologisches, wie die Verhaltensweisen von Miller, der im Blutrausch einen Büffel nach dem anderen abknallt oder seine Handlungsweise, als die Truppe nach Butcher‘s Crossing zurückkehrt, sind fein beobachtet und erzählerisch eindrücklich dargestellt. Um 1870 finanziert Will Andrews, der Harward-Student aus Boston, Miller den Deal seines Lebens, eine Jagd auf die kostbaren Felle der Büffel in einem unbekannten Tal in den Rocky Mountains. Will sucht das große Abenteuer. Er wird es erhalten, den Ritt in die Hölle. Büffel sind zu der Zeit fast ausgestorben, für Felle wird viel Geld geboten. Miller behauptet, er wisse, wo sich immer noch große Herden aufhalten, völlig versteckt. Miller, ein knallharter Trapper alten Stils, geldgierig, abenteuerlustig, abgebrüht, dagegen Will Andrews, ein verweichtes Söhnchen, naturbegeistert und idealistisch, hochnaiv, ein Stoff, aus dem sich mehr als eine gute Geschichte entwickelt. Miller ist ein Mistkerl, aber auch er zeigt einen weichen Kern. Mit von der Partie ist sein Freund, der leicht verrückte Charley Hoge, den Miller einst vor dem Kältetod rettete, wobei er ihm allerdings die verfrorene und verfaulte Hand amputieren musste. Fred Schneider ist dabei, der beste Häuter. Er erklärt Will später, wie man Tiere ausweidet und das Fell sachgemäß abzieht. Innereien, die sich als schwierig gestalten, Gestank, Fliegenheere, der Leser ist mit allen Sinnen dabei. Nach acht Monaten kehren die Männer zurück: „Meine Güte, ihr Männer verbreitet einen mächtigen Gestank“, sagt der Rezeptionist im Hotel von Butcher‘s Crossing. Ich möchte den Ausgang der Geschichte nicht verraten. Nur so viel, es wäre kein Williams, wenn dieser Roman kein Drama wäre. Dieser Roman ist amerikanische Geschichte. Aber es ist mehr, denn Williams beschreibt eindrücklich Naturgewalten (die Wüste und Schneestürme), die Gier des Menschen und seine grausame Gewalt, seine Dummheit, sich selbst seine Lebensgrundlage durch Zerstörung zu entziehen. Williams beschreibt aber auch die Schnelligkeit der Märkte, den Zerfall von Siedlungen, wenn sie sich den Märkten nicht anpassen können. Schäbige Hotels, schmutzige Saloons, ein Stück von Wild West in seiner Reinform. Von den geschätzten 50 Millionen Büffeln, die es in Amerika einmal gegeben hat, waren um 1900 nur noch 500 Exemplare übrig. Fasziniert durch die Dramaturgie und die gewaltige Sprache wird der Leser mitgezogen in eine vergessene Welt, weit entfernt vom Kitsch des Malboroman.

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Großartige Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Vier Männer machen sich auf zur größten Jagd ihres Lebens. Will Andrews ist noch grün hinter den Ohren, stammt aus gutem Hause und weiß selbst nicht genau, was er auf dieser Reise zu finden hofft. Miller ist ein erfahrener Jäger, besessen von der Idee eine riesige Büffelherde zu jagen,... Vier Männer machen sich auf zur größten Jagd ihres Lebens. Will Andrews ist noch grün hinter den Ohren, stammt aus gutem Hause und weiß selbst nicht genau, was er auf dieser Reise zu finden hofft. Miller ist ein erfahrener Jäger, besessen von der Idee eine riesige Büffelherde zu jagen, die er in einem versteckten Tal vermutet. Charlie Hoge mag drei Dinge: die Bibel, Whiskey und Miller. Deshalb folgt er ihm, egal wohin er geht. Schneider wird als Häuter angeheuert. Er glaubt nicht daran, dass die große Herde überhaupt existiert, aber die Aussicht auf gute Bezahlung überzeugt ihn schließlich mit auf die Reise zu gehen. Doch die monatelange Reise verändert die Männer, unvorhergesehene Dinge passieren und vor der gewaltigen Kulisse des "Wilden Westens" entwickelt sich ein Überlebenskampf zwischen den Männern und der Natur. Das klingt jetzt alles sehr nach "Männerbuch", aber John Williams schreibt und beschreibt stellenweise fast schon lyrisch das Geschehen, so dass man(n) oder frau dieses Buch nicht als simplen Western abtun sollte. Viel mehr geht es gerade für Will um die Entscheidung wie er sein Leben leben möchte, um das Verlangen nach Freiheit, Risiko, Unabhängigkeit und Abenteuer.

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Ein stiller verstörender Western
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein ruhig erzählter Roman, der thematisch aber extrem aufwühlt. Die Sinnlosigkeit der Jagd auf Büffel wird durch den abgeklärten und sachlichen Ton des Autors umso deutlicher. Ein Buch, das sprachlich phantastisch geschrieben ist und inhaltlich noch für lange Zeit nachwirkt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eindringliche Natur- und Detailbeschreibungen dominieren das ruhige Werk, das ohne komplexen Plot und Wendungen auskommt. Williams kreiert eine beeindruckende, lesenswerte Kulisse.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Gut erzählter, anspruchsvoller Western. Eher ein Männerbuch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

In seinem gewohnt zurückhaltenden Erzählton beschreibt Williams eine so grausame wie sinnlose Büffeljagd. Der wilde Westen ungeschönt und weit weg von jeder Cowboy-Romantik.

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Völlig anderer Western !
von Ira Rübenkönig aus Baden-Baden am 20.11.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1870 verlässt Will Andrews die Harvard Universität in Massachusetts und realisiert seinen Traum einer Expedition in den Westen, in die wahre Natur. Er will den Präriestaub atmen, riesige Büffelherden finden und Büffel jagen. Die Reise wird für den jungen, unerfahrenen, feinen Mann, anstrengend und aufreibend. Mühsam erreicht Will, mit seinem, von... 1870 verlässt Will Andrews die Harvard Universität in Massachusetts und realisiert seinen Traum einer Expedition in den Westen, in die wahre Natur. Er will den Präriestaub atmen, riesige Büffelherden finden und Büffel jagen. Die Reise wird für den jungen, unerfahrenen, feinen Mann, anstrengend und aufreibend. Mühsam erreicht Will, mit seinem, von ihm finanzierten Trupp, das Ziel, ein entlegenes Tal, tief versteckt in den Colorado Rockiges. Die grandiose Landschaft, das Licht, die mächtige Büffelherde, beeindrucken ihn zutiefst. Doch sein Anführer Miller, ein äußerst erfahrener Jäger, löst eine existenzielle Büffeljagd aus. Die Tragödie nimmt seinen Lauf. Wer oder was kann dies stoppen? Der Autor John Williams („Stoner") fasst das ganze in beeindruckende Worte. Ein eigener, faszinierender, klarer Roman über die Sehnsucht, die uns in die Natur treibt, und die Gier, die sie uns zerstören lässt, über die Menschlichkeit und Würde. Ein ganz anderer Western, als wir ihn gewöhnt sind. Wieder ein tolles Buch von John Williams.

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Ein Western ohne Western zu sein
von einer Kundin/einem Kunden am 18.05.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gutes, solides Buch. Stilistisch nah an John Steinbeck, wenngleich die Protagonisten nichts differenziert dargestellt werden. Dennoch gibt dieses Buch einen sehr schönen Einblick in das 19 Jhd. in den USA und den rauhen Bedinungen im mittleren Westen vor Bau der Eisenbahn.

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