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Als der Himmel uns gehörte

Roman

(37)

London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.

Rezension
"Der packende Generationenroman verbindet Frauenschicksale und Zeitgeschichte." Für Sie, 13.04.2015
Portrait

Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Mit diesem Roman, der auf einem Stück ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa, hält an ihrem Koffer in Berlin aber unverbrüchlich fest. Sie lebt heute in London und hat die Olympischen Spiele 2012 dort hautnah miterlebt, die sie zu ihrem zweiten Roman inspirierten.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51664-5
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 188/126/45 mm
Gewicht 590
Verkaufsrang 38.805
Buch (Paperback)
10,30
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Buchhändler-Empfehlungen

„Familiengeschichte“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Wieder eine besondere, bewegende Familiengeschichte von der Autorin Charlotte Roth.
Charlotte Roth schreibt einfach wunderbar! Empfehlung!
Wieder eine besondere, bewegende Familiengeschichte von der Autorin Charlotte Roth.
Charlotte Roth schreibt einfach wunderbar! Empfehlung!

„Ein anderer Blick auf Zeitgeschichte“

Helga Pamminger, Thalia-Buchhandlung Wr. Neustadt

Charlotte Roth kann richtig gut erzählen und hat hier ein sehr interessantes Thema.
Sie erzählt über den Traum von der Teilnahme an Olympischen Spielen in zwei verschiedenen Epochen und was Sportler bereit sind, für Ihren Traum zu tun.
Da ist einmal die Geschichte der Läuferin Jennifer, die von der Teilnahme in London 2012 träumt,
Charlotte Roth kann richtig gut erzählen und hat hier ein sehr interessantes Thema.
Sie erzählt über den Traum von der Teilnahme an Olympischen Spielen in zwei verschiedenen Epochen und was Sportler bereit sind, für Ihren Traum zu tun.
Da ist einmal die Geschichte der Läuferin Jennifer, die von der Teilnahme in London 2012 träumt, aber der im entscheidenden Moment die Nerven versagen. Ihr Trainer rät ihr, sich mit der Geschichte ihrer Urgroßmutter zu beschäftigen, über die sie eigentlich nichts weiß.
Tatsächlich hatte diese Alberta ein höchst spannendes Leben. Zwischen dem jugendlichen Abenteuer der Beobachterin der Spiele in Los Angeles 1932 und der eigenen Teilnahme 1936, zwischen sich Einspannen-lassen in die Nazi Maschinerie, zwischen ihrer Schwester Auguste und der Idee der Paralympics spannt sich der Erzählbogen.
Es lohnt sich, sich auf die fast 600 Seiten einzulassen!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Absolut Genial
von Lesemaus am 12.02.2016

Ein ganz tolles Buch. Tiefgründig, schön, spannend - also wirklich genial. Einfühlsame Hauptfiguren, super recherchiert - unglaublich. Ich bin immer wieder zu tiefst erschüttert über den Umgang des Naziregimes mit den Juden zu lesen. Und gerade zur jetztigen Zeit. Absolut lesenswert!

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Ein wirklich großartiges Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2015

Mag das Thema auf den ersten Blick auf die eine oder andere Leserin abschreckend wirken - wen interessiert schon die olympische Geschichte... -, so sei an dieser Stelle eindringlich geraten, der Story die Chance zu geben, die sie verdient. Es handelt sich um einen wirklich bemerkenswerten Roman, der nicht... Mag das Thema auf den ersten Blick auf die eine oder andere Leserin abschreckend wirken - wen interessiert schon die olympische Geschichte... -, so sei an dieser Stelle eindringlich geraten, der Story die Chance zu geben, die sie verdient. Es handelt sich um einen wirklich bemerkenswerten Roman, der nicht nur außerordentlich schön geschrieben ist (eindringlich und voller Leben, das Charlotte Roth ihren Figuren einhaucht), sondern zeigt auch deutlich, dass Sport (nicht nur Fußball!!) Politik mit anderen Mitteln ist. Die Geschichte des Dritten Reiches einmal mehr geschrieben, aus einer vollkommen neuen und daher unwahrscheinlich interessanten Perspektive. Eine unbedingte Leseempfehlung.

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Olympia 1936
von Ostsee_71 am 23.02.2016

Inhalt: London 2011: Die junge Läuferin Jennifer trainiert für Olympia 2012 in ihrer Heimatstadt. Sie ist talentiert, hat jedoch regelmäßig mit Panikattacken während der Läufe zu kämpfen, die sie dazu zwingen, die Wettkämpfe abzubrechen. Ein neuer Trainer, Gregory rät ihr, ihre Großmutter aufzusuchen, die 1936 als Bogenschützin selbst an den... Inhalt: London 2011: Die junge Läuferin Jennifer trainiert für Olympia 2012 in ihrer Heimatstadt. Sie ist talentiert, hat jedoch regelmäßig mit Panikattacken während der Läufe zu kämpfen, die sie dazu zwingen, die Wettkämpfe abzubrechen. Ein neuer Trainer, Gregory rät ihr, ihre Großmutter aufzusuchen, die 1936 als Bogenschützin selbst an den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat. Bei dem Besuch bei ihrer Großmutter Alberta erzählt diese ihrer Enkelin ihre Erlebnisse, vor und während der damaligen Spiele. Meine Meinung: Dieses Buch erzählt eine fesselnden Geschichte einer jungen Frau, die 1932 durch eine Reise zu den Olympischen Spielen in Los Angeles von einer absoluten Begeisterung für den olympischen Gedanken infiziert wurde und in den folgenden Jahren an ihrer Teilnahme an den Spielen in Berlin arbeitet. Sehr interessant sind hierbei nicht nur ihr persönlicher Kampf um Qualifikationen etc. sondern auch die politischen Umstände, die sie zu einer Werbeikone des Nazi-Regimes macht. Viele kritische Aspekte der damaligen Spiele werden beleuchtet, die von Judenverfolgung und Rassismus überschattet wurden. Aber die Geschichte endet nicht mit den Spielen sondern beleuchtet auch die weiteren Schicksale der Protagonisten im 2. Weltkrieg. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und es macht Spaß, ihnen durch die Geschichte zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Besonders spannend ist es mit der jungen Alberta an den Spielen teilzunehmen. Erschreckend ist es, wie stark diese Spiele von den Nazi zur Aussendarstellung benutzt wurden und einzelne Menschen von dem Regime benutzt wurden, was Alberta auch am eigenen Leib erleben mußte. Positiv möchte ich hier noch das Glossar erwähnen, in dem man nachlesen kann, was von der Geschichte Fakten sind und wo die Fiktion einsetzt. Das finde ich bei einem historischen Buch immer besonders interessant. Ein lesenswertes Buch für jeden, der mehr über die Ereignisse rund um die Ereignisse der Spielen in Berlin 1936 erfahren möchte und dabei noch eine interessante Lebensgeschichte lesen möchte, die von Dramatik und Liebe gekennzeichnet ist.

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Alberta und Jennifer
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016

Ebenso wie in dem Vorgängerbuch spannt die Autorin auch hier einen Bogen über mehrere Jahrzehnte. Es wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Protagonistinnen Alberta und Jennifer sind zwei starke Frauen. Beide sind sehr sportbegeistert. Im Jahre 2011 trainiert Jennifer für den 10.000 m Lauf, sie möchte bei den olympischen Spielen in... Ebenso wie in dem Vorgängerbuch spannt die Autorin auch hier einen Bogen über mehrere Jahrzehnte. Es wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Die Protagonistinnen Alberta und Jennifer sind zwei starke Frauen. Beide sind sehr sportbegeistert. Im Jahre 2011 trainiert Jennifer für den 10.000 m Lauf, sie möchte bei den olympischen Spielen in London starten. Ihr Trainer traut ihr das nicht zu, weil in entscheidenden Augenblicken ihre Nerven oft versagen. Eines Morgens begegnet sie beim Joggen dem Iren Gregory,der ihr anbietet sie zu trainieren. Jennifer lehnt dies zunächst ab, aber Gregory lässt nicht locker. Er erzählt ihr ,dass Alberta ihre Urgroßmutter,1936 an olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat. Jennifer weiß wenig über ihre Familiengeschichte. Nachdem Gregory ,der Alberta sehr verehrt , ihr Interesse geweckt hat , fährt sie gemeinsam mit ihm nach England, um ihre Urgroßmutter zu besuchen. Alberta war in ihrer Jugend eine bekannte Bogenschützin,sie gewann 1936 eine Goldmedaille und war unter dem Namen Bogen -Albi bekannt. Nach und nach erfährt Jennifer alles über ihre Vorfahren. Sie gewinnt zusehends an Selbstvertrauen, wodurch sie auch ihren Traum von der Teilnahme an Olympischen Spielen verwirklichen kann. Charlotte Roth ist es auf hervorragende Weise gelungen eine Geschichte um fiktive und tatsächlich existierende Personen ( siehe Glossar am Ende des Buchs ) zu entwickeln . Ich habe schon viele Bücher gelesen, die sich mit der deutschen Vergangenheit beschäftigen, in diesem Buch habe ich neue Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Sport und Politik in der Nazizeit gewonnen. Das Buch entwickelte einen regelrechten Sog , dem ich mich nicht entziehen konnte. Besonders bei der Schilderung von Manipulationen der Menschen zur Hitlerzeit , machte sich Beklemmung bei mir breit , wenn ich an die jüngsten Ereignisse in unserem Land denke. Ich gebe eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch .Es steht auf meiner persönlichen Bestenliste ganz weit oben.

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sollte man gelesen haben
von MarTina am 26.08.2015

Das erste Kapitel spielt in London im Jahr 2011. Jennifer ist Läuferin und ihr größter Traum ist, über zehntausend Meter an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Ihr Trainer Cyrus Devon, selbst Europameister über zehntausend Meter und erfolgreicher Coach, traut ihr die Olympiateilnahme aber nicht zu, da sie zwar sehr schnell... Das erste Kapitel spielt in London im Jahr 2011. Jennifer ist Läuferin und ihr größter Traum ist, über zehntausend Meter an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Ihr Trainer Cyrus Devon, selbst Europameister über zehntausend Meter und erfolgreicher Coach, traut ihr die Olympiateilnahme aber nicht zu, da sie zwar sehr schnell ist, aber während des Rennes Panikattacken bekommt und ihre Tempo falsch einteilt, so dass sie erschöpft zusammenbricht. Dann lernt Jennifer während ihrer Übungsläufe durch den Park den Iren Gregory O´Reilly kennen, der sie für Olympia trainieren will. Außerdem gibt er ihr den Tipp, ihre Urgroßmutter Alberta zu besuchen und um Rat zu fragen, da Alberta selbst 1936 als Bogenschützin bei den Olympischen Spielen in Berlin teilgenommen hat. Nach einem weiteren, missglückten Rennen trennt sich Jennifer von ihrem Trainer und fährt mit Gregory zu ihrer Urgroßmutter. Dort erzählt ihr Alberta ihr Leben und Teile von Jennifers eigener Lebensgeschichte, was Jennifer dann Kraft für das eigene Leben gibt. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr mitreißend. Ein Kapitel erzählt dabei von Jennifer im Jahr 2011 bzw. 2012, das nächste von Alberta im Jahr 1931 bis 1945 usw. Was ich besonders eindrücklich fand, waren die Jahre 1931 bis 1945 – also Albertas Geschichte. Alberta selbst ist eine selbstbewusste, manchmal etwas vorlaute, junge Frau. Ich fand sie anfangs auch sehr egoistisch, aber sie war ja auch noch sehr jung (16 Jahre alt). Im Großen und Ganzen hatte sie aber immer das Herz aber am rechten Fleck. Dass man als Frau noch nicht die gleichen Rechte wie die Männer hatte, wird schon an Kleinigkeiten sichtbar. Für Alberta und ihre Familie war es z. B. nicht wichtig, dass sie die Schule fertig machte, da sie mit dem Abitur später (als Frau) sowieso nicht viel anfangen kann. Auch bei der Wahl der Sportart, die sie für die Olympischen Spiele trainieren wollte, war sie nicht wirklich frei, weil Frauen nur in ein paar Sportarten zugelassen waren. Daneben wird hier sehr deutlich, wie die Nazis langsam aber sicher auf alle Bereiche des Lebens Einfluss nahmen. Anfangs glauben einige noch, dass sie mit Politik an sich nichts am Hut haben und sie einfach weitermachen können wie bisher (also z. B. Sport und Politik klar trennen), bis sie merken, dass sie sich gewaltig geirrt haben. Dass es sich bei den Olympischen Spielen um einen friedlichen Wettstreit der verschiedenen Völker handelt, weiß jeder. Aber dass auch die Spiele für die Nazis zu Propagandazwecken missbraucht wurden – (für die Nazis waren die Sportler nur ein Mittel, um die Stärke der Kämpfer und somit ihrer arischen Rasse aufzuzeigen), habe ich vorher noch nie bewusst wahrgenommen. Man sieht einfach, dass auch alles Schöne für schändliche Zwecke missbraucht werden kann. Der Olympische Geist selbst ist richtig im Buch zu spüren. Die Figuren sprühen nur so vor Begeisterung, wenn sie von den Olympischen Spielen erzählen oder an diese denken. Fazit: Diese Geschichte nahm mich richtig gefangen und hat mich wahnsinnig berührt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ein wunderbares Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

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Der Traum von Olympia
von FlipFlopLady007 aus Hannover am 25.08.2015

Jennifer hat in ihrem Leben bisher nicht viel anderes gemacht als zu laufen. Als nun 2011 die Olympischen Spiele in London stattfinden, möchte sie unbedingt dabei sein. Doch es gibt ein Problem und das sind ihre Nerven. Jennifer bekommt bei großen Läufen regelmäßig Panikattacken und kann ihre Strecke dann... Jennifer hat in ihrem Leben bisher nicht viel anderes gemacht als zu laufen. Als nun 2011 die Olympischen Spiele in London stattfinden, möchte sie unbedingt dabei sein. Doch es gibt ein Problem und das sind ihre Nerven. Jennifer bekommt bei großen Läufen regelmäßig Panikattacken und kann ihre Strecke dann nicht zu Ende laufen. Ihr Trainer möchte sie aus diesem Grund nicht zu den Olympischen Spielen lassen. Als sie eines Tages bei ihrem morgendlichen Lauf im Park von einem fremden Mann angesprochen wird, staunt sie nicht schlecht, als sich dieser als ihr Trainer anbietet. Er möchte mit ihr gemeinsam ihren Nerven in den Griff bekommen, doch zunächst sträubt sich Jennifer dagegen. Dabei hat er eine sehr einfache Idee, Jennifer soll ihre Großmutter Alberta besuchen. Inhalt: Der Inhalt des Buches hat mir sehr gut gefallen. Besonders die abwechselnde Erzählung von Jennifer und Alberta haben mich gut gefallen, da sie das Buch abwechslungsreich gestalten. Der Szenenwechsel findet hierbei meistens an spannenden Stellen statt, sodass der Leser sich noch ein wenig gedulden muss, bis er erfährt, wie es weitergeht. Was mir außerdem gut gefallen hat, ist die Einordnung in den geschichtlichen Hintergrund. Die Geschichte von Alberta spielt zur Zeit des zweiten Weltkrieges und berücksichtigt dabei auch die Umstände, unter denen die Menschen damals zu leben hatten. Diese Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart finde ich sehr gelungen. Und auch die beiden Geschichten der beiden Frauen haben mir gut gefallen. Sie handeln zwar beide von der Liebe, doch auf ganz unterschiedliche Arten. Aufbau und Schreibstil: Das Buch unterteilt sich in elf große Abschnitte, die wiederum in mehrere kleinere Kapitel unterteilt sind. Die Kapitellänge fand ich teilweise sehr angenehm, an einigen Stellen waren die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang, da ich gerne am Ende eines Kapitels das Buch aus der Hand lege. Wie bereits erwähnt, ist das Buch so aufgebaut, dass sich die Erzählungen von Jennifer und ihrer Großmutter Alberta abwechseln. Dies macht das Buch interessant und spannend. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Ich finde sie hat eine sehr schöne Weise die Geschichte von Alberta und Jennifer zu beschreiben. Sie erzählt sehr lebendig, sodass ich mir das Geschehen sehr gut vorstellen konnte. Das Buch ist eine Mischung aus Drama und Liebesroman. Durch den dramatischen Anteil bekommt das Buch sogar etwas Spannung. Charaktere: Die Charaktere des Buches haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Besonders Alberta habe ich in mein Herz geschlossen, da ich finde, dass sie eine wirklich tolle Persönlichkeit ist. Ich finde sie ist sehr tapfer, aber auch sehr menschlich, da sie einige Fehler macht, die sie später bereut. Sie hat es wirklich nicht einfach, aber ich finde es toll, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Auch Jennifer finde ich sehr interessant, da sie ihrer Großmutter in einigem sehr ähnlich ist. Sie hat aber auch ihre eigene Persönlichkeit und war mir ebenfalls von Beginn an sehr sympathisch. Die anderen Charaktere, die Alberta in ihrem Leben kennenlernt und die für sie eine wichtige Rolle spielen, haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie sind sehr unterschiedlich und zum Teil sehr amüsant. Cover und Klappentext: Das Cover des Buches hat mir nicht ganz so zu gefallen. Als ich das Buch zum ersten Mal sah, dachte ich an ein geschichtsträchtiges Buch mit einem eher gehobenen Schreibstil das anstrengend zu lesen ist. Dass ich mich dann aber doch entschieden habe das Buch zu lesen, war richtig, da alles ganz anders kam. Ich hätte für dieses Buch wahrscheinlich eher ein bunteres Cover aus dem Bereich Sport gewählt. Der Klappentext des Buches hingegen gefällt mir gut, da er kaum auf die Geschichte von Alberta eingeht und der Leser hier eine echte Überraschung erfährt, da sich beinahe das gesamte Buch um sie dreht. Ich finde diese Überraschung gut gelungen. Fazit: Insgesamt hat mir das Buch wirklich gefallen. Es ist mal etwas ganz anderes, da ich bisher kaum Bücher über junge Frauen gelesen habe, deren Traum es ist einmal bei Olympia teilzunehmen und in diesem Buch sind es gleich zwei. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich gut und ist zudem spannend, was will man also mehr? Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Lebe deinen Traum
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 12.08.2015

Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer... Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer an und sie wird auf sein Angebot zurück greifen müssen. Auf einem alten Foto erkennt sie ihre fast 100-jährige Großmutter Alberta zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, von der sie bisher nichts wusste. Als deutsch Stämmige errang sie 1936 in Berlin eine Goldmedaille im Bogen schießen und engagiert sich massiv für den Behindertensport. Jennifer reist zu ihr und erfährt ihre ergreifende Lebensgeschichte, die auch Jennifers Leben verändern wird. Ihre Erzählung geht zurück in das Jahr 1932 zu den olympischen Spielen von Los Angeles, an denen sie als Zuschauerin teil nahm. Ihr Leben, geprägt durch den Sport, den geliebten Menschen um sie herum und den politischen Entwicklungen wird sie die ersten Paralympische Spiele, damals noch Stoke Mandeville Games genannt, initiieren. Wie schon in ihrem ersten Buch „Als wir unsterblich waren“ verarbeitet die Autorin gekonnt geschichtliche Fakten und reale Personen in einem ergreifenden fiktiven Roman. Ein großartiges Buch, das nach 600 Seiten leider viel zu schnell zu Ende war. Einfühlsam beschreibt sie unterschiedlichste persönliche Schicksale, die die Liebe zum Sport teilen und versuchen ihr persönliches Glück zu finden trotz aller Widrigkeiten. Ohne Pathos, aber trotzdem mit viel Herzenswärme, großartig erzählt, ein absolutes Lesevergnügen!

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Zwei starke Frauen!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2015

Jennifers grosser Traum sind die Olympischen Spiele in London 2012. Dort möchte sie endlich ihr Können unter Beweis stellen. An Talent mangelt es der Läuferin nicht, aber die Nerven spielen leider nicht mit. Ihr Trainer gibt ihr eine letzte Chance bei einem Vorbereitungswettkampf, doch Jennifer schafft es wieder nicht.... Jennifers grosser Traum sind die Olympischen Spiele in London 2012. Dort möchte sie endlich ihr Können unter Beweis stellen. An Talent mangelt es der Läuferin nicht, aber die Nerven spielen leider nicht mit. Ihr Trainer gibt ihr eine letzte Chance bei einem Vorbereitungswettkampf, doch Jennifer schafft es wieder nicht. Deswegen wird sie aus dem Laufteam ausgeschlossen. Ein neuer Trainer ist jedoch schnell gefunden. Der Ire Gregory möchte Jennifer zu einer erfolgreichen Läuferin machen. Jennifer sieht nur eine Lösung, sie muss ihre Urgrossmutter Alberta um Rat fragen. Beim Besuch in Mandeville erfährt sie die Geschichte von Albertas Jugend. Diese hat 1936 in Berlin eine Goldmedaille gewonnen. Dieser Roman wird in zwei Epochen erzählt. Albertas Geschichte spielt in ihrer Jugend, als sie Opfer der Nazipropaganda wurde und das zuerst gar nicht realisiert hat. Zeitweise musste ich mit dem Lesen stoppen. Alles was ich heute noch über das Naziregime lese, finde ich sehr schrecklich. Die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln haben dem Werk die nötige Würze verliehen. Die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Wieder ein ganz beeindruckendes Buch von dieser Autorin!

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Lebe deinen Traum
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2015

Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer... Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer an und sie wird auf sein Angebot zurück greifen müssen. Auf einem alten Foto erkennt sie ihre fast 100-jährige Großmutter Alberta zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, von der sie bisher nichts wusste. Als deutsch Stämmige errang sie 1936 in Berlin eine Goldmedaille im Bogen schießen und engagiert sich massiv für den Behindertensport. Jennifer reist zu ihr und erfährt ihre ergreifende Lebensgeschichte, die auch Jennifers Leben verändern wird. Ihre Erzählung geht zurück in das Jahr 1932 zu den olympischen Spielen von Los Angeles, an denen sie als Zuschauerin teil nahm. Ihr Leben, geprägt durch den Sport, den geliebten Menschen um sie herum und den politischen Entwicklungen wird sie die ersten Paralympische Spiele, damals noch Stoke Mandeville Games genannt, initiieren. Wie schon in ihrem ersten Buch „Als wir unsterblich waren“ verarbeitet die Autorin gekonnt geschichtliche Fakten und reale Personen in einem ergreifenden fiktiven Roman. Ein großartiges Buch, das nach 600 Seiten leider viel zu schnell zu Ende war. Einfühlsam beschreibt sie unterschiedlichste persönliche Schicksale, die die Liebe zum Sport teilen und versuchen ihr persönliches Glück zu finden trotz aller Widrigkeiten. Ohne Pathos, aber trotzdem mit viel Herzenswärme, großartig erzählt, ein absolutes Lesevergnügen!

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Bogenmädchen Albi
von Tamaru am 24.06.2015

Die junge Jennifer hat einen Traum. Sie will als Langstreckenläuferin an der Olympiade 2012 im eigenen Land teilnehmen. Sie hat alle Voraussetzungen dafür, ist körperlich fit, nur ihre Nerven machen ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Dann lernt sie Gregory kennen, der ihr sich als Trainer anbietet,... Die junge Jennifer hat einen Traum. Sie will als Langstreckenläuferin an der Olympiade 2012 im eigenen Land teilnehmen. Sie hat alle Voraussetzungen dafür, ist körperlich fit, nur ihre Nerven machen ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Dann lernt sie Gregory kennen, der ihr sich als Trainer anbietet, da er davon überzeugt ist, dass sie es schaffen kann, wenn sie den Grund für ihre Panikattacken erkennt und daran arbeitet. Er rät Ihr sich bei ihrer Urgroßmutter Alberta Rat zu holen, die in den 30iger Jahren selbst eine erfolgreiche Olympionikin war. Und da beginnt dann die eigentliche Geschichte des Buches die einen sofort gefangen nimmt. Alberta erzählt ihrer Enkelin wie es war zu Nazizeiten eine Olympiateilnehmerin zu sein und als deren Marionette fungieren zu müssen um die zu schützen die man liebt. Ich hab Albi mit dem Bogen direkt ins Herz geschlossen, mit ihr gelacht und gelitten, sie bewundert für ihre Kraft und Stärke in Kriegszeiten. Sie hatte den Mut sich einer Diktatur zu widersetzen und musste für ihr Glück lange kämpfen. Man erfährt vieles über Olympia und vor allem über die Paralympics was mir vorher nicht bekannt war. Da die Geschichte teilweise mit wahren Ereignissen und Personen gespickt war, konnte man sich sehr gut ein Bild von der damaligen Zeit machen und dem Buch gut folgen. Die Geschichte nimmt einen mit, trifft einen tief ins Herz, rührt öfters mal zu Tränen, so fesselnd und mitreißend ist dieses Buch um Albi mit dem Bogen und ihrer Familie geschrieben. Ein Liebesroman mit einem Stück Zeitgeschichte das uns alle angeht. Unbedingt lesen.

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Olympia einst und jetzt
von bromer65 aus Traunstein am 09.06.2015

Das Buch von Charlotte Roth "Als der Himmel uns gehörte" ist im April 2015 im Verlag Droemer-Knaur als Taschenbuch erschienen. Das Cover des Buches erinnert an die Spiele von 1936, als Jennifers Urgroßmutter an den Olympischen Spielen von Berlin teilgenommen hat. Das Buch ist in 9 Teile zerlegt. Wechselweise handeln die... Das Buch von Charlotte Roth "Als der Himmel uns gehörte" ist im April 2015 im Verlag Droemer-Knaur als Taschenbuch erschienen. Das Cover des Buches erinnert an die Spiele von 1936, als Jennifers Urgroßmutter an den Olympischen Spielen von Berlin teilgenommen hat. Das Buch ist in 9 Teile zerlegt. Wechselweise handeln die Teile von Jennifer und ihrer Urgroßmutter Alberta. Der erste Teil spielt 2011. Die junge Jennifer aus London hat ein großes Ziel: Sie möchte als Langstreckenläuferin bei der Heim-Olympiade in London 2012 auf der 10 000m-Strecke antreten. Sie hat aber ein großes Problem: immer wieder versagen ihr die Nerven, ihr Trainer traut es ihr ebenfalls nicht zu. Auf einem ihrer Trainingsläufe im nahen Park lernt Jennifer den Iren Gregory O'Reilly kennen. Er spricht sie an und unterbreitet ihr das Angebot, sie zu trainieren. Gregory selbst, erfahren wir später, ist in Irland bei einem Bombenanschlag schwer verletzt worden und musste seine Karriere als Läufer aufgeben. Er möchte aber Jennifer helfen und macht ihr den Vorschlag, doch mal mit ihrer hochbetagten Urgroßmutter Alberta zu sprechen, da diese ja selbst 1936 an den Olympischen Spielen von Berlin teilgenommen hat. Jennifer überlegt wird dann so neugierig, dass sie tatsächlich beschließt, Alberta auf ihrem Landsitz zu besuchen. Der zweite Teil des Buches handelt von Alberta Bernhardt und beginnt 1931 in Berlin. Alberta und ihre Zwillingsschwester Auguste sind 16-jährige Mädchen. Der Vater ist Sportreporter beim Rundfunk. 1932 wird er als Berichterstatter nach Los Angeles zu den Olympischen Spielen fahren, und seine beiden Töchter dürfen mit ihm mit. Viele weitere Personen werden auch noch in die Geschichte eingewoben, Deutsche wie Giselher Mehring, Johannes von der Weydt oder der Engländer James Seaton-Carew, die im Verlauf des Buches noch große Rollen spielen. Sehr anschaulich schildert Charlotte Roth die damalige Zeit, die Machtübernahme durch Hitler, die Olympiade von 1936 in Berlin, die Verfolgung der Juden und schließlich auch den 2. Weltkrieg und das Leben und Leiden jedes Einzelnen. Die Autorin lässt einen förmlich in die Geschichte hineinkriechen, ich konnte mich sehr gut in diese Zeit hineinversetzen und habe mitgefiebert und mitgelitten und sogar ein paar Tränchen verdrückt. In ganz fantastischer Art und Weise verwebt die Autorin Zeitgeschichte und real existierende Personen mit ihren erfundenen und schafft eine fanzinierende, mitreißende Geschichte. Zu der natürlich nicht mehr verraten wird. Soll ja schließlich jeder sein eigenes Lesevergnügen haben... Ich bin total begeistert von diesem Buch, vergebe 5 von 5 Sternen und empfehle: unbedingt lesen !!

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Als der Himmel uns gehörte
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 06.06.2015

Ein wunderbar gewähltes Cover zu einem wunderbaren Buch. Das Cover - sepiafarben gehalten - vermittelt einen Eindruck von der Olympiade 1936 in Berlin, und die junge Frau, die träumend nach oben schaut, vermittelt den Eindruck, als ob der Himmel ihre gehöre und paßt so großartig zum Buch. Die Autorin... Ein wunderbar gewähltes Cover zu einem wunderbaren Buch. Das Cover - sepiafarben gehalten - vermittelt einen Eindruck von der Olympiade 1936 in Berlin, und die junge Frau, die träumend nach oben schaut, vermittelt den Eindruck, als ob der Himmel ihre gehöre und paßt so großartig zum Buch. Die Autorin erzählt ihre Geschichte über einen Zeitraum von 1931 bis 2012 und läßt den Leser teilhaben an der beeindruckenden Familiengeschichte von Jennifer und ihrer Urgroßmutter Alberta. Jennifer trainiert für die 10000 m Strecke für die Olympiade in London im Jahre 2012, aber sie hält die Strecke nicht durch, weil sie immer wieder von Panikattacken heimgesucht wird. Ihr Trainer will sie deshalb nicht zu den entsprechenen Wettkämpfen anmelden. Da begegnet ihr Gregory O'Reilly, der sie trainieren möchte und ihr Mut macht. Er erzählt ihr, daß sie ihn an ihre Urgroßmutter Alberta Bernhardt erinnere, die 1936 in Berlin Olympia-Gold im Bogenschießen gewann. Jennifer weiß über das Leben ihrer Urgoßmutter sehr wenig und so überredet Gregory sie, die Urgroßmutter, die fast 100 Jahre alt ist, zu besuchen. In vielen langen Abendsitzungen erzählt Alberta ihrer Urenkelin ihr Leben, von dem sie als junges Mädchen glaubte, daß eines Tages mit einem Olympiasieg der Himmel ihr gehöre. Im Jahr 1932 nimmt Magnus Bernhardt, ein populärer Rundfunk-Reporter, seine beiden Töchter Alberta und Auguste mit zur Olympiade nach Los Angeles. Während Auguste sich für den Sport nicht interessiert, ist Alberta begeistert. Sie lernt dort ihren späteren Mann, den Springreiter Johannes von der Weydt, kennen und auch James Seaton-Carew, einen britischen Springreiter, der sie ihr ganzes weiteres Leben begleiten soll. Zurück in Berlin beginnt schon die Zeit der Naziherrschaft und Hitler greift nach der Macht. Die Judenverfolgung hat begonnen. Dem zum Trotz wird der Sport hochgehalten und Hitler baut in Berlin ein gewaltiges Stadion. Die Spiele 1936 werden zu einem großen Erfolg. Alberta gewinnt ihre Goldmedaille. Das weitere Schicksal von Alberta und ihrer Familie erzählt die Autorin so bewegend und oft schmerzlich, daß das Gelesene unter die Haut geht. Hitlerdiktatur, Judenvernichtung, Krieg, Angst und Verlust, machen den Mittelteil des Buches aus. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen immer in der Hoffnung, daß für Alberta und die vielen Protagonisten um sie herum wieder bessere Zeiten anbrechen. Alberta, die nach dem Krieg wieder mit James zusammentrifft, der als Kampfflieger schwer verletzt wurde, gibt ihm neue Hoffnung. Sie gründet eine Stiftung zugunsten behinderter Sportler, und 1948 gewinnt James Gold im Bogenschießen. Seit 1960 finden dei Paralympics immer im Anschluß an die Olympischen Spiele statt. An den großen Erfolg in London 2012 kann ich mich noch gut erinnern. Dieses Buch erzählt von ganz wunderbaren Menschen und vom Geschehen fast eines ganzen Jahrhunderts. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, ist um ein großartiges Leseerlebnis ärmer.

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Olympia 1936 und 2012 - und viele Emotionen dazwischen
von vielleser18 aus Hessen am 05.06.2015

Charlotte Roth hat diesmal Olympia als Kern ihrer Geschichte gewählt. Sie erzählt in zwei Zeitsträngen: Jennifer ist 10.000 m Läuferin, sie ist gut, sie will bei Olympia 2012 in ihrem Land antreten. Doch sie ist psychisch gehemmt und immer wieder versagt sie kurz vor dem Ziel. Da trifft sie eines... Charlotte Roth hat diesmal Olympia als Kern ihrer Geschichte gewählt. Sie erzählt in zwei Zeitsträngen: Jennifer ist 10.000 m Läuferin, sie ist gut, sie will bei Olympia 2012 in ihrem Land antreten. Doch sie ist psychisch gehemmt und immer wieder versagt sie kurz vor dem Ziel. Da trifft sie eines Tages beim Training Gregory, der ihr helfen möchte und der fasziniert ist von ihrer Urgroßmutter Alberta Bernhard. Jennifer hat sich um ihre Urgroßmutter nie gekümmert, kennt ihre Geschichte nicht, doch Gregory drängt sie, diese fast 100jährige zu besuchen. Alberta wurde 1915 in Berlin geboren . Dort wuchs sie mit ihrer Zwillingsschwester ohne Mutter auf. Ihr Vater ist Reporter beim Radio und kann es ermöglichen, dass er mit seinen Töchtern 1932 zu den olympischen Spielen nach Los Angeles fährt. Bei der 17jährigen Alberta, die schon seit Jahren eine sehr gute Bogenschützin ist, erwacht der Wille, unbedingt 1936 bei den Olympischen Spielen selber anzutreten. In Los Angeles lernen Alberta und ihre Schwester Augusta den Springreiter Hannes und den Engländer James kennen. Die vier verbringen ihre freie Zeit nicht nur die zwei Wochen in Amerika zusammen, auch nach Olympia können und wollen sie sich nicht mehr trennen. Doch es gibt Spannungen, Eifersüchteleien, Liebe und Tragik, Rivalitäten und Trauer, aber auch Treue und Abhängigkeiten, Mut, Verluste und Gefahren. Eine ganze Bandbreite an Gefühlen, und die Autorin versteht es sie darzustellen und den Leser damit zu fesseln. Charlotte Roth hat es wieder einmal geschafft ihre Protagonisten zum Leben zu erwecken. Ihre Figuren sind so authentisch geworden, dass man am Ende beim Personenregister der realen Personen nach ihnen sucht. Man fiebert mit und ganz nebenbei lernt man auch. Es geht um Olympia, aber auch um die Anfänge des dritten Reiches, es geht aber auch um die Paralympics und ihre Entstehung. So manche reale Person taucht in diesem Roman auf. Die Anfänge der Paralympics kannte ich bis dato nicht, aber ich habe aufgrund dieses Romans mich mehr damit beschäftigt. Der historische Strang hat mir etwas besser gefallen als der moderne, aber beide zusammen haben den Roman abgerundet und das Ende, so wie es ist, gestaltet. Wie auch bei dem ersten Roman "Als wir unsterblich waren" unter ihrem Namen Charlotte Roth, hat die Autorin wieder über eine entscheidende Epoche des 20. Jahrhunderts geschrieben. Unter ihrem Pseudonym Charlotte Lynne schreibt sie historische Romane.

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Brillant
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 30.05.2015

Wie schon der erste Roman "Als wir unsterblich waren" enthält auch diese Geschichte alles, um mich für Stunden zu fesseln: Eine Familiengeschichte, die Generationen, Kriege und geschichtliche Wirren umspannt; Tragödien, die einen zum Weinen bringen; grossartige und liebenswerte Charaktere, mit denen man nur allzu gern unterwegs ist: und sie... Wie schon der erste Roman "Als wir unsterblich waren" enthält auch diese Geschichte alles, um mich für Stunden zu fesseln: Eine Familiengeschichte, die Generationen, Kriege und geschichtliche Wirren umspannt; Tragödien, die einen zum Weinen bringen; grossartige und liebenswerte Charaktere, mit denen man nur allzu gern unterwegs ist: und sie ist wiederum herausragend gut geschrieben. Charlotte Roth hat es drauf.

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Großartig
von mamamal3 am 22.05.2015

Jennifer ist eine junge erwachsene Frau, die ihren Sport- den Langstreckenlauf- liebt. Niemals würde sie aber auf die Idee kommen, bei den olympischen Spielen mitzumachen, dafür ist sie einfach zu bescheiden- auch wenn sich ihre Begabung nicht von der Hand weisen lässt. Als eines Tages komischerweise Gregory in ihr Leben... Jennifer ist eine junge erwachsene Frau, die ihren Sport- den Langstreckenlauf- liebt. Niemals würde sie aber auf die Idee kommen, bei den olympischen Spielen mitzumachen, dafür ist sie einfach zu bescheiden- auch wenn sich ihre Begabung nicht von der Hand weisen lässt. Als eines Tages komischerweise Gregory in ihr Leben und ihr im wahrsten Sinne des Wortes in den Weg (beim Training) tritt, ändert sich alles- er möchte sie fit machen für den großen Wettbewerb! Aber was er über ihre Urgroßmutter Alberta weiß und wie diese ihrem großen Traum in einer äußerst schwierigen geschichtlichen Zeit näher kam, all das erfährt nicht nur Jennifer, sondern auch der Leser in diesem interessanten Buch. Zu keiner Zeit langweilig und den bekannten historischen Daten entsprechend, kann man sich sehr gut in die beiden Frauen hineinversetzen, ihre persönliche Geschichte nachvollziehen und so ein Stück mehr davon verstehen. Die beiden Erzählstränge wechseln sich ab, was mir auch sehr gefiel! Auch wenn die Frauen und ihr Schicksal erfunden wurden, so könnte es durchaus so geschehen sein. Gerade geschichtlich Interessierten kann man dieses Buch bedenkenlos schenken! :-)

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Toller Roman, authentisch, faszinierende Olympiageschichte vor dem Hintergrund Hitlers Aufstiegs
von Sabrina Schneider am 19.05.2015

Als der Himmel uns gehörte ist das 2. Buch was ich von Charlotte Roth gelesen habe. Das Cover und Klappentext sind interessant und machen neugierig. Der Buchtitel passt zur Geschichte und findet darin Verwendung. Ich mag den Schreibstil von Charlotte Roth. Sie schreibt sehr Komplex aber trotzdem locker-verständlich und schafft es... Als der Himmel uns gehörte ist das 2. Buch was ich von Charlotte Roth gelesen habe. Das Cover und Klappentext sind interessant und machen neugierig. Der Buchtitel passt zur Geschichte und findet darin Verwendung. Ich mag den Schreibstil von Charlotte Roth. Sie schreibt sehr Komplex aber trotzdem locker-verständlich und schafft es mit ihrer detailgetreuen Erzählweise tolles Kopfkino entstehen zu lassen. Es ist eine besondere Familiengeschichte die von Anfang an fasziniert. Die Handlung besteht aus interessanten Geschichtsfakten die hier mit Leben gefüllt werden. Es gibt 2 verschieden Zeitlinien die aber toll verwoben werden und trotzdem eigene Geschichten beleuchten. Viel Historisches um den Aufstiegs Hitlers und wie die Protagonisten und ihre Lieben das erleben. Es ist erschreckend real und authentisch und beeinflusst den Sport. Ich finde es sehr spannend und interessant denn aus dieser Warte habe ich die übliche Weltgeschichte noch nicht wahrgenommen. Olympiageschichte mit vielen kleinen Geschichten drumherum aus dem Umfeld der Protagonisten. Es wird abwechselnd aus Sicht Jennifers erzählt die in der Gegenwart 2011-2012 London zu den olympischen Spielen. Jennifer in der Gegenwart ist eine Läuferin die Probleme mit hren Nerven hat und ihr fehlt die Stärke um an Olympia zu glauben und das sie es draufhat. Charlotte Roth hat in diesem Buch toll die olympische Stimmung die wahrscheinlich in London herrschte eingefangen und webt total authentisch die Protagonistin mit ihrer Leidenschaft ein. Ich habe es gut mitgefühlt. Aus der Sicht von Alberta ab 1931 wo sie entdeckt das Olympia 1936 in Deutschland nach ihr ruft. Alberta ist eine starke Persönlichkeit ,aufgeschlossen und spontan. Auch Männer spielen bei beiden eine wichtige Rolle und mit denen erleben sie viele Auf und Abs. Die ganze Gefühlspalette wird bedient ohne abzuflachen oder langweilig zu werden. Eine tolle Mischung aus allen Richtungen. Liebe , Sport, Schicksal, Tod, Krieg, Grössenwahn und noch vieles mehr. Für mich ein absolut gelungenes Buch in denen Fakten mit Fiktion vermischt werden. Das Vorwort klärt sofort auf woran man ist und was man erwarten kann. Es zeigt mir auch das Charlotte Roth gut recherchiert hat, was man im Buch auch merkt. Absolute Empfehlung von mir mit 5 grossartigen Sternen belohnt.

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Die nach den Sternen greifen
von Tintenherz aus Kronshagen am 06.05.2015

"Als der Himmel uns gehörte" von Charlotte Roth, erschienen im Droemer Knaur Verlag, Seitenanzahl: 604 Inhalt: London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den... "Als der Himmel uns gehörte" von Charlotte Roth, erschienen im Droemer Knaur Verlag, Seitenanzahl: 604 Inhalt: London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht. Autorin: Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Mit diesem Roman, der auf einem Stück ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, hat sie sich einen lang gehegten Traum erfüllt. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa, hält an ihrem Koffer in Berlin aber unverbrüchlich fest. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist passend für die damalige Zeit (1936) mit den anmutigen Frauen beim Bogenschießen gestaltet. Der Text ist angenehm mit einem einfachen Schreibstil zu lesen. Eine Familiensaga, die man Satz für Satz genießen muss. Die Protagonistin Jennifer und ihre Großmutter Alberta sind sehr ehrgeizige Persönlichkeiten und gehen in ihrer jeweiligen Zeit in der Welt des Sports auf und wollen unbedingt bei der Olympiade auf Treppchen steigen. Ihr Motto ist schneller, höher, stärker. Beide sind sehr starke Frauen, die alles für ihre Leidenschaft riskieren und suchen nach einer Antwort, warum diese sportlichen Erfolge so wichtig für sie sind. Auch gegen die Wirrungen der Maschinerie der Nationalsozialisten, in der Welt der Blutreinheit und Zuchtauswahl, müssen sich die Sportler behaupten. Man erhält erstaunliche Einblicke in die faszinierende Welt des Sports damals und heute. Fazit: Eine geschichtsträchtige Sportstunde mit einer sehr interessanten Familie.

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Lebe deinen Traum
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 02.05.2015

Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer... Die 23-jährige Jennifer hegt seit Kindheitstagen den Traum einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die Chance würde sich nächstes Jahr, sogar im eigenen Land bieten, sie ist eine hervorragende Langstreckenläuferin, wenn da nur nicht das Problem mit ihren Nerven wäre. Im Park bietet sich ihr Gregory O’Reilly als Trainer an und sie wird auf sein Angebot zurück greifen müssen. Auf einem alten Foto erkennt sie ihre fast 100-jährige Großmutter Alberta zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, von der sie bisher nichts wusste. Als deutsch Stämmige errang sie 1936 in Berlin eine Goldmedaille im Bogen schießen und engagiert sich massiv für den Behindertensport. Jennifer reist zu ihr und erfährt ihre ergreifende Lebensgeschichte, die auch Jennifers Leben verändern wird. Ihre Erzählung geht zurück in das Jahr 1932 zu den olympischen Spielen von Los Angeles, an denen sie als Zuschauerin teil nahm. Ihr Leben, geprägt durch den Sport, den geliebten Menschen um sie herum und den politischen Entwicklungen wird sie die ersten Paralympische Spiele, damals noch Stoke Mandeville Games genannt, initiieren. Wie schon in ihrem ersten Buch „Als wir unsterblich waren“ verarbeitet die Autorin gekonnt geschichtliche Fakten und reale Personen in einem ergreifenden fiktiven Roman. Ein großartiges Buch, das nach 600 Seiten leider viel zu schnell zu Ende war. Einfühlsam beschreibt sie unterschiedlichste persönliche Schicksale, die die Liebe zum Sport teilen und versuchen ihr persönliches Glück zu finden trotz aller Widrigkeiten. Ohne Pathos, aber trotzdem mit viel Herzenswärme, großartig erzählt, ein absolutes Lesevergnügen!

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Als der Himmel uns gehörte
von Rebekka Tammen aus Hannover am 26.04.2015

Jennifer und ihre Uroma Alberta verbindet der Sport, der Wille, bei den Olympischen Spielen zu starten. Alberta tat dies zur Zeit des Nationalsozialismus (1936) mit dem Bogen und Jennifer will als Läuferin starten - wenn da nicht ihre Panikattaken wären. Sie trift auf Gregory, einen Iren und Fan ihrer... Jennifer und ihre Uroma Alberta verbindet der Sport, der Wille, bei den Olympischen Spielen zu starten. Alberta tat dies zur Zeit des Nationalsozialismus (1936) mit dem Bogen und Jennifer will als Läuferin starten - wenn da nicht ihre Panikattaken wären. Sie trift auf Gregory, einen Iren und Fan ihrer Großmutter, der sie gerne auf die Spiele vorbereiten will, denn er sieht viel mehr in ihr als ihr Trainer. Zusammen mit ihm macht sich Jennifer auf die Reise zum Landsitz ihrer Familie, auf eine Reise in die Vergangenheit zu Albi mit dem Bogen. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite erleben wir Deutschland in den 20-er und 30-er Jahren und dann erzählt Jennifer aus der Gegenwart. Wer jetzt denkt, dass Charlotte Roth mit erhobenem Zeigefinger schreibt, irrt. Sehr feinfühlig begleitet sie die Akteure durch die schwere Zeit, lässt sie lieben und leiden, lässt sie spüren, wie es ist, erfolgreich zu sein, wie es ist, ausgenutzt zu werden und erzählt, wie die Nazis die Olympischen Spiele "missbraucht" haben. Nebenbei erfährt man, wie die Paralympics entstanden sind. Mir hat die Beschreibung der Vergangenheit mehr zugesagt. Die Anfänge des Nationalsozialismus, wie es war, als Marionette (Sportler) vorgeführt zu werden und im Hintergrund die Auslöschung der Juden und Menschen, die gegen Hitler waren, begann. Aufgelockert wurde es durch die Beziehung von James und Hannes zu Alberta. Cover: passt in die Reihe, wie auch das Buch "Als wir unsterblich waren" - ähnlich auf alt gemacht und Frauen stehen im Vordergrund. Auf dem Buch sieht man Frauen mit Bögen, wobei mir diese erst nach längerer Betrachtung aufgefallen sind, denn ganz klar ist die Frau (Alberta?!) im Vordergrung. Schreibstil: Die Autorin hat es perfekt geschafft, zwischen den Erzählerinnen und den Zeiten zu wechseln, ohne mich zu verwirren. Auch die doch recht vielen Personen im Buch habe ich nie durcheinander gebracht. Es ist unglaublich fesselnd und schnell geschrieben, es kam keine Langeweile auf und es war schwer, es wegzulegen, da ich zu jeder Zeit wissen musste, wie es weiter geht! Fazit: Ein wunderschönes Buch über Freundschaft, Konkurrenz, Sport im Nationalsozialismus und in der Gegenwart, die Entstehung der Paralympics und über Familie.

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Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 22.04.2015

Jenny hat ein Ziel - die Olympischen Spiele 2012 in London. Sie ist gut und doch machen ihr ihre Nerven gegen Ende des Laufens einen Strich durch die Rechnung. Ihr Trainer will sie nicht aufstellen, da bekommt sie die Möglichkeit, mit Gregory, einem Iren zu trainieren. Er sieht in... Jenny hat ein Ziel - die Olympischen Spiele 2012 in London. Sie ist gut und doch machen ihr ihre Nerven gegen Ende des Laufens einen Strich durch die Rechnung. Ihr Trainer will sie nicht aufstellen, da bekommt sie die Möglichkeit, mit Gregory, einem Iren zu trainieren. Er sieht in ihr Potenzial. Und er verehrt ihre Urgroßmutter Alberta, die 1936 bei den Olympischen Spielen dabei war und für ihn ein Idol darstellt. Gregory möchte, dass sie zu Alberta fährt, in der Hoffnung, dass die alte Dame ihr helfen kann, das Nervenproblem in den Griff zu bekommen. Was Jenny aber von Alberta bekommt, ist so viel mehr, es ist ein Tripp in die Vergangenheit und in die Geschichte, das aber nicht nur in die ihrer Familie ... Ich war sehr skeptisch, als man mir das Buch angeboten hatte, ob es etwas für mich sein würde. Mit Sport habe ich nichts am Hut, die Olympischen Spiele interessieren mich eher weniger und die Zeit der Nazis in Deutschland ist jetzt auch nicht das, was ich mir unter bevorzugter Literatur vorstelle. Und doch, das Buch hat mich umgehauen. Der Autorin ist es gelungen, mich auf eine Reise mitzunehmen, von der ich nicht gedacht hätte, dass sie mir gefallen würde. Die Olympischen Spiele, dafür gedacht, die Jugend der Welt miteinander zu vereinen, und das nicht nur auf der sportlichen Ebene. Jennifer ist Läuferin und hat das Ziel, bei den Olympischen Spielen in London antreten zu können. Ihre Panikattacken scheinen ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen, so dass sie sich hilfesuchend an ihre Urgroßmutter Alberta wendet, die bereits 1936 für dieselben angetreten ist. Der Leser erfährt in Abschnitten aus Albertas Leben, ihrer Zwillingsschwester Auguste, Hannes, einem Springreiter und ebenfalls Olympiaanwärter, wie auch von James, einem britischen Springreiter. Die Geschichte dieser 4 Personen ist eng miteinander verknüpft und das nicht immer in aller Freundschaft. Hannes und James sind Konkurrenten, beide wollen mit der Goldmedaille nach Hause gehen. Sie könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. James, als englischer Adliger, nimmt das Leben leicht und locker, wohingegen Hannes sich alles schwer erkämpfen muss und mehr auf der ernsten Seite des Lebens steht. Das Buch dreht sich jedoch nicht nur um sportliche Belange, sondern erlaubt auch einen Blick in die Machenschaften der Nazis, die 1933 die Macht in Deutschland übernommen haben. Judenhass und Rassenhetze sind an der Tagesordnung. Die Spiele stehen kurz der Boykottierung der Länder, aber durch Alibiteilnehmer kann das verhindert werden. Akribisch genau hat die Autorin recherchiert und lässt den Leser an einer Zeit teilhaben, die lange her ist, aber doch noch aktuell. Es stellt sich die Frage, wie weit ist der Mensch / Sportler bereit, seine Ideale zu vertreten? Ist das gehen über Leichen vertretbar, wenn man sich Scheuklappen aufsetzt und nicht nach links und rechts guckt? Was hält das Gewissen aus? Es ist ein fantastischer Roman, der mich in eine Welt entführte, die mir völlig fremd war. Ich habe jede Menge Hintergrundwissen erhalten, sei es über die Olympischen Spiele an sich, über die Paralympics und auch über die Machenschaften der Nazis. Obwohl ich alles, was Sport angeht, negiere, hat mich dieser Roman gefesselt. In ihm geht es nicht nur um Sport, es geht um Liebe, Freundschaft und auch Verrat. Eine Familiengeschichte, die in 2 Zeitebenen spielt. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, man muss dafür kein Fan von Sport sein. Ein Buch, das einen packt, fesselt und nicht mehr loslässt.

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