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30 Tage und ein ganzes Leben

Roman

(3)
Aufleben statt aufgeben!
Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will – und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse – und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war...
Portrait
Mit 16 Jahren bekam Ashley Ream ihren ersten Job bei einer Zeitung. Seitdem hat sie für verschiedene Magazine in ganz Amerika geschrieben, bis sie es irgendwann leid war, ständig einer Deadline hinterherzulaufen. Also suchte sie sich einen "richtigen" Job und schrieb nur noch in ihrer Freizeit - mit Erfolg: In den USA wollten gleich mehrere Verlage ihren Debütroman "30 Tage und ein ganzes Leben" veröffentlichen. Nach über zehn Jahren in L.A. lebt Ashley Ream heute in Wisconsin, trainiert für einen Marathon und schreibt an ihrem zweiten Buch.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641158552
Verlag btb
eBook (ePUB)
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„Ein geplantes Ende“

Helga Pamminger, Thalia-Buchhandlung Wr. Neustadt

Clementine hat ihren Abgang genau geplant: sie will alles ordentlich hinterlassen, aber gleichzeitig auch alles tun und es so tun, wie sie es schon immer tun wollte. Aber es gibt eine Menge zu organisieren: ein "todsicheres" Mittel für den Selbstmord kaufen, den Kater in gute Hände geben (und das ist NICHT einfach), den schon lange Clementine hat ihren Abgang genau geplant: sie will alles ordentlich hinterlassen, aber gleichzeitig auch alles tun und es so tun, wie sie es schon immer tun wollte. Aber es gibt eine Menge zu organisieren: ein "todsicheres" Mittel für den Selbstmord kaufen, den Kater in gute Hände geben (und das ist NICHT einfach), den schon lange verschwundenen Vater finden und so weiter. Eigentlich sind 30 Tage ziemlich kurz. Und es passiert jede Menge Unvorhergesehenes.....

„Der perfekt geplante Selbstmord“

michaela bokon, Thalia-Buchhandlung Wien

Clementine ist als Malerin sehr erfolgreich, aber mit ihrem Leben überfordert. Die Mutter und die Schwester tot, der Vater abgehauen. Sie beschließt noch 30 Tage zu leben. Akribisch arbeitet sie ihre "noch to do" Liste ab, bis am sich schließlich das Schicksal einmischt. Feinfühlig und ehrlich geschrieben. Clementine ist als Malerin sehr erfolgreich, aber mit ihrem Leben überfordert. Die Mutter und die Schwester tot, der Vater abgehauen. Sie beschließt noch 30 Tage zu leben. Akribisch arbeitet sie ihre "noch to do" Liste ab, bis am sich schließlich das Schicksal einmischt. Feinfühlig und ehrlich geschrieben.

„Witzig mit ernstem Hintergrund “

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Die erfolgreiche Malerin Clementine möchte nur mehr 30 Tage leben. Und in diesen 30 Tagen möchte sie noch einiges erledigen und abschließen. Aber es kommt doch anders als geplant.
Dieser Roman ist witzig aber auch ernst. Erst nach und nach realisiert der Leser das Clementine depressiv ist. Seitenweise ist die Geschichte zu langatmig
Die erfolgreiche Malerin Clementine möchte nur mehr 30 Tage leben. Und in diesen 30 Tagen möchte sie noch einiges erledigen und abschließen. Aber es kommt doch anders als geplant.
Dieser Roman ist witzig aber auch ernst. Erst nach und nach realisiert der Leser das Clementine depressiv ist. Seitenweise ist die Geschichte zu langatmig und manchmal wünschte ich mir mehr Tiefgang. Alles in allem ist es aber eine gute Sommerlektüre, daher 3,5 von 5 Sternen.

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Kundenbewertungen


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30 Tage und ein ganzes Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2015

Ich fand die grundlegende Idee des Buches interessant, nicht ganz neu, aber genau deshalb war ich auch auf die Umsetzung gespannt. Eine depressive Künstlerin beschließt ihre Medikamente abzusetzen, sich einen Monat Zeit zu geben, um ihr Leben zu ordnen, mit allem abzuschließen und sich dann umzubringen, weil sie keinen... Ich fand die grundlegende Idee des Buches interessant, nicht ganz neu, aber genau deshalb war ich auch auf die Umsetzung gespannt. Eine depressive Künstlerin beschließt ihre Medikamente abzusetzen, sich einen Monat Zeit zu geben, um ihr Leben zu ordnen, mit allem abzuschließen und sich dann umzubringen, weil sie keinen anderen Weg mehr sieht. Was ich gut fand war, dass es für jeden der 30 Tage ein eigenes Kapitel gab. Wäre das nicht so gewesen, hätte man bestimmt auch leicht die zeitliche Orientierung verlieren können. Sie hat ja nur noch 30 Tage Zeit und dadurch sind ihre Tage durchgeplant und vollgestopft, so dass ich manchmal überrascht war, wenn ich zurückgeblättert hab und bemerkt hab, dass immer noch derselbe Tag war. Nach einem interessanten Start wurde das Buch zwischendurch leider ein wenig langweilig. Es passierte wenig und ich fand, dass die Autorin manche Dinge, die eigentlich gar nicht wichtig waren, unverhältnismäßig lang beschrieben hat. Ab ungefähr der Mitte des Buches wurde das Tempo aber wieder angezogen und so langsam baute sich auch Spannung auf, so dass ich es von da ab bis zum Ende in einem Rutsch durchgelesen habe. In dem Teil hab ich mich auch gut unterhalten gefühlt und es gab einige Stellen zum Lachen. Eine Sache hat mich jedoch wirklich gestört: ich fühlte mich manchmal wie ins kalte Wasser geworfen. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob man sich noch in der gleichen Szene wie im vorherigen Absatz befindet oder ob zwischendurch schon Stunden vergangen sind. Außerdem werden dem Leser Informationen vorgehalten, so dass man manchmal gar nicht mehr weiß, wo sich die Protagonistin eigentlich gerade befindet und warum, nur um zwei Seiten die Situation aufzulösen. Das fand ich ziemlich irritierend und ich habe ein paar Mal zurückgeblättert, um die Stelle zu suchen, die ich vielleicht überlesen hatte (die es aber nicht gab). Das Ende war okay. Es war unerwartet und ziemlich plötzlich und ich hätte gerne noch ein paar Seiten weiter gelesen, weil ich das Ende doch ziemlich abrupt fand. Zwischendurch hatte ich die Befürchtung, es würde zu einem romantischen Happy End kommen, was zum Glück nicht der Fall war. Daher fand ich das Ende eigentlich gut gelungen, wenn auch ein wenig unerwartet.

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30 Tage und ein ganzes Leben
von buecherfreund am 30.08.2015

Ich fand die grundlegende Idee des Buches interessant, nicht ganz neu, aber genau deshalb war ich auch auf die Umsetzung gespannt. Eine depressive Künstlerin beschließt ihre Medikamente abzusetzen, sich einen Monat Zeit zu geben, um ihr Leben zu ordnen, mit allem abzuschließen und sich dann umzubringen, weil sie keinen... Ich fand die grundlegende Idee des Buches interessant, nicht ganz neu, aber genau deshalb war ich auch auf die Umsetzung gespannt. Eine depressive Künstlerin beschließt ihre Medikamente abzusetzen, sich einen Monat Zeit zu geben, um ihr Leben zu ordnen, mit allem abzuschließen und sich dann umzubringen, weil sie keinen anderen Weg mehr sieht. Was ich gut fand war, dass es für jeden der 30 Tage ein eigenes Kapitel gab. Wäre das nicht so gewesen, hätte man bestimmt auch leicht die zeitliche Orientierung verlieren können. Sie hat ja nur noch 30 Tage Zeit und dadurch sind ihre Tage durchgeplant und vollgestopft, so dass ich manchmal überrascht war, wenn ich zurückgeblättert hab und bemerkt hab, dass immer noch derselbe Tag war. Nach einem interessanten Start wurde das Buch zwischendurch leider ein wenig langweilig. Es passierte wenig und ich fand, dass die Autorin manche Dinge, die eigentlich gar nicht wichtig waren, unverhältnismäßig lang beschrieben hat. Ab ungefähr der Mitte des Buches wurde das Tempo aber wieder angezogen und so langsam baute sich auch Spannung auf, so dass ich es von da ab bis zum Ende in einem Rutsch durchgelesen habe. In dem Teil hab ich mich auch gut unterhalten gefühlt und es gab einige Stellen zum Lachen. Eine Sache hat mich jedoch wirklich gestört: ich fühlte mich manchmal wie ins kalte Wasser geworfen. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob man sich noch in der gleichen Szene wie im vorherigen Absatz befindet oder ob zwischendurch schon Stunden vergangen sind. Außerdem werden dem Leser Informationen vorgehalten, so dass man manchmal gar nicht mehr weiß, wo sich die Protagonistin eigentlich gerade befindet und warum, nur um zwei Seiten die Situation aufzulösen. Das fand ich ziemlich irritierend und ich habe ein paar Mal zurückgeblättert, um die Stelle zu suchen, die ich vielleicht überlesen hatte (die es aber nicht gab). Das Ende war okay. Es war unerwartet und ziemlich plötzlich und ich hätte gerne noch ein paar Seiten weiter gelesen, weil ich das Ende doch ziemlich abrupt fand. Zwischendurch hatte ich die Befürchtung, es würde zu einem romantischen Happy End kommen, was zum Glück nicht der Fall war. Daher fand ich das Ende eigentlich gut gelungen, wenn auch ein wenig unerwartet.

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Der intensive Genuss der letzten Tage
von einer Kundin/einem Kunden am 06.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Noch 30 Tage gibt sich Clementine, um ein allerletztes Mal ihr Leben voll auszukosten und um es nun endgültig zu beenden. Denn die als erfolgreiche Künstlerin bekannte Clementine erlebte neben den Höhenflügen ihres künstlerischen Schaffens auch die pechschwarzen Tiefen von Depressionen. Unfähig diese einzige Berg-und-Tal-Fahrt weiterhin fortzusetzten, die sich... Noch 30 Tage gibt sich Clementine, um ein allerletztes Mal ihr Leben voll auszukosten und um es nun endgültig zu beenden. Denn die als erfolgreiche Künstlerin bekannte Clementine erlebte neben den Höhenflügen ihres künstlerischen Schaffens auch die pechschwarzen Tiefen von Depressionen. Unfähig diese einzige Berg-und-Tal-Fahrt weiterhin fortzusetzten, die sich ihr Leben nannte, beschließt sie ebenjenes zu beenden. Innerhalb von 30 Tagen kauft sie sich eine Grabstelle samt Sarg, besorgt sich illegal Betäubungsmittel, verschenkt sogar ihren innig geliebten Kater und versucht mit ihrer größten Wunde im Leben abzuschließen: Dem im Kindesalter davongelaufenen Vater. Nicht ein Wort hatte sie je von ihm erreicht, weder an ihren Geburtstagen, noch am Todestag der Mutter und kleinen Schwester. Verzweifelt versucht sie diese letzte große Frage zu entwirren, denn Clementine will in Frieden mit allem aus ihrem Leben abschließen und dabei ihren Hinterbliebenen keinerlei Umstände bereiten.. Ashley Roam hat mich mit diesem Debütroman an sich gerissen, jeden einzelnen von Clementines 30 Tagen intensiv nachempfinden lassen und bis zuletzt im Ungewissen schmoren lassen. Zugegebenermaßen ist die Geschichte außerordentlich eigenwillig, nicht zuletzt wegen der ungewöhnlichen Protagonistin, und gefällt dadurch nicht unbedingt der breiten Masse, ist nach meiner Meinung aber gerade deshalb umso lesenswerter. Geschichten ohne Ecken und Kanten, die stets nach Schema F verlaufen, gibt es genügend. Diese hier ist anders, schert sich stellenweise nicht um die Meinung des Lesers und macht ihr Ding, wenn man Romanen denn ein Eigenleben eingestehen will. Dabei fällt vor allem der erfrischende Schreibstil auf, anbei mit etwas schrägem Humor und einer depressiven Protagonistin, die nicht authentischer sein könnte. Entweder hat die Autorin sehr gut recherchiert oder gar selbst damit Erfahrung gesammelt. Auch Katzenliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, denn der beschriebene Kater ist mit seinen Macken und Eigenarten einfach nur typisch Katze und schlichtweg liebenswert. Mir selbst tat deshalb die Stelle weh, als Clementine das Tier dann abgab. Abschließend kann ich nur noch sagen, dass der Roman die teils sehr schlechten Bewertungen nicht wirklich verdient. Mögliche Interessenten sollten sich davon nicht abbringen lassen und wenigstens einen Versuch starten herauszufinden, zu welcher Fraktion man gehört. Mich zumindest hat er sehr beeindruckt.

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Da hab ich mir mehr von versprochen
von scarlett_ohara aus Isselburg am 21.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Zum Inhalt: Clementine ist eine erfolgreiche Künstlerin, aber sie will nicht länger leben. Deshalb beschließt sie, zu sterben und gibt sich 30 Tage Zeit, um ihren Tod und dessen Konsequenzen zu organisieren. Sie schmeißt ihre Psychopharmaka ins Klo, feuert ihre Assistentin, sucht per Annonce eine neues Zuhause für ihren Kater... Zum Inhalt: Clementine ist eine erfolgreiche Künstlerin, aber sie will nicht länger leben. Deshalb beschließt sie, zu sterben und gibt sich 30 Tage Zeit, um ihren Tod und dessen Konsequenzen zu organisieren. Sie schmeißt ihre Psychopharmaka ins Klo, feuert ihre Assistentin, sucht per Annonce eine neues Zuhause für ihren Kater Chuckles und verbringt die ihr verbleibende Zeit genau so, wie sie es will. Doch diese 30 Tage verändern ihr Leben. Und dann ist nichts mehr so, wie es mal war... Meine Meinung: Ich bin leider mit diesem Buch überhaupt nicht warm geworden. Die Leseprobe fand ich ja noch recht vielversprechend, aber leider war die Geschichte dann doch nicht so gut wie erwartet. Und so habe ich es, ehrlich gesagt, etwa nach einem Drittel nur noch grob quer gelesen. Der Anfang war wirklich stark, aber die Geschichte ließ anschließend auch sehr stark nach. Das Buch ist in der Ich-Form aus der Sicht von Clementine geschrieben, aber auch das hat leider nicht geholfen, sich besser in sie hineinversetzen zu können. Sie blieb mir die ganze Zeit über merkwürdig fremd und hat mich nicht berührt, eher sogar ziemlich kalt gelassen. Und teilweise fand ich sie sogar recht unsympathisch, besonders, als sie die Lüge verbreitet, sie sei an Krebs erkrankt. Damit macht man m.E. keine Witze. Auch die anderen Charaktere in diesem Buch blieben für mich blass. Keiner, den ich auch nur ansatzweise interessant oder anziehend gefunden hätte. Der Schreibstil war echt angenehm und ließ sich flüssig lesen, aber leider hat sich die Autorin oft in Details verloren, die ich total uninteressant und unwichtig fand. Da habe ich dann großzügig drüber her gelesen. Auch die Beschreibungen von Clementines Bildern fand ich überflüssig. Wenn man sich nicht so sehr für Kunst interessiert, kann man damit recht wenig anfangen. Und was ich am meisten vermisst habe, war der angekündigte Humor. Laut Gillian Flynn sollte das Buch „unglaublich witzig“ sein. Aber das hätte mich warnen sollen. Ich konnte auch schon mit Frau Flynns hochgelobtem „Gone Girl“ nichts anfangen, das ich nur unsäglich langweilig fand. Das Lustigste an „30 Tage und ein ganzes Leben“ war für mich noch die Annonce, die Clementine für ihren Kater aufgegeben hat. Das Ende fand ich ziemlich komisch und nicht sehr glaubwürdig. Und offene Enden mag ich eigentlich gar nicht. Für mich muss ein Buch schon einen richtigen Abschluss haben. Egal, wie dieser letztendlich aussieht. Zwei Dinge an diesem Buch haben mir aber dann doch noch gut gefallen: Zum einen das Cover, das wirklich prima zu dieser Geschichte passt. Man sieht eine junge Frau und eine Katze, die beide an einem Abgrund stehen. Das Ganze ist in fröhlichen Farben gehalten, so dass ich es wirklich sehr ansprechend finde. Allerdings gaukelt es aber auch etwas vor, dass das Buch dann nicht halten kann. Zum anderen das Ende des Buches: Da gibt es einen Kalender mit 30 Seiten; eine Seite für jeden Tag mit einem Vorschlag, etwas zu tun, um sich besser zu fühlen. Das war für mich der schönste Teil des Buches. Da sind wirklich gute Ideen dabei. Besonders gut gefallen hat mir: „Lächle 3 fremde Menschen an – und, lächeln sie zurück?“ Leider habe ich solch schöne Momente im Buch total vermisst. Fazit: Ziemlich enttäuschende Geschichte, die nur durch das Cover und den Anhang gerettet wird und so gerade noch 2 Sterne von mir bekommt.

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Kitsch
von einer Kundin/einem Kunden aus Berikon am 06.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Die Thematik, die hier angetönt wird, ist interessant. Man kann die depressiven Zustände der Hauptperson gut nachvollziehen und sich in sie hineinfühlen. Jedoch, als dann die Wende kommt und sich ihr Leben innert 30 Tagen komplett ändert, ist völlig unrealistisch, das Ende ziemlich gewöhnlich und enttäuschend.

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30 ganze Tage
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 29.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Der Roman "30 Tage und ein ganzes Leben" von Ashley Ream vom btb Verlag ist ein Buch, welches mich dieses Jahr wirklich überrascht hat. Warum? Vom Titel her finde ich das Buch jetzt irgendwie nicht sooo spannend, dass ich es mir sofort zur Hand genommen hätte. Erst nachdem ich... Der Roman "30 Tage und ein ganzes Leben" von Ashley Ream vom btb Verlag ist ein Buch, welches mich dieses Jahr wirklich überrascht hat. Warum? Vom Titel her finde ich das Buch jetzt irgendwie nicht sooo spannend, dass ich es mir sofort zur Hand genommen hätte. Erst nachdem ich den Buchrücken studiert habe, hat das Buch mein Interesse geweckt - zum Glück! "30 Tage und ein ganzes Leben" ist irgendwie ein ganz anderer Roman. Das liegt wahrscheinlich am Thema, welches hier aufgegriffen wird, welches nämlich nicht fiktiv bzw. konstruiert ist, sondern wahrscheinlich im Alltag einige Menschen beschäftigt. Es geht um eine Frau (Clementine), die genug vom Leben hat und sich selbst eine Frist von 30 Tagen setzt, um ihr Ableben zu organisieren, denn sie will sich selbst noch Zeit geben, damit das alles in mehr oder weniger geordneten Bahnen verläuft. In diesen 30 Tagen passiert aber so einiges, welches den Blick auf das Leben von Clementine grundlegend verändert. Plötzlich wird das Leben wieder lebenswert... Es ist wirklich ein Buch, welches zum Nachdenken anregen kann, auch weil die Protagonistin wirklich authentisch und nah rüberkommt. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und hat am Anfang auch irgendwie Verständnis für ihre Entscheidung und doch merkt man, dass sie mit sich selbst im Zwiespalt ist. Tolle Gefühle kommen beim Lesen rüber. Summa summarum kann ich "30 Tage und ein ganzes Leben" einfach nur mit fünf Sternen bewerten, weil es mir wirklich Freude beim Lesen bereitet hat. Ich würde bzw. habe das Buch auch schon Leseratten aus dem Freundeskreis empfohlen, weil es meiner Meinung nach ein wirklich gelungener Roman ist. Gerne mehr davon!

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bewegend…
von Sweetheart_90 aus Wien am 19.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Der Titel dieses Buches war für mich schon Grund genug, mich mal kurz mit dem Inhalt zu befassen und dann auch die Leseprobe zu genießen. Schon da wusste ich, dieses Buch lässt mich nicht mehr in Ruhe. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und konnte mich sofort mit dem... Der Titel dieses Buches war für mich schon Grund genug, mich mal kurz mit dem Inhalt zu befassen und dann auch die Leseprobe zu genießen. Schon da wusste ich, dieses Buch lässt mich nicht mehr in Ruhe. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen und konnte mich sofort mit dem Schreibstil der Autorin anfreunden. Das Buch ist schön flüssig geschrieben und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen, schon allein deshalb weil man wissen möchte, ob Clementine wirklich ernst macht. Clementine psychisch sehr labil, geschieden, lebt mit ihrem Kater in einem Haus, dass sie auch gleichzeitig als ihr Atelier benützt. Sie beschließt sich noch genau 30 Tage lang zu leben und in dieser Zeit möchte sie sich um alles kümmern, damit dass nicht ihr Exmann Richard oder sonst jemand machen muss. Sie schaut sich um nach einen Platz für ihren Kater, dass dieser nach ihrem Ableben gut versorgt ist, besorgt sich ein Grab am Friedhof, sucht sich einen Sarg aus, in diesem sie sogar Probe liegt, feuert ihren Therapeuten, ihre Assistentin, die viel mehr als nur ihre Assistentin ist, gibt ihre Kunst auf und verkauft all jene Dinge aus ihrem Haus, die sie nicht mehr benötigt. Sie verreist sogar kurzfristig um illegal an ein Betäubungsmittel zu kommen, dass ihr die letzte Ehre erweisen soll. Auf dieser Reise, wird sie von Richard begleitet, der sie nicht alleine fahren lassen wollte und dem sie erzählt hätte, sie würde an Krebs leiden und man könne nichts mehr für sie tun. In diesen 30 Tagen macht Clementine nur noch genau das, was ihr Spaß macht und rückt dem Tag X immer näher. Sie macht sich sogar noch auf die Suche, nach ihrem Vater den sie seit er seine Familie damals verlassen hat, nicht mehr sah. Schlussendlich findet sie ihn und kommt auf ein großes Geheimnis drauf, nämlich das Jenny ihre Assistentin in Wirklichkeit ihre Schwester ist. Am besagten Tag, wird ihr Kater von seinen neuen Besitzern abgeholt, was ihr so dermaßen das Herz bricht, das sie kurz überlegt ob sie nicht doch einen Fehler macht. Als sie sich auf dem Weg zum Begräbnis einer Freundin machen will, läutet wie durch ein Wunder und ihr Schwester braucht dringend Hilfe. Sie hadert kurz mit sich, kann Jenny aber dann doch nicht im Stich lassen. Ich fand das Buch sehr sehr gut geschrieben und wirklich sehr bewegend! Würde ich jeden empfehlen zu lesen.

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30 Tage und ein ganzes Leben
von miss.mesmerized am 19.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Clementine hat mit ihrem Leben abgeschlossen. Als Künstlerin ist sie zwar erfolgreich, doch das Leben mit Antidepressiva und ihre Familiengeschichte, die ebenfalls von Depressionen gekennzeichnet ist, lassen ihr keinen anderen Ausweg. 30 Tage nimmt sie sich, um alles vorzubereiten und abzuschließen: ihre Wohnung wird präpariert, das Testament angepasst, sie... Clementine hat mit ihrem Leben abgeschlossen. Als Künstlerin ist sie zwar erfolgreich, doch das Leben mit Antidepressiva und ihre Familiengeschichte, die ebenfalls von Depressionen gekennzeichnet ist, lassen ihr keinen anderen Ausweg. 30 Tage nimmt sie sich, um alles vorzubereiten und abzuschließen: ihre Wohnung wird präpariert, das Testament angepasst, sie sucht ihren Vater aus, den sie schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat und spricht sich mit ihrem Exmann aus. Doch dann kommt alles anders als geplant. Ein ungewöhnlicher Umgang mit dem Thema Depression und Suizid. Das Buch unterschlägt keineswegs die negativen und dunklen Aspekte der Erkrankung und die Folgen, die dies für die Betroffenen und deren Angehörigen haben kann. Dennoch ist es über weite Strecken auch einfach herrlich komisch und insbesondere die Dialoge, getragen von der Protagonistin, haben einen großen Unterhaltungswert. Man sollte dies sicherlich nicht alles zu ernst nehmen und es stellt keine nüchtern-ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema dar. Insbesondere das Ende wird daher sicherlich vielen Betroffenen nicht gefallen, dennoch fand ich es eine lohnende, unterhaltsame Lektüre.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein mitreißender, authentischer Roman, der einen mitnimmt und zum Nachdenken anregt. Trotz kleinerer Schwächen hat mir das Buch sehr gut gefallen.

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Künstlerleben
von POR am 08.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Die Malerin Clemetine Pritchard ist krank – totkrank. Sie beschließt ihrem Leben selbst ein Ende zu machen, aber bevor sie es abschließt möchte sie noch einige lose Enden zusammenfügen. Die Figur Clementine ist einem zunächst unsympathisch. Sie verärgert alle Bekannten und Verwandten, zieht sich in sich selbst zurück – eine... Die Malerin Clemetine Pritchard ist krank – totkrank. Sie beschließt ihrem Leben selbst ein Ende zu machen, aber bevor sie es abschließt möchte sie noch einige lose Enden zusammenfügen. Die Figur Clementine ist einem zunächst unsympathisch. Sie verärgert alle Bekannten und Verwandten, zieht sich in sich selbst zurück – eine Egoistin. Trotzdem sind es Kleinigkeiten, die sie langsam sympathisch machen. Sie bezahlt ihrer Assistentin Jenny einen Bonus, teilt ihr Bett und Essen mit dem Exmann und kümmert sich um einen streunenden Kater. Auch durch die Mission, die sie sich die Halbwaise 28 Tage vor ihrem geplanten Suizid stellt – mehr über ihren Vater zu erfahren – wirkt sie menschlicher. Ashley Ream gelingt in ihrem Debut eine Geschichte die nachdenklich macht. Was macht das Leben eines Menschen aus, wie kann man für sein Leben Verantwortung übernehmen? Welche Menschen sind einem wirklich wichtig und wie geht man mit ihnen um? Die direkte Art Clementines ohne über Konsequenzen nachzudenken loszulegen macht die Handlung spannend und führt oftmalig zu unerwarteten Situationen. Es sind noch 27 Tage offen, das Abenteuer wartet.

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30 Tage...
von einer Kundin/einem Kunden aus Eichwalde am 03.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Clementine leidet an schweren Depressionen- so schwer, dass sie an manchen Tagen kaum das Bett verlassen kann und zu nichts anderem fähig ist. Diese Krankheit hat eine dunkle Vergangenheit in ihrer Familie, aus Angst, die Geschichte könnte sich wiederholen, schluckt Clementine Antidepressiva, die ihr Leben so sehr einschränken, dass... Clementine leidet an schweren Depressionen- so schwer, dass sie an manchen Tagen kaum das Bett verlassen kann und zu nichts anderem fähig ist. Diese Krankheit hat eine dunkle Vergangenheit in ihrer Familie, aus Angst, die Geschichte könnte sich wiederholen, schluckt Clementine Antidepressiva, die ihr Leben so sehr einschränken, dass es jeglichen Wert für sie verloren hat. Sie beschliesst zu sterben und gibt sich 30 Tage, um ihr Leben zu ordnen. Sie setzt ihre Tabletten ab und tut nur noch die Dinge, die sie tun will bzw tun muss, aber auf ihre eigene Weise. Ich war von der ersten Seite an gefangen von dieser wunderbaren Geschichte und habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Clementine trägt eine Wut in sich, die sie kompromisslos macht gegenüber Erwartungen oder jeglicher Etikette. Sie bricht aus ihrer Schale heraus und stapft mit unglaublicher Power durch ihr verbleibendes Leben. Es macht einfach Spass sie dabei zu begleiten und natürlich verändert sie sich in diesem Prozess. Ashley Ream schreibt schnörkellos und witzig, kaum zu glauben, dass dieser Roman ihr Debut ist. Das Buch inspiriert dazu, mal aus dem Alltagstrott auszubrechen, die tägliche Routine zu unterbrechen, um das Leben als das wahrzunehmen, was es ist- lebenswert.

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Ein generalstabsmäßig geplanter Freitod
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 30.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Die Malerin Clementine ist seit vielen Jahren manisch-depressiv und hat sich erfolglos Therapien unterzogen. Jetzt beschließt sie, ihrem Leben in 30 Tagen ein Ende zu setzen. Die verbleibende Zeit nutzt sie, um ihr Ableben strikt zu organisieren: So sucht sie ein neues Zuhause für ihren Kater, verscherbelt ihren Hausrat,... Die Malerin Clementine ist seit vielen Jahren manisch-depressiv und hat sich erfolglos Therapien unterzogen. Jetzt beschließt sie, ihrem Leben in 30 Tagen ein Ende zu setzen. Die verbleibende Zeit nutzt sie, um ihr Ableben strikt zu organisieren: So sucht sie ein neues Zuhause für ihren Kater, verscherbelt ihren Hausrat, erwirbt Grabstätte und Sarg, besorgt sich tödlich wirkende Medizin, fertigt ein letztes Bild, sucht nach ihrem Vater, der 30 Jahre zuvor aus heiterem Himmel seine Familie verlassen hat. Die Geschichte wird uns als Countdown präsentiert und von Tag 30 bis zu Tag 1 heruntergezählt. Angesichts der akribischen Todesvorbereitungen von Clementine fragt sich der Leser unweigerlich, ob sie ihren Entschluss am Ende wirklich in die Tat umsetzen wird oder das Ganze doch noch eine Wendung nimmt. Die Thematik einer psychischen Erkrankung wird vermittels der Protagonistin gut und einfühlsam aufgearbeitet. Ein gesunder Leser kann sich in Clementine hineinversetzen, die, seit sie 20 ist, genau wie schon ihre Mutter regelmäßig „schwarze Tage“ hat und von einem Monster befallen wird. Das in ihrer Familiengeschichte liegende Erklärungsmotiv für ihr Vorhaben schockiert zunächst, ist aber durchaus plausibel und nachvollziehbar. Zu der Thematik passt es, dass gerade eine Künstlerin als Protagonistin ausgewählt wurde, gelten diese doch ohnehin als etwas durchgeknallt. Gefallen hat mir, dass sich Clementine in ihren vermeintlich letzten Tagen an so vielen Kleinigkeiten erfreuen kann, z.B. gutem Essen. Angesichts ihrer bisweilen ironischen Bissigkeit muss niemand befürchten, bei der Lektüre in Depressionen zu verfallen. Vermisst habe ich lediglich die Antworten auf einige Fragen; es bleibt dem Deutungsvermögen des Lesers überlassen zu beantworten, warum Clementines Vater seine Familie und später ihr Ehemann sie verlassen hat. Ein Buch, das mir gut gefallen hat und das ich gerne weiterempfehle.

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Schönes Buch
von AddictedToBooks am 23.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

"30 Tage und ein ganzes Leben" hat mir persönlich wirklich sehr gut gefallen. Das Buch zählt wie in einem Countdown von 30 nach 0 und auch nach 0 kommt noch etwas, was das Buch wirklich lesenswert macht: Tipps für den Leser! Diese haben mir auch sehr gut gefallen, deshalb... "30 Tage und ein ganzes Leben" hat mir persönlich wirklich sehr gut gefallen. Das Buch zählt wie in einem Countdown von 30 nach 0 und auch nach 0 kommt noch etwas, was das Buch wirklich lesenswert macht: Tipps für den Leser! Diese haben mir auch sehr gut gefallen, deshalb sollten sie auch unbedingt erwähnt werden. Die Autorin Ashley Ream schreibt in ihrem Roman über Selbstmord, jedoch nicht so deprimierend und verstörend, wie man es sich vorstellen könnte, sondern mit Humor. Und das gefällt mir. Auch wenn mir Clementine nicht unbedingt sehr sympathisch war, habe ich das Lesen des Buches doch genossen. Es war einfach spannend und hat mich sehr gut unterhalten. Leider ging es im Mittelteil spannungsmäßig etwas bergab, was ein bisschen langweilig wurde, aber dann ging es bald wieder spannend weiter. Alles in allem war das Buch also wirklich lesenswert. "30 Tage und ein ganzes Leben" ist das erste Buch der Autorin und ich hoffe, dass es noch mehr geben wird, denn man merkt schon nach den ersten Seiten, dass die Autorin wirklich viele gute Ideen hat, die auf eine Umsetzung warten. Das Buch erhält von mir deshalb 4 von 5 möglichen Sternen.

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Ernstes Thema gut dargestellt
von einer Kundin/einem Kunden aus Tägerwilen am 20.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Cover: das hat mir sehr gefallen und mich angeprochen. Es passt irgendwie zum Titel und springt einem ins Auge. Der Titel ist etwas verwirrend gewählt zum Thema. Am Ende des Buches hat es ein Kalender, mit den Aufträgen, wo man sogar rausschneiden kann, muss dafür aber das Buch zerschneiden.... Cover: das hat mir sehr gefallen und mich angeprochen. Es passt irgendwie zum Titel und springt einem ins Auge. Der Titel ist etwas verwirrend gewählt zum Thema. Am Ende des Buches hat es ein Kalender, mit den Aufträgen, wo man sogar rausschneiden kann, muss dafür aber das Buch zerschneiden. Ist etwas schade. Aber doch eine ganz gute Idee. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig gehalten und leicht lesbar. Ich konnte mich gut in die Personen einfühlen und mir alles vorstellen. Inhalt: Die Thematik des Buches handelt von Depressionen. Also ein ernstes und komplexes Thema. Der Roman ist aber zum Teil humorvoll gehalten und bringt einem immer wieder zum Lachen. Clementine eine junge Künsterlin leidet an manischen Depressionen. Keine atherapie war erfolgreich. Sie will sich in 30 Tagen umbringen. Davor will sie aber noch einiges geregelt haben, zum Beispiel will sie für ihre Katze noch ein zuhause finden auch möchte sie ihren Vater kennenlernen und auch Dinge tun, die sie sich nie getraute, zum Beispiel die Nachbarn nerven. Besorgt sich auch schon die tödlich wirkende Medizin und Sarg...vermisst habe ich etwas die Higlights und Erklärungen, zum Beispiel warum ihr Vater die Familie verlassen hat usw. Mir hat die Idee dieser Geschichte aber gut gefallen und auch die Umsetzung war gut. Zwar wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt und ich habe etwas mehr darunter mir vorgestellt. Auch das Ende war etwas zu offen gehalten.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

30 Tage um mit seinem kompletten Leben abzuschließen.

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Teilweise sehr langatmig, aber am Ende hat mich Ashley Ream doch noch berührt
von Anne W. am 31.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

________________________________ Cover: Der Stil des Covers erinnert mich stark an Jojo Moyes, ich mag dies zwar, aber irgendwie ist es auch langweilig, dass es momentan so extrem viele Büchercover solcher Art gibt. Auf dem Cover erkennt man eine Frau (Clementine), die am Abgrund steht und auch eine Katze (Chuckles) - was... ________________________________ Cover: Der Stil des Covers erinnert mich stark an Jojo Moyes, ich mag dies zwar, aber irgendwie ist es auch langweilig, dass es momentan so extrem viele Büchercover solcher Art gibt. Auf dem Cover erkennt man eine Frau (Clementine), die am Abgrund steht und auch eine Katze (Chuckles) - was es mit den Beiden auf sich hat, werdet ihr gleich erfahren. ________________________________ Schreibstil: Locker, leicht und aus der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin Clementine wird der Leser mit auf die Reise der letzten 30 Tage von Clementine genommen. Mir fiel das Lesen von Anfang an nicht schwer und so kam es dann auch, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen hatte. Wenige Schachtessätze und viel wörtliche Rede vereinfachten den Lesefluss. ________________________________ Inhalt: Clementine, eine erfolgreiche Malerin, beschließt in 30 Tagen zu sterben. Warum und weshalb genau erfährt man erst inmitten der Geschichte. Sie beschließt also ihren Tod genau zu organisieren und feuert als erstes ihren "Seelenklemptner", ihre Assistentin und vernichtet sämtliche Antidepressiva. Sie macht sich eine Liste, was sie in ihren letzten 30 Tagen noch erledigen muss, etwa ihren Kater Chuckles bei einer Familie unterbringen, sich mit ihrem Ex-Mann Richard aussprechen oder auch ein letztes Bild malen. Da Clementine selbst sehr streitsüchtig ist und überhaupt einen schwierigen Charakter hat, läuft bei ihren Erledigungen nicht alles so wie sie es sich vorstellt... ________________________________ Mein Eindruck: Die letzten 30 Tage eines Lebens sollten ausgekostet werden - genau das dachte Clementine auch. Sie hat allerhand Besorgungen zu erledigen, doch ihr fehlte oftmals der Antrieb. Der Charakter von Clementine war teilweise etwas anstrengend, da sie oft zickig und streitsüchtig wirkte. Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht, doch im Verlauf waren einige Passagen seeehr langatmig. Ich finde es völlig okay, wenn die Umgebung beschrieben wird, aber 1,5 Seiten eine Kirche o.ä. zu beschreiben, ist einfach zu viel. Teilweise hätte ich mir mehr Spannung gewünscht oder bestimmte Passagen genauer beschrieben. Ob Ashley Ream es nun geschafft mich zu berühren? - ja und nein. Im Verlaufe der Geschichte waren ein paar Durststrecken, doch am Ende hat sich mich dann bekommen. Es ist ein leichter Frauenroman, wobei die Thematik alles andere als leicht ist.

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Teilweise sehr langatmig, aber am Ende hat mich Ashley Ream doch noch berührt
von einer Kundin/einem Kunden am 27.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

________________________________ Cover: Der Stil des Covers erinnert mich stark an Jojo Moyes, ich mag dies zwar, aber irgendwie ist es auch langweilig, dass es momentan so extrem viele Büchercover solcher Art gibt. Auf dem Cover erkennt man eine Frau (Clementine), die am Abgrund steht und auch eine Katze (Chuckles) - was... ________________________________ Cover: Der Stil des Covers erinnert mich stark an Jojo Moyes, ich mag dies zwar, aber irgendwie ist es auch langweilig, dass es momentan so extrem viele Büchercover solcher Art gibt. Auf dem Cover erkennt man eine Frau (Clementine), die am Abgrund steht und auch eine Katze (Chuckles) - was es mit den Beiden auf sich hat, werdet ihr gleich erfahren. ________________________________ Schreibstil: Locker, leicht und aus der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin Clementine wird der Leser mit auf die Reise der letzten 30 Tage von Clementine genommen. Mir fiel das Lesen von Anfang an nicht schwer und so kam es dann auch, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen hatte. Wenige Schachtessätze und viel wörtliche Rede vereinfachten den Lesefluss. ________________________________ Inhalt: Clementine, eine erfolgreiche Malerin, beschließt in 30 Tagen zu sterben. Warum und weshalb genau erfährt man erst inmitten der Geschichte. Sie beschließt also ihren Tod genau zu organisieren und feuert als erstes ihren "Seelenklemptner", ihre Assistentin und vernichtet sämtliche Antidepressiva. Sie macht sich eine Liste, was sie in ihren letzten 30 Tagen noch erledigen muss, etwa ihren Kater Chuckles bei einer Familie unterbringen, sich mit ihrem Ex-Mann Richard aussprechen oder auch ein letztes Bild malen. Da Clementine selbst sehr streitsüchtig ist und überhaupt einen schwierigen Charakter hat, läuft bei ihren Erledigungen nicht alles so wie sie es sich vorstellt... ________________________________ Mein Eindruck: Die letzten 30 Tage eines Lebens sollten ausgekostet werden - genau das dachte Clementine auch. Sie hat allerhand Besorgungen zu erledigen, doch ihr fehlte oftmals der Antrieb. Der Charakter von Clementine war teilweise etwas anstrengend, da sie oft zickig und streitsüchtig wirkte. Der Einstieg in die Story fiel mir sehr leicht, doch im Verlauf waren einige Passagen seeehr langatmig. Ich finde es völlig okay, wenn die Umgebung beschrieben wird, aber 1,5 Seiten eine Kirche o.ä. zu beschreiben, ist einfach zu viel. Teilweise hätte ich mir mehr Spannung gewünscht oder bestimmte Passagen genauer beschrieben. Ob Ashley Ream es nun geschafft mich zu berühren? - ja und nein. Im Verlaufe der Geschichte waren ein paar Durststrecken, doch am Ende hat sich mich dann bekommen. Es ist ein leichter Frauenroman, wobei die Thematik alles andere als leicht ist.

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30Tage - ja, und was nun?
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 22.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Clementine ist eine erfolgreiche Künstlerin, demnächst sollen ihre Bilder in einer großen Galerie ausgestellt werden. Doch sie ist krank, manisch-depressiv, und sie gibt sich 30 Tage, um das eigene Ableben zu organisieren. Sie setzt ihre Medikamente ab, erlebt noch einmal die bedeutendsten Momente in ihrem Leben, macht sich auf... Clementine ist eine erfolgreiche Künstlerin, demnächst sollen ihre Bilder in einer großen Galerie ausgestellt werden. Doch sie ist krank, manisch-depressiv, und sie gibt sich 30 Tage, um das eigene Ableben zu organisieren. Sie setzt ihre Medikamente ab, erlebt noch einmal die bedeutendsten Momente in ihrem Leben, macht sich auf die Suche nach ihrem Vater (der in ihrer Kindheit verschwand und nie wieder auftauchte). Sie räumt auf – ihre Wohnung, ihr Leben. Sie kauft eine Grabstätte und plant ihren Tod. - Mit Clementine macht sich der Leser auf ihre traurigen Vorbereitungen. Dabei lässt er sich mitreißen von ihrem trockenen Humor, der manches erträglich macht. Herrje, wer hat nur den Klappentext geschrieben? „Ein Monat voller Neuanfänge“ – wie soll das denn gehen, wenn Clementine ihren Suizid vorbereitet? Manches ergibt sich dann als Neuanfang, manches Mal hinterlässt sie ganz viel „verbrannte Erde“ – aber Clementine lässt sich von ihrer Richtung nicht ablenken. Während sie Ordnung in ihr Leben bringt, bleibt ihre emotionale Seite allerdings seltsam unberücksichtigt. So ist für mich ihre Entscheidung nicht wirklich nachvollziehbar, trotz all ihrer Erlebnisse. Doch das Buch ist sehr witzig und mit so viel Lebenslust erzählt, dass man sie gerne weiter begleitet. Die schwarzen Löcher, die dabei auftauchen, sind viel zu unscheinbar, um ihre Krankheit tatsächlich greifbar werden zu lassen, und nehmen viel zu wenig Raum ein. Und dann soll Clementine, nach ca. 360 Seiten in eine Richtung, die sie unbeirrbar voranschreitet, im allerletzten Moment eine Wendung um 180° hinlegen? Nun habe ich mich bemüht, Clementine in ihrem Entschluss ernst zu nehmen, obwohl ich sie nicht wirklich verstehen kann, da erwartet die Autorin tatsächlich von mir, dass ich diesen Schluss nachvollziehen kann? An dem Punkt der Geschichte konnte ich nur noch fassungslos weiterlesen, die Geschichte war mir völlig entglitten. Nun stehe ich da, blicke auf das Buch und weiß nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Diese Lektüre hinterlässt mich seltsam ratlos…

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Schöne Story, leider etwas langatmig
von Petra Donatz am 17.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

3,5 Sterne Klappentext Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich... 3,5 Sterne Klappentext Clementine beschließt zu sterben. In 30 Tagen will die erfolgreiche Malerin, die für ihre Kunst ebenso bekannt ist wie für ihre Scharfzüngigkeit, ihrem Leben ein Ende setzen. Nachdem die Antidepressiva im WC entsorgt worden sind, bleibt ihr noch genau ein Monat, um das eigene Ableben zu organisieren. Schließlich will Clementine kein Chaos hinterlassen: ein letztes großes Bild malen, sich mit dem Ex aussprechen und ein neues Zuhause für den Kater finden. Ihre letzten Tage will sie genau so verbringen, wie sie es will –- und nicht wie andere es von ihr erwarten. Doch dabei stößt Clementine auf ungeahnte Hindernisse –- und nach 30 Tagen ist nichts mehr so, wie es vorher war... Über die Autorin Mit 16 Jahren bekam Ashley Ream ihren ersten Job bei einer Zeitung. Seitdem hat sie für verschiedene Magazine in ganz Amerika geschrieben, bis sie es irgendwann leid war, ständig einer Deadline hinterherzulaufen. Also suchte sie sich einen "richtigen" Job und schrieb nur noch in ihrer Freizeit - mit Erfolg: In den USA wollten gleich mehrere Verlage ihren Debütroman "30 Tage und ein ganzes Leben" veröffentlichen. Nach über zehn Jahren in L.A. lebt Ashley Ream heute in Wisconsin, trainiert für einen Marathon und schreibt an ihrem zweiten Buch. Meine Meiniung Story Im Roman begleitet der Leser die Malerin Clementine die letzten 30. Tage ihres Lebens. Denn Clementine ist stark depressiv. Therapien und Medikamente haben versagt. Nun bereitet Clementine sich auf ihren Tod vor, in dem sie wirklich alles Plant und arrangiert. Sie kauft ein Grab und den Sarg, sucht einen neuen Besitzer für ihren Kater und macht sich nach 30 Jahren auf die Suche nach ihrem Vater, der die Familie einfach im Stich gelassen hat. Clementines Depression scheint von der Mutter vererbt worden zu sein, denn schon sie hatte ihre schwarzen Tage an denen sie sich in sich zurück zog. Ihre Mutter und Schwester sind Tod, darunter leidet Clementine sehr. Sie versucht auch wieder eine bessere Beziehung zu ihrem Exmann Richard aufzubauen und landet auch mit ihm wieder im Bett. Als Leser spürt man den Hilferuf von Clementine, denn wer, der sich umbringen will, denkt noch daran seine Sachen zu regeln? Leider hat das Buch aber ziemlich langatmige Abschnitte, in denen seitenlang nur über Kunst und über belanglose Dinge geredet wird, welche eher langweilig waren, dadurch verliert das Buch ein wenig an Fahrt. Dennoch eine interasse und mir völlig neue Story, die mich gut unterhalten hat. Schreibstil Das Buch ist in einem leicht zu lesenden Schreibstil geschrieben. Es wird immer aus der Perspektive der Protagonistin Clementine erzählt und ist in 30 Kapitel eingeteilt, für jeden Tag der Clementine noch bleibt einer. Leider hat die Autorin an manchen Stellen zu ausschweifen geschildert und beschrieben, so das es manchmal etwas zäh gewirkt und langatmig zu lesen war. Dennoch hat die Autorin einen humorvollen Schreibstil, der den Leser zum Schmunzeln bringt. Charaktere Außer Clementine, die sehr sympathisch war, bleiben die anderen Charaktere in dem Roman eher blass und unscheinbar. Clementine wird zwar als depressiv deklariert, machte aber auf mich einen ziemlich fröhlichen und humorvollen Eindruck, der nicht so recht raus blicken lies, wieso sie nun ihrem Leben ein Ende setzten möchte. Ich als Leser vermute mal erst, dass sie einfach auf sich aufmerksam machen wollte und einfach geliebt werden will. Meine Fazit Ein Buch welches mir schöne und unterhaltsame Lesestunden beschert hat, aber leider manchmal etwas langatmig und zäh gewirkt hat. Ein schönes Buch für zwischendurch und einige unbeschwerte Lesestunden. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen. Autor: Ashley Ream

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Nette Unterhaltung - leider nicht mehr
von Xirxe aus Hannover am 04.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Clementine, eine recht erfolgreiche Künstlerin, leidet chronisch unter schweren manisch-depressiven Phasen, die sie mit verschiedensten Medikamenten zu bekämpfen versucht. Doch sie helfen nicht wirklich, die Nebenwirkungen sind beträchtlich und schränken ihre Lebensqualität erheblich ein. So entschließt sie sich zu sterben und möchte im Gegensatz zu ihrem chaotischen Leben alles... Clementine, eine recht erfolgreiche Künstlerin, leidet chronisch unter schweren manisch-depressiven Phasen, die sie mit verschiedensten Medikamenten zu bekämpfen versucht. Doch sie helfen nicht wirklich, die Nebenwirkungen sind beträchtlich und schränken ihre Lebensqualität erheblich ein. So entschließt sie sich zu sterben und möchte im Gegensatz zu ihrem chaotischen Leben alles wohl geordnet hinterlassen. Aber es kommt so Manches anders als geplant... Eigentlich keine leichte Kost, die die Autorin Ashley Ream mit diesem Buch liefert. Doch trotz mehrmaliger Versuche, das Wesen der Depression eindringlich zu beschreiben ('das schwarze Monster...'), verdrängt der flapsig-humorige Tonfall stets die Schwere und Grausamkeit dieser Krankheit. Clementine, die in Ich-Form von ihrem letzten Monat vor ihrem geplanten Selbstmord erzählt, ist zwar in ihren schlechten Tagen so weit unten, dass sie sich völlig hilflos sogar vollpinkelt (ohne betrunken zu sein!), doch in der darauf folgenden Zeit pflegt sie einen solch schnurrig-unterhaltsamen Schreibstil, dass mir das Vorhergehende fast nur als nebensächlich auftauchendes Unwohlsein in Erinnerung geblieben ist. So bleibt das Ganze ein netter, unterhaltsamer Roman, der die Chance verschenkt, sich mit diesem Thema etwas intensiver auseinanderzusetzen, das wohl derzeit so aktuell ist wie nie zuvor. Schade drum!

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