Alles Tofu, oder was?

(K)ein Koch-Roman

(40)

Aber bitte mit Soja!
Für Dana kommt's dicke: Erst lässt sie ihr Freund Paul nach einem völlig verunglückten romantischen Dinner sitzen. Dann zieht ihr nörgeliger Vater bei ihr ein und raubt ihr den letzten Nerv. Auch ihr Plan, die Gäste ihres kleinen Bistros mit veganer Kost zu beglücken, schlägt fehl, selbst ihr Koch Hung Tai hält Danas Essen für einen Anschlag auf den guten Geschmack. Allein ihr Stammgast Philipp lässt sich nicht abschrecken und stochert sich tapfer durch Tofu-Algen-Ragout und Seitan-Schnitzel. Zugleich nehmen die Schikanen der fiesen Maklerin Müller-Mertens überhand, die es auf das Haus mit Danas Restaurant abgesehen hat. Doch dann entdeckt Dana die besänftigende Wirkung eines veganen Liebesmenüs und beschließt, um ihre Existenz zu kämpfen. Dabei erweist sich ausgerechnet ihr fleischliebender Vater als große Unterstützung. Womit Dana jedoch am allerwenigsten gerechnet hat: Ganz unverhofft steht ihr Herz in Flammen.
»Herrlicher Humor.« Tina

Rezension
" sehr lustig " Welt vegan, 09.12.2015
" "Alles Tofu, oder was?" bietet ein kurzweiliges und spritziges Lesevergnügen [...] " Vollkommen Vegan, 22.10.2015
" [...] ein netter Urlaubs-Lesespaß, den man nicht gern aus der Hand legt. " Donau-Anzeiger, 12.09.2015
" Ellen Bergs Liebe zum guten Essen schmeckt und riecht man auf jeder Seite ihres amüsanten Romans. " dpa, 08.09.2015
" Wer dieses Buch anfängt zu lesen, will unbedingt wissen, wie es zu Ende geht. " Schrot&Korn, 01.09.2015
" Eine Geschichte voll Humor [...] " Vegan&Bio, 01.09.2015
" [...] ein netter Urlaubs-Lesespaß, den man nicht gern aus der Hand legt. " Donau-Anzeiger, 12.09.2015
" Ellen Berg - Unterhaltung am laufenden Band " Nordbayerischer Kurier, 07.08.2015
Portrait
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.
Ihre Romane „Du mich auch. (K)ein Rache Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“, „Ich koch dich tot. (K)ein Liebes-Roman“, „Gib’s mir, Schatz! (K)ein Fessel-Roman“, „Zur Hölle mit Seniorentellern! (K)ein Rentner-Roman“, „Ich will es doch auch! (K)ein Beziehungs-Roman“, „Alles Tofu, oder was? (K)ein Koch-Roman“ und „Blonder wird’s nicht (K)ein Friseur-Roman“ liegen im Aufbau Taschenbuch vor und sind große Erfolge.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 334
Erscheinungsdatum 18.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3128-8
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 203/133/30 mm
Gewicht 383
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 29.750
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„Witzig...“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Dana wird von ihrem Freund Paul verlassen. Wäre das nicht schon Kummer genug, zieht ihr Vater spontan bei Dana ein. Das Lokal von Dana läuft auch nicht gerade gut und steht kurz vor dem Aus. Doch Dana lässt sich nicht unterkriegen und findet schon bald eine Lösung für alles. Wie im gewohnten Stil lustig, bissig und sehr unterhaltsam.

Dana wird von ihrem Freund Paul verlassen. Wäre das nicht schon Kummer genug, zieht ihr Vater spontan bei Dana ein. Das Lokal von Dana läuft auch nicht gerade gut und steht kurz vor dem Aus. Doch Dana lässt sich nicht unterkriegen und findet schon bald eine Lösung für alles. Wie im gewohnten Stil lustig, bissig und sehr unterhaltsam.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
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Wie führe ich ein veganes Bistro?
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 20.04.2016

Alles scheint den Bach runterzugehen. Danas Freund Paul macht sich aus dem Staub, als er einmal zuviel ihr veganes Essen vorgesetzt bekam. Fleisch und tierische Produkte gibt es bei Dana schon lange nicht mehr. Auch ihr Lokal betreibt sie gemeinsam mit ihren Koch Hung Tai vegan, leider mit mäßigem Erfolg.... Alles scheint den Bach runterzugehen. Danas Freund Paul macht sich aus dem Staub, als er einmal zuviel ihr veganes Essen vorgesetzt bekam. Fleisch und tierische Produkte gibt es bei Dana schon lange nicht mehr. Auch ihr Lokal betreibt sie gemeinsam mit ihren Koch Hung Tai vegan, leider mit mäßigem Erfolg. Die Gäste bleiben aus, bis auf ihren Stammgast Philipp kann sie nicht groß mit Kunden aufwarten. Zu allem Unglück gerät sie auch noch an die Immobilienmaklerin Frau Müller-Mertens, die sie in 3 Wochen an die Luft setzen will. Den Erhalt der Kündigung hatte Paul unterschrieben, ohne ihr Bescheid zu geben. Diese umfasst nicht nur die Schließung des Lokals, sondern auch die der Wohnung, denn sie wohnt über dem Lokal. Paul war gerade aus dem Haus, da stand ihr Vater mit Sack und Pack vor ihrer Tür und suchte eine Bleibe. Er könnte doch jetzt einziehen, da Paul nicht mehr da wäre, denn mit Danas herrischer Mutter könnte er nicht mehr zusammenleben. Eines Tages verirrt sich ein sich streitendes Pärchen in das Lokal und Dana wächst über sich selbst hinaus und kreiert den beiden ein Menü, das sich sehen lassen konnte. Schon allein die fantasievollen Namen, die die Gerichte bekamen, machten Appetit auf mehr, denn es wurde zu einem wahren Liebesmenü. Die beiden waren begeistert und empfehlen das Lokal weiter. Die Besucher kommen und Dana weiß, dass sie jetzt kämpfen muss, kämpfen gegen die Schließung und gegen Frau Müller-Mertens von der Pro Domo GmbH... Manchmal ist es wirklich gut, wenn man einfach mal die Klappe hält. Dana, die ihr Lokal mit Herzblut führt und den Gästen anhand von Vorträgen über gesundes Essen und dem Verzicht von Fleisch die Ohren zusabbelt, merkt nicht, dass sie damit über das Ziel hinausschießt. Es dauert ein wenig, bis sie bemerkt, dass sich "Ginger Love Story" viel besser verkauft als der schnöde Name "Polenta-Taler". Ihr Liebesmenü schlägt ein wie eine Bombe und schon bald kann sie sich nicht mehr retten vor Reservierungen. Frau Müller-Mertens kämpft mit allem, was ihr zur Verfügung steht, um Dana hinauszudrängen. Aber Dana steht nicht allein da, sie bekommt Hilfe und lässt nicht locker. Sie will ihr Lokal und ihr Heim nicht verlieren. Während sie um den Erhalt von beidem kämpft, hat sie nebenbei auch noch ihre Tochter Leonie und ihren Vater zu versorgen. Er hilft ihr, wenn er sie auch das ein oder andere Mal erpressen muss, denn er ist nicht bereit, auf alle fleischlichen Genüsse zu verzichten. Auch ihre Tochter würde lieber ein Würstchen essen als immer nur das gesunde Zeug. Dana lernt, mit Kompromissen zu leben, wenn es ihr auch das ein oder andere Mal den Magen umdreht. Ein herrlich humorvoller Roman, den die Autorin Ellen Berg hiermit wieder vorgelegt hat. Für mich ist der Name eng verbunden mit guter Unterhaltung, Humor, Witz und Problemen, die den Leser einfach nur zum schmunzeln bringen. In diesem Buch erlebt man den unfairen Kampf einer Immobilienmaklerin mit einer Frau, die verteidigt, was sie liebt. Liebevoll gezeichnete Protagonisten runden das Buch ab. Der chinesische Koch mit seinen Weisheiten sind der absolute Knaller. Dana ist eine rundum sympathische Frau, die man einfach nur mögen muss. In dem Roman geht es nicht nur um den Kampf ums nackte Überleben, sondern auch um Liebe, Freundschaft und Loyalität. Mit ihrem gewohnt lockeren Schreibstil macht die Autorin das Buch zu einer Lektüre, die man nicht aus der Hand legen möchte. Ich konnte es nicht und habe das Buch mit einer Sitzung durchgelesen. Es hat mich gefesselt und erst wieder entlassen, als es gelesen war. Bewundernswert fand ich wieder die Einfälle, die der Autorin nur so zuzufliegen scheinen, um bestimmte Situationen zuzuspitzen und den Leser damit zu erfreuen. Nunmehr kann ich sagen, dass ich alle 9 Bücher der Autorin gelesen habe und verspüre noch immer Lust auf mehr. Einmal Ellen Berg, immer Ellen Berg. In mir hat sie einen treuen Fan, denn ich mag diese Art Bücher, die mich unterhalten und den Alltag vergessen lassen. Wer unterhaltsame und humorvolle Bücher mag, dem sei dieses wärmstens empfohlen.

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Veganekost zum lachen und verlieben
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2016

Wenn man mal Pech hat, dann aber so richtig. So ergeht es auch Dana, die gerade darum kämpft, dass ihre Tochter Leonie und auch ihr Dackel Emma vegan essen und leben. Dann verlässt sie ihr Freund Paul am zweiten Jahrestag und das obwohl Dana leise auf einen Heiratsantrag gewartet... Wenn man mal Pech hat, dann aber so richtig. So ergeht es auch Dana, die gerade darum kämpft, dass ihre Tochter Leonie und auch ihr Dackel Emma vegan essen und leben. Dann verlässt sie ihr Freund Paul am zweiten Jahrestag und das obwohl Dana leise auf einen Heiratsantrag gewartet hat. Noch dazu kommt, dass sie innerhalb von drei Wochen sowohl raus aus ihrer Wohnung, als auch raus aus ihrem Restaurant sein muss. Und als dann noch ihr Vater vor der Tür steht und bei Tochter und Enkelin einzieht, weil seine Frau und Danas Mutter ihn raus geworfen hat, weiß Dana nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Ellen Berg erzählt uns die lustige, irrwitzige und turbulente Geschichte rund um Dana, die erstaunlicher weise Hilfe von ihrem Stammgast und nachher von ihren Freunden und der Familie erhält. Gleich an allem Baustellen kommt überraschende Bewegung ins Spiel. Alles Tofu oder was!? ist ein vollkommen fessslnder Roman, welchen ich innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Es ist einfach herrlich zu lesen, wie Dana mit Hilfe an ihren Aufgaben wächst und so manches schafft, was sie nicht für nötig gehalten hätte. Mit einigen Überraschungen vergebe ich vegane und zugleich witzige und charmante 5 Sterne und freue mich schon auf die nächsten Romane von Ellen Berg.

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Herrlich erfrischend
von Yvonne Hantschel am 26.07.2015

„ Lassen Sie mich ein wenig ausholen“…… Um mal etwas Abwechslung in meine Lesegewohnheiten zu bringen, entschied ich mich für „leichte Kost“ ohne Blut und Gemetzel, dafür aber mit viel Witz, lockeren Sprüchen und Lachgarantie. Diese Zutaten gibt es alle im Roman „ Alles Tofu, oder was?“ von Ellen Berg... „ Lassen Sie mich ein wenig ausholen“…… Um mal etwas Abwechslung in meine Lesegewohnheiten zu bringen, entschied ich mich für „leichte Kost“ ohne Blut und Gemetzel, dafür aber mit viel Witz, lockeren Sprüchen und Lachgarantie. Diese Zutaten gibt es alle im Roman „ Alles Tofu, oder was?“ von Ellen Berg – und das nicht zu knapp. Was kann einer jungen alleinerziehenden Mutter schlimmeres passieren, als das der Freund abhaut? Nun, eine ganze Menge…..das vegane Restaurant, welches Dana mit voller Überzeugung führt, steht kurz vor der Pleite, die Tochter ist mit Gemüsebratlingen nicht wirklich glücklich, der Dackel bettelt um ein saftiges, rohes Stück Fleisch, die Wohnung nebst Restaurant wird fristlos gekündigt, der Vater wird von der Mutter aus der Wohnung geschmissen und nistet sich bei der Tochter ein………und da sind auch noch ein paar Männerbekanntschaften und der unscheinbare Philipp……. Ellen Berg ist hier ein absolut witziger Roman gelungen, aufgepeppt mit coolen Sprüchen und garniert mit chinesischen Weisheiten des Koches Hung Tai, der für Dana die leckersten veganen Gerichte zaubert. Ich kann nur sagen, meine Lachmuskeln wurden arg strapaziert. Ein wenig naiv kommt die junge Dana daher, aber mit ihrer Art ist sie mir sehr sympathisch. Als Tochter aus einem Lehrerelternhaus hat man es auch wahrlich nicht leicht. Die Hauptprotagonistin ist gut ausgearbeitet und man merkt den Wandel im Charakter, den sie im Buch durchmacht aufgrund der Umstände, die sie zwingen, wahrscheinlich auch etwas erwachsener zu werden, bzw. ihre teils verbohrten Ansichten auch mal etwas zu lockern, um weiter zu kommen. Auch die anderen Charaktere sind sehr authentisch und nicht einer war mir unsympathisch – vom Anwalt Jens Andresen mal abgesehen. Dieser verschwand mir auch zu abrupt wieder von der Bildfläche. Allerdings waren die Dialoge zwischen ihm und Dana einfach nur genial. Aber selbst Frau Müller-Mertens, welche für die Firma arbeitet, die Dana die Kündigung der Räume geschickt hat, fand ich sehr gelungen und nicht unsympathisch. Einer muss nun mal immer der „Bösewicht“ sein. Und dass sie auch nicht vollkommen ist und sie ebenso ihre Träume hat, die warum auch immer nicht erfüllt werden – also auch sie nur ein Mensch ist – fand ich sehr gut dargestellt von Ellen Berg. Die Handlung ist spannend geschrieben, man konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Es war ein wenig nach dem Motto: „ Und wenn du denkst, es geht nicht mehr……kommt es noch knüppeldicker“. Der Roman hätte gern noch ein paar mehr Seiten haben dürfen. Es war garantiert nicht mein letztes Buch von Ellen Berg, ich habe mich einfach herrlich unterhalten gefühlt und war oft in Erklärungsnot meinem Mann gegenüber, der mich mehrmals verdutzt angeschaut hat, als ich gar nicht mehr aufhören konnte vor Lachen. Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ich vergebe gern verdiente 5 Sterne. „ Lassen Sie mich ein wenig ausholen“…… Um mal etwas Abwechslung in meine Lesegewohnheiten zu bringen, entschied ich mich für „leichte Kost“ ohne Blut und Gemetzel, dafür aber mit viel Witz, lockeren Sprüchen und Lachgarantie. Diese Zutaten gibt es alle im Roman „ Alles Tofu, oder was?“ von Ellen Berg – und das nicht zu knapp. Was kann einer jungen alleinerziehenden Mutter schlimmeres passieren, als das der Freund abhaut? Nun, eine ganze Menge…..das vegane Restaurant, welches Dana mit voller Überzeugung führt, steht kurz vor der Pleite, die Tochter ist mit Gemüsebratlingen nicht wirklich glücklich, der Dackel bettelt um ein saftiges, rohes Stück Fleisch, die Wohnung nebst Restaurant wird fristlos gekündigt, der Vater wird von der Mutter aus der Wohnung geschmissen und nistet sich bei der Tochter ein………und da sind auch noch ein paar Männerbekanntschaften und der unscheinbare Philipp……. Ellen Berg ist hier ein absolut witziger Roman gelungen, aufgepeppt mit coolen Sprüchen und garniert mit chinesischen Weisheiten des Koches Hung Tai, der für Dana die leckersten veganen Gerichte zaubert. Ich kann nur sagen, meine Lachmuskeln wurden arg strapaziert. Ein wenig naiv kommt die junge Dana daher, aber mit ihrer Art ist sie mir sehr sympathisch. Als Tochter aus einem Lehrerelternhaus hat man es auch wahrlich nicht leicht. Die Hauptprotagonistin ist gut ausgearbeitet und man merkt den Wandel im Charakter, den sie im Buch durchmacht aufgrund der Umstände, die sie zwingen, wahrscheinlich auch etwas erwachsener zu werden, bzw. ihre teils verbohrten Ansichten auch mal etwas zu lockern, um weiter zu kommen. Auch die anderen Charaktere sind sehr authentisch und nicht einer war mir unsympathisch – vom Anwalt Jens Andresen mal abgesehen. Dieser verschwand mir auch zu abrupt wieder von der Bildfläche. Allerdings waren die Dialoge zwischen ihm und Dana einfach nur genial. Aber selbst Frau Müller-Mertens, welche für die Firma arbeitet, die Dana die Kündigung der Räume geschickt hat, fand ich sehr gelungen und nicht unsympathisch. Einer muss nun mal immer der „Bösewicht“ sein. Und dass sie auch nicht vollkommen ist und sie ebenso ihre Träume hat, die warum auch immer nicht erfüllt werden – also auch sie nur ein Mensch ist – fand ich sehr gut dargestellt von Ellen Berg. Die Handlung ist spannend geschrieben, man konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Es war ein wenig nach dem Motto: „ Und wenn du denkst, es geht nicht mehr……kommt es noch knüppeldicker“. Der Roman hätte gern noch ein paar mehr Seiten haben dürfen. Es war garantiert nicht mein letztes Buch von Ellen Berg, ich habe mich einfach herrlich unterhalten gefühlt und war oft in Erklärungsnot meinem Mann gegenüber, der mich mehrmals verdutzt angeschaut hat, als ich gar nicht mehr aufhören konnte vor Lachen. Das Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ich vergebe gern verdiente 5 Sterne.

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